NÖ Schigebiete

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Turrachfan
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NÖ Schigebiete

Beitrag von Turrachfan »

Die NÖ-Schigebiete "krachen" gewaltig!

http://www.noen.at/news/wirtschaft/NOe- ... 333,400964

Quelle: NÖN

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chr
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von chr »

Zu den Niederösterreichischen Gebieten muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben,
schließlich bin ich seit Jahren beinahe jedes Wochenende im Winter in den diversen Destinationen der Schiregion Ostalpen mit meinen Schiern unterwegs.

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeines der NÖ-Schigebiete ohne Zuschüsse lebensfähig ist. Ich bin ja nicht deshalb jedes Wochenende in NÖ schifahren, weil die Gebiete so toll sind, sondern weil es im zwei Stunden Umkreis von Wien nichts Besseres gibt. Mindestens drei Stunden pro Richtung unterwegs zu sein, um etwa in die 4-Berge ins Ennstal zu kommen, ist mir zu anstrengend und mache ich deshalb nur sehr selten. Also punkten die NÖ-Gebiete bei mir nur durch ihre Nähe.
Nur von den Tagesgästen am Wochenende zu leben, ist wohl ein bisschen zu wenig, vor allem dann, wenn so wie in der vergangenen Saison beinahe jedes Wochenende von Schlechtwetter geprägt ist. Nur warum sollten Gäste eine Woche in NÖ Schiurlaub machen? Oder anders gefragt: Wer ist das Zielpublikum für einen Urlaub in NÖ?
Sportliche, gute Wintersportler werden sich so wie ich eher für größere Schigebiete entscheiden. Ich kann einer Woche in den Dolomiten mehr abgewinnen, als in NÖ. Also soll NÖ bei Familien und Einsteigern punkten, so die Landesrätin. Aber was bietet NÖ dieser Zielgruppe an, was andere nicht haben?

Wenn ich auf das einzige gut ausgelastete Schigebiet in der Ostregion, dem Stuhleck schaue, sieht man, was die breite Masse anspricht: Extrem breite Pistenautobahnen, die im leichten bis mittelschweren Gefälle von schnellen Aufstiegsanlagen erschlossen werden und direkt an der Autobahn liegen.
Diese Anforderung erfüllt in NÖ kein Gebiet. Topografisch könnte St. Corona mithalten, dort sind aber die Pisten sehr schmal und nur durch langsame Anlagen erschlossen. Die Entfernung zur Autobahn hält sich in Grenzen. Mönichkirchen hat zwar zwei schnelle Anlagen, jedoch erfüllt die eine nur eine Zubringerfunktion und erschließt eine Anfängerpiste, und die andere hat im unteren Abschnitt eine für Familien und Einsteiger für das Gefälle zu schmale Piste; topografisch also nicht sehr ideal. Der Hirschenkogel ist für das gewünschte Zielpublikum wohl auch zu anspruchsvoll und die einzige Einsteigerpiste windet sich in einem relativ schmalen Bogen um den Berg herunter. Die Gemeindealpe hat eine der steilsten Pisten überhaupt. Für die Zielgruppe bleibt nur ein schmaler Schiweg in der oberen Sektion, in der unteren muss man im Flachstück bei jeder Abfahrt schieben. Lackenhof hat für Einsteiger zwar einige schöne blaue Pisten, abgesehen von jener beim Fuchswaldschlepplift sind sie jedoch sehr schmal. Wenn man sich dort steigern will, ist man sehr eingeschränkt, denn die schwarzen Pisten sind für Profis und die roten ebenfalls eher anspruchsvoll (Distelpiste oben ist eher schwarz, Riffelabfahrt sehr schmal).
Und warum sollten Einsteiger aus Wien oder Bratislava am Hochkar Urlaub machen? Sind schon Gemeindealpe und Lackenhof nicht in Autobahnnähe, ist es beim Hochkar besonders extrem. Da nimmt man doch gleich lieber eine 30 bis 45-minütig längere Anreise in Kauf, und fährt zum Kreischberg (lange, breite, flache Pisten im Bereich Sunshine und Ochsenberg. Anreise über Autobahn und gut ausgebaute Bundesstraße im Tal).

