Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

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kaldini
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von kaldini »

Lech Kriegerhorn 6er.

Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...

kann mich noch gut an meine erste 3KSB in Wagrain erinnern, 1x wäre ich fast wieder runter gefahren, da ich versuchte zu verstehen wie das in der Bergstation nun funktioniert... :-)
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j-d-s
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von j-d-s »

thun hat geschrieben:Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
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margau
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von margau »

kaldini hat geschrieben:Lech Kriegerhorn 6er.

Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...

kann mich noch gut an meine erste 3KSB in Wagrain erinnern, 1x wäre ich fast wieder runter gefahren, da ich versuchte zu verstehen wie das in der Bergstation nun funktioniert... :-)
Naja, viele kommen ja nicht hauptsächlich ins AF, weil sie bei der Technik bescheidwissen wollen.

@j-d-s
Also, sagen wir, die Gondeln sind im Abstand von 5 Metern auf dem Seil. Sie werden in der Station um das 5-Fache verzögert, haben also den Abstand von einem Meter. Danach werden sie wieder um das 5-Fache auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt, haben also auch wieder den alten Abstand von 5 Metern.

Bei mir war es jedenfalls so, ich schaue mir schon seit ich in Skifahre in Scheffau bei der 8EUB Brandstadl die Technik an. Das mit den Stationsförderern hab ich relativ schnell verstanden, nur was immer mein großes Problem war, zu verstehen, wie die Klemme hält.
Das und viele andere Sachen, von denen ich noch nie gehört hatte (Bruchstabschalter, genaue Funktionsweise der Reifenförderer etc.) hat sich dann 2010 bei einer Technikführung in Serfaus gelegt.

Seit ich hier im AF bin, kann ich mit (fast) allen Begriffen der Seilbahntechnik etwas anfangen.

Grüße
margau
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von judyclt »

kaldini hat geschrieben: Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...
Ich interessiere mich auch herzlich wenig für die Technik. Wintersport geht auch ohne Technikschein.
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Naturschneeliftler
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Naturschneeliftler »

j-d-s hat geschrieben:
thun hat geschrieben:Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
Ist doch auch simpel!
Das ist so getimed, dass wenn die stelle, an der ein FBM ausgekuppelt wurde, wieder eins eingekuppelt wird. Die Stellen, wo FBMs drauf sind ändern sich während der Betriebszeit nicht.
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sunset
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von sunset »

Naturschneeliftler hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:
thun hat geschrieben:Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
Ist doch auch simpel!
Das ist so getimed, dass wenn die stelle, an der ein FBM ausgekuppelt wurde, wieder eins eingekuppelt wird. Die Stellen, wo FBMs drauf sind ändern sich während der Betriebszeit nicht.
Glaube ich nicht. Wenn die FBMs gleichzeitig eingekuppelt werden würden und die FBMs wieder an den selben Stellen am Seil klemmen, müsste die Stecke von Kuppelstelle zu Umlenkscheibe, um diese herum und wieder zur Kuppelstelle genau einen Fahrbetriebsmittelabstand betragen, und da die Umlenkscheibe in der Spannstation fahrbar ist, geht das gar nicht. ;) Außerdem würde das zu einem erhöhten Seilverschleiß an ebendiesen Stellen führen (die Sessel von CLFs und die Gehänge von SLs werden deswegen periodisch versetzt!).

Außerdem erfolgen die Ein- und Auskuppelvorgänge teils stark verzögert zueinander.

Es ist einfach so, dass sich der zeitliche Abstand von den FBMs nicht verändert, und sollte dies aufgrund Reibung, Wind, etc. passieren, korrigiert es die Regulierstrecke bzw. die Von Roll'sche Doppelkette. Lediglich die Geschwindigkeit der einzelnen Fahrbetriebsmittel ändert sich.
j-d-s hat geschrieben:
thun hat geschrieben:Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
Noch was dazu: Stellt man eine Gleichung auf:

s = k * a * v

[s] = m
[a] = s
[v] = m/s

s...Streckenlänge der Anlage
k...Kabinenanzahl
a...Abstand in Sekunden
v...Fahrgeschwindigkeit der Bahn

