Geht mir genau so. Diejenigen die zu viel posten und dann das evtl. wichtige Verdrängen fliegen bei mir auch gnadenlos raus bei Facebook.axisofjustice hat geschrieben:Also mich schreckt das oft sehr penetrante Geposte auf FB-Seiten inzwischen eher ab.
Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
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Whistlercarver
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Bei Urlaubsdestinationen gibt es de facto keine Wechselbarrieren (gut, bei Cofee Shops auch nicht), bei Kunden muss also immer wieder von Neuem die eigene Marke im Bewusstsein verankert werden. Darüber hinaus haben doch gerade Ziele wie Ischgl und Serfaus sich mit sehr gutem Brand Marketing neben Kitz, St. Moritz, Chamonix als traditionelle High Society-Ziele gesetzt und können im Endeffekt nur deswegen ein Preispremium verlangen. Wie übrigens auch Starbucks, die haben sich auch ein bestimmtes Image geschaffen und können deswegen Mondpreise verlangen (4 Euro oder mehr ohne Bedienung - wo sonst würde man das verlangen können?).Tannberg hat geschrieben:Ischgl und so weiter sind doch auch schon bekannt?
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AndyGAP
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Auf dem Pitztaler Gletscher?thun hat geschrieben:(4 Euro oder mehr ohne Bedienung - wo sonst würde man das verlangen können?).
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Tannberg
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
@Thun
Hat Ischgl sein Reputation wegen Marketing, oder weil es einfach ein sehr gutes, schneesicheres Schigebiet ausgebaut hat?
Ischgl hatte schon in die achziger Jahre eine gute Name bei die damalige typische Serfaus/Arlberg/Saalbach Zielgruppe.
Ischgl schreit ein bisschen lauter, dann muss St.Anton auch etwas lauter schreien, und Solden,und Serfaus, und dan schreit Ischgl noch ein bissschen extra lauter. Und so weiter, und so weiter.... Und was bringt dass am ende? NICHTS, nur hohere Preisen.(hohere Preisen, ohne mehr zu verdienen: Lech macht nur wenig Marketing, und die Lecher sind seit einige Jahre die reichste Osterreicher (im Schnitt), bei weniger ubernachtungen als Ischgl)
Weltweit wird ubrigens gegen 1000 miljarden Euro an Werbung verschmissen.
Hat Ischgl sein Reputation wegen Marketing, oder weil es einfach ein sehr gutes, schneesicheres Schigebiet ausgebaut hat?
Ischgl hatte schon in die achziger Jahre eine gute Name bei die damalige typische Serfaus/Arlberg/Saalbach Zielgruppe.
Ischgl schreit ein bisschen lauter, dann muss St.Anton auch etwas lauter schreien, und Solden,und Serfaus, und dan schreit Ischgl noch ein bissschen extra lauter. Und so weiter, und so weiter.... Und was bringt dass am ende? NICHTS, nur hohere Preisen.(hohere Preisen, ohne mehr zu verdienen: Lech macht nur wenig Marketing, und die Lecher sind seit einige Jahre die reichste Osterreicher (im Schnitt), bei weniger ubernachtungen als Ischgl)
Weltweit wird ubrigens gegen 1000 miljarden Euro an Werbung verschmissen.
- thun
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Mach doch mal eine repräsentative Umfrage unter der Zielgruppe (z.B. beim Bergfex), wofür Ischgl steht. Sicherlich auch für ein gutes Skigebiet. Aber wohl noch mehr für Party, Schneehaserl und Spaß. Und das schaffst Du nicht ohne Werbung, schon allein, weil die meisten Leute, für die das wichtig ist, sich ursprünglich gar nicht für Skisport interessiert haben dürften. Anders gesagt: Das Kunststück der Ischgler war es doch nicht, das ursprüngliche Kundenpotenzial zu erreichen, sondern sich für die Branche völlig neue Zielgruppen zu erschließen.
Und wie viel Zusatzeinnahmen werden weltweit durch Werbung generiert? Anders gesagt: Würden ohne Werbemaßnahmen genauso viele Leute genauso viel Geld in Ischgl lassen? Sicherlich nicht.
