Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

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vovo
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von vovo »

snowflat hat geschrieben:Bild
Sieht man da links eine Trasse im Wald von einem Vorgängerlift?

Interessanter Bericht übrigens - ich kenne das Gebiet bloß von der Tauernautobahn aus. Immerhin hat es ja oben noch ein paar alte Lifte, die ganz interessant aussehen.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Pistenbully 300W Polar »

snowflat hat geschrieben:
Aber wie Du ja oben geschrieben hast, hättens die beiden Bahnen lieber geschlossen lassen sollen und nen Schild aufstellen mit der Aufschrift "Wegen mangelndem Service heute außer Betrieb".
Mein Hausverstand würde mir schon sagen das ich bei dem Wetter mich sicher nicht auf einen Sessel setze wenn ich neben an eine 8EUB mit Zwischenstation habe, mit der ich die selben pisten befahren kann...... Beklage dich nicht beim service, Liftarbeiter machen ihren Job.
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snowflat
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von snowflat »

Pistenbully 300W Polar hat geschrieben:Beklage dich nicht beim service, Liftarbeiter machen ihren Job.
Oder eben nicht, wie wir gesehen haben.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Dachstein »

snowflat hat geschrieben:Nein, denn beim eigentlichen Skifahren selber wird man nicht nass, halt nur beim minutenlangen Sitzen auf nassem Polster/nasser Sitzfläche.
Das hab ich in Dachstein West schon anders erlebt - damals in ungenügender Kleidung - leichte Tourenhose und Softshelljacke. In Annaberg hat es zum Tröpfeln begonnen, im Riedlkar hat es geregnet und bei der Talstation der Aussichtsbergbahn waren wir gut nass. Nur unterm Helm war es noch trocken - wäre Substral dabei gewesen, wären wir vermutlich gewachsen. ;) Das lag aber an der falschen Ausrüstung meinerseits.

Meine Lehren daraus: egal wohin man fährt, wird es humid, braucht man entsprechende Kleidung. Decken reichen war früher mal "in" das stimmt, und ich meine sogar, die Stubner Bergbahnen haben das immer noch im Programm. Nur ob die auch wasserdicht sind?! Geht heute fast nicht mehr, man stelle sich das Gejammer von den wartenden Leuten vor, weil sie warten müssen, bis man ihnen die Decken gibt... Meine persönliche Schlussfolgerung aus meinen Erfahrungen war / ist: es geht nichts über Material, was wasserdicht ist, und zwar mit möglichst großer Wassersäule. ich bin auch schon von einigen Produkten diesbezüglich etwas enttäuscht gewesen, weil die Versprechen der Hersteller nicht gehalten wurden und man trotzdem nass wurde.

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Pistencruiser »

Decken, Material oder Wassersäule: das ist doch gar nicht der Punkt.
Hier gings darum, mit ein wenig Engagement an einem einzigen Tag die Verhältnisse zu verbessern.
Es geht schlicht um ein Mindestmaß an Servicedenken das andernorts selbstverständlich scheint - dort aber wohl gedanklich bei den Mitarbeitern nicht verankert zu sein scheint. .
Umso ärgerlicher, dass es hier nahezu als Sakrileg gegenüber der "Heiligen Kuh" Bergbahngesellschaft empfunden wird, sobald man sich erdreistet auch nur ansatzweise verhaltensbedingte Kritik zu üben.

Die waren an diesem Tag einfach zu faul ihren Ar*** aus der warmen Bude raus ins Schmuddelwetter zu bewegen nach dem Motto " für die paar Hanseln mach ich mir doch jetzt die Jacke nicht nass". Punkt.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Dachstein »

Pistencruiser hat geschrieben:Die waren an diesem Tag einfach zu faul ihren Ar*** aus der warmen Bude raus ins Schmuddelwetter zu bewegen nach dem Motto " für die paar Hanseln mach ich mir doch jetzt die Jacke nicht nass".
Naja, bei dem Winter, der in Salzburg zu den, sagen wir, dunkelsten, feuchtesten und "grausligsten" gehört, kann ich es zumindest menschlich verstehen, wenn mal wer sagt, dass es reicht. Besonders in den letzten Wochen war es alles andere als angenehm für die Mannschaften. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht.. Wenn man danach hinkommt, dann bekommt man den Eindruck, dass es hier immer so zugeht. Es handelt sich hier aber um eine Momentaufnahme, nächstes Jahr nochmal kommen und nochmal testen (bei gleichem Wetter versteht sich ;) ). Denn einmal ist keinmal, zweimal ist einmal zu viel.

