Parkplatz dort gut gefüllt, aber im Parkhaus genug freie Plätze. Ein bisschen verwunderlich fand ich, dass vor den Kassen anscheinend niemand auf die Idee zum Schneeräumen gekommen war. Die für den Kartenkauf anstehenden Kunden im aufgeweichten Matsch rumwaten zu lassen, fand ich nicht gut.
Oben angekommen hab ich mir als erstes die Fleck-Abfahrt angeschaut. Die war oben als "nicht präpariert" markiert, aber nicht gesperrt. Gewalzt war aber trotzdem, wenigsten in Pistenmitte ein schmaler Streifen.
Wegen der gegenüber der Kaser-/Maierl-Piste nachrangigen Beschneiung fehlt da doch noch einiges an Schnee. Und dann gibt es natürlich auch noch die "Achillesferse" dieser Abfahrt, den bei Massenandrang gefährlichen zugebauten Mittelbereich bei der Fleckalm. Lässt sich auf dem Skiweg umfahren, mindert aber die Attraktivität dieser sonst sehr schönen Piste.
Bei der Wieder-Auffahrt mit der Fleckalmbahn erzählte mir ein Mitfahrer von grausigen Parkplatzverhältnissen am Maierl-Parkplatz. Man hätte ihm dort geraten, mit Schwung in den um 11 Uhr noch nicht geräumten Matsch reinzufahren, worauf er dann verärgert zur Fleckalm gewechselt sei.
Wieder oben bin ich dann über die Familienstreif runter nach Kitzbühel. Präparierung bestens, kaum Leute, und die Wärme hatte der Pistenqualität noch nicht geschadet.
Durch die wenigen Leute war besonders der Bereich am Ganslernhang in idealem Zustand.
Besonders schön der direkte Hang in der Mulde runter zum Zielhaus.
Am Lift bekomme ich einen dezenten Hinweis, wie Ungleichgewichtssituationen angemessen zu beheben wären.
Auch am Horn wär's zum Fahren gegangen, aber das wird in den nächsten Tagen wohl etwas leiden.
Für unsrere Technik-Nostalgiker wird am Ganslernlift ein nicht mehr ganz taufrisches Pistenfahrzeug in Reserve gehalten.
Gut gemacht sind die Infotafeln zum Hahnenkammrennen, die an vielen Stellen rund um die "Streif" aufgestellt wurden:
Nach ein paar Wiederholungsfahrten am Ganslernhang bin ich dann mit der Hahnenkammbahn wieder rauf und über den Mausefallen-Querweg runter zur neuen Waldebahn.
Schliesslich hatte ich da noch was nachzuliefern, denn am Eröffnungstag war ja Sicht in der Nähe von Null.
Walde-Talstation:
Direktlink
Von der Walde-Bergstation kann man direkt am traditionsreichen Berggasthof Sonnbühel vorbei runter in den Ehrenbachgraben fahren
Die Eiszapfen gehören wohl zur "Corporate Identity" des Hauses, denn sonst hätte man mal eine bessere Dachisolierung und eine Dachrinnenheizung in Erwägung ziehen können.
Nach dem üblichen Kurzbesuch in der Bergstation der Steinbergkogel 8-KSB, sozusagen das "Doppelmayr-Kleinbonum" im derzeit von Leitner eroberten Kitzbüheler Seilbahnland, bin ich dann noch meine übliche Runde mit Pengelstein-Talabfahrt, Maierl und zum Schluss wieder zur Fleck gefahren.
Kommentare zu den Bildern reich ich nach; brauch jetzt erst mal etwas Schlafzeit.
Gauxjoch-Bereich:
Rettenstein:
Spuren vom Vortag:
Die verbuckelten Pistenverhältnisse an der oberen Pengelsteinabfahrt werden in den nächsten Tagen noch einigen Gästen Probleme bereiten:
Eine Schwachstelle der unteren Pengelsteinpiste, das Flachstück beim Gasthof Schroll:
Altbekannt, und in den nächsten Tagen wieder in voll angewachsener Größe zu "bewundern":
Hier sieht man die Pistenverläufe auf der Ehrenbachhöhenseite, oben die Bergstation der Waldebahn:
Horn:
Bereich Ochsalm:
Bergstation Maierlbahn:
Die neu geschaffene "Maierl-Schneise":
Auch hier wird es nach Weihnachten noch viel lebhafter; abendliche Maierlpiste:
Fazit: Relativ zu den nicht fahrenden Gletscherbahnen hab ich auch an diesem Tag wieder ein Glückslos gezogen, und Kitzbühel ist auch für die nächsten Tage eine Empfehlung.