Ich hab nur die Fotos verwendet, wo es auch richtig was geworden ist. Die ganzen Künstler und Fotographen (interessanterweise waren mehr Frauen als Männer da) haben ja noch mehr Sachen dabei gehabt, um UFOs etc. in den Himmel zu zaubern oder Lichtstempel gab es auch welche. Nur das muss alles optimiert werden. Man braucht für solche Sachen die Bastler und die Choreographen. So hab ich Ideen beigetragen, dass die Schlange sich auch mal die Wand hochschlängeln soll oder als die Schlange sich über die Brücke bewegte gleichzeitig wir zwei Leute mit den übergroßen Wunderkerzen (die dennoch nicht effektvoll genug waren) links und rechts positionieren.
Bei den römischen Lichtern hatte ich die falsche Position. An der Stelle ist nicht nur gegenüber eine Brücke, sondern auch links und rechts, wo die anderen Kameras positioniert waren. Nächstes mal brauchen wir eigentlich Dein Fisheye, weil wir von allen drei Brücken aus was Richtung Wasser abschießen wollen, was sich dann in der Mitte trifft.
PS: Mit Stahlwolle und Schneebesen ist als nächstes geplant Auch der dafür notwendige Feuerwehrschutzanzug ist organisiert
Und wie lang ist die Belichtungszeit z.B. bei diesen Bubble-Bildern? Wurde da eine Leiste mit mehreren LEDs nebeneinander verwendet, oder wurden alle Linien mit einer LED gezeichnet? Gibt's ein Making-Of-Bild/Video oder ist das geheim?
Grundsätzlich kann man das auch alles nachlesen und googlen. Ich sage nicht direkt, was das war, weil die Gruppe das so will. Klar sind das LEDs und da hat einer viel zuhause gebastelt und hatte noch viel mehr Kram im Kofferraum. Man kann Sachen schleudern oder auch einfach nur drehen oder bewegen.
Making-of hatten wir ständig gedacht, müsste man eigentlich machen und ich glaube, dass ich das nächstes mal tatsächlich mache, weil es schon ein lustiges Bild ist, wenn dieser Hinterhof mit zwei Zugängen abgelichtet wird, und man würde so stehen, dass von rechts ein Wurm ins Bild kommt und im Torbogen links gegenüber mehrere Leute stehen, zusammen mit 4-5 Stativen und das ganze nennt sich dann "unheimliche Begegnung der dritten Art".
Genauso ist ein Video lustig, wenn man davor die Choreographie studiert, jemand mit einem "Gestell" rumläuft und von links und rechts über den Fleet die Leute einander zurufen. Da haben einige selten Spaziergänger schon komisch geguckt. Nachts um 1 ist da ansonsten aber absolut tote Hose und in einer Stunde kommt vielleicht mal ein Auto vorbei.
Belichtungszeit habe ich immer so 1min. bei ISO 400 und Blende 8 gewählt. Die Light Art Performance selbst kann 30sek. oder auch 1min. betragen. Ich hab danach immer noch weitere Belichtungen gemacht, um ggf. ein HDR zu machen, falls eine Lampe zu hell ist, bisher aber noch nicht verwendet.
Welche Stärke braucht man bei solchen Gelegenheiten am besten (oder auch bei Langzeitbelichtungen am Tag)? Da gibts ja auch Sets mit mehreren verschiedenen z.B. dem hier: http://www.amazon.de/Neutral-Graufilter ... 603&sr=8-7
Skitage Saison 2013/14: 30
-----------------------------------------
"Wachset in eure Ideale hinein, damit das Leben sie euch nicht nehmen kann" Albert Schweitzer
kommt natürlich auf die Belichtungszeit an, die Du nehmen möchtest, und die hängt natürlich von weiteren Faktoren ab.
Man sollte auch darauf hinweisen, dass die Qualität vom Filter wichtig ist! Ich hab mir damals einen Delamax Polfilter geholt und Fotos damit versaut, wegen der schlechten Glasqualität ist alles unscharf geworden. hab das auch schön direkt verglichen mit selben Motiv abgelichtet mit und ohne Filter und was dann das Ergebnis war.
ND64 brauchst Du natürlich, wenn Du am Tag Wolken 30sek. oder länger belichten möchtest.
