Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
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molotov
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Einigermaßen boarden in 1-2 Wintern?
Trugschluss der zu dieser großen Anzahl mieser Boarder führt. Klar komme ich vielleicht schneller als auf Ski überall runter, aber mit halbwegs ästhetischem, technisch korrektem Fahren hat das dann nix zu tun. In ein bis zwei Saisons lernt man auf modernem Material auch Skifahren, aber halt auch nur bei mindestens zufriedenstellenden Pistenbedingungen.
Trugschluss der zu dieser großen Anzahl mieser Boarder führt. Klar komme ich vielleicht schneller als auf Ski überall runter, aber mit halbwegs ästhetischem, technisch korrektem Fahren hat das dann nix zu tun. In ein bis zwei Saisons lernt man auf modernem Material auch Skifahren, aber halt auch nur bei mindestens zufriedenstellenden Pistenbedingungen.
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- thun
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Axisofjustice hat schon recht und es sehr treffend beschrieben.
Einerseits hat sich die Technik beim Ski massiv weiterentwickelt und in zig Unterarten aufgesplittert (vom Abfahrts- bis zum Slalomski, von Powderlatten bis zu Twin Tips, Frauenski bis zu prügelharten Latten). Dem Skifahrer bieten sich doch heute bessere Möglichkeiten denn je, einen für Ihn passenden Ski zu finden. Das Snowboard hat sich, soweit ich das beurteilen kann, hingegen in den letzten 15 Jahren vergleichsweise wenig weiterentwickelt.
Andererseits wird auch alle zwei, drei Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben, damit sich die Kunden neu orientieren und neue Ausrüstung kaufen wollen. Wenn dann die alten Sachen sich irgendwann totrennen (wobei "totrennen" in diesem Fall lediglich Stagnation meint), dann darf sich die Industrie nicht wundern.
Einerseits hat sich die Technik beim Ski massiv weiterentwickelt und in zig Unterarten aufgesplittert (vom Abfahrts- bis zum Slalomski, von Powderlatten bis zu Twin Tips, Frauenski bis zu prügelharten Latten). Dem Skifahrer bieten sich doch heute bessere Möglichkeiten denn je, einen für Ihn passenden Ski zu finden. Das Snowboard hat sich, soweit ich das beurteilen kann, hingegen in den letzten 15 Jahren vergleichsweise wenig weiterentwickelt.
Andererseits wird auch alle zwei, drei Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben, damit sich die Kunden neu orientieren und neue Ausrüstung kaufen wollen. Wenn dann die alten Sachen sich irgendwann totrennen (wobei "totrennen" in diesem Fall lediglich Stagnation meint), dann darf sich die Industrie nicht wundern.
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Ich behaupte sogar, einigermaßen boarden in einem Winter! Vorteil am Snowboard ist ja, dass Du bereits nach ein paar Tagen überall runterkommst, und sei es den schwarzen Hang auf nur einer Kante runterrutscht. Der Stil entwickelt sich halt nach und nach.molotov hat geschrieben:Einigermaßen boarden in 1-2 Wintern?
Sowas machen Boarder nicht, die rutschen an einer Seite runter und lachen über die auf den Buckeln stehenden und nicht weiter wissenden Skifahrer
(hier handelte es sich um schweren Schnee, wo man als Snowboarder dann halt mal Schneepflug spielt
PS: Die Skifahrer stehen ja AUF der Piste. Snowboarder, die wegen einem Schussstück abschnallen, laufen ja wenigstens am Rand der Piste. Auch ist der Anteil an Skifahrern, die immer und überall auf der Piste rumstehen größer als der Anteil Snowboarder, weil die am Pistenrand sitzen (allein aus Selbstschutz, damit keine zwei Bretter sich in den Rücken bohren).
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tafaas
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Wie kommst du darauf? Sämtliche oben beschriebenen Ski-Attribute (race, powder, rocker etc.) lassen sich ja auch einszueins auf die Snowboardentwicklung übertragen.thun hat geschrieben:Axisofjustice hat schon recht und es sehr treffend beschrieben.
