« Qu´est-ce qui a changé dans les dernières quinze années ? » oder „Was hat sich seit meinem letzten Besuch im April 1998 verändert?“
Grande Motte, 3656 m im Zoom von der Tovière. Zu sehen die PB, die SLte Rosolin, der SL Champagny, die 4-KSB Vanoise
Grande Motte und Grande Casse. Im Vordergrund 4-KSB Borsat Express (links), rechts die Abfahrten „Génépy“ und „Cairn“
Grande Motte und Grande Casse. Im Vordergrund 4-KSB Borsat Express (links), rechts die Abfahrten „Génépy“ und „Cairn“ im abendlichen Gegenlicht und nach Neuschneefall
Ich habe meinen Bericht etwas anders aufgebaut als sonst, weil wir an den einzelnen Tagen je nach Wetter und Schneesituation teilweise recht ähnliche Routen gefahren sind. Ich habe deshalb nach einem allgemeinen Teil über das Skigebiet und die Änderungen der letzten Jahre unsere Fahrten nach Skigebietssektoren aufgegliedert:
1. Tignes Westseite-Aiguille Percée-Boisses-Brevières
2. Tovière-Daille-„Grünes Meer“-Bellevarde
3. Solaise-Cirque de Leissières
4. Col de l´Iséran-Glacier de Pisaillas
5. Grande Motte
Im Frühjahr/Sommer 1999 habe ich einige Passagen über den Aufenthalt im Espace Killy im April 1998 geschrieben, die trotz gewisser Stilisierung über mehr Authentizität verfügen sollten, als meine heutige Erinnerung, mehr als 15 Jahre später. Man merkt sehr deutlich, dass ich damals noch zur Schule ging… Trotzdem würde ich heute Vieles wieder so formulieren! Ich werde die Auszüge an geeigneter Stelle in den Bericht einflechten.
Einige Photos aus dem Jahr 1998 sind ebenfalls in den Bericht integriert und sollten so manche vielleicht interessante Vergleichsperspektive ergeben (leider aber habe ich damals am Glacier de Pisaillas gar keine Bilder gemacht, was ich natürlich aus heutiger Perspektive sehr bedauere…).
Wie lassen sich die Orte und Ortsteile so an?
„Also Tignes war ziemlich genial. Ich weiß nicht, was mich an dieser Gegend so fasziniert. Die Vanoise, so heißt das Massiv, ist, wie die gesamten französischen Alpen, über weite Strecken total unberührt. Und selbst das Hochhausknäuel von Tignes, oder das Häusermeer von Val d´Isère, wirkt so verloren in dieser einsamen Gegend, in dieser Schneewüste.“
Dome de la Sache (rechts, 3601 m), dahinter Mont Pourri (links, 3779 m)
Blick auf Tignes-Val Claret und den Talschluss von der Piste „Anémone“
Wie schon 1994 und 1998 haben wir uns in Val Claret einquartiert, ein Entschluss, den wir nicht bereut haben, da dieser Ortsteil strategisch sehr günstig zur Grande Motte liegt und die leichteren Talabfahrten aus Val d´Isère kommend aufweist.
Tignes-Val Claret und seine charakteristischen Hochhaustürme von Norden gesehen
Wie man sieht, besteht Val Claret nicht durchgehend aus Hochhäusern, sondern v.a. in der ersten Reihe zu den Pisten und zum großen Parkplatz aus Appartmenthäusern, die in dieser Form wahrscheinlich auch in Österreich stehen könnten.
Tignes-Val Claret (vorne), Le Lac und Le Lavachet von der Talabfahrt „Double M“ gesehen. In Bildmitte der zugefrorene Lac de Tignes
Tignes-Val Claret (vorne), Le Lac und Le Lavachet vom unteren Bereich der Talabfahrt „Double M“ gesehen
Tignes-Val Claret (vorne), Le Lac und Le Lavachet von der Talabfahrt "Double M" gesehen im Zoom
Tignes-Val Claret von Südwesten (Piste „Carline“). Rot umrahmt unsere Unterkunft „Rond Point des Pistes“
Unsere Unterkunft war in Tignes-Val Claret, „Rond Point des Pistes“, 2. Stock, Appartment 179, Südlage, Balkon, vier Betten für zwei Personen, direkt über der „Taverne des Neiges“ und der 6-KSB Bollin-Fresse mit Blick in Richtung Grande Motte. Gut ausgestattet, sauber, funktional, gut beleuchtet, dank Extra-Größe genügend Stauraum. Im Erdgeschoß Skikeller, der allerdings keine Beschriftung aufweist und daher von uns nur zufällig aufgefunden wurde. Angesichts des nicht immer optimalen Wetters und der beengten Verhältnisse letztes Jahr in Val Tho waren wir sehr froh um den zusätzlichen Ablage- und Stauraum.
