Land- oder Stadtleben?

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Bevorzugt Ihr eher das Land- oder das Stadtleben?

Landleben! Es gibt doch nichts schöneres, als unbeschwert in der Natur und in Ruhe zu leben.
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Stadtleben! Auf dem Land ist doch nichts los und in der Stadt hat man alles.
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Stadtrand! Dort habe ich nämlich sowohl das Stadt- als auch das Landleben.
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Bin mir noch nicht sicher, was mir besser gefällt.
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schifreak
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von schifreak »

Ja also i bin a Münchner, und da bin i dahoam ; und i gher zu den Menschen die noch den bayrischen Dialekt pflegen , was ma von den meisten hier lebenden nicht mehr so sagen kann, v a die jüngeren ; und wenn ma schaut wie die Stadt zugebaut wird und wie die neuen Architekturen ausschaun, da kann ma eigentlich nur no davonlaufen ; dewegen hamm ma ja auch ne Ferienwohnung in Kiefersfelden , großer Vorteil, die meisten tollen Schigebiete sind alle hier im Umkreis ; was Münchens größter Vorteil is, ma kommt mit der Bahn überall hin und hat nicht nur eine Region vor der Haustür ; z.B. ins Allgäu kommt ma von Kufstein schlechter hin, ab München fährt n Zug schon um ca. 5.00 nach Lindau bzw Oberstdorf,is halt schön für Biker, ( bin ja seit neuestem ein begeisteter E-Bike Freak ) -- ,ma kann von einer Strecke zur nächsten rüberfahrn und braucht net Gedanken machen wie ma wieder zum Auto zruck kommt ) ; des is des was ma in München s wichtigste is, nächster Vorteil, gewisse Veranstaltungen wie z.B. Tollwood oder auch Wiesn , sowas gibt's halt nur in der Stadt, am Land isses halt etwas ruhiger ; ( ausser das Kufstein unlimited Weekend ... das war heuer der größte Hammer ) ;
so gsehn fühl ich mich mit beiden Regionen verbunden , hab halt den ganz großen Vorteil, ich wohn in München keinen km von der Autobahn entfernt, Scheffau Parkplatz exakt 100 km ; ich möchte nie im Norden wohnen oder irgendwo wo ich mehr als 2 Ampeln hab ... des is des was am meisten nervt, der Verkehr in der Stadt ; privat brauch ich in München eigentli gar kein Auto, des steht die ganze Zeit in der Garage -- 1 Roller und mehrere Bikes fahrn schnell überall hin ... ;
was natürlich n ganz großes Problem am Land draussen is , als gsunder Mensch is es wunderbar, aber wehe es fehlt mal was, die ärztliche Versorgung is in der Stadt besser ; und n Haxnbruch is schneller passiert als ma denken kann, dann steht ma sauba blöd da , wenn ma dann vielleicht nicht mehr Auto fahrn kann, die Ärzte sind in Rosenheim, und der Bahnhof 700 m entfernt ; in München ruft ma dann ein Taxi oder lässt sich vom Nachbarn fahrn, ausserdem fahrn Busse unweit von der Haustür in die Stadt ; Ärzte sind zu Fuß n paar Meter entfernt ; des is des wo ma sich echt Gedanken machen muß , obwohl ma eigentlich an sowas gar net denken mag ;
Fazit - beides hat seine Vorteile, ganz ehrlich gsagt, am Land draussen gfällt s ma auch nur bei schönem Wetter, lass mal so wie im Juni die ganze Zeit regnen, dann fällt ma die Decke aufm Kopf ; da is dann in der Stadt echt schöner , weil ma mehr unternehmen kann ;
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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starli
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von starli »

Dachstein hat geschrieben:Ich frage mich gerade, wo da der Unterschied zwischen den Hühnern und der Autokolonne am Innain in Innsbruck ist, wo, wenn man Glück hat, jemand lautstark ihre Hochzeit zelebriert (mit Hupkonzert).
Hm, zu der Zeit wo Hochzeitautos hupen oder die Schützenvereine ihre Konzerte spielen bin ich zum Glück normalerwiese nicht daheim (letzteres wäre hier im O-Dorf tatsächlich ein Problem, wollte man Sonntags länger als bis ca. 9 Uhr schlafen). Ansonsten schrieb ich ja, dass mir Innenstädte zu laut sind. Und Kirchenglocken find ich auch nervig laut, btw.

Was aber Autostraßen angeht - wenn es ein eher durchgängier Lärm ist wie am Südring oder die Autobahn stört mich das relativ wenig. Da sind einzelne laute Mopeds x-mal nerviger. Hab jahrelang in der Nähe Innrain/Südring gewohnt, wenn auch in einer Seitenstraße.
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Af
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Af »

Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden
- Ruhige Lagen eher etwas teurer
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles...
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen...
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!)
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf

Wobei wir bei meinen Eltern in Nürnberg mit der "Stadtrandlage" auch Glück haben:
+ Tolles ÖPNV System mit gutem Takt und Nightliner
+ Verkehr ist zwar höher als am Land, aber die lauten Prolkids gibt's kaum. Im Vergleich zu früher überraschend wenig Verkehr mittlerweile
+ 10 Minuten mitm Fahrrad in die Innenstadt, 10 Minuten mitm Fahrrad an die Pegnitzauen, 10 Minuten zu Fuss in den Park. Alternativ Grosser Garten mit Pool. :D
+ 30 Minuten mit dem PKW/Öffi in die Fränkische Schweiz, 30 Minuten ins Fränkische Seenland.
+ Nicht zu gross, aber Gross genug, dass alles geboten wird.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von münchner »

Af hat geschrieben:Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:
(...)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
Nachbarn können aber auch ein Nachteil sein, unabhängig vom Ort. Wir hatten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land schon einige Spinner „nebenan“, da möchte man am liebsten Einsiedler werden.
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Wiede
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Wiede »

Af hat geschrieben:Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten --- So mancher Städter kann ja auch schon gar nicht mehr in Ruhe leben
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land--- Das mit dem Bildungsniveau wage ich mal ganz leicht zu bezweifeln, wenn ich an so manche Stadtleute / Stadtkids denke... Mit der Allgemeinbildung ist es da tendenziell bei vielen aber nicht soweit her!
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren --- Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden --- Teilweise??? Das ist jetzt aber ganz leicht untertrieben, oder? Wenn ich da an die Lärm- und Verkehrsgeplagten Anwohner der Flughäfen oder Innenstädte denke....
- Ruhige Lagen eher etwas teurer --- Etwas??? In Stuttgart kostet der Bauplatz fast das 10-Fache wie hier. München ist noch teurer...]
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität --- Aber hallo... Wenn ich da alleine schon an Berlin-Neukölln denke... Grauenhaft!

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur
--- Alle 3 Punkte ^^^ sind UNBEZAHLBAR 8)

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles... --- Ich habe in 3 Kilometer Entfernung 3 Supermärkte. Alleine bei der Schokolade kann ich aus mind. 20 Sorten bzw. Herstellern auswählen. Sollte ausreichen...
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen... --- Gibt es, bis auf Traktoren, in der Stadt auch. Sogar mit illegalen Rennen etc.
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!) --- Siliert (Gras gemäht) wird i.d.R. 3-4 mal pro Jahr. Gülle kommt 2-3 mal pro Jahr. Verbleiben somit über 350 Tage ohne... Nebenbei gesagt stört mich das aber auch nicht.
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile --- Gibt es in der Stadt auch. Da sogar noch mit der Zusatzmacke eingebildet hoch zehn und streitsüchtig.
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf --- Stimmt

Wobei wir bei meinen Eltern in Nürnberg mit der "Stadtrandlage" auch Glück haben:
+ Tolles ÖPNV System mit gutem Takt und Nightliner
+ Verkehr ist zwar höher als am Land, aber die lauten Prolkids gibt's kaum. Im Vergleich zu früher überraschend wenig Verkehr mittlerweile
+ 10 Minuten mitm Fahrrad in die Innenstadt, 10 Minuten mitm Fahrrad an die Pegnitzauen, 10 Minuten zu Fuss in den Park. Alternativ Grosser Garten mit Pool. :D
+ 30 Minuten mit dem PKW/Öffi in die Fränkische Schweiz, 30 Minuten ins Fränkische Seenland.
+ Nicht zu gross, aber Gross genug, dass alles geboten wird.
Ich habe mal ganz provokant einige Ansichten von mir dazu ergänzt :wink:
Zuletzt geändert von GMD am 20.07.2013 - 15:41, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Rote und blaue Schrift ist für Moderationshinweise reserviert.
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3303
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von 3303 »

Interessanter Thread zum Thema Schubladisierung.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Foto-Irrer »