@ Vergleich Ischgl - Lech: Sagt ja keiner, dass Ischgl das erfolgreichste Beispiel ist (kommt auch drauf an, worauf man abzielt). Einen Königsweg gibt es hier kaum.
Wir müssen nicht darüber reden, dass ein erheblicher Teil der Ausgaben keine Mehreinnahmen generiert (Stichwort Streuungsverluste). Aber insgesamt gesehen lohnt es sich bzw. ist unerlässlich. Und zwar nicht nur, weil es alle machen. Sonst müsste ausnahmslos jeder Anbieter versuchen, am lautesten zu schreien, da er, deiner Theorie nach, sonst zusperren müsste.
Und wie viel Zusatzeinnahmen werden weltweit durch Werbung generiert? Anders gesagt: Würden ohne Werbemaßnahmen genauso viele Leute genauso viel Geld in Ischgl lassen? Sicherlich nicht.
@ Vergleich Ischgl - Lech: Sagt ja keiner, dass Ischgl das erfolgreichste Beispiel ist (kommt auch drauf an, worauf man abzielt). Einen Königsweg gibt es hier kaum.
Wir müssen nicht darüber reden, dass ein erheblicher Teil der Ausgaben keine Mehreinnahmen generiert (Stichwort Streuungsverluste). Aber insgesamt gesehen lohnt es sich bzw. ist unerlässlich. Und zwar nicht nur, weil es alle machen. Sonst müsste ausnahmslos jeder Anbieter versuchen, am lautesten zu schreien, da er, deiner Theorie nach, sonst zusperren müsste.
Weiß ich nicht. Dort ist halt auch die Konkurrenz praktisch nicht existierend. Der Vergleich hinkt somit ein bisschen.AndyGAP hat geschrieben:Auf dem Pitztaler Gletscher?
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Tannberg
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Vielleicht muss ich mein Standpunkt ein bisschen weiter erklaren: ich glaube es ware -wirtschaftlich- gut ein Algemeines Werbungsverbot zu haeben oder auf jeden fall damit zu experimentieren. Dann mindenstens EU-weit naturlich. Zigaretten-Markt ist ein -wer hatte dass gedacht- gutes Beispiel.
Und ja,ich verstehe dass ware zur zeit noch nicht sehr realistisch
Und ja,ich verstehe dass ware zur zeit noch nicht sehr realistisch
- Kris
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
thun hat geschrieben:Und wie viel Zusatzeinnahmen werden weltweit durch Werbung generiert? Anders gesagt: Würden ohne Werbemaßnahmen genauso viele Leute genauso viel Geld in Ischgl lassen? Sicherlich nicht.
Ad Zusatzeinnnahmen: Die gelten freilich nur für den Werbenden. Der Gedanke von Tannberg ist hingegen der, wenn ich ihn richtig verstehe, dass Werbung das Produkt insofern verteuert, als dass aus der Sicht des Verbrauchers durch Werbung dem Produkt kein tatsächlichen Wert hinzufügt wird, er aber dennoch wie die Werbung mitbezahlen muss.
Bezahle ich 100 Euro für ein Produkt, dessen Werbeanteil 15 Euro beträgt, so erhalte ich als Kunde allenfalls 85 Euro Gegenwert an wahrhaftiger Leistung (Entwicklung, Herstellung, Logistik, Verkauf, Rücklagen Gewährleistung und zugehörige Gewinnmargen und Abgaben/Steuern).
Würde niemand Werbung betreiben, so würden obige Produkte statt 100 Euro fortab 85 Euro kosten.
Das funktioniert in real aber nur, wenn Werbung tatsächlich unterbleibt (d.h. der Kunde aktiv nach Informationen "pollt", und auch nicht passiv durch (Werbe-)Informationen zuge"pusht" wird.)
Werbung ist heute somit im Wesentlichen ein "Rat Race": Mein Nachbar betreibt Werbung, also muss ich es auch machen. Oder umgekehrt. Und mehr verdienen will/muss ich auch Jahr für Jahr.
