Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang 09.-16.02.2013 | Familien-Faschingswoche | Gut erwischt

Auf ein Neues... selbstverständlich waren wir auch heuer in der Faschingswoche wieder in unserem Familien-Domizil Leogang. Ich hatte die Gegend ja im Januar schon ein paar Tage unsicher gemacht, diesmal ging es mit Familie natürlich etwas gemütlicher zu. Die Erinnerungen an letztes Jahr waren noch deutlich vor Augen: im Tal 2 Meter Schnee, am Berg 3 Meter, Wartezeit am Faschingsdienstag an der Asitzbahn 50 Minuten. Mit gemischten Gefühlen ging es also wieder hin.
Um es vorweg zu nehmen: Heuer lag zwar etwas weniger (aber trotzdem mehr als genug) Schnee, aber dafür war auch weniger los und die Rekord-Wartezeit mussten wir nicht mehr erleben. Daher passt auch der Titel "Gut erwischt": Schnee sehr gut, Wetter tauglich bis sehr gut (in der Vorwoche gab es Dauerschneefall), Andrang ging noch, ruhige Ecken gab es auch zu finden - insgesamt trotz Hauptsaison eine sehr gelungene Skiwoche. Mehr dazu bei den Bildern, hier erst mal die technischen Daten:
Anfahrt:
09.02. Weißdorf - A 93 - Regensburg - A 3 - "Blaue Route" B 20 - Straubing - Landau - Burghausen - Traunstein - Inzell - Lofer - Saalfelden - Leogang stress- und fast staufrei (Unfall vor Inzell und Rückstau vor Saalfelden) ganz gemütlich mit Pausen in gut 6 Stunden.
16.02. Rückfahrt auf gleicher Strecke, ebenfalls stress- und staufrei.
Wetter & Temperaturen:
Das Wetter hat sehr gut gepasst: Kaiserwetter an 3 von 6 Skitagen (Sonntag, Faschingsdienstag, Donnerstag), Montag wolkig, Mittwoch überwiegend heiter bis wolkig. Der letzte Skitag am Freitag hat als einziger nicht mithalten können, morgens noch aufgeheitert, dann hat es zugezogen und im Tagesverlauf immer stärker geschneit. Was der schönen Woche allerdings keinen Abbruch getan hat.
Der Start in die Woche war mächtig kalt: Am Sonntag morgen beim Brötchen holen minus 19,5 Grad in Leogang. Brrrrrr.... Rosenmontag war auch ähnlich zapfig, wobei sich die Kälte im Tal am längsten hielt (bei den morgendlichen Talabfahrten wurde es nach unten hin immer unangenehmer). Ab Faschingsdienstag wurde es deutlich wärmer, wobei die Temperaturen durchwegs unter dem Gefrierpunkt blieben, aber jedenfalls war es erträglich und nicht mehr so saukalt.
Schneehöhe & -zustand:
Sehr gute Schneeverhältnisse, am Berg knapp 2 Meter, Leogang knapp 1 Meter.
Alle Pisten in hervorragendem Zustand, nachmittags betriebsbedingt teilweise Haufenbildung, aber nichts dramatisches. Keine Steine, Eis o.ä.. (nur eine kleine Stelle an der Rosswald-Talabfahrt)
Überall Pulverschnee, vormittags harte, griffige, in den ersten Tagen kältebedingt auch stumpfe Pisten, nachmittags meist leicht aufweichend. Insgesamt super zu fahren. Ein Traum die morgendlichen Talabfahrten vom Asitz und die kaum befahrenen Talabfahrten Viehhofen und Eibingabfahrt.
Geöffnete Anlagen:
alle (außer Wallehenlift - nicht aufgebügelt)
Geöffnete Pisten:
alle außer Kohlmais-Standard (Nr. 54) - die habe ich 2012 bisher zum einzigen Mal offiziell geöffnet erlebt.
Gefahren mit:
8 EUB Asitzbahn I und II (24 x)
6 KSB/B Schönleiten 6er (11 x)
SL Riederfeldlift (8 x)
6 KSB/B Sportbahn Asitzkogel 2000 (6 x)
8 KSB/B Asitzgipfelbahn (6 x)
6 KSB Asitzmuldenbahn (6 x)
4 SB Polten (6 x)
12 EUB Schönleiten I (5 x)
12 EUB Schönleiten II (3 x)
6 KSB/B Magic 6er (3 x)
8 EUB Bernkogelbahn (3 x)
6 KSB/B Panorama 6er (2 x)
3 KSB Kohlmais 3er (2 x)
SL Bernkogel III+IV (2 x)
6 KSB/B Reiterkogel-Ost (2 x)
8 KSB/B Hasenauer (2 x)
15 GUB Kohlmaisgipfelbahn I + II (1 x)
6 KSB/B Turm 6er (1 x)
8 EUB Reiterkogelbahn (1 x)
6 KSB/B Spieleck 6er (1 x)