Daraus ergibt sich:
k = s / a / v

Wenn also die Geschwindigkeit oder der Abstand größer wird, muss die Kabinenanzahl geringer werden. Deine Aussage lässt sich ganz eindeutig als falsch erklären, weil die Anzahl der Kabinen im Betrieb konstant ist. ;)

EDIT: Anmerkung: Wird die Bahn in L1 geschaltet, ändert sich nicht nur die Geschwindigkeit, sondern indirekt proportional dazu der Abstand, da dieser in Sekunden und nicht in Meter angegeben ist. Deswegen ändert sich die Kabinenanzahl dabei nicht. :lol:
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Che
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Che »

j-d-s hat geschrieben:Dann stell ich hier mal die Frage, die mich schon länger beschäftigt: Wie wird das eigentlich bei ner kuppelbaren Bahn gemacht, da müsste doch das Seil eigentlich die Sessel/Gondeln quasi überholen (da es ja schneller läuft, wenn die in der Station ausgekuppelt sind), sodass die Abstände zwischen den Sessel/Gondeln immer größer werden müssten und so im Endeffekt die Kapazität sinkt. Läuft das wirklich so, oder gibt es dafür eine Lösung?
Klar wäre die Kapazität höher, wenn die Gondeln/Sessel weiterhin mit 5-6m/s auch durch die Station laufen. Das ist aber einfach viel zu schnell.
Bei der Kapazitätsberechnung wird doch aber genau das berücksichtigt, dass das FBM innerhalb der Station langsamer ist. Man muss eben wissen, wie lange es dauert, bis ein FBM eine komplette Umrundung gemacht hat. Und diese Zeit bleibt immer gleich, wenn die Bahn nicht angehalten werden muss.
Hoffe das war halbwegs verständlich ;)

Dass das die Klemme des FBM immer an der gleichen Stelle ins Seil geht, ist natürlich Unfug.

Im Allgemeinen: Ich glaube so gut wie jeder merkt den Unterschied zwischen fix und kuppelbar, weiß aber eben nicht, wie das technisch realisiert wird. Wobei selbst meine Schwester und meine Freundin das begriffen haben, ohne mich und ohne dass sie in ieiner Weise großartig technisch versiert sind,...
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Volker_Racho
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Volker_Racho »

Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
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Naturschneeliftler
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Naturschneeliftler »

sunset hat geschrieben:Glaube ich nicht. Wenn die FBMs gleichzeitig eingekuppelt werden würden und die FBMs wieder an den selben Stellen am Seil klemmen, müsste die Stecke von Kuppelstelle zu Umlenkscheibe, um diese herum und wieder zur Kuppelstelle genau einen Fahrbetriebsmittelabstand betragen, und da die Umlenkscheibe in der Spannstation fahrbar ist, geht das gar nicht. ;) Außerdem würde das zu einem erhöhten Seilverschleiß an ebendiesen Stellen führen (die Sessel von CLFs und die Gehänge von SLs werden deswegen periodisch versetzt!).
Das habe ich nicht ganz so gemeint. mit getimed meinte ich u.a. das bei älteren Gondelbahnen. Beschuleunigt wird bei Grün/ Gewisse bahnspezifische Zeit nach dem auskuppeln von einer Kabine. d.e. sie kommt fast an der Stelle wieder dran, wo die vorherige war. (FAST) das entspräche dann (FAST), als wenn man die Gondel mitumlenken willst. z.B. in Kössen steht die Gondel fast eine Sekunde, damit das so hinhaut!
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ski-chrigel
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von ski-chrigel »

Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Mal anders angeschaut: Hättest Du auf dieser Anlage nur eine einzige Gondel, dann würde die bei gleicher Seilgeschwindigkeit ohne Auszukuppeln in gleicher Zeit mehr Fahrten machen als die, die in der Station langsam fährt und Zeit verliert, ergo hat sie mehr Kapazität. Dann nimmst Du zwei, vier etc.. Bei höherer Stationsumlaufgeschwindigkeit kannst Du mehr Gondeln einsetzen, sprich kürzere Abstände machen und somit mehr Leute befördern. Oder mach ich da nen Denkfehler?
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Che
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Che »

Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Du darfst dich aber nicht an eine x-beliebige Stütze stellen, sondern musst die Anzahl an FBMs anschauen. Darauf zielte die Frage ja ab,..

