Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Es geht auch bergauf, wenn auch nicht in den Bergen:
http://www.tageswoche.ch/de/2013_28/bas ... ehoert.htm
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Und hier noch das Gegenstück zum oben verlinkten Artikel:
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/ ... y/23478215
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Herr Rivola scheint ja davon überzeugt zu sein, dass man auf dem richtigen Weg ist.
60.000 Besucher seit 2007 dank Marketing in neuen Märkten wie Russland?
Im Gegenzug blieb aber eine 6-Stellige Zahl weg.
Da stellt sich erstens die Frage, wieviele es ohne das Marketing gewesen wären und wieviele Gäste zB aus der Schweiz deswegen weniger gekommen sind.
Die Skipass-Inclusive Regelung ist übrigens schon etwas anders, als vom Marketing kommuniziert, da die Vermieter dann bezahlen müssen und das nur tun, wenn sie über höhere Mieten kompensieren können.
Die Bahnen verdienen daran sogar noch.
Das wird so nicht funktionieren.
Wenn man das Bestreben hat, die Gästezahlen zu erhöhen, diese aber dennoch kontinuierlich sinken, muss man sich auch mal eingestehen können, dass man auf dem falschen Weg ist.
Die Städte beweisen ja, dass der schweizer Tourismus Potential hat (auch wenn man das wohl nicht 1:1 vergleichen kann)
Alternativ kann man als Gast ohne Vollbescheiungsentertainmetanspruch ja eigentlich ganz froh sein, wenn die Frequenz in den Gebieten etwas sinkt.
60.000 Besucher seit 2007 dank Marketing in neuen Märkten wie Russland?
Im Gegenzug blieb aber eine 6-Stellige Zahl weg.
Da stellt sich erstens die Frage, wieviele es ohne das Marketing gewesen wären und wieviele Gäste zB aus der Schweiz deswegen weniger gekommen sind.
Die Skipass-Inclusive Regelung ist übrigens schon etwas anders, als vom Marketing kommuniziert, da die Vermieter dann bezahlen müssen und das nur tun, wenn sie über höhere Mieten kompensieren können.
Die Bahnen verdienen daran sogar noch.
Das wird so nicht funktionieren.
Wenn man das Bestreben hat, die Gästezahlen zu erhöhen, diese aber dennoch kontinuierlich sinken, muss man sich auch mal eingestehen können, dass man auf dem falschen Weg ist.
Die Städte beweisen ja, dass der schweizer Tourismus Potential hat (auch wenn man das wohl nicht 1:1 vergleichen kann)
Alternativ kann man als Gast ohne Vollbescheiungsentertainmetanspruch ja eigentlich ganz froh sein, wenn die Frequenz in den Gebieten etwas sinkt.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Hat definitiv was.3303 hat geschrieben:Alternativ kann man als Gast ohne Vollbescheiungsentertainmetanspruch ja eigentlich ganz froh sein, wenn die Frequenz in den Gebieten etwas sinkt.
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Emilius3557
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Können wir auf persönliche Angriffe und Unterstellungen hier egtl. verzichten?Du bist doch nur neidisch das du nicht nach D fahren kannst zum einkaufen weil du nicht am Individualverkehr teilnehmen kannst wie andere.
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Wünschbar und schön wäre das schon - nur glaube ich nicht daran.Emilius3557 hat geschrieben:Können wir auf persönliche Angriffe und Unterstellungen hier egtl. verzichten?Du bist doch nur neidisch das du nicht nach D fahren kannst zum einkaufen weil du nicht am Individualverkehr teilnehmen kannst wie andere.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
... nur so nebenbei ... ich wohne recht nahe bei Konstanz und trotzdem fahre ich so gut wie nie zum Einkaufen hin ... ist einfacher in der Schweiz einzukaufen auch wenns etwas teurer ist!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ach bei den Arbeitslosenzahlen schummeln wir. Nach gut zwei Jahren hat man keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld und fällt auch aus der Statistik raus. Mit anderen Worten: Alle Langzeitarbeitlosen sind in der Quote nicht enthalten!
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
GMD hat geschrieben:Ach bei den Arbeitslosenzahlen schummeln wir. Nach gut zwei Jahren hat man keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld und fällt auch aus der Statistik raus. Mit anderen Worten: Alle Langzeitarbeitlosen sind in der Quote nicht enthalten!
Bei uns ist das schon nach EINEM Jahr der Fall.....
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Einverstanden die Zahlen sind "beschönigt". Aber von Schummeln kann keine Rede sein, da die Schweiz die Arbeitslosenquote nach EU-Standart berechnet.Ach bei den Arbeitslosenzahlen schummeln wir.