Einerseits hat sich die Technik beim Ski massiv weiterentwickelt und in zig Unterarten aufgesplittert (vom Abfahrts- bis zum Slalomski, von Powderlatten bis zu Twin Tips, Frauenski bis zu prügelharten Latten). Dem Skifahrer bieten sich doch heute bessere Möglichkeiten denn je, einen für Ihn passenden Ski zu finden. Das Snowboard hat sich, soweit ich das beurteilen kann, hingegen in
Zum Thema Schwierigkeitsgrad:
Persönlich bin ich auch der Meinung, dass Snowboarden schwieriger zu erlernen ist als Skifahren, allein des unnatürlicheren Bewegungsablaufs wegen.
Zuletzt geändert von tafaas am 05.02.2013 - 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Von wegen ... 2008 hat LibTech mit der "Banana Technology" die Rocker bei Snowboards eingeführt, 2009 gab es schon massenweise gerockerte Snowboards - aber noch keinen einzigen Pistenski mit Rocker.thun hat geschrieben: Das Snowboard hat sich, soweit ich das beurteilen kann, hingegen in den letzten 15 Jahren vergleichsweise wenig weiterentwickelt.
Auch hier hat also die Skiindustrie - wie beim Carving - vom Snowboard abgeschaut.
Ebenso gab es die Leichtbauweise wie im Burton Method oder Vapor wegen des offensichtlichen Nutzens (Sprünge, Halfpipe) zuerst bei den Snowboards.
Das finde ich nun überhaupt nicht, im Gegenteil: wer auf einer Eisbahn schlittert, steht genauso da wie auf einem Snowboard. Es ist also die natürlichste Haltung beim Rutschen überhaupt.tafaas hat geschrieben:Persönlich bin ich auch der Meinung, dass Snowboarden schwieriger zu erlernen ist als Skifahren, allein des unnatürlicheren Bewegungsablaufs wegen.
Auch die von mir bei anderen beobachtete Geschwindigkeit, mit der Fortschritte stattfinden, ist viel höher als beim Skifahren. Der halbe Tag den es braucht, um die Balance zu halten, täuscht da vielleicht etwas.
Siehe da: Leichtbau ist der neue Trend ... http://www.spiegel.de/reise/aktuell/auf ... 81407.html
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axisofjustice
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Fühle mich geschmeichelt, merci.
Zum Thema Erlernbarkeit: Ich meine schon, dass der Anfang auf Skiern für die meisten deutlich unkomplizierter und schneller voran geht. Man hat Stöcke zum Abstützen (auch, wenn sie natürlich eigentlich nicht dafür gedacht sind), man kann recht einfach ohne Umfallen anhalten und fährt außerdem immer in Blickrichtung -> psychologischer Vorteil. Beim Snowboard-Anfängerkurs sitzen die Teilnehmer 50% der Zeit im Schnee, beim Skikurs nicht mal ansatzweise so lange.
Das "Problem" ist doch eigentlich, dass in den ersten 10-15 Jahren des Snowboard-Booms überhaupt niemand gesagt hat, wie es richtig geht. Da gab es keine Tradition, auf die man aufbauen konnte (egal wie strittig die dann gewesen wäre) und alle Snowboardlehrer waren Autodidakten. Erst in den letzten 5 Jahren sind doch Snowboardlehrer herangewachsen, die von Kindesbeinen an auf dem Brett standen. Davor waren es immer Leute, die zuerst Skifahren gelernt haben und dann vllt. mit 12 aufgrund der Coolness aufs Brett gewechselt haben. Und durch diese größtenteils autodidaktische Methode gab es eben wenig Verbindliches - der Sport ist sehr individuell geblieben und so etwas wie Schwungformen etc. war viele Jahre lang verpönt. Deshalb haben m.E. viele Boarder überhaupt kein Verlangen, einen technisch absolut sauberen Schwung auf der Kante zu trainieren. Was ja auch eigentlich ganz schön ist, wenn man an die Verkniffenheit denkt, mit der in vielen Ski-Lehrbüchern doziert wird.
Aber das wird dann eben auch der Grund sein, weshalb viele Boarder wieder wechseln. Die meisten gehen ja nicht in den Park und Tiefschnee ist auch nicht immer vorhanden. Bleibt also das Pistenfahren. Und da ist das Spiel mit den Fliehkräften vermutlich das Interessanteste. Und das können viele Boarder nicht, da sie größtenteils rumrutschen. Und dann wird's langweilig.
