Annaberg(NÖ)-September 2012

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gReXi
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Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Am selben Tag, wo ich Josefsberg und Eibl(teilweise) besichtigte, nahm ich mir auch noch einen Teil vom Skigebiet Annaberg vor, dass ja genau zwischen Türnitz und Josefsberg liegt. Es war einst sehr schlepperlastig, doch die sind jetzt eher aus dem Hauptblickfeld geraten. Ich denke, dass das damit begann, als der Redildoppelschlepper(bestehend aus Reidllift2 und 3) durch die 4SB Hennesteck ersetzt wurde. Dieser Doppelschlepper hatte einen kürzeren, der vor dem Wald endete und einen längeren, der richtung Grat in den Wald hinaufging, aber im ersten Waldstück sehr steil und damit gefährlich war, denn wenn man da stürzte, konnte man schon ordentlich ins Rutschen kommen und die Piste war auch nicht gleich neben der Trasse. Der lange war der linke und der kurze der rechte Schlepper.
Ich hatte zum Glück damit nie Probleme, aber wenn man nicht wirklich sicher am Schlepplift unterwegs war, hat man nie die langen Pisten fahren können, da dafür eben der steile Schlepper befahren werden musste.
Die Piste, die dieser erschloss gibt es natürlich heute noch genauso. Die 4SB verläuft etwas mehr schräg, also nicht in der alten Schleppertrasse. Wenn man die 4SB rechts verlässt, dann kann man einen Ziehweg fahren, der einen dann an der neuen schwarzen KSB-Piste vorbei zu den Pisten bringt, die schon da waren, als der Reidldoppelschlepper noch stand. Genau auf diesem Weg endete der lange steile Schlepper und man kommt somit heute noch an der alten Lifttrasse vorbei. wenn man bei der 4SB links aussteigt, kommt man zum Almlift, ein neuer Schlepper, der die Hinterseite des Berges erschließt. Die 4KSB und der Almlift sind mittlerweile auch schon mindestens 11 wenn nicht 12 Jahre alt, wurden aber definitiv im selben Jahr gebaut und sind der Ersatz für den Reidldoppelschlepper, der wiegesagt nicht bis ganz nach oben ging, sondern am Forstweg endete.

Nach diesen Vorbemerkungen kann ich nun endlich starten,ich besichtigte den Reidllift 4 komplett, dann kurz im oberen Teil den Reidllift5 und dann noch den Teil zwischen Parkplatz und Reidlhütte, wo jetzt leider ein überdachtes Förderband steht, statt einst zwei parallelen Tellerliften. Vielleicht kann mir jemand sagen, warum man die 2 Tellerlifte, die so eine super Übungsmöglichkeit für Kinder und generell Skianfänger waren, durch dieses be... Förderband ersetzte?? :sauer: Damit nimmt man allen, die Liftfahren lernen wollen, eine super Möglichkeit und nun gibt es nur mehr einen Tellerlift im Zentrum des Skigebietes, der eben dieser Aufgabe nachkommt. Die Piste, wo einst die 2 Tellerlifte standen, habe ich natürlich auch besichtigt(samt Förderband :evil: )
Im Vorbeifahren machte ich noch einen Blick zur DSB Pfarrboden und damit auch zum Reidllift 5, der einen von der DSB wieder zurückbringt, ein schöner Schlepper im Wald.