(z.B. in Deutschland fallen die Hartz IV-Empfänger auch aus der Statistik)
Aber dieses Thema hatten wir schon mal in einem anderen Thread.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Traue keiner Statistik, die du nicht selber verfälscht hast...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Diskussion zur Frage wie werden Angebote "7 Nächte und nur 6 bezahlen" finanziert wurde ausgelagert
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 37&t=47762
Gruss TPD
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Anbei ein interessanter Artikel, wie gewisse Betriebe im Wallis versuchen die Lohnkosten tief zu halten.
http://www.bernerzeitung.ch/region/kant ... y/26789127
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Diese "Catered Chalets" gibt es in genau gleicher Form auch in Österreich, sowohl von niederländischen als auch von englischen Veranstaltern.
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AndyGAP
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Die haben aber dann hoffentlich keinen Koch dabeimightyjust hat geschrieben:...als auch von englischen Veranstaltern.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Haha, doch... meistens ist das ein Chalet "Pärchen" das alles macht: Kochen, putzen, einkaufen, Skilehr- äh guide,... Gibt eh genug einschlägige Jobangebote im Internet zu finden.
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Chlosterdörfler
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Eine Road-Map zur Wiederentdeckung des alpinen Tourismus: Als pdf verfügbar Quelle:http://www.sab.ch/uploads/media/Road_Map_Tourismus.pdf
Urheber: Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB)
Urheber: Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB)
Festellung richtig: Da müssen aber viele lokale Denkmauern eingebrochen werden und das wird Zeit kosten.Ein Hauptproblem der Tourismuswirtschaft sind die kleinstrukturierten, zersplitterten Angebotsstrukturen. Zahlreiche kleine und kleinste Hotelbetriebe, Seilbahnen und lokale Verkehrsvereine buhlen um die Gunst der Kunden auf verschiedensten Märkten, oft ohne klare Positionierung und ohne dafür die nötige kritische Grösse ausweisen zu können. Die zersplitterten Angebotsstrukturen erschweren den Marktauftritt, führen zu Reibungsverlusten unter den Akteuren und verunmöglichen eine klare Positionierung auf den Märkten. Diese Probleme werden verschärft durch die mangelnde brancheninterne und übergreifende Zusammenarbeit
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
«Täschligate» Schweiz Tourismus tobt – der Imageschaden ist immens.
Die amerikanische Milliardärin "Talkmasterin Oprah Winfrey ", die vor drei Wochen wegen Tina Turners Hochzeitsfest in Zürich weilte, wollte sich eine 35'000 Franken teure Handtasche anschauen – die Verkäuferin soll sich gemäss Winfreys Aussagen aber geweigert haben, ihr das Modell zu zeigen.
Eine Verkäuferin (im Winter in St.Moritz im einsatz) welche eine Person falsch einschätzt
kann ohne probleme einen Weltweiten Imageschaden anrichten für Schweiz Tourismus.
Die amerikanische Milliardärin "Talkmasterin Oprah Winfrey ", die vor drei Wochen wegen Tina Turners Hochzeitsfest in Zürich weilte, wollte sich eine 35'000 Franken teure Handtasche anschauen – die Verkäuferin soll sich gemäss Winfreys Aussagen aber geweigert haben, ihr das Modell zu zeigen.
Eine Verkäuferin (im Winter in St.Moritz im einsatz) welche eine Person falsch einschätzt
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Da die Diskussion zur Täschligate Affäre zum Teil nur noch im entferntesten Sinne mit diesem Thread zu tun hatte, wurde sie ausgelagert.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 10&t=47914
Gruss TPD
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Gruss TPD
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Gästebefragung Graubünden Sommer 2012 von ITF HTW Chur Dezember 2012
Den Graubündner "sterben (Seite 37)" die Stammgäste weg.
Quelle:http://www.htwchur.ch/fileadmin/user_up ... Nabitz.pdf
Den Graubündner "sterben (Seite 37)" die Stammgäste weg.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Eine aktuelle Online-Umfrage der «Engadiner Post» ergibt, dass 80 Prozent der Befragten der Ansicht sind, St. Moritz habe ein Imageproblem. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, wird aber ernst genommen.
Bis am Donnerstag haben sich 492 Personen an der Umfrage zur Frage «Hat St. Moritz ein Imageproblem?» beteiligt. 394 Personen sind der Meinung, dass St. Moritz sehr wohl ein Imageproblem hat. Unfreundliches Personal, überteuerte Preise und fehlender Charme sind die Hauptkritikpunkte im Online-Forum.
