Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

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OliK
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von OliK »

baeckerbursch hat geschrieben:Das wohl der Grund, mich als Tourist interessiert das aber nicht.

Im übrigen zahlt in D der Kunde im CC nicht mehr als im Supermarkt. Eher sogar mehr.
Du meintest nicht weniger als im Supermarkt, oder?
baeckerbursch hat geschrieben:Ich war ja vor 5 Wochen für ne Woche im Engadin. War gar nicht soooooo teuer, man muss sich halt nur etwas an passen. Es verlangt ja niemand das man ständig mit irgendwelchen Bahnen Fahren muss, Mittagessen im Lokal oder Cafe auf der Sonnenterrasse. Da wird halt Radgefahren, Gewandert, Brotzeit mitgenommen und jeden 2. Abend in der Ferienwohnung gekocht.
So machen wir es ja auch. Aber wir sind da eben nicht der Maßstab.
Und es soll mittlerweile wohl so sein, dass der ein oder andere in der Schweiz selbst in hohem Alter nicht von zu Hause aus ziehen kann, weil alles so teuer ist. Hab ich aber nur gehört :twisted:
Es grüsst der Oli

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baeckerbursch
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von baeckerbursch »

Ich meine das der Supermarkt billiger als der Großmarkt (oder sogar direktbezug) ist. Kleines Beispiel: Weizenmehl kostet beim Discounter so ab 25ct / pro 1kg.

Ich bezahle für das Kilo Weizenmehl 36,5 ct /kg. Meine Abnahmemenge pro Bestellung 14t im Silowagen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von CruisingT »

@bäckerbursch

Dein Abnahmepreis ist dann aber auch schon inkl. Lieferung, oder?

Ich versuche mir gerade ein Bild im Kopf auszumalen, wie ein "normaler" Konsument 14t in handelsüblichen Verpackungen im Supermarkt bezahlt und dann abtransportiert ... ;D :lach:
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kaldini
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von kaldini »

Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Schweiz nicht nur bei den Konsumentenpreisen sehr teuer ist, sondern auch im Grosshandel! Schweizer Wirte bezahlen im cash & carry häufig gleich viel wie der deutsche Konsument im Supermarkt! Wie soll der Wirt nun die gleichen Preise wie in Deutschland anbieten? Das geht schlicht nicht! Gegen diese Kartelle der int. Grosskonzerne ist leider kaum ein Kraut gewachsen, denn Parallelimporte werden mit Sanktionen bestraft. Sprich solche Kunden werden generell nicht mehr beliefert.
Zum einen will die Schweiz sich ja abgrenzen, dann muss man auch damit leben (z.B. beim Fleisch). Zum anderen, Kartelle kann man auch bekämpfen bzw. gesetzlich eindämmen...
hmm, diese int. Grosskonzerne... wo kommt noch mal der riesige Lebensmittelkonzern her? ;-)
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Wombat »

baeckerbursch hat geschrieben:- Cafe generell: Preis war zwar ok, aber die Qualität grausam
:rofl: :rofl: :rofl:
Das selbe sag ich immer wenn ich in Deutschland unterwegs bin. :ja:
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Fab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Fab »

Wombat hat geschrieben:
baeckerbursch hat geschrieben:- Cafe generell: Preis war zwar ok, aber die Qualität grausam
:rofl: :rofl: :rofl:
Das selbe sag ich immer wenn ich in Deutschland unterwegs bin. :ja:
:lach: :lach: :lach:
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Pilatus
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Pilatus »

Das mit dem Kaffe finde ich ziemlich witzig... Deutscher Kaffe ist nämlich in der Schweiz sowas wie ein "Running Gag"... :wink: Hier scheinen die Geschmäcker sehr unterschiedlich zu sein. Nicht umsonst weisst Nescafé jeweils von Land zu Land eine spezifische Rezeptur auf. Die britische Version kann ich z.B. gar nicht empfehlen... :lach:

Naja, man kann es drehen wie man will. Die Schweiz hat ein hohes Preisniveau und dafür auch hohe Löhne (die vom hohen Preisniveau zu einem grossen Teil - aber wohl nicht ganz - aufgefressen werden). Ob das jetzt gut ist oder nicht ist schwer zu sagen - ich seh Vor- und Nachteile.

