Gestartet in den Skitag bin ich an diesem Tag in Sternrodt:
Anfahrt:
Von Solingen nach Sternrodt in rd. 100 Minuten über Dortmund.
Link Homepage Sternrodt:
http://www.sternrodt-skilift.de/panorama.php
Wetter:
bewölkt, zeitweise Sonne und Schneeschauer
Temperatur:
ca. -5
Schneezustand:
Gewalzter Untergrund (reiner Naturschnee) + dünne ungewalzte Neuschneeauflage, ganz unten ein paar Steine
Geöffnete Anlagen:
Linker Lift
Geschlossene Anlagen:
Rechter Lift
Offene Pisten:
alle
Geschlossene Pisten:
-
Wartezeiten:
0 minuten
Gefallen:
nix los
Nicht gefallen:
Geringe Schneedecke, dadurch ein paar Steine,
Das Gebiet besteht aus zwei parallelen, für Sauerlandverhältnisse recht flotte Schlepplifte. Leider existiert nur eine offizielle Abfahrt, Abfahrten durch den Wald sind offiziell verboten. Der obere Bereich ist recht flach, unten wird es dann steiler. Angekommen waren wir um kurz vor 9 zum Betriebsstart, gekauft haben wir uns nur eine 5-Fahrten-Karte, da es anschließend direkt weiter zum nächsten Gebiet gehen sollte. Gegen 10 Uhr, als wir wieder aufbrachen, wurde dann auch der rechte Lift angeworfen, mittlerweile hatte sich auch der Parkplatz etwas mehr gefüllt.
Fazit: Für ein, 2 Stunden ein netter Hang, habe hier noch nie nennenswerten Andrang erlebt (war jetzt mein dritter Besuch hier).
Bilder:
Talstation und unterer Bereich um 9 Uhr: Was für ein Gegensatz zu den Menschenmassen in Winterberg!
Im Lift:
Abfahrt, unterer steilerer Bereich:
Anschließend ging es weiter zu einem Gebiet, das an diesem Wochenende zum ersten Mal seit 2 Jahren geöffnet hatte: Fort Fun. Auch dieses Skigebiet hat keine Schneekanonen und daher nur bei ausreichend Naturschnee geöffnet (beim ersten Wintereinbruch hatten sie glaube ich - warum auch immer - nicht geöffnet). Generell wird hier nicht gerade oft aufgemacht, im letzten Jahr war - soweit ich weiß aufgrund interner Probleme der Betreibergesellschaft - trotz Tage mit ausreichendem Schnee kein Betrieb.
Das Skigebiet besteht aus einem uralten Leitner-Schlepplift am Parkplatz, sowie einer, vom Schlepplift aus nur über einen schmalen nicht ausgeschilderten und markierten Weg erreichbaren uralten Leitner DSB, die als kleines Kuriosum vor ca. 3 Jahren gebrauchte VonRoll Sessel erhalten hat, da der TÜV die alten Sessel nicht mehr bereit war abzunehmen. Die interessantere Abfahrt ist die zur DSB-gehörige, im direkten Vergleich zum Sternrodt auch noch für mich etwas ansprechender, da durchgängig etwas steiler. Die Schneeverhältnisse waren dem am Sternrodt ähnlich, jedoch war nach dem letzten Schneefall noch komplett frisch gewalzt worden. Leider lies es sich bei der Schneelage nicht verhindern, das auch hier der ein oder andere Stein- oder Erdbrocken auf der Pist war.
Während ich schon in Sternrodt dachte, das ja für ein Wochenende nicht grade viel los ist, wurde ich in Fort Fun eines besseren belehrt: Am Schlepplift war noch ca. jeder 2 Bügel besetzt, jedoch fand kaum einer den nicht markierten Weg zur DSB, daher war ich an der DSB bis auf 2 bis 3 andere Personen komplett allein. Insgesamt war daher Fort Fun an diesem Tag das Highlight für mich, selbst die Piste war um 12 Uhr größtenteils noch frisch gewalzt. Einzig störend war, dass sich auf jedem Sessel eine Eisschicht befand, die dann schön antaute, wenn man saß, daher war mein Po und die Oberschenkel nach ein paar Fahrten ziemlich durchnässt.
Link zur Homepage:
http://www.fortfun-winterwelt.de/
Anfahrt: Vom Sternrodt in ca. 30 min über Landstraßen
Wetter:
bewölkt, zeitweise Sonne und Schneeschauer
Temperatur:
ca. -3
Schneezustand:
Frisch gewalzt, teilweise steinig
Geöffnete Anlagen:
Schlepplift, Sesselbahn
Geschlossene Anlagen:
keine
Offene Pisten:
alle
Geschlossene Pisten:
-
Wartezeiten:
0 minuten
Gefallen:
überhaupt nix los, günstige Skihütte am Schlepplift
Nicht gefallen:
Vereiste Sitzflächen der Sessel.
Fazit: Für 2-3 Stunden eine schöne Piste, wäre auch noch länger geblieben, wenn nicht die Eisschichten auf den Sesseln gewesen wären.
Fotos:
Schlepplift am Parkplatz, ein uralt-Leitner. Hier war noch der meiste Betrieb im Gebiet.
Blick auf den Lift mit Hang, nahezu komplette Strecke:
DSB-Talstation (wahrscheinlich die älteste Sesselbahn im Sauerland, aber in meiner Heimatstadt haben wir eine ältere
DSB-Strecke, schön hochwinterlich hier:
DSB-Strecke, links übrigens ein Alpine-Coaster, der genauso weit hochgeht wie die Sesselbahn:
Bergstation. Kleines Kuriosum: Wenn man auf der inneren Sesselseite sitzt, kann man aufgrund des ebenen Ausstiegs nicht einfach geradeaus wegfahren, sondern tritt schnell zur Seite um den Sessel an sich vorbei zu lassen und erst anschließend den Ausstiegsbereich zu verlassen.
Abfahrt, unspektakulär, aber schön (Man darf natürlich im Mittelgebierge nicht zu hohe Ansprüche haben)
Unteres Abfahrtsende. Man sieht dass nicht gerade viel Schnee liegt, es kommen Steine zum Vorschein.
Anschließend ging es noch in ein weiteres Gebiet: Hohe Lied. Hier war an diesem Tag mit Abstand am meisten los, trotzdem betrugen die Wartezeiten jetzt am Samstag Nachmittag nur ca. 1 - 2 Minuten, zeitweise konnte man auch direkt durchgehen. Da der Lift ja hier schon dokumentiert wurde, beschränke ich mich auf ein Foto und die üblichen Fakten.
Anfahrt: Vom Fort Fun in ca. 15 min über Landstraßen
Rückfahrt: Nach Solingen in ca. 85 min über Dortmund, Wuppertal
Wetter:
bewölkt, zunehmend mehr Schneefall
Temperatur:
ca. -2
Schneezustand:
Zerfahren, im mittleren und unteren Bereich sehr viele Steine.
Geöffnete Anlagen:
Tellerlift und Kurzbügelschlepper
Geschlossene Anlagen:
Übungslift links
Offene Pisten:
alle
Geschlossene Pisten:
-
Wartezeiten:
1-2 minuten
Gefallen:
-
Nicht gefallen:
Zahlreiche Steine in der Piste, leider kam dadurch nicht wirklich Fahrspaß auf, "teuerstes" Gebiet des Tages
Fazit: Bei besseren Bedingungen durchaus empfehlenswert, heute leider ein Reinfall.
Foto:
Hang mit den beiden Hauptliften: