Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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3303
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von 3303 »

http://www.tarife-verzeichnis.de/nachri ... hnitt.html
...Noch teurer als Dänemark sind europaweit nur Norwegen (+ 59,2 %) und die Schweiz (+ 58,0 %)....

Das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) hat diese Angaben, die auf vorläufigen Ergebnissen zu Kaufkraftparitäten und vergleichenden Preisniveaus basieren, aktuell veröffentlicht...

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Foto-Irrer
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Foto-Irrer »

nur 1,2% Unterschied zwischen CH und N???

Preisbeispiele von April in Norwegen:
Nutellaglas z.B. 50 NOK, also je nach Größe zwischen 6 und 9,- €
Diesel und Benzin 14 NOK, also 2,- € (als ölreiches Land...)
10 Holzscheitel von der Tanke 100 NOK, also 14,- €
Angebot von einem etwas größeren Imbiss Pizza und Getränk für 250 NOK, also 35 €
Das Sixpack 1,5l Flaschen Pepsi Max lag umgerechnet auch irgendwo bei 10,- €.
Energy-Drink lag bei 4-5,- €
Mietwagen 800,- € (in Schweden mieten wäre deutlichst billiger gewesen, aber der norwegische Flug, selbe Airline, war billiger und sparte einen Tag Fahrt)
Ferienhaus hätte bei 6 Personen-Belegung 1.600-2.000,- € pro Woche gekostet. Zu zweit wollten die nur 700,- haben.
Strom (nur Wohn-Schlafzimmer und Bad geheizt 150,- € für die Woche und das bei billigem Strom im Land)

Aber die Schwankungen zwischen Marken- und Discountprodukten war auch enorm. So kann z.B. dieselbe Menge Toastbrot oder Mineralwasser das Vierfache kosten.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Harzwinter »

Hier der selbe Sachverhalt, aber von der "Welt" konkreter aufs Thema Urlaub bezogen. Wo da die preisliche Urlaubsattraktivität der Schweiz landet, ist graphisch deutlich dargestellt ... und liefert Futter für die hier diskutierte Zukunftsprognose für den Schweizer Tourismus: http://www.welt.de/finanzen/article1181 ... -Euro.html
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von eMGee »

Wobei Deutschland hier sicherlich nicht der Markt der Zukunft ist m.E.
Von bestimmten Defiziten in der Schweiz z.B. gegenüber AT mal abgesehen (Hotellerie etc.), so wird es in der Zukunft darauf ankommen, wie neue Märkte erschlossen werden. Stichwort China...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von TPD »

Die Statistik mag ja stimmen.
Aber Badeferien am Meer kann man in der Schweiz eh vergessen und Skiurlaub in Indien ist wohl auch nur für eine kleine Minderheit interessant.
Somit haben nebst der Kaufkraft auch noch viele andere Faktoren einen Einfluss auf die Beliebtheit einer Tourismusdestination.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von 3303 »

Foto-Irrer hat geschrieben:...
Preisbeispiele von April in Norwegen:
Es geht nicht um herausgegriffene Preisbeispiele, sondern um ein Gesamtniveau der Kaufkraft.
Ich kann dir Produkte aufzählen, die in der Schweiz günstiger sind, als in Deutschland (San Pellegrino im Supermarkt, Baltensweiler Leuchten...) - das sagt aber nichts über die Gesamtkaufkraft aus.
Generell ist aber natürlich auch klar, dass ein "repräsentativer Warenkorb" nicht für jeden repräsentativ ist.

Generell hab ich übrigens den Eindruck, dass seitens mancher Schweizer im Forum mitunter versucht wird, den Kaufkraftnachteil gewissermaßen "herunterzuspielen".

Darum mal eine konkrete Frage an die Schweizer aus dem Forum:

Stellt Euch vor, Ihr wollt Skifahren gehen.
In einem fiktiven Land kostet für Euch umgerechnet der Skitag ca. Folgendes:
- Tageskarte CHF 100
- Parkgebühr CHF 8
- Pizza im Restaurant CHF 25-30
- Softdrink 3dl CHF 9
etc....
Würde sich dieses Preisniveau auf eure Entscheidung, in diesem Land (allein bzw. mit Familie) Skifahren zu gehen auswirken?

