Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
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- CruisingT
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Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Hi Leute,
Mit diesem Thema möchte ich eure Meinungen einfangen, wie es denn um den Spaß am Wintersport zu gewissen Terminen bestellt ist.
Vorweg:
Meine Tätigkeiten bedingen zum einen in gewissen Grenzen eine flexible "Schichtarbeit" und zum anderen einen potentiellen Einsatz an allen 365 Tagen des Jahres. Das Wochenende und Feiertage sind bei mir nur weitere Tage, an denen ich arbeite, die Freizeit, die freien Tage werden individuell geplant und liegen daher auch häufiger mal unter der Woche. Meine Lebenssituation (inkl. Partnerschaft) bedingt ebenfalls keine Rücksichtnahme auf Brückentage oder ähnliches.
Demgemäß habe ich mal wieder auf nichts weiter geachtet und fahre heute am späten Nachmittag aus dem Norden Bayerns von einem Kunden/Auftrag zurück in die Bayerische Landeshauptstadt.
Erst habe ich mich gewundert, was denn für ein Verkehr herrscht - und zwar in beide Richtungen.
Als der Verkehr immer dichter, langsamer wurde, habe ich mir die ganzen Fahrzeuge vor mir, neben mir mal genauer angeschaut und erstaunlich viele "nicht-bayerische" Kennzeichen ausmachen können. Überdies waren wirklich sehr viele Autos mit Skiern oder Boxen auf dem Dach versehen und diverse Kofferräume offenbarten den Blick auf diverse Wintersportartikel.
Erst in diesem Moment ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen und aufgegangen, dass morgen in einigen Teilen Deutschlands ein Feiertag, Freitag daher Brückentag ist und daher für "normal" arbeitende die perfekte Chance zu einem langen Wochenende inkl. Saison-Opening besteht. Das erklärt durchaus, warum es heute von Nürnberg bis München-Nord fast 2h gebraucht hat.
Nun ist die Anzahl der aktuell offen Gebiete momentan noch sehr beschränkt. Es würde mich daher nicht wundern, wenn die kommenden Tage auf den Gletschern wirklich die Hölle los ist.
Wie ist das für euch "normal"-Arbeiter (nicht despektierlich gemeint):
Macht das wirklich noch Spaß an solchen "Hot-Days" auf die Piste zu gehen?
Ist die Sucht nach dem weißen Gold so groß, dass alle Unbille der terminlichen Situation aufgewogen werden durch einen kurzen Kontakt zu ihm?
Seid ihr es gewohnt, dass Skigebiete so voll sind, da sie sich eh nur an den klassischen freien Tagen aufsuchen lassen?
Nervt diese, wohl oft wiederkehrende, Verkehrssituation zu speziellen Terminen nicht? Verleidet die Reise?
Es würde mich wirklich interessieren, wie ihr zu dieser Causa steht und würde mich auch über eure Erfahrungen, Meinungen und Vorgehensweisen freuen.
Mit diesem Thema möchte ich eure Meinungen einfangen, wie es denn um den Spaß am Wintersport zu gewissen Terminen bestellt ist.
Vorweg:
Meine Tätigkeiten bedingen zum einen in gewissen Grenzen eine flexible "Schichtarbeit" und zum anderen einen potentiellen Einsatz an allen 365 Tagen des Jahres. Das Wochenende und Feiertage sind bei mir nur weitere Tage, an denen ich arbeite, die Freizeit, die freien Tage werden individuell geplant und liegen daher auch häufiger mal unter der Woche. Meine Lebenssituation (inkl. Partnerschaft) bedingt ebenfalls keine Rücksichtnahme auf Brückentage oder ähnliches.
Demgemäß habe ich mal wieder auf nichts weiter geachtet und fahre heute am späten Nachmittag aus dem Norden Bayerns von einem Kunden/Auftrag zurück in die Bayerische Landeshauptstadt.
Erst habe ich mich gewundert, was denn für ein Verkehr herrscht - und zwar in beide Richtungen.
