Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
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- chr
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Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
Eine Woche Dolomitenurlaub sind bei meiner Frau und mir schon seit Jahren Tradition. Allerdings wechseln wir immer wieder die Urlaubsorte, um so Jahr für Jahr unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen. Nach einem Fassatalurlaub im Vorjahr, bei dem wir viele Kleinschigebiete wie Karerpass, Passo Pellegrino, Passo Rolle, Ciampac oder Ciampidie besucht hatten, ging es heuer nach Corvara. Und im Gegensatz zum Vorjahr, wo uns täglich unser PKW in die unterschiedlichen Gebiete brachte, sollte heuer jeder Schitag direkt vor der Tür unserer FEWO beginnen, haben wir uns doch nur ca. 50m vom Arlaralift einquartiert.
2. 2. 2013 Kronplatz
Die Idee bereits am Anreisetag schizufahren ist vor sechs Jahren entstanden, als der Wetterbericht für unsere damalige Urlaubswoche nur Schneefall prognostizierte, und der Anreisetag der letzte Schönwettertag sein sollte. Heuer sollte laut Prognose am Anreisetag das schlechteste Wetter der Woche herrschen. Eigentlich verrückt sich um 3:15 Uhr in Wien ins Auto zu setzen um gegen 9:30 Uhr in Olang am Fuße des Kronplatzes anzukommen. Da wir uns aber bereits mit Freunden verabredet hatten, deren Abreisetag unser Anreisetag war, zogen wir den Plan durch.
Wetter: dicht bewölkt, vormittags noch leichter Schneefall, im Gipfelbereich teilweise stürmischer Wind bei ca. -8°C. Starken Schneefall hatten wir noch am Morgen bei unserer Ankunft.
Lift- und Pistenstatus: lt. Anzeigetafel waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten hatte ich meist keine, nur an gut frequentierten Bahnen, wie z.B. der EUB Miara, mussten wir 3 bis 4 FBM warten. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Fahrgäste die FBM nur zu max. 50% auffüllten. Ob die EUB Kronplatz 2000 an diesem Tag wirklich in Betrieb war, kann ich nicht bestätigen.
Pistenzustand: Große Neuschneemengen zum Betriebsbeginn, diese dann teilweise windgepresst, das waren keine guten Voraussetzungen für gute Pistenverhältnisse. Die Aufhügelungen im Tagesverlauf fielen höher aus als sonst. Flache talnahe Pisten wie z.B. Miara gingen am Besten zu fahren.
Fotos: In den Dolomiten könnte man normalerweise minütlich herrliche Fotos machen, bei dem schlechten Wetter an diesem Tag habe ich den Apparat aber nur ausgepackt, um diesen Bericht zu vervollständigen.
2. 2. 2013 Kronplatz
Die Idee bereits am Anreisetag schizufahren ist vor sechs Jahren entstanden, als der Wetterbericht für unsere damalige Urlaubswoche nur Schneefall prognostizierte, und der Anreisetag der letzte Schönwettertag sein sollte. Heuer sollte laut Prognose am Anreisetag das schlechteste Wetter der Woche herrschen. Eigentlich verrückt sich um 3:15 Uhr in Wien ins Auto zu setzen um gegen 9:30 Uhr in Olang am Fuße des Kronplatzes anzukommen. Da wir uns aber bereits mit Freunden verabredet hatten, deren Abreisetag unser Anreisetag war, zogen wir den Plan durch.
Wetter: dicht bewölkt, vormittags noch leichter Schneefall, im Gipfelbereich teilweise stürmischer Wind bei ca. -8°C. Starken Schneefall hatten wir noch am Morgen bei unserer Ankunft.
Lift- und Pistenstatus: lt. Anzeigetafel waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten hatte ich meist keine, nur an gut frequentierten Bahnen, wie z.B. der EUB Miara, mussten wir 3 bis 4 FBM warten. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Fahrgäste die FBM nur zu max. 50% auffüllten. Ob die EUB Kronplatz 2000 an diesem Tag wirklich in Betrieb war, kann ich nicht bestätigen.
Pistenzustand: Große Neuschneemengen zum Betriebsbeginn, diese dann teilweise windgepresst, das waren keine guten Voraussetzungen für gute Pistenverhältnisse. Die Aufhügelungen im Tagesverlauf fielen höher aus als sonst. Flache talnahe Pisten wie z.B. Miara gingen am Besten zu fahren.
