Der Saisonstart war diesmal im Südtirol, genauer gesagt unterhalb des Ortler´s geplant und nachdem leider kein Mehrtagestrip am kommenden Wochenende arbeits- und zeitbedingt möglich ist, ich aber unbedingt in KW 45 ins Skivergnügen starten wollte, wurde ein Tagestrip daraus.
Sulden - die Perle unterhalb des Ortler´s??
Anfahrt:
Wolfratshausen - GAP - Fernpass - A 12 - Pfunds - Reschenpass - Mals - Sulden in 3:20 Minuten (von der Anfahrt finde es schon fast grenzwertig für einen Ski-Tag)
zurück ging es dann über Telfs und Seefeld, da ich mir dort am Abend in der Telfser Eis-Arena noch ein Eishockey-Länderspiel anschaute.
Wetter:
Sonne + Schleierwolken - ab dem Mittag dann ausgedehnte Wolkenfelder und Lichtspiele = es zog sich zu
Temperatur:
angenehm für den November. 0-Grad Grenze lag auf 2800 Metern.
Schneehöhe: 30 - 70 cm laut Homepage zwischen PB-Bergstation und Schöntaufspitze, kommt auch in etwa hin
Schneezustand:
Pulver - Kunstschnee - sehr griffiger Schnee, perfekt zum Fahren
Geöffnete Anlagen:
PB Sulden - Madritsch
4 KSB Madritsch
4 KSB Schöntaufspitze II
Geschlossene Anlagen:
Schöntauf I (wurde nicht gebraucht)
die restlichen Anlagen des Wintergebietes
Offene Pisten:
1
1 a ab 12 Uhr im oberen Teil
2 bis 12:30 Uhr
4
8
3 ab 14:30 Uhr
Geschlossene Pisten:
1 a bis 12 Uhr wegen Stangelfahrern
2 von 12:30 bis 14:30 Uhr wegen Training
3 bis 14:30 Uhr wegen Training vom Schweizer Skiverband
4 schwarz ebenfalls bis mindestens 15 Uhr wegen Training
Wartezeiten:
max 2 Sessel an der KSB Schöntauf II (war aber alles entspannt)
10 Minuten an der PB-Talstation da mir die Bahn direkt vor der Nase wegfuhr
Gefallen:
Endlich wieder Skifahren
Wetter bis 14 Uhr, da sah es in Tirol teilweise anderst aus
Privat-Skigebiet (neben den Trainingsgruppen waren vielleicht 30 Normalos unterwegs)
Fast Perfekte Pistenverhältnisse
Nicht gefallen:
Sperrung der schönsten Hänge durch Trainingsgruppen (schwarze 3 und die rote 2 am Nachmittag)
Die komplette Madritsch-Hütte war für die Trainingsgruppen zum Mittag-Essen reserviert. Man musste auf die Terrasse ausweichen
LKW´s wie immer am Fern- und Reschenpass vorausfahrend
Fazit:
Durch die Berichte der letzten Jahre aus dem Dorf unterhalb des Ortler´s und der dort ab Ende Oktober vorherrschenden Bedingungen und den weitaus weniger frequentierten Pisten als in Tirol stand im Sommer schon recht schnell der Entschluß fest, nachdem klar war daß es keine Saison- und Gebiets-Abhänigkeit geben wird, die Saison im Südtirol zu starten. Eigentlich war geplant für 2 Tage nach Südtirol zu fahren, aber nachdem es zeitlich bis Ende November nicht drin ist, entschied ich mich für einen Tagestrip, den ich weniger von der Entfernung, eher vom Zeitfaktor fast schon für Grenzwertig hielt. (Und das sagt jemand der vor Jahren noch von Karlsruhe an den Pizol und nach Engelberg gekurvt ist
So startete ich um 5:15 im Isartal um dann die Gondel um 8:30 Uhr hinterherzuwinken, aber um kurz nach 9 Uhr stand in dann auch in der Bindung und im heiß geliebten Element.
Ich werde hier hauptsächlich die Bilder sprechen lassen, denn das Gebiet, grade zum Saisonauftakt wurde ja schon ausgiebig erläutert und es war doch mein erster Besuch dort.
Bei der ersten Auffahrt lag immerhin schon die Madritschhütte in der Morgen-Sonne
Ein erster Blick zur Schöntaufspitze, wo ich mich die meiste Zeit des Tages aufhielt
Der Schlusshang vor der "Talstation" war den ganzen Tag gesteckt
Und auch die Piste 3 war leider fast den ganzen Tag von den Schweizern in Beschlag
So langsam kam dann die Sonne über die Bergspitzen
Im unteren Teil der Piste 4 waren teilweise bis 3 Kurse nebeneinander gesteckt, da blieb oben in der engen Kurve nicht mehr viel Platz
Die 4 SB Schöntauf I ist unter der Woche nicht in Betrieb, da sie nicht benötigt wird; dafür musste man zur schwarzen Piste 4 ein Stückchen hochsteigen
In der KSB Schöntauf II auf, dem Weg zum
Top of the Mountain on 3250 Meter
Was gibt es eigentlich schöneres als bei dem Wetter und der Sicht die Bergluft zu genießen und die Gedanken fliegen zu lassen??
So sahen selbst am Nachmittag noch die meisten Pisten aus
Mit Madritschhütte zur Mittagszeit: Drinnen die Teams, draußen fast alle Normalos
Gegen Mittag zog es sich dann leider immer mehr zu und es gab nur noch wenige Wolkenlücken, wo aber doch immer wieder die Sonne durchkam
Fazit:
Der Tag, trotz das er sehr lange und auch anstrengend war hat sich definitiv gelohnt. Sulden ist in der Vorsaison auf alle Fälle eine Option zu den Nordösterreichischen Gletschen und ich denke selbst am Wochenende hält sich hier der Andrang in Grenzen. Die Schneesitutuation ist sehr gut, da wurde auch gute Schneiarbeit geleistet und zur Kulise muss man glaube ich nix sagen. Mir, der erst zum 2. Mal in dieser Ecke war, hat´s gefallen und ich werde auf alle Fälle wieder kommen. Wann, das steht noch in den Sternen, wie auch die Frage wo der 2. Teil der FkSS dann über die Bühne geht...