Dies ist möglich weil Werbung, also Manipulation, insgesamt betrachtet perfekt funktioniert, auch hier im Forum, auch mit mir natürlich.
Die Zeiten, in denen Werbung den Bürger über neue für ihn wahrlich nützliche Produkte informierte, sind seit langem vorbei. Das hiess damals "Produktinformationen".
Zb. Bewerbung der Erfindung des Kühlschranks: Eure Lebensmittel verderben nicht mehr so schnell, jeder kann nun "Eis" zum kühlen verwenden usw. Das Ding konnte damals keiner Kennen, woher denn auch!
Oder "Aspirin" ehemals: Das Zeug wirkt einfach.
Das war historisch die Phase 1, vielleicht bis in die 1950/60er Jahre hinein: Der Bürger wurde über Neues informiert, ein guter Anteil an "nützlicher Werbung" für Verkäufer und Käufer war damals tatsächlich vorhanden!
Ab den 1960/1970er Jahren waren die grundlegend wichtigen Bedürfnisse bald weitgehend erfüllt: Strom, Waschmaschine, Gasheizung, Zahnpasta usw. alles da was man nicht missen möchte.
Ergo ging es der Werbeindustrie fortab dann daram, neue Bedürfnisse zu wecken. Also für neu erschaffene Bedürfnisse weitere Produkte verkaufen zu können, die der Kunde von sich aus nicht kaufen würde, sondern erst in einem "Trend" danach greift.
Als da sind beispielsweise Parfums für den Mann, diese kamen etwa in den 1980/1990 Jahren, und werden gerne auch Deo genannt (damits ja nicht weiblich klingt). Auch die Zubehörmanie im Automobilbau zählen dazu: Die Anzahl der Stellmotoren und elektronischer Gadgets in einem Mitteklassewagen ist ja schon beachtlich heute.
Seit den +/-1990er Jahren sind wir auch mit neu geschaffenen Bedürfnissen bestens bedient, somit ist die dritte und aktuelle Phase der Werbegeschichte jene der Schaffung von "Emotionen" und "Experiences" zum Differenzieren von ansonsten austauschbaren Produkten in einem gesättigtem Markt. Zigaretten sind hierzu ein oft angeführtes Beispiel. Es werden durch Werbung Emotionen suggeriert, die man im tatsächlichen garnicht vorfindet!
So ist der Motor im BMW nicht nur ein simpler "Motor" (hört sich heute ja schon komisch an, oder?), auch kein "Antrieb", sondern der Motor ist heute "Triebwerk"
"Die 2,0 Liter Triebwerke mit BMW TwinPower Turbo Technologie sind die stärksten Aggregate einer neuen Generation von 4-Zylinder Benzinmotoren." (BMW Webseite)
In Skigebieten sind dies zB. Bilder von durch Pulverskihänge heizende Freerider, während die allermeisten Gäste der Zielgruppe zu 99% auf den Industriepisten daherrutschen und vor Pulver resignieren. Dazu noch ein paar kesse Sätze um Bildbotschaften und Logo/Destinationsnamen im potentiellen Kunden zu verankern...Sinne und Emotionen....
Tatsächliche Kriterien wie Höhenlage, Qualität der Gastronomie, Interessante Pistentopologie etc. kommen in dieser Werbeform nur mehr an sekundärer Stelle vor, falls überhaupt.
Enjoy
So, falls jemand bis hierher gelesen haben sollte: Dies ist tatsächlich Lehrbuchmeinung, mit meinen Worten dargestellt!
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
So, und damit ihr euch alle nach diesem vorbildlichen Vortrag kurz erholen könnt, gehen wir kurz in die Werbepause:
"Lech Zürs - Mehr Raum, mehr Zeit! "
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
@Thun: Werbung generiert weltweit Geld? Ich glaube du solltest ein bisscher tiefer nachdenken!
