Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Wie sieht es eigentlich mit den Marketingaktivitäten der Schweiz in anderen Ländern aus (nicht D)? Weiß hierzu jemand etwas?
Die Wahrnehmung im Forum beschränkt sich (verständlicherweise) hauptsächlich auf den deutschsprachigen Raum und da habe ich so ein bisschen den Eindruck, dass der deutsche Markt eben nicht (mehr) die Prio 1 für die Schweiz geniesst. Ob er das muss oder nicht lasse ich mal dahingestellt.
Ich vermute einfach mal man versucht euch Schweizern den Urlaub im eigenen Land schmackhaft zu machen und neue Gruppen zu erschließen (Osteuropa, Asien etc.). Die Mitteleuropäer bringen nicht mehr das große Geld.
Die treue+solvente Stammkundschaft in den großen Destinationen bleibt treu solange nichts gravierendes passiert. Der Otto-Normal-Skifahrer orientiert sich nach Preis und Angebot. Fährt vll. bei günstigerem Wechselkurs mal in die Schweiz, weil er nach etwas ursprünglichem sucht oder einmal im Leben die hochalpinen Highlights sehen will.
Aus eigener Erfahrung verkauft sich die Schweiz in Deutschland deutlich unter Wert. Ein kleines Beispiel ist hier schon die Maut. Von den Österreich-Urlaubern habe ich noch wenige jammern hören, dass sie mindestens die ca. 8€ für das Pickerl aufbringen müssen und möglicherweise sogar noch mehr. In der Schweiz haben sofort die meisten im Kopf, dass ich die Jahresvignette nehmen muss die gefühlt, im Gegensatz zum 10-Tagespickerl, ein Vermögen kostet. Warum reagiert man hier nicht?! Im Gegenteil, man tritt eine Diskussion los ob man die Preise nicht gleich auf 100 Franken hochsetzen soll.
Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Das sind in meinen Augen alles so kleine Punkte die dem Tourismus in der Schweiz nicht zwangsläufig förderlich sind.
Die Wahrnehmung im Forum beschränkt sich (verständlicherweise) hauptsächlich auf den deutschsprachigen Raum und da habe ich so ein bisschen den Eindruck, dass der deutsche Markt eben nicht (mehr) die Prio 1 für die Schweiz geniesst. Ob er das muss oder nicht lasse ich mal dahingestellt.
Ich vermute einfach mal man versucht euch Schweizern den Urlaub im eigenen Land schmackhaft zu machen und neue Gruppen zu erschließen (Osteuropa, Asien etc.). Die Mitteleuropäer bringen nicht mehr das große Geld.
Die treue+solvente Stammkundschaft in den großen Destinationen bleibt treu solange nichts gravierendes passiert. Der Otto-Normal-Skifahrer orientiert sich nach Preis und Angebot. Fährt vll. bei günstigerem Wechselkurs mal in die Schweiz, weil er nach etwas ursprünglichem sucht oder einmal im Leben die hochalpinen Highlights sehen will.
Aus eigener Erfahrung verkauft sich die Schweiz in Deutschland deutlich unter Wert. Ein kleines Beispiel ist hier schon die Maut. Von den Österreich-Urlaubern habe ich noch wenige jammern hören, dass sie mindestens die ca. 8€ für das Pickerl aufbringen müssen und möglicherweise sogar noch mehr. In der Schweiz haben sofort die meisten im Kopf, dass ich die Jahresvignette nehmen muss die gefühlt, im Gegensatz zum 10-Tagespickerl, ein Vermögen kostet. Warum reagiert man hier nicht?! Im Gegenteil, man tritt eine Diskussion los ob man die Preise nicht gleich auf 100 Franken hochsetzen soll.
Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Das sind in meinen Augen alles so kleine Punkte die dem Tourismus in der Schweiz nicht zwangsläufig förderlich sind.
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NeusserGletscher
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Es gibt halt wenig Asiaten, die Ski fahren. Die kommen mehr im Sommer, dann in Scharen und machen tausende von Fotos um dann erst zu Hause zu sehen, wie schön die Landschaft ist, die sie fotografiert haben.
US-Amerikaner haben auch ein kleines Wechselkursproblem. Ausserdem haben die selbst gute Skigebiete und dort meist auch mehr Schnee. Vor allem zu Anfang der Saison 2011/2012.
Bei meinem letzten Besuch in Z hatte ich den Eindruck, dass vor allem Briten stark vertreten sind. Da sogar auch Familien mit Kindern. Ansonsten schien es mir so, dass die Altersstruktur der Gäste eher so 40+ war. Aus den ehmaligen Ostblockstaaten waren meiner Einschätzung nach auch nicht mehr so viele Gäste unterwegs.
Aus meiner Sicht ist in einigen Regionen das grösste Problem derzeit das Verhältnis von Preis und Leistung. Der Wechselkurs spielt dabei mit rein, aber auch die nicht getätigten Investitionen der letzten Jahrzehnte in Hotels und Infrastruktur. So frage ich mich, warum Z nicht einmal über ein öffentliches Schwimmbad verfügt (wahrscheinlich liegt es am Platz, aber dann hätte man halt ein Appartementhaus weniger bauen sollen).
US-Amerikaner haben auch ein kleines Wechselkursproblem. Ausserdem haben die selbst gute Skigebiete und dort meist auch mehr Schnee. Vor allem zu Anfang der Saison 2011/2012.