Als der Verkehr immer dichter, langsamer wurde, habe ich mir die ganzen Fahrzeuge vor mir, neben mir mal genauer angeschaut und erstaunlich viele "nicht-bayerische" Kennzeichen ausmachen können. Überdies waren wirklich sehr viele Autos mit Skiern oder Boxen auf dem Dach versehen und diverse Kofferräume offenbarten den Blick auf diverse Wintersportartikel.
Erst in diesem Moment ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen und aufgegangen, dass morgen in einigen Teilen Deutschlands ein Feiertag, Freitag daher Brückentag ist und daher für "normal" arbeitende die perfekte Chance zu einem langen Wochenende inkl. Saison-Opening besteht. Das erklärt durchaus, warum es heute von Nürnberg bis München-Nord fast 2h gebraucht hat.
Nun ist die Anzahl der aktuell offen Gebiete momentan noch sehr beschränkt. Es würde mich daher nicht wundern, wenn die kommenden Tage auf den Gletschern wirklich die Hölle los ist.
Wie ist das für euch "normal"-Arbeiter (nicht despektierlich gemeint):
Macht das wirklich noch Spaß an solchen "Hot-Days" auf die Piste zu gehen?
Ist die Sucht nach dem weißen Gold so groß, dass alle Unbille der terminlichen Situation aufgewogen werden durch einen kurzen Kontakt zu ihm?
Seid ihr es gewohnt, dass Skigebiete so voll sind, da sie sich eh nur an den klassischen freien Tagen aufsuchen lassen?
Nervt diese, wohl oft wiederkehrende, Verkehrssituation zu speziellen Terminen nicht? Verleidet die Reise?
Es würde mich wirklich interessieren, wie ihr zu dieser Causa steht und würde mich auch über eure Erfahrungen, Meinungen und Vorgehensweisen freuen.
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münchner
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Interessantes Thema...
Dazu zähle ich mich mit meinen unter 30 vertraglich vereinbarten Urlaubstagen (sprich, viele Schitage unter der Woche sind nicht machbar, wenn man mind. 1x im Jahr zwei Wochen lang die Welt entdecken möchte - ist aber eine Frage der Prioritäten) und normalen Arbeitszeiten von Mo-Fr.CruisingT hat geschrieben:Wie ist das für euch "normal"-Arbeiter (nicht despektierlich gemeint)
Die Sucht habe ich mir endlich abgewöhnt: das ist ein sehr teures und zeitintensives Hobby (wenn man nicht direkt am/in der Nähe vom Lift wohnt), da möchte ich die wenige Zeit entspannt und stressfrei nutzen. Trotzdem gibt es evtl. mal Ausnahmen, wenn man z.B. in einer netten Gruppe unterwegs ist. Da fahre ich auch in ein „volles“ Industrieschigebiet statt auf die von der Insolvenz bedrohten Schrotthalde (Ironie), es zählen dann halt andere Kriterien.CruisingT hat geschrieben:Macht das wirklich noch Spaß an solchen "Hot-Days" auf die Piste zu gehen?
Ist die Sucht nach dem weißen Gold so groß, dass alle Unbille der terminlichen Situation aufgewogen werden durch einen kurzen Kontakt zu ihm?
Naja in den Randgruppenschigebieten hat man schon noch seine Ruhe, von daher: eher weniger, aber die haben jetzt leider noch nicht offen.CruisingT hat geschrieben:Seid ihr es gewohnt, dass Skigebiete so voll sind, da sie sich eh nur an den klassischen freien Tagen aufsuchen lassen?
- wellblech
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Re: AW: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Ich habe es unzählige Male hinter mir. Brückentage suchen, morgens um 3 Uhr los, Dann evtl. Ohne Stau. Neun Uhr Neustift , eine Stunde bis zur ersten Überfahrt etc. ?...
