Ich wollte doch nur etwas provozieren
Genau auf sowas in der Art wollte ich ja hinaus!
Ich kann Dich voll verstehen und hätte wohl genau so gehandelt...
Mir geht es ja nur darum, dass man im Rahmen dessen was sinnvoll erscheint, auch handelt und nicht nur redet bzw. abwartet.
Aber der Rüganer sagt gar nix mehr zum Thema bzw. was er selbst konkret macht / gemacht hat?
Wiede hat geschrieben:Ich wollte doch nur etwas provozieren
Genau auf sowas in der Art wollte ich ja hinaus!
Ich kann Dich voll verstehen und hätte wohl genau so gehandelt...
Mir geht es ja nur darum, dass man im Rahmen dessen was sinnvoll erscheint, auch handelt und nicht nur redet bzw. abwartet.
Aber der Rüganer sagt gar nix mehr zum Thema bzw. was er selbst konkret macht / gemacht hat?
Was soll ich schreiben ? Ökonomisch sinnvolle Sachen zum Energiesparen sind doch voll ok.
Ich hab schon ein paar Häuser gebaut bzw. mitgebaut - gegen 30/36 cm Gasbeton als Außenwand kommt nix gegenan
Dazu relativ einfache dänische Holzfenster, die auch nach 22 Jahren noch gut funktionieren - Schimmel und Kälte sind Fremdworte.
Ich betreue 2 alte Mietshäuser, wo wir auch am Überlegen sind, was zu tun ist.
Dämmung der Kellerdecken und des Dachboden haben wir selbst gemacht - rechnet sich absolut für alle.
Außendämmung rechnet sich nicht im Entferntesten.
Mein Passat Diesel verbracht im Schnitt 5 Liter auf 100 km.
Früher bin ich oft allein rumgefahren, auch zum Skifahren. Heut hab ich immer Mitfahrer dabei.
Ok, danke. Dann kann ich nun auch in etwa einschätzen, mit wem ich diskutiere
Hört sich ja auch alles plausibel an! Und mit insgesamt 3 Häusern wird es Dir glaub nie langweilig und bzgl.bereits gemachter / evtl. noch anstehender Sanierungen etc. hattest da sicher schon einige schlaflose Nächte...
Mir reicht da echt schon das Eine. Und da bin ich von 24er Steinen + 14MM Dämmung überzeugt
Dämmt astrein gut und die Energiekosten sind fantastisch niedrig. Fairerweise sollte ich dazu sagen, dass man bei einem Neubau natürlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten diesbezüglich hat. Auch klar.
Allerdings darf ich wegen der Kunststofffenster das tägliche Lüften nicht vergessen, denn die Dämmung lässt echt nix mehr durch. Eine kontrollierte Be- & Entlüftung war mir ehrlich gesagt zu teuer und ich habe da auch hygienische Bedenken hierzu.
Berufsbezogen war ich übrigens über die Erkenntnis erstaunt, dass sich die meisten Häuslebauer / Sanierer mehr Gedanken über die Heizungsanlage ansich anstatt über eine gute Gebäudehülle Gedanken machen. Mit letzterem lässt sich nämlich mehr einsparen.
Mit 36cm Gasbeton brauchst Du Dir natürlich auch keine Gedanken bzgl. zusätzlicher Dämmung machen... Das sollte mehr wie passen!
Beim Skifahren machen wir auch immer das Auto voll. Zugegeben natürlich nicht nur wegen der Umwelt, sondern um auch einfach einzusparen.
Mein alter Erdkundelehrer ist übrigens felsenfest davon überzeugt, dass es die letzten 10 / 15 Jahre kälter wurde. Zumindest die Erwärmung gestoppt wurde. Der schreibt dazu öfters Leserbriefe in der regionalen Zeitung. Regional auf Deutschland bezogen trifft das auch sicher zu.
Und wenn ich mir gerade so dass aktuelle Wetter ansehen: bereits Ende Mai, seit Tagen einstellige Temperaturen (heute +4C. und Regen)....
Wiede hat geschrieben:Ok, danke. Dann kann ich nun auch in etwa einschätzen, mit wem ich diskutiere
Hört sich ja auch alles plausibel an! Und mit insgesamt 3 Häusern wird es Dir glaub nie langweilig und bzgl.bereits gemachter / evtl. noch anstehender Sanierungen etc. hattest da sicher schon einige schlaflose Nächte...
Und jetzt wohne ich in 2 Mietwohnungen , ich bin nicht für den Besitz einer Immobilie gemacht, ist mir zu unflexibel.
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Der Ölpreis steigt doch tendenziell eher an, als das er sinken würde. Die bislang theoretischen US Reserven durch Fracking mal außen vor gelassen.
Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?
Wenn jeder bei sich selbst Energiespart dann merkt man das doch deutlich im eigenen Geldbeutel. Ob jetzt Fahrgemeinschaft oder Hausdämmen, energiesparende Geräte, täglich eine Stunde weniger Forum oder noch viele andere möglichkeiten.