Bei meinem letzten Besuch in Z hatte ich den Eindruck, dass vor allem Briten stark vertreten sind. Da sogar auch Familien mit Kindern. Ansonsten schien es mir so, dass die Altersstruktur der Gäste eher so 40+ war. Aus den ehmaligen Ostblockstaaten waren meiner Einschätzung nach auch nicht mehr so viele Gäste unterwegs.
Aus meiner Sicht ist in einigen Regionen das grösste Problem derzeit das Verhältnis von Preis und Leistung. Der Wechselkurs spielt dabei mit rein, aber auch die nicht getätigten Investitionen der letzten Jahrzehnte in Hotels und Infrastruktur. So frage ich mich, warum Z nicht einmal über ein öffentliches Schwimmbad verfügt (wahrscheinlich liegt es am Platz, aber dann hätte man halt ein Appartementhaus weniger bauen sollen).
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Die Deutschen sind m. W. schweizweit die mit Abstand die größter Besuchergruppe. Es gibt regionale Abweichungen (z. B. Romandie)
Die traditionell starke Britenfraktion leidet auch unter dem Wechselkurs.
Schwimmbad in Z:
hab ich mich auch schon gewundert. Zw. Trasse GGB und MIGROS ist grosses Gelände mit Eislaufbahn u. Sportmöglichkeiten. Dort hat man vor ein paar Jahren auf einem Teil eine Überbauung zugelassen.
Es gibt allerdings öffentliche Hotelschimmbäder ( Mt. Cervin u. das Christiania mit einem 25-Meter-Becken)
Die traditionell starke Britenfraktion leidet auch unter dem Wechselkurs.
Schwimmbad in Z:
hab ich mich auch schon gewundert. Zw. Trasse GGB und MIGROS ist grosses Gelände mit Eislaufbahn u. Sportmöglichkeiten. Dort hat man vor ein paar Jahren auf einem Teil eine Überbauung zugelassen.
Es gibt allerdings öffentliche Hotelschimmbäder ( Mt. Cervin u. das Christiania mit einem 25-Meter-Becken)
- OliK
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Wurde ja eigentlich schon alles gesagt.
Also selbst vor dem dem Euroverfall ggü. SFr war die Schweiz sogar hier in unmittelbarer Nähe zur selbigen für die meisten nur die Möglichkeit billiger zu tanken. Und keine Schiurlaubs-Nation.
Wenn ich mit Bekannten und Freunden davon erzähle meistens in die Schweiz zum Schifahrn zu gehen ernte ich in 95% der Fälle nur mittleidiges Kopfschütteln und Unverständnis. Zu teuer, zu altbacken.
Tjo und spätestens seit diesem Winter und nach dem Euroverfall muss ich ihnen leider recht geben, denn alleine die Skipässe stehen in keinem Verhältniss mehr zur gebotenen Leistung.
Dabei rede ich jetzt nicht einmal ob neue oder alte Anlagen - was uns persönlich schnurzegal ist - vorhanden sind, sonder rein von der Grösse der Gebiete ....
War es bei nem Kurs von 1,60 noch einigermassen annehmbar, ist jetzt eben einfach nur noch völlig überteuert.
Für einen Tagespass im zweifelsohne wunderschönen; aber recht kleinen Hoch-Ybrig wurden diesen Winter umgerechnet rund 42.- €, verglichen mit nem Tagespass am Arlberg oder in Ischgl für
rund 45.- € stimmt das Verhältniss einfach nimmer. Geniesser und Kenner werden trotzdem weiter in die Schweiz fahren. Wie wir auch. Aber der gemeine 0815-Touri der eben am meisten Kohle
bringt nicht. Achja die Parkplatz -Gebühren in der Schweiz nicht zu vergessen...und ja ich weiss das ist gesetzlich geregelt, liebe Schweizer. Aber irgendwer muss es ja mal par Volksentscheid beschlossen haben, oder?
Und wer bspw. einen ***-Hotel-Standard in von mir aus von St.Anton gewohnt ist und sich dann bspw. in Disentis in der selben Kategorie für fast den doppelten Preis (St.A 80.- € HP, Disentis 140.- €) in einer
70er-Jahre Beton-Barracke mit orangenem Vollplastik-Badezimmereinsatz und 2 Croissants zum Frühstück wiederfindet, wird wohl das nächste mal wieder nach AT fahren.
Der einzige Grund für uns noch in die Schweiz zu fahren ist schlicht und ergreifend die bessere Erreichbarkeit. Die Strecke nach AT am See entlang via Pfänder ist schlicht und ergreifend unerträglich.
Unter der Woche ein LKW am anderen, am WE ein bummelnder Touri am anderen. Ganz zu schweigen vom Nadelöhr Pfänder.
Ich denke die hier erwähnten Attacken von einigen schweizer Luftpumpen (Politiker) gegen Deutsche tangieren den Tourismus so gut wie gar nicht. Dass sich die Schweizer allerdings gerne mal selbst im Wege stehen,
liegt natürlich auch mit am System der direkten Demokratie - mit allen Konsequenzen. In einer guten Firma braucht es eben auch mal genau einen der sagt wie es gemacht wird, ohen die ganze Belegschaft
erst um Erlaubnis bitten zu müssen...
