Solaranlage auf Lawinenverbaung
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Wieviele der Panels man wohl jeden Frühling ersetzen muss? Den Lawinen ist umweltfreundlicher Strom nämlich ziemlich egal.
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Whistlercarver
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Wieviele solcher Lawienenverbauungen werden jedes Jahr von Lawinen niedergemäht? Mir ist nicht bekannt das jedes Frühjahr sämtliche Verbauungen wieder neu aufgebaut werden müssen. Und falls die Verbauungen wirklich mal beschädigt werden von einer lawine dann hat man bestimmt andere Probleme als die paar Solarpanels.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Solche Ideen hatte man bei uns schon vor ein paar Jahren. Diesen Winter war es soweit und man hat in St. Antönien über den Winter Testversuche gemacht. Und man erhielt, lieber GMD, nur positive Ergebnisse.
- GMD
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Ich dachte halt auch an die Schneelast auf den Panels. Apropos: Dann können sie auch beim schönsten Wetter keinen Strom produzieren. Oder werden die gar noch beheizt?
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Whistlercarver
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Eigentlich müsste der Schnee von alleine runter rutschen sobald die Sonne auf die Panele kommt. Zumindest ist es so bei denjenigen die auf den Dächern hier bei mir in der Gegend sind. Wüsste nicht das da einer die extra heizt.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Im Artikel wird ja wieder gelogen, dass sich die Balken biegen . Sowas kenne ich ja nur von der "Energiewende" in Deutschland.
Und 60 m² reichen wahrscheinlich gerade für die Mikrowelle in der Kantine
Wie wird da eigentlich ein Kabel hingezogen ?
Nee, Solar ist eine absolute Sackgasse der Energieerzeugung, weil geeignete Speicher fehlen. Dies mag in der Schweiz dank mehr Pumpspeicher noch anders sein.
In spätestens 10 Jahren wird man sich nur noch dunkel an Solarenergie erinnern. Siehe auch Pleitewelle der Solarfirmen in Deutschland trotz zig Milliarden Subventionen.
Jupp, aber nur wenn die Sonne scheint. Die nötige Grundlast liefern weiterhin AKWs oder Kohlekraftwerke.Die Anlage auf 2200 Metern Höhe soll die Bellwalder Sportbahnen das ganze Jahr über mit Strom versorgen.
Und 60 m² reichen wahrscheinlich gerade für die Mikrowelle in der Kantine
Wie wird da eigentlich ein Kabel hingezogen ?
Aber nur bei Sonne...Die Umweltorganisation zitiert eine Studie der Energieregion Goms, wonach ein einziger Kilometer geeigneter Lawinenverbauungen rund 100 Schweizer Haushalte versorgen kann.
Nee, Solar ist eine absolute Sackgasse der Energieerzeugung, weil geeignete Speicher fehlen. Dies mag in der Schweiz dank mehr Pumpspeicher noch anders sein.
In spätestens 10 Jahren wird man sich nur noch dunkel an Solarenergie erinnern. Siehe auch Pleitewelle der Solarfirmen in Deutschland trotz zig Milliarden Subventionen.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Da geb ich dir recht !Im Artikel wird ja wieder gelogen, dass sich die Balken biegen .
Wenn du dich da mal nicht irrst,aber das sollten wir dann in 10 Jahren weiter diskutieren,alles andere wäre SpekulationNee, Solar ist eine absolute Sackgasse der Energieerzeugung, weil geeignete Speicher fehlen. Dies mag in der Schweiz dank mehr Pumpspeicher noch anders sein.
In spätestens 10 Jahren wird man sich nur noch dunkel an Solarenergie erinnern.
Gruss Nitram
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Oh wieder einer der sich auskennt! Oder es zumindest meint.Rüganer hat geschrieben:Nee, Solar ist eine absolute Sackgasse der Energieerzeugung, weil geeignete Speicher fehlen. Dies mag in der Schweiz dank mehr Pumpspeicher noch anders sein.
