Die Vermessung der Pisten

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fettiz
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von fettiz »

Die Frage ist doch auch, welche Kriterien zum Messen verwendet werden. die einen planieren sehr breit durch, dann ist es eine Piste, die anderen lassen ein zwei Raupenspuren dazwischen dann sind es zwei Pisten, manchmal stehen fünf Bäume zwischen den Pisten. Dementsprechend sollte wirklich Fläche und Länge eine Rolle spielen.

Also müssten objektive Vergleichskriterien her. Zudem ist die Frage, ob es sich hier nicht sogar um Betrug handelt. Schließlich wird mit den Kilometern geworben und versucht höhere Preise durchzusetzen. Es ist doch die Frage, ob Stubai die hohen Preise für die im Vergleich dazu lächerlich wenigen Kilometer durchsetzen könnte.
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Schneeberk
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Schneeberk »

Habe den Artikel auch gelesen. Der Arlberg wird zwar gelobt, aber in St. Anton wird meines Erachtens in zweierlei Hinsicht die Unwahrheit behauptet: Zum einen werden in Zusammenhang mit St. Anton immer von 260 oder 280 km Pisten gesprochen. Jeder weiß jedoch, dass das St. Anton und Lech-Zürs zusammen ist und dazwischen 15 min Bus liegen! St. Anton hat nur ca. 130 km Piste, wenn man den Rendl abzieht sogar wahrscheinlich nur 100 km zusammenhängend. Außerdem heißt es immer "Skifahren bis 2.811 Meter. Dass das Skigebiet nur an einem einzigen Punkt auf 2811 geht und dieser Punkt meistens wegen Lawinengefahr gesperrt ist, sagt keiner. Im Durchschnitt ende St. Anton bei 2.300 Meter (Kapall 2330, Galzig 2.180, Rendel 2.400 (Auf 2600 nur Skirouten!). Kitzbühel endet zwar auf 2000, was ja immer bemängelt wird, aber es enden unzählige Bahnen auf ca. 1.900 - 2.000 (Steinbergkogel, Pengelstein, Zweitausender, Resterhöhe ....).
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chianti
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von chianti »

Man beachte den feinen Unterschied:

Es wird immer mit "XY Pistenkilometern" geworben, nicht mit "XY Kilometern Piste".

Abgesehen davon ist die Fallinie auch nicht besonders praxisgerecht ...
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von gfm49 »

chianti hat geschrieben:Man beachte den feinen Unterschied:

Es wird immer mit "XY Pistenkilometern" geworben, nicht mit "XY Kilometern Piste".
Fast immer, wenn in der Werbung besch...en wird, handelt es sich um Wortklaubereien :wink: .
chianti hat geschrieben:Abgesehen davon ist die Fallinie auch nicht besonders praxisgerecht ...
An dem Begriff habe ich mich auch gestört, zumal es ja viele Passagen gibt, wo eine echte Fallinie gar nicht möglich ist. Vernünftig wäre imho eine Mittellinie zwischen den Pistenrändern. Damit hätte man eine objektivierte Vergleichsbasis. Ob man dann je nach Können und Tageslaune geradeaus runterbrettert oder viele Querungen vornimmt, muß jedenfalls ohne Einfluß auf die genannte Streckenlänge bleiben.
Rüganer
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Rüganer »

Die sache ist ja doch immer ein bisschen subjektiv...
In Livigno gibt es Hänge, die in voller Breite präpariert werden. Andere Gebiete würden daraus 5 Pisten machen.

Immer wieder lustig - das Engadin, das mit fast 400 km Pisten wirbt . In Wirklichkeit maximal die Hälfte :)
Schön ist es dort trotzdem.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Rüganer »

Achso, hier hat auch mal jemand nachgemessen

http://www.skiraware.de/Ski/AdalbertQ/D ... engen.html

Ischgl : angegeben 200 km, gemessen 109 km :lach:
Danke Schweiz und Bulgarien !
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starli
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von starli »

BSpy hat geschrieben:Christoph Schrahe hat sich die Mühe gemacht und mal nachgemessen.
Also von den befahrenen Ländern kann ich mit ihm nicht mithalten, aber von der Anzahl der Skigebiete schon, glaub da hab ich ihn schon überholt :-)