Blick von der Bundesstraße aus hoch zur Kirche Annaberg. Das ist die Piste der DSB Pfarrboden, man kannd ie DSB eh auf dem Bild erkennen. Erschließt auch sehr schöne Pisten.
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Talstation der DSB Pfarrboden rechts im Hintergrund im Wald kann man die Trasse vom Reidllift 5 sehen, sogar die Stützen erkennt man.
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Dann fuhr ich gleich hoch zum Liftparkplatz, also über sehr viele Kehren umfährt man auf der Bundesstraße die Pfarrbodenpisten und den Jungendherbergelift(etwas abseits gelegener Tellerlift, wüsste gerne ob der im normalen Skipass inkludiert ist oder einen Sonderstatus hat? 8O ), bis man schließlich den Ort durchquert und dann endlich am Parkplatz ist. Zwischen Ort und Parkplatz ergab sich noch ein Blich zum Ötscher.
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Am Parkplatz angekommen einmal ein Blick zur 4SB Hennesteck, war vermutlich in Betrieb. Im der Mitte des Hanges ist die schwarze piste direkt unter der Bahn. Wenn man von der weiter nach rechts geht, ist oberhalb des vorderen Waldrückens ganz leicht die alte Piste vom ehemaligen steilen Reidllift zu erkennen(weiß nicht, ob der kurze oder der lange Nummer 2 bzw. 3 hatte).
Die Bergstation der 4SB sieht man auch und wenn man von dieser aus direkt am Grat nach links schaut, nachdem die Bäume dann aufhören, steht da etwas, was nicht aussieht, wie ein Baum. Das ist die Umlenkscheibe der Bergstation Almlift. Das ist ja der Schlepper, der gemeinsam mit der 4SB Hennesteck erbaut wurde(siehe oben).
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Nun ein Zoom zu alten Schleppertrasse des Reidldoppelschleppers. Am rechten Rand erkennt man eine Piste, die auch der längere der beiden Schlepper schon damals bediente. Die linke ist leider wieder durch den vorderen Waldrücken verdeckt.
Unterbei erkennt man die 4SB, die Schlepper hingegen verliefen gerade, die steile Trasse im Wald erkennt man eh noch gut. Der kurze Schlepper war wiegesagt der rechte und hörte vor dem Wald auf, war auch ein idealer Übungslift, wenn man sich vom Teller zum Schlepper wagen wollte. Den hätte ich damals auf jeden Fall stehen gelassen(darauf greife ich später nochmals zurück). Jedenfalls ging der lange linke Schlepper fast doppel so weit hinauf. Der erste Teil nach dem Wald war echt brutal steil und gefährlich. Nach der Hälfte der Waldtrasse ging es dann und es war wieder halbwegs flach. Auf dem Bild mag es vielleicht so aussehen, als ob der lange Schlepper bis ganz hianuf ging, aber so war es wiegesagt nicht, er endete am Forstweg knapp unterhalb vom Grat.
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Neben dem Parkplatz der ausgepumpte Beschneiungsteich
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Auf der Piste vom Reidllift4, der fette Masten ist keine Liftstütze, ich fand nur das Bild gerade so schön, dass ich ihn auch fotografierte. :D
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Selbe Piste und Blick zur Trasse, der Reidl4 ist ein fast komplett flacher Tellerlift, der nur am Schluss kurz etwas Steigung bekommt. Hier ist jedenfalls der überweigend flache Teil im Blickfeld der Kamera. Über dem Wald sieht man übrigens liecht zur 4SB Hennesteck und deren Piste(diesen Pistenteil gab es natürlich auch schon zur Zeit des Reideldoppelschleppers)
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Zoom Richtung Bergstation Hennesteck, jetzt erkennt man sie und die fast danebenliegende Umlenkscheibe von der Bergstation Almlift vielleicht etwas besser. Links neben der Bergstation Almlift ist eine Hütte, von dort oben hat man einen tollen Ausblick, Josefsberg müsste man sehen, Gemeindealpe und Ötscher sieht man auf jeden Fall.
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Weiter zur Bergstation vom Reidl4, wieder ein Tellerlift mit schrägen T-Stützen(die im Bild ist die letzte vor dem Ausstieg), links im Hintergrund Ausstieg vom Reidl5
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Der Reidl4 ist eine unausweichliche Verbinung, um zum Pfarrbodenlift und Reidllift5 zu gelangen, dazu gibt es 2 Möglichkeiten, entweder eine kurze schwarze Piste hinunter, oder eben eine blaue Umfahrung, wie die Tafel zeigt. Man kann aber natürlich auch zurück zum Hennesteck fahren, indem man dem Pfeil "Reidllifte" folgt, also die Piste vom Reidl4 wieder hinunterfährt.
Jetzt kommt das Witzige, Es gibt ja nur mehr Reidl4 und 5, Reidl 1 und 6 waren der Doppeltellerlift, der vor dem überdachten Förderband da war und Reidl2 und 3 waren der Doppelschlepper, wo der eine vor dem Wald aufhörte und der andere so steil in den Wald hinauf ging. Auf der Tafel steht ein Pfeil zu den Reidlliften, doch den Reidl1,2,3, und 6 gibt es nicht mehr, das ist ein kleiner Widerspruch in der Beschilderung, sollte man vielleicht einmal erwähnen. Mir wäre es eh lieber, wenn die Beschilderung so passen würde und zumindest statt dem Förderband die 2 Tellerlifte noch stünden. :cry:
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Ganzer Pistenplan. Der B-Lift ist der Jungendherberglift, den ich anfangs erwähnte.Ich stand zum Zeitpunkt dieses Bildes beim Ausstieg vom Lift D. Lift D und C(eben Reidl4 und 5) sind somit die wichtigsten Zubringer, wenn man vom Pfarrboden zum Hennesteck will, oder eben umgekehrt. Der Reidl5 ist auch für Wiederholungsfahrten interessant, der Reidl4 dafür fast zu leicht, außer man ist Anfänger, dann ist er auch sehr gut zum Üben, aber eben dazu die einzige Alternative, da die Doppeltelleranlage dem Förderband weichen musste. :naja:
Lift E und F sind die 4SB Hennesteck und der Almlift. Der Plan ist noch nicht auf dem neuesten Stand der Dinge, denn es fehlt die 4SB Söllnreith, die rechts neben der Talstation Hennesteck beginnt und bis zum Beginn des Waldes geht. Jetzt möchte ich mich nochmals auf den rechten kurzen Schlepper des ehemaligen Reidldoppleschleppers beziehen, der ging ja auch bis zum Wald, eben gänzlich flach. Den hätte man einfach lassen können, dann wäre für die 2. 4SB viel Geld erspart geblieben. Meine Meinung ist, dass die Söllnreith etwas überflüssig ist, denn mit dem kurzen Schlepper von damals hätten wiegesagt Anfänger, die genug vom Tellerlift haben, sich super verbessern können.
Die Trasse vom langen Schlepper des Reidldoppelschleppers erkennt man auch auf diesem Plan wieder, da sieht man auch, wo der aufhörte und welche 2 Pisten er bediente. Das Bild ist ein guter Trassenvergleich für die 4SB Hennesteck und ihren Vorgänger, den Reidldoppelschlepplift.
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Ein genauer Blick zeigt, dass auf dem plan auch noch der ehemalige Doppelteller eingezeichnet ist, wo jetzt das Förderband verläuft. Echt Schade darum, eine Liftübungsmöglichkeit weniger für Anfänger. :nein:
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Nun geht es weiter zum Reidl5, hier ein Blick zur schwarzen, aber sehr kurzen Piste, mit der man zur DSB Pfarrboden, zum Jugendhergbergelift und zum Reidl5 kommt.
Aber es ist ja nicht die einzige Möglichkeit für einen derartigen Pistenwechsel, wie ich schon sagte und auch noch zeigen werde.
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Umlenkscheibe Bergstation Reidl4
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Dazugehörige Seilrollen
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Blick zur Bergstation Reidl5, die gleich ein paar m daneben ist. Reidl5 ist ein Bügelschlepper und Reidl4 nur ein Tellerlift, erkennt man später noch an einem Foto.
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Bergstation Reidl4
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Blick von der Bergstation des Reidl4 auf dessen Piste(wiegesagt sehr flach und für Anfänger) und im Hintergrund ist das überdachte Förderband, wo einst die 2 Tellerlifte standen. Die dazugehörige Piste kann man auch schon erkennen.
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Trassenfoto Reidl4
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Ausstieg Reidl5, Rampe von hinten
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Kurzer Trassenblick Reidl5. Hinunter bin ich nicht mehr gewandert, aber auf einem der ersten Bilder sieht man eh die Trasse teilweise von der anderen Seite, gemeinsam mit der Talstation der DSB Pfarrboden.
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Rampe beim Ausstieg Reidl5 von vorne. Im Hintergrund die letzte Stütze vom Reidl4 und dann noch so eine Röhre, da fährt man dann durch, nachdem man beim Reidl5 ausstieg.
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Oberste Stütze vom Reidl5
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Rollen dieser Stütze
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Rollen vor Bergstationsumlenkscheibe des Reidl5
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Da hing noch so ein Plastikrest von einem Bügel. Anfangs dachte ich mir, da ist ein Gehänge am Seil, doch so war es nicht. Weiß jemand, was das für ein Teil sein soll? 8O
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Bergstationsumlenkscheibe Reidl5, vorher meinte ich, dass noch ein Bild kommt, woran man sieht, dass er ein Bügellift ist, ich meinte damit einfach nur die größe und Form der Umlenkscheibe im Vergleich zum Reidl4.
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Blick zur Bergstation des Reidl4 mit der Röhrenquerung, die man machen muss, wenn man vom Reidl5 kommt.
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Nun sieht man, dass die schwarze weiter oben gezeigte Piste nicht der einzige Weg ist um zum Reidl5 und zur DSB Pfarrboden zu gelangen.
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Das ist nämlich die blaue Umfahrung, von der ich oben schon schrieb. Damit erspart man sich die kurze schwarze Piste.
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Die Stützen beim Reidl4 haben eine interssante Konstruktion beim Fundament.
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Rollen dieser Stütze.
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Rollenzoom.
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Ganze Stütze. Ist nicht die oberste Stütze, aber man sieht auf dem Bild den steilsten Trassenteil vom Reidl4.
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Dieser geht wiegesagt sehr flach vorbei an dichtem Forst
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Auf deisem Bild sieht man die 4SB Hennesteck samt Ausstieg und auch die Schleppertrasse vom langen des Reideldoppelschleppers. Gutes Vergleichsfoto, um zu sehen, wie die Trassen verlaufen/verliefen.
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Blick von der Talstation des Reidl4 auf seine Trasse.
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Rollen bei Talstationsumlenkscheibe.
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Talstationsumlenkscheibe und Liftname.
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Blick von der Reidl4 Talstation richtung Reidlhütte. Schneekanonen sammeln sich hier auch für die nöchste Saison. Zwischen Reidlhütte und dem Wald kommt man herauf bzw muss hinunterfahren um von den Hennesteckpisten samt Almlift zum Pfarrboden zu wechseln bzw. eben umgekehrt.
Man sieht zwischen Dachkante und dem letzten Baum wieder die 4SB Hennesteck und darüber die ehemalige steile Schleppertrasse. Daneben weit rechts ist wieder eine Piste, die damals auch schon der steile Schlepper bediente.
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Talstation Reidl4.
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Zoom zur ehemaligen Schleppertrasse. Die 4SB darunter erkennt man nun auch. Die Trasse vom Schlepper ist schon sehr verwachsen, irgendwie auch Schade darum, der Schlepper war ein echtes Abenteuer und jede Fahrt ein Adrenalinkick. Rechts wieder die Piste, die auch schon in Schlepperzeiten zur Verfügung stand.
Glaubt nicht, der Schlepper ging bis ganz hoch, das schaut auf den Bildern immer so aus, er hörte wiegesagt knapp unter dem Grat am Frostweg auf.
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Als ich mich nach dem vorigen Bild umdrehte, traf mich fast der Schlag, vom Reidl4 aus hoffte ich noch, das sei eine Fata Morgana, doch dem war offenbar nicht so. Statt den 2 Tellerliften wird dieser sehr leichte Hang von diesem komischen überdachten Förderband erschlossen. :sauer: Oberhalb dieses Hanges ist auch schon der Parkplatz. Der Hang war doch ideal für Anfänger, mit dem Reidl4 haben sie da immerhin zwischen gar 3 Tellerliften wählen können, doch diesen schönen Anfängerhang erschließt ja nun das Förderband.
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Blick auf das Förderband... :roll:
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Bei dem Foto musste ich mich schon überwinden.
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Zum schluss Blick auf die Reidlhütte mit den 2 dahintergelegenen Sesselbahnen. Die nach links gehende ist die 4SB Hennesteck, die andere ist die 4 SB Söllnreith(die in dem Plan auf der Tafel auch noch nicht eingezeichnet ist), wo ich oben schon sagte, dass ich deren Bau nicht sinnvoll fand, denn sie hört nach dem Wald schon auf, das hätte der kurze Reidlschlepper genauso erschlossen, man hätte ihn einfach nur stehen lassen müssen. Wäre ein einfach Bügelschlepper gewesen, der Übungsrang gehabt hätte. Aber wenn das so weitergeht, wird man in Zukunft keine Möglichkeiten mehr haben, Schleppliftfahren zu lernen. :cry:
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von Petz »

