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Kalkulation von Pauschalangeboten
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Kalkulation von Pauschalangeboten
da hab ich jetzt aber eine konkrete Frage, halbwegs OT. Ich hab ein Angebot aus dem Montafon, 7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen, für Unterkunft und Skipass. Wer zahlt da was für den verlorenen Tag?
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Zuletzt geändert von Foto-Irrer am 26.07.2013 - 11:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Die Gäste, die in der Hochsaison fahren (müssen) und für die gleiche Leistung (gleiches Hotel, gleiches Skigebiet) eine Summe x mehr zahlen. Mit dem Unterschied, dass man an den Liften anstehen muss und in der Nebensaison bei solchen Lockangeboten man die Pisten und Lifte im Vgl. für sich alleine hat.
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
So wie es überall der Fall ist zahlen das die anderen Gäste.
Außerdem ist jedes Schnäppchen ohnehin so kalkuliert, dass genau das selbe übrig bleibt wie vorher.
Da werden eben folglich die anderen Angebote nachteilhafter kalkuliert oder an eine anderen Stelle gespart.
Du musst dir um den Anbieter keine Sorgen machen - der verhungert schon nicht!
Außerdem ist jedes Schnäppchen ohnehin so kalkuliert, dass genau das selbe übrig bleibt wie vorher.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Beantwortet leider nicht meine Frage. Ist natürlich klar, dass an anderer Stelle das Geld für Angebote reingeholt werden muss.snowflat hat geschrieben:Die Gäste, die in der Hochsaison fahren (müssen) und für die gleiche Leistung (gleiches Hotel, gleiches Skigebiet) eine Summe x mehr zahlen. Mit dem Unterschied, dass man an den Liften anstehen muss und in der Nebensaison bei solchen Lockangeboten man die Pisten und Lifte im Vgl. für sich alleine hat.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Hallo,
Vielleicht noch ein Zusatzaspekt: Für die meisten "Normalurlauber" sind 7 Übernachtungen die Norm. Anstatt daß man jetzt den Übernachtungspreis um ca. 15% in der Nebensaison senkt, sagt man 7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen - was auf dasselbe hinauskommt, aber dem zu ködernden Kunden den Eindruck vermittelt, er bekomme etwas geschenkt. Und der Kurzuraluber zahlt drauf.
eigentlich wüßte ich auch keine andere Antwort auf Deine FrageFoto-Irrer hat geschrieben:Beantwortet leider nicht meine Frage. Ist natürlich klar, dass an anderer Stelle das Geld für Angebote reingeholt werden muss.snowflat hat geschrieben:Die Gäste, die in der Hochsaison fahren (müssen) und für die gleiche Leistung (gleiches Hotel, gleiches Skigebiet) eine Summe x mehr zahlen. Mit dem Unterschied, dass man an den Liften anstehen muss und in der Nebensaison bei solchen Lockangeboten man die Pisten und Lifte im Vgl. für sich alleine hat.
- der in der Hochsaison kommt, zahlt halt mehhr und in der Summe gleicht sich das aus.Foto-Irrer hat geschrieben:7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen, für Unterkunft und Skipass. Wer zahlt da was für den verlorenen Tag?
Vielleicht noch ein Zusatzaspekt: Für die meisten "Normalurlauber" sind 7 Übernachtungen die Norm. Anstatt daß man jetzt den Übernachtungspreis um ca. 15% in der Nebensaison senkt, sagt man 7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen - was auf dasselbe hinauskommt, aber dem zu ködernden Kunden den Eindruck vermittelt, er bekomme etwas geschenkt. Und der Kurzuraluber zahlt drauf.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Der Kurzurlauber verursacht auch höhere Kosten.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Foto-Irrer hat geschrieben:da hab ich jetzt aber eine konkrete Frage, halbwegs OT. Ich hab ein Angebot aus dem Montafon, 7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen, für Unterkunft und Skipass. Wer zahlt da was für den verlorenen Tag?
Vielleicht direkt beim Vermieter nachfragen. Ansonsten würde ich schwer auf Quersubventionierung tippen.Foto-Irrer hat geschrieben:Beantwortet leider nicht meine Frage. Ist natürlich klar, dass an anderer Stelle das Geld für Angebote reingeholt werden muss.snowflat hat geschrieben:Die Gäste, die in der Hochsaison fahren (müssen) und für die gleiche Leistung (gleiches Hotel, gleiches Skigebiet) eine Summe x mehr zahlen. Mit dem Unterschied, dass man an den Liften anstehen muss und in der Nebensaison bei solchen Lockangeboten man die Pisten und Lifte im Vgl. für sich alleine hat.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Ist relativ einfach.Foto-Irrer hat geschrieben:da hab ich jetzt aber eine konkrete Frage, halbwegs OT. Ich hab ein Angebot aus dem Montafon, 7 Tage bleiben und nur 6 Tage zahlen, für Unterkunft und Skipass. Wer zahlt da was für den verlorenen Tag?