Ansonsten sag ich zu dem Thema mal nichts ... außer, dass meine damalige Problematik mit dem Stubaier nicht nur aufgrund der Pistenkm zustande kam, sondern auch auf die Betriebszeiten (Schließung) der Lifte im Frühjahr.
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Mt. Cervino
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Mt. Cervino »

Wombat hat geschrieben:Mit der Berechnung, die Christoph Schrahe von Adelboden gemacht hat, hab ich jetzt echt mühe. Die 185km umfassen nämlich alle Teilgebiete die zur Destination dazu gehören. Also Elsigenalp. Engstligenalp, Tschenten, Adelboden-Lenk, Bettelberg. Hat der nur Adelboden-Lenk vermessen? :gruebel:
Dazu der Blick heute:
Adelboden-Lenk: Vom Bluffer zum Musterschüler
Das Skigebiet Adelboden-Lenk wehrt sich gegen den Vorwurf, bei der Pistenlänge die Kunden getäuscht zu haben.

Das Skigebiet Adelboden-Lenk mogle bei der Pistenlänge, schrieb Blick.ch diesen Montag. Statt wie kommuniziert 185 Kilometer seien die Skipisten im Oberländer Skigebiet nur 85 Kilometer lang.
«Wir haben deshalb gestern einen Horrortag erlebt», sagt Nicolas Vauclair, Geschäftsführer der Bergbahnen Lenk. «Und das zu unrecht». Denn der für die Zahlen verantwortliche deutsche Kartograph Christoph Schrahe habe lediglich die Pisten im Kerngebiet vermessen, was dieser auch bestätigt.
Zum Kerngebiet gehören die Pisten von Lenk-Metsch, Adelboden und die Tschentenalp – und diese sind offiziell 98 Kilometer lang. Resultat: Das Skigebiet wandelt sich unter den Schweizer Skigebieten mit einer Abweichung von 15 Prozent vom «Bluffer» zum Musterschüler.
Im Artikel vom Montag hat diese Position mit einer Abweichung von 20 Prozent noch Obersaxen GR belegt.
Für die 15 Prozent hat Vauclair zudem eine Erklärung: «Beim Skilift Brenggen zum Beispiel haben wir einen Snowpark, und der ist schwierig zu vermessen.» (per)
Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/a ... 87602.html

Naja das letzte Argument ist irgendwie nicht nachvollziehbar. Warum soll man das nicht auch vermessen können? Und vor allem würde der Snowpark die 15% Abweichung nicht erklären.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)

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intermezzo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von intermezzo »

Interessant die Geschichte mit Adelboden/Lenk - jedenfalls scheint dieser Schrahe-Bericht offenbar ein ziemliches Echo ausgelöst zu haben.

Wobei Obersaxen mit seinen 120 Kilometern Piste eigentlich schon ziemlich genau hinkommen könnte. Kenne das Gebiet gut & lange, gross geschummelt wurde bei der Anzahl der Pistenkilometer dort nie - so zumindest mein Eindruck. Zwischenzeitlich waren es für das Gesamtgebiet Mundaun-Lumnezia-Obersaxen mal 150 Kilometer Pisten - seit man aber vor ein paar Jahren etliche Pisten aus Spargründen gestrichen hat und auch nicht mehr präpariert (z.B. Sasolas, Mundaun, Sez Ner) hat man auch umgehend die offizielle Pistenkilometerlänge reduziert.
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Theo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Theo »

Wie schwirig das ganze ist zweigt ja alleine die Tatsache dass es der Kontrolleur auch nicht zustande bring korrekt zu messen.
Ist die Piste derart Breit dass ich ohne nur im Zickzack die Piste zu queren die volle Breite gar nicht ausfahren kann ist es sicher angebracht die Länge mehr als ein mal zu nehmen. Spontan fällt mir jetzt da grad die Jochbahn in Schöneben ein. Die armen Reschener können doch jetzt wirklich nichts dafür dass es da in dem Breich keine kleinen Täler und Mulden hat wo die Pisten natürlich abgrenzen. In Wahrheit haben die auf einer 500m kürzeren Anlage wohl noch mehr Pistenfläche als wir am Gifthittli wo das Gelände halt vier Pisten her gibt. Darum ist es meiner Meinung nach auch völlig korrekt wenn man ab einer gewissen Breite die Piste doppelt oder dreifach zählen darf.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von 3303 »