Ich finde, in der Umfrage sollten nur Leute mitmachen, die überall schon mindestens ein Jahr gelebt haben :mrgreen: und sich darüber überhaupt ein Bild machen können, ansonsten kennen sie nämlich nur die Klischees.
Am Stadtrand (Felder hinterm Haus) einer knapp unter 2 Mio.-Metropole aufgewachsen, dann einige Jahre in einer 250.000 Einwohnerstadt, dann 2-3 Jahre in kleinen Städten von unter 10.000 Einwohner auf dem Land und aktuell seit über 5 Jahren mitten in Hamburg.
Kurzum, Land ist sowas von langweilig und öde, immer dasselbe. Ewig Kilometer, bis mal was spannendes kommt, ansonsten nur Wiese und Wald *gähn*
Stadt, gerade erst vorgestern beim Radeln durch die engen Gassen von Ottensen an jeder Ecke die Düfte aufgeschnappt und hätte am liebsten direkt beim arabischen Grillimbiss (keine Dönerbude), beim Pakistani, beim Syrer, beim Marokkaner etc. angehalten. Runter an die Elbe an den Strand, oder halt mit der S-Bahn in 10-20min. rein ins Grüne, sei es in die Marschlande, in die Wälder oder Hochmoore.
Hier kann man von der Disko noch nach Hause laufen, den Einkauf um die Ecke erledigen (unvorstellbar, erstmal ne halbe Stunde zum Einkaufen zu fahren, wenn ich in 2-5 Min. mit dem Auto bei 10 verschiedenen Discountern etc. sein kann).
Tja und Kulturangebot... Kultur gibts eben nur in ner Stadt, auf dem Land vielleicht mal n Scheunen- oder Schützenfest :mrgreen:
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br403
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von br403 »

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starli
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von starli »

Foto-Irrer hat geschrieben:Kurzum, Land ist sowas von langweilig und öde, immer dasselbe. Ewig Kilometer, bis mal was spannendes kommt, ansonsten nur Wiese und Wald *gähn*
Zwischendurch kommt aber auch mal ein See, ein hoher Berg oder sogar das Meer... ;)

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Foto-Irrer
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Foto-Irrer »

gilt höchstens für eine oder zwei der drei Geschichten. Aber alle drei sind sowohl vom Land als auch von der Stadt immer gleich entfernt. Und eine oder zwei davon haben einen niedrigeren Freizeitwert als das Angebot einer Stadt.
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Af
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Af »

@ Wiede: Ich zitier uns ma:
Wiede hat geschrieben:
Af hat geschrieben:Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten --- So mancher Städter kann ja auch schon gar nicht mehr in Ruhe leben Damit meinte Ich Feste, Konzerte, Veranstaltungen etc... Nürnberg war jetzt am Sonntag Klassik-Openair im Park... hatte aber leider keine Zeit :-(
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land--- Das mit dem Bildungsniveau wage ich mal ganz leicht zu bezweifeln, wenn ich an so manche Stadtleute / Stadtkids denke... Mit der Allgemeinbildung ist es da tendenziell bei vielen aber nicht soweit her! Klar gibt's in beiden Regionen extreme. Generell finde ich den Lehrplan hier am Land schon seltsam. Wozu muss sich ein Grundschüler in der Kuhzucht auskennen? Da solltens lieber wie meine Nichte in der 3.Klasse spielerisch an Englisch rangehen. Bringt den Kids wesentlich mehr als, das Landleben zu pauken... (direkter Vergleich Nachbarssohn am Land und Neffe in der Stadt.
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren --- Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe Falsch. Hier kriegst beim Bauern Milch..... Gemüsebauern gibt's kaum, Hofverkauf noch weniger und die "Bauernmärkte" sind eher ein Witz. Wobei es in Wörgl jetzt nen kleinen Markt gibt mit Lokalen Gütern. In Nürnberg (Region Knoblauchsland) bekommst das Gemüse frisch vom Feld verkauft, dazu Eier. Fleisch, Geflügel, Eier etc. bekommst vom "Eiermann" der einmal die Woche vorbeifährt.
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden --- Teilweise??? Das ist jetzt aber ganz leicht untertrieben, oder? Wenn ich da an die Lärm- und Verkehrsgeplagten Anwohner der Flughäfen oder Innenstädte denke.... Mhhh... also ich hab da wohl in Wien/Nürnberg immer Glück gehabt. Ab 7 rushour in der Stad ist halt normal. Dafür hast hintenraus normalerweise nen Innenhof oder nen Garten.
- Ruhige Lagen eher etwas teurer --- Etwas??? In Stuttgart kostet der Bauplatz fast das 10-Fache wie hier. München ist noch teurer...] Meinst hier in Tirol "am Land" ists günstiger? Klar zwischen Autobahn und Bahnstrecke gibt's noch günstige Grundstücke. Sonst ist hier ne 3-4 Zimmerwohnung auch fast nichtmehr zum derzahlen. Vorallem weilst hier in Tirol "am Land" auch noch weniger verdienst als in den Städten. :evil:
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität --- Aber hallo... Wenn ich da alleine schon an Berlin-Neukölln denke... Grauenhaft! Ist so, und von den Behörden/Politik wohl auch so gewollt

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur
--- Alle 3 Punkte ^^^ sind UNBEZAHLBAR 8) Stimmt. Hab ich in der Stadt bei geeigneter Wohnlage aber auch