Ich berechne die Kosten, die für 7 Tage anfallen, einfach auf 6 Tage um.
Dann erzähle ich den staunenden Gästen, dass der 7. Tag gratis ist. Tadaaa !
Und wenn wir Deutschen irgendwas mögen, dann ist es Rabatt und Schnäppchen.
Psychologie, Belohnungszentrum im Gehirn schüttet Glückshormone aus, für Viele besser als S*e*x.
(das Wort S*e*x wird hier zensiert
Wir hier in Nordostdeutschland sind für derartige Psychotricks noch zu blöd.
Läuft bei Möbelhäusern ähnlich.
Ein Sessel kostet 100 €, ich schlage 50 € drauf und biete dir 30 % Rabatt.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
darum ging es mir nicht!
(der Post wurde aus einem anderen Thread herausgeholt, wo ein ähnliches Beispiel besprochen wurde und die Bergbahnen eher daran verdienen, als bei so einem Angebot draufzahlen)
Es ging darum, ob z.B. bei einer Aktion "Skipass gratis bei Buchung von 7 Tagen" der TVB den Skipass bezahlt oder ob der Vermieter den Skipass bezahlt oder wie auch immer.
Oder im Ötztal oder in Val d´Isere, wenn der Eintritt für das Hallenbad mit drin ist. Wer zahlt das?
(der Post wurde aus einem anderen Thread herausgeholt, wo ein ähnliches Beispiel besprochen wurde und die Bergbahnen eher daran verdienen, als bei so einem Angebot draufzahlen)
Es ging darum, ob z.B. bei einer Aktion "Skipass gratis bei Buchung von 7 Tagen" der TVB den Skipass bezahlt oder ob der Vermieter den Skipass bezahlt oder wie auch immer.
Oder im Ötztal oder in Val d´Isere, wenn der Eintritt für das Hallenbad mit drin ist. Wer zahlt das?
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Bei uns im Tourismusverbund bezahlt die teilnehmende Gemeinde mit der eingenommenen Kurtaxe diese Leistungen (Hallenbad, Skilift usw. inkl.)solange die Gemeinde auch Betreiber der Einrichtung ist. Privatleute die solche Anlagen betreiben, die "kostenlos" für den Urlauber nutzbar sind, bekommen eine Pauschale ausbezahlt, ob die jetzt von der gemeinde oder vom Tourismusverbund kommt weis ich nicht. Und bei uns ist es so, das diese Pauschale wenn überhaupt gerade so die Kosten deckt.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Das kommt immer auf das Modell an.Foto-Irrer hat geschrieben:darum ging es mir nicht!
(der Post wurde aus einem anderen Thread herausgeholt, wo ein ähnliches Beispiel besprochen wurde und die Bergbahnen eher daran verdienen, als bei so einem Angebot draufzahlen)
Es ging darum, ob z.B. bei einer Aktion "Skipass gratis bei Buchung von 7 Tagen" der TVB den Skipass bezahlt oder ob der Vermieter den Skipass bezahlt oder wie auch immer.
Oder im Ötztal oder in Val d´Isere, wenn der Eintritt für das Hallenbad mit drin ist. Wer zahlt das?
Es gibt zB ein Modell, bei dem der FeWo Besitzer an der Aktion teilnehmen kann, in der der Gast einen deutlich rabattierten Skipass dazu erwerben kann.
Im Gegenzug muss der Vermieter einen Anteil seiner Mieteinnahmen an die BB abführen.
Je nach Gästestruktur und Vermietungszeiträumen kann das für die BB im Endeffekt sogar eine zusätzliche Einnahme bedeuten.
Wer zahlt?
Je nachdem, wieviel der Eigentümer über Mieterhöhung kompensieren kann, entweder der Gast mehr oder eben der Vermieter mehr.
Richtig lohnen für alle tut sich sowas für den Vermieter wohl nur dann, wenn er deswegen massiv mehr vermieten kann. Das ist aber oft die Ausnahme.