Theo hat geschrieben:... Darum ist es meiner Meinung nach auch völlig korrekt wenn man ab einer gewissen Breite die Piste doppelt oder dreifach zählen darf.
Aber die Länge ändert sich nicht, nur weil die Piste breiter ist.
Pisten länger anzugeben als sie sind, ist eine Täuschung des Gastes und Gebiete wie Obersaxen, die ehrlicher sind, laufen im Endeffekt durch ihre Ehrlichkeit Gefahr, die Verlierer zu sein.
Wenn manche Gebiete der Meinung sind, dass ihre Pistenbreiten zu einer Aufwertung der Angaben in den Prospekten rechtfertigen, sollen sie gerne damit werben, dies dann aber auch transparent kommunizieren, und nicht einfach bei der Pistenlänge lügen.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Wombat »

Aus dem Werbeprospekt des Skigebietes XYZ:
Da unser Pisten Doppelt so breit sind wie lang, können wir die eigentlich Doppelt zählen.
:wink:
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intermezzo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von intermezzo »

@3303:

Sehe ich genauso. Und wenn ich schon mal einen Vergleich Obersaxen vs. Zermatt machen kann - natuerlich nur in Bezug auf die Pistenlänge - so kann ich Theo nur entgegnen, dass praktisch das gesamte Obersaxener Skigebiet aufgrund seiner speziellen Topographie Pisten fünf- oder sogar sechsfach parallel anbieten könnte. Gleiches würde sicherlich auch für Laax zutreffen. Nur so von wegen hypothetisch möglichen parallel geführten Pisten zwischen Gornergrat und Riffelberg...

PS: Habe mich dazu zu einer Beurteilung durchgerungen, da ich beide oben genannten Gebiete ziemlich gut kenne.
Zuletzt geändert von intermezzo am 30.01.2013 - 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von TPD »

Die sache ist ja doch immer ein bisschen subjektiv...
In Livigno gibt es Hänge, die in voller Breite präpariert werden. Andere Gebiete würden daraus 5 Pisten machen.
Interessantes Argument.
Dadurch macht es ja sogar Sinn, wenn auch die Breite berücksichtigt wird.
Sonst könnte man ja eine Piste mit einem künstlichen Wall halbieren um die doppelte Anzahl an Kilometer zu erhalten. :lol:
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starli
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von starli »

Wenn man eine breite Piste so unterteilen könnte, dass man mit einem unpräparierten Stück dazwischen zwei eigenständige Pisten hätte, kann man die von mir aus gerne 2x zählen. Schließlich ist dann auch oft zwischen dem linken und dem rechten Rand die Piste gefühlt eine ganz andere (unterschiedliche Steilheit usw.).

Wenn man die Pistenkilometeranzahl vergrößern will, indem man mehrere parallele Abfahrten hinzufügt, wäre das m.E. zig mal sinnvoller und abwechslungsreicher als eine einzige Piste einfach 3x zu zählen. Allerdings sollte man dann richtig rechnen, nicht so wie am Mölltaler, wo man im Sommer eine breite Piste in 3 virtuelle unterteilt und deren Länge dann noch x3 nimmt...
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von noisi »

starli hat geschrieben:Wenn man eine breite Piste so unterteilen könnte, dass man mit einem unpräparierten Stück dazwischen zwei eigenständige Pisten hätte, kann man die von mir aus gerne 2x zählen. Schließlich ist dann auch oft zwischen dem linken und dem rechten Rand die Piste gefühlt eine ganz andere (unterschiedliche Steilheit usw.).
Besser hätte ich das nicht ausdrücken können, denn genauso empfinde ich das auch! Wo sollte man auch sonst die grenze ziehen?
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Seilbahnfreund »

Hier noch ein paar Zahlen:
http://www.skiinfo.de/news/a/583176/stu ... zer-laenge
Hochzillertal war uns ja schon immer klar...
Würde mal gerne die richtige Zahl aus SFL wissen, die dürften auch hier in den Top 5 liegen :twisted:

Gruß Seilbahnfreund
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von ThomasZ »

Ich war dieses Jahr das erste Mal seit 15 Jahren (damals ein Tag) im Hochzillertal. Man kann da förmlich fühlen, dass die Pisten-km nicht stimmen kann.
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Jojo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Jojo »

Besteht Interesse, dass ich den Artikel abfotografiere und poste?!
@Mod.: Darf man das? Ist das rechtlich in Ordnung?!
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Theo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Theo »

