Ich hatte zum Glück damit nie Probleme, aber wenn man nicht wirklich sicher am Schlepplift unterwegs war, hat man nie die langen Pisten fahren können, da dafür eben der steile Schlepper befahren werden musste.
Die Piste, die dieser erschloss gibt es natürlich heute noch genauso. Die 4SB verläuft etwas mehr schräg, also nicht in der alten Schleppertrasse. Wenn man die 4SB rechts verlässt, dann kann man einen Ziehweg fahren, der einen dann an der neuen schwarzen KSB-Piste vorbei zu den Pisten bringt, die schon da waren, als der Reidldoppelschlepper noch stand. Genau auf diesem Weg endete der lange steile Schlepper und man kommt somit heute noch an der alten Lifttrasse vorbei. wenn man bei der 4SB links aussteigt, kommt man zum Almlift, ein neuer Schlepper, der die Hinterseite des Berges erschließt. Die 4KSB und der Almlift sind mittlerweile auch schon mindestens 11 wenn nicht 12 Jahre alt, wurden aber definitiv im selben Jahr gebaut und sind der Ersatz für den Reidldoppelschlepper, der wiegesagt nicht bis ganz nach oben ging, sondern am Forstweg endete.
Nach diesen Vorbemerkungen kann ich nun endlich starten,ich besichtigte den Reidllift 4 komplett, dann kurz im oberen Teil den Reidllift5 und dann noch den Teil zwischen Parkplatz und Reidlhütte, wo jetzt leider ein überdachtes Förderband steht, statt einst zwei parallelen Tellerliften. Vielleicht kann mir jemand sagen, warum man die 2 Tellerlifte, die so eine super Übungsmöglichkeit für Kinder und generell Skianfänger waren, durch dieses be... Förderband ersetzte??
Im Vorbeifahren machte ich noch einen Blick zur DSB Pfarrboden und damit auch zum Reidllift 5, der einen von der DSB wieder zurückbringt, ein schöner Schlepper im Wald.
Blick von der Bundesstraße aus hoch zur Kirche Annaberg. Das ist die Piste der DSB Pfarrboden, man kannd ie DSB eh auf dem Bild erkennen. Erschließt auch sehr schöne Pisten.
Talstation der DSB Pfarrboden rechts im Hintergrund im Wald kann man die Trasse vom Reidllift 5 sehen, sogar die Stützen erkennt man.
Dann fuhr ich gleich hoch zum Liftparkplatz, also über sehr viele Kehren umfährt man auf der Bundesstraße die Pfarrbodenpisten und den Jungendherbergelift(etwas abseits gelegener Tellerlift, wüsste gerne ob der im normalen Skipass inkludiert ist oder einen Sonderstatus hat?
Am Parkplatz angekommen einmal ein Blick zur 4SB Hennesteck, war vermutlich in Betrieb. Im der Mitte des Hanges ist die schwarze piste direkt unter der Bahn. Wenn man von der weiter nach rechts geht, ist oberhalb des vorderen Waldrückens ganz leicht die alte Piste vom ehemaligen steilen Reidllift zu erkennen(weiß nicht, ob der kurze oder der lange Nummer 2 bzw. 3 hatte).
Die Bergstation der 4SB sieht man auch und wenn man von dieser aus direkt am Grat nach links schaut, nachdem die Bäume dann aufhören, steht da etwas, was nicht aussieht, wie ein Baum. Das ist die Umlenkscheibe der Bergstation Almlift. Das ist ja der Schlepper, der gemeinsam mit der 4SB Hennesteck erbaut wurde(siehe oben).
Nun ein Zoom zu alten Schleppertrasse des Reidldoppelschleppers. Am rechten Rand erkennt man eine Piste, die auch der längere der beiden Schlepper schon damals bediente. Die linke ist leider wieder durch den vorderen Waldrücken verdeckt.
Unterbei erkennt man die 4SB, die Schlepper hingegen verliefen gerade, die steile Trasse im Wald erkennt man eh noch gut. Der kurze Schlepper war wiegesagt der rechte und hörte vor dem Wald auf, war auch ein idealer Übungslift, wenn man sich vom Teller zum Schlepper wagen wollte. Den hätte ich damals auf jeden Fall stehen gelassen(darauf greife ich später nochmals zurück). Jedenfalls ging der lange linke Schlepper fast doppel so weit hinauf. Der erste Teil nach dem Wald war echt brutal steil und gefährlich. Nach der Hälfte der Waldtrasse ging es dann und es war wieder halbwegs flach. Auf dem Bild mag es vielleicht so aussehen, als ob der lange Schlepper bis ganz hianuf ging, aber so war es wiegesagt nicht, er endete am Forstweg knapp unterhalb vom Grat.
Neben dem Parkplatz der ausgepumpte Beschneiungsteich
Auf der Piste vom Reidllift4, der fette Masten ist keine Liftstütze, ich fand nur das Bild gerade so schön, dass ich ihn auch fotografierte.
