Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleiher

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snowflat
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Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleiher

Beitrag von snowflat »

Zwar blickt die Ski-Industrie optimistisch in die kommende Saison, in der vergangenen Saison sind mit 346.000 Paar Ski allerdings um 11.500 weniger produziert und verkauft worden.
Ski-Industrie verkauft bis zu 70 Prozent der Skier an Verleiher
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Dachstein
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Dachstein »

Wundert es einen bei den Preisen?

Lange Anreise, eventuell noch ein Auto, welches nicht groß genug ist, 2 Kinder mit die schnell wachsen und womöglich nur eine Woche Skiurlaub generell. Da spricht viel für einen Verleih.
Und, man bekommt für eine Woche einen Topski. Krasses Beispiel Kästle. Ski um 1000 Euro. Und wenn man Kästle sieht, dann oft mit einem Aufkleber eines Verleihes. Auf diese Weise hat der Urlauber einen absoluten Premiumski, legt dafür weit weniger ab als für den Kauf und hat den Ski nicht 51 Wochen dann unnütz im Keller oder der Garage herumstehen.

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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von gamblealpin »

Das deckt sich auch mit einen Gedanken. Warum soll man (Neue) Ski kaufen, die ohnehin nur 1 Woche im Jahr genutzt werden? Da kostet der jährliche Service ja schon fast so viel, wie die Leihgebühr.

Man kann auch davon ausgehen, dass 2/3 der Skifahrer eigentlich nicht auf genug Skitage für eine wirtschaftlich sinnvolle Anschaffung kommen.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von freerider13 »

Servus!

Wundert mich auch kein Stück. Zu den Preisen kommt auch noch die Geschwindigkeit der Neuentwicklungen.
Ganz ehrlich:
Hast heut ein paar Latten die 6 Jahre alt sind fährst schon auf altem Klump rum. Wozu soll sich zB. jemand aus Amsterdam oder Bochum selber was kaufen? Die Dinger kannste nach 5 Jahren kaum gefahren in die Tonne treten...
Bis mitte 90er haben die Ski alle paar Jahre eine neue Farbe bekommen und das wars, aber jetzt... Das rentiert sich halt nur noch für "Alpenbewohner".
Dazu:
Vor 2 Jahren kam mal ne Bekannte ausm Norden vorbei und hatte Ihre 10 Jahre alten Völkl Racetiger (oder wie die Dinger hießen) dabei. Jahre nicht gefahren, Belag völlig "vertrocknet". Abends zum Skiservice - Wachsen und schleifen - hat sich der Chef dort glatt geweigert den Ski noch zu präparieren. Der gehöre ins Museum und nicht mehr auf die Piste...

Jan
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Rüganer »

Problem sind allerdings die wahrscheinlich hohe Rabatte beim Verkauf an Verleiher.
Und wer neue Ski vor der Saison kauft - naja, selber schuld.
Im Frühling gibts Top-Skis für 200 Öcken...
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Dachstein
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Dachstein »

Rüganer hat geschrieben:Problem sind allerdings die wahrscheinlich hohe Rabatte beim Verkauf an Verleiher.
Und wer neue Ski vor der Saison kauft - naja, selber schuld.
Im Frühling gibts Top-Skis für 200 Öcken...
Auch das ist zu bedenken. Und wenn man sich auf ein Vorjahresmodell einlässt, bekommt man einen sehr guten Ski auch weit unter dem Neupreis. Beispielsweise habe ich für einen Kästle weit weniger als die Hälfte bezahlt, wobei ich den Schi nie und nimmer zum Neupreis gekauft hätte. Gleicher Händler hätte auch noch einen Volant um etwa 1/3 vom Neupreis stehen gehabt - als Restpostenschnäppchen...

Sobald Händler ihre Lager räumen, kann man tatsächlich seht günstig einkaufen. Da aber viele Skifahrer doch weit weg vom Alpenbogen wohnen, kommt für sie dieses Einkaufen eher weniger in Frage, daher wird eben geliehen.

