Vom Donnerstag, 28. 2. gibt es keinen Bericht - entgegen allen Prognosen war es am Thurntaler wolkig, z. T. sogar nebelig. Skifahren konnte man trotzdem gut, vor allem auf der Talabfahrt war die Sicht gut, nur hatte ich keine Lust Fotos zu machen (aber keine Angst, in den folgenden Tagen waren wir noch zweimal bei strahlendem Sonnenschein oben
Entgegen allen Erwartungen war an diesem Freitag am Hochstein einiges los, manchmal mussten wir in der 1. Sektion sogar einen oder zwei Sessel abwarten. Selbst oben am Schlepper waren geschätzt 50% aller Bügel besetzt - für Hochsteiner Verhältnisse also richtig Hochbetrieb
Erste Auffahrt mit dem langen Schlepper in der 3. Sektion:
Schneelage: genial! Genug Schnee, guter griffiger Naturschnee auf Maschinenschneeunterlage, oben nur Naturschnee, trotzdem keine einzige apere Stelle. Und: Lienz an einem 1. März schneebedeckt, das gibt es auch nicht immer:
Die rechte (unbeschneite) Piste am Schlepper, es war erst das dritte Mal in den 7 Jahren seit ich nach Osttirol fahre, dass sie offen war (und das zweite mal dass sie in wirklich gutem Zustand war):
Weiter Richtung Lienz auf der schwarzen Piste entlang der 2. Sektion, perfekt gewalzt, zuerst griffig, im Laufe des Tages ganz leicht firnig:
Rechte Piste an der 1. Sektion, am Morgen etwas zu hart, bald aber perfekter Märzfirn:
Auf der Rennpiste hatten die Kroaten ihre Staastmeisterschaften, am Nachmittag war die Piste dann auch für Normalsterbliche offen:
Halb elf und immer noch frische Raupenspuren:
Die Kanonen werden garagiert:
Linke Piste am Schlepper kurz vor Mittag. An diesem Schlepper konnte man zwischen zwei Jahreszeiten aussuchen: Während die sonnige rechte Abfahrt bereits firnig war, konnte man auf der linken noch feinsten Pulver auf griffiger Unterlage geniessen
Zielhang zu Mittag. Praktischerweise befindet sich am rechten Pistenrand ein M-Preis mit Bäckerei, statt auf der Hütte zu essen haben wir uns dort Gebäck und was zu trinken gekauft und während der Fahrt mit den Sesselbahnen den Magen gefüllt (kostet wesentlich weniger Zeit + Geld, funktionert allerdings nur bei Plusgraden
Um halb eins waren die Pisten dann wieder leer, so wie wir es vom Hochstein eigentlich gewohnt sind. Die Locals (die meisten davon im Pensionistenalter) haben nach 3 Stunden genug:
Lienzer Dolomiten, leicht gezoomt:
Nun ist auch die Rennpiste offen, drei Liftler haben die Lanzen abgebaut:
Nochmals 2. Sektion. Die kleine Hello - Kitty - Girl am Sessel hinter mir wird einmal stolz erzählen können dass sie in ihren Leben sogar noch mit der historischen DSB gefahren ist, die wahrscheinlich älter ist als ihr Vater
Und weil es so schön ist, noch einmal die tief verschneiten Lienzer Dolomiten:
Voila - bis halb drei sind 10500 HM geschafft, genug für meine alten Knochen