Blick vom Balkon unserer Unterkunft: 6-KSB Bollin-Fresse, SSB Perce Neige, 4-KSB Les Lanches samt X-Games Aufbauten. Mehr „ski à pied“ geht eigentlich gar nicht
Rochers de la Grande Balme, 2882 m von unserem Appartement in Val Claret gesehen
1998 waren wir deutlich weiter nördlich, in einem der klassischen Türme offensichtlich:
Blick aus unserem 1998er-Appartment nach Norden auf Tignes-le Lac
Dort gab es auch folgende, typische mehrsprachige Beschilderung:
Ski à la francaise: Hochhaus und Poma-SL. Tignes-le Lac und SL Chardonnet
Aufgefallen am Ortszentrum von Tignes-Le Lac ist mir die durchgehende Front neige, es gibt nun Skiwege durch den Ort (z.B. von Palafour zum Aéroski), nach Lavachet hinunter zu den Bahnen Chaudannes und Paquis, eine bunte Beleuchtung… Le Lac ist bis auf die beiden zentralen „Riegel“ gar nicht sooo hässlich, es gibt viele, ansprechende Neubauten der vierten (oder fünften?) Generation. Allerdings entsteht dadurch ein inzwischen sehr uneinheitliches Ortsbild.
Der Schandfleck von Tignes-Le Lac, die beiden Reihen-Hochhäuser
Tignes-le Lac kann auch anders, ohne Hochhäuser
Das Schwimmbad in Le Lac kann man mit gültigem Skipass kostenlos benutzen, ebenso die Pendelbusses zwischen den Ortsteilen, was wir auch gemacht haben. Das Schwimmbad ist auch schon wieder über 10 Jahre alt inzwischen und im Prinzip nichts Besonderes, aber es hat schon was, in warmen Wasser zu plantschen und durch die großen Glasscheiben die Grande Motte grüßen zu sehen.
Tignes-les Brevières ist als gewachsenes Dorf keine Retorten-Skistation
Les Brevières ist wirklich sympathisch als Ortsteil, allerdings von himmelhohen Bergen und der düsteren Staumauer umgeben. Da die Abfahrten dorthinunter uns meistens nicht überzeugt haben (siehe unten), und die lahmen 4-SBs Aiguille Rouge und 3-SB Marais zwingend genommen werden müssen, habe ich es nicht bereut, dass wir uns hier nicht einquartiert haben.
La Daille weist wahrscheinlich von allen Ortsteilen die geschlossenste Architektur auf.
Die Wohnwaben von La Daille im Zoom von der Solaise. Links unten die Talstation der SSB „Funival“
Val d´Isère ist ein wirklich großer Ort, was dazu führt, dass man je nach Lage der Unterkunft ganz schön weit von den Pisten und Bahnen entfernt wohnen kann, wie mir scheint, was die Vorteile vieler französischer Stationen konterkariert.
Val d´Isère von der « Face de Bellevarde ». Rechts die 4-KSB Loyes Express
Val d´Isère von der Kreuzung der Abfahrten „Joseray“ (rot) und „Stade Olympique“. Links unten die 3-S „Olympique“
Wie kann man das Liftsystem des „Espace Killy“ einschätzen?
Warum ich Pendelsysteme einfach nicht mag…
…wegen der langen Einfahrtzeiten! Beim Perce Neige-Funiculaire dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es in der Station steht; man sieht nicht, wann es als nächstes weiter geht; es dauert bisweilen unerklärlich lang, bis die Bahn dann schließlich die Türen schließt und abfährt; wenn nicht die Vanoise-KSB jeden Tag so lange gebraucht hätte, bis sie den Betrieb aufgenommen hat bzw. sich entschlossen hat, auch Skifahrer zu befördern, hätten wir viel häufiger die Sesselliftkette genommen.
Kabine der 3-S „Olympique“ im Zoom
Gegensatz dazu die wunderbare 3-S an der Bellevarde: schnell, sehr bequem, kapazitätsstark, kontinuierliche Beförderung, sehr steil, riesige Spannfelder: die Königin der Seilbahnen, würde ich sagen!
Mangel an Kabinenbahnen und Bubbles
Die vielen neugebauten kuppelbaren Sesselbahnen haben vor allem den drei Flachbereichen „Westseite Lac de Tignes“, „Grünes Meer Bellevarde“ und dem „Cirque de Leissières“ sehr gut getan: das Lift- und Skifahren steht nun – meist – in einem guten Verhältnis.
Ausnahmen sind die 4-SB Aiguille Percée und die 4-SB Aiguille Rouge. Den früher endlosen 3-SBs Tommeuses, Tufs, Palafour, Glacier etc. weine ich nicht eine Träne nach…
Neubaupläne „Solaise“
Den Neubaubedarf an der Solaise sehe ich ehrlich gesagt nicht, wobei wir fairerweise gesagt nicht zu den morgendlichen Stoßzeiten an der 4-KSB Solaise-Express waren. Zu hoffen wäre allerdings, dass nach dem Bau der 3-S-Bahn vermehrt Anfänger oder unsichere Skifahrer mit der Bahn ins Tal fahren und nicht die ohnehin steilen, vollen und zu engen Talfahrten der Solaise frequentieren.
