Wie fad kanns einem sein
Wenn gegen alles geklagt werden würde was nicht ganz fair ist, würds mehr Anwälte geben als Arbeitslose.
Genau in diesem Fall stehen die Changen nicht schlecht das die betreffende Person in einem Touristischen Betrieb arbeitet. Oder auch der Arbeitsplatz der Person von dem Touristischen Betrieb massiv profitiert. Wo jetzt da der Nachteil sein soll?teils massive Einbußen an Lebensqualität hinnehmen müssen (Party bis 3 Uhr in der Früh vor der Haustür - nur der Einwohner muss um 6 raus um zu Arbeiten, Verkehrslawine, usw.).
Geb ich Dir recht, solche gibt es immer. Aber man kann es halt, ob es Sinn macht ist ja wieder eine andere Seite.Werna76 hat geschrieben:Was ich bei der Geschichte nicht ganz versteh ist, wieso hat die deutsche Dame gegen die Vergünstigungen für die Einheimischen am Felbertauern geklagt? Was hat die davon?
Wie fad kanns einem sein![]()
Nur mal als Beispiel:Dachstein hat geschrieben:Persönlich gesagt finde ich Einheimischentarife für Einheimische richtig und wichtig, zumal sie durch den Tourismus, ob sie wollen oder nicht, teils massive Einbußen an Lebensqualität hinnehmen müssen (Party bis 3 Uhr in der Früh vor der Haustür - nur der Einwohner muss um 6 raus um zu Arbeiten, Verkehrslawine, usw.). Da wäre es schon angebracht, wenigstens hier gewisse Vergünstigungen zu gewähren - um meine Gedanken mal ganz kurz zu umreißen.
Hat damit aber absolut nix zu tun, denn der Lindauer muss exakt das selbe bezahlen.rush_dc hat geschrieben:
Ich finde auch scheisse das ich wenn ich über die Grenze nach Lindau zum einkaufen fahre, Hygieneartikel, Waschpulver und vieles weitere einfach um teilweise 20-30 Prozent billiger ist als hier in Vorarlberg. Interessiert die EU auch die Bohne!!!
Hmm, da könnt ich eigentlich auch mal Beschwerde einreichen, da wird's garantiert nicht hier billiger sondern in De teurer und im Endeffekt hat keiner was davon, außer der Staat und die Firmen.
Das ist gefühlt auch so bei uns!!!Werna76 hat geschrieben: Wenn gegen alles geklagt werden würde was nicht ganz fair ist, würds mehr Anwälte geben als Arbeitslose.
Und die wäre ??freerider13 hat geschrieben:Das ist gefühlt auch so bei uns!!!![]()
Naja, aber ernsthaft: In AT kommen auf einen Anwalt 1751 Einwohner, in D bloß 525. Die Zahl sagt auch schon einiges über die deutsche Mentalität...
Mit jeder Kleinigkeit zu Anwalt und Richter zu rennen statt Probleme selber zwischen den Streitparteien vernünftig und maßvoll zu regeln...burgi83 hat geschrieben:Und die wäre ??freerider13 hat geschrieben:Das ist gefühlt auch so bei uns!!!![]()
Naja, aber ernsthaft: In AT kommen auf einen Anwalt 1751 Einwohner, in D bloß 525. Die Zahl sagt auch schon einiges über die deutsche Mentalität...
Gut, stimmt, aber hat damit auch nix zu tun, denn im Stadion muss auch jeder das gleiche bezahlen. Wie gesagt, ist mir egal ob es Rabatte gibt, nur die Argumentation das es Ausgleich sein soll für andere ist etwas zweifelhaft.kaldini hat geschrieben:In Deutschland wird der Volkssport Nr. 1 bezuschusst (Polizeieinsätze bei Fussballspielen), in Österreich wird der Volkssport Nr.1 ebenfalls bezuschusst - gleicht sich also wieder aus.
Und in Österreich werden die Polizeieinsätze bei Fussballspielen nicht vom Staat gezahlt ??kaldini hat geschrieben:In Deutschland wird der Volkssport Nr. 1 bezuschusst (Polizeieinsätze bei Fussballspielen), in Österreich wird der Volkssport Nr.1 ebenfalls bezuschusst - gleicht sich also wieder aus.
