Nach der Woche in Corvara haben wir noch 6 Tagen am Reschenpass verbracht. Hier folgt der Bericht von unseren zwei Skitagen am 23. und 25. Januar im Skigebiet Schöneben direkt bei Reschen.
Pistenplan
Direkt vor dem Hotel konnten wir der Skibus in Richtung Talstation nehmen. Das Talstation befindet sich ein kilometer ausserhalb von Reschen, quasi direkt am andere Ufer des Reschensees. Ins Skigebiet geht’s per 6EUB Piz Schöneben. Oben angekommen gibt’s ein Übungshang der aussenkategorie, entschlossen von zwei Sechsersesselbahnen, der Jochbahn und der Fraitenbahn. Beiden haben etwa 300 Höhenmeter, die Bergstationen liegen kurz neben einander. Der Jochbahn fangt kurz unter das Bergstation vom EUB an, der Fraitenbahn an die andere Seite, sodass beide Bahnen zusammen ein “V” formen. Die Abfahrten an diese Bahnen sind allen sehr leicht und formen zusammen bis auf die untere Drittel eigentlich ein megabreiter Carvinghang. Ein Stückchen weiter nach rechts (von oben gesehen) befindet sich die Aussichtspiste die zwar ausgesteckt aber nicht oder kaum präpariert war. Weiter nach rechts (von unten gesehen) wird das Skigebiet bald steiler. Die nächste zwei Abfahrten sind schon schwar ausgesteckt und enden am 4KSB Rojen. Vor allem Abfahrt 8 “Hütteltal” hat mich gefallen. Gleich neben der Rojensesselbahn befindet sich das Talstation vom 3SB Zwölferkopf. Hier gibt’s noch eine nette schwarze Abfahrt und noch einiges an Geländemöglichkeiten, wo ich am Mittwoch noch einige schöne Spuren ziehen konnte bei etwa 40 cm Neuschnee. Zum Schluss noch die Talabfahrt; gleiches Rezept wie am Haider Alm, nur etwas flacher: immer wieder Richtungswechslungen, weite Bogen, manchmal scharfe und steile Kurven; sehr nett! Das Skigebiet ist eigentlich topmodern ausgestattet, Wartezeiten gab’s überhaupt nicht und viel Platz auf die Piste meistens auch.
Bergstation vom Gondelbahn Piz Schöneben. Gut zu sehen dass die Piste hier sher flach und breit ist.
In der Jochbahn mit der breiten Carvinghang. Dürfte von mir aus ein bisschen steiler sein…
Talabfahrt.
Durch die ständige Richtungswechslungen wird’s nicht langweilig.
Der Fraitenbahn
Am Carvinghang gibt’s im mittleren Drittel ein paar nette Kuppen.
Am schwarzen Abfahrt “Rojen” (7). Die Obere Hälfte ist unschuldig.
Aber an der Kante geht’s los. Ich finde es toll wenn ein Abfahrt immer steiler wird, so dass man scheinbar ins nirgendwo fährt
Das untere Drittel vom Rojen-Abfahrt ist steiler. Unten sind die beide Talstationen (4KSB und 3SB) zu erkennen.
Alternativ geht’s durch das Hütteltal nach unten.
Schön kupiert, nicht allzu steil, gefiel mich sehr.
Unten angekommen, links deutlich Abfahrt 7 “Rojen” zu erkennen, im mitten versteckt befindet sich die Hütteltalabfahrt (8).
im Dreiersesselbahn, hier neben ein steile Waldabfahrt auch noch Möglichkeiten abseits die präparierte Piste.
Dauert ein bisschen bis man oben ist, es ist die einzige nicht kuppelbare Bahn im Gebiet.
Auch hier wieder ein Abfahrt ins nirgendwo, lecker!
Am Bergstation vom Rojenbahn. Nach die ganze schwarze Abfahrten fühlt sich die Hang hier noch flacher an.
Komische Lichtverhältnisse am Fraitenbahn...
… wie auch am Jochbahn.
Fazit: Das Skigebiet ist top ausgerüstet und bietet alle komfort die man heute erwarten kann, nur viel günstiger als meist üblich. Gut, gross ist es nicht, aber ein oder zwei Tagen kann man es leicht aushalten. Ich persöhnlich wurde mich noch eine Erweiterung ins Rojental wünschen. Erstens, weil man ringsum im Rojental immer schönes Skigelände sieht, zweitens weil (bis auf die Talabfahrt) ein oder zwei dunkelblauen/roten Abfahrten fehlen. Die Pisten am Joch- und Fraitenbahn sind sehr Anfänger- und Kindertauglich (die Sesselliften sind auch kindersicher), somit wurde ich es Familien empfehlen.