Viel eher sollte man auf den besonders bei Schlechtwetter stärker frequentierten Bereichen in Daille die kapazitätsschwache 4-EUB und die parallele 3-SB durch z.B. eine Kombibahn (10-EUB/6-KSB) oder eine reine 10-EUB ersetzen (Ausbau für 3000 p/h sollte ausreichend sein).
Neubaupläne „Tovière“
Ich hoffe, dass der Ersatz des „Aéroski“ (10-EUB mit Stehplätzen) durch eine 10-EUB mit Sitzplätzen zur kommenden Saison 2013/14 nicht mit dem Abbau der 6-KSB Paquis und des SL Combe Folle verbunden sein wird. Ohne diese redundante Liftkette hätten wir nämlich während der technischen Panne des „Aéroski“ nicht von Le Lac direkt nach Daille oder Val Claret wechseln können. Zudem bietet die Paquis-Bahn von Boisses/Brevières kommend in Richtung Val Claret eine bequeme Umgehung von Le Lac und der Combe Folle-Lift eine wenig frequentierte, blaue Nebenabfahrt, die einem das enge Steilstück der „Trolles“ erspart.
Bergstation 10-EUB Aéroski auf der Tovière (1985 bis 2013). Im Sommer 2013 durch eine 10-EUB von DM mit Sitzkabinen ersetzt
Sonstiges
Die SLte Col können m.A. nach erhalten bleiben
Eine Idee für spätere Zeiten wäre eine KSB Grand Pré mit direkter Trassierung von der Talstation Fontaine Froide aus, die direkte Wiederholungsabfahrten der schönen „Club de Sport“ ermöglichte und etwas mehr Höhenmeter sammelt.
Falls man die 6-EUB Vallon de l´Iséran erneuern sollte, könnte man m.A.n. eine durchgängige 8-EUB oder 15-ZUB von Le Fornet aus mit Durchfahrtbetrieb an der heutigen Mittelstation bauen und die kurze untere Pendelbahn aus dem Jahr 1973 mitersetzen.
Wohl unrealistischer Wunsch: eine schwach ausgebaute 4-KSB mit Bergstation am Panoramic, die am Start der langen Schusspassagen von „Génépy“ und „Cairn“ beginnt und die schönen, interessanteren Passagen hier als Wiederholungsabfahrten ermöglicht. Scheitert sehr wahrscheinlich an der Kernzone des Nationalparks, sonst würde es IMHO eine solche Bahn bereits seit längerem geben.
Insgesamt beeindruckend ist der Generationswechsel bei den Liftanlagen: von den 25 kuppelbaren Sesselbahnen des Espace Killy standen 1998 erst 8! Es gibt keine Doppelsessellifte mehr und nur mehr vier Dreiersessellifte im Winterbetrieb (allerdings durchweg sehr lange Apparillos).
1998 bereits veralteter Pistenplan des Espace Killy. Werbung für Ganzjahresskilauf in Tignes
Die Gesamtkapazität der Liftanlagen beträgt ca. 51,173 Mio. PHm/h, 25 KSB stehen 18 fixgeklemmte Sessellifte gegenüber, von denen aber nur sieben länger als 1000 m sind.
Wie kann man die Topographie, die Pisten und die Präparierung im „Espace Killy“ beurteilen?
Topographie
Es gibt hier einfach nicht so ideale Skihänge wie in den Trois Vallées, das kann man drehen und wenden wie man will: Es ist entweder zu flach oder zu steil, die mittelsteilen Idealcarving-Hänge fehlen ein wenig oder werde zu wenig ausgenutzt (siehe unten). Was in den 3V aber wirklich fehlt sind die beiden wunderbaren Gletscher-Sektoren (im Detail, siehe unten).
Pisten und ihre Präparierung
Ein dicker Minuspunkt ist das teilweise unnötig schlechte Verhältnis zwischen Pistenfläche und Beförderungskapazität, das bereits kaldini in seinem 2010er Bericht bemängelt hatte. Dabei kann ich ihm weitgehend zustimmen.
Talschluss Val Claret mit 6-KSB Tichot und Piste "Carline". Riesige Skifelder und wenig präparierte Pistenfläche
Paradebeispiel der „Tichot-Grattalu“-Sektor in Val Claret. Warum wird das „Stade de Competition“ nicht als ganz normale rote Piste ausgewiesen und jeden Tag gewalzt und NUR bei Veranstaltungen in Partien gesperrt? Warum ist der früher (noch 1998?) vorhandene untere Parallelast der „Carline“ (früher A und B) weggefallen?