Selbe Piste und Blick zur Trasse, der Reidl4 ist ein fast komplett flacher Tellerlift, der nur am Schluss kurz etwas Steigung bekommt. Hier ist jedenfalls der überweigend flache Teil im Blickfeld der Kamera. Über dem Wald sieht man übrigens liecht zur 4SB Hennesteck und deren Piste(diesen Pistenteil gab es natürlich auch schon zur Zeit des Reideldoppelschleppers)
Zoom Richtung Bergstation Hennesteck, jetzt erkennt man sie und die fast danebenliegende Umlenkscheibe von der Bergstation Almlift vielleicht etwas besser. Links neben der Bergstation Almlift ist eine Hütte, von dort oben hat man einen tollen Ausblick, Josefsberg müsste man sehen, Gemeindealpe und Ötscher sieht man auf jeden Fall.
Weiter zur Bergstation vom Reidl4, wieder ein Tellerlift mit schrägen T-Stützen(die im Bild ist die letzte vor dem Ausstieg), links im Hintergrund Ausstieg vom Reidl5
Der Reidl4 ist eine unausweichliche Verbinung, um zum Pfarrbodenlift und Reidllift5 zu gelangen, dazu gibt es 2 Möglichkeiten, entweder eine kurze schwarze Piste hinunter, oder eben eine blaue Umfahrung, wie die Tafel zeigt. Man kann aber natürlich auch zurück zum Hennesteck fahren, indem man dem Pfeil "Reidllifte" folgt, also die Piste vom Reidl4 wieder hinunterfährt.
Jetzt kommt das Witzige, Es gibt ja nur mehr Reidl4 und 5, Reidl 1 und 6 waren der Doppeltellerlift, der vor dem überdachten Förderband da war und Reidl2 und 3 waren der Doppelschlepper, wo der eine vor dem Wald aufhörte und der andere so steil in den Wald hinauf ging. Auf der Tafel steht ein Pfeil zu den Reidlliften, doch den Reidl1,2,3, und 6 gibt es nicht mehr, das ist ein kleiner Widerspruch in der Beschilderung, sollte man vielleicht einmal erwähnen. Mir wäre es eh lieber, wenn die Beschilderung so passen würde und zumindest statt dem Förderband die 2 Tellerlifte noch stünden.
Ganzer Pistenplan. Der B-Lift ist der Jungendherberglift, den ich anfangs erwähnte.Ich stand zum Zeitpunkt dieses Bildes beim Ausstieg vom Lift D. Lift D und C(eben Reidl4 und 5) sind somit die wichtigsten Zubringer, wenn man vom Pfarrboden zum Hennesteck will, oder eben umgekehrt. Der Reidl5 ist auch für Wiederholungsfahrten interessant, der Reidl4 dafür fast zu leicht, außer man ist Anfänger, dann ist er auch sehr gut zum Üben, aber eben dazu die einzige Alternative, da die Doppeltelleranlage dem Förderband weichen musste.
Lift E und F sind die 4SB Hennesteck und der Almlift. Der Plan ist noch nicht auf dem neuesten Stand der Dinge, denn es fehlt die 4SB Söllnreith, die rechts neben der Talstation Hennesteck beginnt und bis zum Beginn des Waldes geht. Jetzt möchte ich mich nochmals auf den rechten kurzen Schlepper des ehemaligen Reidldoppleschleppers beziehen, der ging ja auch bis zum Wald, eben gänzlich flach. Den hätte man einfach lassen können, dann wäre für die 2. 4SB viel Geld erspart geblieben. Meine Meinung ist, dass die Söllnreith etwas überflüssig ist, denn mit dem kurzen Schlepper von damals hätten wiegesagt Anfänger, die genug vom Tellerlift haben, sich super verbessern können.
Die Trasse vom langen Schlepper des Reidldoppelschleppers erkennt man auch auf diesem Plan wieder, da sieht man auch, wo der aufhörte und welche 2 Pisten er bediente. Das Bild ist ein guter Trassenvergleich für die 4SB Hennesteck und ihren Vorgänger, den Reidldoppelschlepplift.
Ein genauer Blick zeigt, dass auf dem plan auch noch der ehemalige Doppelteller eingezeichnet ist, wo jetzt das Förderband verläuft. Echt Schade darum, eine Liftübungsmöglichkeit weniger für Anfänger.
Nun geht es weiter zum Reidl5, hier ein Blick zur schwarzen, aber sehr kurzen Piste, mit der man zur DSB Pfarrboden, zum Jugendhergbergelift und zum Reidl5 kommt.
Aber es ist ja nicht die einzige Möglichkeit für einen derartigen Pistenwechsel, wie ich schon sagte und auch noch zeigen werde.
Umlenkscheibe Bergstation Reidl4
Dazugehörige Seilrollen
Blick zur Bergstation Reidl5, die gleich ein paar m daneben ist. Reidl5 ist ein Bügelschlepper und Reidl4 nur ein Tellerlift, erkennt man später noch an einem Foto.