Ja es ist die Sucht (kommt auch von suchen). Wieder Schnee sehen, den Wind spüren , den Schnee spuren...
Diese Art von Crack kostet viel Geld. Und ist oft auch mit Sturmsperre bestraft worden. Daher in diesem Jahr der Versuch von Verzicht. Doch der Entzug ist da. Kumpel von mir rief heute morgen an: Stubaier geht bis Mittelstation ...
Ich widerstehe.... und es fällt echt schwer!
Ja es ist die Sucht (kommt auch von suchen). Wieder Schnee sehen, den Wind spüren , den Schnee spuren...
Diese Art von Crack kostet viel Geld. Und ist oft auch mit Sturmsperre bestraft worden. Daher in diesem Jahr der Versuch von Verzicht. Doch der Entzug ist da. Kumpel von mir rief heute morgen an: Stubaier geht bis Mittelstation ...
Ich widerstehe.... und es fällt echt schwer!
- CruisingT
- Großer Müggelberg (115m)
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Erstmal: Danke dir für deine Antwort.
Immerhin dürfte die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor in derartigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt sein und ein klassisches Zeitmanagement betreiben.
Die statistisch rapide ansteigende Zahl der "Wochenende-Arbeiter" betrifft angeblich primär "niederqualifizierte" oder Service-Jobs - angeblich.
Diese Fallen wohl als klassische Wintersportklientel ob der finanziellen Verhältnisse eher aus - nicht gänzlich.
Aber lasst uns das Thema nicht auf "Art des Jobs", Qualifikation oder monetäre Situation herunter brechen.
Mir geht es in der tat um oben gestellte Fragen, unabhängig vom Einkommen.
Und wenn dennoch - dann bitte eher im Sinne von "personal value for money" - was IMHO eine absolute Bewertung des monetären ausschließt.
Wintersport ist für jeden, der etwas weiter weg wohnt, ein kosten- wie zeitintensives Hobby, da hast du recht.
Selbst für uns Münchner ist inzwischen der Sprit inzwischen so teuer geworden, dass sich der eine oder andere einen Halbtagesausflug (allein - ohne Benzin-Mitzahler) überlegt.
Die Zeit ist aber IMHO ein nochmals wichtigerer Faktor für all jene, die nicht kurzfristig agieren können und deswegen schon vorher eine Unterkunft organisieren müssen.
Es steht die Frage im Raum:
Will ich zeitoptimiert in die Berge oder nicht?
Dies scheinen heute viele Leute mit "ja" beantwortet zu haben.
Wenn aber derart viele Menschen in derart wenigen Gebieten unterwegs sind ....
Ich kann deine Einstellung verstehen - nur repräsentierst du, glaube ich, in den meisten Fällen nicht den typischen "Wintersportstauler".
(No-Offence)
Außer: Du bequemst dich für die (ruhigen) Gebiete deiner Wahl dennoch in den typischen Samstags-/Allerheiligen-/Faschings-/Ostern-/Weihnachts- oder Bettenwechsel-Stau?!? - Dann trifft zumindest ein Teil der Frage auf dich zu.
@All
Bitte berichtet doch eure Sicht der Dinge. Würd mich echt interessieren.
Ja, genau so habe ich das mit dem "normal" gemeint.münchner hat geschrieben:Interessantes Thema...
Dazu zähle ich mich mit meinen unter 30 vertraglich vereinbarten Urlaubstagen (sprich, viele Schitage unter der Woche sind nicht machbar, wenn man mind. 1x im Jahr zwei Wochen lang die Welt entdecken möchte - ist aber eine Frage der Prioritäten) und normalen Arbeitszeiten von Mo-Fr.CruisingT hat geschrieben:Wie ist das für euch "normal"-Arbeiter (nicht despektierlich gemeint)
Immerhin dürfte die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor in derartigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt sein und ein klassisches Zeitmanagement betreiben.
Die statistisch rapide ansteigende Zahl der "Wochenende-Arbeiter" betrifft angeblich primär "niederqualifizierte" oder Service-Jobs - angeblich.