Sich da zu fest aufzuregen, ist es m.E. nicht wert. Solange eine halbwegs deregulierte Wirtschaft besteht, lösen sich die ärgsten Preisunterschiede von alleine. Wenn diese zu krass werden, fahren die Leute halt ins Ausland (Deutschland, französische Supermärkte fand ich jetzt nämlich auch nicht gerade billig). Dass der Wettbewerb funktioniert, sieht man z.B. an den Autopreisen, die im letzten Jahr massiv gesunken sind. Der Preis eines Gutes orientiert sich ja bekanntlich sowieso nicht am "gerechten" Preis, sondern daran "was man nehmen kann". So bezahlt man nämlich für ein "Caffè latte" von Emmi in der Schweiz in der Regel ca. CHF 2.50, während man das selbe Produkt in Spanien (hergestellt in der Schweiz (!!!), vertrieben durch die spanische Emmi-Tochter Kaiku) ab 1 € zu haben ist. Da zockt also ein Schweizer Schweizer ab (lieber GMD... :lach: )! Vorallem wenn man bedenkt, dass beim viel niederigeren Preis, das Ganze noch aus der Schweiz nach Spanien gekarrt wird...

Wie Kaldini sagt, sind viele hohe Preise auch politisch gewollt. Die Landwirtschaft wird in der Schweiz kaum in Frage gestellt. Will man aber die Bauern am leben halten, dann müsste man beim Senken der Importzölle die Subventionen massiv erhöhen. Da finde ich die heutige Lösung ehrlich gesagt besser. Ich seh nämlich nicht ein, wieso der Vegetarier (bin ich überigens nicht ;) ) dem Fleischesser das Rindsfilet finanzieren soll.

Was ich aber in Frage stellte, sind die Aussagen hier, die sagen, die Schweizer Hotelliers hätten bisher einfach zuviel abgeschöpft und zuwenig investiert. Vielleicht geht es einfach nicht anderst? Vielleicht sind die Voraussetzungen in der Schweiz einfach nicht vorhanden? Das halte ich duraus für realistisch. Dass gerade in den 4*- & 5*-Häuser investiert wurde, zeigt vielleicht, dass man nur dort eine halbwegs genügende Marge erwirtschaften kann. Vielleicht demaskiert der starke Euro einfach eine bisher langsam "vor sich hinköchelnde" Strukturbereinigung. Die hier geforderten Millioneninvestitionen konnten vielleicht einfach nicht erwirtschaftet werden.
Zudem - das muss auch mal gesagt sein - ist nicht der gesammte Schweizer Tourismus eine Jammerlandschaft. Die Chinesen z.B. verzeichnen grössere zweistellige Zuwachsraten. Nur besuchen die Interlaken und Luzern und nicht Saas Fee und Arosa. Und auch die Deutschen sind uns nicht ganz verloren gegangen... War letzte Woche in Engelberg, der Parkplatz war voll und jede Menge Deutsche vor Ort... :lach:
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Wombat »

Pilatus hat geschrieben:Was ich aber in Frage stellte, sind die Aussagen hier, die sagen, die Schweizer Hotelliers hätten bisher einfach zuviel abgeschöpft und zuwenig investiert. Vielleicht geht es einfach nicht anderst? Vielleicht sind die Voraussetzungen in der Schweiz einfach nicht vorhanden? Das halte ich duraus für realistisch. Dass gerade in den 4*- & 5*-Häuser investiert wurde, zeigt vielleicht, dass man nur dort eine halbwegs genügende Marge erwirtschaften kann. Vielleicht demaskiert der starke Euro einfach eine bisher langsam "vor sich hinköchelnde" Strukturbereinigung. Die hier geforderten Millioneninvestitionen konnten vielleicht einfach nicht erwirtschaftet werden.
Da bin ich nicht ganz einverstanden. Man hat sich da schon auf den Lorbeeren ausgeruht. Nach dem Motto, da wir in der Schweiz sind kommen die Touristen von allein. Man hat erst in den letzten Jahren erkannt, dass die Zeiten vorbei sind und man etwas tun muss. Ein weiteres Problem dürfte die Grösse der Hotels sein. Viele sind Familien-Betriebe und entsprechend klein. Es ist wohl so, das sich in den letzten 30 Jahren das Verhältnis zwischen Personal und Anzahl Gästen verschoben hat, um noch rentabel zu arbeiten. Wer als Eigentümer nicht zu zweit in der Küche und am Tresen steht hat dann schlechte Karten.
Was auch noch zu schlechteren Margen führt, ist das vermieten über diverse Internetportale. Die Provisionen die diese zum Teil verlangen sind inzwischen jenseits von gut und böse (Am Anfang waren die gering, aber irgendwann wollen die halt auch Geld verdienen. Darum sind die Provisionen jährlich gestiegen). Manche Hotelbesitzer stehen da in einem Inneren zwang. Wenn sie da Aussteigen haben sie das Gefühl sie bekommen das Hotel nicht mehr voll. Das führt dazu volles Hotel aber schlechte Rendite. Da muss sich der Hotelbesitzer schon Fragen ob er nicht besser fährt wenn er aussteigt.