Hinzu kommt, dass viele Skigebiete mit dem aufkommenden Snowboardtrend zwar spezielle Areale geschaffen haben (Boardercross, Halfpipe, Park), reine Pisten aber nach wie vor größtenteils auf Skifahrer zugeschnitten sind. Ziehwege zum Beispiel, möchte ich meinen, gibt es heute kaum weniger als vor 10, 15 Jahren.
Zum Thema Erlernbarkeit: Ich meine schon, dass der Anfang auf Skiern für die meisten deutlich unkomplizierter und schneller voran geht. Man hat Stöcke zum Abstützen (auch, wenn sie natürlich eigentlich nicht dafür gedacht sind), man kann recht einfach ohne Umfallen anhalten und fährt außerdem immer in Blickrichtung -> psychologischer Vorteil. Beim Snowboard-Anfängerkurs sitzen die Teilnehmer 50% der Zeit im Schnee, beim Skikurs nicht mal ansatzweise so lange.
?? Gerade Eislaufen ist doch dem Skifahren viel ähnlicher als dem Boarden. Für Snowboards gibt es lediglich zwei Entsprechungen: Skateboard und Wakeboard/Surfbrett. Beides Gegenstände, mit denen man zumindest als Erwachsener doch sehr selten in Kontakt kommt. Aber jeder war schonmal Schlittschuhlaufen oder auf Inlinern unterwegs.Das finde ich nun überhaupt nicht, im Gegenteil: wer auf einer Eisbahn schlittert, steht genauso da wie auf einem Snowboard. es ist also die natürlichste haltung beim Rutschen überhaupt.
Das "Problem" ist doch eigentlich, dass in den ersten 10-15 Jahren des Snowboard-Booms überhaupt niemand gesagt hat, wie es richtig geht. Da gab es keine Tradition, auf die man aufbauen konnte (egal wie strittig die dann gewesen wäre) und alle Snowboardlehrer waren Autodidakten. Erst in den letzten 5 Jahren sind doch Snowboardlehrer herangewachsen, die von Kindesbeinen an auf dem Brett standen. Davor waren es immer Leute, die zuerst Skifahren gelernt haben und dann vllt. mit 12 aufgrund der Coolness aufs Brett gewechselt haben. Und durch diese größtenteils autodidaktische Methode gab es eben wenig Verbindliches - der Sport ist sehr individuell geblieben und so etwas wie Schwungformen etc. war viele Jahre lang verpönt. Deshalb haben m.E. viele Boarder überhaupt kein Verlangen, einen technisch absolut sauberen Schwung auf der Kante zu trainieren. Was ja auch eigentlich ganz schön ist, wenn man an die Verkniffenheit denkt, mit der in vielen Ski-Lehrbüchern doziert wird.
Aber das wird dann eben auch der Grund sein, weshalb viele Boarder wieder wechseln. Die meisten gehen ja nicht in den Park und Tiefschnee ist auch nicht immer vorhanden. Bleibt also das Pistenfahren. Und da ist das Spiel mit den Fliehkräften vermutlich das Interessanteste. Und das können viele Boarder nicht, da sie größtenteils rumrutschen. Und dann wird's langweilig.
Hinzu kommt, dass viele Skigebiete mit dem aufkommenden Snowboardtrend zwar spezielle Areale geschaffen haben (Boardercross, Halfpipe, Park), reine Pisten aber nach wie vor größtenteils auf Skifahrer zugeschnitten sind. Ziehwege zum Beispiel, möchte ich meinen, gibt es heute kaum weniger als vor 10, 15 Jahren.
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Snowboardfahren ist in meinen Augen gesehen viel schwieriger zu erlernen als Skifahren. Ich habs in einer Saison gelernt weil ich mir teuren Einzelunterricht geleistet habe. Damit fahre ich Snowbard ohne die diversen Fehlhaltungen die man so sieht. Einen ganzen Hang auf der Seite hinunterrutschen hat nicht viel mit snowboarden zu tun.
Skifahren ist viel einfacher habe ich gemerkt als ich nach 10 Jahren snowboarden wieder auf die Ski gewechselt habe. Skifahren hatte ich als Kind in der Skischule gelernt.
Ich wechsle ab zwischen Ski und Snowboard aber die Ski machen mehr Spass. Vom Snowboard mag ich eigentlich nur die Schuhe ....