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles... --- Ich habe in 3 Kilometer Entfernung 3 Supermärkte. Alleine bei der Schokolade kann ich aus mind. 20 Sorten bzw. Herstellern auswählen. Sollte ausreichen... Dachte du wohnst in ner Stadt? Brauche keine 20 Sorten Schokolade. Aber bisserl Gemüse abseits von Tomaten, Salat und Gurken hätt ich schon ganz gern. Um etwas exotischer zu kochen muss man entweder zum Araber(selten) oder nach Innsbruck um das Zeugs zu kaufen.
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen... --- Gibt es, bis auf Traktoren, in der Stadt auch. Sogar mit illegalen Rennen etc. Ach die Rennen sind doch ganz normal am Land... das fand ich ned erwähnenswert
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!) --- Siliert (Gras gemäht) wird i.d.R. 3-4 mal pro Jahr. Gülle kommt 2-3 mal pro Jahr. Verbleiben somit über 350 Tage ohne... Nebenbei gesagt stört mich das aber auch nicht. Jo, pro Feld.... wenn ringsum die Felder schön abwechselnd gedüngt werden hastes länger. Besonders angenehm, wenns 30° hat.... Du darfst gerne mal nach der Skisaison ne Woche im Inntal (aber am Land!) wohnen. Nach der Woche hast den Geruch auch Satt. Ich hab mich schon etwas dran gewohnt. Trotzdem nervig, wennst beim Radler trinken am Balkon immer die Gülle in der Nase hast
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile --- Gibt es in der Stadt auch. Da sogar noch mit der Zusatzmacke eingebildet hoch zehn und streitsüchtig. Du hast noch keine echten Milchbauern oder Tiroler (abseits der Touristenbeherberger) kennen gelernt. :lol: Sogar meine Tiroler Kollegen sehen ein, dass se zu Streitlustig und eingebildet (Tälerdenken!) sind. Wobei es hier bei den Bauern auch immer mehr Ausnahmen gibt. Weniger Viecher, Keine Silage mehr(gibt wirklich geschmacklich bessere Milch!), weniger Medikamente
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf --- Stimmt
Zuletzt geändert von GMD am 23.07.2013 - 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Da ändert man beim einen die Schriftfarbe, weil rot und blau für Moderationshinweise reserviert sind, und was macht der Nächste? Genau, er wählt die andere gesperrte Farbe!
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Pilatus »

Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe
Was hast denn du das Gefühl wo die Lebensmittel in der Stadt herkommen?
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Foto-Irrer »

Pilatus hat geschrieben:
Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe
Was hast denn du das Gefühl wo die Lebensmittel in der Stadt herkommen?
eben, der denkt, wir bekommen die nur von lila Kühen und von irgendwelchen spanischen Industrieanlagen. Ich war z.B. eben in der Mittagspause auf dem Wochenmarkt einkaufen (Preise genauso hoch wie auf dem Land! neulich erst wieder bei Spargelpreisen verglichen, als ich welchen beim Bauern gekauft hab) und hab die Erdbeeren, Tomaten und Kirschen aus Deutschlands größtem Obst- und Gemüseanbaugebiet, direkt vor den Toren Hamburgs aus dem "Alten Land" (bzw. zum Teil sogar innerhalb der Stadtgrenzen).
https://maps.google.de/maps?q=53.531125 ... 1&t=h&z=12

Jemand vom Land, der nie in der Stadt gewohnt hat, sondern einfach nur von der Komplexität einer Großstadt beim Besuch überwältigt ist, kann doch nur in Klischees denken.

Das Bildungsargument war ja auch mal sehr geil von Wiede. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass die Kinder vom Land öfter in Museen fahren, als die aus der Stadt, sondern eher im Gegenteil.

Und Preise für Wohnung? Die kostet nur in noblen Lagen mehr als das doppelte im Vergleich zu einem 1.000 Einwohner Dorf, dafür verdient man hier aber auch das dreifache.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von eMGee »

Finde es etwas schade, dass die Diskussion hier etwas in Pro- und Contra sowie Pauschalisierung verfällt.
Meines Erachtens hat alles seine Vor- und Nachteile und jeder sollte (soweit möglich) da leben, wo es ihm eben besser gefällt.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Af »

eMGee hat geschrieben:Finde es etwas schade, dass die Diskussion hier etwas in Pro- und Contra sowie Pauschalisierung verfällt.
Meines Erachtens hat alles seine Vor- und Nachteile und jeder sollte (soweit möglich) da leben, wo es ihm eben besser gefällt.
So weit stimm ich dir zu.