Übrigens, weil angesprochen wurde, dass die ganzen Jets in der Flachau verwirrend wären: wer das für so verwirrend hält, hat das dahinterliegende System nicht ganz durchschaut (und das tun ganz schön viele nicht). Denn Starjet I, II und II sind die südliche Bahnkette, Spacejet I, II und II die nördliche. Der Achterjet liegt in der Mitte. Fertig. Und mit dem Wissen kann man sich eigentlich ganz gut orientieren. Ist ja eigentlich simpel. Darum frage ich mich eigentlich, warum so viele Leute von diesem eigentlich einfachen System irritiert sind?!

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von snowflat »

Also wenn ich jetzt lesen muss, dass es damit zu entschuldigen ist, weil wegen dem Wetter einem der Serviecgedanke egal ist, muss ich mich echt fragen ob da bei der Berufswahl nicht was falsch gelaufen ist.

Dann ziehe ich meinen Hut vor den Angestellten, die sich über die ganze Saison herablassen und dem zahlenden Kunden eine größtmögliche Qualität bieten und noch bei Regen, Schnee, Nebel, Minusgraden - also sozusagen dann, wenn kein Strandwetter herrscht - den Fuß ins Freie setzen.
Pistencruiser hat geschrieben:Umso ärgerlicher, dass es hier nahezu als Sakrileg gegenüber der "Heiligen Kuh" Bergbahngesellschaft empfunden wird, sobald man sich erdreistet auch nur ansatzweise verhaltensbedingte Kritik zu üben.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Dachstein »

snowflat hat geschrieben:Also wenn ich jetzt lesen muss, dass es damit zu entschuldigen ist, weil wegen dem Wetter einem der Serviecgedanke egal ist, muss ich mich echt fragen ob da bei der Berufswahl nicht was falsch gelaufen ist.
Das habe ich nicht gesagt. Ich sage nur - wenn es ein Tag ist, wo es schüttet, okay, der Bedienstete geht klappen. Am zweiten Tag auch noch, am dritten Tag auch noch, usw. Am Tag 15 denkt er sich irgendwann mal lmA. und lässt die Sache bleiben. Halte ich zumindest für eine menschliche Reaktion. Des weiteren gebe ich zu bedenken, dass du nur einmal nach GPS Log mit den beiden Bahnen gefahren bist. Es kann jetzt sein, dass du nur Pech hattest und eine Stunde später die Bahnbediensteten draußen waren und geklappt haben. Also - deine Erlebnisse bewerte ich jetzt mal als punktuelle Erfahrung. Um das Verhalten generell bewerten zu können, brauchten wir schon eine etwas längere Messreihe.

snowflat hat geschrieben: Dann ziehe ich meinen Hut vor den Angestellten, die sich über die ganze Saison herablassen und dem zahlenden Kunden eine größtmögliche Qualität bieten und noch bei Regen, Schnee, Nebel, Minusgraden - also sozusagen dann, wenn kein Strandwetter herrscht - den Fuß ins Freie setzen.
Das tue ich sowieso schon lange. Im Grunde ist das Verhalten, was du hier beschreibst nicht mal so selten. Wobei es Gebiete gibt, wo es tendenziell eher weniger bis nicht vorkommt, dass nicht geklappt wird, während ich mich beispielsweise an einen Skitag in der Schiwelt erinnern kann, wo bei einigen Anlagen wir auch im Nassen gesessen sind (Bubbles sind ja dort eher weniger vorhanden gewesen). In See musste ich voriges Jahr an der 6er KSB jedes Mal vor dem Einsteigen selber die Sitzfläche hochklappen, damit sie einigermaßen vom Schnee befreit war - der Stationsbedienstete hat interessiert zugeschaut, das war es dann auch schon. Und warum wird das im Forum weniger beachtet? Weil viele Leute (incl. meinereiner) eigentlich Schönwetterberichtschreiber sind. ;) Mir kommt es eigentlich schon so vor, dass eine außergewöhnliche Dienstleistung nur mehr dann wirklich erkennt, wenn man die eigentlich normale sieht.