Theoretisch müsstest du, bei deiner Herangehensweise den durchschnittlichen Gesamtabstand berechnen, sprich inklusive Station, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen,..
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Martin_D »

Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Das ist selbstverständlich korrekt. 10 Leute pro 5 Sekunden entsprechen 120 Leute pro Minute entsprechen 7200 Leute pro Stunde. Von den Zahlen her ist das Beispiel natürlich unrealistisch, aber es zeigt, dass man aus dieser Gondelfolgezeit einfach mit Dreisatz auf die Kapazität in Personen pro Stunde schließen kann. Ob eine Bahn kuppelbar oder nicht ist, ist dabei völlig wurscht.

Prinzipiell ist die maximale Kapazität bei einer kuppelbaren Vierersesselbahn auch nicht größer als bei einer fixen Vierersesselbahn. Die fixe Bahn hat halt kürzere Sesselabstände.
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j-d-s
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von j-d-s »

Ah, jetzt versteh ichs. Da wird einfach beim Beschleunigen vorm Wiedereinkuppeln der Verlust durch die Phase in der Station reingeholt, richtig?
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Che »

Was soll denn da aufgeholt werden?
Die FBMS sind doch gleich lange in der Station, richtig? Somit ist die Zeitspanne zwischen ein- und auskuppeln zweier aufeinanderfolgender FBMs ja auch gleich. In dieser Zeit fährt das Seil auch mit der gleichen Geschwindigkeit. Somit bleibt eben auch immer der gleiche Abstand zwischen den FBMS.
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sunset
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von sunset »

Che hat geschrieben:
Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Du darfst dich aber nicht an eine x-beliebige Stütze stellen, sondern musst die Anzahl an FBMs anschauen. Darauf zielte die Frage ja ab,..

Theoretisch müsstest du, bei deiner Herangehensweise den durchschnittlichen Gesamtabstand berechnen, sprich inklusive Station, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen,..
Wozu? Wir haben bereits besprochen, dass der Abstand in Sekunden bei gleicher Fahrgeschwindigkeit konstant bleibt. Und wenn eine Gondel für z.B: 5,8 s um -1 m/s^2 verzögert wird, und die zweite Gondel z.B. 10 s danach, dann ist der Abstand nach wie vor 10 s. Folglich trifft alle 10 s ein FBM ein, egal ob in der Garage, im Umlauf oder auf dem Seil. Die Förderleistung ist 3600 * p / a (A=Abstand, p=Personen pro Kabine)

Kann man ganz einfach erklären: 3600 / a = x (Anzahl der Kabinen pro Stunde)
und dann mal die Anzahl der Personen pro Kabine und wir haben die Förderleistung.

Darauf basierend, dass der Abstand in s gleich bleibt, ist und muss die Förderleistung überall auf der Bahn konstant sein. (Außer man ändert die Geschwindigkeit ALLER Segmente (Förderer, Seil, ...) - also z.B. L1 - dann haben wir aber bereits besprochen, dass der Abstand in s indirekt proportional ist. Folglich ändert sich hier die Förderleistung schon.)
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von mic »

j-d-s hat geschrieben:Ah, jetzt versteh ichs. Da wird einfach beim Beschleunigen vorm Wiedereinkuppeln der Verlust durch die Phase in der Station reingeholt, richtig?
Sorry. Aber du willst und doch verarschen oder?
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Werna76 »

Thema Kapazitätsberechnung hatten wir schon mal, mit Formel und Gesetzestexten:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... zit%C3%A4t
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piano
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von piano »

Bezüglich fixgeklemmten und kuppelbaren Sesselliften war das früher in den Flumserbergen schön zu beobachten, als am Prodkamm eine 2SB und eine 4KSB nebeneinander dieselbe Strecke bewältigten. Da gabs auch den "schnellen, neueren" und den "langsamen, alten" Lift.
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Sebald Breskac »

Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Das ist schon genau richtig so, grundsätzlich berechnet sich die Kapazität:

Anzahl der Sitzplätze pro Sessel / Zeitabstand zwischen zwei Sesseln

Es ist aber die Frage, welcher Parameter geändert wird. Bei ansonsten gleicher Fahrgeschwindigkeit brauchst du dann bei der kuppelbaren Bahn insgesamt mehr Sessel, um auf der Strecke den gleichen Zeitabstand zwischen den Sesseln zu haben (weil die Gesamtumlaufzeit des einzelnen Sessels ja durch den Aufenthalt in der Station länger wird).

