Schock beim Deutschen Skiverband. Nachwuchshoffnungen sind bei einem Unfall von einem Balkon in Tirol mehr als drei Meter in die Tiefe gestürzt. Zwei Athletinnen erlitten bei der Tragödie schwerste Kopfverletzungen und wurden ins künstliche Koma versetzt. Zwei weitere Talente kamen mit einer Gehirnerschütterung und einer Platzwunde davon.
DSV-Skitalente im Koma :(
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Bob
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DSV-Skitalente im Koma :(
Ich denke hier passts am besen rein
Schock beim Deutschen Skiverband. Nachwuchshoffnungen sind bei einem Unfall von einem Balkon in Tirol mehr als drei Meter in die Tiefe gestürzt. Zwei Athletinnen erlitten bei der Tragödie schwerste Kopfverletzungen und wurden ins künstliche Koma versetzt. Zwei weitere Talente kamen mit einer Gehirnerschütterung und einer Platzwunde davon.
http://sport.t-online.de/drama-im-zille ... 8954/index
Schock beim Deutschen Skiverband. Nachwuchshoffnungen sind bei einem Unfall von einem Balkon in Tirol mehr als drei Meter in die Tiefe gestürzt. Zwei Athletinnen erlitten bei der Tragödie schwerste Kopfverletzungen und wurden ins künstliche Koma versetzt. Zwei weitere Talente kamen mit einer Gehirnerschütterung und einer Platzwunde davon.
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Delirium
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Re: DSV-Skitalente im Koma :(
[...] "Die meisten saßen auf Stühlen, aber die vier Mädels lehnten an dem Geländer. [...]
Was denn jetzt? Das macht baulich (und wohl auch von der Haftung) nen großen Unterschied. Geländer sind nicht zum drauf sitzen gemacht, zum anlehnen aber schon (nichtsdestotrotz die das trotzdem aushalten müssten)...Nun hat die Kripo Mayrhofen Ermittlungen aufgenommen. Unklar ist, wie der Holzzaun, auf dem die Mädchen saßen, wegbrechen konnte.
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Re: DSV-Skitalente im Koma :(
So wie der Zaun aussieht würde ich sagen: angelehnt, denn zum Sitzen wäre zu unbequem. Bilder hier:
http://www.tt.com/Nachrichten/5521891-2 ... n-koma.csp
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- chianti
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90 Minuten Palaver um den Hubschrauber???
http://www.tz-online.de/nachrichten/mue ... 36064.html
Muss noch erwähnt werden, dass dieser Aspekt in der österreichschen Berichterstattung überhaupt nicht vorkommt, weder bei der TT noch beim ORF?
Hallo, geht's noch? Schweres Schädel-Hirn-Trauma bei 13-jährigen nach Sturz aus 3m Höhe auf Steine - und die diskutieren das 90 Minuten aus? Wo sind wir, in der Dritten Welt?Sanitäter und ein Notarzt aus dem nahen Mayrhofen kamen an die Unfallstelle.
Trainerin Schnock ist sauer: „Die haben eineinhalb Stunden darüber diskutiert, ob sie einen Hubschrauber rufen.“ Dabei sei das sogar ihr als Laie klar gewesen, dass die Mädchen auf keinem anderen Weg gerettet werden konnten. Schließlich landete dann doch der Hubschrauber.
Muss noch erwähnt werden, dass dieser Aspekt in der österreichschen Berichterstattung überhaupt nicht vorkommt, weder bei der TT noch beim ORF?
- chianti
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Re: DSV-Skitalente im Koma :(
etwas verzögert, aber für gute Nachrichten ist es nie zu spät:
Mädchen nach Balkonsturz in Tirol aus Koma erwacht
Mädchen nach Balkonsturz in Tirol aus Koma erwacht
Zaunsturz: Mädchen geht es besserNun gibt es von den Ärzten vorsichtige Entwarnung, nachdem das Mädchen aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt wurde.
Sie befindet sich nun nicht mehr auf der Intensivstation und kann sprechen. Es sieht so aus, als würde sie keinen bleibenden Hirnschäden davontragen. Ein zweites Mädchen, das sich ebenfalls schwer verletzte, konnte das Spital schon verlassen. Die anderen beiden gingen bereits wieder Skifahren.