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von snowflat »

Jetzt wirds m.M.n. lächerlich ... wenn man morgens bei schon schlechtem Wetter entweder die Sitze runterklappt oder unten lässt, weil sie am Vortag nicht hochgeklappt wurden, wird man anfangen sie dann später gegen Mittag hochzuklappen? Das glaubst Du doch selber nicht. Außerdem beißt sich das mit Deiner Argumentation
Dachstein hat geschrieben:Am Tag 15 denkt er sich irgendwann mal lmA
Entscheide Dich bitte welchen Schutzmantel Du über die Bergbahngesellschaft legst.

Ja natürlich ist das eine punktuelle Erfahrung, ändert aber nichts daran, dass der Service in dem Moment für die Tonne war. Wenn ich das von Dir so lese, dann kann man ja Tests wie die von Werkstätten, Skigebieten, Restaurants etc. also überall wo Menschen am Werk sind in die Tonne treten. Schließlich sind das ja auch Momentaufnahmen oder man macht solche Tests zur Neueröffnung oder Saisonbeginn bei schönstem Wetter wenn alle Mitarbeiter hochmotiviert sind? Die wahre Qualität zeigt sich in herausfordernden Situationen.

Der Service war in der Situation schlecht und ging zu Lasten des zahlenden Kunden. Da kannst jetzt noch so viele Schutzbehauptungen auspacken wie Du willst.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Dachstein »

Kannst du denn nachweisen, dass die Sessel über die Nacht nicht geklappt wurden? Bei meinem letzten Besuch (ich gebe zu, dass es eine Stichprobe war), wurden sie am Abend zugeklappt, bei schönstem Wetter übrigens.
snowflat hat geschrieben:Entscheide Dich bitte welchen Schutzmantel Du über die Bergbahngesellschaft legst.
Es geht hier in erster Linie nicht um das Handeln einer Bergbahngesellschaft, sondern um das Handeln von einzelnen Personen. Und dass die Motivation zum Saisonschluss jetzt mist nicht mehr die Beste ist, ist für mich nachvollziehbar. Erst in zweiter Linie sind die BB involviert, die einen Mitarbeiter mehr hätten abstellen müssen.
Wenn ich das von Dir so lese, dann kann man ja Tests wie die von Werkstätten, Skigebieten, Restaurants etc. also überall wo Menschen am Werk sind in die Tonne treten.


Warum glaubst du, dass alle diese Tests daher auch Mist sind und ich sie sicher nicht als ordentliche Tests anerkenne? Warum glaubst du, habe ich statt einer einzigen Probe 60 Proben für meine Masterarbeit genommen? Das hat alles seine Gründe. Genau darum halte ich auch nichts von komischen Tests in Fotozeitungen, die ein Objektiv runterwerten, weil es dezentriert ist? Als Kunde kaufe ich dieses eine Objektiv nicht, sondern nehme mir ein anderes. Ein Test wird dann objektiv, wenn man über viele Proben zu einem Gesamtergebnis kommt, und nicht eine Stichprobe zieht.
Der Service war in der Situation schlecht und ging zu Lasten des zahlenden Kunden.
Das was du als Service, der zu Lasten des Kunden ging bezeichne ich als normalen Service, und das was du als normaler Service bezeichnest, ist in meinen Augen guter Service. Der normale Service einer Bergbahngesellschaft besteht darin, dich sicher nach oben zu bringen. Wenn ein Mitarbeiter nun noch so freundlich ist, und dir den Sessel, der selber Witterungseinflüssen ausgeliefert ist, abklopft, dann ist das schön für den Kunden, aber nicht sein Hauptgeschäft. Dieses ist in meinen Augen ganz klar eines: Überwachung der Anlage und sicheres Befördern der Fahrgäste. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken, wenn da was passiert (So lange es gut geht schreit keiner, aber wehe es ist was...). Darum würde ich an deiner Stelle nicht dem Mitarbeiter an sich einen Vorwurf machen, sondern eher der Gesellschaft, die vielleicht einen Mann mehr an die Talstation hätte stellen müssen, um dir diesen Service zu bieten. Und, ganz nebenbei, schon mal geschaut, wieviel so ein Seilbahnbediensterer verdient? Eigentlich, da er ja eine Schande, wenn man sich so anschaut, was er für Verantwortung hat.