Danke für den Bericht und vor allem die technischen Detailbilder: die sind mir lieber als irgendwelche Panoramaaufnahmen...:ja: :!:
gReXi hat geschrieben:Da hing noch so ein Plastikrest von einem Bügel. Anfangs dachte ich mir, da ist ein Gehänge am Seil, doch so war es nicht. Weiß jemand, was das für ein Teil sein soll? 8O
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Sowas schimpft sich Erdungsstange und dient zur Ableitung eventueller Blitzeinschläge ins Seil; findet man bei praktisch allen Anlagen außerhalb der Betriebszeiten angehängt.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

:) Ich war ja schon sehr lange nicht mehr dort, von den drei besichtigen Gebieten ist eben nur mehr der Annaberg zu werten, ich hoffe aber sehr, dass es für den Josesfsberg jemanden gibt, der die Lifte dort übernimmt.
Danke für die Info, habe das am Reidl4 auch gesehen, aber beim Reidl5 war das so, dass die Sonne hinschien und es richtig ins Auge stach, sonst wäre es mir gar nicht aufgefallen. :wink:
Mich würde dennoch interessieren,w arum man die 2 Tellerlifte auf dem leichten Hang zum Parkplatz hoch durch das Förderband ersetzte? Ein Kinderland gibt es ja nach wie vor bei der Piste vom Reidl4, oder? 8O
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von Cruzader »

Der Jugendherberglift besitzt keine Sonderstellung, ist also klarerweise mit dem selben Schipass befahrbar, wie auch die anderen Lifte.
Und was stört dich eig. an dem Förderband? Dadurch können nun auch Rodel befördert werden, da ja zwischen Piste und Lift eine kleine Rodelbahn ist. Ausserdem ist das Förderband Anfängerfreundlicher und die früheren Tellerlifte waren eh auch schon alt.
Saison 25/26:3xSemmering 1xSt.Corona 6xMariensee-Mönichkirchen 1xMariazell 3xAnnaberg 2xWildkogel 1xSchmittenhöhe 1xSchneeberg
Saison 24/25:4xSemmering 4xAnnaberg 3xSt.Corona 2xGemeindealpe 5xMariensee 2xPuchberg 5xHochkar
Saison 23/24: 1xKrieglach 2xSt.Corona 1xWenigzell 1xAnnaberg 1xSteinhaus/Semmering 2xBad Kleinkirchheim 2xAflenz 4xStrallegg 1xSemmering 1xVeitsch 1xStuhleck 3xTurracher Höhe
Saison 22/23: 1xNiederalpl 3xEmberger Alm 3xBad Kleinkirchheim 1xAnnaberg 1xStuhleck 1xArabichl 2xPuchberg 2xSt. Corona 1xPuchenstuben 1xGemeindealpe 1xBürgeralm 6xRiesneralm
Saison 21/22: 2xSt.Corona 3xBad Kleinkirchheim 1xMariensee-Mönichkirchen 1xAnnaberg 1xVeitsch 2xAflenz 2xSchneeberg 1xArabichl 3xRiesneralm 1xSemmering
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Danke, dann weiß ich Bescheid. Hat er also auch normalen Liftbetrieb, also so wie alle anderen Anlagen? Dachte mir immer wegen seiner Lage, dass er vielleicht einen anderen Status hat, aber gute Ergänzung zum Pfarrbodenteil.
Es ist eine Möglichkeit weniger, Liftfahren zu lernen, da die Tellerlifte mit dem Reidl4 selbst für Anfänger 2 unterschiedliche Pisten erschlossen haben. Wenn man sich auf ein Förderband stellt, lernt man dadurch wohl kaum automatisch Teller- bzw. Schleppliftfahren. Jetzt gibt es nur mehr den Reidl4 im Zentrum, die zwei Tellerlifte waren eine super Ergänzung, von den beiden war der Kurzteller doch tadellos in Schuss. Der Langteller(war glaube ich der linke) war schon alt, aber den rechten hätte man auf jeden Fall lassen können. Wenn die Nummer der Reidllifte ihr Alter verrät, dann würdest du dich damit irren, dass die 2 Tellerlifte schon so alt waren, denn der rechte war der Reidl6. Beim linken wäre es ganz anders(selbst wenn das mit der Nummer nicht stimmt), das war der Reidl1. Dem sah man auch so das Alter an.
Weiß jemand, welches Baujahr der Reidl1 war und welches der Doppelschlepper(Vorgänger der Hennesteckbahn) war? Das waren ja der Reidllift2+3.