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Es stimmt schon das Boarden einfacher zu lernen ist, ich habe es Freunden von mir beigebracht und die sind nach 2 Tagen überall runter solange es Piste war. Einer ist am zweiten Tag sogar seinen ersten 360 gestanden. Mittlerweile kann man richtig gute Boarder aber nur mehr schwer finden und man sieht es auch sofort ob es jemand drauf hat oder nicht, vor allem im Tiefschnee trennt sich gleich die Spreu vom Weizen.
Und mit den fetten Skiern ist's für Skifahrer sichtlich leichter geworden im powder zu fahren, sieht man ja auch an der Menge die sich im Gelände bewegen.
Und auch bei den boards hat sich einiges geändert, wurde nicht der Rocker auch von Burton erfunden? Bin mir grad nicht sicher...
Alleine bei den Rockern gibt's zig verschiedene: http://www.blue-tomato.com/de/Was-verst ... faq_rocker
Ich Fahr ja einen zero camber mit twintip, der geht zum powdern verdammt gut und auch Piste und Park lässt sich ordentlich "rocken"
Edit: hab wohl etwas zu lange gebraucht beim Antworten...
Und mit den fetten Skiern ist's für Skifahrer sichtlich leichter geworden im powder zu fahren, sieht man ja auch an der Menge die sich im Gelände bewegen.
Und auch bei den boards hat sich einiges geändert, wurde nicht der Rocker auch von Burton erfunden? Bin mir grad nicht sicher...
Alleine bei den Rockern gibt's zig verschiedene: http://www.blue-tomato.com/de/Was-verst ... faq_rocker
Ich Fahr ja einen zero camber mit twintip, der geht zum powdern verdammt gut und auch Piste und Park lässt sich ordentlich "rocken"
Edit: hab wohl etwas zu lange gebraucht beim Antworten...
Zuletzt geändert von rush_dc am 05.02.2013 - 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
- chianti
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Mit Schlittern meine ich nicht Schlittschuh fahren (sonst hätte ich das geschrieben), sondern rutschen / schleifen ...
Also z.B. auf einem zugefrorenen See (oder auf festgefahrenem Schnee) Anlauf nehmen und dann im Stehen rutschen. Nach ein paar Mal ergibt das eine blanke Rutschbahn (schwäbisch: "Schleifetse") http://www.abendblatt.de/vermischtes/ar ... iburg.html
http://www.kanthak.net/vancouver/images ... ittern.jpg
http://3.bp.blogspot.com/_ySq5TU15Nsw/S ... ittern.jpg
Ich mMn auch der beste Test um herauszufinden, ob jemand Goofy oder Regular ist.
Also z.B. auf einem zugefrorenen See (oder auf festgefahrenem Schnee) Anlauf nehmen und dann im Stehen rutschen. Nach ein paar Mal ergibt das eine blanke Rutschbahn (schwäbisch: "Schleifetse") http://www.abendblatt.de/vermischtes/ar ... iburg.html
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Achso. Naja, das mit der Eisbahn klang sehr nach Schlittschuhlaufen.
Jedenfalls ist es nicht nur eine Rutsch-, sondern vielmehr eine Gleitbewegung. Insofern wäre Schlittern zumindest ebenso geeignet, um die Gleitbewegung beim Skilaufen nachzuahmen bzw. zu erlernen, wie die des Abrutschens beim Snowboarden. Tafaas bezog sich vermutlich auch auf die Fixierung beider Füße auf einem Brett, das hat man beim Schlittern nicht. Ebenso rutscht man nicht seitwärts, sondern in Blickrichtung.
Hier gibt's die lustige Geschichte dazu (letztendlich hat ein paar gestauchter Skier die zündende Idee gebracht): http://homeboyski.com/2009/04/01/a-trib ... cker-skis/
Jedenfalls ist es nicht nur eine Rutsch-, sondern vielmehr eine Gleitbewegung. Insofern wäre Schlittern zumindest ebenso geeignet, um die Gleitbewegung beim Skilaufen nachzuahmen bzw. zu erlernen, wie die des Abrutschens beim Snowboarden. Tafaas bezog sich vermutlich auch auf die Fixierung beider Füße auf einem Brett, das hat man beim Schlittern nicht. Ebenso rutscht man nicht seitwärts, sondern in Blickrichtung.