Osthänge von Val Claret im Überblick: 6-KSB Tichot, darüber 6-KSB Grattalu. Rechts die 6-KSB Merles
Dieser Hang bietet (von der Bergstation Grattalu) fast 650 Hm ideales Skigelände und was kommt heraus? Je eine blaue präparierte Abfahrt pro Lift! Hier könnte man die Skifahrerströme gut entzerren. Platz für Tiefschneeabstecher wäre nach wie vor genügend vorhanden.
4-KSB Manchet und Free ride Areal von der Face aus gesehen
Dies gilt in noch viel stärkerem Maße für die 4-KSB Manchet, die einen über 600 Hm noch besser geneigten Westhang erschließt, der kilometerbreit ist. Warum muss man die schwarze Parallel-Abfahrt zur beschneiten und gewalzten „Arcelle“ unpräpariert lassen, wenn links und rechts davon noch hunderte Meter breit der Hang weitergeht? Wenn ich da an Tougnete II in Méribel mit den vier-fünf parallel gewalzten Pisten denke…
Riesiges Free ride-Gelände südlich der Piste "Arcelle" am Manchet-Express
Wenig gefallen haben uns die Abfahrten nach Les Boisses (oder neu: Tignes 1800) und Les Brevières. Allgemein sind egtl. alle Abfahrten in diesem Bereich sehr schmal:
Die „Myrtilles“ ist ein einziger Ziehweg, im oberen Abschnitt unterbrochen von vereisten Abkürzungen.
Die „Chardons“ weist eine viel zu enge und gleichzeitig steile Passage am Felsdurchbruch auf und war in diesem Bereich v.a. jeweils mangelhaft gepflegt. Der obere und untere Abschnitt sind ok
Die „Sache“ ist als anspruchsvolle schwarze Abfahrt ok wie sie ist, nur sollte man unserer Meinung nach ein Schild entweder am Einstieg oder im Mittelteil bei der Ausleitung in Richtung „Chardons“ anbringen, das auf den unpräparierten Zustand des unteren Steilabschnitts hinweist. Die Ausleitung ist als solche zwar eine gute Idee, aber dass deren Ziehwegpräparierung plötzlich in der Mitte aufhört und die – tendeniell schwächeren Skifahrer, welche die Ausleitung gewählt haben einen steileren Hang unpräpariert traversieren müssen ist suboptimal.
Besser als 1994 und 1998 haben mir die (Wald-)abfahrten im Bereich La Daille gefallen. Hier war das Erfolgsrezept bei jeder Fahrt möglichst „anders“ zu fahren und abzubiegen um die Vielzahl an Schneisen und Kombinationsmöglichkeiten so gut wie möglich abzudecken. Eine durchgehende und konsistente Benennung/Nummerierung der Abfahrten in Realität und Pistenplan würde viel Verwirrung verringern. Dennoch bleibe ich dabei: eine Waldabfahrt vom Kaliber der wunderbaren „Folyères“ nach La Tania gibt es im EK nicht!
Ein dicker Minuspunkt für ein massentaugliches Großraumskigebiet was das EK ja eigentlich ist und sein möchte, sind die Talabfahrten nach Val d´Isère, wobei die Situation von der Bellevarde die negativere ist.
Face de Bellevarde im Zoom von der Talabfahrt nach Le Fornet. In Bildmitte die 3-S „Olympique“, rechts 4-KSB Bellevarde Express, links 4-KSB Loyes Express
Steilhang der "Face Olympique de Bellevarde" unterhalb der 4-KSB Loyes Express
Gewiss, die „Face“ ist eine wenn auch nicht gerade naturbelassene *hüstl* aber dennoch schöne, fordernde, direkte Steilabfahrt. Nur ist sie aufgrund der Steilheit und Länge für viele Fahrer zu schwierig und nicht als Hauptverbindungsabfahrt geeignet, wenn man noch weiter auf die Solaise oder gar zum Pisaillas nach hinten möchte. Positiv ist immerhin, dass die „Olympique“ 3-S sehr gut und bequem zur Talabfahrt geeignet ist und auch entsprechend beworben wird. Vielleicht sollte man auch beim Start der „Face“ ein „Nur für Geübte“ oder „Achtung, heute nicht präpariert“-Schild hinstellen, das würde einige Fahrer abschrecken oder für mehr Informationstransparenz sorgen.
Blick von der Solaise nach Westen auf die Bellevarde (rechts), die Combe de Santons (Mitte) und den Rocher de Charvet (links). Die „Epaule du Charvet“ ist durch den geraden Ziehweg links der Combe gut erkennbar
Die „Santons“ ist das eigentlich noch viel größere Problem: blau ausgezeichnet sollte sie damit eigentlich die Haupttalabfahrt darstellen: nur ist sie aufgrund ihrer Tobellage viel zu schmal für größere Skifahrermassen und stark lawinengefährdet, was sich in häufigen Sperrungen nach Neuschneefällen oder an Frühjahrsnachmittagen äußert. Ich bin bisher selten auf der Piste im Stau gestanden, aber auf der „Santons“ haben wir es erlebt.