Anfängerfreundlicher schon, aber es steht eines im Kinderland. Bei 2:53 im folgenden Video sagt der GF genau das, was ich mir auch denke. Wenn die Kinder vom Kinderland, also vom Förderband, genug haben, dann können sie die ersten Hänge mit den Schleppern genießen. Doch man nahm ihnen wiegesagt 2 Schlepper, nämlich den Doppeltellerlift, somit müssen nun alle Kinder zum Reidl4 und davor haben sie sich im Wesentlichen auf 3 Lifte aufteilen können.
http://www.p3tv.at/webtv/4033-familiens ... t-annaberg

Wenn man aber immer mehr kleine Tellerlifte durch solche Förderbänder ersetzt, werden die Anfänger bald keine Möglichkeit mehr haben, um das Fahren am Tellerlift bzw. Schlepplift zu lernen. Ist ähnlich mit den Sesselliften, die Söllnreith hätte ich nie gebaut, da hätte ich den kurzen vom Doppelschlepper stehen lassen.
Ich finde es generell um den alten Doppelschlepper, den Vorgänger der 4SB Hennesteck, Schade. Mit dem langen war jede Fahrt ein Abenteuer, aber setzte halt dementsprechende Lifterfahrung voraus. Der kurze hatte wiegesagt Übungsrang und wenn man sich an einem leichten Schlepper versuchen wollte, wäre der dafür wie geschaffen gewesen.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von chr »

Die Nummern der Reidllifte lassen kaum auf das Alter schließen. 4 und 5 sind ganz neue Lifte und wurden viele Jahre nach dem 6er gebaut (erst als man Pfarrboden und Reidl verbunden hat) Davor gab es einen Reidl 4 im Bereich der Söllnreithabfahrt und einen Reidl 5 vis a vis von der heutigen Hennestbahn.
2 war übrigens der kürzere und 3 der längere der Parallellifte. Sie hatten ursprünglich Kurzbügel, der zweier mit Liftomat, der dreier arbeitete mit Bedienung bis beide Lifte auf Langbügel umgerüstet wurden.

Die Pfarrboden-DSB hat übrigens die zwei Sektionen der Pfarrbodenschlepplifte 1 und 2 ersetzt und zwischen den Pfarrbodenliften und dem Jugendherbergslift (der früher Petermannlift hieß) gab es noch einen Schlepplift namens Riegelackerlift.

Übrigens Reidl 1 war mal ein Bügelschlepplift, bevor er mit Tellergehängen umgerüstet wurde,
ich hänge noch Bilder aus dem Jahr 1986 an.

Hat sich eigentlich was an der Reidlhütte verändert oder konntest Du Bauarbeiten erkennen? Letzte Saison hing ein großes Werbeplakat, dass die Hütte für den kommenden Winter neu gebaut wird.
Dateianhänge
Bergfahrt mit Reidl 6, Reidl 1 daneben noch als Bügelschlepplift, heute beide Lifte durch Förderband ersetzt.
Bergfahrt mit Reidl 6, Reidl 1 daneben noch als Bügelschlepplift, heute beide Lifte durch Förderband ersetzt.
Die Bügeln groß am oberen Bildrand gehören zu Reidl 2 und 3. Der durch Reidl 5 erschlossene Hang im Hintergrund ist heute ein Jungwald.
Die Bügeln groß am oberen Bildrand gehören zu Reidl 2 und 3. Der durch Reidl 5 erschlossene Hang im Hintergrund ist heute ein Jungwald.
Blick vom damaligen Reidl 5 zurück. Im Hintergrund unten Reidl 2 und 3, oben der Ötscher.
Blick vom damaligen Reidl 5 zurück. Im Hintergrund unten Reidl 2 und 3, oben der Ötscher.
Bergfahrt mit Reidl 2
Bergfahrt mit Reidl 2
Gruß chr
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

War wiegesagt nur eine Vermutung, den Reidl6 hatte ich als doch noch recht gut in Erinnerung der Reidl1 hat vor allem bei der Talstation sein Alter verraten. Mit dem fuhr ich immer gerne nach einem Skitag zum Parplatz zurück, da er Langteller hatte.
Seit ich mich erinnern kann, waren der heutige Reidl4+5 da, selbst als noch der Reidldoppelschlepper mit Langbügeln stand. Also dass die verhältnismäßig so neu sind, dachte ich nicht.
Schade um den alten Reidl4, die Söllnreithbahn finde ich wiegesagt überflüssig. Der kurze vom Reidldoppelschlepper(schon in Langbügelform) hätte doch dafür gereicht. Also der damalige Reidl5 ging dann eben durch den Jungwald hoch, an dessen Rand der heutige Reidl4 steht, oder? Habe es eh fotografiert, da der Jungwald neben dem Reidl4 wirklich extrem dicht ist.
Weißt zufällig das Baujahr vom Reidl2 und 3(also sowohl in Kurzbügelform als auch wann sie auf Langbügel umgestellt wurden). Ich nehme an, beide wurden zeitgleich gebaut, nicht wie am Josefsberg, dass der Langbügler 1 Jahr nach dem Kurzbügler kam.
Ging der Reidl3 in der Kurzbügelform auch schon so steil und weit hinauf? Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. 8O Bzw. fragte ich mich auch, warum man den langen nicht bis ganz auf den Grat baute, sondern auf dem Weg aufhören ließ?

Was war eigentlich die Idee hinter dme Parallellift, wo einer fast doppelt so lang war wie der andere? Sicher wegen dem Steilhang, dass die guten Fahrer hinaufkommen und die nicht so guten eben vor dem Steilhang aussteigen.
Finde es jedenfalls noch immer um den Doppelschlepper Schade, war immer ein Abenteuer.

Die DSB ersetzt auch 2 Schlepper? Habe ich gar nicht gewusst, arg, wie die Schlepper den Annaberg regierten. Schade, dass die jetzt so in der Minderheit sind. An den Reidl3 kommt ja von der Länge kein Schlepper vom heutigen Annaberg mehr heran. Der längste ist ja der Almlift, zumindest meines Wissens nach. Wie kam es eigentlich dazu, dass der Reidldoppelschlepper durch die 4SB Hennesteck ersetzt wurde, waren da viele Unfälle im Steilhang vom Reidl3 oder kam es zum Bau der Hennesteckbahn nur, um den Comfort zu erhöhen?
Finde es eh komisch, dass der Jugendherbergelift so abseits liegt, habe jetzt gar nicht im Kopf, wo da von der rechten Pfarrbodenpiste der Ziehweg zum Jugendherbergelift weggeht.