Nicht falsch verstehen, ich bin und bleibe ein Schweiz-Fan. Schon alleine wegen der richtigen Berge die dort stehen
. Ich habe nur versucht das wiederzugeben, was mir in Bezug auf die Schweiz von
Bekannten aufs Brot geschmiert wird.
Also selbst vor dem dem Euroverfall ggü. SFr war die Schweiz sogar hier in unmittelbarer Nähe zur selbigen für die meisten nur die Möglichkeit billiger zu tanken. Und keine Schiurlaubs-Nation.
Wenn ich mit Bekannten und Freunden davon erzähle meistens in die Schweiz zum Schifahrn zu gehen ernte ich in 95% der Fälle nur mittleidiges Kopfschütteln und Unverständnis. Zu teuer, zu altbacken.
Tjo und spätestens seit diesem Winter und nach dem Euroverfall muss ich ihnen leider recht geben, denn alleine die Skipässe stehen in keinem Verhältniss mehr zur gebotenen Leistung.
Dabei rede ich jetzt nicht einmal ob neue oder alte Anlagen - was uns persönlich schnurzegal ist - vorhanden sind, sonder rein von der Grösse der Gebiete ....
War es bei nem Kurs von 1,60 noch einigermassen annehmbar, ist jetzt eben einfach nur noch völlig überteuert.
Für einen Tagespass im zweifelsohne wunderschönen; aber recht kleinen Hoch-Ybrig wurden diesen Winter umgerechnet rund 42.- €, verglichen mit nem Tagespass am Arlberg oder in Ischgl für
rund 45.- € stimmt das Verhältniss einfach nimmer. Geniesser und Kenner werden trotzdem weiter in die Schweiz fahren. Wie wir auch. Aber der gemeine 0815-Touri der eben am meisten Kohle
bringt nicht. Achja die Parkplatz -Gebühren in der Schweiz nicht zu vergessen...und ja ich weiss das ist gesetzlich geregelt, liebe Schweizer. Aber irgendwer muss es ja mal par Volksentscheid beschlossen haben, oder?
Und wer bspw. einen ***-Hotel-Standard in von mir aus von St.Anton gewohnt ist und sich dann bspw. in Disentis in der selben Kategorie für fast den doppelten Preis (St.A 80.- € HP, Disentis 140.- €) in einer
70er-Jahre Beton-Barracke mit orangenem Vollplastik-Badezimmereinsatz und 2 Croissants zum Frühstück wiederfindet, wird wohl das nächste mal wieder nach AT fahren.
Der einzige Grund für uns noch in die Schweiz zu fahren ist schlicht und ergreifend die bessere Erreichbarkeit. Die Strecke nach AT am See entlang via Pfänder ist schlicht und ergreifend unerträglich.
Unter der Woche ein LKW am anderen, am WE ein bummelnder Touri am anderen. Ganz zu schweigen vom Nadelöhr Pfänder.
Ich denke die hier erwähnten Attacken von einigen schweizer Luftpumpen (Politiker) gegen Deutsche tangieren den Tourismus so gut wie gar nicht. Dass sich die Schweizer allerdings gerne mal selbst im Wege stehen,
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Wombat
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Im Moment setzten sie im Marketing vor allem auf die Schwellen Länder wie Russland, China, Indien und Brasilien. Ich nehme mal an, dass sie denken, im Euroraum wären zusätzliche Bemühungen wegen dem Wechselkurs vergebens.eMGee hat geschrieben:Wie sieht es eigentlich mit den Marketingaktivitäten der Schweiz in anderen Ländern aus (nicht D)? Weiß hierzu jemand etwas?
Finde ich Richtig. Viele Niederländer und Belgier, aber auch Elsässer und Nord Franzosen fahren durch die Schweiz, um sich die Maut in Frankreich zu sparen. Aber es wäre in der Tat nötig Monats-Vignetten für die Touristen einzuführen die in der Schweiz übernachten.eMGee hat geschrieben: Warum reagiert man hier nicht?! Im Gegenteil, man tritt eine Diskussion los ob man die Preise nicht gleich auf 100 Franken hochsetzen soll.
Nicht jedes Gesetz kommt automatisch vor das Volk. In den meisten Fällen muss man das Referendum ergreifen. D.H. man muss innert 90 Tagen genügend Unterschriften Sammeln.ChaosB99 hat geschrieben: Aber irgendwer muss es ja mal par Volksentscheid beschlossen haben, oder?
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Eine Monatsvignette die nur unter der Voraussetzung verkauft wird, dass man Übernachtet? Das wäre für Viele ein Grund mehr, nicht (mehr) in der Schweiz Urlaub zu machen oder einen Tag Ski zu fahren. Die Leute wollen im Urlaub entspannen und unkompliziert etwas buchen/mieten oder auch mal vor Ort spontan ein Zimmer nehmen. Mit einer deartigen Überregulierung schüfe man wieder zusätzliche Gründe, nicht in die Schweiz zu fahren. Aber wenn es denn so sein soll...Wombat hat geschrieben: Aber es wäre in der Tat nötig Monats-Vignetten für die Touristen einzuführen die in der Schweiz übernachten..
