Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

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Fab
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Fab »

baeckerbursch hat geschrieben:........ so sah es immer in den vielen Schweizer Ferienwohnungen aus in denen wir unseren Urlaub verbrachten.

Die Schweiz ist einfach so anders, so extra, so kompromisslos "Schweiz" das diese einfach den Anschluss an den Rest der Welt verpasst. Es gibt da so viele Beispiele.......
Für mich kann ich sagen, dass die FeWo`s in der Schweiz die ich in verschiedenen Orten bewohnt habe, besser waren als in Südtirol oder Ö.

Ich habe die Schweiz in über 25 Jahren insgesamt als topmodernes Land kennengelernt. Woran du festmachst, dass die Schweiz den Anschluss (an was eigentlich) verpasst hat, ist mir schleierhaft.

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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Foto-Irrer »

Fab hat geschrieben:Für mich kann ich sagen, dass die FeWo`s in der Schweiz die ich in verschiedenen Orten bewohnt habe, besser waren als in Südtirol oder Ö.
Interessant, meine subjektive Erfahrung ist genau umgekehrt.
Auch das Best-Western in Täsch, war zwar völlig ok, aber von der Einrichtung und vom Angebot mit Abstand schlechter als alle anderen Best Westerns, in denen ich die letzten Jahre quer durch Europa war.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Whistlercarver »

eMGee hat geschrieben:Da freut sich aber der heimische Handwerker...
Dies alles auf dem Rücken der heimischen Firmen auszufechten bringt den Tourismusstandort Schweiz sicherlich nicht weiter.
Ich habe schon direkt mitbekommen wie schweizer Bauherren Handwerker aus dem schwarzwald angeheuert haben für normale Arbeiten.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von chianti »

Auch denen müssen sie den Schweizer Mindestlohn zahlen - oder gegen das Entsendegesetz verstoßen.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von baeckerbursch »

Ich habe die Schweiz in über 25 Jahren insgesamt als topmodernes Land kennengelernt. Woran du festmachst, dass die Schweiz den Anschluss (an was eigentlich) verpasst hat, ist mir schleierhaft.
Topmodern ja - aber halt anders. Während der Rest der EU immer gleicher pflegt die Schweiz schön ihren Exotenstatus.

Das fängt dabei an das gefühlte 10m hinter einer Sprachgenze in einem Land keiner mehr deine Sprache (geschweige den Englisch) kann und hört dabei auf das ich als Bäcker nicht mal schweizer Mehl beziehen kann (IMHO Exportverbot).
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Finsteraarhorn »

baeckerbursch hat geschrieben:
Ich habe die Schweiz in über 25 Jahren insgesamt als topmodernes Land kennengelernt. Woran du festmachst, dass die Schweiz den Anschluss (an was eigentlich) verpasst hat, ist mir schleierhaft.
Topmodern ja - aber halt anders. Während der Rest der EU immer gleicher pflegt die Schweiz schön ihren Exotenstatus.
Das ist nicht ein Exotenstatus, sondern ein Weg der durch Volksabstimmungen bestimmt wird und mit dem alle Leben können, da es ein Mehrheitsentscheid war.
Das fängt dabei an das gefühlte 10m hinter einer Sprachgenze in einem Land keiner mehr deine Sprache (geschweige den Englisch) kann und hört dabei auf das ich als Bäcker nicht mal schweizer Mehl beziehen kann (IMHO Exportverbot).
Sagte der Münchner. Ich als Berner, der 10km von der Deutsch-Französischen Sprachgrenze lebt, sage, dass es absolut kein Problem darstellt.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von baeckerbursch »

