Aufgrund des Wetters bisher ist unser Trainingsstand noch nicht so doll, wollten uns aber trotzdem an die Didamskopfrunde heranwagen.
Ziel war folgende Runde: Rundenbeschreibung:
Schoppernau - Mitteldiedamsalpe - Bergstation Diedamskopf - Mitteldiedamsalpe - Breitenalpe - Neuhornbachhaus - Schoppernau
Länge: 25km
Höhenmeter ca. 1,400m
Max. Höhe 2,026m
Wir trafen uns auf dem Parkplatz der Diedamskopfbahn, alle waren pünktlich und so konnte es direkt losgehen Die Tour ist nicht allzulang aber durchaus doch als schwierig einzustufen, es gibt einige sehr steile Passagen, die aber alle fahrbar sind auch wenn man manchmal mehr Gewicht auf den Vorderreifen bringen muss um nicht abzuheben.
Vom Parkplatz aus geht es gleich unter der Bahn hindurch auf asphaltierter Straße durch ein paar Häuser hindurch, den kleinen Wegweiser "Mittelstation", der nach rechts in eine Abzweigung zeigt übersieht man leicht.
kurz nach den Häusern geht die Straße in einen Schotterweg über. Wir haben glaub irgendeinen Wegweiser nicht gesehen und sind dann sogar ein Stück auf einem Grasweg gefahren, alles mit deutlicher und anhaltender Steigung, jedoch ohne Probleme fahrbar. Wie steil es eigentlich ist, fällt einem erst auf wenn sich nach etwa 1km die ersten Talblicke bieten, die bereits einen deutlichen Höhenunterschied aufweisen. Beim fahren fällt es so arg gar nicht auf, obwohl es kein einziges Mal ohne Steigung geht. Unser Bulgare war noch nicht so ganz erfahren auf dem Mountainbike und so entstanden für uns immer wieder Pausen, die Norbert zum Technikcheck nutzte
Der Bulgare macht so langsam etwas schlapp. Der Weg ist immer noch im ordentlichen Zustand, das erste Teilziel ist vor Augen aber auch nimmer viel Wasser in der Flasche. Für die Technikfreaks, Dachstein nimms mir nicht krumm, dass ich schreiben wollte "für die Freunde sehr komplexer Anlagen"
An der Talstation des 4er Sessels, müssen wir Richtung Neuhornbachhaus abbiegen, alles auf gutem Fahrweg. Es folgt der nächste aber nicht so steile Anstieg Richtung Neuhornbachhaus Doch es wird kalt und regnerisch, das Wetter von der anderen Talseite hat uns nun doch erreicht. Wir beschließen, hier abzubrechen und zurück zur Abzweigung nach Schoppernau zu fahren. Der Bulgare kämpft eh schon mit Wadenkrämpfen ... Wir fahren die Talabfahrt herunter bis zur Seilbahn. Ein sehr kurviger Fahrweg mit teilweise spitzen Kehren in denen man stark runterbremsen muss. Die Wegränder sind wenig befestigt und teilweise instabil. Um nicht in den Graben zu fallen sollte man etwas vom Rand wegbleiben. Ganz am Ende vom Weg darf man den kleinen unscheinbaren Wegweiser nach rechts zur Talstation nicht verpassen, denn sonst muss man runter bis zur Hauptstraße und auf der zurück zur Talstation. So fährt man etwas über der Bergstation des Schleppers der Skischule zurück zur Talstation.
War eine nette Tour, die wir leider nicht ganz gefahren sind, aber, dass uns das Wetter diesen Somme nicht wirklich mitspielt muss ich ja keinem sagen. Regen hat die Weiterfahrt zum Neuhornbachhaus in den Bereich unmotiviert verschoben, der Schnee hat die Weiterfahrt zum Gipfel verhindert. Trotz allem hats Spaß gemacht!
EDIT 08.09.2020
Habe die Bilder wieder hochgeladen, waren irgendwie nimmer da