Da hast du schon recht aber viele andere in Österreich können nicht nach de fahren um solche Sachen günstig einzukaufen.br403 hat geschrieben:
Hat damit aber absolut nix zu tun, denn der Lindauer muss exakt das selbe bezahlen.
Wieso, bekommt der Münchner das Ticket für das Stadion günstiger, als der nicht-Münchner?kaldini hat geschrieben:In Deutschland wird der Volkssport Nr. 1 bezuschusst (Polizeieinsätze bei Fussballspielen), in Österreich wird der Volkssport Nr.1 ebenfalls bezuschusst - gleicht sich also wieder aus.
Soso, so kommt hier sozialistisches Gedankengut zum Vorscheinrush_dc hat geschrieben: Da hast du schon recht aber viele andere in Österreich können nicht nach de fahren um solche Sachen günstig einzukaufen.
Ich würde das so als nächste Stufe sehen wenn sie das mit dem Gleichberechtigungsgesetz da wirklich machen wollen.
Dann muss man anfangen alles für alle Eu Bürger gleich zu machen?!
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Wer bezahlt denn die Polizeieinsätze? Der Steuerzahler oder? Ist ein Stadionbesucher, der Stadionbetreiber, der Fußballverein nicht auch einer davon?kaldini hat geschrieben:In Deutschland wird der Volkssport Nr. 1 bezuschusst (Polizeieinsätze bei Fussballspielen), in Österreich wird der Volkssport Nr.1 ebenfalls bezuschusst - gleicht sich also wieder aus.
Muss er nicht. Die Anhänger der Fanstarken Vereine zahlen in vielen Stadien für die gleichen Tickets (auswärts) wesentlich höhere Preise als beispielsweise die Fans von Augsburg oder Freiburg.br403 hat geschrieben:Gut, stimmt, aber hat damit auch nix zu tun, denn im Stadion muss auch jeder das gleiche bezahlen. Wie gesagt, ist mir egal ob es Rabatte gibt, nur die Argumentation das es Ausgleich sein soll für andere ist etwas zweifelhaft.kaldini hat geschrieben:In Deutschland wird der Volkssport Nr. 1 bezuschusst (Polizeieinsätze bei Fussballspielen), in Österreich wird der Volkssport Nr.1 ebenfalls bezuschusst - gleicht sich also wieder aus.
Sicher muss er das nicht, die Preise varieren eben je nach Gegner - jeder Zahlt also im Prinzip das gleichebr403 hat geschrieben:Wieder kein richtiger Vergleich, ich denke der Österreicher muss auch nicht mehr bezahlen als der Deutsche nicht Fanclub Fan oder? Und wenn ihr euch abzocken lasst von den Vereinen...selber schuld;)
hey, endlich mal ein Einheimischenrabatt in DeutschlandWir dürfen hier oben sogar Eintritt für den Strand bezahlen , ausgenommen sind nur die Einheimischen, sprich die Bewohner des jeweiligen Ortes an dem der Strandabschnitt liegt.
Ja. Da das ist eine der Grundlagen des europäischen Gedankens und eines der Grundziele der europäischen Union.rush_dc hat geschrieben:
Dann muss man anfangen alles für alle Eu Bürger gleich zu machen?!
Von hier:DIE GRUNDPRINZIPIEN
Artikel I-4 der Verfassung gewährleistet den freien Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr in der Union (die berühmten „vier Grundfreiheiten") und verbietet jede Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit.