Das ist nicht ein Exotenstatus, sondern ein Weg der durch Volksabstimmungen bestimmt wird und mit dem alle Leben können, da es ein Mehrheitsentscheid war.
Ist ja schön das es ein Mehrheitsentscheid war. Die Mehrheit liegt ja, wie wir wissen, immer richtig. Dann ist der Gegewärtige Kurs ja auch kein Problem sondern der Mehrheit angenehm. Also alles in Butter! :D
Sagte der Münchner. Ich als Berner, der 10km von der Deutsch-Französischen Sprachgrenze lebt, sage, dass es absolut kein Problem darstellt.
Das sagt dir der Tourist der 10 Meter unter einem deutschsprachigen Gipfel schon nicht mehr auf Deutsch, geschweige den Englisch was zu essen bestellen konnte. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.....
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Foto-Irrer »

baeckerbursch hat geschrieben:Das sagt dir der Tourist der 10 Meter unter einem deutschsprachigen Gipfel schon nicht mehr auf Deutsch, geschweige den Englisch was zu essen bestellen konnte. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.....
Im Wallis kannste das gern haben!
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von ATV »

baeckerbursch hat geschrieben: Ist ja schön das es ein Mehrheitsentscheid war. Die Mehrheit liegt ja, wie wir wissen, immer richtig. Dann ist der Gegewärtige Kurs ja auch kein Problem sondern der Mehrheit angenehm. Also alles in Butter! :D
Naja gehen wir mal davon aus, dass nicht der Franken stärker wurde, sondern der Euro schwächer. Gegenüber den restlichen Währungen blieb der Kurs über die letzten Jahre relativ konstant.
Der Tourismus ansich macht im schweizer BIP etwa 3% aus. Wie viel ist es in AT. Etwas um die 10%?
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von chianti »

HBB hat geschrieben: wer sich in einer Jugenherberge einquartiert, wird wohl auch sonst nicht viel Geld im Urlaubsort lassen.
Das sehe ich anders: die bis 30-jährigen, deren Studentenbudenzeit noch nicht so lange zurückliegt, gehen durchaus in ein Backpacker-Hostel, wenn es neue Sanitäranlagen und Matratzen hat. Und sie lassen es abends krachen, weil dann noch Geld übrig ist, das sie bei einer Hotelübernachtung nicht mehr gehabt hätten.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von HBB »

chianti hat geschrieben:Und sie lassen es abends krachen, weil dann noch Geld übrig ist...
Ja klar, gerade die Schweizer Destinationen sind ja für ihre Après-Ski- und Party-Hochburgen bekannt...
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Dachstein »

chianti hat geschrieben: Und sie lassen es abends krachen, weil dann noch Geld übrig ist, das sie bei einer Hotelübernachtung nicht mehr gehabt hätten.
Ich kenne mittlerweile genug Studenten, die das nicht tun und tatsächlich Wert auf eine ordentliche Unterkunft legen, auch wenn sie etwas teurer ist als andere. Bei unseren Exkursionen haben wir auch immer ziemlich uni sono darauf bestanden, dass die Unterkunft einen gewissen Standard hat und keine indischen Verhältnisse (Klo jenseits des Ganges).

Und auch wir im Forum haben einige Studenten, die sich lieber in einer Frühstückspension mit 3 Edelweis einmieten als irgendwo in einer Jugendherberge.

MFG Dachstein
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von BigB »

Dachstein hat geschrieben:
Und auch wir im Forum haben einige Studenten, die sich lieber in einer Frühstückspension mit 3 Edelweis einmieten als irgendwo in einer Jugendherberge.

MFG Dachstein
Aber genau diese Pensionen für um die 25 bis 35 Euro die Nacht (Person) mit Frühstück findet man eben in der Schweiz nicht.

MfG BigB
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Whistlercarver »

HBB hat geschrieben:
chianti hat geschrieben:Und sie lassen es abends krachen, weil dann noch Geld übrig ist...
Ja klar, gerade die Schweizer Destinationen sind ja für ihre Après-Ski- und Party-Hochburgen bekannt...
Also ich kann überall richtig guten Apres-Ski haben. Bloß in Ischgl hat es bisher nicht wirklich geklappt. Es kommt immer auf die Leute an die dabei sind und nicht auf irgendeine bestimmte Lokalität. Zur Not gibts halt Zimmerpartys.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von OliK »

BigB hat geschrieben:
Dachstein hat geschrieben:
Und auch wir im Forum haben einige Studenten, die sich lieber in einer Frühstückspension mit 3 Edelweis einmieten als irgendwo in einer Jugendherberge.

MFG Dachstein
Aber genau diese Pensionen für um die 25 bis 35 Euro die Nacht (Person) mit Frühstück findet man eben in der Schweiz nicht.