Schwer zu sagen. Vor mehr als 10 Jahren hat jedenfalls Shane McConkey die Idee gehabt, aufgebogene Wasserski im Tiefschnee einzusetzen. So ist, soweit ich weiß, der moderne Rocker für Skier entstanden bzw. populär geworden.Und auch bei den boards hat sich einiges geändert, wurde nicht der Rocker auch von Burton erfunden?
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Dass das Rocker-Prinzip aus der Freerideszene kommt und schon über ein Jahrzehnt alt ist, ist wohl unbestritten. Aber erst die Einführung bei den Snowboards und die Feststellung, wie viel leichter die Umleitungsschilder dadurch auch auf harter Piste drehen, hat auch die Skibauer auf den Trichter gebracht.
Sicher nicht. Denn beim Schlittern hast du keine gleichmäßg glatte Bahn, sondern musst plötzliches Abbremsen ausgleichen können. Das geht aber nur, wenn du schräg und am besten möglichst seitlich stehst - wie auf einem Snowboard. Schlitterst du in einer Position frontal wie auf Ski, liegst du sehr schnell auf der Nase. Auf Ski übernimmt diese Vor-zurück-Balancearbeit nämlich der Ski selbst bzw. der Meter vor und der halbe hinter der Bindung - was man z.B. merkt, wenn man versucht, auf Bigfoots so zu fahren wie auf Sport- oder Racecarvern.axisofjustice hat geschrieben:Insofern wäre Schlittern zumindest ebenso geeignet, um die Gleitbewegung beim Skilaufen nachzuahmen bzw. zu erlernen
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Mitleser
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Meine Beobachtungen (muss aber nicht immer so sein): Die Boarder spielen wie geschrieben Schneepflug, rutschen mangels Fahrkönnen den halben Hang runter, machen dabei auch so manche Buckel eben, bleiben dann kurz stehen um dann seitlich wegzufahren. Zurück bleibt ein grosser Haufen (mir gefallen die Buckel aber)Foto-Irrer hat geschrieben: (hier handelte es sich um schweren Schnee, wo man als Snowboarder dann halt mal Schneepflug spieltIst ja sogar ein positiver Effekt. Während Skifahrer nichts anderes machen, als den ganzen Tag Häufchen aufschütten, halten die Boarder dagegen und bügeln diese wieder glatt
)
Die guten Skifahrer stehen genauso wie die besseren Boarder auch am Pistenrand, während man desöfteren beobachtet, dass Boarder auch mitten auf der Piste sitzen und zwar sehr oft hinter Kuppen wo man sie erst spät sieht (stehen können die ja nicht)Foto-Irrer hat geschrieben:PS: Die Skifahrer stehen ja AUF der Piste. Snowboarder, die wegen einem Schussstück abschnallen, laufen ja wenigstens am Rand der Piste. Auch ist der Anteil an Skifahrern, die immer und überall auf der Piste rumstehen größer als der Anteil Snowboarder, weil die am Pistenrand sitzen (allein aus Selbstschutz, damit keine zwei Bretter sich in den Rücken bohren).
Der Grund, daß der Anteil der rumstehenden Skifahrer größer ist, ist der selbe wie dieser Tread: Es gibt anteilsmäßig nicht mehr so viele Boarder
Die Nachteile vom Board sind nicht von der Hand zu weisen: Vor und nach jeder Liftfahrt an/abschnallen, Schlepplift unangenehm, Flachstücke oder Gegenanstige nervig, stehen geht schlecht, so haben die immer nasse Hintern, man muss das Teil immer unterm Arm tragen und kann es nicht auch mal auf die Schulter legen.
Beim laufen selbst haben sie natürlich einen grossen Vorteil mit ihren Boots.
Und die neue Skigeneration mit TwinTip oder Rocker machen ja auch einen riesen Spass. Auch in den überall entstandenen Parks sieht man mehrheitlich Skifahrer, was noch vor 5 Jahren nicht so der Fall war.
