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Neues am Lac d'Emosson - Barberine

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Neues am Lac d'Emosson - Barberine

Beitrag von Theo » 20.08.2012 - 19:16

Das ist richtig.
Die Zubringerbahn, so wie sie jetzt da steht, ist in ihrer letzten Saison. Im Nächsten Frühjahr wird die SSB nicht nur renoviert sondern von Garaventa / Gangloff komplett neu gebaut. Einzig das Trasse mit den Schienen bleibt so bestehen wie es ist. Quelle: Zeitung und Arbeiter vor Ort.

Edit: Du darfs auch meine beiden anderen Rätsel lösen, die anderen haben scheinbar keine Lust.
Zuletzt geändert von TPD am 08.12.2014 - 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Tippfehler im Titel korrigiert
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von ATV » 20.08.2012 - 19:28

Der Sinn dieser Aktion erschliesst sich mir nicht so ganz. Die Bahn ist doch der einzige Grund überhaupt da hin zu fahren. Die Preise sind überteuert zur Hauptsaison 65 Franken (50 Euro) für eine Retourfahrt an einen Ort den man mit dem Auto erreichen kann... :rolleyes: Ich persönlich werde jedenfalls den Ort in Zukunft sicher umgehen.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von GMD » 23.08.2012 - 18:39

Also wenn sie bei der Modernisierung auch noch die Besonderheiten killen, ist die Bahn für mich gestorben!
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von ATV » 23.08.2012 - 20:04

Naja Standseilbahn Fahren lannst du sonst an jeder Ecke und erst noch günstiger. :lach:
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 29.08.2012 - 15:08

Hat wohl die Geschwindigkeitserhöhung der Substanz wohl nicht so gut getan, oder wie? Die Trasse ist zwar nach wie vor nicht unspektakulär, v.a. der erste Blick nach oben, von der Talstation aus, aber ohne offene Kabinen wäre es definitiv nicht mehr dasselbe. Wo sind die Neuigkeiten über das Projekt nachzulesen? Die Bahn hat durchaus ein paar Krücken, die dem Fahrgast nicht so offensichtlich ins Auge treten, wie z.B. die technisch bedingte Pflicht, bei der Talfahrt die Abteile von unten her aufzufüllen, da sonst die Kabine mit der unteren Achse abheben könnte. Und das Gegengewicht konnte damals per Funk ja ziemlich sanft aufgesetzt werden, nur bei Anweisung von der Gegenkabine aus war das etwas ruppig; mit der Automatisierung wurde das aber fast zum Normalfall, und zwar jedesmal.

ATV: so günstig wie dort fahre ich nirgendwo sonst Standseilbahn ... :biggrin: ... zumindest nicht, solange dort die Chefetage nicht ausgewechselt wird ... ;) ... aber das ist eine andere Geschichte ...
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Theo » 29.08.2012 - 19:16

Es gab diesen Sommer in der Print Ausgabe vom WB einen kleinen Artikel. Online finde ich ihn mit den Stichworten leider nicht da es eben nur ein Nebenartikel war. Der Wb schrieb aber glaub ich auch nur was einige Tage zuvor im Nouvelliste stand.
Die Bestätigung und die namen der Hersteller habe ich dann vom Personal dort vor ort erhalten. Ob es offene Wagen gibt habe ich nicht nachgefragt, wobei offen nenn ich die jetuigen auch nicht grade.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 29.08.2012 - 21:21

Tja, das wird dann wohl eine 08/15-Standseilbahn; hier in den Infos 4/2012 von Finhaut steht einiges drin (p. 12): Ausweitung der Saison bis in den Dezember ist das eine; ihren Charakter hat die Bahn damit aber verloren, auch wenn die Niederhalter bleiben würden. Ein Gegengewicht wird die neue Bahn wohl auch nicht mehr haben; und "Stange dreimal am Telephonkabel reiben, um die Abfahrt zu signalisieren" gibt's ja schon seit dem Umbau nicht mehr, ebenso wie die Funkankündigung für Gegengewicht und Zwischenhalt ... :(

Tja, dann muß ich diesen Herbst nochmals einen Abstecher dorthin einplanen ...