Mein Fazit: Wenn also das Zielpublikum aus den Ballungsräumen in den NÖ-Schigebieten Urlaub machen soll, dann muss man auch etwas bieten. Doch da sehe ich leider kaum Chancen. Deshalb werden wir nach Sonnwendstein, Eibl, Hohenberger Gschwendt, teilweise Muckenkogel,... in nächster Zeit wohl noch mehr Schigebiete in NÖ sterben sehen.
Gruß chr
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von alex96 »

danke für deinen Bericht über die Situation.

Anscheinend kann man nur über deutlich günstigere Preise, Leute für einen Skiurlaub in Niederösterreich anziehen, aber ob sich das dann noch rentieren würde ist natürlich fraglich.
Saison 13/14: 18 Skitage
14. + 15.12. Ratschings / 27.12.: Skijuwel / 18. + 19.01. Hochzeiger / 08 + 09.02. Gerlos / 15.02. Schmittenhöhe / 16.02. Kitzbühel / 22.02. St. Johann i. T. / 02.03. Bergeralm / 03. - 07.03. Plose / 22.03. Spieljoch
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chr
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von chr »

Ich bin da auch skeptisch, dass das funktioniert. Wenn das Angebot nicht passt, nützt auch ein günstiger Preis wenig. Wenn ich einen Schiurlaub plane, dann möchte ich in ein Gebiet mit Abwechslung und gut gepflegten breiten Pisten. Das muss mir dann natürlich auch etwas wert sein.
Und wenn mir das zu teuer ist, dann werde ich vielleicht nicht jedes urlauben.
Und wenn mir das immer noch zu teuer ist, dann lass ich es ganz bleiben und mache bestenfalls die eine oder andere Tagesfahrt. Dann sind wir wieder genau beim Problem der NÖ-Gebiete: Nur Wochenendgäste.
Gruß chr
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Werna76
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Konkursantrag Hotel Panhans am Semmering
http://noe.orf.at/news/stories/2543177/

Wenn ich nicht ganz falsch liege, müssten die Hirschenkogel Bergbahnen in den nächsten Tagen/Wochen folgen.
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Klosterwappen
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Klosterwappen »

Das würde ich nicht so sehen!
1) Was die Zahlenrelation betrifft Panhans Gäste vs. Hirschenkogel Beförderungsfälle. Das Hotel PH ist ja mittlerweile ziemlich kein - der Großteil des Gebäudekomplexes sind Eigentumswohnungen.
2) Glaube ich nicht, dass überhaupt viele PH Gäste Schifahrer sind, die den HiKo bevölkern.

Absolut OT: Ich habe im PH meine Zweithochzeitsnacht*) verbracht und dann von Freunden ein Wochenende**) dort geschenkt bekommen. Meine Frau und ich waren enttäuscht, wir wären sicherlich nicht mehr dorthin gefahren.

*) Wir haben gemeint, es wäre nett, ein wenig von zuhause wegzukommen und dann von dort auf die Hochzeitsreise (Kreuzfahrt ab Triest) aufzubrechen.
Daher habe ich am Vortag das Auto vollbeladen für den anschließenden Urlaub hinaufgestellt. "Nein, in die Garage können Sie den Wagen nicht stellen. Lassen Sie ihn vor dem Haus stehen, hier wird eh nix gestohlen." Die Tasche für die Nacht können Sie gerne bei uns deponieren." Am nächsten Abend - wir hatten eine Suite bestellt - wurde und beim Check In die Tasche in die Hand gedrückt - niemand, der sich fand, sie auf's Zimmer zu stellen. "Nein, wir können Sie nicht am Bahnhof abholen, aber ich gebe Ihnen die Nummer vom örtlichen Taxi; da können Sie anrufen, wenn Sie im Zug sitzen.!"
Ich rede von der Hochzeitsnacht im Grad Hotel Panhans.
Dann im Restaurant beim Abendessen: "Sind Sie das Hochzeitspaar? Dann bekommen Sie ein Glas Sekt aufs Haus!"

Ich will nix geschenkt; aber meine Ersthochzeitsreise hat mich in die VSA geführt. Daher weiß ich, was dort der Umgang mit Honeymooners ist - ich war enttäuscht.