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Kann ich beides nicht so stehen lassen. Ersteres ist abhängig von der Kleidung, ich hab auf jeden Fall noch nie einen nassen Hintern gehabt. Zweites ist gerade ein Vorteil. Ich kann ohne Probleme das Board von meiner Freundin und mir sogar unter einem Arm tragen. Aber wenn ich in den Dolomiten die Ski von den Kindern meiner Schwester noch bekomme, sind die deutlich schwerer (Kinderski wohlgemerkt).Mitleser hat geschrieben:so haben die immer nasse Hintern, man muss das Teil immer unterm Arm tragen und kann es nicht auch mal auf die Schulter legen.
Momentan sehe ich es aber so, dass ich für meine Kinder irgendwann wieder auf Ski zurück gehe, da das Zwischen-die-Beine-nehmen und Vorfahren auf Board entsprechend nicht funktioniert.
und die Rucksackproblematik, die wir aufgrund eines Malheurs gerade in Hoch-Ybrig haben:
Als Boarder sitze ich ja mit Rucksack schräg im Sessel, also Rücken berührt die Lehne. Der nimmt dann natürlich links ein bischen Platz ein.
Ein Skifahrer muss sich aufgrund der störenden Stöcke lange vor dem Lifteinstieg entscheiden, was er mit seinem Rucksack macht. Ich fahre mit Rucksack angeschnallt bis zur Schranke vor und sehe dann ja, ob links neben mir einer einsteigen möchte. Kommt da noch jemand vorgefahren, ein Druck auf die Schnalle und ein Ruck nach vorne und ich hab den dank freier Hände nicht mehr auf dem Rücken.
Bzgl. Hang runterruschten:
Es kann mir kein Skifahrer erzählen, dass es Spaß macht, wenn man sich von Buckel zu Buckel quälen muss. Ergo ist es für Anfängerskifahrer eine Tortur, für Anfängerboarder hingegen völlig latte. Wenn er irgendwann besser ist, fährt der Boarder dort Schwünge, genauso wie der Skifahrer dann locker von Buckel zu Buckel schwingt. Und das passiert in meinen Augen beim Boarden schneller.
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Es wird immer solche Boarder geben. Noch viel länger gibt es aber Skifahrer, die auf genau die gleich Art und Weise (Abrutschen) eine eigentlich griffige Piste in eine betonharte Fläche verwandeln. Und im Frühjahr aus einer Talabfahrt eine einzige große, mit Sulzbuckeln übersäte Eisplatte machen. Das war vor 30 Jahren so und wird auch in 30 Jahren noch so sein.Mitleser hat geschrieben:Meine Beobachtungen (muss aber nicht immer so sein): Die Boarder spielen wie geschrieben Schneepflug, rutschen mangels Fahrkönnen den halben Hang runter, machen dabei auch so manche Buckel eben, bleiben dann kurz stehen um dann seitlich wegzufahren.
Den Legionen von Skifahrern, die (z.B. in anderen Foren) immer fragen "mit welchem Ski kann ich auch im Frühjahrssulz noch kraftsparend fahren", kann man einfach antworten: mit einem Snowboard. Ich fahre beides gern: vormittags pickelharte Piste auf Ski, nachmittags auf dem Bügelbrett im Sulz.
Das Zwischen-die Beine-nehmen würde ich außer im Schlepplift sowieso ganz lassen. Damit erzieht man Kinder sehr zuverlässig zu extremer Rücklge.Foto-Irrer hat geschrieben:wieder auf Ski zurück gehe, da das Zwischen-die-Beine-nehmen und Vorfahren auf Board entsprechend nicht funktioniert
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Danke für den Hinweis. Nennt sich bei uns die berühmte Kackstuhlhaltung. Wäre ja ein Aufhänger für einen "Wie bringe ich meinem Kind das Skifahren bei"-Thread.chianti hat geschrieben:Damit erzieht man Kinder sehr zuverlässig zu extremer Rücklge.