Wenn Werbung weltweit Geld generieren wurde, dann ware das ein Perpetuum Mobile, und "Gratis Geld"
Werbung ist eine sehr teure Beschaftigungstherapie, die fast 1000 milliarden Euro pro Jahr weltweit kostet. Geld das man besser benutzten konnte. Investitionen in alternative Energie, Krebsmedizine, Alzheimer, Sesselliftheizung, usw usw usw.
Wenn Werbung weltweit Geld generieren wurde, dann ware das ein Perpetuum Mobile, und "Gratis Geld"
Werbung ist eine sehr teure Beschaftigungstherapie, die fast 1000 milliarden Euro pro Jahr weltweit kostet. Geld das man besser benutzten konnte. Investitionen in alternative Energie, Krebsmedizine, Alzheimer, Sesselliftheizung, usw usw usw.
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Manches, was "am Rand" liegt, würdest Du nicht bemerken, würdest Du nicht durch Werbung darauf aufmerksam gemacht.Tannberg hat geschrieben:
Werbung ist eine sehr teure Beschaftigungstherapie, die fast 1000 milliarden Euro pro Jahr weltweit kostet. .
"Oh, ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt!"
"Oh, ich wusste gar nicht, dass es so etwas hier gibt!"
"Oh, ich wusste gar nicht, dass es so etwas noch gibt!"
Diese Äusserungen könnten die Folge von Werbung sein und demjenigen, der gefunden werden sollte, die Existenz sichern...
>>...und als der liebe Gott einmal besonders gute Laune hatte, schenkte er uns den Ski.<< Berge im Schnee, Luis Trenker, 1932
Homepage: http://www.retro-moden.de/
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Das stimmt gar nicht. Grosste "economies of scale" gibt es gerade in Werbung. Durch Werbung werden die Kleinen (die oft innovativ sind) vom Rand weggedruckt, durch die konservativen Grossen.
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Der Zigarettenmarkt ist sogar ein sehr schlechtes Beispiel. Die einzelnen Anbieter sind praktisch völlig austauschbar, alle wesentlichen Anbieter sind ubiquitär, auch beim Preis gibt es praktisch keine Differenzierung. Einmal gewonnene Konsumenten bleiben aber in der Regel hochloyal - deshalb floss das Gros des Werbeetats in Marken-/Imagebildung, also den Teil der Werbung, bei dem der direkte Effekt auf die Umsätze am wenigsten messbar ist, da damit die Leute am besten geködert werden konnten (Marlboro = Freiheit und so, die Marke dient hier dem Konsumenten allein dazu, ein (erwünschtes) Image zu verkörpern).Tannberg hat geschrieben:Zigaretten-Markt ist ein -wer hatte dass gedacht- gutes Beispiel.
Dieser Markt zeichnet sich durch solche Spezifika aus, die praktisch auf keinem anderen Markt zu finden sind. Deshalb sind die Folgen des Verbots auch nicht 1:1 auf andere Produkte übertragbar.
Ich sprach von Zusatzeinnamen, nicht von Geld. Das ist ein himmelweiter Unterschied.@Thun: Werbung generiert weltweit Geld? Ich glaube du solltest ein bisscher tiefer nachdenken!
@ Kris: Natürlich spielt Emotionalisierung heute eine größere Rolle als vor 50 Jahren. Aber sie funktioniert halt auch hervorragend, und das nicht erst seit den 1990ern. Je mehr sich die Gesellschaft individualisiert, desto mehr funktioniert sie sogar. Dass das z. B. bei Zigaretten völliger Mumpitz ist, ist doch offensichtlich. Aber die Leute (hier = Raucher) glauben es halt einfach. Die Idee dahinter ist aber genau die selbe wie bei den "Produktinformationen" der 50er: Beim Konsumenten Bedürfnisse wecken (die er vielleicht bis dato noch nie hatte). Zum Beispiel mal in den Skiurlaub zu fahren. Oder Wäsche nicht mehr im Zuber zu waschen.
