Aber am Sternrodt gabs das schon wirklich lange nicht mehr. Zwar gab es 2008 auch hier noch zu Ostern Skibetrieb, allerdings lag Ostern dort auch noch im März.
Und das besondere am Sternrodt ist zudem, dass es sich um einen reinen Naturschneehang handelt. Kein Kunstschnee, keine Schneeverschiebungen oder sonst irgendwas. Und ehrlich gesagt auch kein Gletscher
Nach 6 Tagen Skiurlaub in den Alpen fand ichs am vergangenen Sonntag schon etwas langweilig mit dem Snowboard am Sternrodt zu fahren. Daher entschloss ich mich heute mich zum 2. mal in dieser Saison auf die Skier zu stellen. Und da ich dort bei weitem noch kein Profi bin macht es dann auch viel mehr Spaß und der Hang kommt einem statt 200 Höhenmetern eher wie 500 vor
Ich hatte es nicht eilig und so gings erst nach dem Mittagessen zum Sternrodt rauf. Sonne und nur ganz vereinzelt ein paar Wolken. Temperaturen im Schatten um den Gefrierpunkt. In der Sonne frühlingshaft. Lediglich der kühle Ostwind weist noch daraufhin, dass der Winter nicht weit sein kann.
Am Parkplatz war dann wie erwartet wenig los. Ein paar Autos. Ein paar gelbe Nummernschilder und ein paar Städter. Ich bin wohl sowieso der letzte Einheimische der noch am Lift unterwegs ist.
Nun also zu ein paar Bildern.
Heute war der linke Schlepper im Betrieb. Die Spur war einwandfrei. Beim rechten Schlepper schauten etwa 2m² Wiese raus. Aber wenn man gewollt hätte, wären die mit 2 Schaufeln voll Schnee auch beseitigt gewesen. Ansonsten keine Steine und auch kein Gras, keine toten Tiere oder Sandverwehungen in der Liftspur.
Im Schatten konnte man sogar noch Pulverschnee vorfinden:
Und da ist er: Der Kontrast wie vom Gletscher ins Tal. Auf 450m liegen nur vereinzelt Schneereste und am Südhang des Istenbergs (Bruchhauser Steine) liegt bis auf 700m rauf fast nix mehr an Schnee. Am Sternrodt siehts komplett anders aus. Der Nordhang ist fast den ganzen Tag im Schatten gelegen und wird nur von ein paar Sonnenstrahlen gestreift:
Links von den Schleppern liegt noch immer eine Menge Schnee:
Lediglich an der Bergstation kann man erahnen, wie der Hang aussehen würde wenn er statt Nordhang ein Südhang wäre.
Hier kann die Sonne auch etwas angreifen. Aber machbar ist es trotzdem und kaputtfahren tut man sich auch nichts. Zumal es so auch wirklich was besonderes ist.
Es war einiges los
Noch einmal die Erinnerung: Kein Kunstschnee! Und der Ort liegt nur 140 Höhenmeter tiefer als die Talstation
Wie gesagt. Auch weiter unten überhaupt keine Probleme mit zu wenig Schnee.
Auch das Wetter passt
Die Waldvariante. Auch sie ist problemlos machbar.
Frühling vs. Winter. Noch hält der Winter stark dagegen:
Nach etwa 7-8 Fahrten heißt es dann Abschied nehmen. Ich gehe nicht davon aus, dass morgen nochmal geöffnet wird. Falls doch dann werde ich wohl morgen erneut Abschied nehmen
Danke für die tolle Saison 2013//2014! Mehr als 50 Betriebstage auf Naturschnee. Skifahren bis in den April. So nehm ichs nächstes Jahr gerne wieder. Frau Holle weiß hoffentlich was zu tun ist
Edit: Auch morgen läuft der Lift noch weiter. Da werd ich dann nochmal ein paar Runden drehen