Bei den heutigen Energiepreisen sind ja schon kleinere Einsparungen spürbar und die Preise werden eher noch steigen in der Zukunft als sinken.
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:E-Autos werden aber in den nächsten 30 Jahren nicht in der Lage sein einen klimatisierten Familienkombi nebst Wohnanhänger über die Alpen zu wuchten.
Mach dir mal darüber keine Sorgen. Bis in 30 Jahren ist der Meeresspiegel soweit gestiegen das es die lieben Holländer nicht mehr gibt. Also braucht auch kein Auto einen Wohnwagen über die Alpen ziehen.
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:
Eine Preisexplosion des Eröles setzt eine dramatische Verknappung vorraus.
Diese Verknappung ist aktuel nicht absehbar.
Der Ölpreis steigt doch tendenziell eher an, als das er sinken würde. Die bislang theoretischen US Reserven durch Fracking mal außen vor gelassen.
Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?
Wird im Mittleren Westen bereits gemacht. Vor ein paar Wochen waren da ein paar Zeilen in einem Berricht über die US Eisenbahnen in der BAZ. Das gewonene Öl wird per Bahn zu den Rafinerien gebracht.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
Das Bundesumweltamt warnt in einer Broschüre zum Klimawandel vor einzelnen, namentlich genannten Journalisten und brandmarkt sie öffentlich als inkompetent. Nun zeigt sich: Auch das Bundesumweltministerium war an dem Heft beteiligt.
Wie lang es wohl noch dauern wird, bis jeder, der eine andere Meinung als die politisch erwünschte vertritt, hierzulande ein Schreibverbot bekommt? Da frag ich mich schon wer hier die eigentlichen Fanatiker sind.
Äußerst bedenkliche Tendenzen jedenfalls! Ich wünsche den beiden Journalisten für ihren Prozeß alles Gute. Ich hab ihre Bücher nicht gelesen, ist mir auch völlig wurscht ob die mit ihren Thesen recht haben oder nicht. Mir stört nur massivst wie hier mit diesen Leuten, und das von hochoffizieller Seite (!), umgegangen wird.
Nun zeigt sich: Auch das Bundesumweltministerium war an dem Heft beteiligt.
eine Erkenntnis, zu deren Genialität wohl nur schlagzeilenschreibende Journalisten fähig sind - wenn mich nicht alles täuscht, ist das Bundesumweltamt eine dem Bundesumweltministerium unmittelbar nachgeordnete Behörde
Wirklich verstehe ich die Haltung des Ministers und seiner Organe sowieso nicht.
Erstens ist das einer (noch halbwegs intakten) Demokratie unwürdig; und zweitens sehe ich keine Notwendigkeit, aus der aktuellen Klimastagnation Rückschlüsse auf die langfristige weitere Entwicklung zu ziehen.
Wenn man sich die Diagramme ansieht, dann kann selbst das 30-Jährige Mittel in einer Erwärmunsphase mal eine Delle haben. Genauso gut kann dann irgend etwas Anderes passieren.
Auch wenn das jetzt abwertend klingt - aber es drängt sich der Eindruck auf, dass bei den entsprechenden Wissenschaftlern und in der Politik hier eine gehörige Portion gekränkte Eitelkeit mitspielt.
Whistlercarver hat geschrieben:
Seit wann wird Erdöl durch Fracking gefördert? Bisher wusste ich nur das es mit Erdgas geht. Ist das Erdöl dafür nicht zu fest?
Wird im Mittleren Westen bereits gemacht. Vor ein paar Wochen waren da ein paar Zeilen in einem Berricht über die US Eisenbahnen in der BAZ. Das gewonene Öl wird per Bahn zu den Rafinerien gebracht.
Danke. Das habe ich bisher nicht mitbekommen. habe immer nur gelesen das man damit erdgas aus dem Gestein pressen möchte, vorallem am/im Bodensee und das eben die USA damit schon weiter sind bzw. es schon anwenden.
Um mal zum bösen CO2 zurückzukommen:
Ein steigender Gehalt fördert ja das Pflanzenwachstum ungemein.
Unter 0,02 % gibt es gar kein Pflanzenwachstum mehr, also ist ein leicht steigender CO2-Gehalt der Atmosphäre insgesamt wünschenswert.
Rüganer hat geschrieben:Um mal zum bösen CO2 zurückzukommen:
Ein steigender Gehalt fördert ja das Pflanzenwachstum ungemein.
Unter 0,02 % gibt es gar kein Pflanzenwachstum mehr, also ist ein leicht steigender CO2-Gehalt der Atmosphäre insgesamt wünschenswert.
Wie ist das zu verstehen? Die Pflanzen können nur überleben wenn ständig der CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt? Wenn aber der CO2 Gehalt stagniert gehen alle Pflanzen nach und nach ein?
Letzters scheint mir irgendwie nicht korrekt zu sein.
Es ist ja überliefert, dass es teilweise im Mittelalter "sehr warm" war.