Der Reidl6 scheint deinen Bildern schon immer in der gleichen Form gewesen zu sein, stimmt das? Weil ich hatte nur beim Reidl1 den Eindruck, dass er schon sehr viele Jahre am Buckl habe. :oops: Weißt du, warum der dann ein Langteller wurde und kein Kurzteller, so wie sein rechter Nachbar? Bzw. würde ich gerne wissen was der Hauptgrund für das Förderband statt den 2 Tellerliften ist? Die waren doch keine gefährlichen Lifte, oder wäre eine Sanierung auf den gleichen preis gekommen, wie der Bau des Förderbandes? Für die ganz kleinen Skigäste gibt es ja eines im Kinderland.
Der Reidl1 als Kurzbügler, das Bild ist echt schön. Das sollte man am Beginn vom Förderband aufhängen. :D
Der damalige Reidl5 verlief nicht zufällig richtung Bergstation vom heutigen Reidl4 und 5, oder? Aber von dem Hang ist nichts mehr übrig, alles bewaldet.
Die damalige Reidl5 Talstation war wohl in der Nähe von Reidl2+3, also ziemlcih genau bei der heutigen Söllnreithtalstatio, oder liege ich da jetzt falsch?

Das Bild von Reidl2+3 als Kurzblücker beeindruckt mich gerade enorm, wahnsinn, wie wenig Wald da noch im steilen Teil vom linken Lift war. Auf dem Bild schaut es aus, als ginge er bis ganz hinauf? Oder täuscht das eh, und er hört dort auf, wo er auch als Langbügler aufhörte. An die Stützen kann ich mich auch noch erinnern, die haben sich beim Umrüsten auf Langbügel wohl nicht geändert. Mir kommt der Teil vom Reidl3 ab da, wo der Nachbar aufhört, nicht so steil vor, wie in Langbügelzeiten bzw. der Trassenrest eben heute. Liegt wohl daran, dass der Hang kaum bewaldet war. Im Falle eines Sturzes konnte man da ja noch vergleichsweise leicht zur Piste zurück, im Gegensatz dazu war ja zur Langbügelzeit schon der ganze Hang voll bewaldet. Der Wald nach dem Steilhang war damals auch schon so. Wie sah es damals mit den 2 Pisten aus, die man fahren konnte, wenn man mit Reidl3 fuhr? Oder gab es damals nur die rechte?
Der Blick zum Grat hoch richtung Almliftbergstation war ja damals auch schon recht frei, war eigentlich dort, wo heute der Almlift samt Piste ist, viel Wald, oder war das eher waldfrei? Auf deinem letzten Bild schaut es nämlich eher nach waldfrei aus.
Wäre interessant zu wissen, wann der letzte Kurzbügler am Annaberg entfernt wurde, bzw. seit wann das Skigebiet eben kurzbügelfrei ist?

Schlussendlich kann ich nur sagen, tolle Bilder hast du da angehängt, sind teilweise schöne Erinnerungen. Hast du vielleicht auch noch Bilder von Reidl2+3, wie sie schon Langbügler waren?

Ich finde, dass es dein letztes Bild wieder sehr gut zeigt: Der Reidl2 war schon als Kurzbügler ein perfekter Übungslift, den hätte ich beim Bau der Hennesteckbahn einfach stehen gelassen, wäre ideal gewesen, wenn man von Tellerliften genug hat und eben die Bügelschlepper in Angriff nehmen will. :(

Nicht das du denkst, dass ich deinen Beitrag ungenau las, bezüglich Reidlhütte fiel mir überhaupt nichts auf, die sah für mich noch genauso aus, wie auch schon die letzten Jahre. Ich war jetzt nicht direkt davor, aber ich erkannte absolut nichts, dass da Veränderungsarbeiten in Gange wären. Im Video(siehe mein voriger Beitrag) wird es auch gesagt und ich dachte mir eben, dass davon noch jede Spur fehlt.

Wenn ich deine Bilder vom "alten" Annaberg anschaue, ist es noch unangenehmer, an den Josefsberg zu denken, weil die Lifte dort womöglich auch nicht mehr in Betrieb gehen. :cry: Einer der 4 ist ja auch noch ein Kurzbügler und hatte auch einige rot-schwarze Bügel, so wie die ganz alten Reidllifte. Offenbar waren diese Bügel damals modern, an manchen Liften sah ich schon genau die gleichen Bügel in Langform.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von chr »

Das sind jetzt sehr viele Fragen auf einmal. Ich weiß nicht, ob ich sie alle beantworten kann.
Was ich sicher weiß ist folgendes: Bei allen Umrüstungen von Kurz- auf Langbügeln oder Bügel auf Teller hat sich an Liftlängen nichts verändert. Tal- und Bergstationen blieben auf gleicher Position. Baujahre und Umrüstungsjahre weiß ich leider nicht. Reidl 6 war bis zuletzt unverändert.

Warum die Lifte dort verlaufen oder warum sie gebaut wurden, kann ich nur vermuten.
Dass der Reidl 3 nicht bis zum Grat ging, lag wohl daran, dass das Gelände oben ja nicht wirklich Schitauglich ist. Wie sieht denn die Piste heute vom Grat bis zur ehemaligen Schleppliftbergstation aus? Ist ein einziger Schiweg und damit eher langweilig. Ab der Schleppliftstaion gab es auch schon damals die rote und die Söllnreithpiste (schwarz). Die Hennestbahn hat man als Komfortverbesserung gebaut. Wie das Gelände im Bereich des Almliftes vor der Erschließung ausgesehen hat, weiß ich nicht. Reidl 2 war ein beliebter Lift bei allen, die es nicht steil mögen, aber über die kurzen Übungslifte schon hinaus sind. Die Söllnreithbahn ist sein logischer Nachfolger. Die Jahre, als es den Reidl 2 nicht mehr und die Söllnreithbahn noch nicht gab, gab es am Annaberg nur Übungslifte oder rote und schwarze Pisten und damit keine wirkliche Steigerungsmöglichkeit für Anfänger.

Ein möglicher Grund auch, warum man den Grat erschlossen hat, mag auch das Projekt gewesen sein, eine Schischaukel Richtung Pielachtal zu machen.

Warum Reidl 1 und 6 durch ein Förderband ersetzt wurde, wurde ohnedies schon beantwortet: Rodelbetrieb.

Die heutigen Reidl 4 und 5 hat man gebaut, um zwei Schigebiete zu verbinden. (Davor gab es auch keine gemeinsame Tageskarte. Man besuchte entweder das Schigebiet Pfarrboden oder die Reidllifte.) Übrigens könnte der Reidl 5 länger sein als der Almlift. Hab aber jetzt nicht in der Datenbank nachgesehen.

In Niederösterreich gab es in meiner Kindheit nur sehr wenig Sessellifte. Das waren der ESL in Lilienfeld, die DSB in Türnitz, in Mitterbach waren die beiden Sektionen DSB unten und ESL oben. In Lackenhof gab es den ESL auf den großen Ötscher und die DSB Eibenkogel. Am Hochkar waren zwei DSBs: Häsing und großes Kar, sowie der ESL auf den Vorgipfel (heute KSB/B). Mönichkirchen und St. Corona hatten je einen ESL und am Semmering gab es auf der Trasse der heutigen EUB parallel einen ESL und eine DSB. Auch Puchberg-Losenheim hatte schon eine DSB. Sonst gab es nur Schlepplifte. In der benachbarten Steiermark gab es einige reine Schleppliftgebiete: Niederalpl, Lammeralm, Veitsch, Mariazell. Die Sesselbahnen wurden überall als Komfortverbesserung gebaut.

