"Die Zermatt-Bergbahnen wollen jedes Jahr rund 25 Mio. Fr. in die Erneuerung ihrer Ski- und Sessellifte sowie Seilbahnen stecken; im Geschäftsjahr 2011/12 (Abschluss 31. Mai) haben sie allerdings nur einen betrieblichen Cashflow von 21,5 Mio. Fr. erzielt, dies nach 24 Mio. Fr. im Vorjahr. Ein Teil dieser Lücke soll nun mit der Dividendenkürzung geschlossen werden. Ferner will sich das Unternehmen mit dem Bau neuer Bahnen und Kapazitätserweiterungen mehr Zeit lassen und dabei die wirtschaftliche Lage genau im Auge behalten.
Die Leitung der Bergbahnen Zermatt ist auf die Bremse getreten, obwohl das Unternehmen finanziell solide ist und viel besser dasteht als die meisten Konkurrenten. Selbst in traditionsreichen Ferienorten kämpfen die Bergbahngesellschaften nämlich mit schweren Finanzproblemen. Vor kurzem haben die Saas-Fee-Bergbahnen einen Liquiditätsengpass nur dank einem Darlehen von 600 000 Fr. des Grossaktionärs Edmond Offermann abwenden können. Der Hedge-Fund-Spezialist hält 39% der Aktien der Gesellschaft."
Das heisst die Zermatter Projekte werde langsamer als geplant umgesetzt.
Jetzt muss in nicht mehr zur GV, weil ich jetzt schon weis was im Endeffekt raus gekommen ist.
Ansonsten typischer Investorenartikel mit einem Schönheitsfehler. Wenn alles so wäre wie im Artikel wäre man in Ischgl längst Dauerpleite, da wurde nämlich noch nie eine Dividende bezahlt.
Eigentlich ein schwachsinniger Artikel. Das größte Drama scheint zu sein, dass die ZBAG die Dividende kürzt. Das viele andere Verluste schreiben und dass dies in den nächsten Jahren zu tiefgreifenderen Problemen führen kann, kaum ein Wort.
^^Investitionen können getätigt werden - aber langsamer. Dividende wird gezahlt - aber weniger.
Da drängt sich doch der Eindruck auf, dass hier auf höchstem Niveu gejammert wird.