In den Alpen beispielsweise gibt es ja diverse Spuren und Hinweise darauf.
Angenommen, es habe sich danach abgekühlt, erscheint es logisch nachvollziehbar, dass zB vor 400 Jahren ein Gletscher Flächen bedeckt hat, die heute wieder frei werden.
Rüganer hat geschrieben::lach: SO können Schlagzeilen nach hinten losgehen....
Spiegel : 400 Jahre alte Moose,die vom Gletscher bedeckt waren, zum Leben erweckt... http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 02100.html
Aha, da war also vor 400 Jahren noch garkein Gletscher ? War es vor 400 Jahren etwa wärmer als heute ?
Grundsätzlich: Seit knapp 3 Millionen Jahren herrscht eine Eiszeitphase die von relativ kuzen Wärmephasen namens Interglazialen unterbrochen wird. So was haben wir gerade.
Auch Interglaziale verlaufen nicht gleichförmig.
Hab grad 3 Wärmephasen im aktuellen Interglazial in Erinnerung.
Eine direkt nach dem Ende der Eiszeit (12000 Jahre her), dann das sogenannte Klimaoptimum der Römerzeit und die mittelalterliche Warmzeit.
Kälteeinbrüche gabs auch mehrere. Einer verursacht durch den Bruch der Eisbarriere in Nordamerika. Da entleerte sich ein mittelmeerähnlicher Stausee in den Atlantik und würgte den Golfstrom ab. Dann ca. 1500 vor Christus und die "Kleine Eiszeit" von ca. 1400 - 1850 (Gletschermaximum 1864)
Vor der kl. Eiszeit waren die Gletscher viel kleiner als heute. Die akute Schmelze egt jetzt ehemalige Wald- u. Weidegebiete wieder frei.
CO2:
Whistlercarver hat geschrieben:Wie ist das zu verstehen? Die Pflanzen können nur überleben wenn ständig der CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt? Wenn aber der CO2 Gehalt stagniert gehen alle Pflanzen nach und nach ein?
Letzters scheint mir irgendwie nicht korrekt zu sein.
Tendenziell ja.
Langfristig betrachtet sinkt der CO2-Gehalt ständig. Grund ist die chemische Verwitterung der Gesteine die CO2 bindet.
Lt. Biologie sind z. B. die Bäume ziemlich nahe an der Leistungs(Überlebensgrenze)grenze angelangt. Evolutionär gesehen stehen die Gräser (z.B. Bambus) schon als Nachfolger parat, da die mit weniger CO2 zur Photosynthese auskommen.
Zudem puffert evtl. der jetzige anthoprogene CO2-Anstieg das Reinrutschen in die nächste Kältephase.
Fab hat geschrieben:
Langfristig betrachtet sinkt der CO2-Gehalt ständig. Grund ist die chemische Verwitterung der Gesteine die CO2 bindet.
Lt. Biologie sind z. B. die Bäume ziemlich nahe an der Leistungs(Überlebensgrenze)grenze angelangt. Evolutionär gesehen stehen die Gräser (z.B. Bambus) schon als Nachfolger parat, da die mit weniger CO2 zur Photosynthese auskommen.
Zudem puffert evtl. der jetzige anthoprogene CO2-Anstieg das Reinrutschen in die nächste Kältephase.
Es wird durchaus auch CO2 aus nicht anthropogenen Quelle frei, z.B. direkt aus den Gestein, vor allem aber durch Vulkanismus.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
Fab hat geschrieben:Ja klar - trotzdem ist auf Dauer die chemische Verwitterung bedeutender. Denn in Wüsten u. Gebirgen liegen die Gesteine offen da.
Das Mag schon sein, dass wäre aber ein, in menschlichen Zeimaßstäben, zu vernachlässigendes Szenario sprich hunderttausende oder gar Millionen von Jahren. Eine Phase stark erhöhter vulkanischer Aktivität dazwischen und das ganze wäre wieder dahin.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
noisi hat geschrieben:
Das Mag schon sein, dass wäre aber ein, in menschlichen Zeimaßstäben, zu vernachlässigendes Szenario sprich hunderttausende oder gar Millionen von Jahren. Eine Phase stark erhöhter vulkanischer Aktivität dazwischen und das ganze wäre wieder dahin.
Zumal der Yellowstone Vulkan mehr als überfällig ist, schmelzende Gletscher wären im Falle eines Ausbruches vermutlich unser kleinstes Problem
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:
Zumal der Yellowstone Vulkan mehr als überfällig ist, schmelzende Gletscher wären im Falle eines Ausbruches vermutlich unser kleinstes Problem
Wer sagt das? Wissenschaftler? Die Lügen doch, genauso wie beim Klima und beim CO2. Am Yellowstone gibt es keinen Vulkan!
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
Fab hat geschrieben:Der Yellowstone ist ein sogenannter Supervulkan der im Schnitt alle 600.000 Jahre ausbricht. Der Park liegt in einer gigantischen Caldeira.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.