Zur Ehrenrettung des Semmering: Wie gesagt, der Wagen stand oben, weil im Wissen, dass ich bei der Tafel wohl ein bisschen was trinken werde, wollte ich nicht mehr mit dem Auto fahren. Wir fuhren mit der Schnellbahn am Semmering und hatten uns ein Taxi bestellt. Die Fahrerin erwartete uns am Bahnhof, wir taumelten ihr etwas geschafft entgegen und nahmen im Wagen Platz. "Kommts Ihr von einer Hochzeit?" "Ja!" "Seids Ihr vielleicht das Brautpaar?" "Ja!" "Dann wünsch ich Euch Alles Gute und will auch was beitragen, die Fahrt übernehmen wir!"

Noch einmal - es geht nicht ums Geld - gottseidank sind wir beide in der Situation, nicht jeden € vor dem Ausgeben dreimal umdrehen zu müssen - aber den Ansprüchen eines Grandhotel hat das Panhans m.E. in den letzten Jahren nicht entsprochen.

**) Da habe ich mir das Haus etwas genauer ansehen können. Was als Panhans scheint, sind überwiegend Wohnungen. In dem Komplex ist vom Hotel nur die Rezeption, die Bar und das Restaurant. Die meisten Zimmer sind in einem hinteren Trakt, modern mit Blick auf das vordere alte Gebäude.
Dort gibt es einen schönen SPA Bereich.
Das Hallenbad ist im alten Trakt - da muß man endlos durch finstere und kalte Gänge gehen, bis man in das ehemalige öffentliche Bad der Gemeinde Semmering kommt.
Das meiste Personal im Restaurant wurde von der benachbarten Hotelfachschule gestellt. Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich hab nix gegen Lehrlinge - aber ich war nicht zu wenig zahlender Gast im Grandhotel (!) Panhans.

Vielleicht mag die Insolvenz auch damit etwas zu tun haben, dass die Hotelfachschule vor zwei Jahren nach Vöslau abgewandert ist und damit so kostengünstiges Personal nicht mehr zur Verfügung steht!


Und noch einmal:
Ich bin kein abgehobener Snob. Aber wenn ich mir einmal etwas besonderes leiste, dann muß es auch stimmen.
Und das war dort sicherlich nicht der Fall.
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Werna76
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Dachstein hat geschrieben:
Werna76 hat geschrieben:Wenn ich nicht ganz falsch liege, müssten die Hirschenkogel Bergbahnen in den nächsten Tagen/Wochen folgen.
Auf welchem Wissen und Quellen fußt diese Aussage?

MFG Dachstein
Nun:
1. Die Panhans Hotelgesellschaft ist zu 20 % Eigentümer der Bergbahnen Hirschenkogel (ich würde wetten, dass die beteiligten Banken genau jetzt zusammensitzen, sich am Kopf kratzen und fragen "wos moch ma jetzt").
2. Die sehr negative Stellungnahme des Geschäftsführers bereits in der Bilanz 2010.
3. Die Bergbahnen Hirschenkogel haben noch immer keine Bilanz 2011 veröffentlicht (was selten ein gutes Zeichen ist wenns länger dauert)
4. (der größte Teil) Bauchgefühl
Vermute, dass die Verantwortlichen am Hirschenkogel völlig vom Hochkar Konkurs überrascht wurden und sich ärgern, dass die ihnen zuvor gekommen sind. Als 2. hat man es natürlich um einiges schwerer, wenn sie jetzt ebenfalls beim Land um Unterstützung betteln.

Gegen den Konkurs spricht, dass die Gemeinde Semmering ebenfalls Eigentümer der Bergbahnen ist, allerdings nur mit 1%.
Falls der Konkurs nicht bis Ende Oktober beantragt wird, werden sie wohl noch einen Winter weiterwursteln.
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Dachstein
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Dachstein »

Ok, Danke für die Infos.

Was mich jetzt aber brennend interessieren würde, wären natürlich die Gästezahlen vom Hirschkogel (verglichen zu einem durchschnittlichen bzw. außergewöhnlich gutem Jahr).

Als Außenstehender frage ich mich im Falle des Hirschkogels aber eines: wenn ein Berg, der strategisch scheinbar um einiges besser aufgestellt ist (Lage, weniger Anlagen, Nachtskibetrieb), jetzt in Konkurs gehen würde - wie kann sowas passieren - das würde in meinen Augen bedeuten, dass der Tagesgast heuer dort eklatant wegbebrochen ist?

