Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das geht ja mal gar nicht. Hab eine Woche davor noch 1,21 gehabt und meine Freundin ein paar Tage davor noch 1,20.Fab hat geschrieben:€ - CHF Wechselkurs 1,2616
Da bewegt sich was.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Mit den entsprechenden Karten bei entsprechenden Banken kann man Gebühren und An-Verkaufs Verschiebungen annähernd komplett vermeiden.
Die meisten Banken und Kartengesellschaften nutzen das Bargeld abheben und Bezahlen im Fremdwährungs-Ausland bekanntermaßen allerdings dazu, zusätzlich Geld vom Kunden abzuschöpfen. So wird der Urlaub in der Schweiz nicht selten noch mal knapp 2% teurer.
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hegauner
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Interessanter als den Artikel finde ich die Kommentare. Sie drehen sich nicht um den Preis, sondern um den Service und die Freundlichkeit in Österreich. Das würde ich auch so unterschreiben.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Interessante Kommentare - in der Tat.
Besonders, da Vieles auch von Schweizern zu sein scheint, die sich offenbar in AT willkommener zu fühlen scheinen, als im eigenen Land.
Besonders, da Vieles auch von Schweizern zu sein scheint, die sich offenbar in AT willkommener zu fühlen scheinen, als im eigenen Land.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Absolut. Ich ebenso. Service und Freundlichkeit sind in Österreich im Großen und Ganzen besser. Das muss ich auch immer wieder anmerken.RogerWilco hat geschrieben:Interessanter als den Artikel finde ich die Kommentare. Sie drehen sich nicht um den Preis, sondern um den Service und die Freundlichkeit in Österreich. Das würde ich auch so unterschreiben.
Man muss den Österreichern ja nicht alles nachmachen. Also bitte weiterhin etwas zurückhalten was Pistenkorrekturen und Liftinfrastruktur angeht liebe Schweizer. Aber insbesondere im gastronomischen Sektor würde ich mir in der Schweiz mehr Professionalität wünschen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Zu den Kommentaren:
Wegen mangelnder Freundlichkeit konnte ich mich eigentlich (im großen und ganzen) noch nie beschweren.
Was man allerdings ab und an in der Schweiz als "Gerichte" vorgesetzt bekommt und zu welchen Preisen ist eine Frechheit. Wenn ich schon viel Zahle erwarte ich mir wenigstens gutes Essen und keinen TK- Fraß. Die Mangelnde Weltoffenheit (Sprache - Englisch) habe ich ja schon öfters Angemerkt.
Was mich in diesem Zusammenhang aber wundert: Die Schweiz hat ja eine viel längere Tradition im Tourismus. Wie kann es sein das die Schweiz immer als "unfreundlich" und "verschlossen" gilt wenn diese auf so eine Große Tradition im Tourismus zurückblicken kann? Wenn man den jetzigen Klagen auf früher projeziert könnte man ja annehmen das die die ersten Touris mit Mistgabeln wieder über die Grenze gejagt hätten
- war aber nicht so.
Wegen mangelnder Freundlichkeit konnte ich mich eigentlich (im großen und ganzen) noch nie beschweren.
Was man allerdings ab und an in der Schweiz als "Gerichte" vorgesetzt bekommt und zu welchen Preisen ist eine Frechheit. Wenn ich schon viel Zahle erwarte ich mir wenigstens gutes Essen und keinen TK- Fraß. Die Mangelnde Weltoffenheit (Sprache - Englisch) habe ich ja schon öfters Angemerkt.
Was mich in diesem Zusammenhang aber wundert: Die Schweiz hat ja eine viel längere Tradition im Tourismus. Wie kann es sein das die Schweiz immer als "unfreundlich" und "verschlossen" gilt wenn diese auf so eine Große Tradition im Tourismus zurückblicken kann? Wenn man den jetzigen Klagen auf früher projeziert könnte man ja annehmen das die die ersten Touris mit Mistgabeln wieder über die Grenze gejagt hätten
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Im Bezug auf die Freundlichkeit würde mich mal eure Meinung interessieren, wen ihr in der Schweiz als unfreundlich empfindet. Meinem Empfinden nach muss man - leider - zwischen heimischen Servicekräften und fremden unterscheiden. Letztlich fällt das natürlich auf den Gastronomen zurück, aber hier gibt es schon Unterschiede wie ich finde.
Ganz klar, einem gewieften Österreicher macht einem so schnell keiner was vor
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Warum sollte es ein Unterschied zwischen heimischen und fremdländischen servicekräften geben?
Hier hab ich auch keinen schlechteren Service wenn mich beim Italiener ein Grieche, beim Grieche ein Italiener oder auch in der bayrischen Wirtschaft von einem Ostdeutschen bedient werden. In Österreich ist es ja auch nicht anders!