PS: (ohne bös sein zu wollen) ich vermute auch mal, daß es auch nicht einfach ist, genügend Personal zu finden; das waren häufig ja Schüler – und gut bezahlt ist der Job ja auch nicht.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 22.10.2012 - 23:25

Nun – die letzte offizielle Fahrt mit den alten Kabinen am originalen Ort ist Geschichte – die kommen ins Museum (und sollen dort weiterhin ihren Dienst tun – das eine Chassis rückgebaut auf die ursprünglichen Plattformen), wie auch das einzige je öffentlich zugängliche Monorack. Die Kabinen sollen als museumsinterner Lift zum Einsatz kommen.

Daß es zukünftig geschlossene Kabinen sein werden, sei u.a. auch durch die Kundschaft bedingt; die 68-er Generation habe es unterlassen, ihre Kinder zu erziehen, und jene haben inzwischen Nachwuchs – und nie gelernt, mit Gefahren umzugehen und sich an Weisungen zu halten, die der Gefahrenvermeidung dienen; sprich: das Personal komme kaum nach, den unbedarften Passagieren Weisung zu geben, nicht hinauszulehnen (die Pfosten der Baumfalleitung sind nahe!) oder gar die kleinen Kinder nicht auf die Reling zu setzen. Im Problemfall gäbe es dann unweigerlich Schwerverletzte. Mit geschlossenen Kabinen stellen sich solche Probleme gar nicht. Des weiteren müßten die Wagechassis zur Materialprüfung zum BAV gekarrt werden, da vor Ort keine Prüfung stattfinden kann. Auch sind die Kabinen selbst inzwischen kaum mehr selbsttragend, obwohl sie das sein sollten; viele bereiche wurden mit aufgeschraubten Aluminiumblechen verstärkt, und die Kabinen selbst sind verzogen, daß die Türchen nicht mehr immer auf Anhieb schließen. Auch ist der Aufwand für das Personal, die Türen manuell zu schließen, nicht zu vernachläßigen: das führt immer wieder mal zu fragwürdigen und unnötigen Diskussionen von Seiten der Passagiere, v.a. bei der Talfahrt, da das Gewicht unten sein muß und die Kabine von unten her angefüllt wird; da wird zu oft kein Verständnis für die Beladungsvorschriften aufgebracht und manchmal sogar das Personal pampig angemacht (das war bei der allerletzten Fahrt sogar Thema), oder daß die Kundschaft hinausdränge und nicht warten könne, bis die Türen aufgemacht werden. Ein weiterer Punkt ist der Zwischenhalt in Gietroz: es muß zum einen möglich sein, daß die Kundschaft, die dort zusteigen will, einen Haltewunsch per Knopfdruck mitteilen können soll – und dann sollen die Kabinen auch halten (wie das jetzt zwar auch schon ist); zum anderen ist der Mißbrauchsanteil aber zu hoch: es muß möglich sein, daß der Kabinenführer so einen (mißbräuchlichen) Haltewunsch übegehen und durchfahren können soll, wenn der Knopfdruck sichtbar nicht ernst gemeint gewesen war. Das läßt sich mit der jetztigen Steuerung nicht machen.

Die Schienen sind inzwischen auch angejahrt; vor noch nicht allzulanger Zeit gab's einen Schienenbruch, der zwar wieder hergerichtet wurde – die nächstliegende Seilrolle brauchte seither aber alle paar Tage eine Schmierung. Um die Saison etwas zu verlängern, wurde auch ein kleiner Schneeflug vor die Räder montiert; der liegt aber derart hoch über dem Gleis, daß er nicht genügend effektiv ist; uns so hoch muß er sein, da er sonst durch die Unebenheiten das Gleis touchieren würde.

Insgesamt läppern sich die Basteleien je länger, desto mehr, einfach nur noch zusammen; und das ist für einen seriösen Bahnbetrieb irgendwann v.a. eines: hinderlich – schon gar, wenn auch Winterbetrieb geboten werden soll; zudem ist die Fahrt insofern nicht mehr so spektakulär, da sie nicht mehr knapp 25 Minuten dauert; auch soll ein Fahrplantakt von 15 Minuten mit den "üblichen Widrigkeiten" eingehalten werden können. Und barrierefrei ist die jetztige Anlage auch alles andere als.