Und ganz nebenbei - diese beiden Stationen sind alles andere als mitarbeiterfreundlich. Da ist eine KSB Station, wo man sich verglichen zu diesen beiden Stationen relativ trocken hinstellen kann, besser. Des weiteren würde ich das faule Pack nicht so leichtfertig schreiben, denn wenn die Jungs eh schon wegen des Wetters eine schöne Verkühlung haben, dann hätte das beispielsweise nichts mehr mit faul zu tun (ist natürlich Spekulation). Soll aber mal darauf hinweisen, dass man vielleicht bei solchen Sachen auch mal ein Auge zudrücken soll, die Jungs sind schließlich auch nur Menschen.

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von snowflat »

Kannst du denn nachweisen, dass die Sessel über die Nacht nicht geklappt wurden? Bei meinem letzten Besuch (ich gebe zu, dass es eine Stichprobe war), wurden sie am Abend zugeklappt, bei schönstem Wetter übrigens.
Hä, darum gehts doch gar nicht. Sie waren alle unten ... wenn Sie geklappt wurden am Vorabend müssen Sie ja zwangsweise alle runtergeklappt worden sein, als es schon Schlechtwetter hatte. Wenn Sie bei schönem Wetter hochklappen, sollte es ja folglich auch bei Schlechtwetter passieren, dann ist es ja noch schlimmer sie bei dem Wetter überhaupt alle erst runterzuklappen.
Es geht hier in erster Linie nicht um das Handeln einer Bergbahngesellschaft, sondern um das Handeln von einzelnen Personen.
Der Mitarbeiter repräsentiert durch seinen Arbeitsvertrag die Gesellschaft nach außen hin, hat den direkten Kontakt zum Kunden ... okay, in dem Fall nicht, weil er in der Bude blieb. Wenn ein Mitarbeiter ein Fehlverhalten an Tag legt, fällt das auf den Arbeitgeber zurück.
Und dass die Motivation zum Saisonschluss jetzt mist nicht mehr die Beste ist, ist für mich nachvollziehbar.
Für mich nicht, im Dienstleistungsgewerbe (in dem ich auch tätig bin) erwartet der Kunde bis zum Ende 101%, da ist es ihm egal ob ich 8, 10 oder 12 Stunden am Arbeiten bin.
Warum glaubst du, dass alle diese Tests daher auch Mist sind und ich sie sicher nicht als ordentliche Tests anerkenne?
Weil solche Tests Momentaufnahmen sind. Du hast da hier ja angeführt, weil es bei uns auch so war, da wir ja nur einmal dort gefahren sind und dass man daraus nicht die Leistung im Generellen ableiten kann.
Wenn ein Mitarbeiter nun noch so freundlich ist, und dir den Sessel, der selber Witterungseinflüssen ausgeliefert ist, abklopft, dann ist das schön für den Kunden, aber nicht sein Hauptgeschäft.
Wenn man aber sieht, dass beim gleichen Arbeitgeber an einem anderen Lift ein Angestellter geklappt hat, wirkt das auf dem Kunden einfach befremdlich und die Gesellschaft sollte einheitlich auftreten.
Darum würde ich an deiner Stelle nicht dem Mitarbeiter an sich einen Vorwurf machen, sondern eher der Gesellschaft, die vielleicht einen Mann mehr an die Talstation hätte stellen müssen, um dir diesen Service zu bieten.
Also ich habe es auch schon gesehen, dass das am Einstig mit einer Person machbar ist. Und an dem Tag in Zauchensee war weiß Gott kein Andrang.
Und, ganz nebenbei, schon mal geschaut, wieviel so ein Seilbahnbediensterer verdient? Eigentlich, da er ja eine Schande, wenn man sich so anschaut, was er für Verantwortung hat.
Mag ja sein und ich weiß es nicht, ich weiß nur was ich für nen Skitag löhnen muss und daraus resultieren ein paar Ansprüche und das Klappen der Sessel verursacht keine Mehrkosten. Ganz im Gegenteil, das bleibt in den Köpfen hängen ... genauso wie viele, die im Bekanntenkreis diesen Winter in einem und dem gleichen Skigebiet in Urlaub waren, mir lobend erzählt haben, dass einem die Ski im Tal in die Köcher gestellt und oben wieder herausgenommen und übergeben wurden ... ich sage nur positive Mundpropaganda.
Und ganz nebenbei - diese beiden Stationen sind alles andere als mitarbeiterfreundlich.
S.o., an der anderen "mitarbeiterfeindlichen" Station ging es auch.
wenn die Jungs eh schon wegen des Wetters eine schöne Verkühlung haben
Was für ein Zufall, gleich 4 Stück in Folge ... dann haben wir wohl einfach Pech gehabt.
dass man vielleicht auch mal ein Auge zudrücken soll
Wenn ich ein Vergleich zu vielen anderen Gebieten ziehe, in denen ich unterwegs bin, kann ich in diesem Fall kein Auge zudrücken, denn das geht anders besser, da ist das halt noch Service bzw. Kundenorientierung.