Ich akzeptier halt die Nachteile vom Landleben und nehme dafür die Vorteile an.
Allerdings wohn ich hier am Land, weil ich eben hier ne gute und feste Arbeit habe. In Nürnberg oder Allgemein in Deutschland bekäme ich nur Zeitverträge mit minimalem Lohn. So gesehen würd ich zwar gerne wieder nach Hause ziehen, aber nicht als leibeigener Arbeitssklave.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Fab »

3303 hat geschrieben:Interessanter Thread zum Thema Schubladisierung.
Das trifft es ziemlich auf den Punkt.

Nachbarn können ein Segen aber auch ein Fluch sein. Stadt ist anonym, Land heisst Einbindung aber auch soziale Kontrolle - was einem zusagt muss man für sich entscheiden. Soziale Kontrolle bedeutet auch Sicherheit - die Stadt lädt ein zum Misstrauen. Man kann am Land Pech haben und wird zugelärmt, während man in einer ruhigen Seitenstraße mitten in der Großstadt wie im Urlaub wohnt, etc. etc..

Kultur - na ja. Habe beobachtet, dass die Städter die kulturellen Einrichtungeneher eher gelegentlich wahrnehmen. Habe Berliner kennengelernt die waren noch nie! auf der Museumsinsel und die ist selbst im Weltmaßstab ein Hammer.Der Bau einer Philharmonie für die oberen Zehntausend zum gefühlten Preis von 100 Trillionen € ist eher Größenwahn als Ausdruck von Kulturnutzung.
Die kleine Stadt Hof, von der ich nicht weit entfernt wohne, ist kulturell voll auf der Höhe. Kinos (Hofer Filmtage), Theater, Symphonisches Orchester u. vieles mehr.

Land o. Stadt ist für mich eher die Wahl einer Lebensform, zwischen denen man auch wechseln kann.
Landleben ist für mich Platz u. Ruhe (mein Grundstück hätte ich in der Großstadt nie bezahlen können)- Stadt ist für mich Abwechslung und Enge.
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thun
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von thun »

Foto-Irrer hat geschrieben:Das Bildungsargument war ja auch mal sehr geil von Wiede. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass die Kinder vom Land öfter in Museen fahren, als die aus der Stadt, sondern eher im Gegenteil.
Vermutlich. Allerdings ist empirisch erwiesen, dass die Quantität von Museumsbesuchen keinen Einfluss auf das (durch Schulnoten quantifizierte) Bildungsniveau hat (vgl. das Buch "Freakonomics") - die Qualität der Schulen allerdings sehr wohl. Diese dürfte im Durchschnitt auf dem Land besser sein (weniger Migranten, kleinere Klassen, etc.).

chrissi5
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von chrissi5 »

Wohne in einer Gemeinde mit 12000 Einwohnern, also Landjunge.
Habe in 300m Umkreis 4 Lebensmittel Geschäfte, gängige Ärzte auch vorhanden.
In direkter Nähe 2 große Stauseen, ein Mittelgebirge vor der Haustür.
Nächste Großstadt nur 20 Minuten entfernt..
Günstiges wohnen, Ruhe..
Wüsste nicht was mir hier noch fehlen würde..
Noch fragen ??
Winter 22/23: Hoffe noch auf viel Schnee, wieder mal.
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Wiede
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Wiede »

Af hat geschrieben:@ Wiede: Ich zitier uns ma:
Wiede hat geschrieben:
Af hat geschrieben:Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten --- So mancher Städter kann ja auch schon gar nicht mehr in Ruhe leben Damit meinte Ich Feste, Konzerte, Veranstaltungen etc... Nürnberg war jetzt am Sonntag Klassik-Openair im Park... hatte aber leider keine Zeit :-(
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land--- Das mit dem Bildungsniveau wage ich mal ganz leicht zu bezweifeln, wenn ich an so manche Stadtleute / Stadtkids denke... Mit der Allgemeinbildung ist es da tendenziell bei vielen aber nicht soweit her! Klar gibt's in beiden Regionen extreme. Generell finde ich den Lehrplan hier am Land schon seltsam. Wozu muss sich ein Grundschüler in der Kuhzucht auskennen? Da solltens lieber wie meine Nichte in der 3.Klasse spielerisch an Englisch rangehen. Bringt den Kids wesentlich mehr als, das Landleben zu pauken... (direkter Vergleich Nachbarssohn am Land und Neffe in der Stadt.
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren --- Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe Falsch. Hier kriegst beim Bauern Milch..... Gemüsebauern gibt's kaum, Hofverkauf noch weniger und die "Bauernmärkte" sind eher ein Witz. Wobei es in Wörgl jetzt nen kleinen Markt gibt mit Lokalen Gütern. In Nürnberg (Region Knoblauchsland) bekommst das Gemüse frisch vom Feld verkauft, dazu Eier. Fleisch, Geflügel, Eier etc. bekommst vom "Eiermann" der einmal die Woche vorbeifährt.
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden --- Teilweise??? Das ist jetzt aber ganz leicht untertrieben, oder? Wenn ich da an die Lärm- und Verkehrsgeplagten Anwohner der Flughäfen oder Innenstädte denke.... Mhhh... also ich hab da wohl in Wien/Nürnberg immer Glück gehabt. Ab 7 rushour in der Stad ist halt normal. Dafür hast hintenraus normalerweise nen Innenhof oder nen Garten.
- Ruhige Lagen eher etwas teurer --- Etwas??? In Stuttgart kostet der Bauplatz fast das 10-Fache wie hier. München ist noch teurer...] Meinst hier in Tirol "am Land" ists günstiger? Klar zwischen Autobahn und Bahnstrecke gibt's noch günstige Grundstücke. Sonst ist hier ne 3-4 Zimmerwohnung auch fast nichtmehr zum derzahlen. Vorallem weilst hier in Tirol "am Land" auch noch weniger verdienst als in den Städten. :evil:
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität --- Aber hallo... Wenn ich da alleine schon an Berlin-Neukölln denke... Grauenhaft! Ist so, und von den Behörden/Politik wohl auch so gewollt