Fotos: In den Dolomiten könnte man normalerweise minütlich herrliche Fotos machen, bei dem schlechten Wetter an diesem Tag habe ich den Apparat aber nur ausgepackt, um diesen Bericht zu vervollständigen.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
3. 2. 2013 Alta Badia zwischen Edelweißtal und Pralongia
An diesem Tag wollten wir ursprünglich mit den Schiern nach Gröden schaukeln. Doch ein plötzlicher Stopp in der EUB Plans-Frara und eine längere Fahrt mit verminderter Geschwindigkeit (wegen Sturm?) veranlasste uns sicherheitshalber in Alta Badia zu bleiben. Es könnten ja wichtige Verbindungsbahnen ihren Betrieb wegen Sturm einstellen. Am Ende des Tages wussten wir, dass diese Sorge unbegründet war. So ergab sich aber die Gelegenheit einen Großteil des Vormittages im Edelweißtal zu verbringen, ehe es am Nachmittag noch nach St. Kassian und auf die Pralongia ging. Wenn man schon in Corvara wohnt, so darf die unmittelbare Umgebung auch ausführlich abgearbeitet werden.
Wetter: Es war überwiegend sonnig bei ca. -8°C, einige harmlose Wolken sind durchgezogen, nur der Wind war stellenweise extrem kräftig, vor allem am Vormittag.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen, wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte und Pisten geöffnet. Wartezeiten gab es um die 3 Minuten, die man aber bei einer besseren FBM-Befüllung deutlich reduzieren hätte können.
Pistenzustand: mit einem Wort zusammengefasst: Unterschiedlich! Während die Piste bei der KSB Forcelles weich war und schon in den ersten Betriebsstunden die Hügelbildung einsetzte, herrschten vis a vis am Col Pradat noch die idealen hart-griffigen Verhältnisse. Am Grödnerjoch gab es über Nacht einige cm Neuschnee, auf der Pralongia hatte der Wind einige Pisten pickelhart gemacht.
Fotos: endlich wieder Dolomiten bei Schönwetter.
An diesem Tag wollten wir ursprünglich mit den Schiern nach Gröden schaukeln. Doch ein plötzlicher Stopp in der EUB Plans-Frara und eine längere Fahrt mit verminderter Geschwindigkeit (wegen Sturm?) veranlasste uns sicherheitshalber in Alta Badia zu bleiben. Es könnten ja wichtige Verbindungsbahnen ihren Betrieb wegen Sturm einstellen. Am Ende des Tages wussten wir, dass diese Sorge unbegründet war. So ergab sich aber die Gelegenheit einen Großteil des Vormittages im Edelweißtal zu verbringen, ehe es am Nachmittag noch nach St. Kassian und auf die Pralongia ging. Wenn man schon in Corvara wohnt, so darf die unmittelbare Umgebung auch ausführlich abgearbeitet werden.
Wetter: Es war überwiegend sonnig bei ca. -8°C, einige harmlose Wolken sind durchgezogen, nur der Wind war stellenweise extrem kräftig, vor allem am Vormittag.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen, wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte und Pisten geöffnet. Wartezeiten gab es um die 3 Minuten, die man aber bei einer besseren FBM-Befüllung deutlich reduzieren hätte können.
Pistenzustand: mit einem Wort zusammengefasst: Unterschiedlich! Während die Piste bei der KSB Forcelles weich war und schon in den ersten Betriebsstunden die Hügelbildung einsetzte, herrschten vis a vis am Col Pradat noch die idealen hart-griffigen Verhältnisse. Am Grödnerjoch gab es über Nacht einige cm Neuschnee, auf der Pralongia hatte der Wind einige Pisten pickelhart gemacht.