In spätestens 10 Jahren wird man sich nur noch dunkel an Solarenergie erinnern. Siehe auch Pleitewelle der Solarfirmen in Deutschland trotz zig Milliarden Subventionen.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Guido. Hast Du Dir überhaupt das Foto aus dem Artikel angeschaut?
Die Solarpanels werden doch nicht dort montiert wo der Schnee gegen drückt.
Außerdem verhindern die Lawinenverbauung ja, das der Schnee ins rutschen kommt und so zur Lawine wird.
Es gibt auch Solarpanels die im unteren Drittel beheizt werden können, damit der Schnee abrutscht.
Ein Problem sehe ich. Irgendwie muss man ja auch die Energie weg transportieren.
Nicht jeder Standort ist da gut geeignet um Kabel zu verlegen.
Die Solarpanels werden doch nicht dort montiert wo der Schnee gegen drückt.
Außerdem verhindern die Lawinenverbauung ja, das der Schnee ins rutschen kommt und so zur Lawine wird.
Es gibt auch Solarpanels die im unteren Drittel beheizt werden können, damit der Schnee abrutscht.
Ein Problem sehe ich. Irgendwie muss man ja auch die Energie weg transportieren.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Sicher muss man auch den Transport des Strom berücksichtigen.Ein Problem sehe ich. Irgendwie muss man ja auch die Energie weg transportieren.
Nicht jeder Standort ist da gut geeignet um Kabel zu verlegen.
Aber es gibt viele potentielle Lawinenverbauungen in der Nähe von Seilbahnen oder Beschneiungsanlagen.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
@Rüganer
Gerade dann wenn am meisten Strom verbraucht wird scheint die Sonne - am Tag. In der Nacht, wenn die AKWs und Kohle Kraftwerke weiter laufen müssen, wird Wasser gepumpt. Weil die dann den überschüssigen Strom los werden wollen.
Gerade dann wenn am meisten Strom verbraucht wird scheint die Sonne - am Tag. In der Nacht, wenn die AKWs und Kohle Kraftwerke weiter laufen müssen, wird Wasser gepumpt. Weil die dann den überschüssigen Strom los werden wollen.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Was spricht auch schon dagegen, die Leistung mitzunehmen, wenn sie gerade vorhanden ist?
Als Grundlastträger hingegen war PV meines Wissens nie missverstanden worden.
@Sonne: Gerade was Bergbahnen etc. angeht, findet wie bereits gesagt (außer vielleicht in den intensiven Beschneiungsphasen) ein Großteil des Stromverbrauches tagsüber statt.
Über Sinn und Unsinn mancher Standorte kann man sicher streiten, aber grundsätzlich ist der Ansatz doch mal gut. Das auch, da man ja vielerorts die Verunstaltung der Dachlandschaft nicht will. Insofern hat man hier doch eine Alternative.
Es stimmt zwar, dass mittlerweile in industrielleren Regionen (vereinzelte?) Anlagen bei Sonne an Feiertagen/Sonntagen zuviel Strom produzieren und somit vom Netz genommen werden müssen. Aber ich vermute mal, dass man in den Alpen noch weit von solchen Zuständen entfernt sein dürfte.
Im Endeffekt wird das hier eine von vielen Möglichkeiten sein, regenerativen Strom zu erzeugen. In welchen Maße sich das durchsetzt, wird man abwarten müssen. Generell ist mE zu begrüßen, dass man bislang ungenutzte Potentiale nuten will.
Als Grundlastträger hingegen war PV meines Wissens nie missverstanden worden.
@Sonne: Gerade was Bergbahnen etc. angeht, findet wie bereits gesagt (außer vielleicht in den intensiven Beschneiungsphasen) ein Großteil des Stromverbrauches tagsüber statt.