Schön pauschalisiert, und für den TV-Bereich mag das sogar so gelten. Dass es heutzutage für die Kleinen durch Digitalisierung und Social Media aber einfacher denn je ist, sich auch bei der Werbung gegen die Großen zu behaupten, hast Du noch nicht verstanden? Dabei kommt es nur auf die Idee an.Grosste "economies of scale" gibt es gerade in Werbung. Durch Werbung werden die Kleinen (die oft innovativ sind) vom Rand weggedruckt, durch die konservativen Grossen.
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Zu Ende gedacht wäre die Welt ganz ohne Werbung auch wesentlich eintöniger. Keine Werbeplakate mehr, keine Firmen-Fahrzeugbeklebung mehr, jede Verpackung im Handel im Einheits-Grau, keine Sonderangebote im Lebensmittelhandel mehr (wozu, die Leute wissen's ja nicht, wenn man's nicht bewerben darf), keine Produktinformationsseiten im Internet, ja keine Firmen-Homepages mehr (ist ja egtl. auch alles Werbung), ....
Ne, das funktioniert in unserer momentanen, globalen Gesellschaft nicht mehr.
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Nicht vergessen darf man auch wieviele Arbeitsplätze das dadurch auch entstehen, irgendwer muss sich ja auch das ganze ausdenken und produzieren.starli hat geschrieben:Zu Ende gedacht wäre die Welt ganz ohne Werbung auch wesentlich eintöniger. Keine Werbeplakate mehr, keine Firmen-Fahrzeugbeklebung mehr, jede Verpackung im Handel im Einheits-Grau, keine Sonderangebote im Lebensmittelhandel mehr (wozu, die Leute wissen's ja nicht, wenn man's nicht bewerben darf), keine Produktinformationsseiten im Internet, ja keine Firmen-Homepages mehr (ist ja egtl. auch alles Werbung), ....
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Auf lange Sicht würden die Arbeitsstelle natürlich anderweitig ersetzt werden (hat bei Industrie -> Dienstleistung ja auch funktioniert), aber von heute auf morgen wäre ein generelles Werbeverbot wirtschaftlich ein Desaster. Das müsste man dann schrittweise nach Branchen machen. Werbeverbote für ungesunde Lebensmittel (Süßigkeiten, Fastfoodketten) sind ja immer mal wieder im Gespräch ....
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Übrigens wäre Obergurgl gerade ein perfektes Beispiel dafür, wie der Schuss eigentlich nach hinten losgehen kann. Durch die Bilder und Videos die im Vorhinein gepostet wurden, wurden perfekte Schneebedingungen auf den Pisten suggeriert. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Dem ist in der Realität aber nicht so - es gibt viele Steine auf der Piste am Festkogel, Skier werden beansprucht, es stellt sich eher ein negatives Gefühl ein. Ganz klarer fall von Enttäuschung. Zufriedenheit = Vergleich des Erlebten mit dem Erwartetem.
Es wurde zu hoch gepokert. In dem Fall schwächt es die Marke von Obergurgl und der Gast wird sich nächstes Jahr 3x überlegen, ob er den Bildern auf FB trauen kann.
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
So sah es in meiner Jugend aus, dazu auch noch leere Regale .starli hat geschrieben:Zu Ende gedacht wäre die Welt ganz ohne Werbung auch wesentlich eintöniger. Keine Werbeplakate mehr, keine Firmen-Fahrzeugbeklebung mehr, jede Verpackung im Handel im Einheits-Grau, keine Sonderangebote im Lebensmittelhandel mehr (wozu, die Leute wissen's ja nicht, wenn man's nicht bewerben darf), keine Produktinformationsseiten im Internet, ja keine Firmen-Homepages mehr (ist ja egtl. auch alles Werbung), ....
Ne, das funktioniert in unserer momentanen, globalen Gesellschaft nicht mehr.
Und welches ökonomische System jetzt den Sieg davongetragen hat, ist doch wohl eindeutig.
Werbung ist das Schmiermittel des Kapitalismus.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
"I believe that marketing is what you do when your product or service sucks or when you make so much profit on every marginal customer that it would be crazy to not spend a bit of that profit acquiring more of them."
"If customers don’t love your product, give you repeat business and tell their friends, you’ll have to do the talking yourself through paid media."