Ich habe da einfach eine andere Auffassung und sprechen das an, Dienstleistung ist nicht immer ein angenehmer Job. Wenn ich jetzt gemein wäre, könnte ich sagen, dass an wieviel Tagen die Angestellten schätzungsweise in der Sonne sitzen und das Wetter genießen. Aber das mache ich nicht, weil es unfair ist und sie ja trotzdem Ihren Job machen. Hier geht es lediglich darum dem Kunden gegenüber einen Service zu leisten und die Erbringung ist möglich, neben der eigentlichen Aufgabe.

Wir werden da einfach nicht auf einen Nenner kommen und scheinbar noch seitenlang schreiben.
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Pistencruiser »

Wahrscheinlich hatte die Kleidung der armen verkühlten Liftler einfach nicht die richtige Wassersäule für dieses gar garstige Wetter an besagtem Tag. :biggrin:

Ich verstehe nicht, warum man eine berechtigte Kritik an einer bestimmten Situation - die selbstverständlich nur eine Momentaufnahme darstellt - nicht einfach mal akzeptieren kann. :roll:
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Dachstein »

Pistencruiser hat geschrieben:Wahrscheinlich hatte die Kleidung der armen verkühlten Liftler einfach nicht die richtige Wassersäule für dieses gar garstige Wetter an besagtem Tag. :biggrin:
Brauchst nicht lachen, schon erlebt und gesehen und das in, sagen wir, nicht dem ärmsten Skigebiet. Wobei ich das definitiv nicht gutheißen kann, wenn an der Dienstbekleidung der Mitarbeiter gespart wird.
Pistencruiser hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum man eine berechtigte Kritik an einer bestimmten Situation - die selbstverständlich nur eine Momentaufnahme darstellt - nicht einfach mal akzeptieren kann.
Ich mag durchaus verstehen, warum man in so einem Fall abgefressen ist als Kunde (weil es augenscheinlich wo anders besser geht), dennoch frage ich mich mittlerweile, warum man als Mensch immer vom anderen die 110% fordert, obwohl man selber auch nicht in der Lage ist, diese zu erbringen. Wenn jemand von sich behauptet, er wäre tagtäglich in der Lage, 110% zu bringen, dann glaube ich ihm das nicht, oder er ist ein Roboter.
snowflat hat geschrieben:Sie waren alle unten ... wenn Sie geklappt wurden am Vorabend müssen Sie ja zwangsweise alle runtergeklappt worden sein, als es schon Schlechtwetter hatte. Wenn Sie bei schönem Wetter hochklappen, sollte es ja folglich auch bei Schlechtwetter passieren, dann ist es ja noch schlimmer sie bei dem Wetter überhaupt alle erst runterzuklappen.
Da halte ich es wie Mis Sophy in "Dinner for one": das gleiche Prozedere wie jeden Tag. Am Abend zuklappen oder hochklappen, in der Früh runterklappen. Und dann interessiert es für gewöhnlich viele nicht mehr wirklich. Einige Mitarbeiter sind dann so freundlich und machen dir die Sitzfläche nochmal sauber. Das erachte ich als durchaus hervorragenden Service, genau so wie den Service, wo einem die Schi in die Köcher gesteckt werden und oben an der Station wieder heraus, ich gehe davon aus, dass du die Serfauser an der Komperdell - Lazid EUB, oder die Jungs an der Pezidbahn meinst. Die machen das fast immer. Und sowas bringt, da gebe ich dir recht, Pluspunkte und eine gute Mundpropaganda.
snowflat hat geschrieben:Weil solche Tests Momentaufnahmen sind. Du hast da hier ja angeführt, weil es bei uns auch so war, da wir ja nur einmal dort gefahren sind und dass man daraus nicht die Leistung im Generellen ableiten kann.