MFG Dachstein
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Rüganer »

Dachstein hat geschrieben:
Sobald Händler ihre Lager räumen, kann man tatsächlich seht günstig einkaufen. Da aber viele Skifahrer doch weit weg vom Alpenbogen wohnen, kommt für sie dieses Einkaufen eher weniger in Frage, daher wird eben geliehen.

MFG Dachstein
oooch , inzwischen gibts doch sowas wie Internet ;)
Aber du hast schon recht, ein Skiverleih bietet ja auch eine große Bequemlichkeit.

Ein Kumpel fährt mit 5köpfiger Familie zum Skifahren. Der ist beim Skiverleih immer fast 800 € los...
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Dachstein
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Dachstein »

Rüganer hat geschrieben: Ein Kumpel fährt mit 5köpfiger Familie zum Skifahren. Der ist beim Skiverleih immer fast 800 € los...
Was natürlich auch ein Batzen Geld ist - ohne Frage. Es stellt sich aber die Frage, wieviel er los sein würde, wenn er eine gleichwertige Ausrüstung für die 5 Personen kaufen müsste. Unter 2000 Euro wird sich wohl nichts spielen.

Das ist ja auch ein Grundübel am Skisport - zuerst braucht der Sportler eine Ausrüstung, und dann braucht er noch eine Karte (sofern er nicht Tourengeher ist). Andere Sportarten sind hier wohl deutlich günstiger.

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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von axisofjustice »

Man kann jedem nur raten, bei den Landesverbänden nach Skivereinen zu fragen, die Skibörsen organisieren. In meiner Heimat im Sauerland finden jeden Herbst etliche solcher Börsen statt, teils kommerziell, teils halbkommerziell, teils rein von Vereinsebene aus organisiert. Und da findet man oft noch ein paar Schnäppchen. Vorsicht ist natürlich immer geboten, manche stellen auch ihre alten Pommeslatten dahin und wollen nach wie vor 100€. :D
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von br403 »

Ist ja bei den Autos nicht anders, da gehen auch viele an die Verleiher. Ich kaufe mir meine Ski immer so im Februar, da sind die Preise erträglich. Manche sind eh viel zu teuer, 800€ für einen Ski...nein, das muss nicht sein. Da ist ja ein Smartphone richtig günstig dagegen. Warum sind Skier so teuer? Ich behaupte nur weil man es kann, die Kosten für Produktion und Entwicklung können es nicht sein. Bei Sportartikeln sind die Gewinnspannen eh viel zu hoch.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Ram-Brand »

Bei einigen Skiern wird auch nur jedes Jahr das Design geändert und der restliche Aufbau ist gleich.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von snowflat »

Facelift gibts in dem Fall nicht nur bei Autos und dort funktioniert es :wink:
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Dachstein »

Facelift ist sowieso eine Sowjetische Tugend. Nur in diesem Land war es möglich, eine Kamera zu bauen, die wie eine Kamera in den 1980ern ausgeschaut hat, aber in der Technik der 1930er steckt. ;)
br403 hat geschrieben: Manche sind eh viel zu teuer, 800€ für einen Ski...nein, das muss nicht sein. Da ist ja ein Smartphone richtig günstig dagegen.
800 Euro für einen Schi? Es kommt mMn. drauf an, was für einen. Ist wie beim Auto. Wenn wer einen Audi will, wird er für die Ringe zahlen müssen (und das tun einige immer noch recht gerne), und wenn wer einen Kästle will, wird er auch dafür entsprechend löhnen. ;)

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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Ram-Brand »