Hier hab ich auch keinen schlechteren Service wenn mich beim Italiener ein Grieche, beim Grieche ein Italiener oder auch in der bayrischen Wirtschaft von einem Ostdeutschen bedient werden. In Österreich ist es ja auch nicht anders!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Der Kommentar trifft IMHO doch ziemlich den Nagel auf den Kopf:
Schweiz vs Östereich
Hatte mich dieses Jahr wieder mal für Ferien in der Schweiz entschieden 4* Hotel mit Frühstück 200 Fr die Nacht. Als ich das Zimmer betrat traf mich fast der Schlag. Vermutlich wurde seit 30 Jahren kein Fr mehr investiert. In Östereich bekomme ich für 150 Fr die Nacht ein 5* Hotel mit 5 Gänge Menu und top modern. Zudem sind die östreicher Gastgeber 100x freundlicher als die CH
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
baeckerbursch hat geschrieben:....... könnte man ja annehmen das die die ersten Touris mit Mistgabeln wieder über die Grenze gejagt hätten![]()
- war aber nicht so.
- eMGee
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
@baeckerbursch: Damit hast du schon recht.
Aber meinem subjektiven Empfinden nach, wenn ich mal eher schlechter oder unfreundlicher bedient wurde, dann nicht von einem Schweizer.
Natürlich, ein Großteil der Servicekräfte stammt überwiegend aus dem Ausland aber es gibt genügend Hütten, die noch von Einheimischen betrieben werden und darüber kann ich durchweg nur positives berichten. Wer in ein SB geht und sich ein schlecht schmeckendes Rösti für 23CHF auf den Teller klatschen lässt, ist da in meinen Augen selber schuld.
Aber meinem subjektiven Empfinden nach, wenn ich mal eher schlechter oder unfreundlicher bedient wurde, dann nicht von einem Schweizer.
Natürlich, ein Großteil der Servicekräfte stammt überwiegend aus dem Ausland aber es gibt genügend Hütten, die noch von Einheimischen betrieben werden und darüber kann ich durchweg nur positives berichten. Wer in ein SB geht und sich ein schlecht schmeckendes Rösti für 23CHF auf den Teller klatschen lässt, ist da in meinen Augen selber schuld.
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kaldini
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
in Österreich ist aber auch ein Großteil des Servicepersonals aus dem Ausland. Trotzdem wird man in so gut wie allen Hütten etc. sehr gut bedient. Kann also nicht unbedingt an der Herkunft liegen. (auch wenn ich es manchmal etwas komisch finde, auf einer tiroler Hütte mit einem sächsischen Slang angesprochen zu werden...).
Und nur weil man der Erste war, der etwas betrieben hat, muss man nicht unbedingt vorne bleiben... vielleicht hat man sich einige Jahre zu sehr auf dem Erfolg ausgeruht, ist den neuen Trends nicht nachgefolgt (Wellness, mehr Wert auf Service und Essen), sondern blieb bei den früheren Werten (tolles Panorama, signifikante Berge etc.) und muss nun feststellen, dass dies nicht mehr den Kundenwünschen entspricht.
Hinzu kommt vielleicht ein psychologischer Faktor des hohen Preis (Mix aus Preis ist wirklich etwas höher als im EU Raum und auch die Umrechnung in Franken - 10 (Euro) hört sich hat besser an als 15 (Franken)), denn wenn etwas jemand teuer vorkommt, dann ist man viel genauer und die Erwartungshaltung ist höher.
Und nur weil man der Erste war, der etwas betrieben hat, muss man nicht unbedingt vorne bleiben... vielleicht hat man sich einige Jahre zu sehr auf dem Erfolg ausgeruht, ist den neuen Trends nicht nachgefolgt (Wellness, mehr Wert auf Service und Essen), sondern blieb bei den früheren Werten (tolles Panorama, signifikante Berge etc.) und muss nun feststellen, dass dies nicht mehr den Kundenwünschen entspricht.
Hinzu kommt vielleicht ein psychologischer Faktor des hohen Preis (Mix aus Preis ist wirklich etwas höher als im EU Raum und auch die Umrechnung in Franken - 10 (Euro) hört sich hat besser an als 15 (Franken)), denn wenn etwas jemand teuer vorkommt, dann ist man viel genauer und die Erwartungshaltung ist höher.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Meine Worte! Wer auf Massenabfertigung steht und diese auch will, sollte sich m.E. nicht zu sehr beklagen... es gibt immer Alternativen!eMGee hat geschrieben:(...)aber es gibt genügend Hütten, die noch von Einheimischen betrieben werden und darüber kann ich durchweg nur positives berichten. Wer in ein SB geht und sich ein schlecht schmeckendes Rösti für 23CHF auf den Teller klatschen lässt, ist da in meinen Augen selber schuld.