4+5 Sterne Hotels: Klar stimmen da die Kosten Zwischen Personal und Preis besser. Aber gerade diese Hotels sind in letzter Zeit in Verruf gekommen, die Zimmermädchen schlecht zu bezahlen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von baeckerbursch »

Nachdem “wir“ mehrere t an Kaffee im Jahr brauchen glaube ich schon das ich zwischen einem guten und einem schlechten Kaffee unterscheiden kann. Und der mir servierte war definitiv ein schlechter. Grund war das dieser Kaffee, obwohl astronomisch teuer, in schlecht einhestellten vollautomaten gemacht wurde.

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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von TPD »

Will der Gesetzgeber eigentlich nichts dagegen tun? Ist das Motto "bloß nicht die Preise kaputtmachen" so übermächtig?
Problem ist eher dass die Behörden nicht beweisen können, dass der Parallelimport verhindert wurde.
Liegen Beweise vor, wird die WEKO durchaus aktiv. Siehe Fall BMW
http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=35867
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Foto-Irrer »

Ich bin vorhin halbwegs vom Glauben abgefallen. Ich hatte fest damit gerechnet, dass ein deutsches Taxi teurer ist als ein schweizer... ist aber nicht so. Vorhin mit deutschem und mit schweizer Taxi unterwegs gewesen. Für dieselbe bzw. Retour-Strecke jeweils derselbe Preis (also hab inkl. Trinkgeld zweimal dieselbe Summe bezahlt)! (der Schweizer "Minicab"-Fahrer hat den Kurs 1:1,20 genommen, als ich mit Euro bezahlt habe).
Oder sind die Minicabs deutlich günstiger als Taxen? (in Kiel gibt es neben Taxi auch Minicar, die sich aber preislich so gut wie gar nichts nehmen)
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Pilatus
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Pilatus »

Naja, nicht wirklich:

http://www.mini-cab.ch/index.cfm?pageID=1547

http://www.taxi-zentrale.ch/index.cfm?pageID=1550

Und von den "Normalen" fahren ja auch nicht alle zum gesetzlichen Höchsttarif.


In Luzern benutze ich meist Taxis ohne A-Konzession, denn letztere sind viel teuer (mind. 50%!). Taxis mit B-Konzession muss man zwar immer mit dem Telefon bestellen, kosten aber fast die Hälfte. Allerdings weiss ich nicht genau, wodurch sich die Konzessionen genau unterscheiden (u.A. dürfen B-Taxis nicht an den offiziellen Taxi-Ständen warten) - auch desshalb weil sich die Taxifahrer laut Zeitung nicht wirklich an die Vorschriften halten... :wink:
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Richie »

Vielleicht bringt das ja eine (ein bißchen) verbesserte Auslastung: Seilbahnen Schweiz fördern Schneesportlager
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chianti
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von chianti »

Oder das: Skischule inklusive und eine Skiwoche für zahlungskräftige DINKs in Arosa.

Zum Problem des Schweizer Tourismus einfach mal zu diesen Beiträgen die Kommentare lesen:

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur ... teliers-ab

http://www.20min.ch/finance/news/story/12031991
Bergfan
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergfan »

Ein Beispiel: Bahn Kleine Scheidegg-Grindelwald. Ein Angestellter (keine Ahnung ob Bahn oder irgend ein Betrieb) setzt sich uns gegenüber, Kopfhörer auf, Schuhe raus und stinkende Füße auf die Sitzbank. Schaffner kontrolliert intensiv unsere Fahrkarten, läßt aber den Typ weiterhin seinen Duft verbreiten. Reklamation per Mail abgeschickt; Antwort, dass das ein Angestellter sei und Füße auf der Bank in der Schweiz erlaubt seien, solange es ohne Schuhe geschieht. Seit diesem "Erlebnis" assoziiere ich Schweiß=Schweiz. Und werde nie wieder dorthin fahren.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Rüganer »

Bergfan hat geschrieben:Ein Beispiel: Bahn Kleine Scheidegg-Grindelwald. ..... Und werde nie wieder dorthin fahren.
:lach:
Ist wohl ein bisschen übertrieben, was ? Dann dürftest du ja nirgendwo mehr Bahn fahren .....
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Whistlercarver »