Zeiterfassung der Werte: 17:40 am 19.09.2013
Bis am Donnerstag haben sich 492 Personen an der Umfrage zur Frage «Hat St. Moritz ein Imageproblem?» beteiligt. 394 Personen sind der Meinung, dass St. Moritz sehr wohl ein Imageproblem hat. Unfreundliches Personal, überteuerte Preise und fehlender Charme sind die Hauptkritikpunkte im Online-Forum.
Zeiterfassung der Werte: 17:40 am 19.09.2013
Quelle:http://www.engadinerpost.ch/2013/09/hat ... lem.html-0Selbstkritisch tönt es von Seiten des Kur- und Verkehrsvereins St. Moritz. «Der Imageschaden ist nicht nur aus der Luft gegriffen, wir haben ein Imageproblem», sagt Präsident Richard Dillier. Einerseits werde St. Moritz von innen her nicht mehr so gut wahrgenommen, andererseits seien die Leistungen nicht adäquat zum Preis. «St. Moritz ist auch kein In-Place mehr», meint Dillier.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
St. Moritz hat wirklich ein Problem! Viele Geschäfte in der Nebensaison geschlossen und leer. Sicher Edelboutiquen interessieren mich nicht aber der sieht Ort sieht deswegen ausgestorben aus. Von den überteuerten Preisn wollen wir nicht reden ... zum Shopping also besser von St.M. nach Livigno fahren wo eh alles billiger ist und der Ort harmonisch in der Landschaft liegt.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Eigentlich wurde von der "Engadiner Post" nur zusammengefasst, was ohnehin jeder weiß, der schon mal in St. Moritz war. Das Preisniveau von St. Moritz ist seit Jahrzehnten global bekannt, auch schon aus der Zeit, bevor Urlaub in der Schweiz im Vergleich mit anderen Alpenländern deutlich teurer wurde. Der Durchschnittstourist nächtigt aus Preisgründen üblichwerweise nicht direkt St. Moritz, sondern in den Oberengadiner Nachbarorten. St. Moritz ist verglichen mit einem "typischen" Schweizer Touristenort ziemlich unansehnlich. Ein einheitliches Ortsbild gibt es nicht; das Charme-Level ist in der Tat bei Null. Unfreundliches Personal kann dem Touristen überall in der Welt begegnen - ein oder zwei entsprechende Erlebnisse werden zu Lasten freundlichen Personals oft überbewertet.
All dies mag der Durchschnittstourist so sehen. Ein Gast aus dem Finanzadel mag das völlig anders sehen. Dem geht es beispielsweise um Top-Service im Luxushotel, umfassende Dienstleistungen egal zu welchem Preis, die Möglichkeit, bei Schlechtwetter Schmuck und Pelze kaufen zu gehen oder darum, sich in der eigenen Residenz vom Massentourismus abschotten zu können. Meine Erwartung ist, dass bei dieser Klientel eine entsprechende Imageumfrage anders ausfallen würde als beim Durchschnittstouristen. St. Moritz muss selbst entscheiden, mit welcher Gästezielgruppe Geld verdient werden soll und mit welcher nicht.
All dies mag der Durchschnittstourist so sehen. Ein Gast aus dem Finanzadel mag das völlig anders sehen. Dem geht es beispielsweise um Top-Service im Luxushotel, umfassende Dienstleistungen egal zu welchem Preis, die Möglichkeit, bei Schlechtwetter Schmuck und Pelze kaufen zu gehen oder darum, sich in der eigenen Residenz vom Massentourismus abschotten zu können. Meine Erwartung ist, dass bei dieser Klientel eine entsprechende Imageumfrage anders ausfallen würde als beim Durchschnittstouristen. St. Moritz muss selbst entscheiden, mit welcher Gästezielgruppe Geld verdient werden soll und mit welcher nicht.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
In der Umfrage geht es um das ganze Oberengadin und ist nicht nur auf das Dorf St. Moritz bezogen.
St. Moritz ist die Dachmerke für die ganze Region, es wird halt nicht mit dem Bergriff Oberengadin geworben. Wie auch im Unrner Oberland neu mit der Dachmarke Andermatt von Rehalp bis Göschnen geworben wird.
St. Moritz ist die Dachmerke für die ganze Region, es wird halt nicht mit dem Bergriff Oberengadin geworben. Wie auch im Unrner Oberland neu mit der Dachmarke Andermatt von Rehalp bis Göschnen geworben wird.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Unter den wirklich reichen sankt moritz gästen finden sich kaum deutsche, das sind fast ausschliesslich russen und schweizer.