Bergstation Reidl4
Blick von der Bergstation des Reidl4 auf dessen Piste(wiegesagt sehr flach und für Anfänger) und im Hintergrund ist das überdachte Förderband, wo einst die 2 Tellerlifte standen. Die dazugehörige Piste kann man auch schon erkennen.
Trassenfoto Reidl4
Ausstieg Reidl5, Rampe von hinten
Kurzer Trassenblick Reidl5. Hinunter bin ich nicht mehr gewandert, aber auf einem der ersten Bilder sieht man eh die Trasse teilweise von der anderen Seite, gemeinsam mit der Talstation der DSB Pfarrboden.
Rampe beim Ausstieg Reidl5 von vorne. Im Hintergrund die letzte Stütze vom Reidl4 und dann noch so eine Röhre, da fährt man dann durch, nachdem man beim Reidl5 ausstieg.
Oberste Stütze vom Reidl5
Rollen dieser Stütze
Rollen vor Bergstationsumlenkscheibe des Reidl5
Da hing noch so ein Plastikrest von einem Bügel. Anfangs dachte ich mir, da ist ein Gehänge am Seil, doch so war es nicht. Weiß jemand, was das für ein Teil sein soll?
Bergstationsumlenkscheibe Reidl5, vorher meinte ich, dass noch ein Bild kommt, woran man sieht, dass er ein Bügellift ist, ich meinte damit einfach nur die größe und Form der Umlenkscheibe im Vergleich zum Reidl4.
Blick zur Bergstation des Reidl4 mit der Röhrenquerung, die man machen muss, wenn man vom Reidl5 kommt.
Nun sieht man, dass die schwarze weiter oben gezeigte Piste nicht der einzige Weg ist um zum Reidl5 und zur DSB Pfarrboden zu gelangen.
Das ist nämlich die blaue Umfahrung, von der ich oben schon schrieb. Damit erspart man sich die kurze schwarze Piste.
Die Stützen beim Reidl4 haben eine interssante Konstruktion beim Fundament.
Rollen dieser Stütze.
Rollenzoom.
Ganze Stütze. Ist nicht die oberste Stütze, aber man sieht auf dem Bild den steilsten Trassenteil vom Reidl4.
Dieser geht wiegesagt sehr flach vorbei an dichtem Forst
Auf deisem Bild sieht man die 4SB Hennesteck samt Ausstieg und auch die Schleppertrasse vom langen des Reideldoppelschleppers. Gutes Vergleichsfoto, um zu sehen, wie die Trassen verlaufen/verliefen.
Blick von der Talstation des Reidl4 auf seine Trasse.
Rollen bei Talstationsumlenkscheibe.
Talstationsumlenkscheibe und Liftname.
Blick von der Reidl4 Talstation richtung Reidlhütte. Schneekanonen sammeln sich hier auch für die nöchste Saison. Zwischen Reidlhütte und dem Wald kommt man herauf bzw muss hinunterfahren um von den Hennesteckpisten samt Almlift zum Pfarrboden zu wechseln bzw. eben umgekehrt.
Man sieht zwischen Dachkante und dem letzten Baum wieder die 4SB Hennesteck und darüber die ehemalige steile Schleppertrasse. Daneben weit rechts ist wieder eine Piste, die damals auch schon der steile Schlepper bediente.
Talstation Reidl4.
Zoom zur ehemaligen Schleppertrasse. Die 4SB darunter erkennt man nun auch. Die Trasse vom Schlepper ist schon sehr verwachsen, irgendwie auch Schade darum, der Schlepper war ein echtes Abenteuer und jede Fahrt ein Adrenalinkick. Rechts wieder die Piste, die auch schon in Schlepperzeiten zur Verfügung stand.
Glaubt nicht, der Schlepper ging bis ganz hoch, das schaut auf den Bildern immer so aus, er hörte wiegesagt knapp unter dem Grat am Frostweg auf.
Als ich mich nach dem vorigen Bild umdrehte, traf mich fast der Schlag, vom Reidl4 aus hoffte ich noch, das sei eine Fata Morgana, doch dem war offenbar nicht so. Statt den 2 Tellerliften wird dieser sehr leichte Hang von diesem komischen überdachten Förderband erschlossen.
Blick auf das Förderband...
Bei dem Foto musste ich mich schon überwinden.
Zum schluss Blick auf die Reidlhütte mit den 2 dahintergelegenen Sesselbahnen. Die nach links gehende ist die 4SB Hennesteck, die andere ist die 4 SB Söllnreith(die in dem Plan auf der Tafel auch noch nicht eingezeichnet ist), wo ich oben schon sagte, dass ich deren Bau nicht sinnvoll fand, denn sie hört nach dem Wald schon auf, das hätte der kurze Reidlschlepper genauso erschlossen, man hätte ihn einfach nur stehen lassen müssen. Wäre ein einfach Bügelschlepper gewesen, der Übungsrang gehabt hätte. Aber wenn das so weitergeht, wird man in Zukunft keine Möglichkeiten mehr haben, Schleppliftfahren zu lernen.