Klar sei es traurig, daß sich das ändert – aber irgendwo müße auch das Geld für die ständigen Instandhaltungsarbeiten herkommen (am Gleisunterbau wurde immer wieder was gemacht), und das fließe nur, wenn die Angelegenheit nicht nur keine Bastelei sei, sondern auch nicht sichtbar danach ausschaue. Zudem würde das BAV ziemlich heftig auf die Finger schauen, in was für FBM da die Leute herumgekarrt werden, und das sei in den bisherigen nicht mehr lange möglich; und dann müsse eben irgendwann etwas neues her, denn die Revision der bisherigen Kabinen würde auch ca. 3 Mio. verschlingen – und man wisse nicht im Voraus, wann die dann definitiv den Geist aufgeben. Und da die Kundschaft eben auch nicht mehr so einfach sei wie früher, bieten nur geschlossene Kabinen all die Probleme nicht, die die offenen nun haben. Abmontierbare Fenster müßten irgendwo zwischengelagert werden, was weitere Probleme schaffe, und versenkbare Fenster seien bei Winterbetrieb auch nicht das gelbe vom Ei. Zudem sehe es sehe auch nicht danach aus, daß von den 112 Mio. an Wasserzinsen, die die Gemeinde vom zur Zeit im Bau befindlichen Pumpspeicherkraftwerk erlöst, auch noch etwas zum Erhalt des kulturellen Erbes übrigbleibt. Auch wenn dann nur noch der kleine Zug in traditionellem Gewand übrigbleibt (das bleibt der aber – da wird ja auch regelmäßig unter Dampf gefahren), sei es irgendwann leider so weit, daß es nicht mehr wie bis anhin weitergehe – so schade das auch sei. Aber immerhin gibt's die Kabinen dann im Museum noch ...

An spezialitäten dürften auf jeden Fall die obengelagerten Seilrollen bestehen bleiben (rein geländebedingt); ob wieder ein Gegengewicht zum Einsatz komme, sei noch offen (resp. wird Garaventa wohl schon wissen, die Info wird aber wol noch unter Verschluß gehalten). Eine "einfache 08/15-Standseilbahn wird es dennoch nicht werden, auch wenn vieles dann nicht mehr sein wird wie bisher.

@Moderator: könnte die Diskussion über die Nachfolgerbahn in eine entsprechende Rubrik rübergerettet werden?
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von ATV » 23.10.2012 - 07:01

Naja wenn man einen Grund sucht, kann man immer einen finden.
Für mich jedenfalls ein Grund in Zukunft mit dem Auto hoch zu fahren.
Massiv überteuerte Preise, weder Halbtax noch GA noch Seilbahn GA gültig.
Gut muss jeder selber wissen. Hoffe jedenfalls, dass in Zukunft auch andere mit dem Auto hochfahren.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 23.10.2012 - 13:52

ATV hat geschrieben:Naja wenn man einen Grund sucht, kann man immer einen finden.
Die Kabinen werden ja nicht entsorgt, sondern wandern direkt ins Museum.
ATV hat geschrieben:Für mich jedenfalls ein Grund in Zukunft mit dem Auto hoch zu fahren.
Hier geht's ja nicht um "wie komme ich rauf, um oben zu sein", sondern v.a. auch um die Fahrt mit dem Aussichtszug.
ATV hat geschrieben:Massiv überteuerte Preise, weder Halbtax noch GA noch Seilbahn GA gültig.
Das ist immer eine Mischrechnung, wieviel man dann aus dem GA/Halbtax/Seilbahn-GA-Topf erhalten könnte – und wer eine gewisse unternehmerische Unabhängigkeit bewahren will, schließt sich dort nicht an.
ATV hat geschrieben:Gut muss jeder selber wissen.
Man muß ja nicht immer nur sowohl mit der Bahn rauf und wieder runter. Viele gehen mit der Bahn ganz hoch und laufen halb oder ganz runter.
ATV hat geschrieben:Hoffe jedenfalls, dass in Zukunft auch andere mit dem Auto hochfahren.
Was hast Du von Schadenfreude? Zudem kann man sogar auch mit dem Auto hoch, zur Aussichtsbahn runterlaufen und nur Zug und Minifunic wieder hoch – oder was auch immer. Einen Ausflug ist es immer wert – schon nur von der Landschaft. Und wo sonst hat man sogar vom Zug aus den Blick auf Heidel-, Preisel-, Himbeeren? Sammeln muß man sie dann aber schon selbst ...