Ein weiter Einwand ist, dass die Panhansgesellschaft mit 20% beteiligt ist, und 80% anderen gehören.

Dies sind:

Gesellschafter Herrn Polleres Anton als Einzelperson mit einem Anteil von 4% sowie der Gemeinde mit 1%. Den Rest hält die Firma Eder-Grubner Beteiligungs OG mit einem Anteil von 75%. Und zu denen habe ich keinerlei Daten. Hier liegt imo. das größte Fragezeichen begraben.

MFG Dachstein

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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Klosterwappen »

Das scheint in der Tat massiv der Fall gewesen zu sein:
Ich war in der Saison ein- oder zweimal oben gewesen, und da war im Vergleich zu den Vorjahren nix los.
Das Wetter zum schifahren und die Schneelage waren in der letzten Saison aber auch eher bescheiden gewesen, ich glaube, der Osthang war nie in Betrieb.
Und das Ostergeschäft ist zuerst weggeschmolzen, und den Rest hat's verregnet.

Vielleicht sollte man da oben auch einmal die Preise überlegen - die sind schon happig. Sie mögen gerechtfertigt sein, aber als Familienvater überlege ich mir schon, ob ich da an einem Wochenende/Abend "ganz einfach so" mit den Kindern schifahren gehe. (Und dabei verdiene ich wohl objektiv gesehen nicht so schlecht!)
Ich habe das Gefühl, dass viele Ungarn mittlerweile nach Mönichkirchen ausweichen.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Dachstein hat geschrieben:Den Rest hält die Firma Eder-Grubner Beteiligungs OG mit einem Anteil von 75%. Und zu denen habe ich keinerlei Daten. Hier liegt imo. das größte Fragezeichen begraben.
MFG Dachstein
Das sehe ich ganz genauso.
Klosterwappen hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, dass viele Ungarn mittlerweile nach Mönichkirchen ausweichen.
Nachdem ich jeden Winter meist so 2-4 Mal zum Nachtskifahren auf den Hirschenkogel fahre (obwohl es mir eigentlich nie gefällt) kann ich das mit den Ungarn jedenfalls bestätigen. Kaum mehr ungarische Autos am Parkplatz, was in den Anfangsjahren komplett anders war.
Generell ist mir persönlich aufgefallen, dass der Gästeansturm am Abend deutlich nachgelassen hat. Letzten Winter an einem Abend hatte ich die Pisten teilweise komplett für mich alleine.

Irgendwie wird es am Hirschenkogel schon weitergehen, Konkurs hin oder her.
MMn stellt sich hauptsächlich die Frage ob der Nachtbetrieb weiter geführt werden kann/soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Abendbetrieb kostendeckend geführt werden kann (an den Tagen wo ich letzten Winter dort war, wars sicher ein Verlustgeschäft). Und die paar Rodler, die hauptsächlich zum saufen dort sind, machen das Kraut auch ned fett.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von mightyjust »

Meines Erachtens war einer der größten Fehler dort die Gondelbahn. Ich bin mir absolut sicher das die Stehkabinen viele Leute abschrecken - den Biketransport im Sommer hätte man jedenfalls auch anders realisieren können und für den durchschnittlichen Betrieb im Winter sind sie sowieso überdimensioniert. Wenn sie jetzt noch den Nachtbetrieb einstellen (müssen) seh ich ganz schwarz, die Konkurrenz in der Steiermark wird sich jedoch sicher freuen...
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Bilanz 2011 ist jetzt veröffentlicht!
Stellungnahme darin der Geschäftsführung:
"Die Geschäftsführung nimmt zur Frage, ob eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts vorliegt, wie folgt Stellung:
Wie bereits in den Vorjahren haben die Betreiber der Semmering-Hirschkogel Bergbahnen GmbH auch 2010 / 11 daran gearbeitet, in der Region Semmering ein Wintersport-, Wander- und Bikergebiet zu etablieren, um durch Optimierung des vorhandenen Schi- und Bikeparkbetriebes samt angeschlossenen Gastronomiebetriebes einen rentablen Seilbahn- und Liftbetrieb zu erreichen.
Der Umsatz gegenüber dem Jahr 2010 / 11 konnte trotz eines sehr warmen Winters um EUR 18.000 gesteigert werden. Diese Steigerung resultiert vor allem durch die Umsatzsteigerung der Gastronomie und der sonstigen Erlöse; die Lifterlöse waren auf Grund der Wetterverhältnisse rückläufig.
Durch die realisierten Einsparungsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2010/11 weist die Erfolgsrechnung einen positiven Cash-Flow auf. Natürlich hängt die Entwicklung und der Erfolg des Unternehmens nicht unwesentlich von der Wettersituation ab.
Zusammenfassend kann aus heutiger Sicht durch effektives Kostencontrolling und implementierte laufende Kontrollen sowie weitere Einsparungsmaßnahmen im Bereich des Personals durch Arbeitszeitoptimierung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten eine positive nachhaltige Entwicklung der Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen GmbH prognostiziert werden. Des Weiteren verweisen wir auf den von der Consultatio Wirtschaftsprüfung GmbH & Co KG erstellten Bericht vom 22. Dezember 2011 zur Fortbestehensprognose vom 19. Dezember 2011."

Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr von 10,9 Mio auf 11,6 Mio erhöht.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von lanschi »

Werna76 hat geschrieben:Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr von 10,9 Mio auf 11,6 Mio erhöht.
Hat man um diese Steigerung investiert oder hat man erneut Verluste erwirtschaftet? Wie steht es denn dort um das Eigenkapital? Bzw. was macht man dort oben für einen Jahresumsatz?

Unabhängig davon kann ich nach meinen Erfahrungen am Hirschenkogel (4x Nachtski) die Erfahrungen der anderen User hier auch bestätigen... richtig leer war es zwar nie, richtig voll aber auch nie. Abgesehen von Freitag und Samstag glaube ich auch, dass man mit dem Nachtbetrieb über die Saison gesehen kaum Gewinne erwirtschaften kann. Daran ist man aber aufgrund der Preispolitik (generell sehr teuer für nur ein paar Stunden Ski fahren) auch selber Schuld. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass man angesichts der unterschiedlichen Öffnungszeiten (18-21 bzw. 18-22 Uhr), aber nur 1 Euro Unterschied im Preis an manchen Tagen selbst verschuldet geringe Frequenzen hat.

Ich bin gespannt, wie es am Hirschenkogel weitergeht - meiner Meinung nach ist der Nachtbetrieb DER Vorteil des Hirschenkogels schlechthin, für Tagesskifahrer erscheint mir das Angebot zu klein bzw. das nahe Stuhleck zu mächtig.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Stefan »

Das schon. Aber mit dem Nachtbetrieb allein kannst Du dieses Skigebiet nicht übers Jahr bringen. Es ist einfach zu klein, und für zwei Anlagen (den Tellerlift im Anfängerland auf der anderen Seite der Bundesstraße und den Schlepper, der fast nie läuft, zähl ich mal nicht mit), sind 32,50 Euro viel zu viel. Wenn ich das mit dem Feldberg vergleich (28 Euro)... Ich glaube, ein Kernproblem ist nicht zuletzt auch die Tunnelkette Semmering, durch die das Stuhleck für Wiener, Ungarn etc. doch einiges näher gerückt ist. Dass die steirischen Kollegen aber im nächsten Winter 37,50 Euro 8O fürs Tagesticket wollen... naja, zum Zauberberg wird mich das trotzdem nicht bringen.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Dachstein »

Stefan hat geschrieben:Ich glaube, ein Kernproblem ist nicht zuletzt auch die Tunnelkette Semmering, durch die das Stuhleck für Wiener, Ungarn etc. doch einiges näher gerückt ist.
Ich denke, daran laboriert nicht nur der Zauberberg, sondern auch andere Gebiete (Hochkar und beispielsweise auch der Kasberg). Jede Veränderung der Verkehrswege bedingt automatisch eine Veränderung bei den Gästezutritten (Tagesgast). So hat Hinterstoder und die Wurzeralm vermutlich einiges an Gästen an die 4 Berge verloren, gleichzeitig aber durch den Ausbau der A9 von einer anderen Gästeschicht profitiert.