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Re: DSV-Skitalente im Koma :(
Zur Hubschrauberrettung:
Ich kenne die ganze Situation im Detail nicht und bin auch kein Arzt, weiß aber, da ich beruflich einiges mit dem österreichischen Rettungswesen zu tun habe, folgendes:
Ein Rettungshubschrauber kann immer nur das "Sahnehäubchen" des Rettungswesens sein und nie einen vernüftigen bodengebundenen Transport mit Notarzt ersetzen. Dies schon alleine aus dem Grund, dass Hubschrauber bei uns mehr als die Hälfte des Jahres nicht eingesetzt werden können (Nacht, schlechte Sicht, Sturm). Weiters aber auch deshalb, weil es Indikationen gibt, wo ein Hubschraubertransport schädlich sein kann; es gibt Krankheitsbilder, da kann der rasche Höhenwechsel bedeutende Verschlechterungen herbeiführen. Auch Patienten mit Herzinfarkten werden nicht gerne mit dem Hubschrauber transportiert, da dort äußerst beengte Verhältnisse herrschen und etwa erforderliche Reanimationsmaßnahmen nur unter äußerst erschwerten Bedingungen durchgeführt werden können.
Dass 90 Minuten lang diskutiert wurde, welches Transportmittel gewählt werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann mir vorstellen, dass es 90 Minuten gedauert hat, bis die Verletzten abtransportiert wurden, da sie vorher am Unfallort notfallmedizinisch versorgt und stabilisiert wurden. Das ist state of the art. Vom "so rasch als möglich ins Spital" ist man bei uns abgekommen bzw. war das bei uns nie so ausgeprägt wie etwa in den USA - siehe dazu die Auswirkungen des "Clash of Culture" der zwei verschiedenen Rettungsphilosophien beim Flugtagungkück von Ramstein.
Und dass dabei diskutiert wurde, wie die Patientinnen am schonensten transportiert werden können, ist für mich auch nachvollziehbar, ebenso wie, dass das für einen Laien durchaus planlos aussehen mag.
Ich kenne die ganze Situation im Detail nicht und bin auch kein Arzt, weiß aber, da ich beruflich einiges mit dem österreichischen Rettungswesen zu tun habe, folgendes:
Ein Rettungshubschrauber kann immer nur das "Sahnehäubchen" des Rettungswesens sein und nie einen vernüftigen bodengebundenen Transport mit Notarzt ersetzen. Dies schon alleine aus dem Grund, dass Hubschrauber bei uns mehr als die Hälfte des Jahres nicht eingesetzt werden können (Nacht, schlechte Sicht, Sturm). Weiters aber auch deshalb, weil es Indikationen gibt, wo ein Hubschraubertransport schädlich sein kann; es gibt Krankheitsbilder, da kann der rasche Höhenwechsel bedeutende Verschlechterungen herbeiführen. Auch Patienten mit Herzinfarkten werden nicht gerne mit dem Hubschrauber transportiert, da dort äußerst beengte Verhältnisse herrschen und etwa erforderliche Reanimationsmaßnahmen nur unter äußerst erschwerten Bedingungen durchgeführt werden können.
Dass 90 Minuten lang diskutiert wurde, welches Transportmittel gewählt werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann mir vorstellen, dass es 90 Minuten gedauert hat, bis die Verletzten abtransportiert wurden, da sie vorher am Unfallort notfallmedizinisch versorgt und stabilisiert wurden. Das ist state of the art. Vom "so rasch als möglich ins Spital" ist man bei uns abgekommen bzw. war das bei uns nie so ausgeprägt wie etwa in den USA - siehe dazu die Auswirkungen des "Clash of Culture" der zwei verschiedenen Rettungsphilosophien beim Flugtagungkück von Ramstein.
Und dass dabei diskutiert wurde, wie die Patientinnen am schonensten transportiert werden können, ist für mich auch nachvollziehbar, ebenso wie, dass das für einen Laien durchaus planlos aussehen mag.
Darf ich die Gelegenheit nutzen, allen Usern dieses Forums bereits jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und Alles Gute für 2027 zu wünschen!
- chianti
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Re: DSV-Skitalente im Koma :(
Anklage nach Balkonsturz (TT)
Laut einem von der Staatsanwaltschaft eingeholten Sachverständigengutachten wurde das Geländer vor zehn Jahren nicht sachgerecht montiert, unter anderem wurden viel zu kurze Schrauben verwendet.
...
Nun wird am Bezirksgericht zu klären sein, ob bei entsprechenden Kontrollen, die laut der Pensionsbetreiberin von den beiden fachkundigen Bekannten der Frau regelmäßig durchgeführt worden seien, dieser Mangel auffallen und behoben werden hätte müssen. Immerhin hielt das Geländer über zehn Jahre anstandslos Belastungen stand. Es drohen bis zu sechs Monate Haft.