Male eine knifflige Frage für diejenigen wo nur fix in Länge denken und von Breite nichts wissen wollen.
Skigebiet A hat zwei fast paralelle Schlepper. Der einte ist 1.2 km lang der andere 1.6. Rechts und Links ausserhalb der Schlepper hat es jeweils eine Piste, zwischen den beiden Schleppern hat ab Bergstation des kürzeren auch noch eine Piste Platz. In dem Bereich hat es also 4.0km Piste.
Das Skigebiet leistet sich eine neue KSB auf dem Trasse des längeren Schleppers. Dadurch dass die Trassen beiden Schlepper wegfallen kann man den Hang nun auf der ganzen Breite durchgängig präparieren und gewinnt so an Pistenfläche.
Frage: Wieviel km Piste bietet das Skigebiet in dem Bereich nach dem Neubau an?
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von 3303 »

Ich glaue nicht, dass konstruierte Fälle weiterhelfen, das vernünftig zu qualifizieren.
Genau so könnte man Fragen was wäre, wenn die eine der beiden Pisten doppelt so breit wie die andere wäre. Wenn dann die Lifttrasse wegfiele - zählten die Kilometer dann dreifach?
Da kann man beliebig viele Beispiele bringen - und doch wird keine objektive Beurteilung gelingen.

Ich bin daher nach wie vor der Meinung, dass die Längenangabe kein sinnvolles Instrument ist, um die Breite einer Piste zu würdigen. Wenn die Skigebiete ernst genommen werden wollen, müssen sie sich eben etwas besseres, ehrlicheres überlegen.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Arlbergfan »

Ich finde diese Diskussion auch wieder sehr interessant. Unsereins weiß ja, dass mit den Kilometerangaben in den Skigebieten unverschämt getrickst wird. Der Ottonormal-Winterurlauber weiß dies aber nicht. Und wie auch schon gesagt, sind die Pistenkilometerangaben mit das wichtigste Entscheidungskriterium für die Destinationswahl. Eigentlich wäre das doch mal eine Sache für Stiftung Warentest, dem ganzen auf den Grund zu gehen. Zudem finde ich den Vorschlag eines Pistensiegels eines unabhängigen Kommission auch sehr brauchbar - so könnte sich das ein oder andere Skigebiet auszeichnen. Bis das auf die Beine gestellt ist, werden aber noch Jahre ins Land ziehen.

Auch der Tirol Blog hat das Thema wieder aufgegriffen:Wie Skigebiete mit den Pistenkilometern lügen
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von BluFire »

Theo hat geschrieben:Male eine knifflige Frage für diejenigen wo nur fix in Länge denken und von Breite nichts wissen wollen.
Skigebiet A hat zwei fast paralelle Schlepper. Der einte ist 1.2 km lang der andere 1.6. Rechts und Links ausserhalb der Schlepper hat es jeweils eine Piste, zwischen den beiden Schleppern hat ab Bergstation des kürzeren auch noch eine Piste Platz. In dem Bereich hat es also 4.0km Piste.
Das Skigebiet leistet sich eine neue KSB auf dem Trasse des längeren Schleppers. Dadurch dass die Trassen beiden Schlepper wegfallen kann man den Hang nun auf der ganzen Breite durchgängig präparieren und gewinnt so an Pistenfläche.
Frage: Wieviel km Piste bietet das Skigebiet in dem Bereich nach dem Neubau an?
Mindestens 10, wenn nicht 20km :)
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Balu83 »

Die ganze Diskussion hier bestätigt mir meine Meinung; Einzig richtige Vorgehensweise wäre es die Pistenfläche anzugeben. Selbst wenn man sich durch die ha- Zahl an sich evtl. nicht viel vorstellen kann, kann man aber die Skigebiete untereinander besser vergleichen als jetzt, wo jeder rechnen kann wie er will.
Selbsverständlich muss ich voraussetzten das korrekte Angaben von den Skigebieten gemacht werden.
Aber selbst hier wären "Schummler" durch z.B. Google Earth leichter zu entlarven als jetzt.
Saison 25/26: 1xSonnenwald/Brotjackelriegel, 2x Arber, 1x Hochficht, 1x Geißkopf,

Saison 24/25: 3x Arber, 1x Riedlberglift, 7x Geißkopf
Skitouren: 1x Geißkopf, 1x Arber
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