Talabfahrt „Santons“ (blau) nach Val d´Isère im engen, schlauarchtigen Tobelbereich
Talabfahrt „Santons“ (blau) nach Val d´Isère im engen, schlauarchtigen Tobelbereich. Blick talwärts und auf die Solaise
Die alternative, parallel verlaufende „Epaule du Charvet“ ist schwarz markiert und wird nicht präpariert. Ihr finaler, großer Steilhang ist zwar deutlich steiler als der „Santons“-Tobel, aber auch sehr viel breiter. Warum nicht also hier einen Ziehweg hineinlegen à la „Chemin des Desmoiselles“ in Les Deux Alpes und für die anderen eine beschneite, präparierte Steilabfahrt wie die exzellente „Combe Valentin“, ebenfalls in L2A? Die „Santons“ könnte man dann zur unpräparierten Route herabstufen, die dann auch wieder genussvoll zu fahren wäre.
Solaise und Ortsteil Joseray von der Face aus gesehen
An der Solaise sieht es etwas besser aus: hier kann man über die „L“ oder die „Mattis“ und die leider nicht gegensteigungsfreie „Traversée du Laisinant“ halbwegs stressfrei nach Val d´Isère ins Tal kommen, wobei auch die beiden oben genannten Abfahrten keinesfalls breite Boulevards darstellen, sondern schmal („L“) und recht steil und schmal („Mattis“) sind.
Abfahrt „Plan“ (rot) von der Solaise nachmittags mit 4-KSB Solaise Express und PB Solaise
“Piste L“ Blick talwärts schon im Waldbereich
Abfahrt „Germain Mattis“, hinten Val d´Isère und Face de Bellevarde
Die rote „M“ haben wir im Waldbereich als schmale, volle Buckelschlacht erlebt, die „Rhônes-Alpes“ wäre vielleicht besser gewesen, da die schwarze Ausschilderung offenbar einige Fahrer abhält.
Fakt ist aber: es gibt keine breite, massentaugliche Talabfahrt nach Val d´Isère, was den Ort für mich als Wohnstandort (zumal mit allfälligem Nachwuchs oder in Begleitung schwächerer Fahrer) ziemlich unwahrscheinlich werden lässt. Diese Bewertung schließt natürlich nicht aus, dass die genannten Abfahrten bei guten Verhältnissen und weniger Frequentierung genussvoll zu fahren sein können.
Gut ist die konsequente Ausschilderung in Realität und Pistenplan der nicht-präparierten „nature“-Abfahrten. Damit weiß man gleich, woran man ist.
Der „Tuxer-Ferner-Haus-Hang“/“Eisjoch-Steilhang“/“Schmiedinger“-Steilhang des Grande Motte Gletscherskigebiets als Synonym für den Verlust einstmals grandioser Skihänge heißt in Tignes „Double Plan“, „Grand Plan“ oder „Face“. Auf alten Photos und in der Erinnerung von 1998 führte von der breiten Kuppe, die das Panoramic-Restaurant und die vielen Bergstationen der Zubringerbahnen trägt ein riesig breiter, attraktiv geneigter Hang parallel zu den abgebauten SLten Double Plan hinunter, mit Namen „Face“ oder „Grand Plan“.
Blick von der Tovière in Richtung Grande Motte im April 1998 Ausschnitt. Alte Trassierung der 4-KSB Vanoise und deutlich höherer Gletscherstand im Bereich Double/Grand Plan. Auch im oberen Bereich deutlich breitere Piste „Face“.
Die SL stehen nicht mehr, dafür die 4-KSB Vanoise, die von ihrem Startpunkt aus direkt die Talstation der PB Grande Motte erreicht, aber der Hang ist Vergangenheit. Die Piste „Face“ gibt es noch, aber sie führt, zwar nicht als Ziehweg, aber viel viel schmaler als früher und nicht mehr direkt in einer Serpentine hinunter zum Gletscherrest. Erst dort ist die Abfahrt dann wieder so breit wie früher, aber nur noch auf einem relativ kurzen und auch recht flachen Stück.
Zoom von der Tovière in den unteren Bereich des Gletscherskigebiets Grande Motte. Von links: „Cairn“ (Ziehweg), „Rabotch“ (Steilhang), „Double M“ (Einfahrt von Les Lanches), „Dahu“, „Rimaye“, „Face“, „Descente“.
Unterer Bereich des Gletscherskigebiets Grande Motte im Zoom. In Bildmitte die 4-KSB Vanoise. Links die 4-KSB Les Lanches. Die Pisten von links: „Rabotch“, „Dahu“, „Face“, „Rimaye“. Die ehemaligen Idealhänge an den SLten Double Plan sind in Bildmitte kaum mehr erkennbar
Zoom zur Trasse der 4-KSB Vanoise. In Bildmitte die Pisten „Face“ und „Dahu“. Links der Bildmitte die ehemalige Trasse der SLte Double Plan und ehemals breite, direkte Pistensteilhänge
Die Frage die sich mir stellt: erlauben die ausgeaperten Felsen die Präparierung der breiten Piste in diesem Bereich nicht mehr? Oder ist es die unten noch weiterspezifizierte „Faulheit“ oder die generelle Vernachlässigung des Gletscherbereichs in der Wintersaison? Wie seht ihr das?
Eine wirklich attraktive Wiederholungsabfahrt bietet in meinen Augen auch die versetzte 4-KSB Vanoise nicht, da die „Rabotch“ unterhalb der Bergstation „Les Lanches“ mündet und man mangels präparierter direkter Variante zur Vanoise Talstation entweder zum Ziehweg aufsteigen müsste oder eben direkt im Tiefschnee oder im Buckelfeld fahren müsste, die „Rimaye“ über weite Strecken ein flaches Schussstück ist und eben die „Face“ ein Schatten ihrer selbst.
Vielleicht könnte intensive (Depot-)Beschneiung helfen, aber die höchsten Schneilanzen stehen unterhalb der „Lanches“ Bergstation auf ca 2750 m, das Panoramic ist bis heute nicht erreicht davon, was sicherlich auch an dessen Lage in/an der Kernzone des Nationalparks Vanoise liegt.
Piste "Leisse" (schwarz) gewalzt
Die schwarze „Leisse“ am Grande Motte-Gletscher wird durch den Eismassenschwund tendenziell immer steiler und schwieriger, à la Eisjoch und Mittelbergjoch. Ansonsten wäre doch die Abfahrt dort früher nie „rot“ gewesen und nicht von gleich zwei DSBs bedient worden. Wozu denn sonst die ganze Kapazität?
Ansonsten sehr ähnlich von der Struktur her den Signal-Bahnen in L2A! Auch hier wäre Beschneiung/großflächige Vermattungen/Schneedepots sinnvoll, um den herrlichen Gletschersteilhang noch möglichst lange zu erhalten.
SLte 3500 I+II im Zoom mit Schneefangrillen
Den reinen Sommer-/Herbstskibetrieb an den SLten 3500, Rosolin und Champagny verstehe ich auch nicht. Hier verschenkt man ohne große Not ein hervorragendes Potential. Ich glaube auch nicht, dass man durch die Nicht-Präparierung und -Öffnung im Winter Schnee für den Sommer „spart“. Eher im Gegenteil: das Präparieren verdichtet doch den Schnee und verhindert das Ab- und Ausblasen, das man mit Hilfe der berühmten und ebenfalls aufwändigen Schneefangrillen reduzieren möchte.
Zudem hätte ich zwei Ideen für spannende zusätzliche Gletscherschlepplifte: oberhalb der Talstation Leisse bis in den Bereich Bergstation Champagny und von der Talstation 3500 bis hinauf zum „Halskragen“ der kapriziösen Motte. V.a. der erstgenannte Bereich sieht von der Neigung her ideal aus und ergäbe eine schöne Ergänzung. Aber auch hier ist sicherlich der PNV vor…
SL Champagny am Glacier de la Grande Motte. SLte Rosolin I+II (rechts). Piste „Glacier“ gewalzt, Piste "Descente" im unteren Abschnitt grob planiert
Bin auch gespannt, wann man Rosolin wegen der großen Felsen im oberen Trassenbereich einstellen oder versetzen muss. Genehmigt der PNV eine Versetzung? Das wird eine spannende Frage? Oder betreibt man die heutigen Lifte aufgrund einer unwahrscheinlichen Neugenehmigung solange weiter wie es nur irgend geht?
Was lässt sich insgesamt festhalten?
Etwas mehr „Einsatz“ fürs Geld wäre schön: warum muss man an der Grande Motte vormittags gegen 10 Uhr anfangen die Piste zu walzen, die über Nacht zugeschneit/zugeweht wurde? Ich wette, dass in einem österreichischen Gletscherskigebiet diese Arbeit vor Betriebsbeginn erledigt gewesen wäre; Entsprechendes gilt für das Ausschaufeln, Entschneen, Betriebsbereit machen von Anlagen und anderen Pisten. Trotzdem macht man pünktlich um 16.15 Uhr die Grande Motte-Kabinenbahn zu, strikt nach Fahrplan. Extrem hochalpines Gelände mit entsprechender Witterung in allen Ehren, aber da geht mehr…
Selbiges gilt für die kaputte 3-SB Marais, die während der ganzen Woche „en panne“ war und „unter Hochdruck“ repariert wurde – das ist natürlich Ironie: an keinem Tag an dem wir dort waren, war auch nur irgendjemand zu sehen, der am reparieren war. Dass man für die „Sache“ einen riesigen Umweg nehmen muss, oder für den Rückweg nach Val Claret? Geschenkt!
