Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

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chianti
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Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von chianti »

Kosten-Explosion wegen schweren Skiunfällen (20min.ch)
Zahlte die Suva im Jahr 2000 noch 5585 Franken pro Verunfallten, waren es zehn Jahre später schon 7710 Franken
...
Laut den Rega-Helikopterärzten steigt die Zahl der schweren Rücken- und Schulterverletzungen. «Zudem gibt es mehr schwere Mehrfachverletzungen, weil Personen zusammenstossen»
...
Anders sieht das Rolf Moning von der Beratungsstelle für Unfallverhütung: Er nimmt an, dass die Kosten der Unfälle primär deshalb steigen, «weil die Leute heute auch bei kleineren Verletzungen den Helikopter rufen».
Ausserdem erklärt auch die steigende Zahl der Schneekanonen einen Teil der schweren Verletzungen
...
Längerfristig könnten die hohen Kosten sogar ausländische Touristen abschrecken. Diese Woche hat bereits eine britische Reiseversicherung wegen der teuren Unfälle extra zur Vorsicht beim Skifahren in der Schweiz gemahnt.
Wenn jetzt die Briten auch noch wegbleiben ... ;D

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Theo
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von Theo »

Wenn die SUVA Geld sparen will dann soll sie ihre teilweise bescheuerten Werbekampagnen einstellen. Wofür braucht ein Monopolbetrieb überhaupt Werbung zu machen?
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GMD
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von GMD »

Die SUVA ist kein Monopolist! Das Gesetz schreibt lediglich vor, dass ein Arbeitnehmer seine Angestellten gegen Unfall versichern muss. Bei welcher Versicherung ist völlig egal! Nur wählen halt die meisten die SUVA, weil sie die grösste Firma in diesem Bereich ist und weil sie so dominant ist, dass viele tatsächlich nicht wissen dass es Alternativen gäbe. Man könnte also von einem Quasimonopol sprechen.
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von TPD »

Wenn die SUVA Geld sparen will dann soll sie ihre teilweise bescheuerten Werbekampagnen einstellen.
Wenn die meisten Leute die Botschaften in dieser "Werbekampagne" wirklich ernst nehmen würden, dann könnte man noch deutlich mehr Geld sparen. Prävention gehört nun mal auch zum Auftrag der Suva.
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Theo
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von Theo »

Da habt ihr natürlich beide recht. Es ist ja eigentlich auch keine Werbung wo gemacht wird sondern ein Apell an die Vernunft. Da man aber weis das solche Apelle nichts nützen ist es aber eben doch zum Fenster hinausgeworfenes Geld.
molotov
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von molotov »

Wahnsinn eine Preissteigerung von 3,2% pro Jahr, ist ja schier unglaublich vor dem Hintergrund, dass sonst alles billiger wird...
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von CruisingT »

molotov hat geschrieben:Wahnsinn eine Preissteigerung von 3,2% pro Jahr, ist ja schier unglaublich vor dem Hintergrund, dass sonst alles billiger wird...
Könnt ihr einem Nicht-Schweizer erklären, was diese SUVA alles deckt, leistet und wie sich deren Einnahmen zusammensetzen?
Ich will offen gestehen, dass ich in Deutschland dieses Kürzel, diesen Namen noch nie gehört/gelesen habe.



So es sich um eine Versicherung rund um die Thematik Unfall-/Krankenversicherung handelt:

Dies ist in der Tat einer der Bereiche, in dem weltweit die Kosten nachwievor von Jahr zu Jahr steigen.
Es hat aber zeitgleich die Versorgungsgüte zugenommen, wie auch die Komplexität der eingesetzten Mittel - den betroffenen Patienten kommt dies durchaus zu Gute:
Zumindest in Deutschland sind die meisten Helikopter inzwischen fliegende "Mini-intensivstationen" - selbiges gilt für Krankenwägen.
Die technische Diagnostik hat massiv zugelegt, bei x-fach gestiegenem monetären Aufwand.
Etc. ...

Wenn ich mit meiner Annahme falsch liege, vergesst meine Auslassungen bitte umgehend. ;)
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GMD
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von GMD »

In der Schweiz ist sind Kranken- und Unfallversicherung getrennt. Die obligatorische Krankenversicherung, Krankenkasse genannt, musst man privat abschliessen. Die Unfallversicherung ist abhängig vom Arbeitsverhältnis. Arbeitet man mehr als 8h pro Woche für einen Arbeitgeber, muss dieser einem gegen Unfall versichern. Ist man selbstständig oder nicht erwerbstätig, muss man die Unfallversicherung ebenfalls privat abschliessen. Das geht in der Regel bei der gleichen Versicherung bei der man auch gegen Krankheit versichert ist.
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CruisingT
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von CruisingT »

Und das ist dann die SUVA?

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TPD
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Re: Kostenexplosion bei der SUVA wegen Skiunfällen?

Beitrag von TPD »

Suva = Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, somit sind deine Vermutungen gar nicht so falsch. ;)

Die Unfallversicherung übernimmt bei Arbeitsunfähigkeit verursacht durch einen Unfall oder Berufskrankeit die Heilungskosten, Taggeld, Invalidenrente und Wittwenrente.
Wie GMD bereits gesagt hat, ist man im Normalfall automatisch durch den Arbeitgeber gegen Unfälle versichert. Die Prämien (Branchenabhängig ) werden direkt vom Lohn abgezogen. Die Arbeitgeber könnten die Versicherungsgesellschaft frei wählen, aber meistens sind sie beim "Marktführer" Suva angemeldet. Die Marktbeherrschung lässt sich wohl damit erklären, dass es sich bei der Suva um eine Anstalt des öffentlichen Rechts handelt.
Die Suva ist im Prinzip nur im Bereich der Unfallversicherung tätig. Sie übernimmt aber auch Aufgaben bei der Unfallprävention und Arbeitsplatzsicherheit und besitzt sogar zwei Rehakliniken.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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