Eher die Tugend des Kapitalismus.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Whistlercarver »

freerider13 hat geschrieben:Hast heut ein paar Latten die 6 Jahre alt sind fährst schon auf altem Klump rum. Wozu soll sich zB. jemand aus Amsterdam oder Bochum selber was kaufen? Die Dinger kannste nach 5 Jahren kaum gefahren in die Tonne treten...
Bis mitte 90er haben die Ski alle paar Jahre eine neue Farbe bekommen und das wars, aber jetzt... Das rentiert sich halt nur noch für "Alpenbewohner".
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Naja das ist alles Ansichtssache. Klar merkt man dem Ski sein Alter am Design an, wenn er aber nicht voll ausgefahren wird und gut gepflegt wird dann hält ein Ski auch mal gut 15 Jahre. Und wer es nötig hat immer das neuste und aktuellste zu haben der muss halt eben auch einen hohen Preis dafür bezahlen.

Zum nicht herrichten der "alten" Ski: Das ist nur eine Verkaufsmasche des Händlers der will am Ahnungslosen Kunden einen neuen Ski andrehen, der Kunde geht leider auch meistens dem Händler auf den Leim und kauft sich den neuen Ski.

Wer UVP-Preise bei Ski bezahlt ist auch Selber schuld. Mit etwas warten bekommt man den gleichen Ski für meistens die Hälfte.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von molotov »

Bei Ski sehe ich es auch so, inzwischen bekommt sogar in vielen Orten taugliche Tiefschneelatten oder Freestyle-Ski.

Den krassen Gegensatz bilden Boards. Hier gibts fast überall nur Mist, Jedenfalls in Deutschland und Österreich. Sobald man kein 0815 Shape will siehts verdammt düster aus...
In Sestriere dagegen war ich vom Angebot angetan.
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Re: AW: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verl

Beitrag von whiteout »

Das mit den Verleihern stimmt.Für viele lohnt ein Skikauf einfach nichtmehr und dann wird geliehen.Die Leihski lassen sich danach immernoch als Gebrauchtware auf Basaren verkaufen-somit lässt sich aus 100€ Einsatz in einer Saison Verleih locker 1500-2000€ machen.Auch das ein Faktor der aus ökonimscher Sicht für den Verleih spricht.

Trotzdem suchen immer mehr Leute nach hochklassigen Ski,oder dieser Effekt tritt nur auf auf weil die Leute welche keine hochklassigen Ski suchen diese einfach leihen statt im Fachhandel zu kaufen.

Apropos Facelift:Gleicher Ski-Gleicher Bau-Anderes,saisonaktuelles Design und schon ist der Preis 200-300€ höher-aber bereits von den Herstellern aus.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Af »

Bitte nicht vergessen, dass ein Grossteil der Leihski PU-Schaum glumpert ist, welcher nicht lange hält. (Wenn ich mir so einige Touris anschau würdens auch bei höhererwertiger Bauweise ned länger halten. :D )

@ Hochwertig: Jup, der Trend ist bei hochwertigen Snowboards schon länger zu sehen(egal ob Hard oder Soft) Da gibt's nur alle 10 Jahre nen Quantensprung und dazwischen fährt man halt sein Board. (ausser es bricht) Ist aber wir alles hochwertige eher ein Nischenmakrt, allerdings mit extrem guten Gewinnmargen. (Zumindest für die Kleinhersteller)
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Re: AW: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verl

Beitrag von Whistlercarver »

skier3000 hat geschrieben:Trotzdem suchen immer mehr Leute nach hochklassigen Ski,oder dieser Effekt tritt nur auf auf weil die Leute welche keine hochklassigen Ski suchen diese einfach leihen statt im Fachhandel zu kaufen.
Wie man hier raus lesen kann leihen sich immer mehr 08/15 Skifahrer ihr Material. Daher bleiben die anderen die ihr Material noch kaufen in einer kleineren Zahl über, was dazu führt das dann bei diesen der prozentuale Anteil an hochwertigen Ski steigt da es sich dann bei den Käufer verstärkt um Rennläufer, Skilehrer oder Vielfahrern handelt die dann einen Mehrwert im hochwertigen Ski sehen und diese dann auch eher nutzen/fertig bringen in einer kurzen Zeit max. 5 Jahre.
Ich selber habe 4 hochwertige Ski bei mir stehen, wobei das eine paar schon in die 7te Saison kommt und diese fertig sind und die anderen auch nur noch 2-3 Jahre für mich zu nutzen sind.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von freerider13 »