12 EUB Zwölfer Nordbahn (1 x)
8 EUB Westgipfelbahn I und II (1 x)
Gesamt (lt. Skiline) 123 Lifte, ca. 248 km Pisten, 46.761 hm
Nicht gefahren mit:
6 KSB/B Wetterkreuz 6er, 4 KSB/B Sunliner, SL Roßwaldlift, 6 KSB/B Hochalm 6er, 8 EUB Hochalmbahn, 8 EUB Zwölferkogel I und II, 6 KSB/B Zehnerbahn, Seekar-Schlepplift, 8 EUB Schattberg-Sprinter, 8 EUB Schattberg-Express I und II, 4 SB Limberg, 4 SB Almbahn, U-Bahn, Schanteilift, Krallerhoflift, Übungslift Asitz, Filzenlift, Spieleck Schlepplift, Tallifte Hinterglemm.
Wartezeiten:
Insgesamt erträglich und nicht allzu dramatisch, Asitzbahn um 08.30 Uhr 0-1 Minuten, 10.00 Uhr ca. 15 Minuten, Ausnahme am Do. 17.02. 30 Minuten. Zeitweise 5-10 Min. an Sportbahn Asitzkogel 2000, Schönleiten 6er und Poltenlift, ansonsten nicht nennenswert (max. 5 Minuten). Im Vergleich zum Vorjahr deutlich entspanntere Wartesituation. Wenn nun noch alle begreifen würden, dass in einen Vierersessel 4 Leute passen, in einen Sechsersessel 6 und in einen Achtersessel 8, dann würde die Warterei doch nochmals deutlich kürzer ausfallen. Aber da wird wohl doch eher der Wunsch Vater des Gedankens bleiben...
Gefallen:
Sehr gute Schnee- und Pistenverhältnisse
Asitz-Talabfahrten jeden Morgen
Talabfahrt 68 nach Viehhofen und Liegestuhl auf der Hecherhütte
Tolles Wetter
Gemütliche Fewo
Nicht gefallen:
Woche zu schnell vorbei...
Fazit:
Abzüge:
Heuer keine die ins Gewicht fallen. Gut erwischt und rundum gelungen.
Inzwischen traditionell ging es für uns wieder in unsere gemütliche und preiswerte Ferienwohnung in einem Ortsteil von Leogang (bei einem Gondelgespräch in Saalbach kamen einem Familienvater beinahe die Tränen, als ich ihm den Preis nannte - er hat in Viehhofen das doppelte für weniger Gegenleistung hingelegt). Unser "Kleiner" (mittlerweile knapp 7) machte wieder Skikurs und fährt inzwischen schon ganz ordentlich. Wartezeittechnisch ist das natürlich immer schwierig, wenn man sein Kind um kurz vor 10 an der Skischule abgibt und dann mit der Asitzbahn hoch muss. Aber in diesem Jahr war es sogar halbwegs erträglich (mit Ausnahme des Donnerstags). Wir waren wieder bei der "Schneesportschule Asitz" - die kleinste der 3 Leoganger Skischulen, mit der wir sehr zufrieden sind. Betreuung passt, Lernerfolg auch.
Seit diesem Winter startet die Asitzbahn bereits um 08.15 Uhr und passend dazu verkehrt auch um 08.15 Uhr der erste Skibus in Leogang - der steht zwar noch nicht im Skibus-Plan, aber auf der Homepage der Bergbahnen. Mit diesem fast leeren, da wenig bekannten "Früh-Bus" bin ich mit unserer "Großen" jeden Morgen zur Asitzbahn gefahren, um zwei oder drei Talabfahrten am Asitz zu machen - waren immer die mit Abstand besten Abfahrten des Tages! Meine Frau ist mit dem Junior dann im Auto nachgekommen und wir haben uns gegen kurz vor 10 an der Skischule zur "Abgabe" getroffen, mit den bereits geschilderten kleinen Wartezeit-Problemen. Im Lauf des Tages sind wir immer mehr oder weniger weit über den Asitz Richtung Saalbach bzw. Hinterglemm und zurück gefahren. Hier hat dann die Skischul-Abholung um 15 Uhr ihre Vorteile: Bei der frühzeitigen Rückkehr nach Leogang hält sich der Andrang am Poltenlift noch in erträglichen Grenzen. Trotzdem halte ich den Ersatz dieser lahmen Gurke für die momentan dringendste Maßnahme im Skicircus - auch wenn das die Verantwortlichen wohl leider anders sehen (andererseits bin ich auch noch den Vorgänger Polten-SL gefahren und das ging auch irgendwie...).
So, nun aber genug der Schmarrerei, hier die Bilder mit einigen Anmerkungen:
Sonntag morgen, kurz vor 9. Mehr braucht man eigentlich nicht dazu sagen. Außer vielleicht "brrrrrrrrrrrrr"