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur
--- Alle 3 Punkte ^^^ sind UNBEZAHLBAR 8) Stimmt. Hab ich in der Stadt bei geeigneter Wohnlage aber auch

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles... --- Ich habe in 3 Kilometer Entfernung 3 Supermärkte. Alleine bei der Schokolade kann ich aus mind. 20 Sorten bzw. Herstellern auswählen. Sollte ausreichen... Dachte du wohnst in ner Stadt? Brauche keine 20 Sorten Schokolade. Aber bisserl Gemüse abseits von Tomaten, Salat und Gurken hätt ich schon ganz gern. Um etwas exotischer zu kochen muss man entweder zum Araber(selten) oder nach Innsbruck um das Zeugs zu kaufen.
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen... --- Gibt es, bis auf Traktoren, in der Stadt auch. Sogar mit illegalen Rennen etc. Ach die Rennen sind doch ganz normal am Land... das fand ich ned erwähnenswert
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!) --- Siliert (Gras gemäht) wird i.d.R. 3-4 mal pro Jahr. Gülle kommt 2-3 mal pro Jahr. Verbleiben somit über 350 Tage ohne... Nebenbei gesagt stört mich das aber auch nicht. Jo, pro Feld.... wenn ringsum die Felder schön abwechselnd gedüngt werden hastes länger. Besonders angenehm, wenns 30° hat.... Du darfst gerne mal nach der Skisaison ne Woche im Inntal (aber am Land!) wohnen. Nach der Woche hast den Geruch auch Satt. Ich hab mich schon etwas dran gewohnt. Trotzdem nervig, wennst beim Radler trinken am Balkon immer die Gülle in der Nase hast
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile --- Gibt es in der Stadt auch. Da sogar noch mit der Zusatzmacke eingebildet hoch zehn und streitsüchtig. Du hast noch keine echten Milchbauern oder Tiroler (abseits der Touristenbeherberger) kennen gelernt. :lol: Sogar meine Tiroler Kollegen sehen ein, dass se zu Streitlustig und eingebildet (Tälerdenken!) sind. Wobei es hier bei den Bauern auch immer mehr Ausnahmen gibt. Weniger Viecher, Keine Silage mehr(gibt wirklich geschmacklich bessere Milch!), weniger Medikamente
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf --- Stimmt

Danke für das sachliche Kontra. Das liebe ich und lasse es mal so stehen. :wink:
Freue mich natürlich auf weitere Meinungen!

Und um Missverständnissen vorzubeugen: ich wohne auf dem Land! Kuhkaff. Ganz klein. Melken kann ich übrigens auch. Arbeite aber jeden Tag in einer 60.000 Einwohner-Stadt. Als Banker.

@Foto-Irrer:
Woher willst Du wissen was ich denke?
Du brauchst mir da keine Worte in den Mund legen, welche ich nicht geschrieben habe.
Zudem - woher nimmst Du Dir das Recht heraus, zu bestimmen, wer was wie zu sehen und zu finden hat?
Das finde ich gelinde gesagt zumindest gewagt... :roll:
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Schleitheim
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Schleitheim »

@ Frühenglisch:
(Ich spreche hier von der Schweiz und weiss nicht wie es in andern Ländern ist.) Bei uns ist es so, dass viele noch nicht einmal Schriftdeutsch können, vor allem Ausländer, deren Eltern kein Deutsch können, aber auch andere. Ich würde sagen, dass 3 Jahre Frühenglisch etwa gleich viel bringt, wie ein Jahr aber erst später.