Servus!
Whistlercarver hat geschrieben:Zum nicht herrichten der "alten" Ski: Das ist nur eine Verkaufsmasche des Händlers der will am Ahnungslosen Kunden einen neuen Ski andrehen, der Kunde geht leider auch meistens dem Händler auf den Leim und kauft sich den neuen Ski.
In dem Fall kenn ich den Herrn persönlich - abgesehen davon, daß er aus Überzeugung keine Ski verkauft hat der das wirklich ernst gemeint.
Whistlercarver hat geschrieben: Naja das ist alles Ansichtssache. Klar merkt man dem Ski sein Alter am Design an, wenn er aber nicht voll ausgefahren wird und gut gepflegt wird dann hält ein Ski auch mal gut 15 Jahre. Und wer es nötig hat immer das neuste und aktuellste zu haben der muss halt eben auch einen hohen Preis dafür bezahlen.
Naja, da nehmen wir im Snowboardbereich mal das aktuelle "High End Produkt von der Stange" der letzten Jahre: Das Burton Method/Mystery.
Vor 5 Jahren noch ein reines Chamber wars zwischendurch ein reines Rocker und ist mittlerweile zu einem Mix beider geworden - wenn ichs recht weiß sogar mit Taper.
Da hast du mit dem Board von vor 5 Jahren ne technologisch veraltete Gurke an den Füßen. Und für das Teil werden als UVP immerhin 1500 Steine aufgerufen - ohne Bindung versteht sich, die Diode schlagt mit fast 400 natürlich einzeln zu Buche...
Von Kleinmarken wie Voilé, Dupraz oder gar Wildschnee wollen wir da gar nicht erst reden...

Und stimmt, was "die breite Masse" an Material betrifft ist das meist rechter Schrott. Unbrauchbare Abzocke in meinen Augen.
Dann lieber gleich was persönlich auf sich zuschneidern lassen, das hält wenigstens.

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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von wellblech »

Die Rechnung geht bei mir inzwischen so auf: 1 Paar Ski gekauft, reichen noch immer für einen Tagesausflug ins Sauerland . In den Alpen leihen für Ca. 140 €/Woche. Kinder dann meist inklusive. Dafür dann aber den Top Ski der Saison, Depot und keine Probleme mit dem Service.

Selbst mein Hotelier in SHL leiht auf Saisonbasis. Gleiche Argumentation mit den neuen Ski und er kann immer zwischen den optimalen Latten für den Tag wählen.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Af »

@ Freeskier13: Also von Burton Technische Modernität zu verlangen ist ja wohl etwas übertrieben. Die Inovationen (Rocker, Dechambered, Tailiert) kommen alle von den Kleinen Firmen und werden von den Grossen erst später übernommen.

Ganz abgesehen, dass ich für ein Burton Brett nie 1500 Öcken zahlen würde. Dafür bekomme ich ein Virus/Oxess/etc... Softbootboard und mit dem fährst Kreise um die Burtons. Und das auch noch in 5 Jahren... :D
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von Whistlercarver »