Bin wirklich auf Antworten gespannt, auch weil ich schin mit Schweizern "in der Realität" darüber gesprochen habe.
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GMD
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von GMD »

Das ist ja das ganze Dilemma: Wir haben nicht mehr Kaufkraft als andere westeuropäische Länder, aber die hohen Preise mindern die Kaufkraft unserer Gäste bzw. ausländischen Kunden. Im Umkehrschluss haben wir Schweizer im Ausland natürlich mehr Kaufkraft als die der Einheimischen. Aber ich wäre gerne bereit, darauf zu verzichten, wenn sich das angleichen würde. Das sollte meiner Meinung nach die wichtigste Aufgabe der schweizerischen Wirtschaftspolitik sein. Aber leider profitieren einge big player im Moment noch zu gut von der Hochpreisinsel Schweiz als dass sich daran was ändert.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von TPD »

Wir haben nicht mehr Kaufkraft als andere westeuropäische Länder,
Und deshalb wird die Schweiz von gut ausgebildeten Migranten (aus den benachbarten Staaten) überrannt ?
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GMD
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von GMD »

Weil viele sich von den hohen Löhnen blenden lassen und dabei übersehen, dass die Lebenskosten ebenfalls sehr hoch sind. Nicht umsonst kehren viele von ihnen nach kurzer Zeit wieder in ihre Heimatländer zurück.
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F. Feser
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von F. Feser »

ich kann es nicht mehr hören.
Ein sehr sehr guter Freund von mir ist seit Jahren in Zug. Er arbeitet dort und hat auch seinen Wohnsitz dort.
Er verdient das ca. 2,5 fache, was er im gleichen Job in DE verdienen würde. Er zahlt für die Wohnung jedoch das 1,5fache was er in DE zahlen würde (und hat u.a. deshalb eine WG aufgemacht, damit die Belastung einigermaßen im Rahmen bleibt...). Er zahlt dafür den SPITZENSTEUERSATZ von 12 (?) %. Dazu kommt noch die Krankenversicherung (er hat das Minimalpaket mit hoher SB, war jedoch seit 3 Jahren nicht mehr beim doc und hat deshalb auch keine hohe Rate).
Jedes zweite oder dritte Wochenende kommt er "nach Hause" zum Eltern, Freunde und Verwandte besuchen und deckt sich da dann mit Grundnahrungsmitteln ein.
In Summe verdient er deutlich mehr als in DE, hat einen extrem hohen Freizeitwert und - wenn er clever mit dem Geld umgeht - am Ende des Monats deutlich mehr Asche übrig. Das mit der höheren Lebenshaltung stimmt also auch - wieder mal - nur bedingt.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von GMD »

F. Feser hat geschrieben:Jedes zweite oder dritte Wochenende kommt er "nach Hause" zum Eltern, Freunde und Verwandte besuchen und deckt sich da dann mit Grundnahrungsmitteln ein.
Hier liegt meiner Meinung nach der springende Punkt. So lässt sich natürlich ein schöner Gewinn erzielen: Schweizer Löhne bei deutschen Preisen. Gerade hier zeigen sich die Unterschiede doch recht stark, denn Lebensmittel sind in der Schweiz recht teuer. Wäre noch interessant, wie die Rechnung aussähe, wenn er in der Schweiz einkaufen würde.
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F. Feser
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von F. Feser »

deshalb habe ich geschrieben Grundnahrungsmittel. den täglichen Bedarf wie z.B. Brot, Obst, Gemüse und Milchprodukte kauft er ausschließlich in der Schweiz.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von gfm49 »

F. Feser hat geschrieben:deshalb habe ich geschrieben Grundnahrungsmittel. den täglichen Bedarf wie z.B. Brot, Obst, Gemüse und Milchprodukte kauft er ausschließlich in der Schweiz.
Die Klarstellung ist wichtig, denn genau das dürften die meisten unter den Begriff Grundnahrungsmittel subsumieren.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Fab »

Kaufkraftvergleich GfK
GMD sollte etwas optimister die Lage betrachten :ja:

http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmi ... uropa.html

Vergleich KKS = Kaufkraftstandard
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/ta ... e=tec00114


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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Pilatus »