Oder anders herum, wenn du eine Bahn hast, die ansonsten genau gleich ist (also gleiche Seilgeschwindigkeit und gleiche Anzahl von Sesseln), dann hat die kuppelbare Bahn eine etwas geringere Kapazität, weil die Gesamtfahrzeit der Sessel durch die langsame Fahrt durch die Station insgesamt etwas geringer wird.

Der Vorteil ist aber, dass man das dadurch ausgleichen kann, dass man dafür die Geschwindigkeit außerhalb der Station gegenüber der "fixen" Bahn deutlich erhöhen kann und somit insgesamt mehr Durchsatz bekommt. Genau deswegen baut man ja solche Lifte, denn bei einer fixen Bahn kann man die Geschwindigkeit wegen der Verletzungsgefahr beim Ein- und Ausstieg nicht beliebig erhöhen.

Das überraschende ist, die Kapazität nach der oben genannten Formel sagt damit zunächst einmal nichts aus über die Fahrgeschwindigkeit (man kann ja die gleiche Kapazität entweder durch mehr Sessel oder durch höhere Geschwindigkeit erzielen - logisch) und damit auch zunächst nichts über die Beförderungszeit (also wie lange es dauert, bis ich nach oben komme).

Alle diese Größen kommen aber natürlich indirekt ins Spiel, denn sie bestimmen über die Streckenlänge und die Anzahl der Sessel sehr wohl den Zeitabstand zwischen den Sesseln:

Zeitabstand zwischen Sesseln = Umlaufzeit (oder doppelte Beförderungszeit) / Anzahl der Sessel

Und die Umlaufzeit ergibt sich wiederum aus doppelter Streckenlänge / Durchschnittsgeschwindigkeit
- Doppelte Streckenlänge deswegen, weil die Sessel ja rauf und wieder runter müssen
- Durchschnittsgeschwindigkeit, also unter Berücksichtigung der Langsamfahrt in der Station bei kuppelbaren Bahnen

Somit

Kapazität = Anzahl Sitzplätze pro Sessel x Anzahl der Sessel x Durchschnittsgeschwindigkeit / doppelte Liftlänge

Entscheidend ist aber nach wie vor die erste Formel, denn es spielt keine Rolle, an welcher Stelle ich den Durchsatz beobachte. Selbst wenn ich beim kuppelbaren Lift am Einstieg beobachte, komme ich auf genau den Wert wie irgendwo anders an der Strecke. Zwar ist dort (am Einstieg) die Geschwindigkeit niedriger, aber dafür "stauen" sich die Sessel, so dass der zeitliche Abstand immer gleich bleibt. Und ich kann die Abfolge auch nicht beliebig verkürzen, denn man braucht ja eine gewisse Zeit für den Einstieg (und entsprechend oben auch fürs Aussteigen). Sagen wir mal mindestens 5 bis 10 Sekunden, dann ist das aber allein die limitierende Größe für die Kapazität, und es ist wiederum völlig egal, mit welcher Geschwindigkeit sich die Sessel an irgendeiner Stelle der Bahn wirklich bewegen. Mache ich den Lift schneller, muss ich die Abstände zwischen den Sesseln vergörßern, mache ich ihn langsamer, kann ich sie verkürzen. Der Durchsatz bleibt aber gleich.

Um die Kapazität zu erhöhen kann man also nur versuchen, die Zeitabstände zwischen den Sesseln zu optimieren. Läßt man den Lift zu schnell laufen, braucht man wahrscheinlich ein bißchen mehr "Sicherheitsreserve" zwischen den Sesseln und es ist anzunehmen, dass dann der Durchsatz insgesamt paradoxerweise sogar wieder sinkt. Andererseits kann man natürlich auch die Sessel größer machen, so dass man bei gleicher Fahrgeschwindigkeit da einfach mehr Sitzplätze hat. Und hier liegt dann wohl der entscheidende Vorteil von den kuppelbaren Liften, weil man beim langsamen Tempo einfach mehr Zeit hat, die Leute beim Ein- und Ausstieg zu sortieren ohne dass es zu Unfällen kommt.