"A good product sells itself. Don’t fix a mediocre product with advertising, fix the product instead."
Quelle:
http://connect.phocuswright.com/2011/02 ... t-failure/
"If customers don’t love your product, give you repeat business and tell their friends, you’ll have to do the talking yourself through paid media."
"A good product sells itself. Don’t fix a mediocre product with advertising, fix the product instead."
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http://connect.phocuswright.com/2011/02 ... t-failure/
- thun
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Die Argumente sind ausgegangen? Bei Bedarf wirst Du mindestens genauso viele Zitate finden, die das Gegenteil belegen.
- BigB
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Hi,
interessante Diskussion. Zu sagen, man lässt sich nicht von Werbung beeinflussen kann man wohl nicht, dazu ist sie zu präsent. Aber ich bevorzuge in vielen Dingen die unbekannten Produkte.
Im Bezug auf Skigebiete ist es aber schon so, dass der "Ottonormalskifahrer" in bekannte Orte zum Skiurlaub fährt. Wenn man sagt man war in Sölden, in Laax, am Arlberg oder ähnliche, dann macht das was her. Da fährt man hin, weil es da gut ist. Unbekannte Orte wie die Axamer Lizum, irgendwas in Südtirol, oder Obersaxen kommen bei vielen nicht in die Auswahl. Kennt man nicht, kein Image... Da wirkt Werbung schon, und das soll sie ja.
So meine Beobachtung. Ich bevorzuge ja wie gesagt die Unbekannten.
MfG
interessante Diskussion. Zu sagen, man lässt sich nicht von Werbung beeinflussen kann man wohl nicht, dazu ist sie zu präsent. Aber ich bevorzuge in vielen Dingen die unbekannten Produkte.
Im Bezug auf Skigebiete ist es aber schon so, dass der "Ottonormalskifahrer" in bekannte Orte zum Skiurlaub fährt. Wenn man sagt man war in Sölden, in Laax, am Arlberg oder ähnliche, dann macht das was her. Da fährt man hin, weil es da gut ist. Unbekannte Orte wie die Axamer Lizum, irgendwas in Südtirol, oder Obersaxen kommen bei vielen nicht in die Auswahl. Kennt man nicht, kein Image... Da wirkt Werbung schon, und das soll sie ja.
So meine Beobachtung. Ich bevorzuge ja wie gesagt die Unbekannten.
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"Die Berge verkünden die Herrlichkeit des HErrn"
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Robin
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Ich sehe das auch so wie BigB! Freisprechen kann sich niemand von den Werbemaßnahmen. Wer sch bewusst für die Underdog-Gebiete o.ä. entscheidet, wird ja auch von der Werbung beeinflusst.
Ich unterscheide in der Werbung gerne zwischen "Angebote für einen natürlichen Bedarf bewerben" und "Dinge, die keiner braucht, bewerben" bzw."Wünsche durch Manipulation wecken, um auch noch den letzten Mist zu verkaufen".
Wenn ich auf der Suche bin, freue ich mich über passende Werbung. Wenn ich aber etwas bestimmtes oder gar nix suche, möchte ich nicht zugeworfen werden. An der Stelle haben es, glaube ich, die Werbenden extrem schwer. Woher sollen sie wissen, wer Interesse hat und wer nicht? Also wird Werbung flächendeckend geschaltet. Weil das so ist, schalten auch skrupellose Firmen Ihre Anzeigen, oft sogar noch wesentlich aggressiver. Daraus resultiert wieder Verdorssenheit bei den Umworbenen.
Aus dem Teufelskreis kommt man wohl nur raus, wenn man den Scharlatanen das Handwerk legt. Wenn wir Werbung nicht mehr als "Die wollen nur mein Geld!" wahr nehmen, sondern das Gefühl haben, dass man uns mit dem versorgt, was wir wirklich brauchen, stört sich keiner mehr an Werbung - außer den immer schlecht gelaunten Menschen, die zum Lachen in den Bunker gehen!
Einfach mal laut gedacht...