Über Sinn und Unsinn mancher Standorte kann man sicher streiten, aber grundsätzlich ist der Ansatz doch mal gut. Das auch, da man ja vielerorts die Verunstaltung der Dachlandschaft nicht will. Insofern hat man hier doch eine Alternative.
Es stimmt zwar, dass mittlerweile in industrielleren Regionen (vereinzelte?) Anlagen bei Sonne an Feiertagen/Sonntagen zuviel Strom produzieren und somit vom Netz genommen werden müssen. Aber ich vermute mal, dass man in den Alpen noch weit von solchen Zuständen entfernt sein dürfte.
Im Endeffekt wird das hier eine von vielen Möglichkeiten sein, regenerativen Strom zu erzeugen. In welchen Maße sich das durchsetzt, wird man abwarten müssen. Generell ist mE zu begrüßen, dass man bislang ungenutzte Potentiale nuten will.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Das ist ja mal echt eine klasse Idee!missyd hat geschrieben:http://www.20min.ch/wissen/news/story/- ... --14990676
Jetzt sollte man die nächsten Jahre halt noch ein entsprechendes Speichermedium entwickeln, das wäre dann die Krönung bzgl. erneuerbare Energien!
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Wunderbares Argument, welches sicher zu einer fruchtbaren Diskussion führt.mic hat geschrieben:Oh wieder einer der sich auskennt! Oder es zumindest meint.Rüganer hat geschrieben:Nee, Solar ist eine absolute Sackgasse der Energieerzeugung, weil geeignete Speicher fehlen. Dies mag in der Schweiz dank mehr Pumpspeicher noch anders sein.
In spätestens 10 Jahren wird man sich nur noch dunkel an Solarenergie erinnern. Siehe auch Pleitewelle der Solarfirmen in Deutschland trotz zig Milliarden Subventionen.
Weit und breit nix brauchbares in Sicht !Wiede hat geschrieben:Jetzt sollte man die nächsten Jahre halt noch ein entsprechendes Speichermedium entwickeln, das wäre dann die Krönung bzgl. erneuerbare Energien!
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Abwarten. Die technische Entwicklung wird nicht stehen bleiben. Wenn ich alleine daran denke was in den letzten 20 Jahren entwickelt wurde...Rüganer hat geschrieben:Weit und breit nix brauchbares in Sicht !Wiede hat geschrieben:Jetzt sollte man die nächsten Jahre halt noch ein entsprechendes Speichermedium entwickeln, das wäre dann die Krönung bzgl. erneuerbare Energien!
Es ist auf jeden Fall der Weg in die richtige Richtung, mehr auf regenerative Energien zu setzen und Einsparungen vorzunehmen, wo es eben möglich ist.
Und das Argument "so lange nur wir das machen bringt es ja nichts" ist albern. Einer muss ja mal damit anfangen! Und wenn nicht führende Industrienationen, wer denn dann?
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Stimmt. Sonst würden wir auch heutzutage noch in Höhlen wohnen.Und das Argument "so lange nur wir das machen bringt es ja nichts" ist albern.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Hast du dir mal die letzten Klimakonferenzen oder aktuell den Rio+20 Gipfel angeschaut? Es passiert nichts, aber auch gar nichts. Und es ist nicht ansatzweise abzusehen, dass sich an diesem Stillstand auch nur das geringste ändern wird. Die solare Lawinenverbauung hört sich in der Theorie natürlich gut an und mag an einem Vorzeigeprojekt funktionieren. Ob sich die Idee langfristig als praktikabel erweist, wird sich dann zeigen. Ob der schwierigen Bedingungen im Hochgebirge, wo diese Lawinenverbauungen definitionsgemäß ja überwiegend stehen, zweifle ich aber eher daran, dass aus dieser Idee mehr wird.Wiede hat geschrieben:Und das Argument "so lange nur wir das machen bringt es ja nichts" ist albern. Einer muss ja mal damit anfangen! Und wenn nicht führende Industrienationen, wer denn dann?