Naja, die Geschichte bringt GMD in diesem Topic auf jeder zweiten Seite, und sie wird dadurch nicht richtiger. Die Preise sind hoch und die Löhne noch höher. So lange wir unserer Produkte und Dienstleistungen noch los werden, profitieren alle. Im Moment läuft es politisch eher Richtung GMD. Man versucht im Inland Konsumentenpreise wie in Deutschland durchzusetzen und gleichzeitig mit planwirtschaftlichen Methoden die Löhne auf ihrem heutigen Niveau zu halten. Als ob es uns jetzt schlecht ginge... Aber GMD ist halt ein richtiger Sozialdemokrat :D
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GMD
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von GMD »

@Pilatus: Wenn du mich schon so angreifst, dann bitte mit Vorwürfen die stimmen! Ich habe stets gesagt, dass ich nichts gegen sinkende Löhne habe, solange auch die Preise runter gehen. Beides ist miteinander verknüpft und nennt sich Kaufkraft. Was nützt mir ein hoher Lohn, wenn ich mir davon nicht mehr kaufen kann als mein Nachbar? Wenn dieser aber viel billiger ist, hat er gegenüber mir einen Vorteil im internationalen Wettbewerb. Dort spielen nämlich die absoluten Zahlen eine um ein vielfaches wichtigere Rolle als die Kaufkraft im Land selber. Mein Standpunkt war darum immer, die Schweiz erhöht ihre internationale Konkurrenzfähigkeit, wenn sich Löhne und Preise sich dem europäischen Durchschnitt annähern, und das dies nötig ist. So, nun entkräfte mal dieses Argument! Bin gespannt welche SVP-Lösung du aus dem Hut zauberst.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von 3303 »

Wie sollte sowas denn funktionieren?
Außerdem hätte das keinen Effekt, denn der Wechselkurs würde sich ebenfalls dementsprechend ändern.
Ferner würde bei einer Aufwertung des Geldes kaum mehr etwas investiert, da die Meisten einfach nur warten und zusehen würden, wie ihr vermögen größer wird.
Blebt nur die Methode, Geld zu drucken, die Weltmärkte damit zu überschwemmen und somit den Wechselkurs zu beeinflussen.
Aber auch das ist nicht ohne Risiko, denn wenn das ganze gedruckte Geld, das momentan nur als Zahlenkolonnen auf den "Märkten" herumgebucht wird, der Volkswirtschaft irgendwann doch mal zugeführt werden sollte, wird die Inflation begünstigt.

Im Endeffekt eine Art Dilemma, der Länder mit viel Wohlstand, gesunder Wirtschaft und sicheren Verhältnissen ist einfach, dass der "sichere Hafen" ihrer Währung automatisch im kurs steigt.
positiv hingegen für die schwächeren, die durch Abwertung der wechselkurse gewisse Vorteile einstreichen können.

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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von GMD »

Wie soll dann die Schweiz deiner Meinung nach aus der Hochpreisfalle herauskommen?
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von 3303 »

Die Lösung für die Hochpreisigkeit sehe ich eigentlich nicht allein in der Schweiz umsetzbar, sondern eher darin, dass der Euroraum wieder solider wird.
Letzteres wird sich aber wenn überhaupt, nur teilweise durchsetzen lassen, denn die Nordländer sind auch Kompromisse mit den Südländern angewiesen. Dementsprechend wird sich der Euro wohl nie so stakk aufstellen können, wie einst D-mark, Schilling, Gulden etc..
Die Umstellung ist mit der Abwanderung von Kompetenzen nach Brüssel und dem aktuellen handeln der EZB ja auch teilweise bereits vollzogen.
Der Euro wird langfristig zwischen Lira und D-Mark liegen und von der Stabilität her auf absehbare Zeit sicher nicht mehr mit dem Franken gleichziehen.

Allerdings würde ich in der Hochpreisigkeit für die Schweiz nicht grundsätzlich eine Falle sehen.
Es gibt ja auch Importgüter, die dadurch günstig werden, was auch gewisse Vorteile hat. Es gibt also nicht nur Nachteile.
Wenn man sich den Lebensstandard anschaut, spielt die Schweiz weltweit in der Topliga mit.
Der Tourismus leidet natürlich irgendwie mehr oder weniger, aber für die gesamte Schweiz kann ich mir kaum vorstellen, dass es ernsthafte Probleme gibt.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Foto-Irrer »

3303 hat geschrieben:Wenn man sich den Lebensstandard anschaut, spielt die Schweiz weltweit in der Topliga mit.
Das möchte ich mal bei all dem Geheul unterstreichen
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Damit mir die armen Schweizer nicht zur Gänze untergehen, habe ich für Februar 14 Zermatt gebucht :biggrin:
Die Erfahrung die ich schon bei der Buchung machen konnte, decken sich mit dem Thread hier überhaupt nicht.
Das gewünschte Hotel in Zermatt war im TUI Select Katalog 2 Tage nach erscheinen des Kataloges bereits ausgebucht!
Auch ein anderes kleines aber feines Hotel war Anfang Juli bereits für den kompletten Februar 2014 ausgelastet.