Um kurz nach 10 dann die dritte Auffahrt mit der Asitzbahn, die Abfahrt ist nicht mehr ganz jungfräulich.

Und dann gleich mal rüber Richtung Saalbach. Standardfoto von der Schönleiten-Bergstation. Immer wieder schön hier zu sein

Wir machten uns gleich auf den Weg nach Saalbach, im Zoom zu sehen der Hasenauer 8 KSB/B, davor der 4 KSB/B Sunliner.

Auch der Zwölferkogel mit seinen diversen Abfahrten drängt sich ins Bild.

Nach dem Einkehrschwung auf der Thurneralm (da passt wieder alles) ging es dann auf der wunderbaren und wie immer wenig befahrenen Ederabfahrt nach Saalbach, wo wir lieber die gute alte 3 SB statt der unbequemen GUB genommen haben.

Im Anschluss an die 3 SB dann hoch mit dem Panorama 6er - Blick nach rechts, zu sehen sind Magic 6er, Thurneralm und Bergeralm.

An der Bergstation des Panorama 6er lohnt sich auch der Blick über den Tellerrand - unten das Schwarzleo-Tal und dahinter die Leoganger Steinberge.

Abfahrt am Kohlmais / Panorama 6er - super.

Wir traten dann aber den Rückweg an - Bergstationseinfahrt des Magic 6er, dahinter der Schattberg.

Der höchste Punkt des Skicircus im Zoom: Schattberg Westgipfel, 2096m.

Von der Schönleiten-Bergstation aus nahmen wir erstmals den Skiweg entlang des Speichersees und weiter zur Seidlalm. Hier bietet sich ein schöner Blick über den kleinen Asitz zum Steinernen Meer. Mit dem üblichen Rückweg endete der erste Skitag, für mich allerdings noch mit einer zusätzlichen Asitz-Talabfahrt, bei einem gemütlichen Weizen in der Riederalm

Der Rosenmontag war wiederum sehr kalt und dazu gesellten sich einige Wolken. Nichts dramatisches, aber die morgendlichen Talabfahrten haben mir den Bart ganz schön eingefroren (auch wenn man's auf dem Bild nicht so recht sieht).

Wir haben eine Tour über Kohlmais und Bernkogel zur Rosswaldhütte unternommen. Witterungsbedingt habe ich allerdings nicht viele Fotos gemacht. Hier am Bernkogel mit dem langen flachen SL. Wird wohl nicht mehr lange dort stehen...

Der Blick zu den direkten Nachbarn - Skigebiet Fieberbrunn. Dorthin halte ich eine Verbindung für höchst sinnvoll und wünschenswert. Auf eine Anbindung an die Schmittenhöhe kann ich dagegen absolut verzichten.

Von der Rosswaldhütte aus sind wir über die schöne, wenig befahrene und unbeschneite Rosswald-Talabfahrt nach Hinterglemm zur Reiterkogelbahn abgefahren, mit dieser dann hoch und dann nach all den Jahren zum allerersten Mal die Eibingabfahrt runter. Hier waren am frühen Nachmittag noch die Spuren der Pistenraupen zu sehen

Am Faschingsdienstag frühmorgens war dann endlich Zeit für das Alpinforum-Standardbild

Bedingt durch die negative Erfahrung des Vorjahres wollten wir es am Faschingsdienstag etwas ruhiger angehen lassen und sind vom Asitz-Gipfel aus auf die Talabfahrt 68 nach Viehhofen abgebogen.
Wie unschwer zu erkennen ist, war diese völlig überfüllt und in desolatem Zustand

Auch die Einkehr auf der Hecherhütte war alles andere als angenehm - Liegestuhl, grelles Sonnenlicht, Weizen - das geht ja gar nicht! Wir sind dann auch schon nach 1,5 Stunden weitergefahren

Glücklicherweise haben wir genau den Skibus in Viehhofen erwischt. Zoom aus der Schönleitenbahn auf den Reiterkogel mit der Gratabfahrt - dies ist nun wirklich die allerletzte Piste, die ich in SHL noch nicht gefahren bin. Steht für nächstes Jahr endgültig auf dem Plan.