MFG Dachstein
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Klosterwappen »

Weil wir vorhin übers Panhans gesprochen haben:

http://noe.orf.at/news/stories/2544521/
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Panhans:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oes ... pos=r.1.NT
lanschi hat geschrieben:
Werna76 hat geschrieben:Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr von 10,9 Mio auf 11,6 Mio erhöht.
Hat man um diese Steigerung investiert oder hat man erneut Verluste erwirtschaftet? Wie steht es denn dort um das Eigenkapital? Bzw. was macht man dort oben für einen Jahresumsatz?
Nachdem nur die erforderlichen Mindestangaben veröffentlich wurden, kann ich zum Umsatz leider nichts sagen.
Eigenkapital ist mit rund TEUR 300 negativ ausgewiesen. Da müsste man jetzt aber wieder die Investitionszuschüsse TEUR 2.750 und die unversteuerten Rücklagen TEUR 210 dazurechnen, dann wäre es wieder deutlich positiv.
Wenn man die Bilanztrickserein bei den Rückstellungen aber wieder abzieht... schauts wieder anders aus.

Investiert wurde lt. Anlagenspiegel TEUR 1.400. Ich rätsle was das gewesen sein könnte im Jahr 2010/2011? Beschneiung?
lanschi hat geschrieben:meiner Meinung nach ist der Nachtbetrieb DER Vorteil des Hirschenkogels schlechthin
Sicherlich, nur die Stromkosten für die Flutlichter werden halt auch nicht ohne sein.
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Klosterwappen »

Und hier das Ergebnis der heutigen Tagsatzung:
http://noe.orf.at/news/stories/2544644/
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Werna76 »

Ha!
Doch Recht gehabt mit meinen Vermutungen zum Hirschenkogel!

"Niederösterreich kauft marode Skigebiete auf"
http://diepresse.com/home/panorama/oest ... e/index.do
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Stani »

^^hier schreibt man über 6 Gebiete; Corona, Mönichkirchen, Hirschenkogel, Annaberg, Lackenhof, Hochkar.
Corona fiel aus, dann blieben 5 oder doch 6,d.h. hat das Land Mitterbach jetzt übernommen oder nicht?

auf jeden Fall haben die Schigebiete Mitterbach, Mönichkirchen und Annaberg die gleiche Webseite vom Design her

http://www.annabergerlifte.at/

http://www.gemeindealpe.at/

http://www.schischaukel.net/
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Klosterwappen »

Es soll mehrere Interessenten für das Panhans geben:
http://noe.orf.at/news/stories/2554603/
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

Ich hatte beginnend mit Saison 2001/02 bis zur Saison 2009/10 jedes Jahr die Ostalpen-Card bzw. deren Vorgängerprodukt. Ich war daher hauptsächlich in Ostösterreich und da im Speziellen in Niederösterreich Skifahren.

Für mich waren schlussendlich mehrere Gründe ausschlaggebend, dass ich die Ostalpen-Card seit der Saison 2010/11 nicht mehr kaufe:

1. Schließung von Skigebieten
Während in den Anfangsjahren ständig Skigebiete zum Gültigkeitsbereich der Karte hinzugekommen sind, sind es in den letzten Jahren immer weniger geworden. Einige wurden geschlossen (Türnitz, Sonnwendstein, Hohenberger Gschwendt), andere haben den Kartenverbund verlassen (Sonnberglifte).

2. Schlechter werdende Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Einige Skigebiete sind am Wochenende mittlerweile (quasi) nicht mehr öffentlich erreichbar. Deutliche Verschlechterungen gab es in den letzten Jahren zum Niederalpl (früher Shuttlebus von Mürzzuschlag, heute überhaupt nicht mehr erreichbar), Ötscher (Sonntag nicht mehr erreichbar), Hirschenkogel (keine Abendverbindung nach Wien mehr), Stuhleck und Schmoll-Lifte (jeweils Quasi-Auflassung der Zughalte).

3. Preis-/Leistungsverhältnis
Im Vergleich zu anderen Regions-Saisonkarten ist die Ostalpen-Card mit € 450 relativ teuer. Der Preis ist seit 2001/02 jedes Jahr im Mittel um 3 % gestiegen, deutlich mehr als die Inflation. Wenn man bedenkt, dass man mit den Gutscheinen der KroneBonusCard in fast allen Skigebieten der Ostalpen-Card Tageskarten zum halben Preis erwerben kann, schafft es selbst der Vielfahrer kaum, die € 450 "hereinzufahren".

