Was tun, wenn (fast) m Ende des Winters noch so viele Gutscheine übrig sind? Nun ja... verpulvern... so lange noch Zeit dafür ist.
Nach Filzmoos meine zweite Premiere in diesem Winter - und wir dürften in der Tat einen sehr guten Tag erwischt haben. Zwar war der Entschluss, diesen Traumtag in einem niederösterreichischen Gebiet zu verbringen nicht gerade einfach - letztendlich habe ich es aber dann nicht bereut, wenngleich die Verhältnisse im gelobten Salzburger Land wohl bombastisch gewesen wären.
Nun aber zurück zum Annaberg - insgesamt 9 Lifte gibt es hier, wobei diese Zahl ein variantenreicheres Skigebiet erwarten lassen würde - neben den 3 Sesselbahnen gibt es eigentlich nur mehr eine interessante Beschäftigungsanlage, der Rest dient eigentlich nur der Verbindung bzw. ist dem Übungsareal zuzurechnen. Nichtsdestotrotz wurde mir gestern nicht wirklich langweilig, wenngleich ich abwechslungsreichere Skigebiete kenne, die weniger Liftanlagen aufweisen.
Gestartet wurde am Pfarrboden - und ich glaube erstmals in meinem Skifahrerleben parkten wir an der Bergstation eines Liftes, die Karten wurden erst nach der ersten Abfahrt abgeholt. Letztere war jedoch genial, wie nachfolgende Bilder zeigen.
Mit 230 Höhenmetern gehört die Piste leider nicht zu den längsten Abfahrten, sie ist jedoch genial trassiert und macht richtig Spaß:
Achja: Der Bereich Pfarrboden ist seit heute geschlossen - gestern war der letzte Betriebstag in diesem Winter!!!
Die schwarze Piste direkt unter der DSB hatte auch tolle Bedingungen aufzuweisen:
Traumhafter Pulverschnee, die Areco-Kanone auf SUFAG-Schwenkarm ist schon lange arbeitslos, die Kirchenmäuse wird's freuen:
Über die Reidl-Lifte ging's dann rüber zum Hauptteil des Skigebiets, dem Hennesteck:
Rechts der 4SB Hennesteck dreht die 4SB Söllnreith ihre Runden - für den Könner ist sie leider uninteressant:
Abfahrt unter der 4SB:
Traumhafte Verhältnisse auch an den 3 Steilhängen vom Hennesteck runter, morgens präpariert wie ein Babypopo, nachmittags natürlich aufgefirnt und verbuckelt:
Was für ein Hang - vermutlich selten so genial wie am gestrigen Tage:
Wären nur die Ziehwege im oberen Bereich bzw. der flache Auslauf unten nicht - sonst wäre die Abfahrt unter meinen absoluten Favorites:
Am Almbodenlift herrscht noch tiefster Winter - die Abfahrt ist halt leider nicht sehr lange, hier nahezu in der vollen Länge:
Fazit: Gemütlicher Skitag bei tollen Bedingungen in einem durchaus interessanten Skigebiet. Natürlich nicht vergleichbar mit meinen eigentlichen Heimatgebieten, für einen Tag aber wie gesagt mal ganz nett. Los war wenig bis gar nichts, Wartezeiten waren ein Fremdwort.