Gruß
Robin
Ich unterscheide in der Werbung gerne zwischen "Angebote für einen natürlichen Bedarf bewerben" und "Dinge, die keiner braucht, bewerben" bzw."Wünsche durch Manipulation wecken, um auch noch den letzten Mist zu verkaufen".
Wenn ich auf der Suche bin, freue ich mich über passende Werbung. Wenn ich aber etwas bestimmtes oder gar nix suche, möchte ich nicht zugeworfen werden. An der Stelle haben es, glaube ich, die Werbenden extrem schwer. Woher sollen sie wissen, wer Interesse hat und wer nicht? Also wird Werbung flächendeckend geschaltet. Weil das so ist, schalten auch skrupellose Firmen Ihre Anzeigen, oft sogar noch wesentlich aggressiver. Daraus resultiert wieder Verdorssenheit bei den Umworbenen.
Aus dem Teufelskreis kommt man wohl nur raus, wenn man den Scharlatanen das Handwerk legt. Wenn wir Werbung nicht mehr als "Die wollen nur mein Geld!" wahr nehmen, sondern das Gefühl haben, dass man uns mit dem versorgt, was wir wirklich brauchen, stört sich keiner mehr an Werbung - außer den immer schlecht gelaunten Menschen, die zum Lachen in den Bunker gehen!
Einfach mal laut gedacht...
Gruß
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Facebook Bilder und Skiberichte zb. hier inspirieren mich schon. Allerdings schaue ich immer nur auf:
1. Pistenkilometer
2. Funpark ja / nein
3. Funpark wie groß ( natürlich nur für die Kids )
4. Schneelage ( bei kurzfristigen Buchungen )
5. Länge der Talabfahrten ( ich liebe lange Abfahrten )
6. selbstverständlich der Preis für die gesamte Zeche.
Ich lasse mich nicht verleiten in ein zu kleines oder mir gar nicht bekanntes Skigebiet zu fahren, nur weil ich eine Werbung gesehen habe die grundsätzlich erstmal nett aussieht. Ein großen Skigebiet wie damals Saalbach vor 4 Jahren mal auszuprobieren war richtig. Meistens hält man da aber dran fest.
1. Pistenkilometer
2. Funpark ja / nein
3. Funpark wie groß ( natürlich nur für die Kids )
4. Schneelage ( bei kurzfristigen Buchungen )
5. Länge der Talabfahrten ( ich liebe lange Abfahrten )
6. selbstverständlich der Preis für die gesamte Zeche.
Ich lasse mich nicht verleiten in ein zu kleines oder mir gar nicht bekanntes Skigebiet zu fahren, nur weil ich eine Werbung gesehen habe die grundsätzlich erstmal nett aussieht. Ein großen Skigebiet wie damals Saalbach vor 4 Jahren mal auszuprobieren war richtig. Meistens hält man da aber dran fest.
- Kris
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Wobei es ja interessant ist, dass Werbung nur Teilbereiche des Gegebenen "Produkts" abbilden kann.
Beispielsweise kann ich "Ruhe" nicht wirklich bewerben, denn funktioniert diese Werbung, ist es mit der Ruhe bald dahin, und der letzte Skilift wird durch eine KSB ersetzt "weil es ja der Kunde so will" (ironie).
Im noch stärkeren Ausmass gilt dies für das Freeriden. Voraussetzung für ebendieses sind ja jungfräuliche Schneehänge. Im zerfahrenen Gelände macht es keinen Spass, ganz im Gegenteil. Auch das Suchen nach dem letzten Pulverrest oder gar das Motto, welches ein quäntchen Wahrheit beinhaltet "There are no friends on Powder Days" führt zum morgendlichen Zeitstress "schnell rauf solange es noch nicht alles zerfahren ist." Danke Werbung.
Ein besonders gutes Beispiel hierfür sind die Stubaier Gletscherbahnen, die das Freeriden ja massiv bewerben (Klier Junior, hm?
). Aber damit isses ja schon wieder weg, das Magische!
http://www.stubaier-gletscher.com/ger/W ... Department :
"Das Powder Department Stubaier Gletscher, entstand im Winter 2012/13, umfasst eine Freeride Map, 15 Freeride Runs im freien Skiraum mit GPS Track Download, Freeride Checkpoints, Events, uvm."