NB: damals im 1988 das Monorack durch ein Minifunic zu ersetzen war ja für die gesamte Branche eigentlich auch ein Großverlust (es war ja das einzige öffentliche) – aber trotzdem gibt's das Unternehmen noch. Wenn Du denen eine Parallelbahn finanzierst (incl. langjährigem Unterhalt der alten, aller Bewilligungen, und auch der entsprechenden Kundschaft), dann könnten die sich das vielleicht ja mal noch überlegen ... aber das wirst Du ja wohl eh nicht ... Wie gesagt: einfach eine 08/15-SSB wird's nicht sein – was genau ist aber noch unter Verschluß!

Hier noch ein Beitrag der Couleurs locales des westschweizer Fernsehens.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von GMD » 23.10.2012 - 22:46

Boykottaufrufe sind immer heikel, darum sage ich dazu jetzt nichts. Aber für mich persönlich ist die Bahn mit der Modernisierung gestorben. Leider scheint einmal mehr die Vollkaskogesellschaft stark dazu beizutragen, einer interessanten Bahn den Garaus zu machen. Jetzt warte ich nur noch auf geschlossene Wagen bei der Panoramabahn, dürfte wohl auch nur noch eine Frage der Zeit sein.
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 24.10.2012 - 02:53

GMD hat geschrieben:... Jetzt warte ich nur noch auf geschlossene Wagen bei der Panoramabahn, dürfte wohl auch nur noch eine Frage der Zeit sein.
Nö, keinesfalls – denn das ist die Hauptattraktion der ganzen Anlage. Zudem können bei den Panoramawagen Wetterschutzblachen runtergelassen werden. Des weiteren sind es identische Drehgestellwgen mit Wendeklappsitzen, wie sie auch beim Artouste-Panoramazug in den französischen Pyrenäen eingesetzt werden – und das sind bauartbedingt die eizigen, die in dieser Spurbreite überhaupt erhältlich sind; und jene Bahn diente auch als Vorbild. Außerdem werden die Passagiere vor möglichem "fliegenden Dreck" bei Dampfbetrieb gewarnt und jegliche Verantwortung dafür abgelehnt. Daß in absehbarer Zeit die Panoramawagen geändert werden, ist nicht nur nicht anzunehmen; das würde gar keinen Sinn machen – denn die Attraktion an sich, überhaupt dorthin zu gehen, ist nicht, möglichst schnell auf den Col de la Gueulaz hochzukommen (das ginge von Finhaut aus auch mit dem Linienbus), sondern v.a. im offenen Panoramazug zu fahren.

Ob die neue Bahn wieder ein Gegengewicht hat, ist zwar nicht anzunehmen, aber auch nicht gänzlich auszuschließen; daß zur Gegengewichtaufnahme und -Abgabe jeweils per Funk dem Maschinisten die Distanz davor mitgeteilt werden mußte, ist ja schon seit dem Umbau und der Geschwinigkeitserhöhung nicht mehr der Fall.
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von GMD » 24.10.2012 - 17:41

Die geschlossenen Wagen werden, wie bei der SSB, nicht aus Komfort- sondern aus Sicherheitsgründen kommen! Was meint ihr was wohl los sein wird, wenn mal einer herauspurzelt? Es brauchen dafür ja keine neue Wagen gekauft werden: Etwas Plexiglas reicht um die vorhandenen zu schliessen!
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von Kakadu » 24.10.2012 - 18:35

GMD hat geschrieben:Die geschlossenen Wagen werden, wie bei der SSB, nicht aus Komfort- sondern aus Sicherheitsgründen kommen! Was meint ihr was wohl los sein wird, wenn mal einer herauspurzelt? Es brauchen dafür ja keine neue Wagen gekauft werden: Etwas Plexiglas reicht um die vorhandenen zu schliessen!
Hehe ... ja, talseitig würde ja reichen – bestiegen werden sie ja eh bergseitig ... alles vorstellbar ... :/
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von oberländer » 25.10.2012 - 01:56