@Museen:
Auch in Dörfern gibt es Museen, in meinem 1700-Seelen-Dorf hat es ganze drei Museen. Die gleiche Dichte an Museen in Zürich ergäbe etwa 700 Museen in Zürich. Ich glaube kaum, dass es so viele sind.

@bessere Bildung in Städten:
Als ich letzten Sommer mit Stadtkindern in eine Schule kam, war ich erschrocken, wie wenig Allgemeinwissen die haben, aber auch wie egoistisch denken, nur Städte sind gut und alle, die auf dem Land wohnen, sind Bauern(im Sinn von Beleidigung).

@Nahrungsmittel:
Meiner Meinung nach sind z. B. Beeren aus dem eigenen Garten oder vom Bauern viel besser, denn sie haben Geschmack, als solche aus Supermärkten.
Skitage 23/24: 5 (5×Zermatt)
Skitage 22/23: 41 (18×4 Vallées, 5×Adelboden-Lenk, 4×Corviglia, je 3×Zermatt, Aletsch Arena, je 2×Flumserberg, je 1×Cervinia, Grindelwald-Wengen, Engelberg, Corvatsch, Chamonix, Saanenland)
Skitage 21/22: 61, Skitage 20/21: 112, Skitage 19/20: 38, Skitage 18/19: 37, Skitage 17/18: 28, Skitage 16/17: 22, Skitage 15/16: 17, Skitage 14/15: 20, Skitage 13/14: 19, Skitage 12/13: 19, Skitage 11/12: 14, Skitage 10/11: 16, Skitage 09/10: 13
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Fab »

Als ich im Kuhdorf (Steiermark) wohnte bin ich mit der Milchkanne abends zum Bauernhof in der Nachbarschaft gegangen und habe frische Milch u/o Sahne geholt.
Die Stanitzel waren gebacken - frisch geschlagene Sahne + Erd- o. Himbeeren rein........
Ich vermute: 99% der user hier wissen gar nicht wie Sahne ursprünglich schmeckt.

@ Foto-Irrer: Grill Pakistani, Marokkaner etc. - solltest mal dabei sein, wenn die im Schlachthof Billigstware erwerben :D
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Wiede
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Wiede »

Pilatus hat geschrieben:
Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe
Was hast denn du das Gefühl wo die Lebensmittel in der Stadt herkommen?

Auf jeden Fall sind sie dort nicht so frisch und ohne Zusatzstoffe wie hier beim Bauern direkt vor Ort. Das wirst Du nun ja wohl sicherlich nicht abstreiten wollen, oder? Da kannst Du übrigens, wenn Du willst, sogar beim schlachten / der Produktion zusehen.

Foto-Irrer hat geschrieben:
eben, der denkt, wir bekommen die nur von lila Kühen und von irgendwelchen spanischen Industrieanlagen. Ich war z.B. eben in der Mittagspause auf dem Wochenmarkt einkaufen (Preise genauso hoch wie auf dem Land! neulich erst wieder bei Spargelpreisen verglichen, als ich welchen beim Bauern gekauft hab) und hab die Erdbeeren, Tomaten und Kirschen aus Deutschlands größtem Obst- und Gemüseanbaugebiet, direkt vor den Toren Hamburgs aus dem "Alten Land" (bzw. zum Teil sogar innerhalb der Stadtgrenzen).
https://maps.google.de/maps?q=53.531125 ... 1&t=h&z=12
Siehe im Absatz darüber.
Foto-Irrer hat geschrieben:Jemand vom Land, der nie in der Stadt gewohnt hat, sondern einfach nur von der Komplexität einer Großstadt beim Besuch überwältigt ist, kann doch nur in Klischees denken.
Aha... Und was ist diese ^ Aussage dann? Ohne Klischees???
Foto-Irrer hat geschrieben:Das Bildungsargument war ja auch mal sehr geil von Wiede. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass die Kinder vom Land öfter in Museen fahren, als die aus der Stadt, sondern eher im Gegenteil.
Hat das Bildungsniveau nur mit dem Angebot und Besuch von Museen zu tun? Ich würde mal sagen da gehört dann schon noch etwas mehr dazu - u.a. die Allgemeinbildung.... Und meine Erfahrung ist eben die, dass die bei Landleuten meist besser ist. Ich schreibe bewußt nicht immer.
Foto-Irrer hat geschrieben:Und Preise für Wohnung? Die kostet nur in noblen Lagen mehr als das doppelte im Vergleich zu einem 1.000 Einwohner Dorf, dafür verdient man hier aber auch das dreifache.
Bist Du Dir da so sicher, dass dies jedem so geht? In fast jeder größeren Stadt gibt es soziale Brennpunkte.
Auf dem Land geht es auch nicht allen Menschen gut. Keine Frage. Aber da geht es nur sehr wenigen schlecht. Und da werden sozial schwache Leute i.d.R. auch besser aufgefangen und nicht so in ihren Ghettos isoliert.