Diese Fallen wohl als klassische Wintersportklientel ob der finanziellen Verhältnisse eher aus - nicht gänzlich.
Aber lasst uns das Thema nicht auf "Art des Jobs", Qualifikation oder monetäre Situation herunter brechen.
Mir geht es in der tat um oben gestellte Fragen, unabhängig vom Einkommen.
Und wenn dennoch - dann bitte eher im Sinne von "personal value for money" - was IMHO eine absolute Bewertung des monetären ausschließt.
Ich denke, dass ich mit meiner Fragestellung die Lokals "ausgeschlossen" habe - so sie sich nicht selber dank ihrer überregionalen Saisonkarten in den Stau stellen und an "High-Season-Days" Hotels (Unterkünfte) besorgen wollen. So "Lokals" in den ihnen gegebenen Ferien und/oder langen WEs aber mal was anderes sehen wollen, zählen sie wohl auch zu meinen Frage-Adressaten. User "Vadret" dürfte hier im Forum wohl als Paradebeispiel für einen Lokal gelten, der geringe Kosten hat im Kontext seiner Menge an Skitagen. Aber: er verlässt das Engadin auch "nicht wirklich" für längere Zeit.münchner hat geschrieben:Die Sucht habe ich mir endlich abgewöhnt: das ist ein sehr teures und zeitintensives Hobby (wenn man nicht direkt am/in der Nähe vom Lift wohnt), da möchte ich die wenige Zeit entspannt und stressfrei nutzen. Trotzdem gibt es evtl. mal Ausnahmen, wenn man z.B. in einer netten Gruppe unterwegs ist. Da fahre ich auch in ein „volles“ Industrieschigebiet statt auf die von der Insolvenz bedrohten Schrotthalde (Ironie), es zählen dann halt andere Kriterien.CruisingT hat geschrieben:Macht das wirklich noch Spaß an solchen "Hot-Days" auf die Piste zu gehen?
Ist die Sucht nach dem weißen Gold so groß, dass alle Unbille der terminlichen Situation aufgewogen werden durch einen kurzen Kontakt zu ihm?
Wintersport ist für jeden, der etwas weiter weg wohnt, ein kosten- wie zeitintensives Hobby, da hast du recht.
Selbst für uns Münchner ist inzwischen der Sprit inzwischen so teuer geworden, dass sich der eine oder andere einen Halbtagesausflug (allein - ohne Benzin-Mitzahler) überlegt.
Die Zeit ist aber IMHO ein nochmals wichtigerer Faktor für all jene, die nicht kurzfristig agieren können und deswegen schon vorher eine Unterkunft organisieren müssen.
Es steht die Frage im Raum:
Will ich zeitoptimiert in die Berge oder nicht?
Dies scheinen heute viele Leute mit "ja" beantwortet zu haben.
Wenn aber derart viele Menschen in derart wenigen Gebieten unterwegs sind ....
Letztlich, lieber "Münchner", glaube ich, dass du mit deiner Einstellung nicht zur Gänze der Adressat meiner Frage bist.münchner hat geschrieben:Naja in den Randgruppenschigebieten hat man schon noch seine Ruhe, von daher: eher weniger, aber die haben jetzt leider noch nicht offen.CruisingT hat geschrieben:Seid ihr es gewohnt, dass Skigebiete so voll sind, da sie sich eh nur an den klassischen freien Tagen aufsuchen lassen?
Ich kann deine Einstellung verstehen - nur repräsentierst du, glaube ich, in den meisten Fällen nicht den typischen "Wintersportstauler".
Außer: Du bequemst dich für die (ruhigen) Gebiete deiner Wahl dennoch in den typischen Samstags-/Allerheiligen-/Faschings-/Ostern-/Weihnachts- oder Bettenwechsel-Stau?!? - Dann trifft zumindest ein Teil der Frage auf dich zu.