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Noch eine kurze Anmerkung: Mit Aktionen wie die Anprangerung der vielen Deutschen Arbeitskräfte in der Schweiz oder dem Minarettverbot sowie der oftmals stark fremdenfeindlichen Wahlwerbung macht man sich im Ausland auch keine Freunde. Und wo man nicht willkommen ist will man auch nicht hinreisen.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
@baeckerbursch: Naja, angesichts dieses Arguments dürfte es in Deutschland ja gar keinen Incoming-Tourismus geben (siehe NSU-Morde, NPD-Aktivitäten, arrogantes Auftreten mancher/vieler Deutscher im Ausland, z.B. der Schweiz
etc.).
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Diesen Leuten ist aber nun wirklich nicht zu helfen. Selbst wenn es diese Leute nicht verstehen wollen, die 40 Franken sind dreck billig und ziemlich schnell amortisiert.In der Schweiz haben sofort die meisten im Kopf, dass ich die Jahresvignette nehmen muss die gefühlt, im Gegensatz zum 10-Tagespickerl, ein Vermögen kostet. Warum reagiert man hier nicht?!
Da lässt man in Frankreich oder Italien an den Mautstellen deutlich mehr Geld liegen. Und der wichtige Gotthardtunnel ist ja sogar in der Vignette inbegriffen. Im Ausland wird man für einen solchen Tunnel oder sogar Brücke noch zusätzlich abgezockt.
Keine Panik. Wird der Preis der Vignette erhöht gibt es auf jeden Fall auch eine günstige Kurzzeitvignette.Im Gegenteil, man tritt eine Diskussion los ob man die Preise nicht gleich auf 100 Franken hochsetzen soll.
Bin aber überzeugt, dass die neue Kurzzeitvignette nicht unbedingt billiger sein wird, als die jetzige Jahresvignette. Fest steht die Schweiz hat kein Interessen am Transitverkehr.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Und damit wird es besonders für treue Schweizurlauber extrem viel teurer. wieder ein Baustein zum Hochpreisniveau.TPD hat geschrieben: Keine Panik. Wird der Preis der Vignette erhöht gibt es auf jeden Fall auch eine günstige Kurzzeitvignette. Bin aber überzeugt, dass die neue Kurzzeitvignette nicht unbedingt billiger sein wird, als die jetzige Jahresvignette
Deswegen fand ich immer die Schweizer Philosophie der Förderung des Schienenverkehrs (zB Entscheid 1994) besonders für Güter gut. Schade, dass man sich offenbar doch immer mehr von der EU steuern zu lassen scheint. ME sollte man eher die Schwerverkehrsabgabe erhöhen als die PKW Vignette. So könnte man zusätzliches Geld Einnehmen ohne es für die Touristen zu verteuern und gleichzeitig für Lastenverkehr die Schiene relativ attraktiver machen.Fest steht die Schweiz hat kein Interessen am Transitverkehr.
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kaldini
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
naja, ich kauf mir auch jedes Jahr die schweizer Vignette - wofür? Für 1x Bregenz - Genf und am Samstag drauf wieder zurück. Da wäre ich mit einer Wochenvignette viel günstiger dran. Klar ist die Vignette für eine Jahresvignette günstig (sehr günstig sogar!) aber die wenigstens Leute benötigen sie das ganze Jahr.In der Schweiz haben sofort die meisten im Kopf, dass ich die Jahresvignette nehmen muss die gefühlt, im Gegensatz zum 10-Tagespickerl, ein Vermögen kostet. Warum reagiert man hier nicht?!
Diesen Leuten ist aber nun wirklich nicht zu helfen. Selbst wenn es diese Leute nicht verstehen wollen, die 40 Franken sind dreck billig und ziemlich schnell amortisiert.
Da lässt man in Frankreich oder Italien an den Mautstellen deutlich mehr Geld liegen. Und der wichtige Gotthardtunnel ist ja sogar in der Vignette inbegriffen. Im Ausland wird man für einen solchen Tunnel oder sogar Brücke noch zusätzlich abgezockt.
Ansonsten finde ich es eine sehr interessante Diskussion hier. Konnte leider am Montag und Dienstag nicht schreiben, sonst hätte ich hier auch mal mitgemacht. Einzig was ich finde ist, dass die Schweiz mehr Gebiete hat als Zermatt. Die Top 3 oder 5 in der Schweiz haben sicherlich weniger Probleme, Gäste zu finden und Investitionen zu tätigen. Aber viele kleine und mittlere Gebiete, die in anderen Ländern (Italien, Österreich) durch eine Förderung oder durch gutes Management moderne Bahnen und eine Schneegarantie bieten, sind in der Schweiz doch ein wenig im Investitionsstau.
Des weiteren war es früher (bis in die 80ger) so, dass Höhe = Schneesicherheit bedeutete. Aber das hat sich komplett gewandelt! Heutzutage sind so manche Grashügel (z.B. Skiwelt oder Kitzbühel) Schneesicherer als die hoch gelegenen Skiorte, deren Schutthalden erst mal einen Meter Schnee brauchen, bevor man ans Planieren denken kann. Sieht man auch gut daran, dass viele Gebiete "unten" vor der Zugspitze aufmachen.
Bezüglich Marketing muss ich sagen, dass die Tirolwerbung (und ähnlich auch die Steiermarkwerbung und die Österreichwerbung) schon massiv immer mehr Märkte bewerben. Österreich (insbesonders Tirol) weiss halt, dass der Tourismus eine der großen Säulen des Wohlstands hier sind. Ohne würde hier vieles anders aussehen - viel Industrie etc. gibts einfach nicht. Bei "Schweiz" denkt man halt zuerst an den Bankensektor (incl. des Geldabzapfens aus dem Rest Europas) und dann erst an Berge...