Fotos: endlich wieder Dolomiten bei Schönwetter.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
4. 2. 2013 Alta Badia zwischen Grödnerjoch und Santa Croce
Auch an diesem Tag wollten wir eigentlich nach Gröden schaukeln, aber als wir die 4KSB Cir erreichten, hatte diese Bahn wegen eines Defektes ihren Betrieb noch nicht aufgenommen. Zunächst hieß es, es würde noch eine halbe Stunde dauern. Als wir jedoch nach dieser Zeit und weiteren Fahrten in der Kabinenbahn Frara erneut zur Cir-Sesselbahn kamen, und die Situation unverändert war, beschlossen wir auf weitere Wiederholungsfahrten am Grödnerjoch zu verzichten. (Die Piste war überbevölkert, fuhren doch einerseits zahlreiche Rondafahrer von Gröden kommend Richtung Kolfuschg, so kamen andererseits auch sämtliche Schifahrer, die wie wir eigentlich in die Gegenrichtung unterwegs waren auch auf die selbe Piste zurück nach Kolfuschg.) Wir beschlossen auf weitere Wiederholungen zu verzichten und nach Santa Croce zu fahren.
Wetter: Als wir morgens aus dem Fenster blickten schneite es leicht. Als wir die Schi anschnallten kam die Sonne durch und es wurde ein sehr freundlicher Tag. Außerdem war es relativ warm bei Temperaturen um +5°C tagsüber in Tallagen. Am Grödnerjoch am Morgen war es deutlich kälter und vor allem sehr windig.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte (außer 4KSB Cir) und Pisten geöffnet. Die Wartezeit war nie größer als 5 FBM.
Pistenzustand: Dieser Tag kam den gewohnt guten Dolomitenverhältnissen am Nächsten. Allerdings haben die geringen 3cm Neuschnee die perfekte Präparierung versteckt und die Pisten damit schneller zerfahren.
Fotos: vor allem vom Kreuzkofel
Auch an diesem Tag wollten wir eigentlich nach Gröden schaukeln, aber als wir die 4KSB Cir erreichten, hatte diese Bahn wegen eines Defektes ihren Betrieb noch nicht aufgenommen. Zunächst hieß es, es würde noch eine halbe Stunde dauern. Als wir jedoch nach dieser Zeit und weiteren Fahrten in der Kabinenbahn Frara erneut zur Cir-Sesselbahn kamen, und die Situation unverändert war, beschlossen wir auf weitere Wiederholungsfahrten am Grödnerjoch zu verzichten. (Die Piste war überbevölkert, fuhren doch einerseits zahlreiche Rondafahrer von Gröden kommend Richtung Kolfuschg, so kamen andererseits auch sämtliche Schifahrer, die wie wir eigentlich in die Gegenrichtung unterwegs waren auch auf die selbe Piste zurück nach Kolfuschg.) Wir beschlossen auf weitere Wiederholungen zu verzichten und nach Santa Croce zu fahren.
Wetter: Als wir morgens aus dem Fenster blickten schneite es leicht. Als wir die Schi anschnallten kam die Sonne durch und es wurde ein sehr freundlicher Tag. Außerdem war es relativ warm bei Temperaturen um +5°C tagsüber in Tallagen. Am Grödnerjoch am Morgen war es deutlich kälter und vor allem sehr windig.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte (außer 4KSB Cir) und Pisten geöffnet. Die Wartezeit war nie größer als 5 FBM.
Pistenzustand: Dieser Tag kam den gewohnt guten Dolomitenverhältnissen am Nächsten. Allerdings haben die geringen 3cm Neuschnee die perfekte Präparierung versteckt und die Pisten damit schneller zerfahren.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
5. 2. 2013 Lagazuoi und 5 Torri
Habe ich in der Einleitung geschrieben, dass wir alle Schitage bei unserem Quartier in Corvara starten und das Auto stehen bleibt? Das hat sich an diesem Tag aus zwei Gründen geändert.
1. Wir mussten für unsere FEWO Lebensmittel besorgen und das ist bei der Lage neben dem Arlaralift nicht so einfach, wenn man das Auto stehen lassen will. Man könnte entweder rund 1km und cirka 100 Höhenmeter zum nächsten Alimentari marschieren, oder am Ende des Schitages vor der letzten Bergfahrt einkaufen und die Lebensmittel im Rucksack per Schi ins Quartier befördern.
2. Meine Frau hat Probleme bei Autobusfahrten auf kurvenreichen Straßen. Ins Schigebiet Falzarego 5 Torri wollte sie aber auch unbedingt.
Damit lautete der Tagesplan: Wir fahren mit dem KFZ auf den Falzaregopass zum Schifahren und anschließend zum großen deSpar nach La Villa zum Einkaufen.