Die BB würden tendenziell eher Gewinneinbußen hinnehmen müssen, wenn der Vermieter ständig voll an Alpinskifahrer vermietet, die alle das Angebot nutzen und auch alle ständig mit diesem Skipass Skifahren gehen.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Man sollte aber auch sehen, dass diese Angebote häufig in einer Nachfragearmen Zeit zu finden sind. Da macht es schon einen unterschied ob man nun weniger einnimmt oder eben garnichts. Es könnte also auch der Fall sein, dass sich Bergbahnen und Unterkunftsbetreiber den "Verlust" teilen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Ich hatte wie gesagt ein Beispiel gebracht.
Bei dem ist es so, wie beschrieben. Und dabei hat der Vermieter nicht die Wahl, sich bestimmte "nachfragearme" Saisonzeiten auszusuchen. Ebenfalls findet kein Ausgleich über einen theoretischen Verlust statt.
Aber es kann natürlich auch andere Beispiele geben, nur kenne ich die nicht.
Bei dem ist es so, wie beschrieben. Und dabei hat der Vermieter nicht die Wahl, sich bestimmte "nachfragearme" Saisonzeiten auszusuchen. Ebenfalls findet kein Ausgleich über einen theoretischen Verlust statt.
Aber es kann natürlich auch andere Beispiele geben, nur kenne ich die nicht.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das Geld "muss nicht woanders reingeholt werden"! Österreich ist keine Planwirtschaft, in der die Margen von oben definiert werden würden.Foto-Irrer hat geschrieben:Ist natürlich klar, dass an anderer Stelle das Geld für Angebote reingeholt werden muss.
Solche "Lockangebote" haben neben dem Werbeeffekt vor allem den Sinn, die Anlagen auszulasten (Stichwort Umlegung der Fixkosten), auch wenn dabei ein geringerer Gewinn als in der Hauptsaison (oder sogar ein Verlust) rauskommt hat es am Schluss trotzdem einen positiven Einfluss auf Cash Flow, Bilanz und Co.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Manchmal durchaus schon wenn die Lockangebote unter den eigenen Kosten liegen; macht aber wie Du beschrieben hast unter dem Punktthun hat geschrieben:[Das Geld "muss nicht woanders reingeholt werden"!
Verlustminimierung durchaus Sinn. Wenn man ein Unternehmen (Bergbahnen, Hotels etc.) ohnehin offenhalten und daher auch das Personal vorhalten und bezahlen muß sind nicht kostendeckende Einnahmen immer noch besser als gar keine...
Dafür holt man dann in der Hochsaison wo ohnehin Vollauslastung besteht, diese ertragsbezogene Quersubvention über höhere Margen wieder rein.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Solche Angebote gibt es doch überall und es ist einfach eine Quersubventionierung oder Umkalkulation.
Der ganze SSV ist genau so ein Witz. Zuvor werden die Preise hoch getrieben um dann 50 % Rabatt drauf zu schreiben und immer noch 50% Gewinn zu machen.
Denkst du dir wird da wirklich was geschenkt?
Das ist ganz einfache Psychologie und die klappt auch immer wieder super!
Aber ist ja letztendlich auch egal. Solange du weniger bezahlst hast du einen Vorteil und wie und wo das Umgeschlagen wird kann dir egal sein. Wenn das Angebot immer noch günstiger ist als bei der Konkurrenz ist es Wurscht warum es günstig ist.
Der ganze SSV ist genau so ein Witz. Zuvor werden die Preise hoch getrieben um dann 50 % Rabatt drauf zu schreiben und immer noch 50% Gewinn zu machen.
Denkst du dir wird da wirklich was geschenkt?
Das ist ganz einfache Psychologie und die klappt auch immer wieder super!
Aber ist ja letztendlich auch egal. Solange du weniger bezahlst hast du einen Vorteil und wie und wo das Umgeschlagen wird kann dir egal sein. Wenn das Angebot immer noch günstiger ist als bei der Konkurrenz ist es Wurscht warum es günstig ist.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Zur Frage von ganz zuerst: Den verlorenen Tag zahlt niemand. Die Unterkunft könnte den siebten Tag wahrscheinlich eh nicht vermieten weil er ungünstig liegt, hat man HP kommen bei der Unterkunft ja eh nur die Selbstkosten für die Mahlzeiten dazu was nicht grad die Welt ist, hat man nur Frühstück muss man ein zusätzliches mal im Ort essen gehen was Kohle bringt, etc.
Im Endeffekt hat man wohl lieber wenn man manchen Gästen etwas schenkt und die dafür dann auch kommen al dass man alles voll verlangt und dafür einige leere Zimmer hat.
Im Endeffekt hat man wohl lieber wenn man manchen Gästen etwas schenkt und die dafür dann auch kommen al dass man alles voll verlangt und dafür einige leere Zimmer hat.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Das wäre dann aber nicht ein Geschenk an den Gast, sondern ein Angebot zum Marktpreis.Theo hat geschrieben:...