Viele interessante, spezielle Ecken, die es in anderen Skigebieten nicht gibt, wie die 2 km lange 3-SB Col de Vés, die kurze, aber spannende 4-SB Cugnai, die SLte Signal…
1. Tignes-Westseite, Aiguille Percée, Boisses, Brevières
Beginnen wir mit unserer Rundreise durch das Espace Killy auf der Westseite von Tignes und den tiefer gelegenen Ortsteilen Les Boisses und Les Brevières.
Blick von der Tovière (2700 m) auf Val Claret und die Osthänge unterhalb der Aiguille Noire de Pramecou (links). Im Vordergrund 6-KSB Tufs, in Bildmitte 6-KSB Tichot, darüber 6-KSB Grattalu. Man sieht das riesige, meist geschlossene „Stade de Lognan-Compétition“
Osthänge von Val Claret im Überblick: 6-KSB Tichot, darüber 6-KSB Grattalu. Rechts die 6-KSB Merles
Col du Palet (2652 m) im Zoom mit gleichnamigen SL. Rechts 3-SB Col de Vés, links 6-KSB Grattalu
6-KSB Grattalu Trasse und Bergstation im Zoom. Unten Bergstation 6-KSB Tichot, rechts Bergstation 6-KSB Merles, rechts unten Einfahrt ins „Stade de Lognon“
Dome de la Sache, 3601 m überragt das Skigebiet von Tignes um fast 1000 m. In Bildmitte Aiguille Percée (2778 m), die gleichnamige 4-SB. Unten die 6-KSB Palafour
6-KSB Tichot Talstation und Schlusshang des riesigen, meist geschlossene „Stade de Lognan-Compétition“
Hmm, das geht so viel schneller als mit den alten Skirail-4er Sesselliften…
6-KSB Tichot Trasse im Zoom. Eine halbe Stunde nach Betriebsbeginn ist schon sehr viel verspurt
Ausblick von der Bergstation der 6-KSB Tichot auf Aiguille Noire de Pramecou (rechts), davor die 6-KSB Grattalu, SL Col du Palet und 3-SB Col de Vés
1998:
3-SB Col de Vés, SL Col du Palet und 4-SB Grattalu, im Hintergrund die Aiguille Noire de Pramecou (2977 m) im April 1998
Piste „Carline“ (blau) nach Val Claret mit tollem Neuschnee
Piste "Carline" (blau) nach Val Claret mit tollem Neuschnee. Hinten die Tovière mit 6-KSB Tufs (links) und 6-KSB Bollin-Fresse (rechts)
Talstationen SL Col du Palet und 6-KSB Grattalu
Blick vom Col de Vés-Bereich auf die weiten, flachen Skifelder am Col du Palet mit SL Col du Palet und 6-KSB Grattalu
6-KSB Grattalu und gleichnamige, breite blaue Piste, vorne SL Col du Palet
6-KSB Grattalu und gleichnamige blaue Piste bei schöner Neuschneeauflage
Eine der spannendsten Bereiche im EK ist der Col de Vés: ein abgelegenes Hochtal bis auf 2850 m, das von einem über 2 km langen 3-SB erschlossen wird:
3-SB Col de Vés Trasse im Zoom
3-SB Col de Vés im Zoom
Talstation 3-SB Col de Vés, Baujahr 1981
Im ersten flachen Abschnitt der 2050 m langen 3-SB Col de Vés
Erster Aufschwung der Trasse der 3-SB Col de Vés
Schwarze (sic!) Abfahrt "Pramecou" an der 3-SB Col de Vés
3-SB Col de Vés, rechts die schwarze, nicht präparierte „Guerlain Chicherit“ (früher „Col de Vés“)
Nächster Steilaufschwung und schwarze, nicht präparierte „Guerlain Chicherit“
3-SB Col de Vés, letztes Flachstück vor der Bergstation auf 2842 m
3-SB Col de Vés, letztes Flachstück vor der Bergstation, hinten die Tovière, Tignes le Lac und die Grande Sassière
Schwarze (sic!) Abfahrt „Pramecou“ an der 3-SB Col de Vés, gleich nach dem Abzweig der schwarzen, nicht präparierten „Guerlain Chicherit“
Blick zur Bergstation der 3-SB Col de Vés vom Gegenanstieg der schwarzen Abfahrt „Pramecou“. Rechts führt die „Guerlain Chicherit“ in den ersten Steilhang
Unpräparierte Schwarze „Guerlain Chicherit“ unterhalb der 3-SB Col de Vés
Sportliches Skigelände an der 3-SB Col de Vés auf der „Guerlain Chicherit“
Von der Bergstation der 6-KSB Grattalu aus kann man auf „Lac“ oder „Merles“ in Richtung Tignes-le Lac abfahren und erreicht eine flache Hochebene. Von dort aus kann man mit der 4-SB Grand Huit Gelände erreichen, von dem man aus ins Tal abfahren kann, oder mit Hilfe der 4-SB Aiguille Percée den gleichnamigen Berg erklimmen kann, von wo aus eine Abfahrt nach Les Boisses und Brevières möglich ist.