ATV hat geschrieben:Naja wenn man einen Grund sucht, kann man immer einen finden. Für mich jedenfalls ein Grund in Zukunft mit dem Auto hoch zu fahren. Massiv überteuerte Preise, weder Halbtax noch GA noch Seilbahn GA gültig. Gut muss jeder selber wissen. Hoffe jedenfalls, dass in Zukunft auch andere mit dem Auto hochfahren.
Halbtax und GA sind nicht gültig, weil die Bahn als touristische Erschliessung keine Beiträge für GA/HT-Kunden bekommt, sprich die Bahn würde die Differenz der Vergünstigung zum Normalpreis aus dem eigenen Sack bezahlen. Die Preise sind hoch, ja. Doch mit den Einnahmen müssen immerhin drei Bahnen unterhalten werden, der Unterhalt sehr aufwändig ist, Personal muss auch bezahlt werden.
Kakadu hat ja schön beschrieben, welche Probleme die alten Wagen auf alten Schienen bereiten. Und das hat nicht nur mit den offenen Fenstern zu tun. Sie wären so oder so nicht um eine Sanierung der Anlage herumgekommen. Und da haste irgendwann die Situation, dass neue Wagen günstiger und betrieblich einfacher sind als einer Revision der alten.
Es sind ebenfalls diverse Verbesserungen angedacht (Fahrzeitverkürzung, Bedarfshalt), welche mit der alten Bahn nur schlecht realisiert hätten können.
Die geschlossenen Wagen werden, wie bei der SSB, nicht aus Komfort- sondern aus Sicherheitsgründen kommen! Was meint ihr was wohl los sein wird, wenn mal einer herauspurzelt? Es brauchen dafür ja keine neue Wagen gekauft werden: Etwas Plexiglas reicht um die vorhandenen zu schliessen!
Das sind Spekulationen. Bei der Pano-Bahn sind geschlossene Wagen sicher kein Thema, da das Sicherheitsrisiko wesentlich geringer ist als bei der SSB. Um "herauszupurzeln" muss man herauspurzeln wollen. Und wenn ein Fahrgast sich wissentlich nicht an die Bestimmungen des Betreibers hält, aufsteht und "rausfällt" dann kann die Bahn nicht haftbar gemacht werden.

Die offenen Fenster der SSB sind ja nur ein Grund unter vielen, dass die Kabinen ausgewechselt werden, aber sie sind sicher nicht der Hauptgrund. Die SSB wurde, wie schon aufgeführt, nicht wegen der offenen Kabinen modernisiert, sondern weil die Wagen aus technischer Sicht "durch" sind und die Anforderungen nicht mehr erfüllen. Man kann die Bahn natürlich boykottieren, das muss jeder selber entscheiden. Aber es wäre nicht fair und vielleicht sollten die Probleme nicht nur aus Seilbahnfan/Besuchersicht betrachtet werden.

Ich werde jedenfalls auch mit der neuen Bahn fahren, nur schon deswegen, weil es mich wundernimmt, wie Garaventa die neue Anlage auf der Trassemässig doch schwierigen SSB umsetzt, aber auch, weil ich mir im Moment nicht vorstellen kann, wo auf dem Gelände man die alten Kabinen als Lift weiterverwenden kann.

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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von Kakadu » 25.10.2012 - 12:42

oberländer hat geschrieben:Sie wären so oder so nicht um eine Sanierung der Anlage herumgekommen. Und da haste irgendwann die Situation, dass neue Wagen günstiger und betrieblich einfacher sind als einer Revision der alten. Es sind ebenfalls diverse Verbesserungen angedacht (Fahrzeitverkürzung, Bedarfshalt), welche mit der alten Bahn nur schlecht realisiert hätten können.
So ist es. Wie und ob die alte Bahn nochmals durch die BAV-Prüfungen durchgebracht werden könnte, weiß wirklich niemand – auch wenn das BAV freundlich gesinnt ist – und die Kosten dazu sind auch nicht zu vernachläßigen (beide Chassis nach Bern karren etc.).