ND8, wenn Du sowas hier nachts 30-60ek. belichten willst. Hier gab es zwei Umstände, zum einen wollte ich längere Zeit belichten, um das hin- und herschwingen mehrmals zu haben. Ohne Graufilter wäre der Rest völlig überstrahlt. Andererseits bewirkt der Graufilter natürlich auch, dass das Licht des Fahrgeschäfts etwas gedämmt ist.
Hier hatte direkt neben mir ein Hamburger Fotofreak mit einem starken Graufilter mehrere Minuten belichtet und nicht einen Menschen im Bild selbst, während ich bei 30sek. noch so einige rumlaufen habe
Foto-Irrer hat geschrieben:
Man sollte auch darauf hinweisen, dass die Qualität vom Filter wichtig ist! Ich hab mir damals einen Delamax Polfilter geholt und Fotos damit versaut, wegen der schlechten Glasqualität ist alles unscharf geworden. hab das auch schön direkt verglichen mit selben Motiv abgelichtet mit und ohne Filter und was dann das Ergebnis war.
Welche Marken sind denn da brauchbar? Tuts da schon Hoya, oder muss es schon der B+W sein?
Skitage Saison 2013/14: 30
-----------------------------------------
"Wachset in eure Ideale hinein, damit das Leben sie euch nicht nehmen kann" Albert Schweitzer
Seilbahnimpressionen - Sonnwendnacht am 23 .06. 2012
Nachtexpress Hohe Salve -- Blick nach Söll, 22.55 Uhr ;
Nachtexpress Hohe Salve - Hopfgarten mit Blick auf Wörgl 22.41 Uhr ;
Nachtexpress Hopfgarten
Gondel kommt aus dem Nichts ... ( Hopfgartner Bahn )
Blick zum Kaiser ... ein Testbild, wollte wissen ob man die Fackeln auf dem Grat erkennen kann ; ( nächstes jahr gehts aufs Brandstadl, da is ma näher am Kaiser )
schifreak hat geschrieben:Blick zum Kaiser ... ein Testbild, wollte wissen ob man die Fackeln auf dem Grat erkennen kann
Da sind ja massig Feuer. Und die armen Leute müssen dann alle in der Dunkelheit runterklettern? Nur damit ein paar Touris ein paar brennende Berge sehen können? :-)
Hi, das frag ich mich auch immer, wie die da wieder runter kommen -- heuer war ja zum Glück überhaupt kein Gewitter oder so in Sicht, es wurd ja immer klarer. Aber wegs arme Leut, ich denk mal daß die das alle freiwillig und gern machen, bestimmt mit Stirnlampen ausgerüstet . Weil einsam und allein is da bestimmt keiner. Ich kann mich noch gut erinnern, als Kind sind wir nachts mit Fackeln ausgerüstet von der Schönfeldalm zur Bergstation Rauhkopf hochgestiegen , ( Spitzinggebiet ) das is doch für Kinder n super Erlebnis sowas. Klar, am Kaiser braucht ma scho mehr Erfahrung und Disziplin , nix für jedermann .
Deutschlands größte Brücke, die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Es bleibt zu bemerken, dass freundlich fragen sich richtig lohnen kann. Denn die Brücke ist für Fußgänger gesperrt, man darf nicht anhalten und das wird auch penibel mit Videoüberwachung kontrolliert (andere Hamburger Fotografen hatten das neulich versucht und sofort Besuch von den Grünen äh Blauen).
/edit: Das gehört noch dazu. Der Rest, insbesondere das Hafenpanorama von oben, sind Belichtungsreihen, die noch alles langwierig bearbeitet und zusammengefügt werden müssen
Paar Langzeitbelichtungen von den letzten Tagen aus Tignes / Les 2 Alpes / Col du Lautaret / Col du Galibier. Die meisten dürften so um die 20-30 sec. belichtet worden sein, mit f/ 5-8 und ISO 400-800
Für alle Langzeitbelichtungs-Irren, die mal Lust auf was ganz irres haben...