MfG BigB
Na doch schon. Aber nicht viele und dann meistens eben mit Etagendusche, und wenn mit Bad im Zimmer sind wir gleich wieder bei 50.- € und höher /Nacht.
IMHO war die Schweiz schon vor der Euroschwäche teuer, hatte aber zumindest noch ein mit beiden zugedrückten Augen halbwegs akzeptables P-/L-Verhältniss. Vorallem wenn man die ätzende Anreise nach AT am Bodensee entlang mitrechnete, die trotz gleicher Entfernung im Schnitt ne h länger dauert mit den ganzen Tourischleichern. Schweiz, ab Schaffhausen (für uns 20min) AB bis fast an viele Schigebiete hin ist schon sehr komfortabel. Aber irgendwann ist der fianzielle Bogen halt überspannt.
Leider.
Es grüsst der Oli
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von intermezzo »

Fab hat geschrieben:
baeckerbursch hat geschrieben:........ so sah es immer in den vielen Schweizer Ferienwohnungen aus in denen wir unseren Urlaub verbrachten.

Die Schweiz ist einfach so anders, so extra, so kompromisslos "Schweiz" das diese einfach den Anschluss an den Rest der Welt verpasst. Es gibt da so viele Beispiele.......
Ich habe die Schweiz in über 25 Jahren insgesamt als topmodernes Land kennengelernt. Woran du festmachst, dass die Schweiz den Anschluss (an was eigentlich) verpasst hat, ist mir schleierhaft.

Industrie, Öffentlicher Verkehr, Verschuldung, Alterssicherung - alles Topzahlen im intern. Vergleich. Nicht zu vergessen die Bürgerbeteiligung.
Die Schweiz ist eine Demokratie - wir haben ein parlamentarisches System.
So, jetzt muss ich dazu auch noch meinen (helvetischen) Senf dazu abgeben.

Punkt 1:
Volle Zustimmung, Fab.

- JA, die Schweiz ist ein teures Pflaster, das wissen wir nicht erst seit heute...
- JA, in der Schweiz gibt es im Hotelbereich einiges, das im Argen liegt, das wissen wir ebenfalls erst nicht seit heute...
- JA, der (Winter-)Tourismus hierzulande hat z.T. gravierende Probleme, zu einem nicht unwesentlichen Teil hausgemacht. Auch das ist sattsam bekannt...

Punkt 2:
Aber dass die Schweiz den Anschluss an die Welt verpasst haben soll - das ist mir vollkommen neu. Absurdes Statement. Ich selber reise relativ häufig in verschiedenste Länder auf diesem Globus - um mich kurz zu halten: Die Schweiz scheint mir in vielerlei Hinsicht vergleichsweise state-of-the-art zu sein. Fab hat dazu bereits alle wichtigen Punkte oben genannt. Wenn ich zum Beispiel an Frankreich denke: Dieses Land ist drauf und dran, in etlichen Bereichen den "Anschluss zu verpassen". Und das schon seit längerer Zeit, sieht man mal von ein paar wenigen technologischen Prestige- und Vorzeigeprojekten wie TGV (oder Minitel 3615; allerdings ist diese Innovation schon auch schon ein geraumes Weilchen her) ab...

Punkt 3:
Und noch was zur Vielsprachigkeit/Fremdsprachenkompetenz, die ja angeblich in der Schweiz nicht oder nur minimal vorhanden sein soll: Ich würde jetzt mal behaupten, dass die Schweiz (neben den skandinavischen Ländern oder den Niederlande) eines derjenigen wenigen Länder in Europa ist, in denen sich in der Regel die Bevölkerung puncto Fremdsprachen nicht zu verstecken braucht.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von BigB »

OliK hat geschrieben:
BigB hat geschrieben:
Dachstein hat geschrieben:
Und auch wir im Forum haben einige Studenten, die sich lieber in einer Frühstückspension mit 3 Edelweis einmieten als irgendwo in einer Jugendherberge.

MFG Dachstein
Aber genau diese Pensionen für um die 25 bis 35 Euro die Nacht (Person) mit Frühstück findet man eben in der Schweiz nicht.