Im Endeffekt hat man wohl lieber wenn man manchen Gästen etwas schenkt und die dafür dann auch kommen al dass man alles voll verlangt und dafür einige leere Zimmer hat.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
^^
Kommt aufs selbe raus.
Und ja, im SSV werden durchaus Waren unter den Kosten verkauft - früher war es sogar gesetzlich geregelt die einzige Zeit, in der das erlaubt war. Grund: lieber wird ein Verlust in Kauf genommen, um Platz für dann umsatzstärkere Ware zu schaffen. Im Handel, wo die Umschlaggeschwindigkeit der Haupthebel für Umsatz und Ertrag ist, ist das sogar von höchster Bedeutung für den finanziellen Erfolg.
Kommt aufs selbe raus.
"Geschenkt" ist sowieso das falsche Wort.MelChi hat geschrieben:Denkst du dir wird da wirklich was geschenkt?
Und ja, im SSV werden durchaus Waren unter den Kosten verkauft - früher war es sogar gesetzlich geregelt die einzige Zeit, in der das erlaubt war. Grund: lieber wird ein Verlust in Kauf genommen, um Platz für dann umsatzstärkere Ware zu schaffen. Im Handel, wo die Umschlaggeschwindigkeit der Haupthebel für Umsatz und Ertrag ist, ist das sogar von höchster Bedeutung für den finanziellen Erfolg.
Praktiker hat dieses "Modell" zum Geschäftsprinzip erklärt und ist mit Vollgas gegen die Wand gefahren.Das ist ganz einfache Psychologie und die klappt auch immer wieder super!
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Das hat bei Praktiker aber auch andere Gründe!
Außerdem weiß ich aus erster Hand das oft genug wirklich noch einmal neue Preisschilder gedruckt werden um anschließend ein 30% Schild drauf zu heften. Das ist echt so (wenn auch nicht immer).
Was die Klamotten betrifft meinst du nicht es es sei unter dem Wert und ein Verlustgeschäft, oder?
Auch das ist kalkuliert. Der Gewinn schmälert sich, aber dadurch können Abschreibungen zum Lagerbestand geltend gemacht werden, was sich wiederum gut auf die Bilanz auswirkt.
Außerdem weiß ich aus erster Hand das oft genug wirklich noch einmal neue Preisschilder gedruckt werden um anschließend ein 30% Schild drauf zu heften. Das ist echt so (wenn auch nicht immer).
Was die Klamotten betrifft meinst du nicht es es sei unter dem Wert und ein Verlustgeschäft, oder?
Auch das ist kalkuliert. Der Gewinn schmälert sich, aber dadurch können Abschreibungen zum Lagerbestand geltend gemacht werden, was sich wiederum gut auf die Bilanz auswirkt.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
Richtig, man darf es nicht übertreiben, dann lauern die Kunden nur auf diese Schnäppchen und kaufen nix mehr zum Normalpreis.thun hat geschrieben:
Praktiker hat dieses "Modell" zum Geschäftsprinzip erklärt und ist mit Vollgas gegen die Wand gefahren.
Hab mal von einem interessanten Experiment gelesen.
2 Paletten gleichwertiges Waschmittel, eines kostet glatt 10 €, das andere 14,99 mit dickem 30 % Rabatt- Schild dran.
Preisfrage - welche Palette war zuerst ausverkauft ?
Richtig, die mit 30 % Rabatt, obwohl es immer noch 50 Cent teurer war.
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
naja wenn es was "umsonst gibt" drehen einige durch. Hauptsache Rabatt, Prozente, Gratis dazu oder Incl.. und schon ist das Interesse geweckt.
Kann man hier ja auch immer wieder sehen.
Sehe ich vor ein paar Wochen einen früheren Arbeitskollegen (Rentner) beim Regionalliga Handball.
Frage ich ihn was er da macht. Ich hatte ihn in den letzten 20 Jahren dort nicht gesehen.
Die Antwort: "Nach den Spiel gibt's Freibier".
Der Verein bedankt sich für die zusätzlichen Eintrittsgelder....
Kann man hier ja auch immer wieder sehen.
Sehe ich vor ein paar Wochen einen früheren Arbeitskollegen (Rentner) beim Regionalliga Handball.
Frage ich ihn was er da macht. Ich hatte ihn in den letzten 20 Jahren dort nicht gesehen.
Die Antwort: "Nach den Spiel gibt's Freibier".
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Re: Kalkulation von Pauschalangeboten
psychologische Preissetzung ist jetzt allerdings auch keine bannbrechende Entdeckung.