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Eine Fahrt Genf - Lyon kostet 15€ ! Somit ist die Jahresvignette mit einer einzigen Retourfahrt quer durch die Schweiz längstens amortisiert.naja, ich kauf mir auch jedes Jahr die schweizer Vignette - wofür? Für 1x Bregenz - Genf und am Samstag drauf wieder zurück. Da wäre ich mit einer Wochenvignette viel günstiger dran. Klar ist die Vignette für eine Jahresvignette günstig (sehr günstig sogar!) aber die wenigstens Leute benötigen sie das ganze Jahr.
Und nein, eine Wochenvignette wird garantiert nicht viel billiger sein, als die jetzige Jahresvignette. Schon der höhere Kontrollaufwand muss ja irgendwie finanziert werden.
Weder Deutschland noch Italien sind in der Lage die Zubringerstrecken termingerecht fertig zu stellen. Somit besteht in der EU überhaupt kein Interessen, dass die Schweiz die LSVA erhöht.ME sollte man eher die Schwerverkehrsabgabe erhöhen als die PKW Vignette. So könnte man zusätzliches Geld Einnehmen ohne es für die Touristen zu verteuern und gleichzeitig für Lastenverkehr die Schiene relativ attraktiver machen.
Und der Druck und Macht aus Brüssel ist nun mal zu gross, dass da die Schweiz eigenmächtig handeln kann. Die EU möchte diese lästige LSVA am liebsten eh ganz abschaffen. Bin gespannt wie lange es noch dauert, bis die Schweiz auch noch gezwungen wird die Gigaliner zuzulassen.
@Tiefe Löhne in Deutschland
Das Thema wird zur Zeit in Brüssel diskutiert und ist keine Forderung der Schweizer.
Aber jetzt sind wir endgültig vom ursprünglichen Thema abgekommen, da der Transitverkehr nicht mit dem Tourismus zusammenhängt
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Nun gut. Zurück zum Thema.
Ganz außer Acht lassen, darf man die Nebenkostendiskussion allerdings nicht. In der Regel rechnet man für den Urlaub ja die Gesamtkosten. Und die sind in der Schweiz eben (für Viele zu) hoch.
Im Endeffekt lässt sich das Problem auf zwei Hauptursachen zurückführen:
1. Der Wechselkurs
2. Die Subventionssituation
Die Folgen:
Die Preise für Investitionen stehen in der Schweiz ggü anderen Ländern offenbar in einem schlechteren Verhältnis zu den Einnahmen, die mit den Objekten (Hotels, Wohnungen, Ski-Infrastruktur) erwirtschaftet werden können.
Beispielsweise Ferienwohnungen sind ja nicht ohne Grund oft seit den 80ern-90ern selten umfassend renoviert worden. Die erzielbaren Mieten ermöglichen vielerorts keine nennenswerten Investitionen. Rücklagen/Tilgungen sind kaum möglich. Hotels müssen oft Teile ihrer Liegenschaften in Zweitwohnungen umwandeln, um Sanierungen zu finenzieren.
Dieser Punkt steht natürlich auch in kausalem Zusammenhang mit Punkt 1, da man mehr oder weniger im internationelen Wettbewerb steht.
Die Skigebiete trifft es noch stärker, da sie zusätzlich zum Wechselkurs auch noch tendenziell weniger subventioniert werden.
Bevor sich die Devisenkursproblematik verschärfte, konnte man noch eher mit Landschaft und den Vorzügen der gemütlicheren Ausrichtung (+ vmtl. andere Gründe) ausreichend Gäste rekrutieren.
Aber jetzt, wo sich die Preise für Eurobürger um 30-40% erhöht haben und in manchen Ländern die Wirtschaft schwach ist, brechen die Gästezahlen eben ein.
Es gab immer mal Einbrüche. In den 90ern und ich meine, auch in den 70ern gab es mal Rückgänge, teilweise im deutlichen zweistelligen Bereich. Das hat sich auch wieder geändert, aber vermutlich nicht von selbst.
Wie auch immer eine Lösung aussehen könnte - Ich wäre anstelle der Schweiz gerade jetzt SEHR vorsichtig, irgendwo an der Preisschraube zu drehen.
Ganz außer Acht lassen, darf man die Nebenkostendiskussion allerdings nicht. In der Regel rechnet man für den Urlaub ja die Gesamtkosten. Und die sind in der Schweiz eben (für Viele zu) hoch.
Im Endeffekt lässt sich das Problem auf zwei Hauptursachen zurückführen:
1. Der Wechselkurs
2. Die Subventionssituation
Die Folgen:
Die Preise für Investitionen stehen in der Schweiz ggü anderen Ländern offenbar in einem schlechteren Verhältnis zu den Einnahmen, die mit den Objekten (Hotels, Wohnungen, Ski-Infrastruktur) erwirtschaftet werden können.
Beispielsweise Ferienwohnungen sind ja nicht ohne Grund oft seit den 80ern-90ern selten umfassend renoviert worden. Die erzielbaren Mieten ermöglichen vielerorts keine nennenswerten Investitionen. Rücklagen/Tilgungen sind kaum möglich. Hotels müssen oft Teile ihrer Liegenschaften in Zweitwohnungen umwandeln, um Sanierungen zu finenzieren.