Ach ja, der Ziehweg zum Jugendherbergslift beginnt gleich nach dem ersten Steilhang nach der Bergstation. Und jetzt hoffe ich, dass ich keine Frage übersehen hab.
Gruß chr
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gReXi
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Wenn du etwas auch nicht weißt, ist das nicht tragisch. :wink: Der "alte" Annaberg war das, was mir wirklich gefiel, wobei "alt" jetzt auf die Zeit bezogen ist, wo der Reidldoppelschlepper und der Tellerdoppelschlepper noch waren und sonst alles wie heute, außer eben ohne Almlift. Als die alle noch Kurzbügler waren, und der Reidl4+5 noch die alten Trassen hatten, davon kann man heute nur mehr träumen. :cry:
Ich habe vermutet, dass der alte Reidl5 zur Bergstation des heutigen Reidl5 bzw. Reidl4 ging, kann das hinkommen?

Wahnsinn, das mit dem Reidl6 hätte ich mir nie gedacht. 8O Der sah im Vergleich zu seinem Nachbarn(in Langtellerform) so aus, als wäre er in deutlich besserem Zustand und somit erst viel später erbaut worden.
Das kann ich nun absolut nachvollziehen, die Piste vom Ausstieg der 4SB Hennesteck ist ja bis zur alten Schleppertrasse und damit auch zur hinteren schwarzen Piste ein 2-kehriger Weg.
Dass man die 4SB als Comfortverbesserung baute, ist klar, ich dachte mir nur, dass vielleicht auf der steilen Schleppertrasse auch Unfälle waren, denn wenn man da stürzte, war das ja nicht ungefährlich.
Stimmt, das klingt sehr logisch, das waren ja doch 7-8 Jahre, die zwischen Doppelschlepperabriss und Söllnreithbahnbau liegen. Aber ich frage mich, warum man den Reidl2 nicht einfach nur stehen ließ, dann hätte man sich sicher viel Geld gespart, was eben in die Söllnreithbahn geflossen ist. Und ich glaube, die Söllnreithbahn erschließt nicht wirklich andere Pisten als der damalige Reidl2, oder doch?
Das dachte ich mir auch schon, wenn ich mich erinnere, wäre es von der Talstation Almlift aus richtung Norden sogar halbwegs skitauglich. Ein Schlepper als Gegenspieler zum Almlift wäre eine Idee, vielleicht irre mich auch und das Gelände ist total abschüssig. Aber es wäre glaube ich eine sehr gute Investition, in diese Richtung auszubauen.

Nur wegen Rodelbetrieb? Dass man den Kindern damit wertvolle Übungslifte nimmt, wurde wohl nicht bedacht. Ich hoffte nur von der Bergstation vom Reidl4, dass das Förderband eine Fata Morgana sei, doch dem war nicht so. Deshalb wäre ein neuer Schlepper eine nette Sache, als Ersatz für die 2 entfernten Tellerlifte. Visionen darf man ja noch haben, auch wenn heute schon für Trassenlängen unter 1000 m Sesselbahnen gebaut werden(Söllnreithbahn). Wenn die Trasse sehr steil ist, kann ich das eventuell noch verstehen, aber bei so einer flachen Piste wie der an der Söllnreithbahn hätte ein Schlepper gereicht(Reidl2).

Das ist klar, habe es mir bei meinem Marsch zur Bergstation von Reidl4+5 eh wieder gedacht, ohne denen hätte man nicht problemlos wechseln können. Die standen aber schon so, als der Reidldoppelschlepper auch noch existierte, zumindest in Langbügelform. Der Pfeil "Reidllifte" auf der einen Tafel macht jetzt für mich 0 Sinn, denn Reidl1,6,2,3 gibt es ja nicht mehr => Widerspruch. Mir wäre es eh lieber, wenn die alle noch da wären...
Welches Skigebiet hatte den in der Vergangenheit mehr Gäste, Pfarrboden oder Reidl? Ich tippe auf Reidl, da das Pistenangebot meiner Meinung nach viel größer war.

Das sind aber eh viele Sessellifte, die du da aufzählst. Also der Einsersessellift auf den Eibl in Türnitz war auch vor deiner Zeit? Die DSB am Eibl war der einzige Sessellift, der mir gefiel. In Annaberg gefiel es mir früher viel besser, da es echt schlepperlastig war und vor allem wenigstens einen doch "langen" und steilen Lift gab, wo jede Fahrt ein Adrenalinkick war.

Dann werde ich den Jungedherbergelift auch einmal besichtigen, der Rückweg zieht ja eh schön in den unteren Teil der linken Pfarrbodenpiste hinein. Läuft der Jungendherbergelift eigentlich auch von 9:00 bis 16:00 oder hat der andere Betriebszeiten, da er ja doch recht abseits liegt?

Bilder von Reidl2+3 in Langbügelfornm wären interessant, vielleicht hast du ja da auch welche? 8O

Danke für all deine Antworten, mir wäre auch nicht aufgefallen, dass du eine Frage übersehen hättest. :D
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chr
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von chr »

Dass Du ein Schlepplift-Fan bist, geht ja schon aus einigen Topics hervor. Nicht, dass ich jetzt jede Modernisierung befürworte, aber dem alten Annaberg trauere ich nicht besonders nach. In meinem Alter setzt man sich bei den Bergfahrten manchmal auch gern nieder. :wink:
Bei Deiner Vermutung der alten Bergstation vom Reidl 5 liegst Du falsch, sonst hätte man ihn ja für die Verbindung stehen lassen können, und nur den neuen 5er dazubauen müssen. Wenn Du Dir mein zweites Bild anschaust, da wo der alte Reidl 5 frontal zu sehen ist, dann sind die heutigen Bergstationen deutlich rechts hinter dem Berg.

Ob es am Reidl 3 Unfälle gegeben hat, weiß ich nicht. Aber muss immer erst etwas passieren, damit etwas sicherer wird? Ich kann mich nur an eine Saison mit mehreren schweren Unfällen am kleinen Ötscher in Lackenhof erinnern (teilweise mit tödlichem Ausgang) und dort hat es noch viele Jahre gedauert, bis die 4SB gebaut wurde und die steilen Schlepplifte ersetzt hat. Ein Liftbetreiber hat für Sicherheit zu sorgen, wenn da eine Bergfahrt einen Adrenalinkick verursacht, dann läuft was falsch.