Was ich mir dort erwarte?
Jahrelange bin ich nach Hintertux gefahren, mit dem Neubau des Restaurants an der Sommerbergalm wurde mir das Ganze aber ein bisschen too much.
Ich mag nicht am halben Berg deutschen Schlager aus Boxen oder besoffenen Kehlen hören.
Ich mag den Winter SPORT Urlaub- den ganzen Tag am Berg, Abends Schwimmbad und Sauna, dann noch ein gediegenes Essen und zum Sendetermin der Tagesthemen liege ich dann in der ersten Tiefschlafphase.

Zermatt ist wirklich nicht billig.
Nicht nur das gebuchte Hotel, auch der Skipass scheint wohl der teuerste der Alpen zu sein, sagt zumindest der ADAC.
Ich hoffe einfach mal das lohnt sich?!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Fab »

GMD hat geschrieben:Wie soll dann die Schweiz deiner Meinung nach aus der Hochpreisfalle herauskommen?
Das liegt zum Teil in den Händen der Politiker der Schweiz. Eine konsequente Umsetzung des "Cassis-de-Dijon-Prinzips" in der Schweiz plus freiem Marktzugang für EU-Unternehmen (Produkte) würde schon helfen.

Wundere mich eh über das notorische Gejammer. Die Arbeitslosenzahlen in Ch zeigen doch, dass die Schweiz trotz teurem CHF wettbewerbsfähig ist.
Durch den weitgehenden Wegfall importierter Inflation + Zinsvorteil wird sie sogar Stück für Stück wettbewerbsfähiger.

Natürlich haben manche Branchen schweren Konkurrenzdruck - aber bitte, das Paradies ist woanders :D
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Whistlercarver »

GMD hat geschrieben:
F. Feser hat geschrieben:Jedes zweite oder dritte Wochenende kommt er "nach Hause" zum Eltern, Freunde und Verwandte besuchen und deckt sich da dann mit Grundnahrungsmitteln ein.
Hier liegt meiner Meinung nach der springende Punkt. So lässt sich natürlich ein schöner Gewinn erzielen: Schweizer Löhne bei deutschen Preisen. Gerade hier zeigen sich die Unterschiede doch recht stark, denn Lebensmittel sind in der Schweiz recht teuer. Wäre noch interessant, wie die Rechnung aussähe, wenn er in der Schweiz einkaufen würde.
Du bist doch nur neidisch das du nicht nach D fahren kannst zum einkaufen weil du nicht am Individualverkehr teilnehmen kannst wie andere.
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Der beste Skifahrer am Berg ist der, der den meisten Spaß hat.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Rüganer »

Sauerland_6_CLD hat geschrieben: Ich mag den Winter SPORT Urlaub- den ganzen Tag am Berg, Abends Schwimmbad und Sauna, dann noch ein gediegenes Essen und zum Sendetermin der Tagesthemen liege ich dann in der ersten Tiefschlafphase.

Zermatt ist wirklich nicht billig.
Nicht nur das gebuchte Hotel, auch der Skipass scheint wohl der teuerste der Alpen zu sein, sagt zumindest der ADAC.
Ich hoffe einfach mal das lohnt sich?!
Ja, es lohnt sich. Z ist schon eine andere Liga als Tux :).

Ansonsten - ja, es ist teuer, aber heh - man hat Urlaub. Jammern kann man wunderbar zuhause.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Fab »

@Sauerland 6 CLD

auf Seite 6 Schneeberichte/Schweiz ist noch ein Z-Bildbericht von mir.

Viele Quartiere in Z sind mit Stammgästen belegt. Die "freien" Kapazitäten sind nicht extrem hoch.
Ich finde ja, dass das Skigebiet "Matterhornskiparadise" verfügt über eine Grandezza, die nicht ihresgleichen hat.

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