MfG BigB
Na doch schon. Aber nicht viele und dann meistens eben mit Etagendusche, und wenn mit Bad im Zimmer sind wir gleich wieder bei 50.- € und höher /Nacht.
IMHO war die Schweiz schon vor der Euroschwäche teuer, hatte aber zumindest noch ein mit beiden zugedrückten Augen halbwegs akzeptables P-/L-Verhältniss. Vorallem wenn man die ätzende Anreise nach AT am Bodensee entlang mitrechnete, die trotz gleicher Entfernung im Schnitt ne h länger dauert mit den ganzen Tourischleichern. Schweiz, ab Schaffhausen (für uns 20min) AB bis fast an viele Schigebiete hin ist schon sehr komfortabel. Aber irgendwann ist der fianzielle Bogen halt überspannt.
Leider.
Zeig mir mal die Pensionen dieser Preisklasse in der Schweiz, ich finde da nicht viel.

Kommt halt drauf an wo man hin möchte. Nach Graubünden kurvste dann halt durch gefühlt hundert Kreisverkehre auf der anderen Seeseite. In andere schweizer Regionen siehts nochmal anders aus, da hat die Schweiz den Vorteil der Vigniette, einmal gekauft ein ganzes Jahr fahren. Da ist Österreich im Nachteil.

Aus meiner alten Heimat Ulm war das nochmal ganz anders. Da ist die Schweiz dann voll ab vom Schuss.

Bezeichnend ist aber wohl die Tatsache, dass Schweizer einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen um nach Österreich zu fahren zum Ski fahren.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von chianti »

Gehört zwar nicht direkt hierher, aber weil es angesprochen wurde, vielleicht als Außenansicht interessant: "Von der direkten Demokratie war ich enttäuscht"
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von Foto-Irrer »

BigB hat geschrieben:...da hat die Schweiz den Vorteil der Vigniette, einmal gekauft ein ganzes Jahr fahren. Da ist Österreich im Nachteil.
Denk bitte auch an die Leute, die nicht jedes Wochenende mal eben in eines der beiden Länder fahren können. Ist halt eine Frage des Wohnorts. Ich fahre jetzt ein Jahr diese teure CH-Plakette spazieren, weil ich im Skiurlaub in Frankreich war. Ob ich sie im Januar 2014 evtl. ein zweites Mal brauche, weiß ich noch nicht, deshalb bleibt sie voerst dran.
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Re: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustart

Beitrag von eMGee »

Möchte mal den Vorschlag machen, die verschiedenen Threads zusammenzufassen.
Wurde doch schon mannigfach diskutiert das Thema und mit jedem Artikel gehts aufs Neue los.
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Re: AW: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustar

Beitrag von j.wayne »

Eine Jahresvignette als Vorteil anzusehen ist mir neu. Ich find da eine zeitliche Abstufung um einiges besser.
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Beitrag von TPD »

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Re: AW: Schweizer Bergtourismus: Kein Geld für einen Neustar

Beitrag von Pilatus »

j.wayne hat geschrieben:Eine Jahresvignette als Vorteil anzusehen ist mir neu. Ich find da eine zeitliche Abstufung um einiges besser.
Wenn ich nur mal kurz ins Schwimmbad will kauf ich mir ja auch keine Jahreskarte
Naja, wenn die Jahreskarte soviel kostet wie anderorts zwei mal ins Schwimmbad, dann wirdst du dirs vielleicht doch überlegen :D
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von 3303 »

Also, die exclusive Jahresvignette wird schon als Nachteil angesehen, wenn Mancher zB nur einmal im Jahr in oder durch die Schweiz fährt.
Gerade beim heutigen Trend zu Kurzurlauben kann das schon ein Faktor sein.
Ob die künftige Möglichkeit der Monats- oder Zweimonatsvignette, die dann den jetzigen Jahrespreis kosten könnte, für den Tourismus förderlich sein wird, bleibt genau so abzuwarten, wie die Auswirkungen der künftig vermutlich wegfallenden Korridorvignette (nach Fertigstellung der zweiten Pfänderröhre) auf Bregenz ;-)
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Beitrag von TPD »


Zum Thema Autobahnvignette gibt es bereits ein Thema
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