Dann verstehe ich aber nicht, warum du "faules Liftlerpack" schreibst, da hier der Eindruck entstehen kann, dass die Seilbahnbediensteten allesamt faul wären.
snowflat hat geschrieben:Wenn man aber sieht, dass beim gleichen Arbeitgeber an einem anderen Lift ein Angestellter geklappt hat, wirkt das auf dem Kunden einfach befremdlich und die Gesellschaft sollte einheitlich auftreten.
Das glaube ich weniger, weil es einem Großteil der Kundschaft nicht mal auffällt. Ich habe eher das Gefühl, dass es vielen total egal ist. Die fahren einmal eine Woche Schi und haben kaum einen Vergleich zu anderen Gebieten. Wenn nun einer an einer Bahn aus der Reihe tanzt und klappen geht, bekommt der für das hervorragende Service Lob, und die anderen gehen als "normal" durch. Uns fallen solche Sachen nur deswegen auf, weil wir aufgrund unserer Vielzahl an Skitagen in verschiedenen Gebieten eben schon viel gesehen haben. Vom vereisten Sessel der abgekehrt wird, über Anlagen die aus Spargründen stehen oder Sitzauflagen die nass sind. BTW: bei welcher Bahn wurde doch geklapptWenn man aber sieht, dass beim gleichen Arbeitgeber an einem anderen Lift ein Angestellter geklappt hat, wirkt das auf dem Kunden einfach befremdlich und die Gesellschaft sollte einheitlich auftreten? In der Zauch stehen nur 3 Bahnen, bei welchen geklappt werden kann, und da sehe ich nirgends jemand an den TS stehen?!
snowflat hat geschrieben:Also ich habe es auch schon gesehen, dass das am Einstig mit einer Person machbar ist. Und an dem Tag in Zauchensee war weiß Gott kein Andrang.
Genau das erachte ich auch als Problem. Nehmen wir an, dass da immer konstant Gäste daherkommen. Da ist der Bedienstete längere Zeit draußen. Umgekehrt kommen die Leute sagen wir, alle paar Minuten - also raus, rein, raus, rein, raus, rein - kalt, warm, kalt, warm, kalt, warm. --> klassischer kaltwarm Wechsel für eine saftige Verkühlung. Käme nur alle heilige Zeiten mal einer, gut, raus, abgekehrt, wieder 10 Minuten in die warme Stube rein. Ist wieder Vollbetrieb, wo jeder Sessel besetzt ist und noch dazu ein Haufen schlechte Skifahrer unterwegs, würde ich es dem Bediensteten nicht übel nehmen, wenn er vom Roten und Gelben Knopf nicht weg will. ;)
snowflat hat geschrieben:Wenn ich ein Vergleich zu vielen anderen Gebieten ziehe, in denen ich unterwegs bin, kann ich in diesem Fall kein Auge zudrücken, denn das geht anders besser, da ist das halt noch Service bzw. Kundenorientierung.
Und viele nehmen dieses gute Service für selbstverständlich hin und bedanken sich nicht mal mehr dafür. Und das finde ich durchaus traurig. Und wie du sagtest, ja, eine zusätzliche Serviceerbringung ist möglich und aus der Sicht des Kunden wünschenswert. Selbstverständlich (wovon aber einige auszugehen scheinen) ist sie aber nicht. Daher bin ich der Meinung, dass das Verhalten der Mitarbeiter falsch bewertet wird, hervorragender Service (Ski in die Köcher stellen, usw.) wird zum fast schon normalen Service degradiert, während normaler Service (sicheres Benützen einer Seilbahn) zum schlechten Service degradiert wird. Das stimmen in meinen Augen die Wertigkeiten nicht mehr.