Wir parkten bei der 3SB Falzarego und machten auf Selbiger und dem Col Gallina-Tellerlift zahlreiche Wiederholungsfahrten, ehe dann zwei Mal die Lagazuoiabfahrt in Angriff genommen wurde. Um die Mittagszeit und am Nachmittag hielten wir uns bei den 5 Torri auf, danach ging es über den Croda Negra zurück zum Falzaregolift.
Wetter: Bis ca. 10:30 war der Himmel noch sehr bedeckt, danach lockerte es etwas auf und der Tag wurde freundlicher. Wind war an den Bergstationen Averau und Lagazuoi spürbar. Die Temperatur betrug -5°C.
Lift- und Pistenstatus: Es waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten gab es keine.
Pistenzustand: Die meisten Pisten waren den ganzen Tag perfekt und an der DSB Averau sowie an der 3SB Falzarego und dem Tellerlift Col Gallina konnte man sogar noch kurz vor Betriebsschluss auf frischen Raupenspuren fahren. Die Verbindungspiste von der DSB Croda Negra zum Falzaregolift war die negative Ausnahme. Erstmals bin ich diese Piste am späten Nachmittag gefahren. Am ersten Steilhang unmittelbar nach der Bergstation der DSB hat sich eine schmale Rinne gebildet, in der die meisten Schifahrer abgerutscht sind. Wenn man diesen Pistenabschnitt um diese Uhrzeit sieht, dann stelle ich mir schon die Frage, ob der Schibus, der ja jetzt nur noch selten zwischen 5 Torri und Falzaregopass fährt, nicht die bessere Alternative ist.
Auch von diesem Tag gibt es natürlich einige Bilder.
Habe ich in der Einleitung geschrieben, dass wir alle Schitage bei unserem Quartier in Corvara starten und das Auto stehen bleibt? Das hat sich an diesem Tag aus zwei Gründen geändert.
1. Wir mussten für unsere FEWO Lebensmittel besorgen und das ist bei der Lage neben dem Arlaralift nicht so einfach, wenn man das Auto stehen lassen will. Man könnte entweder rund 1km und cirka 100 Höhenmeter zum nächsten Alimentari marschieren, oder am Ende des Schitages vor der letzten Bergfahrt einkaufen und die Lebensmittel im Rucksack per Schi ins Quartier befördern.
2. Meine Frau hat Probleme bei Autobusfahrten auf kurvenreichen Straßen. Ins Schigebiet Falzarego 5 Torri wollte sie aber auch unbedingt.
Damit lautete der Tagesplan: Wir fahren mit dem KFZ auf den Falzaregopass zum Schifahren und anschließend zum großen deSpar nach La Villa zum Einkaufen.
Wir parkten bei der 3SB Falzarego und machten auf Selbiger und dem Col Gallina-Tellerlift zahlreiche Wiederholungsfahrten, ehe dann zwei Mal die Lagazuoiabfahrt in Angriff genommen wurde. Um die Mittagszeit und am Nachmittag hielten wir uns bei den 5 Torri auf, danach ging es über den Croda Negra zurück zum Falzaregolift.
Wetter: Bis ca. 10:30 war der Himmel noch sehr bedeckt, danach lockerte es etwas auf und der Tag wurde freundlicher. Wind war an den Bergstationen Averau und Lagazuoi spürbar. Die Temperatur betrug -5°C.
Lift- und Pistenstatus: Es waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten gab es keine.
Pistenzustand: Die meisten Pisten waren den ganzen Tag perfekt und an der DSB Averau sowie an der 3SB Falzarego und dem Tellerlift Col Gallina konnte man sogar noch kurz vor Betriebsschluss auf frischen Raupenspuren fahren. Die Verbindungspiste von der DSB Croda Negra zum Falzaregolift war die negative Ausnahme. Erstmals bin ich diese Piste am späten Nachmittag gefahren. Am ersten Steilhang unmittelbar nach der Bergstation der DSB hat sich eine schmale Rinne gebildet, in der die meisten Schifahrer abgerutscht sind. Wenn man diesen Pistenabschnitt um diese Uhrzeit sieht, dann stelle ich mir schon die Frage, ob der Schibus, der ja jetzt nur noch selten zwischen 5 Torri und Falzaregopass fährt, nicht die bessere Alternative ist.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
6. 2. 2013 Alta Badia zwischen Piz La Ila und Passo Campolongo
Den Plan, nach Gröden zu schaukeln haben wir schon beim morgendlichen Blick aus dem Fenster verworfen. Wieder hat es über Nacht geschneit. Zwar wurden alle Pisten noch am frühen Morgen frisch präpariert, allerdings weiß der Dolomitenkenner, dass bei solchen Verhältnissen die Hügelbildung besonders extrem ist, und so mancher Tragödienhang sich besonders schlimm präsentiert. Und der Alta Badia-Kenner weiß, wo man vor Ort abwechslungsreich Schi fährt und die schönsten Pisten hat. So gab es heute Wiederholungsfahrten auf allen Liften auf der Pralongia, an der KSB Arlara, am Cherz, am Crep de Mont, am Col Alt,…
Wetter: Ähnlich wie am Vortag war es morgens noch stark bewölkt, gegen mittag wurde es immer sonniger. Wind gab es nur auf der Pralongia, dort aber dafür sehr unangenehm. Hatte es am Vortag die -5°C noch am Berg, so waren das diesmal die Taltemperaturen. Am Berg war es deutlich kälter.