Ich könnte jetzt unzählige Beispiele vom vergangenen Winter 2012/13 in Schweizer Skigebieten aufzählen, in denen ich rundweg positive Erfahrungen in Bezug auf Bedienung und Qualität des Essens gemacht habe, sei dies auf dem Pizol, in Davos, in Vals, in Obersaxen, im Jura (Bugnenets-Savagnières) oder im Bernbiet (Rüschegg-Eywald). Einzige wirklich schlechte Ausnahme war Disentis. Aber das war auch der einzige Ort, in dem ich ein Selbstbedienungsrestaurant aufgesucht habe (dort gibts nichts anderes). Dort war das Angebotene wirklich nicht der Rede wert, teuer war es auch - und das Ambiente trostlos.
Ansonsten, falls man die Augen, Ohren und sonstige Sinne offen hat, lassen sich an vielen Orten in der Schweiz gute Gastrobetriebe mit - durchaus freundlichem Personal - finden. Zu den Kommentaren in 20 Minuten: Tatsächlich entsteht der Eindruck, der CH-Wintertourismus sei eine einzige Servicewüste, was völliger Quatsch ist. Ich bestreite ja keineswegs, dass es hierzulande in etlichen Tourismus-Bereichen harzt, und das seit Jahren. Dennoch: Dieser super-negative Grundtenor - gerade auch von Schweizern notabene, und auch wenn sicherlich ein Fakt und auch völlig legitim - geht mir irgendwie langsam auf den Sack. Oder besser: it is very boring. Andererseits hat dieses Herumnörgeln meines Erachtens auch stark etwas mit den heutigen Möglichkeiten zu tun, sich schnell und unkompliziert via Internet zu äussern und seinem Frust freien Lauf zu lassen. Nur: Wie oben bereits erwähnt: Meine Erfahrungen sind andere. Da ist es mir dann egal, ob sich gefühlte 99% der Kommentarschreiber echauffieren, wie - ach so schlecht - die CH mittlerweile dahstehe...
Weil mich dieses Thema schon seit langem interessiert: Ich habe mich in der jüngeren Vergangenheit in meinem Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder mal umgehört und dort diese Thematik angesprochen. Resultat: 60% haben nichts oder nur sehr wenig in Sachen CH-Skigebiete auszusetzen (ausser, dass es teuer ist), der Rest fährt nach Österreich.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das ist ja fast überall so aber wirkt sich wohl zum Teil unterschiedlich aus. Sind ja rein subjektive Eindrücke und die Debatte soll keineswegs in eine falsche Richtung gehen (Einheimische vs. Ausländer)!kaldini hat geschrieben:in Österreich ist aber auch ein Großteil des Servicepersonals aus dem Ausland
Dass es an der einen oder anderen Stelle hakt, wurde hier ja schon ergiebigst diskutiert. Dass sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen, zeigt sich ja auch. Ob dann immer mit nachhaltigem Erfolg wird man sehen.
Sorry, aber das Angebot 120€ für ein 5*-Hotel mit HP möchte ich gern mal sehen.Schweiz vs Östereich
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Es ist wohl wahr, dass die Schweizer von den Gästen als unfreundlicher wahrgenommen werden als z.B. Bayern u. Österreicher inkl. Südtirol.
Drum hat man ja auch in CH verschiedene Aktionen u. Schulungen (Stichwort "enjoy Switzerland" durchgeführt.
Speziell bei meinen Wanderurlauben in 25 Jahren bin ich kreuz u. quer herumgekommen. Kann die "Unfreundlichkeit" der Schweizer nicht bestätigen.
Wahr ist, dass die (Deutsch)-Schweizer zurückhaltender sind als der östliche Nachbarstamm der Bavaro-Austriaken
Gilt auch für die Allemannen innerhalb Deutschlands. Schon der Singsang des Österreichischen klingt charmanter - kein Zweifel.
Aber auch als Gast darf ich mich ein wenig auf die Mentalität meines Gastlandes einstellen und nicht schnell oberflächlich urteilen.
Was die Qualität der Bergrestaurants angeht - siehe "intermezzo"
Ich geh in SB-Rest. wenn ich nicht lange Pause machen will. Der Tagesteller ist meist gut, der Rest dient dem Überleben.
Drum hat man ja auch in CH verschiedene Aktionen u. Schulungen (Stichwort "enjoy Switzerland" durchgeführt.
Speziell bei meinen Wanderurlauben in 25 Jahren bin ich kreuz u. quer herumgekommen. Kann die "Unfreundlichkeit" der Schweizer nicht bestätigen.