Von mir aus darf und soll natürlich jeder da glücklich werden, wo es ihm besser gefällt! Ist doch schön 8)
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von mic »

http://diepresse.com/home/bildung/erzie ... sser-heran

Mein Haus steht auf den Land. Wir sind in 20 Min. in Frankfurt Innenstadt. Ich brauche vier Minuten zur Autobahn.
Und in der Stadt - es gibt übringens auch Kleinstädte- habe ich auch schon gewohnt.
Aber lass ma stecken. Wir haben alles was man braucht sogar Deutschlands größte allgemeinbildende Gesamtschule. Es hat hier auch Telefon, Internet und Supermärkte satt.
Bleibt also bitte mit dem dreifach Gehalt (lol) in der Stadt damit es hier nicht teurer wird.
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Af »

Man muss auch ein bisschen die Grössen unterscheiden.

Österreich ist extremst klein und dünn besiedelt. Denke mal in der Schweiz ist das ähnlich. Österreich als Land hat weniger Einwohner als Bayern. (Soweit ich die Zahlen noch im Kopf habe)
Hier gilt Wörgl mit 12.000 Einwohnern z.B. als Stadt. Innsbruck als grösste Stadt in Tirol hat grad mal 121.000 Einwohner. Das sind in Deutschland eher Dörfer/Gemeinden und ne Kleinstadt. :-)

Deswegen ist das Landleben hier in Tirol eher schwer mit dem Landleben im doch sehr gut bevölkerten Deutschland zu vergleichen.

P.S. Gestern Abend ab 21.30 hatten wir nach dem Gewitter Flutlicht samt einem eigenartigen Güllegeruch auf dem Feld neben unserer Wohnung. (Ammoniakhaltig, Hefig, Schimmlig. Hab sowas noch nie beim Odeln gerochen....) Somit war das Lüften der Wohnung auch erledigt. :D Frag mich nur, warum er nicht tagsüber geodelt hat, damits der Regen ordentlich in den Boden reinwäscht....
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Re: Land- oder Stadtleben?

Beitrag von Foto-Irrer »

Af hat geschrieben:P.S. Gestern Abend ab 21.30 hatten wir nach dem Gewitter Flutlicht samt einem eigenartigen Güllegeruch auf dem Feld neben unserer Wohnung. (Ammoniakhaltig, Hefig, Schimmlig. Hab sowas noch nie beim Odeln gerochen....) Somit war das Lüften der Wohnung auch erledigt. :D Frag mich nur, warum er nicht tagsüber geodelt hat, damits der Regen ordentlich in den Boden reinwäscht....
Das kann zwei Gründe haben! Zum einen kann es tatsächlich sein, dass jemand Gülle, Jauche oder Mist "gefahren" hat, zum anderen, was ich für wahrscheinlicher halte, kommt der Geruch aus der Kanalisation. Wenn Du ein Tiefdruckgebiet hast, herrscht ja quasi in der Kanalisation noch Hochdruck und die entsprechend riechende Luft strömt raus.

Ansonsten ist Gülle mit der wertvollste Dünger, denn ein Bauer haben kann. Den schmeisst er nicht einfach weg. Zum einen wird nicht vor oder während eines Regengusses gegüllt, da sonst ein zu hoher Teil mit dem Oberflächenwasser in irgendwelchen Vorflutern und nicht im Boden bei der Pflanze landen würde. Bei strahlender Sonne auch nicht, sonst würde zuviel verdunsten, bevor der Boden es aufnimmt. Die rechnen (bzw. müssen das sogar schriftlich festhalten) ja genau aus, wieviel Dünger und Gülle pro Hektar ausgebracht wird und verschleudern das wertvolle Zeug nicht so mal eben in der Landschaft, weil der Silo gerade voll ist.

Beim Spritzen von Pflanzenschutzmitteln und beim Gülle fahren ist eigentlich eine gleichmäßige Bewölkung, also weder Sonne noch Regen, ideal.

@Horschti, da ich das von der Ausbildung her ein wenig kenne, vertrau ich lieber dem größten deutschen Industrieschlachthof Tönnies als so einem kleinen Dorfmetzger, insbesondere hinsichtlich Hygiene. Klar, schwarze Schafe gibt es überall, nur je größer etwas ist, umso größer ist einerseits der Skandal, aber andererseits auch die Kontrollen und Vorschriften!
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