Lift- und Pistenstatus: In Alta Badia ist alles geöffnet, Wartezeiten hatten wir diesmal keine (max. 4FBM)
Pistenzustand: Wie schon in der Einleitung geschrieben, waren die präparierten Neuschneepisten pulvrig weich und damit schnell zerfahren. Die Hügelbildung fing daher schon früh am Tag an und war besonders stark. Die wenig frequentierten Pisten, auf denen wir uns hauptsächlich aufgehalten haben, waren aber gut zu fahren.
Fotos: Der Cherz, den wir in dieser Urlaubswoche erstmals besuchten, war heute der beste Aussichtspunkt.
Den Plan, nach Gröden zu schaukeln haben wir schon beim morgendlichen Blick aus dem Fenster verworfen. Wieder hat es über Nacht geschneit. Zwar wurden alle Pisten noch am frühen Morgen frisch präpariert, allerdings weiß der Dolomitenkenner, dass bei solchen Verhältnissen die Hügelbildung besonders extrem ist, und so mancher Tragödienhang sich besonders schlimm präsentiert. Und der Alta Badia-Kenner weiß, wo man vor Ort abwechslungsreich Schi fährt und die schönsten Pisten hat. So gab es heute Wiederholungsfahrten auf allen Liften auf der Pralongia, an der KSB Arlara, am Cherz, am Crep de Mont, am Col Alt,…
Wetter: Ähnlich wie am Vortag war es morgens noch stark bewölkt, gegen mittag wurde es immer sonniger. Wind gab es nur auf der Pralongia, dort aber dafür sehr unangenehm. Hatte es am Vortag die -5°C noch am Berg, so waren das diesmal die Taltemperaturen. Am Berg war es deutlich kälter.
Lift- und Pistenstatus: In Alta Badia ist alles geöffnet, Wartezeiten hatten wir diesmal keine (max. 4FBM)
Pistenzustand: Wie schon in der Einleitung geschrieben, waren die präparierten Neuschneepisten pulvrig weich und damit schnell zerfahren. Die Hügelbildung fing daher schon früh am Tag an und war besonders stark. Die wenig frequentierten Pisten, auf denen wir uns hauptsächlich aufgehalten haben, waren aber gut zu fahren.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
7. 2. 2013 Zum Piz Sella und zurück
An diesem Tag sind wir endlich erfolgreich über das Grödnerjoch geschaukelt. Der Schnee hat gepasst, das Wetter war okay und die 4KSB Cir hatte keine Störung. Das Hauptziel dieses Tages waren die Lifte im Bereich des Piz Sella. Die klassischen Ronda-Pisten über das Grödnerjoch haben wir nur zur Hin- und Rückfahrt zum Piz Sella verwendet. Dann haben wir auf so ziemlich allen Anlagen zwischen Plan Gralba und Col Rodella Wiederholungsfahrten gemacht. Faszinierend war der Qualitätsunterschied der Pisten an der Ronda mit jenen abseits davon. Während die Abfahrt vom Ciampinoi nach Plan Gralba um 9:30 Uhr schon total zerfahren war, konnte man am Schilift Gran Paradiso um 11:00 eine beinahe unverspurte Piste vorfinden. Dort haben wir eine Zeitlang erfolglos an der Zerstörung der frischen Raupenspuren gearbeitet.