Da ich nun keine Saisonkarte mehr habe, mache ich mein Ausflugsziel viel stärker vom Wetter und der Schneelage abhängig. Dank ÖBB-Netzkarte fahre ich einfach dort hin, wo die Verhältnisse passen. Meine Besuche in ostösterreichischen Skigebieten sind daher massiv zurückgegangen.
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greenfan
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von greenfan »

Dieter WISSEKAL hat geschrieben:Ich hatte beginnend mit Saison 2001/02 bis zur Saison 2009/10 jedes Jahr die Ostalpen-Card bzw. deren Vorgängerprodukt. Ich war daher hauptsächlich in Ostösterreich und da im Speziellen in Niederösterreich Skifahren.

Für mich waren schlussendlich mehrere Gründe ausschlaggebend, dass ich die Ostalpen-Card seit der Saison 2010/11 nicht mehr kaufe:

1. Schließung von Skigebieten
Während in den Anfangsjahren ständig Skigebiete zum Gültigkeitsbereich der Karte hinzugekommen sind, sind es in den letzten Jahren immer weniger geworden. Einige wurden geschlossen (Türnitz, Sonnwendstein, Hohenberger Gschwendt), andere haben den Kartenverbund verlassen (Sonnberglifte).

2. Schlechter werdende Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Einige Skigebiete sind am Wochenende mittlerweile (quasi) nicht mehr öffentlich erreichbar. Deutliche Verschlechterungen gab es in den letzten Jahren zum Niederalpl (früher Shuttlebus von Mürzzuschlag, heute überhaupt nicht mehr erreichbar), Ötscher (Sonntag nicht mehr erreichbar), Hirschenkogel (keine Abendverbindung nach Wien mehr), Stuhleck und Schmoll-Lifte (jeweils Quasi-Auflassung der Zughalte).

3. Preis-/Leistungsverhältnis


Im Vergleich zu anderen Regions-Saisonkarten ist die Ostalpen-Card mit € 450 relativ teuer. Der Preis ist seit 2001/02 jedes Jahr im Mittel um 3 % gestiegen, deutlich mehr als die Inflation. Wenn man bedenkt, dass man mit den Gutscheinen der KroneBonusCard in fast allen Skigebieten der Ostalpen-Card Tageskarten zum halben Preis erwerben kann, schafft es selbst der Vielfahrer kaum, die € 450 "hereinzufahren".

Da ich nun keine Saisonkarte mehr habe, mache ich mein Ausflugsziel viel stärker vom Wetter und der Schneelage abhängig. Dank ÖBB-Netzkarte fahre ich einfach dort hin, wo die Verhältnisse passen. Meine Besuche in ostösterreichischen Skigebieten sind daher massiv zurückgegangen.
erklär mir das mit der kronebonuscard mal bitte näher.
Dieter WISSEKAL
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Re: NÖ Schigebiete

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

greenfan hat geschrieben:erklär mir das mit der kronebonuscard mal bitte näher.
Die KroneBonusCard (http://www.kronebonuscard.at) kostet € 18 im Jahr (für Krone-Abonnenten kostenlos) und ermöglicht zahlreiche Vergünstigungen.

Ungefähr monatlich erscheint das BonusCard-Programm, welches meist einen Sonderteil mit Gutscheinen enthält. Diese Gutscheine berechtigen jeweils zum Bezug der genannten Leistung (neben Skigebieten auch Freibäder, Thermen, Hochseilgärten, Sommerrodelbahnen, Tierparke usw. - je nach Jahreszeit) zum vergünstigten, meist halben Preis für eine oder zwei Personen.

Normalerweise mit der Jännerausgabe kommt ein Sonderteil mit Gutscheinen für jeweils eine oder zwei Tageskarten zum halben Preis in etwa 30 bis 40 Skigebieten in ganz Österreich (mit Schwerpunkt Ostösterreich).

An der Skigebietskasse ist die KroneBonusCard vorzuweisen und der ausgefüllte Gutschein abzugeben. Und schon gibt es die Tageskarte(n) zum halben Preis.

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