Die Söllnreithbahn erschließt zumindest die Piste unter der SB zusätzlich. Die wurde erst mit der SB angelegt. Warum man Reidl 2 gemeinsam mit 3 beim Bau der Hennestbahn abgebaut hat, kann ich nur vermuten: Du mußt bedenken, dass die Schlepplifte die Piste in zwei Hälften geteilt hat. Es gab nur eine Unterführung, an der man die Lifttrasse kreuzen durfte. Eine breite Piste ohne Schlepplift ist im Prinzip auch eine Kofortverbesserung.

Welches Gebiet mehr besucht war, weiß ich nicht. Pfarrboden war in Summe anspruchsvoller als Reidl und hat ein anders Zielpublikum angesprochen. Anfänger waren bei Reidl besser aufgehoben.

Bei der Aufzählung der niederösterreichischen Sessellifte fällt mir auf, dass in den letzten 40 Jahren nur jene Schigebiete Sessellifte gebaut haben, die davor auch schon welche hatten. Die einzige Ausnahme ist der Annaberg (Die Forsteralm zähle ich zu Oberösterreich, sonst wäre sie auch dabei).

Betriebszeiten Jugendherbergslift: Bin ich auch schon seit Jahren nicht mehr gefahren. Ich glaube, der hatte damals als einziger Mittagspause. Aber wieso AUCH 09:00 bis 16:00 Uhr? Annaberg startet doch schon um 08:30, oder täusche ich mich da jetzt völlig?

Reidl-Langbügel-Fotos: Vielleicht finde ich mal Zeit meine Alben zu durchforsten, dann kann ich ja was einscannen. Was ich aber jetzt gleich scanne, ist ein Uralt-Prospekt aus der Zeit, als Reidl und Pfarrboden noch nicht verbunden waren.
Dateianhänge
Hier der Pistenplan der beiden Schlepplift-Schigebiete
Hier der Pistenplan der beiden Schlepplift-Schigebiete
und ein Foto aus dem Prospekt, auf dem man den Pfarrboden-Schlepplift erkennt.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Mein Thema im allgemeinen Forum hat das eh schon längst gezeigt. :wink: Gar nicht? Was gefällt dir jetzt besser, finde, dass der Reidl4 damals extrem gut platziert war, den hätte ich lassen, den Reidl2 eben auch und dann die 2 heutigen Lifte Reidl4+5 genau so gebaut, wie sie jetzt stehen.
Wenn ich einen 3 km Sessellift und 3 km Schlepper nebeneinander habe, werde ich auch nicht nur den Schlepper fahren, den Sessellift nur als Entspannung, wenn es dann einmal wirklich nicht mehr geht, doch dann wieder zurück zum Schlepper. Also du siehst, wenn es nicht mehr geht, dann setze ich mich auch für eine Fahrt in eine Sesselbahn, doch wenn ich diese Fahrt hinter mir habe, suche ich schon nach dem nächsten Schlepper. :wink:

Das stimmt, da heb ich mich etwas verschätzt. Aber der alte Reidl4 war ja fast so eine Art Mittelstation zwischen Reidl2 und 3, oder kommt das nur am alten Plan so herüber? Toll, dass du den Plan aufgetrieben hast, das weckt zum Teil Erinnerungen an die Zeit, wo noch die DSB Pfarrboden der einzige Sessellift am Annaberg war. :wink: Die Pfarrbodenschlepper sind auf dem Bild auch wahnsinnig interessant, das kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. :cry:

Das wollte ich keineswegs sagen, nur fand ich den ersten Teil, nachdem man an der Umlenkscheibe vom Reid2 vorbei war, immer extrem steil, auch beim Bericht machen dachte ich mir das wieder. Ich weiß nur, dass einmal jemand am rechten Rand im Steilstück der Lifttrasse stand und versuchte, irgendwie nach unten zu kommen. In dem Moment dachte ich mir nur, dass mich hoffentlich der Bügel über die Steigung bringt. Beim Reidl3 hatte ich wenig Zögern vor meiner ersten Alleinfahrt mit dem Lift. Kann mich noch an die Lifthütte links am Waldrand vor dem steilen Trassenstück erinnern, der Dame in der Hütte winkte ich immer mit dem Skistock. :D

Von dem am Ötscher habe ich gehört... Ja, aber wie war das dann erst, als man den Reidl3 in der Kurzbügelform fuhr, das stelle ich mir in dem Steilhang auch arg vor. Kann mir gut vorstellen, dass da viele Tafeln mit "Bügel zwischen die Beine nehmen verboten" standen, das war bzw. ist ja bei Kurzbüglern üblich. Was waren deine Gedanken(sofern du es noch weißt :D ) bei der ersten Fahrt mit dem Reidl3, du hast dir sicher nicht gedacht "das ist ja ein niedlicher Schlepper" oder etwas Derartiges? :wink:

Das mit der Pistenbreite ist richtig, doch wenn der Reidl2 alleine stehen geblieben wäre, hätte man bei einer Fahrt damit, doch rechts un links aussteigen können, sprich man hatte beide Pistenteile zur Auswahl und konnte ggf noch immer bei der Unterführung kreuzen. Also für mich wäre so dann keine Comfortverbesserung, da man ja alle Pistenteile nutzen hätte können, da eben Ausstieg auf beiden Seiten und der Schlepper war ja noch dazu wirklich einer der sehr leichten Art. Ok, aber die hätte man sicher auch noch anlegen können, wenn der Reidl2 alleine übrig geblieben wäre, so als 3. Alternative. Problem wäre allerdings nur gewesen, dass dann auch mehr Leute gekommen wären und dann der eine Schlepper das vielleicht nicht mehr weggeschaufelt hätte. :?

Die Pfarrbodenlifte schauen auf dem Prospekt auch eher steil aus, bei Reidl war ja nur der 3er der mit der steilen Trasse, die anderen(auch in den alten Varianten) gingen ja prinzipiell, zumindest laut deinen Fotos schaut es danach aus.
Das mit den Sesselliften ist wieder eine interessante Erkenntnis.

Ich habe leider auch keinen Überblick über die Öffnungszeiten... Der Vorgänger des Jugendherberegeliftes war doch deutlich länger, oder kommt das nur am Plan so? Der "Zwischenschlepper" würde sich heute auch noch rentieren, so als kleine Ergänzung.