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
In Bezug auf die Vor/Rück-Ausgleichsbewegung mag das stimmen. Es gibt allerdings genug skiähnliche Bewegungsmuster, die man dort mit einübt. Du ergänzt allerdings, weshalb es auch für das Snowboarden hilft.chianti hat geschrieben:Dass das Rocker-Prinzip aus der Freerideszene kommt und schon über ein Jahrzehnt alt ist, ist wohl unbestritten. Aber erst die Einführung bei den Snowboards und die Feststellung, wie viel leichter die Umleitungsschilder dadurch auch auf harter Piste drehen, hat auch die Skibauer auf den Trichter gebracht.Sicher nicht. Denn beim Schlittern hast du keine gleichmäßg glatte Bahn, sondern musst plötzliches Abbremsen ausgleichen können. Das geht aber nur, wenn du schräg und am besten möglichst seitlich stehst - wie auf einem Snowboard. Schlitterst du in einer Position frontal wie auf Ski, liegst du sehr schnell auf der Nase. Auf Ski übernimmt diese Vor-zurück-Balancearbeit nämlich der Ski selbst bzw. der Meter vor und der halbe hinter der Bindung - was man z.B. merkt, wenn man versucht, auf Bigfoots so zu fahren wie auf Sport- oder Racecarvern.axisofjustice hat geschrieben:Insofern wäre Schlittern zumindest ebenso geeignet, um die Gleitbewegung beim Skilaufen nachzuahmen bzw. zu erlernen
Die Möglichkeit der voneinander unabhängigen Beinbewegung und generell das Gleiten auf einer rutschigen Unterlage sind jedenfalls Elemente, die hier erlernt werden.
Ist jetzt aber auch egal, geht ja um die Zukunft des Brettsports.
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gfm49
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
so um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat man als eine der ersten Aktivitäten im Skikurs seitlich abrutschen gelernt - für den Fall daß es einem zu steil wird oder man sonst nicht mehr weiterweiß. Das ist ja letztlich auch nichts anderes. Lernt man das nicht mehr oder traut man sich aus Scham nicht mehr?Foto-Irrer hat geschrieben:Sowas machen Boarder nicht, die rutschen an einer Seite runter und lachen über die auf den Buckeln stehenden und nicht weiter wissenden Skifahrer:
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Einigermaßen erlernbar sicherlich. 95% der Boarder bleiben da aber auch stehen, man sieht anteilsmäßig wesentlich weniger sehr gute Snowboarder als sehr gute Skifahrer. Ob das daran liegt, dass die meisten Snowboarder keinen Bock haben, sich technisch zu perfektionieren, es tatsächlich vergleichsweise schwer ist, als fortgeschrittener Fahrer noch große Entwicklungssprünge zu machen oder die Boarder auf weniger Sporttage kommen mag ich nicht beurteilen.Foto-Irrer hat geschrieben:Ich behaupte sogar, einigermaßen boarden in einem Winter! Vorteil am Snowboard ist ja, dass Du bereits nach ein paar Tagen überall runterkommst, und sei es den schwarzen Hang auf nur einer Kante runterrutscht. Der Stil entwickelt sich halt nach und nach.molotov hat geschrieben:Einigermaßen boarden in 1-2 Wintern?
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Re: AW: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
ich glaube es ist peinlicher, wie auf dem Foto von mir zu sehen, abzuschnallengfm49 hat geschrieben:Lernt man das nicht mehr oder traut man sich aus Scham nicht mehr?
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Seh ich genauso.thun hat geschrieben:Einigermaßen erlernbar sicherlich. 95% der Boarder bleiben da aber auch stehen, man sieht anteilsmäßig wesentlich weniger sehr gute Snowboarder als sehr gute Skifahrer. Ob das daran liegt, dass die meisten Snowboarder keinen Bock haben, sich technisch zu perfektionieren, es tatsächlich vergleichsweise schwer ist, als fortgeschrittener Fahrer noch große Entwicklungssprünge zu machen oder die Boarder auf weniger Sporttage kommen mag ich nicht beurteilen.Foto-Irrer hat geschrieben:Ich behaupte sogar, einigermaßen boarden in einem Winter! Vorteil am Snowboard ist ja, dass Du bereits nach ein paar Tagen überall runterkommst, und sei es den schwarzen Hang auf nur einer Kante runterrutscht. Der Stil entwickelt sich halt nach und nach.molotov hat geschrieben:Einigermaßen boarden in 1-2 Wintern?
Ich denke bei den meisten Boardern ist es so, dass sie denken wenn sie an den Übungsliften in den Mittelgebirgen die Pisten sehr gut herunterkommen es auch woanders auch können. Wenn sie dann aber dann das erste mal z.B. an Sporttagen ins Allgäu gehen sehen dass sie mit den skifahrern nicht mithalten können vergeht ihnen schnell die Lust und wechseln wieder aufs skifahren.