Das Argument, "so lange nur wir das machen bringt es ja nichts" ist nicht albern. Das habe ich schon im Klimathread geschrieben. Darauf bist du leider nicht eingegangen. Aber den Ländern, die konkrete Klimaschutzmaßnahmen verhindern, kommt unser Alleingang in Sachen Klimaschutz sogar noch entgegen. Die größten CO2-Emmitenten wie China, Indien, Brasilien, die USA oder Rußland lassen sich von unserer Vorbildrolle in Sachen Klimaschutz nicht nur nicht beeindrucken, nein, sie reiben sich dazu auch noch die Hände. Die Energie die wir nicht verbrauchen, erspart diesen Ländern Kosten, was nur dazu führt, dass diese in einem noch größeren Ausmaß verbrauchen. Warum machen wir uns etwas vor? Wenn wir ernsthaft Klimaschutz betreiben wollten, und es uns nicht nur um ein Feigenblatt zur Beruhigung des eigenen Gewissens ginge, dann müssten wir endlich einmal den Druck auf die Weltgemeinschaft extrem erhöhen. Einen Effekt durch unsere Vorbildfunktion können wir uns abschminken, darüber lachen die anderen. Problematisch ist halt nur, ob wir überhaupt ein geeignetes Druckmittel hätten, die anderen auf unseren Kurs einzuschwören? Sorry, für diesen kleinen Exkurs. Er könnte auch ins Klima-Topic passen. Aber da wiede dort nicht auf meine Gedanken eingegangen ist und den Punkt in diesem Thread selbst noch einmal vorgebracht hat, wollte ich an dieser Stelle noch etwas dazu schreiben.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Fakt ist die Politiker aus D und der CH haben sich, unabhängig vom Klimaschutz, von der Kernenergie verabschiedet.
Nun müssen die AKW's durch andere Energieformen ersetzt werden, was sich gerade in der Schweiz als Knacknuss erweist.
Denn jedes noch so vernünftige Projekt wird mit irgend einer Einsprache torpediert. Und lustigerweise stammen die meisten Einsprachen gerade von den Kreisen, die einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern. Da soll noch einer die Welt verstehen
Offensichtlich hat man mit den Solarzellen auf den Lawinenverbauungen einen typisch schweizerischen Konsens gefunden, mit dem Alle leben können. Aber es ist klar, dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt und die Anlage muss sich jetzt im rauen Alltag bewähren.
Nun müssen die AKW's durch andere Energieformen ersetzt werden, was sich gerade in der Schweiz als Knacknuss erweist.
Denn jedes noch so vernünftige Projekt wird mit irgend einer Einsprache torpediert. Und lustigerweise stammen die meisten Einsprachen gerade von den Kreisen, die einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern. Da soll noch einer die Welt verstehen
Offensichtlich hat man mit den Solarzellen auf den Lawinenverbauungen einen typisch schweizerischen Konsens gefunden, mit dem Alle leben können. Aber es ist klar, dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt und die Anlage muss sich jetzt im rauen Alltag bewähren.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
Es ist natürlich auch klar das diese Solarpanels auf den Lawieneverbauungen nicht wirklich die Atomenergie ersetzen können. Es sind ja eigentlich nur die in Richtung Süden ausgerichteten Verbauungen effizient. Also so gefühlt nur ein Viertel aller Verbauungen und davon auch wieder nicht alle da evtl. zu viel Schatten im Jahr auf der Verbauung liegt.
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Re: Solaranlage auf Lawinenverbaung
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 3#p4846803McMaf hat geschrieben: Er könnte auch ins Klima-Topic passen. Aber da wiede dort nicht auf meine Gedanken eingegangen ist und den Punkt in diesem Thread selbst noch einmal vorgebracht hat, wollte ich an dieser Stelle noch etwas dazu schreiben.
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