Wäre interessant wegen den Reidllangbügelfotos, da würden dann echte Erinnerungen hochkommen, bei den Kurzbügelfotos war es nur insofern eine halbe Erinnerung, da ich ja die Trassen gefahren bin(also jetzt konkret Reidl2+3), aber halt nicht in der Liftform, sondern erst in der Langübgelzeit. :wink:
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von chr »

gReXi hat geschrieben:Was waren deine Gedanken(sofern du es noch weißt :D ) bei der ersten Fahrt mit dem Reidl3, du hast dir sicher nicht gedacht "das ist ja ein niedlicher Schlepper" oder etwas Derartiges? :wink:
Nein, wenn ich mit meinem Vater am Schlepplift war, dann hab ich mich immer sicher gefühlt, egal ob der Lift flach oder steil war.
gReXi hat geschrieben:Der Vorgänger des Jugendherberegeliftes war doch deutlich länger, oder kommt das nur am Plan so?
Das war kein Vorgängerlift. Das war nur eine Namensänderung und kommt deshalb nur am Prospekt falsch raus.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

So etwas ist gut, da war dann auch beim Reidl3 kein Grund zur Sorge. :D
Ok, alles klar.
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von Turrachfan »

Dass Du ein Schlepplift-Fan bist, geht ja schon aus einigen Topics hervor.
Ja, Ja gRexi ist mit Leib und Seele ein Schleppliftfanatiker. Er hat mir für die Turracher Höhe auch ein interessantes Schleppliftprojekt vorgestellt! :idea: (bin gespannt was die Bergbahnen dazu sagen)
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Wenn ich entscheiden müsste, was in Annaberg mit den Liften geschieht, würde ich alle Schlepper reaktivieren.
Turrachfan hat geschrieben:
Dass Du ein Schlepplift-Fan bist, geht ja schon aus einigen Topics hervor.
Ja, Ja gRexi ist mit Leib und Seele ein Schleppliftfanatiker. Er hat mir für die Turracher Höhe auch ein interessantes Schleppliftprojekt vorgestellt! :idea: (bin gespannt was die Bergbahnen dazu sagen)
Deshalb sehen mich auch keine Skigebiete mehr, wo es vor Moderne nur so wimmelt(->z.B Hochkönigareal, was früher einmal fast eine reine "Schlepperskischaukel" war)
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von Dieseltom »

Da muß ich doch glatt meine Annabergbilder aus 1984 heraussuchen und einscannen. Das erste Mal durfte ich 1973 mit den Eltern auf den Annaberg. Zuerst fuhren meine Eltern mit Arbeitskollegen auf den SL Pfarrboden , wo ich aber nicht fahren durfte, denn " den stehst ned durch" hat meine Mama gesagt. Ich glaube das war ein DM mit Gitterportalstützen.

Dann sind wir auf die Reidllifte und was erblickte ich am Parkplatz durch den Wald schimmern und scheppern??? " Jööööh sagte ich -- wie in Mauterndorf" , denn der REIDL 1 war bis am Schluss ein echter WITO mit den WITO Schleppapparaten , jedoch mit atypischem Pilzantrieb. Bei meinem Besuch 1984 hatte der Reidl 1 bereits die DM Kurzbügelschleppapparate und parallel dazu stand dieser häßliche DM Tellerlift ,der im Vergleich zum Wito aussah als wäre er beim Waschen geschrumpft worden. So ein kraftloser i will aber kann ned Lift. Ich war frustriert ob der Entweihung meines WITO Lieblings.

Ich war dann jedoch nur mehr 1x 1987 dort und dann nicht mehr . Furchtbar das Förderband. Rodeln kann man auch mit Schleppliften transportieren , alles schon erfunden.
Die schönen Pfarrbodenlifte sind auch weg. Na ja die DSB ist auch schön. Ein Youngtimer mittlerweile.

Interessanterweise war Annaberg immer ein Doppelmayrresort , sah man doch beim "Einifahren" jede Menge Nemetzlifte . Viele gab es bereits 1984 nur mehr als Leichen LSAP.

Bilder suche ich raus. GlG Tom
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AnnabergReidllifte1984Reidl1.jpg
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Re: Annaberg(NÖ)-September 2012

Beitrag von gReXi »

Das wäre cool, wenn du da ein paar Bilder online stellen könntest. Jetzt würde mich nur interessieren, ob jemand weiß, welche Baujahre die Kurzbügler von Reidl2,3 waren bzw. die anderen "alten" Lifte. War der SL Pfarrboden so viel schlimmer, als der Reidl3? Kann ich mir nicht vorstellen, der Reidl3 war nach Waldbeginn echt übelst steil, Pfarrbodenpisten habe ich nie so steil empfunden, wie den Reidl3 Schlepper in seinem steilsten Stück.
Der Reidl1 wurde nur auf Langteller umgerüstet, zu dieser Zeit fuhr ich mit ihm sehr gerne. Den Reidl6 rechts daneben habe ich fast nie benutzt.

Wenn du da jetzt hinfährst, wird es dir wahrscheinlich noch ärger ergehen wie mir. Ich kannte ja den Annaberg mit Pfarrboden DSL alles einzigen Sessellift, also da waren Reidl2 und 3 noch als Langbügler vorhanden. Den Almlift als Erweiterung gab es damals natürlich noch nicht.
Skifahren ware ich dort schon seit 2002 nicht mehr. Als ich im September den rechten Teil richtung Pfarrboden etwas besichtigte, war das Schlimmste der Blick zur alten Trasse des Reidl3. Der Reidl3 ist zwar durch die Hennesteckbahn abgedeckt, aber den Reidl2 hätte man einfach lassen können und die Söllnreithbahn daneben hätte man sich gespart. Ich weiß, der Reidl2 hätte dann die Piste geteilt, aber er war eine super Möglichkeit, um sich nach dem Tellerlift das erste Mal am Schlepper zu versuchen. Mit der 4SB Hennesteck hätte man dann noch immer ganz hoch fahren können, wo dann der Almlift anknüpft.
Das Förderband ist grauenhaft, du bist der erste, der diesbezüglich genau meiner Meinung ist. Die Kamera wollte es mir fast nicht mehr aufnehmen. Genau, mir fällt als Bsp. die Sommerrodelbahn in Gschwendt am Wolfgangsee ein, da wird man mit einem Schlepper hinaufbefördert, die Sitze der Bügel sind jedoch abmontiert, da man sie somit am Rodelgerät befestigen kann.
Die 2 Tellerlifte waren die Idealmöglichkeit für Anfänger, die sich das erste Mal am Tellerlift versuchen wollten. Der Reidl4 heute ist zwar etwas länger aber auch für jeden schaffbar, jedoch hatten die Anfänger mit Reidl1+6 und Reidl4 doch 2 verschiedene Pisten, also damit eine kleine Abwechslungsmöglichkeit.

Die DSB hat mich nie wirklich gestört, der Verlust von Reidl2+3 war meiner Meinung nach eine sehr starke Veränderung. Das Steilstück im Reidl3 war immer ein Adrenalinkick, aber eben auch gefährlich, wenn man nicht die nötige Übung hatte. Der Reidl2 hätte wiegesagt einfach stehen bleiben können(siehe oben).
Das einzig Positive am "neuen" Annaberg ist der Almlift, ein schöner Schlepper, der die Rückseite des Grats erschließt. Aber alles kein Vergleich mehr zum Annaberg der 80er-Jahre. Damals war Annaberg ein Paradies mit tollen Schleppern.

Tolles Bild im Anhang und tolle Lifte im Vorder- und Hintergrund. Weit und breit keine Spur von einem Förderband, so war es noch schön...
Die Reidhlhütte hat sich ja bis heute scheinbar wenig verändert. Das Bild ist sehr ungewohnt, da der heutige Reidl4-Einstieg nicht zu erkennen ist. Aber dennoch eine tolle Perspektive. :wink:
LG, gReXi

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