Die Geschwindigkeit wird wohl kaum höher als 2.5m/s sein, was aber die Einhaltung eines Viertelstundentakts "mit Widrigkeiten" erlaubt, was ausreichend ist. Das macht dann 4x 60 = 240 Personen pro Richtung und Stunde – und mehr könnte der Panoramazug ohnehin nicht verkraften. Zudem ist barrierefreiheit momentan so gut wie nicht gegeben – was sich auch verbessern soll.
Die geschlossenen Wagen werden, wie bei der SSB, nicht aus Komfort- sondern aus Sicherheitsgründen kommen! Was meint ihr was wohl los sein wird, wenn mal einer herauspurzelt? Es brauchen dafür ja keine neue Wagen gekauft werden: Etwas Plexiglas reicht um die vorhandenen zu schliessen!
Das sind Spekulationen.
Das sind nicht nur Spekulationen (auch wenn das technisch kein Problem wäre), das ist v.a. eines: Miesmacherei; und sollte eigentlich nicht weiter kommentiert werden – wie ja auch richtig darauf entgegnet wurde:
Man kann die Bahn natürlich boykottieren, das muss jeder selber entscheiden. Aber es wäre nicht fair und vielleicht sollten die Probleme nicht nur aus Seilbahnfan/Besuchersicht betrachtet werden.
Dem kann ich nur zustimmen.
Ich werde jedenfalls auch mit der neuen Bahn fahren, nur schon deswegen, weil es mich wundernimmt, wie Garaventa die neue Anlage auf der Trassemässig doch schwierigen SSB umsetzt, aber auch, weil ich mir im Moment nicht vorstellen kann, wo auf dem Gelände man die alten Kabinen als Lift weiterverwenden kann.
Die alten Kabinen kommen ins Verkehrshaus nach Luzern, wo sie irgendwo (wohl im innern) einen Lift bilden sollen. Eine der Kabinen wird bleiben, das andere Chassis wird auf Barelle rückgebaut (die Elemente dazu wurden jeweils beim mit Straßenfahrzeug zugänglichen Bauzugang etwas unterhalb der Bergstation zwischengelagert).
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von ATV » 25.10.2012 - 18:30

Kakadu hat geschrieben:Wie und ob die alte Bahn nochmals durch die BAV-Prüfungen durchgebracht werden könnte, weiß wirklich niemand – auch wenn das BAV freundlich gesinnt ist – und die Kosten dazu sind auch nicht zu vernachläßigen (beide Chassis nach Bern karren etc.).
Aha und wenn dann beide Karren in Bern stehen Klettert einer mit einer Taschenlampe rein und gibt danach Daumen rauf oder Daumen runter. :lach:

Bestätigt aber, dass sicher 75% der Seilbahnbetrieber keine Ahnung haben für was das BAV zuständig ist, bzw was das BAV überhaupt überprüft.
Das BAV kontrolliert lediglich ob die Instandhaltungsarbeiten erfüllt wurden und ob der Betrieber seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist.
Vielleicht mal bisschen durch die BAV Webseite durchklicken:
http://www.bav.admin.ch/themen/verkehrs ... ml?lang=de
Wird man vielleicht schlauer, als wenn man hier irgend einen Quatsch hinschreibt.

Standseilbahnwagen zum BAV karren... Womöglich noch ins Büro. :kapierichnicht:
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von Kakadu » 25.10.2012 - 23:24

Ähm, wie willst Du die Chassis zerstörungsfrei prüfen, wenn die große Prüfanlage nicht mobil ist? Taschenlampe? Und das nennst Du dann valable Prüfung – oder wie? jaja ... :zunge:
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Re: Kiste von unten ( Minifunic Emosson )

Beitrag von GMD » 25.10.2012 - 23:52

oberländer hat geschrieben:Das sind Spekulationen. Bei der Pano-Bahn sind geschlossene Wagen sicher kein Thema, da das Sicherheitsrisiko wesentlich geringer ist als bei der SSB. Um "herauszupurzeln" muss man herauspurzeln wollen. Und wenn ein Fahrgast sich wissentlich nicht an die Bestimmungen des Betreibers hält, aufsteht und "rausfällt" dann kann die Bahn nicht haftbar gemacht werden.
Schön wenn es so wäre! Leider schützt das den Betreiber doch nicht vor Ärger und Verdruss. Denn ein Mitglied der Vollkaskogesellschaft ist nie, egal wie dumm er oder sie sich benahm, selber schuld! Oh nein, da wird dann, dank Rechtsschutzversicherung, ein Anwalt beauftragt um das zu bewerkstelligen. Gründlich wie die sind, finden die dann meistens eben doch einen Punkt wo man ansetzen kann, und solange es Gerichte gibt, die sowas auch noch unterstützen indem sie entsprechende Urteile fällen, besteht für Betreiber ein hoher Anreiz alle auch nur denkbaren Gefahrenquellen, mögen sie auch noch so an den Haaren herbeigezogen scheinen, zu eliminieren.