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Ach, ich weiß nicht. Ich hab vor erst 2 Jahren mit dem Snowboarden als junger 33jähriger angefangen, ich war vorher aktiver Wintersportgegner. Angefixt wurde ich in Landgraaf in der Skihalle. Es stimmt schon, die erste "echte" Piste im Zillertal (die blaue 8 am Penken) war dann schon ein Abenteuer und so überhaupt nicht mit dem Hügel in der Skihalle vergleichbar. Allerdings haben mich die besser fahrenden Skifahrer nicht wirklich interessiert. Kann aber daran gelgen haben, das ich a) Wintersporttourist bin und b) nie auf Ski gestanden bin. Auch waren die mitfahrenden Ski-Freunde immer so nett und haben regelmäßig auf die lahmen Snowboarder gewartet.TVT hat geschrieben: Ich denke bei den meisten Boardern ist es so, dass sie denken wenn sie an den Übungsliften in den Mittelgebirgen die Pisten sehr gut herunterkommen es auch woanders auch können. Wenn sie dann aber dann das erste mal z.B. an Sporttagen ins Allgäu gehen sehen dass sie mit den skifahrern nicht mithalten können vergeht ihnen schnell die Lust und wechseln wieder aufs skifahren.
Drei Wintersportwochen weiter, haben sich die Wartezeiten allerdings verkürzt. Ich weiß jetzt nicht wie schnell so was mit Ski geht, aber ich finde den Fahrfortschritt beim Snowboard in Abhängigkeit von den überhaupt genutzten Wintersporttagen schon beachtlich. Mir fehlt aber auch der Vergleich zu Ski.
Ich glaube der größte Unterschied bei beiden Sportarten ist die Anzahl blauer Flecke und Prellungen. Auf dem Snowboard fällt man doch relativ häufig in den eŕsten 3 Tagen
- thun
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
^^
Dass das ein Faktor für massenweise Wechsel sein soll glaube ich wiederum nicht. Schließlich wäre man dann ja auch nicht sofort ein super Skifahrer.
Außerdem: Ich bin Allgäuer, auch in meinem Bekanntenkreis - wo es sicherlich nicht an fehlenden Möglichkeiten zum regelmäßigen Fahren liegt - gibt es sehr sehr wenige gute Boarder. Ich zähle zwei bis drei, alle dann auch als Snowboardlehrer tätig gewesen. Die Masse fährt mittelmäßig bis gut, kann aber mit guten Skifahrern im Gegensatz zu ersteren halt nicht mithalten.
Dass das ein Faktor für massenweise Wechsel sein soll glaube ich wiederum nicht. Schließlich wäre man dann ja auch nicht sofort ein super Skifahrer.
Außerdem: Ich bin Allgäuer, auch in meinem Bekanntenkreis - wo es sicherlich nicht an fehlenden Möglichkeiten zum regelmäßigen Fahren liegt - gibt es sehr sehr wenige gute Boarder. Ich zähle zwei bis drei, alle dann auch als Snowboardlehrer tätig gewesen. Die Masse fährt mittelmäßig bis gut, kann aber mit guten Skifahrern im Gegensatz zu ersteren halt nicht mithalten.
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Wombat
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Re: Cool? Von wegen – das Snowboard ist tot
Snowboarden ist ja SO einfach. Es reich aufs Board zu stehen und es fährt von alleine. Könnte man meinen, wenn man den Erzählungen glaubt. Einfach ist es aber nur, wenn man den richtigen Lehrer hat. Viele lernen es bei Kollegen weil es ja SO einfach ist. Nur, wenn's der Kuppel nie gelernt hat, lernt es der Schüler auch nicht. Viele können nicht mal die grundlegende Technik, Oberkörper-Rotation, sondern reisen mit dem hinteren Bein am Brett herum, als wäre es ein Trottinett und wundern sich am Abend das sie platt sind. Oder liegen dauern im Schnee, weil sie sonst die Technik nicht beherrschen. Irgend wann ist der Schüler dann so frustriert, das er entweder aufhört, oder auf die Ski wechselt.
Btw ist das wieder ein ... Titel. Gerade mal ein Absatz handelt vom Snowboarden.
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