Nach der Auffahrt mit der Schönleitenbahn genehmigten wir uns, nachdem viel weniger los war als erwartet, eine Wiederholungsfahrt auf der Schönleiten-Abfahrt 61 - auch diese ist wenig befahren und macht richtig Laune!

Von hier aus ein Blick auf den Grausern-Schlusshang. Sieht eigentlich noch ganz passabel aus und scheint auch nicht überfüllt zu sein (ein Eindruck, der sich zwei Tage später bestätigen sollte!).

Am Nachmittag zogen dann ein paar Wolken rein. Was mich aber nicht daran hinderte, dieses Bild vor der Alten Schmiede zu schießen.

Wie war das nochmal? Letzten Winter? Ach ja... Ich sah folgenden Zustand beim Königsleithe-Wirt in Serfaus:

Und schrieb daraufhin via facebook an Asitzbräu / Alte Schmiede:
Mit folgender Antwort:Hallo liebe Verantwortliche von Asitzbräu & Alte Schmiede, schaut Euch doch mal das Foto an. So einfach und effektiv kann man Probleme lösen: Skiständer in ausreichender (!!!) Zahl entsprechend der Restaurant-Sitzplätze, Zaun davor, fertig... Das Bild wurde letzte Woche in Serfaus-Fiss-Ladis aufgenommen, KEIN EINZIGER Ski lag irgendwo auf der Piste und die verbleibende Durchfahrtsbreite der Piste war mehr als ausreichend. Kein Vergleich zu den Verhältnissen am Asitz, die ich nach den diesjährigen Erfahrungen mit "katastrophal" noch milde umschreiben würde.
Und was hat sich getan? Genau! NIX! NADA! NIENTE!AsitzBräu und Alte Schmiede Lieber Herr Hertrich, danke für Ihren Input. Wir werden Ihren Vorschlag gerne an die Geschäftsführung weiterleiten
Das nenne ich lernfähig!
Muss denn erst ein Unfall passieren, bevor etwas unternommen wird? Müssen denn die Bergbahnen bei solchen Zuständen tatenlos zusehen (weil der Hüttenbetreiber vielleicht das Sagen hat)? Muss denn Gewinnmaximierung vor Sicherheit stehen? Da frage ich mich doch: "Wu issn des Hirn?" - "Dou wu's hieghört." - "Des glab ich net."
(Zur "Ehrenrettung" der Alten Schmiede sei gesagt, dass es an anderer, noch viel gefährlicherer Stelle ebenso aussah - siehe weiter unten im Bericht)
Den Skitag haben wir dann schon gegen 15.00 Uhr beendet und sind nach Kaprun in die Therme "Tauern Spa Kaprun" gefahren. Ein bisschen Wellness kann im zunehmenden Alter ja nicht schaden. War ganz große klasse, und ist in 25 Minuten von Leogang aus auch schnell erreichbar.
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei." Traf natürlich nicht zu, aber anscheinend waren viele noch verkatert und so präsentierte sich die Ederabfahrt nach Saalbach wieder einmal leer und im Topzustand.

Das Wetter war leider nicht ganz optimal und die Sicht manchmal etwas diffus, so dass es von diesem Tag keine weiteren Bilder gibt - hier der Blick von der Bergeralmabfahrt ins Glemmtal.

Donnerstag morgen um kurz nach 7 - der Blick aus dem Fenster unserer Fewo. Schaut saugut aus! Das dachten sich anscheinend auch viele andere, denn an diesem Tag war am meisten los.

Um kurz vor 9 war davon natürlich noch nichts zu sehen und so genossen wir erst einmal zwei geniale, leere Talabfahrten.

Um 11 Uhr stand dann das Skikurs-Rennen auf dem Programm. Sogar die kleinen fuhren schon auf der Rennstrecke an der Almbahn. Hier unser Paul kurz vor seinem Start.

Und auf der Piste... leider hat es nicht ganz für's Stockerl gereicht, aber die Rennstrecke ist ja auch nicht ganz ohne - letztes Jahr war das Abschlussrennen noch im Kinderland.

Nach dem Rennen haben wir uns dann getrennt und ich habe mich angesichts des schönen Wetters mit unserer Großen um kurz vor Zwölf auf die Saalbachrunde gemacht. Hier der Blick aus der Bernkogelbahn auf Saalbach.

In der 6 KSB/B Reiterkogel-Ost. Einfach nur schee...

Kurzer Blick nach links zum Schattberg Ost und West. Vorne der neue Wetterkreuz-Speicherteich.