Dieser Punkt steht natürlich auch in kausalem Zusammenhang mit Punkt 1, da man mehr oder weniger im internationelen Wettbewerb steht.
Die Skigebiete trifft es noch stärker, da sie zusätzlich zum Wechselkurs auch noch tendenziell weniger subventioniert werden.
Bevor sich die Devisenkursproblematik verschärfte, konnte man noch eher mit Landschaft und den Vorzügen der gemütlicheren Ausrichtung (+ vmtl. andere Gründe) ausreichend Gäste rekrutieren.
Aber jetzt, wo sich die Preise für Eurobürger um 30-40% erhöht haben und in manchen Ländern die Wirtschaft schwach ist, brechen die Gästezahlen eben ein.
Es gab immer mal Einbrüche. In den 90ern und ich meine, auch in den 70ern gab es mal Rückgänge, teilweise im deutlichen zweistelligen Bereich. Das hat sich auch wieder geändert, aber vermutlich nicht von selbst.
Wie auch immer eine Lösung aussehen könnte - Ich wäre anstelle der Schweiz gerade jetzt SEHR vorsichtig, irgendwo an der Preisschraube zu drehen.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Sehr guter Punkt. Die Vignette. Allein das ist doch schon mal ein vermeintlich kleiner, in der Wahrnehmung der Urlauber aber sehr großer externer Kostenfaktor, der sich einfach negativ auf die Urlaubsentscheidung auswirkt. Es ist einfach unverhältnismäßig, für 2 Tage Autobahnfahren im Jahr (Hin-& Rückfahrt) 25 Euro zu zahlen. Die Erreichbarkeit vieler Skigebiete von D aus ist einfach auch ungünstig. Die meisten fahren einfach schneller nach Österreich (v.a. in die Topskigebiete) als in die Schweiz.eMGee hat geschrieben:Aus eigener Erfahrung verkauft sich die Schweiz in Deutschland deutlich unter Wert. Ein kleines Beispiel ist hier schon die Maut. Von den Österreich-Urlaubern habe ich noch wenige jammern hören, dass sie mindestens die ca. 8€ für das Pickerl aufbringen müssen und möglicherweise sogar noch mehr. In der Schweiz haben sofort die meisten im Kopf, dass ich die Jahresvignette nehmen muss die gefühlt, im Gegensatz zum 10-Tagespickerl, ein Vermögen kostet. Warum reagiert man hier nicht?! Im Gegenteil, man tritt eine Diskussion los ob man die Preise nicht gleich auf 100 Franken hochsetzen soll.
Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Das sind in meinen Augen alles so kleine Punkte die dem Tourismus in der Schweiz nicht zwangsläufig förderlich sind.
Eben - die TOP 3-5 Skigebiete werden auch weiter überleben - aber zwischen den guten, großen Skigebieten und den kleineren Gebieten ist einfach ein zu großer Unterschied. Vergleicht man das hier in Österreich, so stehen in fast allen Skigebieten topmoderne Anlagen und haben auch einen gewissen Namen. Man müsste einfach mal den Test machen in der Bevölkerung. "Nennen Sie bitte 10 Skigebiete in Österreich und 10 in der Schweiz. Ich würde wetten, die meisten können nicht 10 in der Schweiz nennen!kaldini hat geschrieben: Ansonsten finde ich es eine sehr interessante Diskussion hier. Konnte leider am Montag und Dienstag nicht schreiben, sonst hätte ich hier auch mal mitgemacht. Einzig was ich finde ist, dass die Schweiz mehr Gebiete hat als Zermatt. Die Top 3 oder 5 in der Schweiz haben sicherlich weniger Probleme, Gäste zu finden und Investitionen zu tätigen. Aber viele kleine und mittlere Gebiete, die in anderen Ländern (Italien, Österreich) durch eine Förderung oder durch gutes Management moderne Bahnen und eine Schneegarantie bieten, sind in der Schweiz doch ein wenig im Investitionsstau.
Marketing: Sie haben so geniale Werbespots gemacht in der Schweiz - allerdings ist die Verbreitung viel zu gering. Wieso? Der Ansatz ist genial und würde die Schweiz auch wieder mehr ins richtige Licht rücken, aber wenn selbst ich den Spot nur wegen der Uni kenne, dann kann doch da was nicht stimmen...
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Kein Witz. Der Werbespot mit den Ameisen darf dank den Tierschützern nicht mehr ausgestrahlt werden...Der Ansatz ist genial und würde die Schweiz auch wieder mehr ins richtige Licht rücken, aber wenn selbst ich den Spot nur wegen der Uni kenne, dann kann doch da was nicht stimmen...
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19643216
In diesem Fall schafft man am besten die Vignette ab und stellt Mautstationen hin...Die Vignette. Allein das ist doch schon mal ein vermeintlich kleiner, in der Wahrnehmung der Urlauber aber sehr großer externer Kostenfaktor, der sich einfach negativ auf die Urlaubsentscheidung auswirkt.