Die Geschwindigkeit auf der Strecke spielt aber für den eigentlichen Durchsatz trotzdem keine Rolle! Die Erkenntnis find ich schon überraschend.
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von rower2000 »

j-d-s hat geschrieben:Ah, jetzt versteh ichs. Da wird einfach beim Beschleunigen vorm Wiedereinkuppeln der Verlust durch die Phase in der Station reingeholt, richtig?
Denk einfach so: das Seil läuft mit 5 m/s und alle 30 Meter hängt ein Sessel. Das heisst alle 6 Sekunden kommt ein Sessel in der Station an und wird ausgekuppelt. Die FBMs gondeln dann langsam durch den Umlauf, Leute steigen ein. Die Abstände im Umlauf sind so konzipiert, dass wieder an jeder Stelle alle 6 Sekunden ein Sessel durchkommt, bis zum Ende. Dann kommt die Beschleunigungsstrecke und der Einkuppelvorgang. Und der passiert - wer hätt's erraten? - wieder genau alle 6 Sekunden. Da das Seil mit 5 m/s läuft entspricht das einem Sesselabstand von wieviel? Genau: 30 Meter, genau so viel wie vorher.
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Che »

sunset hat geschrieben:
Che hat geschrieben:
Volker_Racho hat geschrieben:Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Du darfst dich aber nicht an eine x-beliebige Stütze stellen, sondern musst die Anzahl an FBMs anschauen. Darauf zielte die Frage ja ab,..

Theoretisch müsstest du, bei deiner Herangehensweise den durchschnittlichen Gesamtabstand berechnen, sprich inklusive Station, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen,..
Wozu? Wir haben bereits besprochen, dass der Abstand in Sekunden bei gleicher Fahrgeschwindigkeit konstant bleibt. Und wenn eine Gondel für z.B: 5,8 s um -1 m/s^2 verzögert wird, und die zweite Gondel z.B. 10 s danach, dann ist der Abstand nach wie vor 10 s. Folglich trifft alle 10 s ein FBM ein, egal ob in der Garage, im Umlauf oder auf dem Seil. Die Förderleistung ist 3600 * p / a (A=Abstand, p=Personen pro Kabine)

Kann man ganz einfach erklären: 3600 / a = x (Anzahl der Kabinen pro Stunde)
und dann mal die Anzahl der Personen pro Kabine und wir haben die Förderleistung.

Darauf basierend, dass der Abstand in s gleich bleibt, ist und muss die Förderleistung überall auf der Bahn konstant sein. (Außer man ändert die Geschwindigkeit ALLER Segmente (Förderer, Seil, ...) - also z.B. L1 - dann haben wir aber bereits besprochen, dass der Abstand in s indirekt proportional ist. Folglich ändert sich hier die Förderleistung schon.)
Sprich du Bistümer Meinung, dass die ein und dieselbe kuppelbare Bahn, gleiche Länge und gleiche Anzahl an FBMs, die gleiche Kapazität hätte, wenn sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie auf der Strecke durch die Stationen fahren würde? Und du bist dir sicher, dass man dabei nicht die unterschiedlichen Abstände auf Strecke und Station berücksichtigen muss, da nur deshalb alle 10sek eine Gondel kommt?
Nunja, dann sind die Logik und du wohl anderer Meinung :p

Am Beispiel von chrigel kannst du es denke ich nachvollziehen,..
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sunset
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von sunset »

Che hat geschrieben:Sprich du Bistümer Meinung, dass die ein und dieselbe kuppelbare Bahn, gleiche Länge und gleiche Anzahl an FBMs, die gleiche Kapazität hätte, wenn sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie auf der Strecke durch die Stationen fahren würde? Und du bist dir sicher, dass man dabei nicht die unterschiedlichen Abstände auf Strecke und Station berücksichtigen muss, da nur deshalb alle 10sek eine Gondel kommt?
Nunja, dann sind die Logik und du wohl anderer Meinung :p

Am Beispiel von chrigel kannst du es denke ich nachvollziehen,..
Nein, nicht mit der gleichen Anzahl an FBMs. Da das Seil während einer Vollständigen Fahrt eines FBMs mehr als eine Umdrehung macht, ist die Strecke bei einer fixgeklemmten Bahn kleiner (na gut, blöd ausgedrückt, die Zeit in Sekunden vom 1. FBM zum letzten FBM ist kleiner, damit auch die zwischen den einzelnen FBMs) und somit die Förderleistung höher. Bei gleichem Abstand in Sekunden ist es allerdings egal - was ja auch logisch ist, schließlich ist es der Förderleistung wurscht ob die Personen jetzt bei 1 m/s oder bei 2 m/s aussteigen.