@All
Bitte berichtet doch eure Sicht der Dinge. Würd mich echt interessieren.
- 3303
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Ich persönlich nutze selten bis fast nie Brückentage. Sei es nun für einen Kurzurlaub oder eine Fahrt zur Verwandtschaft.
Wenn, dann nur für Besuche bei Freunden, wo weder Fahrtstrecke noch Aufenthalt von diesen Tagen nennenswert beeinflusst/frequentiert werden.
Im Gegenzug passt es bei der Arbeit auch hervorragend. Wenig los; man kann besser in Ruhe arbeiten, hat weniger Berufsverkehr und die Mitarbeiter sind zufrieden, weil sie frei nehmen können, wenn ich im Büro bin.
Die Straßen und (Ski-)gebiete sind an diesen Wochenenden oft so stark frequentiert, dass mir das insgesamt kaum Spaß macht und ich keinen Drang verspüre, dann mit den Massen mitzu"schwimmen".
Ich bin allerdings auch in der Situation, das alles sehr frei planen zu können und nutze gerne Zeiten und Orte, die ruhiger sind.
Ich fahre auch mal über Sylvester weg. Aber an den frequentiertesten Tagen meide ich die Skigebiete auch dann relativ oft, gehe Winterwandern etc. und lieber erst wieder auf die Pisten, wenn die Massen weg sind.
Wenn, dann nur für Besuche bei Freunden, wo weder Fahrtstrecke noch Aufenthalt von diesen Tagen nennenswert beeinflusst/frequentiert werden.
Im Gegenzug passt es bei der Arbeit auch hervorragend. Wenig los; man kann besser in Ruhe arbeiten, hat weniger Berufsverkehr und die Mitarbeiter sind zufrieden, weil sie frei nehmen können, wenn ich im Büro bin.
Die Straßen und (Ski-)gebiete sind an diesen Wochenenden oft so stark frequentiert, dass mir das insgesamt kaum Spaß macht und ich keinen Drang verspüre, dann mit den Massen mitzu"schwimmen".
Ich bin allerdings auch in der Situation, das alles sehr frei planen zu können und nutze gerne Zeiten und Orte, die ruhiger sind.
Ich fahre auch mal über Sylvester weg. Aber an den frequentiertesten Tagen meide ich die Skigebiete auch dann relativ oft, gehe Winterwandern etc. und lieber erst wieder auf die Pisten, wenn die Massen weg sind.
- Werna76
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
War heute auch einer der Lemminge der sich in seine Blechkiste zwaengte und gen Kitzsteinhorn aufbrach. Spass wars dann keiner und ich hab mir fuers naechste Jahr fest vorgenommen einen Bogen um die Gletscher zu dieser Jahreszeit zu machen. Aber... ob ich mich in einem Jahr noch an diesen Vorsatz erinnern kann...?!
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Whistlercarver
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Wenn ich kein "Local" bin, dann verfahre ich nach folgendem Muster:
Bin dann meistens mit einem Bus unterwegs. Diesen nutze ich nur außerhalb der Hauptsaison. In der Hauptsaison bin ich arbeitsbedingt nur Local an den heimischen Dorfliften. Habe jetzt an Allerheiligen das erste mal einen Brückentag genommen. Sind schon am Mittwochabend mit dem Bus weggefahren. hatten somit keinen Stau, auch bei der heimfahrt am Sonntagabend nicht. Im gebiet selber war es schon sehr grenzwertig mit der Füllung mancher Pisten und Anlagen. Hat aber nichts gemacht da ich dort nicht zum frei fahren war.
Wenn ich selbst fahre schaue ich das ich immer zur Liftöffnung im Gebiet bin, so lässt sich jeder Stau bisher vermeiden.