Es sollte übrigens aus diesen, meinetwegen pointierten, Worten klar ersichtlich sein, dass ich diesen Trend absolut nicht begrüsse. Aber leider ist es nun mal so, dass die aus dem Sicherheitswahn gewachsene Regulierungswut teilweise schon sehr bedenkliche Züge angenommen hat.
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von oberländer » 27.10.2012 - 00:00

Die diversen vorhandenen Klein- und Feldbahnen mit offenen Wagen (Artouste, Schinznacher Baumschulbahn, Minenbahnen, etc.) die seit Jahren unfallfrei verkehren zeigen, dass GMD mit seinen Befürchtungen auf dem Holzweg ist. Von der eben erst eröffneten Cabrio-Bahn am Stanserhorn ganz zu schweigen. Die Gründe dafür habe ich neben hier auch im Flumserberg-Thread erläutert.
Die alten Kabinen kommen ins Verkehrshaus nach Luzern, wo sie irgendwo (wohl im innern) einen Lift bilden sollen. Eine der Kabinen wird bleiben, das andere Chassis wird auf Barelle rückgebaut (die Elemente dazu wurden jeweils beim mit Straßenfahrzeug zugänglichen Bauzugang etwas unterhalb der Bergstation zwischengelagert).
Ah, ich dachte, du meinst das eigene Museum der Bahn. Verkehrshaus ist aber auch nett, so ist der Erhalt der Wagen langfristig gesichert.

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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von Kakadu » 27.10.2012 - 02:12

oberländer hat geschrieben:Die diversen vorhandenen Klein- und Feldbahnen mit offenen Wagen (Artouste, Schinznacher Baumschulbahn, Minenbahnen, etc.) die seit Jahren unfallfrei verkehren zeigen, dass GMD mit seinen Befürchtungen auf dem Holzweg ist. Von der eben erst eröffneten Cabrio-Bahn am Stanserhorn ganz zu schweigen. Die Gründe dafür habe ich neben hier auch im Flumserberg-Thread erläutert.
Klar ist es schade, daß schon wieder eine historische Bahn weniger, und ich kann auch nachvollziehen, daß dem mit Polemik nachgetrauert wird ... aber wenn man mal die Substanz anschaut, dann ist schon nachvollziehbar, daß die Kabinen langsam durch sind; die Flickereien sind mehr als nur sichtbar (siehe Bild), und zwar nicht nur an den beiden Säulen im Bild, sondern auch an den anderen (die sind ja tragend und somit die kritischen Stellen) und an anderen Stellen der Kabine ... :buhu:

NB: die derzeit vorgesehenen Gebäulichkeiten an Berg- und Talstation gefallen mir gar nicht; die geplanten Bauklötzchen sehen nach einem Fremdkörper aus in jener Umgebung. Ich hätte da eher eine Art halbierte Trompetenöffnung mit Röhre über dem Gleis als Dach hingestellt, die die Steilheit etwas betonen würde. Aber das ist eine andere Geschichte; und wieviel für's erste mal umgesetzt wird und wieviel später noch kommt, steht auch noch in den Sternen.
Die alten Kabinen kommen ins Verkehrshaus nach Luzern, wo sie irgendwo (wohl im innern) einen Lift bilden sollen. Eine der Kabinen wird bleiben, das andere Chassis wird auf Barelle rückgebaut (die Elemente dazu wurden jeweils beim mit Straßenfahrzeug zugänglichen Bauzugang etwas unterhalb der Bergstation zwischengelagert).
Ah, ich dachte, du meinst das eigene Museum der Bahn. Verkehrshaus ist aber auch nett, so ist der Erhalt der Wagen langfristig gesichert.
Da fehlen Platz und Geld dazu, und in Bewegung könnten sie vor Ort auch nicht sein; das Museum umfaßt ja im wesentlichen die Panorama-Eisenbahn als Thema ... Somit ist es besser, wenn der wechsel jetzt stattfindet, solange das Verkehrshaus auch wirklich daran interessiert ist und den Platz dafür vorsieht; wäre nicht auszuschließen, daß die in ein paar Jahren kein Interesse oder keinen Platz mehr dafür haben könnten.
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von oberländer » 28.10.2012 - 10:27