Wahr ist, dass die (Deutsch)-Schweizer zurückhaltender sind als der östliche Nachbarstamm der Bavaro-Austriaken
Aber auch als Gast darf ich mich ein wenig auf die Mentalität meines Gastlandes einstellen und nicht schnell oberflächlich urteilen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
War letztens eine Woche lang wandernd in der Schweiz unterwegs. Egal ob Angestellte bei den Bahnen, Gastrobterieben, Geschäften oder Landwirte. Alle waren immer freundlich und auch immer gesprächsbereit. Das mit den Preisen und was man zum Teil dafür geboten bekommt ist natürlich ein anderes Thema. Ich kenne es direkt von meinem Ort das, wenn man Kurtaxe bezahlt bekommt man eine gästekarte und kann damit eigentlich alles in der Umgebung kostenlos nutzen. Sowas gibt es anscheind auch in anderen Tourismus gegenden. Leider musste ich so etwas in der Schweiz vermissen. In der Region in der ich war gibt es zwar sowas ähnliches allerdings muss man diesen pass käuflich erwerben und um ihn wieder rein zu bekommen muss man sich ganz schön ranhalten.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
"...wenn man Kurtaxe bezahlt bekommt man eine gästekarte und kann damit eigentlich alles in der Umgebung kostenlos nutzen. Sowas gibt es anscheind auch in anderen Tourismus gegenden. Leider musste ich so etwas in der Schweiz vermissen."
Hallo,
ich weiß nicht in welcher Gegend in der Schweiz Du warst, aber wenn Du im Sommer im Saastal im Wallis Deine Ferien verbringst,sind alle Bergbahnen und das Postauto inkl.
"Seit zwei Jahren konzipiert Saas-Fee/Saastal Tourismus die neue
elektronische Gästekarte für die Freie Ferienrepublik Saas-Fee. Mit der
Gästekarte bzw. dem Bürgerpass, wie die Karte in der im Oktober 2011
gegründeten Freien Ferienrepublik Saas-Fee genannt wird, soll allen Gästen
der vier Gemeinden Saas-Fee, Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen
alle Bergbahnen sowie das Postauto kostenlos zur Verfügung stehen. Damit
entsteht die grösste zusammenhängende „all-inclusive“-Region in der
Schweiz und die erste ihrer Art im Wallis. Ausserdem führen noch in keiner
„all-inclusive“ Region die Bergbahnen so hoch hinaus. 11 Bergbahnen,
darunter auch die höchste Metro der Welt, welche zum höchsten
Drehrestaurant der Welt auf über 3‘500 Meter über Meer führt, gehören
zum Angebot."
Mir kann es nur recht sein,wenn nicht ZU viele Leute in der Schweiz ihren Urlaub verbringen, dann ist es weiterhin wenigstens nicht so unerträglich voll wie z.B. in Österreich.
Hallo,
ich weiß nicht in welcher Gegend in der Schweiz Du warst, aber wenn Du im Sommer im Saastal im Wallis Deine Ferien verbringst,sind alle Bergbahnen und das Postauto inkl.
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elektronische Gästekarte für die Freie Ferienrepublik Saas-Fee. Mit der
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gegründeten Freien Ferienrepublik Saas-Fee genannt wird, soll allen Gästen
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- intermezzo
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Grins...hat was, definitiv, auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie "voll" es in AT wirklich ist, vor allem wo genau.matterhorn48 hat geschrieben:Mir kann es nur recht sein,wenn nicht ZU viele Leute in der Schweiz ihren Urlaub verbringen, dann ist es weiterhin wenigstens nicht so unerträglich voll wie z.B. in Österreich.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Na ja, in den einschlägigen Touristenorten halt; nicht nur in AT sondern auch z.B. in bestimmten Gegenden der deutschen Alpen (z.B.Zugspitze,Königssee)...intermezzo hat geschrieben:Grins...hat was, definitiv, auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie "voll" es in AT wirklich ist, vor allem wo genau.matterhorn48 hat geschrieben:Mir kann es nur recht sein,wenn nicht ZU viele Leute in der Schweiz ihren Urlaub verbringen, dann ist es weiterhin wenigstens nicht so unerträglich voll wie z.B. in Österreich.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ich war am Sarner See in OW.matterhorn48 hat geschrieben:"...wenn man Kurtaxe bezahlt bekommt man eine gästekarte und kann damit eigentlich alles in der Umgebung kostenlos nutzen. Sowas gibt es anscheind auch in anderen Tourismus gegenden. Leider musste ich so etwas in der Schweiz vermissen."
Hallo,
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
" Ich war am Sarner See in OW."
In dieser Gegend kenne ich mich nicht so gut aus.
Möchte noch ergänzen,daß in unserem Urlaubsort im Wallis die Kurtaxe NUR 1,20/0,60 CHF/Tag (ca.0,96€/0,48€) beträgt; da gibt es natürlich nicht SO viele Vergünstigungen.
In dieser Gegend kenne ich mich nicht so gut aus.
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