So, und nun genug der Diskussion. Ich kann dir zum Schluss nur empfehlen, dem Gebiet mal bei schönerem Wetter einen Besuch abzustatten. Es ist eigentlich ganz nett, wenngleich ich selber mit der Zauch nicht unbedingt warm werde. Eigentlich gefallen mir dort nur die Hänge am Tauernkar und die Abfahrten an der Highlinerkette. Besser ist in meinen Augen Flachauwinkel, aber das ist Geschmack. Mit der Flachau werde ich sicher nie warm. Und das beste Eck in der Gegend habt ihr sowieso an diesem Tag ausgelassen - Radstadt - Altenmarkt.

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Erli.GB »

Unsere momentane Kleidung ist Gut (wenn das ein angestellter zu entscheiden hätte gäbs andere Kleidung aber die Geschmäcker sind verschieden).

Wir haben wie weiter oben geschrieben Bubbles auf unseren Sesseln und klappen die Sitzflächen jeden Tag hoch. Die Gebäckkrümel, Haargummi, Taschentücher, Mannerpapierl, "Liste beliebig fortsetzbar" fallen dann nämlich meist raus :biggrin:
Der Kunde will nämlich nicht im Müll sitzen (denn er eventuell selbst dort absichtlich oder unabsichtlich hinterlassen hat)
In der Früh beim bestücken der Bahn klappen wir dann die Sitzbänke wieder runter und entfernen die mutwillig zerstörten Sitzpolster (es handelt sich hierbei um die Gummischaumstoff Dinger die auch ohne Sitzheizung eigentlich immer warm sind) gegen neue (Stückpreis ~ € 50,- ohne Mwst).

Noch ein Schwank aus früheren Jahren zum Thema sauberer trockener Sitz:
Mich fragte vor Jahren mal einer warum ich den Sitz nicht von Schnee nicht befreie. Mein Antwort war eine Gegenfrage die in diesem Fall allerdings angebracht war: Wenn er endlich die Bubble schliessen würde (dann wäre der Sitz [dann zwangsweise] auch Schneefrei) ;D
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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von Widdi »

Richtig so, aber mehr wie ein nasser Sessel nervt mich eine verrauchte Gondel. Da steigt man unten nix böses ahnend ein und dann sitzt man in einer Selchkuchl drin, aber mit Tabaknote.
Hab ja nix dagegen wenn jemand raucht, obwohl Nichtraucher: Aber wenn derjenige das Lungenbrötchen unbedingt in der Gondel braucht, dann BITTE bei offenem Fenster, dass das ganze aus der Gondel rauszieht (gilt auch bei Bubbles).
Gegen Nässe gibts Kleidung, gegen Zigarettenrauch nicht.
Alkoholfahne stört mich weniger, die hab ich selber ab und an mal. Rauch find ich schlimmer als Bierdunst und wenn der Abend mal zu lang war wird bei mir einfach zur Zahnbürste gegriffen.

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Re: Salzburger Sportwelt | 13.03.13 | Feuchte Angelegenheit

Beitrag von vovo »

In Bad Kleinkirchheim stieg so ein älterer Typ am Vormittag in der Kaiserburgbahn mit ein, der hatte vielleicht eine Bierfahne! Pfui Teufel, mir ist fast schon schlecht geworden. Als er an der Mittelstation ausstieg, war ich total erleichtert.

Weiß jetzt jemand eigentlich noch was wg. der Liftschneise, die man auf dem Bild ganz oben links sieht?
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