Aber gut, das ist je nach dem wie man die Formulierung und die Formel sieht, unlogisch oder logisch. ;) Ich habe mir diesen Standpunkt jedenfalls erarbeitet, als ich das Seilbahnscript für St. Kathrin erstellt habe, und kann somit sehr wohl nachvollziehen, welche Unterschiede zwischen fixen und kuppelbaren Anlagen vom Zusammenhang zwischen Abstand, Förderleistung und Geschwindigkeit bzw. Kabinenzahl bestehen. ;)
LG, Max
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Dachstein »

mic hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Ah, jetzt versteh ichs. Da wird einfach beim Beschleunigen vorm Wiedereinkuppeln der Verlust durch die Phase in der Station reingeholt, richtig?
Sorry. Aber du willst und doch verarschen oder?
Glaube ich weniger. Es zeigt nur sehr schön, dass das Wissen vieler Leute lange nicht so groß ist wie manch einer annimmt. Und das wird oft im richtigen Leben vollständig vergessen. Nicht jeder hier im Forum ist derart technikversiert wie andere und viele gehen Schifahren, ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen ob bei einer DS Klemme die Tellerfedern durch Spiralfedern ersetzt wurden.

Ein besonders gutes Beispiel ist mMn. die Eisenbahnbranche. Es gibt Eisenbahnfreaks, und es gibt den gemeinen Fahrgast. Und dem gemeinen Fahrgast ist es komplett egal, was vorne dranhängt, hauptsache der Zug ist pünktlich. Und ganz ähnlich ist es bei der Seilbahn auch.

Also leben und leben lassen. Andere Leute haben andere Präferenzen in ihrem Leben.

MFG Dachstein
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von mic »

...ich erinnere dich! Er hatte oben danach gefragt!
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Re: Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Beitrag von Che »

sunset hat geschrieben:
Che hat geschrieben:Sprich du Bistümer Meinung, dass die ein und dieselbe kuppelbare Bahn, gleiche Länge und gleiche Anzahl an FBMs, die gleiche Kapazität hätte, wenn sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie auf der Strecke durch die Stationen fahren würde? Und du bist dir sicher, dass man dabei nicht die unterschiedlichen Abstände auf Strecke und Station berücksichtigen muss, da nur deshalb alle 10sek eine Gondel kommt?
Nunja, dann sind die Logik und du wohl anderer Meinung :p

Am Beispiel von chrigel kannst du es denke ich nachvollziehen,..
Nein, nicht mit der gleichen Anzahl an FBMs. Da das Seil während einer Vollständigen Fahrt eines FBMs mehr als eine Umdrehung macht, ist die Strecke bei einer fixgeklemmten Bahn kleiner (na gut, blöd ausgedrückt, die Zeit in Sekunden vom 1. FBM zum letzten FBM ist kleiner, damit auch die zwischen den einzelnen FBMs) und somit die Förderleistung höher. Bei gleichem Abstand in Sekunden ist es allerdings egal - was ja auch logisch ist, schließlich ist es der Förderleistung wurscht ob die Personen jetzt bei 1 m/s oder bei 2 m/s aussteigen.

Aber gut, das ist je nach dem wie man die Formulierung und die Formel sieht, unlogisch oder logisch. ;) Ich habe mir diesen Standpunkt jedenfalls erarbeitet, als ich das Seilbahnscript für St. Kathrin erstellt habe, und kann somit sehr wohl nachvollziehen, welche Unterschiede zwischen fixen und kuppelbaren Anlagen vom Zusammenhang zwischen Abstand, Förderleistung und Geschwindigkeit bzw. Kabinenzahl bestehen. ;)
Also- die Frage von JDS war ja auf eine Bahn bezogen, sprich gleiche Anzahl an FBMs ;) Und ich denke da kannst du mir nicht widersprechen, oder?

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