Schon komisch, dass die Vignette ein solch grosses Problem sein soll, jedoch in Frankreich und Italien lassen sich die Touristen ohne zu Murren an den Mautstationen abzocken
In der Schweiz besteht übrigens kein Zwang die Autobahn zu benutzen. Man kann sich die 40 Franken auch ersparen, wenn man nur über die Überlandstrasse fährt
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Rüganer
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Ach, da gabs schon super Werbung für die Schweiz
Und liebe Schweizer, nehmt die deutsche Kritik mal nicht zuuuu ernst !
Da ist auch viel Neid dahinter, ein Gefühl, was mir fremd ist.
Mir gefällt die Schweiz, mir gefällt euer Eigensinn, glattgebügelten Meinungs-Mainstream gibts schon genug.
Und wieviel Prozent der Wirtschaftsleistung macht der Tourismus ? Vielleicht 4 %.
Da kann man ein kleines Minus schon verschmerzen.
Und mit dem Kombi-Angebot aus dem Engadin ist man doch schon auf dem richtigen Weg.
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Und liebe Schweizer, nehmt die deutsche Kritik mal nicht zuuuu ernst !
Da ist auch viel Neid dahinter, ein Gefühl, was mir fremd ist.
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Und wieviel Prozent der Wirtschaftsleistung macht der Tourismus ? Vielleicht 4 %.
Da kann man ein kleines Minus schon verschmerzen.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
So wenig? Da liegen wir in Deutschland ja schon im Bundesdurchschnitt höher.Und wieviel Prozent der Wirtschaftsleistung macht der Tourismus ? Vielleicht 4 %.
Da kann man ein kleines Minus schon verschmerzen.
In den dünn besiedelten Alpentälern dürfte die Abhängigkeit vom Tourismus weit höher liegen. 2002 gab es da einen schönen Aufsatz von Berwert et al. in der DISP.
http://www.nsl.ethz.ch/index.php/de/con ... /2639/file
S. 4Die Ergebnisse der hier vorgestellten regionalen Studie zeigen, dass der Tourismus in der Volkswirtschaft des Kantons Wallis eine Schlüsselbranche darstellt und zudem stark vernetzt ist. Mit einem Beitrag zum regionalen Bruttoinlandprodukt von 35,4% im Oberwallis, 23,1% im Mittelwallis und 18,0% im Unterwallis weisen die Resultate auch deutliche regionale Unterschiede nach.
Ergo dürfte es auf regionaler und lokaler Ebene schon mehr "schmerzen", oder?
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
http://www.engadinerpost.ch/2012/05/sch ... ahnen.html
http://www.engadinerpost.ch/2012/05/sch ... ahnen.html
Keiner der Kommentare ist von mir (könnte aber teilweise).
Mit meiner Meinung scheine ich nicht alleine dazustehen.
(Verlinkung scheint mit dem Umlaut nicht zu funktionieren)
http://www.engadinerpost.ch/2012/05/sch ... ahnen.html
Keiner der Kommentare ist von mir (könnte aber teilweise).
Mit meiner Meinung scheine ich nicht alleine dazustehen.
(Verlinkung scheint mit dem Umlaut nicht zu funktionieren)
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Ich weis ja nicht warum hier alle so gegen die Vignette der Schweiz sind. Mir ist die schweizer Lösung viel lieber als die in Österreich. Von der Vignette her fahre ich viel lieber in die Schweiz als nach Österreich.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Abgesehen davon, dass ich prinzipiell gegen jede PKW Maut bin, finde auch ich die aktuelle Schweizer Lösung gut. Hier gehts allerdings auch um die beabsichtigte Preiserhöhung auf zB das Dreifache, wobei eine Vignette mit kurzer Gültigkeit dann ca. dan jetzigen Jahrespreis kosten könnte.Whistlercarver hat geschrieben:Ich weis ja nicht warum hier alle so gegen die Vignette der Schweiz sind. Mir ist die schweizer Lösung viel lieber als die in Österreich. Von der Vignette her fahre ich viel lieber in die Schweiz als nach Österreich.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Anteil des Tourismus am BIP der Schweiz - laut google 5,1 %, in D 3,2 %.
https://www.google.de/search?rlz=1C1RNB ... 24&bih=475
Und das mit den Parkgebühren ist wirklich ein sehr ärgerlicher Kostenfaktor im Urlaub. Man ärgert sich jeden Tag darüber, das bleibt im Bewußtsein der Leute hängen...
Ist bei uns hier oben genauso.
Aber mir persönlich geht es so - wenn ich da oben am Berg bin, sind solche Kleinigkeiten vergessen.
Letztendlich ist Tourismus immer ein zyklisches Geschäft.
Ich war Mitte der 90er Jahre in Saalbach-Hinterglemm, da erzählte uns unser Wirt, dass die Hälfte der Hotels unter Bankverwaltung stehe.
Und die Vignette in der Schweiz ist eine super Sache. Nur ärgerlich, daß in D alle kostenlos fahren.....
https://www.google.de/search?rlz=1C1RNB ... 24&bih=475
Und das mit den Parkgebühren ist wirklich ein sehr ärgerlicher Kostenfaktor im Urlaub. Man ärgert sich jeden Tag darüber, das bleibt im Bewußtsein der Leute hängen...
Ist bei uns hier oben genauso.
Aber mir persönlich geht es so - wenn ich da oben am Berg bin, sind solche Kleinigkeiten vergessen.
Letztendlich ist Tourismus immer ein zyklisches Geschäft.