freerider13 hat geschrieben:Servus!
Whistlercarver hat geschrieben:Zum nicht herrichten der "alten" Ski: Das ist nur eine Verkaufsmasche des Händlers der will am Ahnungslosen Kunden einen neuen Ski andrehen, der Kunde geht leider auch meistens dem Händler auf den Leim und kauft sich den neuen Ski.
In dem Fall kenn ich den Herrn persönlich - abgesehen davon, daß er aus Überzeugung keine Ski verkauft hat der das wirklich ernst gemeint.
Und warum genau wollte er dann diesen Ski trotzdem nicht herrichten?
freerider13 hat geschrieben:
Whistlercarver hat geschrieben: Naja das ist alles Ansichtssache. Klar merkt man dem Ski sein Alter am Design an, wenn er aber nicht voll ausgefahren wird und gut gepflegt wird dann hält ein Ski auch mal gut 15 Jahre. Und wer es nötig hat immer das neuste und aktuellste zu haben der muss halt eben auch einen hohen Preis dafür bezahlen.
Naja, da nehmen wir im Snowboardbereich mal das aktuelle "High End Produkt von der Stange" der letzten Jahre: Das Burton Method/Mystery.
Vor 5 Jahren noch ein reines Chamber wars zwischendurch ein reines Rocker und ist mittlerweile zu einem Mix beider geworden - wenn ichs recht weiß sogar mit Taper.
Da hast du mit dem Board von vor 5 Jahren ne technologisch veraltete Gurke an den Füßen.
Und weil dieses Brett technologisch veraltet ist kann ich natürlich damit nicht mehr fahren?
Welchen Vorteil habe ich wenn ich immer die neuste Technologie kaufe? Nur den das mein gekauftes Produkt am nächsten Tag schon wieder veraltet ist.
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Re: Ski-Industrie verkauft bis zu 70 % der Skier an Verleihe

Beitrag von freerider13 »

Servus!
Whistlercarver hat geschrieben:
freerider13 hat geschrieben:Servus!
Whistlercarver hat geschrieben:Zum nicht herrichten der "alten" Ski: Das ist nur eine Verkaufsmasche des Händlers der will am Ahnungslosen Kunden einen neuen Ski andrehen, der Kunde geht leider auch meistens dem Händler auf den Leim und kauft sich den neuen Ski.
In dem Fall kenn ich den Herrn persönlich - abgesehen davon, daß er aus Überzeugung keine Ski verkauft hat der das wirklich ernst gemeint.
Und warum genau wollte er dann diesen Ski trotzdem nicht herrichten?
Nun, er selbst war der Meinung, dass ein Ski ohne Carvingtechnik heute auf der Skipiste nichts mehr zu suchen hat, da er was Pistenpräparierung und Geschwindigkeit betrifft nicht mehr mithalten kann und deshalb ein Sicherheitsrisiko darstellt...
Whistlercarver hat geschrieben:
freerider13 hat geschrieben:
Whistlercarver hat geschrieben: Naja das ist alles Ansichtssache. Klar merkt man dem Ski sein Alter am Design an, wenn er aber nicht voll ausgefahren wird und gut gepflegt wird dann hält ein Ski auch mal gut 15 Jahre. Und wer es nötig hat immer das neuste und aktuellste zu haben der muss halt eben auch einen hohen Preis dafür bezahlen.
Naja, da nehmen wir im Snowboardbereich mal das aktuelle "High End Produkt von der Stange" der letzten Jahre: Das Burton Method/Mystery.
Vor 5 Jahren noch ein reines Chamber wars zwischendurch ein reines Rocker und ist mittlerweile zu einem Mix beider geworden - wenn ichs recht weiß sogar mit Taper.
Da hast du mit dem Board von vor 5 Jahren ne technologisch veraltete Gurke an den Füßen.
Und weil dieses Brett technologisch veraltet ist kann ich natürlich damit nicht mehr fahren?
Welchen Vorteil habe ich wenn ich immer die neuste Technologie kaufe? Nur den das mein gekauftes Produkt am nächsten Tag schon wieder veraltet ist.
Natürlich kann man es noch fahren. Aber Tourist der selten fährt ärgert sich trotzdem so viel Geld ausgegeben und nicht das neueste zu haben. Daher greift er tendenziell eher zum Leihmaterial - da hat er immer das aktuellste Material und dazu frisch gewartet und hergerichtet.


Schöne Grüße,
Jan

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