Am Hasenauerkopf ein Blick zur Hochalm mit SL Spieleck und den 6 KSB/B Spieleck und Hochalm.

Und nochmal vom Hasenauerkopf, links der Schattberg-Westgipfel, rechts der Zwölferkogel.

Gegen halb zwei haben wir eine verspätete Mittagspause auf der Rosswaldhütte eingelegt. Vor der Hütte dieses Bild:

Hallo? Geht es noch??? Die Restbreite der Piste an dieser Stelle betrug keine 5 Meter! Man bedenke: Genau hier kreuzen sich zwei der wichtigsten Verbindungen im Gebiet - alle Rundenfahrer in beiden Richtungen müssen genau hier durch! Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass solche Zustände tatenlos toleriert werden!
(Wir hatten unsere Ski natürlich ordentlich am Ständer abgestellt, und an allen Ständern waren auch noch genügend freie Plätze vorhanden!)
Aber genug geärgert - an der Hochalm sind wir für eine Zusatzfahrt mit der 6 KSB/B Spieleck hoch und haben dann erstmal ausgiebig das herrliche Panorama genossen.

Zoom zum Zwölferkogel.

Blick auf die andere Seite, hinten der Wilde Kaiser.

Lena mit Schattberg und Zwölferkogel.

Und noch der Blick nach vorne ins Glemmtal, hinten sieht man das Kohlmais-/Schönleiten-Gebiet, dahinter ragt der Hochkönig auf.

Und schon ging es weiter zum Zwölferkogel. Im Bild der Hochalm-Bereich. Schade, dass man von Leogang aus relativ lange bis dorthin braucht, die Abfahrten an der Hochalm sind allesamt klasse und wären einige Wiederholungsfahrten wert.

Auf der Abfahrt vom Zwölferkogel geht der Blick zum Hasenauerkopf und Reiterkogel.

Auffahrt mit der Westgipfelbahn, Seitenblick aus dem Fenster - Winter Wonderland

Einfahrt in die Jausernabfahrt. Dank guter Schneelage konnten wir wieder oben am Hang queren und uns somit den Lahmberglift sparen. Die zwangsweise Benützung des Limbergliftes für die "Rundenfahrer" müsste auch wirklich nicht sein - früher konnte man regulär vom Ziehweg aus die Jausernabfahrt erreichen. Seit einigen Jahren steht dort jetzt ein Zaun und man muss etliche Meter aufsteigen (oder eben oben im Gelände queren).

Obwohl die Jausernabfahrt am späten Nachmittag ganz gut gefüllt war, erwies sich der Zielhang nicht als das befürchtete "Grausern" - ging noch ziemlich gut zu fahren, kaum Eis und überschaubare Haufenbildung. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit mussten wir dann am Poltenlift etwas anstehen. Dafür war es dann auf der abschließenden Talabfahrt vom Asitz schon deutlich ruhiger.

Zoom vom kleinen Asitz zum Kitzbüheler Horn.

Und dann kam auch schon der letzte Tag und mit diesem auch der Schneefall, der im Tagesverlauf immer stärker wurde - daher kaum Fotos. Wir haben uns nochmals auf den Weg bis zum Bernkogel und zurück gemacht und einen letzten Einkehrschwung (für heuer) in der Thurneralm gemacht.

Am frühen Abend habe ich mir dann einen lang gehegten Wunsch erfüllt und habe den Herbert in seiner Pistenraupe beim Präparieren begleitet. War ein ganz tolles Erlebnis!

Windenpräparierung in der Asitzmulde.

Da werden ganz schöne Schneemengen verschoben...


Kurz nach 20 Uhr hat mich Herbert an der Mittelstation der Asitzbahn wieder abgesetzt - dank Nachtrodeln hatte die Bahn Abendbetrieb und ich konnte bis ins Tal fahren. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an das Pistenteam für's Mitnehmen und die hervorragende Arbeit jede Nacht! Nächstes Jahr bin ich wieder einen Abend dabei.

Und zu guter Letzt der Beweis, dass sich das ausgiebige Training gelohnt hat. Am Tag nach unserer Heimreise fanden am Hempelsberg (Fichtelgebirge) die Münchberger alpinen Stadtmeisterschaften im Riesenslalom statt. Nach Platz 2 im Vorjahr hat es auch heuer wieder für's Stockerl gereicht - der Bronzepokal ging an mich

Dann heißt es jetzt also wieder ein Jahr Vorfreude genießen - nächstes Jahr ist die Faschingswoche wieder etwas später Anfang März. Quartier in Leogang ist natürlich schon wieder gebucht!