Wie konnte ich es bisher nur in der Schweiz aushalten wenn da alles so schlecht ist?
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von burgi83 »

Rüganer hat geschrieben:
Bergfan hat geschrieben:Ein Beispiel: Bahn Kleine Scheidegg-Grindelwald. ..... Und werde nie wieder dorthin fahren.
:lach:
Ist wohl ein bisschen übertrieben, was ? Dann dürftest du ja nirgendwo mehr Bahn fahren .....
Also da würde ich Rüganer Recht geben, bei uns (in Deutschland) ist es doch Standard, da sie Füsse sogar mit angezogenen Schuhen auf die Sitzbänke gestellt werden. Da Frage ich mich was ist schlimmer. Außerdem finde ich den Service der Schweizer Bahn tausend mal besser wie bei uns.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von chianti »

Es ist aber ein Riesenunterschied, ob so etwas ein Mitreisender macht oder ein Bahnangestellter. Ich habe in D Vergleichbares jedenfalls nur von Reisenden gesehen bzw. gerochen und noch nie von jemandem in Bahn-Uniform.

Es transportiert einfach die Botschaft "die Touris haben schon bezahlt, da müssen sie sich nicht auch noch wohlfühlen". Woanders hat man das Wohlfühlen als Wettbewerbsvorteil erkannt, siehe die oben angesprochenen Kommentare.
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OliK
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von OliK »

Naja, dass gewisse Defizite besonders in der Hotelerie bestehen ist ja nun hinlänglich bekannt. Aber wegen nem depperten Mitarbeiter dessen Füsse angeblich stanken, nicht mehr in die Schweiz zu fahren, klingt nach Kindergarten!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergfan »

OliK hat geschrieben: dessen Füsse angeblich stanken
Angeblich... Wie lange dauerte die Fahrt? Eine halbe Stunde? Irgendwie war das für mich die längste Bahnfahrt meines Lebens. Und dass sich andere Touristen lautstark beschwerten, kriegte er ja dank Kopfhörern gar nicht mit. Na ja, die Bahnfahrt war doch mit 32 Franken (oder doch nur 32 Fränkli?) pro Person für die paar Kilometer doch billig, da muss man sowas billigend in Kauf nehmen.

Und ja, es war ein Erlebnis, das meinen Angesichts der Preise schon ins Auge gefassten Entschluss erst recht verstärkte.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergfan »

Rüganer hat geschrieben: Dann dürftest du ja nirgendwo mehr Bahn fahren .....
Mache ich üblicherweise auch nicht. War nur ein bisschen problematisch, mit dem Auto aufs Jungfraujoch zu kommen, angesichts der wenigen dort verfügbaren Parkplätze.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergfan »

OliK hat geschrieben:Naja, dass gewisse Defizite besonders in der Hotelerie bestehen ist ja nun hinlänglich bekannt.
Dass, als ich nach einem Zimmer fragte, rumtelefoniert wurde, um eines der Zimmermädchen zu holen, das mir dann das Zimmer zeigte, ist mir bisher nur in einem Hotel der Schweiz passiert. Ist das ein Defizit oder Service?
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von OliK »

Na dann ist ja Gott sei dank doch alles in Ordnung.
Es grüsst der Oli
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von TPD »

Richie hat geschrieben:Vielleicht bringt das ja eine (ein bißchen) verbesserte Auslastung: Seilbahnen Schweiz fördern Schneesportlager
Denke nicht, dass dieses Förderprogramm mit den aktuellen Problemen der Tourismusindustrie zusammenhängt.

Hier muss man eher den Wandel der Zeit berücksichtigen.
Noch vor 20 Jahren war das Skifahren die Sportart der Nation. Da war es praktisch unvorstellbar, dass ein Kind nicht Skifahren konnte.
Dies zeigte sich schon daran, dass die Teilnahme an den Schulskilagern obligatorisch war. Oder es gab auch noch die sogenannte Sportwoche, wo die Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern Wintersport betreiben mussten.
Schulskilager sind in der Zwischenzeit fakultativ oder werden gar nicht mehr angeboten. Auch die Sportwoche hat sich zu einer stink normalen Ferienwoche entwickelt.
Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird der Skisport in ein paar Jahren gar nicht mehr existieren...
Somit ist es höchste Zeit, dass die Bergbahnunternehmen an die Gäste von Übermorgen denken. Jedoch heisst dies noch lange nicht, dass diese potentielle Kunden in Hotels absteigen werden. Die können gerade so gut auch als Tagesgäste unterwegs sein.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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