Da heisst es heute zB. "NEU! 5 neue Freeride Runs im freien Skiraum", und werden dann schön aufgezählt. Ja wie? "NEUE" Freeride runs? Wie "NEUE Gondelbahn?
Ja was waren die denn im letzten jahr? Keine Freeride Runs? Nur einfach schöne Rinnen?
Das Ganze ist noch Search Engine optimiert oft wiederholt mit der Master Message "FREERIDE-PARADIES IN TIROL."
Insofern, guter Klier, heisst das doch für mich als (überaus) potentiellen Kunden: "Geh her, bist doch blöd wennst herkommst, ist eh alles zerfahren gleich bei Betriebsbeginn."
Insofern, lieber Stubaier oder Arlberger: Werbs doch bitte nicht noch MEHER Klientel in die freeriderrei rein, das ist ein WIDERSPRUCH in sich!
Bleibt bitte bei Half Pipes und Fun Parks: Die könnts volle bewerben und zustopfen, zumal die Kids ja "viele" sein wollen (chillen), was auch Handelsmarken und deren Werbeagenturen freut.
Life ist beautiful.
Beispielsweise kann ich "Ruhe" nicht wirklich bewerben, denn funktioniert diese Werbung, ist es mit der Ruhe bald dahin, und der letzte Skilift wird durch eine KSB ersetzt "weil es ja der Kunde so will" (ironie).
Im noch stärkeren Ausmass gilt dies für das Freeriden. Voraussetzung für ebendieses sind ja jungfräuliche Schneehänge. Im zerfahrenen Gelände macht es keinen Spass, ganz im Gegenteil. Auch das Suchen nach dem letzten Pulverrest oder gar das Motto, welches ein quäntchen Wahrheit beinhaltet "There are no friends on Powder Days" führt zum morgendlichen Zeitstress "schnell rauf solange es noch nicht alles zerfahren ist." Danke Werbung.
Ein besonders gutes Beispiel hierfür sind die Stubaier Gletscherbahnen, die das Freeriden ja massiv bewerben (Klier Junior, hm?
http://www.stubaier-gletscher.com/ger/W ... Department :
"Das Powder Department Stubaier Gletscher, entstand im Winter 2012/13, umfasst eine Freeride Map, 15 Freeride Runs im freien Skiraum mit GPS Track Download, Freeride Checkpoints, Events, uvm."
Da heisst es heute zB. "NEU! 5 neue Freeride Runs im freien Skiraum", und werden dann schön aufgezählt. Ja wie? "NEUE" Freeride runs? Wie "NEUE Gondelbahn?
Ja was waren die denn im letzten jahr? Keine Freeride Runs? Nur einfach schöne Rinnen?
Das Ganze ist noch Search Engine optimiert oft wiederholt mit der Master Message "FREERIDE-PARADIES IN TIROL."
Insofern, guter Klier, heisst das doch für mich als (überaus) potentiellen Kunden: "Geh her, bist doch blöd wennst herkommst, ist eh alles zerfahren gleich bei Betriebsbeginn."
Insofern, lieber Stubaier oder Arlberger: Werbs doch bitte nicht noch MEHER Klientel in die freeriderrei rein, das ist ein WIDERSPRUCH in sich!
Bleibt bitte bei Half Pipes und Fun Parks: Die könnts volle bewerben und zustopfen, zumal die Kids ja "viele" sein wollen (chillen), was auch Handelsmarken und deren Werbeagenturen freut.
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>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Whistlercarver
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Re: Marketingmaßnahmen vor dem Start der Saison
Ach das mit der Freeride Werbung finde ich nicht so schlimm. Sollen sie nur intensiv bewerben das alle dorthin rennen in die 2-3 Gebiete. So sind dann die anderen Gebiete leerer und man hat dort dann länger mehr für sich.
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Der beste Skifahrer am Berg ist der, der den meisten Spaß hat.
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