Wetter: Im Gegensatz zu den bisherigen Urlaubstagen hat dieser Tag heiter begonnen. Dann zogen immer mehr Wolken auf, ehe es am Nachmittag sogar leicht zu schneien begann. Am Berg hatte es -10°C, an exponierten Lagen am Gröderjoch und Sellajoch war es sehr windig.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten hatten wir keine (max 5 FBM).
Pistenzustand: Wie zwei Tage zuvor gab es keinen Neuschnee in der Nacht, und damit die gewohnt perfekten Dolomitenpisten. Kompakt griffige Teppiche am Morgen, später kam auf steileren Abschnitten der harte Kunstschnee durch. Die befürchtete Nachmittagshügelbildung an den exponierten Stellen der Rondapisten hielt sich sehr in Grenzen.
Auch von diesem Tag folgen einige Bilder:
An diesem Tag sind wir endlich erfolgreich über das Grödnerjoch geschaukelt. Der Schnee hat gepasst, das Wetter war okay und die 4KSB Cir hatte keine Störung. Das Hauptziel dieses Tages waren die Lifte im Bereich des Piz Sella. Die klassischen Ronda-Pisten über das Grödnerjoch haben wir nur zur Hin- und Rückfahrt zum Piz Sella verwendet. Dann haben wir auf so ziemlich allen Anlagen zwischen Plan Gralba und Col Rodella Wiederholungsfahrten gemacht. Faszinierend war der Qualitätsunterschied der Pisten an der Ronda mit jenen abseits davon. Während die Abfahrt vom Ciampinoi nach Plan Gralba um 9:30 Uhr schon total zerfahren war, konnte man am Schilift Gran Paradiso um 11:00 eine beinahe unverspurte Piste vorfinden. Dort haben wir eine Zeitlang erfolglos an der Zerstörung der frischen Raupenspuren gearbeitet.
Wetter: Im Gegensatz zu den bisherigen Urlaubstagen hat dieser Tag heiter begonnen. Dann zogen immer mehr Wolken auf, ehe es am Nachmittag sogar leicht zu schneien begann. Am Berg hatte es -10°C, an exponierten Lagen am Gröderjoch und Sellajoch war es sehr windig.
Lift- und Pistenstatus: In den Bereichen wo wir unterwegs waren, waren alle Lifte und Pisten geöffnet, Wartezeiten hatten wir keine (max 5 FBM).
Pistenzustand: Wie zwei Tage zuvor gab es keinen Neuschnee in der Nacht, und damit die gewohnt perfekten Dolomitenpisten. Kompakt griffige Teppiche am Morgen, später kam auf steileren Abschnitten der harte Kunstschnee durch. Die befürchtete Nachmittagshügelbildung an den exponierten Stellen der Rondapisten hielt sich sehr in Grenzen.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
8. 2. 2013 Ronda im Uhrzeigersinn
Ähnlich wie wir am Vortag zum Piz Sella und retour geschaukelt sind, hatten wir für diesen Tag zunächst vor, zum Belvedere und zurück zu schaukeln. Dass wir dann den Rückweg über Sella- und Grödnerjoch wählten, war eine Spontanentscheidung am Belvedere. Zusammengefasst hat sich eine Ronda im Uhrzeigersinn ergeben mit morgendlichen Wiederholungsfahrten am Vallon, und weiteren Wiederholungsfahrten auf fast allen Liften am Belvedere.
Wetter: Morgens wolkenlos bei Temperaturen um -15°C am Berg, später zogen immer mehr Wolken auf, Wind war in höheren Lagen deutlich spürbar.
Lift- und Pistenstatus: Außer der schwarzen Piste zur EUB Toe sind mir keine geschlossenen Lifte oder Pisten aufgefallen. Wartezeiten hatten wir keine (max 5 FBM).
Pistenzustand: Da wir heute hauptsächlich auf Ronda-Pisten unterwegs waren, konnten wir frische Raupenspuren nur in der Früh am Vallon genießen. Hügelbildung hielt sich in Grenzen, allerdings wurden die Pisten im Tagesverlauf eher glatt.
Fotos gibt es natürlich auch von der Ronda.