Die 4-SB Grand Huit gabs 1998 bereits, aber die blaue Abfahrt „Centaurée“ bergwärts gesehen links vom Lift wurde aufgegeben. Warum?
Aiguille Noire de Pramecou, 2977 m. Links 3-SB Col de Ves
Blick auf die 6-KSB Merles (vorne) und die 4-SB Grand Huit (hinten) von der blauen „Lac“. Im Hintergrund die Aiguille Percée
Blick von der blauen „Perce-neige“ an der Bergstation der 4-SB Grand Huit zur Aiguille Percée und der 4-SB
Aiguille Percée (2778 m) mit gleichnamiger 4-SB und den Abfahrten „Cyclamen“ (rot, links) und „Bruyères“ (blau, rechts)
Auf der blauen „Anémone“ nach Tignes le Lac. Links der SL Chardonnet, rechts die blaue „Combe“
6-KSB Palafour, Talstation. Hauptzubringer von Tignes le Lac auf die Westseite. Rechts der SL Almes, links die SLte Millonex, ganz rechts SL Chardonnet
Eine Wohltat, die 6-KSB Palafour! Mit den ganzen alten fixgeklemmten Liften wäre der Sektor mit seinen vielen kurzen, flachen Abfahrten ebenso wie der Cirque de Leissières heute nicht mehr tragbar.
Blick von der Bergstation 6-KSB Palafour zur Bergstation 4-SB Grand Huit mit Abfahrten „Perce-neige“, „Beau plan“ und „Ancolie“ (von links)
Blick von der Bergstation 6-KSB Palafour zur 4-SB Aiguille Percée und auf die blaue Verbindungsabfahrt dorthin
Blick auf Grande Motte und Grande Caasse aus dem Bereich der Bergstation der 3-SBs Palafour I+II im April 1998
Grande Motte, Aiguille Noire de Pramecou und Grande Casse
4-SB Aiguille Percée Talstation. Die ehemalige 4-SB Grattalu oder Tichot?
Aiguille Percée Felsformation
4-SB Aiguille Percée Trasse und blaue Abfahrt „Bruyères“
Zum Vergleich : Vorgängeranlage im Jahr 1998
3-SB Aiguille Percée und namensgebender Berg im April 1998
Aiguille Percée Felsformation zum zweiten
Blick von der Piste „Cyclamen“ an der Aiguille Percée in Richtung Süden nach Val Claret und zur Grande Motte
Aiguille Percée Felsformation von Norden
Zum Vergleich April 1998
Felsformation Aiguille Percée von Norden im April 1998
Eines der absoluten Highlights im EK ist die schwarze „Sache“ von der Aiguille Percée (2759 m) nach Les Brevières (1550 m).
Abfahrt „Corniche“ (blau) in Richtung Boisses und Brevières sowie die 3-SB Marais (en panne)
Die erste Hälfte der „Sache“ ist präpariert, maximal rot mit mehreren schönen, wellenartigen Hangfolgen sowie einem formidablen Schuss.
Einfahrt in die schwarze "Sache", darüber die 3-SB Marais
Obere Partien der "Sache". Präpariert und nicht steil
“Sache“ im oberen Teil
“Sache“ am Ende der langen Schußpassage im Mittelteil
Flach-welliger Mittelteil der „Sache“
Die zweite Hälfte ist teilweise übelsteil, stark bucklig und weich. Im unteren Teil mit den Serpentinenartigen Kurven dann wieder einfacher und dank des weichen Schnees genussvoll. Etliche andere in dieser Abfahrt überfordert. Warum kein Schild „Ab Hälfte nicht präpariert“? Nichtsdestotrotz eine grandiose 1200 Hm-Abfahrt, die man im EK gefahren sein muss!
Steiler, bucklig-unpräparierter unterer Teil der „Sache“ im Wald
Präparierer Schlusshang („Pavot“, rot) nach Tignes-Les Brevières mit 6-EUB Sache
Aus Les Brevières mit der 6-EUB Sache nach oben fahrend erreicht man das Plateau de Marais auf 2100 m.
4-SB Aiguille Rouge (hinten), 3-SB Marais (vorne) mit den Pisten „Rhododendron“ (blau), „Myosotis“ (rot) und „Silène“ (unpräpariert schwarz) (von links)
8-EUB Boisses Bergstation am Plateau de Marais
Die 8-EUB Boisses fährt mit noch stark reduzierter Kapazität, hat keine Skiköcher, schade. Wird in einigen Jahren nach Brevières verlängert, ersetzt dabei die 6-EUB Sache und die 4-SB Brevières. Dann wird vsl. auch die Kapazität entsprechend adaptiert.
Auf der « Petit col » (blau) nach Tignes le Lac (Bildmitte) oder le Lavachet (vorne). Im Talschluss Val Claret und Grande Motte