Schlechtes Beispiel. Denn eine Vergünstigung bei einem Skipass ist eine Vergünstigung bei einer Dienstleistung, während ein Auto jetzt nicht unbedingt eine Dienstleistung ist. Ganz nebenbei sind Autos in D sowieso um ein Hauseck günstiger, dank der österreichischen Normverbrauchsabgabe, was hier aber nichts zur Sache tut. Ich meine, es wäre genau so legitim, wenn es bei euch Einheimischentarife bei Bädern, Kinos, etc. gäbe, die wir nicht in Anspruch nehmen können, weil wir dort nicht wohnen.David93 hat geschrieben:Nur mal als Beispiel:
Ich wohne in der nähe von Ingolstadt. Nicht weit von hier (kann ich vom Fenster aus sehen) ist die Audi AG, welche der Hauptgrund für den Wohlstand in der Region ist. Dazu noch die ganzen Zulieferfirmen, usw. Kurz gesagt: Aus einem netten kleinen Dorf am Stadtrand wurde ein Industriegebiet, da sich die Firmen hier immer weiter ausbreiten. Außerdem führt mitten durchs Dorf die Bahnstrecke in Richtung Norden, über die ein Großteil der produzierten Autos abtransportiert wird. Das macht einen Höllenlärm wenn die Güterzüge da vorbeidonnern. Außerdem sorgen natürlich die genannten Firmen selbst dafür, dass es zu beeinträchtigungen kommt (Lärm, viel Verkehr, Luftverschmutzung,...). Aber wie gesagt, ohne diese Firmen stände Ingolstadt nicht so gut da wie jetzt.
Genau um sowas geht es mir auch! Und in Österreich gibt es auch genügend solcher Leute wie dich, die in Touristenregionen leben, die Auswirkungen spüren, vom Tourismus aber letztlich nichts haben. Und genau für solche Leute wäre ein Einheimischenrabatt eine nette Sache; und dies sollte überall in der EU so sein. Denn damir wäre auch gleiches Recht für alle gegeben.br403 hat geschrieben:In München hat es im Jahr mehrere Millionen Touristen, die letzten zwei Wochen während der Wiesn war Ausnahmezustand. Überall war die Hölle los. Ich selbst verdiene mein Geld auch nicht im Tourismus oder Gastgewerbe, habe da also keinen Cent von. Mir gehen die Touristen auch auf die Nerven die am Marienplatz alles verstopfen. Leider bekomme ich aber weder im Deutschen Museum noch auf der Wiesn irgendwelche Rabatte. Letztendlich ist es halt so, Pech gehabt.
Die Möglichkeit besteht, keine Frage, aber als Gegenbeispiel nenne ich mal jene Leute, die im Stubaital irgendwo wohnen und zur Arbeit nach Innsbruck pendeln müssen. Die haben vom Tourismus vor ihrer Haustüre eher wenig. Auch stelle ich mir die Frage, selbst wenn ein betrieb vom Tourismus profitiert, ob die Zustände in Ischgl, Mayrhofen (da gab es mal einen ganz netten Artikel in der TT über die Zustände) oder Sölden es nicht trotzdem legitim machen würden. Denn Tourismus ist nicht Tourismus - vergl. Lech mit Ischgl.baeckerbursch hat geschrieben:Genau in diesem Fall stehen die Changen nicht schlecht das die betreffende Person in einem Touristischen Betrieb arbeitet. Oder auch der Arbeitsplatz der Person von dem Touristischen Betrieb massiv profitiert. Wo jetzt da der Nachteil sein soll?
- Der Handel, den die EU fördert ist nicht global nachhaltig, statt auf Wahren aus der Region zu setzen karren wir das Zeug quer durch die Gegend - es werden Spanische Erdäpfel in Ungarn gewaschen, in Italien verpackt und in Schweden verkauft. Globale Nachhaltigkeit?! Nix da - Hauptsache billig.globale nachhaltige Entwicklung;
Solidarität und gegenseitige Achtung unter den Völkern;
Schutz der Menschenrechte (insbesondere der Rechte des Kindes);
freier und gerechter Handel
Bekommen die Bewohner von Innsbruck dafür irgendwelche Vergünstigungen weil sie mit den durch Pendler verursachten Auswirkungen leben müssen?Die Möglichkeit besteht, keine Frage, aber als Gegenbeispiel nenne ich mal jene Leute, die im Stubaital irgendwo wohnen und zur Arbeit nach Innsbruck pendeln müssen. Die haben vom Tourismus vor ihrer Haustüre eher wenig.