Ähnlich wie wir am Vortag zum Piz Sella und retour geschaukelt sind, hatten wir für diesen Tag zunächst vor, zum Belvedere und zurück zu schaukeln. Dass wir dann den Rückweg über Sella- und Grödnerjoch wählten, war eine Spontanentscheidung am Belvedere. Zusammengefasst hat sich eine Ronda im Uhrzeigersinn ergeben mit morgendlichen Wiederholungsfahrten am Vallon, und weiteren Wiederholungsfahrten auf fast allen Liften am Belvedere.
Wetter: Morgens wolkenlos bei Temperaturen um -15°C am Berg, später zogen immer mehr Wolken auf, Wind war in höheren Lagen deutlich spürbar.
Lift- und Pistenstatus: Außer der schwarzen Piste zur EUB Toe sind mir keine geschlossenen Lifte oder Pisten aufgefallen. Wartezeiten hatten wir keine (max 5 FBM).
Pistenzustand: Da wir heute hauptsächlich auf Ronda-Pisten unterwegs waren, konnten wir frische Raupenspuren nur in der Früh am Vallon genießen. Hügelbildung hielt sich in Grenzen, allerdings wurden die Pisten im Tagesverlauf eher glatt.
Fotos gibt es natürlich auch von der Ronda.
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
Klassischer Zentral-Dolomiten-Urlaub, würde ich sagen.
Freu mich für dich, dass das Wetter einigermaßen mitgespielt hat.
Ronda im Februar mag ich nicht mehr so, aber da ihr ohne Wartezeiten durchgekommen seid, schenit es ja nicht schlimm gewesen zu sein.
Freu mich für dich, dass das Wetter einigermaßen mitgespielt hat.
Ronda im Februar mag ich nicht mehr so, aber da ihr ohne Wartezeiten durchgekommen seid, schenit es ja nicht schlimm gewesen zu sein.
- chr
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Re: Dolomiti Superski 2. bis 9. 2. 2013 Corvara
9. 2. 2013 Seiseralm
Mit dem 9. 2. ist unser Abreisetag gekommen. Da wir aber noch am 10. 2. einen Besuch in Salzburg am Programm hatten, und damit am Samstag selbst nur eine kurze Fahretappe zu absolvieren war, blieb noch Zeit, für einen ganzen Schitag. Den wollten wir auf der Seiseralm verbringen.
Wetter: heiter, zeitweise hohe Schleierwolken oder Quellwolken, Temperaturen zwischen -5 und -12°C, kaum Wind.
Lift- und Pistenstatus: Alle Lifte und Pisten geöffnet, keine Wartezeiten (max 3 FBM)
Pistenzustand: Perfektion a la Dolomiten: Perfekt griffige Teppiche am Morgen (Auf Sanon und Hexe auch noch am Nachmittag), nachmittags leicht abgefahren.
Bevor ich zu den Fotos vom letzten Schitag komme noch ein kurzes Fazit des Urlaubes:
Mit dem 9. 2. ist unser Abreisetag gekommen. Da wir aber noch am 10. 2. einen Besuch in Salzburg am Programm hatten, und damit am Samstag selbst nur eine kurze Fahretappe zu absolvieren war, blieb noch Zeit, für einen ganzen Schitag. Den wollten wir auf der Seiseralm verbringen.
Wetter: heiter, zeitweise hohe Schleierwolken oder Quellwolken, Temperaturen zwischen -5 und -12°C, kaum Wind.
Lift- und Pistenstatus: Alle Lifte und Pisten geöffnet, keine Wartezeiten (max 3 FBM)
Pistenzustand: Perfektion a la Dolomiten: Perfekt griffige Teppiche am Morgen (Auf Sanon und Hexe auch noch am Nachmittag), nachmittags leicht abgefahren.
Bevor ich zu den Fotos vom letzten Schitag komme noch ein kurzes Fazit des Urlaubes:
Genau so ist es. Auffällig ist vielleicht, dass wir von fünf Schitagen, die wir direkt beim Quartier in Corvara gestartet haben, nur zwei mal den Gültigkeitsbereich des Alta Badia-Schipasses verlassen haben. Die Ronda-Pisten sind so stark frequentiert, dass sie bezüglich Pistenzustand die uniteressantesten sind. Nächstes Jahr werden sicher wieder Kleinschigebiete abgearbeitet, obwohl das große Lift- und Pistennetz an der Sella, an dem wir uns heuer erfreut haben, auch seinen Reiz hat.KuT hat geschrieben:Klassischer Zentral-Dolomiten-Urlaub, würde ich sagen.
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