Ausgehend von solchen Fotoberichten (wird für 3.800,- eine Woche von "photographers crossing" angeboten) http://www.munterstein.de/?p=349
hab ich jetzt einige konkrete Interessenten, die auf eigene Faust als kleine Fotografentruppe im Frühjahr eine Woche (Februar-April) auf die Lofoten fahren wollen. Da es zu dieser Zeit absolut gar nix für Partner, Familie oder Freunde dort zu unternehmen gibt, wollen wir unseren Wachrythmus auf nachts umstellen und eine Woche lang dort nachts fotografieren (die blaue Stunde dauert zu dieser Zeit quasi die ganze Nacht!). Das heisst natürlich erstmal 2-3.000km Anfahrt, entsprechende Kleidung für nachts nördlich des Polarkreises, entsprechende Fotoausrüstung sowieso, und den Willen, so eine verrückte Aktion mitzumachen.
Zusätzlicher Grund: Für nächstes Jahr wird der Peak eines 12-Jahre dauernden Zyklus erwartet, an dem man richtig viele Polarlichter hat.
Da es zu dieser Zeit absolut gar nix für Partner, Familie oder Freunde dort zu unternehmen gibt
Äh? Skifahren!!
Geniale Bilder.
Hab mich da aufgrund dessen etwas eingelesen ...
.. egtl. hätte das "Solar Maxium" ja schon vor wenigen Jahren sein sollen
.. vermutlich wird es eines der schwächeren Maxima im Vgl. zu den letzen
.. in den nächsten Jahrzehnten sollen die Stärken eher abnehmen, also wer kann und will, sollte die nächsten 1-3 Jahre noch ausnützen.
.. im Prinzip sind wir bereits seit einigen Jahren in einer Maximum-Phase
.. aber nur weil vermehrt große Mengen verschleudert werden, gibt es dazwischen auch immer wieder sehr geringe Tätigkeiten. Heißt also nicht, dass du nächstes Frühjahr unbedingt mehr sehen wirst als ich im letzten Jahr
.. womit wir auch beim Wetter wären, das sich ungern an Statistiken hält - siehe mein bescheidenes Wetter letztes Jahr
Hab ja selbst schon mit dem Gedanken gespielt, heuer im Herbst nochmal auf Polarlichttour zu gehen. April ist für mich no-go, da will ich Ski fahren. Für den heurigen Sommerurlaub dagegen hab ich noch 2x2 Optionen
- GB oder NO
- Vorzugsweise Einbeziehung der Feiertage, also Mitte August oder Ende Oktober-Anfang November, wobei letzteres dann eher nur für NO in Frage käme. Eben wegen den Polarlichtern. Wobei das Wetter im Durchschnitt ja zu der Zeit schlechter sein soll als im Frühjahr. Wobei es bei uns ja meist/oft umgekehrt ist, Herbst ist doch meist stabiler als Frühjahr?!
Bin mir nur nicht so sicher, ob ich Ende Oktober in Norwegen noch in meinem Auto schlafen möchte - aber 100,- € pro Nacht zahl ich sicher nicht in einem Sommerurlaub. Was vielleicht für September als Kompromiss spräche ...
albe hat geschrieben:Trotz alledem werde ich naechstes Jahr dort oben sein um ein 1m Teleskop in 40 km Hoehe zu bugsieren um die Sonne zu beobachten...
Wie genau wird das Teleskop in dieser Höhe stillgehalten, so dass man damit was sehen kann? Flugzeug oder Wetterballon-mäßig oder wie muss man sich das vorstellen?
albe hat geschrieben:Ideal ist definitiv Februar/Maerz - die Herbstmonate fallen dagegen eindeutig ab.
Wegen einer geringeren solaren Aktivität oder wegen schlechteren Wetters?
D.h. dort oben gibt es keine Winde mehr, der Ballon "steht" ruhig, und du bist dann in einem Ganzkörperanzug à la Astronaut? Die Sonne muss ja dann auch relativ tief stehen, weil sonst dein Ballon im Weg ist?
Wetter und Auftreten von Polarlichtern - die solare Aktivitaet ist jahreszeitenunabhaengig.
Letzteres versteh ich jetzt nicht ganz, was ist dann im Frühjahr anders als im Herbst? Und müsste man in den dunkleren Monaten (Mitte Oktober bis Mitte Februar) nicht egtl. mehr Chancen haben, da es ja länger dunkel ist als Ende März, wo man ja nur noch ca. 4 Stunden Nacht hat?