Bin dann meistens mit einem Bus unterwegs. Diesen nutze ich nur außerhalb der Hauptsaison. In der Hauptsaison bin ich arbeitsbedingt nur Local an den heimischen Dorfliften. Habe jetzt an Allerheiligen das erste mal einen Brückentag genommen. Sind schon am Mittwochabend mit dem Bus weggefahren. hatten somit keinen Stau, auch bei der heimfahrt am Sonntagabend nicht. Im gebiet selber war es schon sehr grenzwertig mit der Füllung mancher Pisten und Anlagen. Hat aber nichts gemacht da ich dort nicht zum frei fahren war.
Wenn ich selbst fahre schaue ich das ich immer zur Liftöffnung im Gebiet bin, so lässt sich jeder Stau bisher vermeiden.
Support your local Skilift!
Der beste Skifahrer am Berg ist der, der den meisten Spaß hat.
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oberländer
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
Als "normaler " Arbeiter (fünf Tage-Woche; 25 Ferientage) habe ich das Problem, dass ich in der Modebranche arbeite. Und diese funktioniert mit Saisonallen Schwankungen, viel Arbeit Dez-März und Juni-Sept. Sprich im Winter haben wir den Stress, die kommende Frühlingskollektion zu verarbeiten.
Ich kann und darf deshalb pro Wintersaison maximal eine Woche am Stück Urlaub nehmen, die restlichen Skitage muss ich an den Wochenenden oder über die Feiertage nehmen. Brücken machen ist schwierig, denn die wollen natürlich alle in der Abteilung.
Wie ich damit umgehe?
Einerseits natürlich, indem ich das Skigebiet sorgfältig auswähle. Es gibt in der Schweiz immer noch den einen oder anderen Geheimtip, der auch an schönen Wochenenden nicht überfüllt ist. Anderseits durch eine speditive Anreise. So komme ich mehr oder weniger staufrei durch den Winter.
Aber eben, die Sucht nach den Lieblingspisten in einem der grossen Skigebiete ist halt trotzdem da. Ein Tag Laax/Lenzerheide plane ich immer mit ein, obwohl ich es angesichts der vielen Leute und den überlasteten Strassen eigentlich besser wissen müsste. Aber eben...
Ich kann und darf deshalb pro Wintersaison maximal eine Woche am Stück Urlaub nehmen, die restlichen Skitage muss ich an den Wochenenden oder über die Feiertage nehmen. Brücken machen ist schwierig, denn die wollen natürlich alle in der Abteilung.
Wie ich damit umgehe?
Einerseits natürlich, indem ich das Skigebiet sorgfältig auswähle. Es gibt in der Schweiz immer noch den einen oder anderen Geheimtip, der auch an schönen Wochenenden nicht überfüllt ist. Anderseits durch eine speditive Anreise. So komme ich mehr oder weniger staufrei durch den Winter.
Aber eben, die Sucht nach den Lieblingspisten in einem der grossen Skigebiete ist halt trotzdem da. Ein Tag Laax/Lenzerheide plane ich immer mit ein, obwohl ich es angesichts der vielen Leute und den überlasteten Strassen eigentlich besser wissen müsste. Aber eben...
- matterhorn48
- Großer Müggelberg (115m)
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Re: Termine, Zwänge, Massen und Spaß - geht's zusammen?
...Es gibt in der Schweiz immer noch den einen oder anderen Geheimtip...
z.B. in Graubünden : Obersaxen; in der Ostschweiz: Pizol; Zentralschweiz: Sörenberg,HochYbrig;im Wallis: Bürchen/Moosalp,Unterbäch,Rosswald ob Brig,etc.;selbst in Zermatt geht es noch
und wenn es nicht gerade in den Schweizer Ferien ist,kenne ich auch günstige Unterkünfte
z.B. in Graubünden : Obersaxen; in der Ostschweiz: Pizol; Zentralschweiz: Sörenberg,HochYbrig;im Wallis: Bürchen/Moosalp,Unterbäch,Rosswald ob Brig,etc.;selbst in Zermatt geht es noch
und wenn es nicht gerade in den Schweizer Ferien ist,kenne ich auch günstige Unterkünfte