Ich war Mitte der 90er Jahre in Saalbach-Hinterglemm, da erzählte uns unser Wirt, dass die Hälfte der Hotels unter Bankverwaltung stehe.
Und die Vignette in der Schweiz ist eine super Sache. Nur ärgerlich, daß in D alle kostenlos fahren.....
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
OT: Nein, ausländische LKW über 12 to zahlen genau so wie Deutsche. Die Kilometerleistung aller ausländischen PKW an der Gesamtkilometerzahl aller PKW liegt laut ADAC im mittleren 1-stelligen Prozentbereich. Wenn deutsche Politiker die Einführung einer PKW-Maut fordern, dann argumentieren sie zwar gerne mit Gerechtigkeit, wollen aber vor allem mal wieder die deutschen Autofahrer abzocken.Rüganer hat geschrieben:Nur ärgerlich, daß in D alle kostenlos fahren.....
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Sehr gut. Endlich mal eine korrekte Darstellung der Sachlage.NeusserGletscher hat geschrieben:OT: Nein, ausländische LKW über 12 to zahlen genau so wie Deutsche. Die Kilometerleistung aller ausländischen PKW an der Gesamtkilometerzahl aller PKW liegt laut ADAC im mittleren 1-stelligen Prozentbereich. Wenn deutsche Politiker die Einführung einer PKW-Maut fordern, dann argumentieren sie zwar gerne mit Gerechtigkeit, wollen aber vor allem mal wieder die deutschen Autofahrer abzocken.Rüganer hat geschrieben:Nur ärgerlich, daß in D alle kostenlos fahren.....
Da hast Du für die gesamte Schweiz sicher Recht. In der Regionen, in denen aber quasi jeder Arbeitsplatz irgendwie (zumindest peripher) vom Tourismus abhängt, kann ich schon verstehen, dass man unruhig wird.Rüganer hat geschrieben:Anteil des Tourismus am BIP der Schweiz - laut google 5,1 %.....
Das würde ich auch so sehen. Nur braucht man, um den Zyklus wieder ins Positive zu wenden kluge Köpfe, die den Gästen gute Angebote machen.Rüganer hat geschrieben:Letztendlich ist Tourismus immer ein zyklisches Geschäft....
Das flächendeckende Aufsellen von Parkautomaten oder die Stillegung interessanter Pisten sowie eine Reduktion des Angebotes bei gleichzeitiger Preiserhöhung sind nach meiner Anischt viel zu lurzsichtig gedachte Maßnahmen, die die Einnahmesituation bzw. Kostenbilanz höchstens kurzfristig, aber kaum nachhaltig verbessern.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
@TPD: Ich weiß gar nicht, warum du wegen der Vignette gleich so dünnhäutig reagierst? Liegt es daran, dass wir Deutsche immer gern als der große Besserwisser auftreten oder oft so rüberkommen?!
Ich bin seit meinem 2. Lebensjahr regelmäßiger Schweiz-Urlauber und kenne z.B. die Situation mit der Jahresvignette gar nicht anders. Das System finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht und der Preis ist für ein Jahr relativ günstig. Du hast mit den Quervergleichen zu AT/I/F völlig recht, das ist teilweise Abzocke! Nur geht es doch bei dieser Diskussion auch darum, wie verschiedene Sachlagen hier bei potenziellen Urlaubern ankommen. Das Thema Pickerl habe ich persönlich noch bei den wenigstens als Grund gehört, nicht nach Österreich zu fahren. Wenn man sich hingegen mit Bekannten über die Schweiz unterhält dann fällt sehr oft dieser Punkt! Auch wenn die Jahresvignette "nur" ca. 30€ kostet, gefühlt kostet sie für Spontantouristen ein Vermögen, das hat wohl auch etwas mit Psychologie zu tun (Verhältnis Jahresvignette zu 10-Tagen). Das ist doch der springende Punkt in meinen Augen.
Die Schweiz hat selbst genügend kluge Köpfe um die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Aber sachliche Kritik, auch wenn sie aus Deutschland kommt, sollte schon noch erlaubt sein.
Ich bin seit meinem 2. Lebensjahr regelmäßiger Schweiz-Urlauber und kenne z.B. die Situation mit der Jahresvignette gar nicht anders. Das System finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht und der Preis ist für ein Jahr relativ günstig. Du hast mit den Quervergleichen zu AT/I/F völlig recht, das ist teilweise Abzocke! Nur geht es doch bei dieser Diskussion auch darum, wie verschiedene Sachlagen hier bei potenziellen Urlaubern ankommen. Das Thema Pickerl habe ich persönlich noch bei den wenigstens als Grund gehört, nicht nach Österreich zu fahren. Wenn man sich hingegen mit Bekannten über die Schweiz unterhält dann fällt sehr oft dieser Punkt! Auch wenn die Jahresvignette "nur" ca. 30€ kostet, gefühlt kostet sie für Spontantouristen ein Vermögen, das hat wohl auch etwas mit Psychologie zu tun (Verhältnis Jahresvignette zu 10-Tagen). Das ist doch der springende Punkt in meinen Augen.
Die Schweiz hat selbst genügend kluge Köpfe um die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Aber sachliche Kritik, auch wenn sie aus Deutschland kommt, sollte schon noch erlaubt sein.
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Re: Bei den Bergbahnen rächen sich die Versäumnisse
Naja gewisse sind auch wirklich selber schuld:
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