Kakadu hat geschrieben:Klar ist es schade, daß schon wieder eine historische Bahn weniger, und ich kann auch nachvollziehen, daß dem mit Polemik nachgetrauert wird ... aber wenn man mal die Substanz anschaut, dann ist schon nachvollziehbar, daß die Kabinen langsam durch sind; die Flickereien sind mehr als nur sichtbar (siehe Bild), und zwar nicht nur an den beiden Säulen im Bild, sondern auch an den anderen (die sind ja tragend und somit die kritischen Stellen) und an anderen Stellen der Kabine
Ich habe mir die Kabinen auch angeschaut. ;) Da ist mehr als nur ein bisschen Rost dran. Neben dem Alter dürfte hier auch die Witterung seinen Teil dazu beigetragen haben; die Kabinen standen schliesslich ständig im Freien. Da wäre ich nur schon froh, wenn die neuen Berg- und Talstationen überdacht erstellt würden.
Da fehlen Platz und Geld dazu, und in Bewegung könnten sie vor Ort auch nicht sein; das Museum umfaßt ja im wesentlichen die Panorama-Eisenbahn als Thema ... Somit ist es besser, wenn der wechsel jetzt stattfindet, solange das Verkehrshaus auch wirklich daran interessiert ist und den Platz dafür vorsieht; wäre nicht auszuschließen, daß die in ein paar Jahren kein Interesse oder keinen Platz mehr dafür haben könnten.
Es ist schon ein kleines Wunder, dass das mit Museumsfahrzeugen prall gefüllte Verkehrshaus für den Wagen noch ein Plätzchen gefunden hat.
By the Way: Weisst Du, bis wann die Umbauarbeiten gehen werden und wann die "neue" Bahn wiedereröffnet wird? Die Homepage des Betreibers schweigt sich darüber aus.

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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von Kakadu » 28.10.2012 - 11:54

oberländer hat geschrieben:Neben dem Alter dürfte hier auch die Witterung seinen Teil dazu beigetragen haben; die Kabinen standen schliesslich ständig im Freien. Da wäre ich nur schon froh, wenn die neuen Berg- und Talstationen überdacht erstellt würden.
Nur mal soviel: es wird eine Überdachung geben – unten wie oben (wie die ausschauen wird, dürfte noch unter Verschluß sein).
oberländer hat geschrieben:Es ist schon ein kleines Wunder, dass das mit Museumsfahrzeugen prall gefüllte Verkehrshaus für den Wagen noch ein Plätzchen gefunden hat.
Hab' ich auch gedacht – und dann erst noch betriebsfähig ... :shock: ... wird aber wohl nicht viel mehr als über 2-3 Stockwerke o.ä. gehen ...
oberländer hat geschrieben:By the Way: Weisst Du, bis wann die Umbauarbeiten gehen werden und wann die "neue" Bahn wiedereröffnet wird? Die Homepage des Betreibers schweigt sich darüber aus.
Dürfte Anfang Juli werden – und damit fällt natürlich eine halbe Saison auch wieder dahin ... müßte dann aber beizeiten über bestehende Kanäle (website, facebook, etc.) bekanntgegeben werden.
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von ATV » 05.12.2013 - 15:56

Nachdem der Neubau letzten Sommer sistiert wurde da der Besitzer zwar eine neue Bahn bestellt, aber das Geld dafür gar nicht hatte, tönt es nun wieder vielversprechender für all diejenigen die wegen dem Bahnerlebis dahin gefahren sind.
Des modifications techniques ont été apportées au Funiculaire historique en 1935, en 1952 et en 1995-1996.
Une révision des cabines historiques est en cours.
Le tracé historique avec sa pente championne (max. 87%), le bâtiment abritant la salle des machines et le wagon-ballast sont conservés. L'interface voyageurs sera légèrement adaptée dans certaines stations.
Wobei Conserver nicht ganz schlüssig ist, was das heisst.
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Re: Neues am Lac d'Emmosson - Barberine

Beitrag von Kakadu » 05.12.2013 - 16:54

"conserver" würde ich in diesem Zusammenhang mit "erhalten" (i.S.v. "beibehalten und instand gebracht") übersetzen ...

Gibt zwei Dinge, die da wohl anders gekommen sind als erwartet: zum einen hatte er wohl mit einem größeren Zustupf aus den Vieux-Emosson-Wasserzinsen gerechnet (Finhaut ist derzeit eine der reicheren Gemeinden); zum anderen hatte er wohl nicht damit gerechnet, doch nochmal eine Konzessionsverlängerung zu erhalten, und fühlte sichdamals wohl gezwungen, neu zu bauen – und hat eben schon herausposaunt, daß es etwas neues gebe ...
Zuletzt geändert von Kakadu am 05.12.2013 - 17:12, insgesamt 3-mal geändert.
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