Panorama Bergstation Fleckalmbahn – Blick Richtung Hahnenkamm und Kitzbühler Horn:
Bin dann gleich mal zum Maierl III – Lift gefahren, weil ich keine Lust hatte, mich mit den Massen zur 3S-Bahn zu bewegen. War auch gar nicht schlecht dort oben und kaum was los.
Weiter ging’s Richtung Tal, hier ziemlich weit unten auf der Kaser-Abfahrt (Nr. 26), gerade dieser Hang war sehr schön:
Nach einer Fahrt mit dem Maierl I bin ich hinunter zur Talstation der Fleckalmbahn und hab mir im Sportgeschäft ein paar Läufer vom WM – Super G angeschaut, dann ging’s wieder nach oben, diesmal ganz ohne Wartezeit.
Weiter ging’s via Steinbergkogel (C1) und Kasereck (D7) zum 4er SL Hieslegg (D2) – mein nächstes Ziel war die schwarze Piste Nr. 55 am Hochsaukaser (D8) – hat vom Steinbergkogel aus sehr verlockend ausgesehen:
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt – so lässt sich’s auch in der Hochsaison gut leben!
Schade nur um den ehemals letzten Teil der Abfahrt – der Lift wurde im Sommer wegen Hangrutschungen verkürzt und auch schon in den letzten Saisonen war er unterhalb der neuen Talstation gesperrt:
Die neue Talstation:
Hatte eigentlich geplant später mit der 3S zum Bärenbadkogel zu fahren, hab dieses Vorhaben aber nicht umgesetzt, weil’s mir am Hochsaukaser so gut getaugt hat und ich genau wusste, dass es wo anders nicht so leer sein würde und ich mich zumindest am Rückweg in die Massen stürzen müsste. Blieb daher so lang am Hochsaukaser, bis die Piste ziemlich im Schatten lag. Am Rückweg noch ein Blick Richtung KiWest:
Großer Rettenstein:
Ansammlung von Schneekanonen bei der Bergstation Hieslegg:
Zurück ging’s via SL Usterkar (wahrscheinlich der schnellste Schlepper – man könnte wohl daneben herlaufen) und 4er Sessellift Silberstube (D1 – auch so ein schnelles Ding, bei dem es am späten Nachmittag in der Hochsaison garantiert eine nette Schlange gibt, so auch heute) und Jufensteilhang zum 3er SL Jufenalm (C7 – auch seeehr flott) und dann auf zur Direttissima – am Nachmittag schön in der Sonne gelegen. Piste war noch in sehr gutem Zustand, zwar etwas abgerutscht, aber ich hatte trotz der Steilheit genug Grip und daher ging’s gleich noch mal hinauf mit dem 3er Jufenalm. Anschließend die ganze Direttissima zum 6er Ehrenbachhöhe (C2), der untere Teil war aber bei weitem nicht mehr so schön wie der obere – viel mehr abgefahren und muggelig, außerdem voll im Schatten, dafür immerhin keine Warteschlange beim Lift (im Gegensatz dazu eine große Schlange beim 6er Sonnenrast; die beiden Lifte kommen ja oben zusammen und somit kann man diese Schlange recht gut umfahren
Blick auf die Direttissima vom Bereich der Bergstationen Ehrenbachhöhe und Sonnenrast:
Weil ich noch etwas Zeit hatte, bin ich abschließend noch einmal mit dem Maierl III gefahren, Schnee dort ließ schon leichte Frühlingsgefühle aufkommen, Untergrund war aber noch hart genug:
Abschließend die Talabfahrt – leider stand ca. am halben Weg ein ÖAMTC-Hubschrauber, in den gerade ein Verletzter verladen wurde – dieser Anblick zusammen mit einem Haufen übermüdeter Skifahrer, die ihre Ski nicht mehr wirklich unter Kontrolle hatten, trübten die Freude an selbiger ziemlich, aber ich hab das auch schon viel, viel schlimmer erlebt, denn am Rand konnte ich die meiste Zeit unbehelligt kurzschwingen und stellenweise war sogar Platz zum Carven
Vergebe für diesen Skitag 5,5 von 6 Punkten, da ich trotz gegenteiliger Befürchtungen einen schönen Skitag hatte – Abzüge gibt’s für die Wartezeiten an der Fleckalmbahn und beim 4er Silberstube sowie für die dazugehörigen Menschenansammlungen auf den entsprechenden Pisten, aber da gibt’s nur eines: Augen zu und durch, immer daheim bleiben geht ja schließlich auch nicht