Diese Idee schwebt den Grünen vor: Sie wollen eine Gondelbahn in Thalkirchen über den Fluss und rauf auf den Harlachinger Berg führen lassen – „so etwas funktioniert auch in München“
Und das von den Grünen! Was ist denn jetzt los...
Also ich hätt nix dagegen
Aha private Betreiber und Entgelt und andererseits als Brücke zwischen U-Bahn und Tram im Verkehrsnetz.Wenn dann sollte sowas die MVG bauen (oder wie wärs mit der "Grünen Seilbahngesellschaft AG")und in ihr ÖPNV Netz integrieren damit auch die Tageskarten etc. gelten und man im einheitlichen Tarifsystem bleibt.
Auch 4er oder 6er Gondeln sind m.M.n zu klein,10er sind da wohl schon realistischer zu den Stoßzeiten.Das Stadtseilbahnen meist gut angenommen werden ist ja bekannt.
Grundsätzlich keine schlechte Idee.
Im Süden von München fehlt eine gut funktionierende Querverbindung im ÖPNV. Und eine Seilbahn ist eigentlich ideal aufgrund des Geländes.
Das Hauptproblem dürften die gutsituierten Anwohner in Harlaching sein, die eine Seilbahn vor bzw. über Ihrer Haustüre vermutlich nicht haben wollen.
Und die Seilbahn rentiert sich nur, wenn man sie bis zur Tram mitten im Wohngebiet durchzieht.
Insgesamt eine sehr ansprechende Idee, wie ich finde, aber:
zum Beispiel Vierer- oder Sechsergondeln
finde ich auch zu klein. Die Planungen sind wohl noch nicht weit fortgeschritten, aber falls es eine 4/6 EUB werden würde, und morgens Berufstätige damit transportiert werden sollen, ist die Kapazität aus meiner Sicht zu klein. Warum will man nicht einfach ne normale 8EUB mit 2000-2400 p/h bauen. Das würde denke ich ausreichen.
Stadtseilbahnen mit 10er Gondeln können theoretisch maximal 4000 p/h und Richtung schaffen steht irgendwo auf der Leitner Homepage.
Nun in eine S-Bahn passen vlt 300-400 Leute,entspricht 10 S-Bahn Zügen (nicht Tram,da passen eh weniger rein).Das ist wahracheinlich unwirtschaftlich,insofern ist eine Seilbahn schon eine coole Alternative.
skier3000 hat geschrieben:Stadtseilbahnen mit 10er Gondeln können theoretisch maximal 4000 p/h und Richtung schaffen steht irgendwo auf der Leitner Homepage.
Nun in eine S-Bahn passen vlt 300-400 Leute,entspricht 10 S-Bahn Zügen (nicht Tram, da passen eh weniger rein).Das ist wahrscheinlich unwirtschaftlich, insofern ist eine Seilbahn schon eine coole Alternative.
Nicht ganz, ein Langzug hat 1500 Personen Kapazität, Kurzzug demnach 500 und die meist eingesetzte "Mittellänge" hat 1000 (bei - für Münchener Verhältnisse recht großzügigen - 4 Personen pro qm): http://www.georg-kronawitter.de/1952/a- ... eiten.html
Auch wenns nett wäre, es ist in meinen Augen eine unrealisierbare Wahlkampfidee der Grünen. Etwa so realistisch wie Stoibers Flughafentransrapid.
Es gäbe alleine schon X Anwohner entlang der Trasse die sich brutal aufregen, dass Ihnen dann die ganze Seilbahn aufn Früstücksteller schaut. A Seilbahn ghört für an Münchener auf an Berg. Und jetzt erinnere ich noch an den Fröttmanninger Berg, selbst des wird nix.
So schön die Idee auch ist und eine Querverbindung wünschenswert bzw. notwendig ist da müssen niemals mehrere tausend Menschen pro Stunde über die Isar gegondelt werden. Das werden ein paar hundert pro Stunde sein und dass ist schon viel für solch eine Strecke.
Nur die haben dann u.U. ein Interesse ein Fahrrad, einen Kinderwagen, Rollstuhl oder ähnliches mitzunehmen, Stickwort barrierefrei.
Von daher sind dann große aber wenige Gondeln optimaler wie bspw. in Bozen mit der Seilbahn nach Oberbozen.
Und das wird dann richtig interessant, wie man dass den Anwohnern verkaufen möchte.
Es ist doch schön zu hören, dass die Grünen in unkonventionellen Bahnen denken und eien Seilbahn ist mir persöhnlich lieber, als irgendwelche zusätzlichen Busverbindungen oder Straßenerweiterungen. Außerdem ist eine Seilbahn über die Isar sicherlich umweltschonender, langfristig günstiger und auch eine kleine Attraktion.
Es gibt mal wieder einen aktuellen Artikel über diese Idee in der Abendzeitung, allerdings mit nicht allzu viel neuen Infos. Bei manchen Kommentaren merkt man allerdings schon wieder mal eine typische "Dagegen-Mentalität"... :-/
Von der Karte her, würde ich, wie auch im Kommentar geschrieben sagen, dass eine Mittelstation bei der Harlachinger Einkehr mit anschließender Führung entlang der Karolingerallee vielleicht Sinn machen würde. Dann müssten nämlich so gut wie keine Privatgrundstücke überflogen werden; Blick über den Zoo, der dann zwar eher nicht direkt angebunden, aber eh recht Nahe an der U-Bahn ist, inklusive. Weiß natürlich nicht, ob das vom Platz her so gehn würde.