http://www.welt.de/reise/nah/article123 ... nstig.htmlBei einem europaweiten Skipass-Test des ADAC belegt das deutsche Skigebiet den zweiten Platz. Für seinen Skipass-Index 2013/2014 verglich der ADAC das Preis-Leistungsverhältnis von 100 Skigebieten.
Deutsche Skigebiete mit Mängeln – aber günstig
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Deutsche Skigebiete mit Mängeln – aber günstig
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Re: Deutsche Skigebiete mit Mängeln – aber günstig
Und wieder mal: glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Eine wiedermal rein Subjektive Auswertung. Da gabs hier im Forum aus Balderschwang schon Berichte mit ziemlich viel Gedränge.
Zudem sind die aufgelisteten Mängel für andere. Skiurlauber vielleicht Pluspunkte.
Eine wiedermal rein Subjektive Auswertung. Da gabs hier im Forum aus Balderschwang schon Berichte mit ziemlich viel Gedränge.
Zudem sind die aufgelisteten Mängel für andere. Skiurlauber vielleicht Pluspunkte.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Sebald Breskac
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Re: Deutsche Skigebiete mit Mängeln – aber günstig
"..dass sich die Wartezeiten am Morgen in Grenzen halten..." Haha. Da hat der Texter aber lang dran gefeilt, um die Aussage "tagsüber muss man meistens ziemlich anstehen" doch noch etwas positiver klingen zu lassen.
Und das mit den günstigen Preisen ist eben auch relativ, was nützt mir der Schipass für unter 30 Euro, wenn ich mich dann eine Woche lang an grünen Wiesen erfreuen kann. Eine so pauschale Betrachtung wie in dem Artikel ist aus meiner Sicht ziemlich sinnlos, denn Flachlandtiroler wie ich, die ihren Urlaub lange vorbuchen müssen, haben sicher andere Kriterien als jemand, der im Voralpenland wohnt und sich je nach Schneelage am Wochenende schnell mal spontan irgendwo auf die Piste schwingen kann.
Meine Erfahrung ist, dass zumindest was die Liftpreise betrifft, das schon einigermaßen "marktwirtschaftlich" zu geht, sprich: Je teurer, desto mehr bekommt man auch an Gegenwert in Form von (planbarer) Schneesicherheit, Pistenangebot, Liftkapazität. Auch bei der Wahl der Unterkunft kann man je nach persönlichen Vorlieben noch ein paar Schwerpunkte setzen, ob man lieber im zünftigen Bergdorf wohnt oder mit einer Betonburg zufrieden ist, ob einem direkter Pistenanschluss wichtig ist oder man auch jeden Tag den Schibus nehmen würde, ob einfaches Appartement mit Selbstverpflegung, Luxushotel oder All-Inclusive-Cluburlaub, diese Faktoren haben aus meiner Sicht viel größeren Einfluss auf die Gesamtkosten eines Urlaubs als der jeweilige Preis für den Schipass.
Wir fahren z.B. seit Jahren regelmäßig immer wieder in die (im Artikel sooooo mangelhaft bewerteten) "teuren" Trois Vallees, und kommen dabei deutlich günstiger, als bei vergleichbaren Angeboten in Österreich. Eben weil wir uns bei den Kriterien auf Schneesicherheit, ordentlich Pistenkilometer und "Fahren bis an die Haustür" beschränken und uns alles andere egal ist. Da reicht dann halt ein kleines und einfach ausgestattetes "Hochhaus"-Appartement, und die Verpflegung wird komplett von zuhause mitgebracht. Für die eine Woche kommen wir schon mal mit "Studentenessen" a la Spaghetti durch, dafür haben wir aber ein nahezu grenzenloses Schigebiet mit (außerhalb der Schulferien) einigermaßen akzeptablen Wartezeiten und auch im Frühjahr noch erstklassigem Schnee oberhalb 2500m Höhe. Summa sumarum pro Nase 180 Euro fürs Appartement, 270 für den Schipass, zusammen 450 Euro die Woche, und dazu halt noch Benzin und Essen.
Zum Vergleich, im Januar machen wir nochmal eine Woche Schiurlaub "mit der Firma" in Großarl, da kostet der Schipass auch schon 220 Euro (und das Schigebiet direkt vor Ort ist keineswegs schlecht, aber mit den Trois Valles eben doch nicht wirklich vergleichbar, wenn man nicht morgens erst noch mit dem Auto herumfahren möchte). Als Unterkunft reicht uns auch dort wieder eine ziemlich einfach ausgestattete Pension (Übernachtung mit Frühstück, mehr als dort Duschen und Schlafen tun wir dann sowieso nicht...), aber natürlich wieder direkt am Lift, 25 Euro Pro Person und Nacht, da kann man sich sicher nicht beklagen. Trotzdem sind wir dann für die Woche mit Übernachtung und Schipass auch schon wieder bei knapp 400 Euro angelangt, und die meisten der Kollegen haben sich doch etwas "besser" für 40 Euro pro Nacht einquartiert, das dürfte wohl der ortsübliche Standard sein (macht also mit Schipass 500 Euro Gesamtkosten pro Woche). Wir "verzichten" da aber auf nichts und tun auch nicht knausern, nur geben wir halt nichts aus für Dinge, die uns nichts bedeuten. Aaaaber was dort halt wirklich reinzieht, ist dann natürlich täglich Abendessen im Restaurant und eben was man Abends nach Liftschluss so an Geld noch auf den Hütten läßt. Das sind mal locker 20 Euro Mehrkosten pro Tag gegenüber einem Frankreich-Urlaub mit mitgebrachter Verpflegung, und meistens dann doch am Ende noch um einiges mehr. Da sind die 50 Euro "Preisvorteil" dann aber ruck-zuck wech, so schnell kann man gar nicht schauen...
Ich will damit aber auf keinen Fall das eine gegen das andere mies machen, beides sind auf ihre Art schöne Urlaube und von ihrem Charakter her überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Eher "zünftig" und "gruppenorientiert" (aber trotzdem mit viel Spaß auf der Piste) in Großarl gegen kompromissloses "Schifahren/Snowboarden pur" in Frankreich. Und wir wissen ja genau, worauf wir uns da jeweils einlassen. Ich wollte nur damit aufzeigen, wie relativ wenig ausschlaggebend die Preisunterschiede für den Schipass auf die Gesamtkosten sein können. Schifahren ist eben immer teuer, aber der teuerste Schiurlaub ist immer der, wenn man nicht zufrieden ist oder man mangels Schnee gar nicht erst zum Fahren kommt. Deswegen vorher darauf achten, was einem wirklich wichtig ist und ggf. lieber dafür ein bißchen mehr ausgeben und dafür halt an anderer Stelle vielleicht ein paar Abstriche machen.
Und das mit den günstigen Preisen ist eben auch relativ, was nützt mir der Schipass für unter 30 Euro, wenn ich mich dann eine Woche lang an grünen Wiesen erfreuen kann. Eine so pauschale Betrachtung wie in dem Artikel ist aus meiner Sicht ziemlich sinnlos, denn Flachlandtiroler wie ich, die ihren Urlaub lange vorbuchen müssen, haben sicher andere Kriterien als jemand, der im Voralpenland wohnt und sich je nach Schneelage am Wochenende schnell mal spontan irgendwo auf die Piste schwingen kann.
Meine Erfahrung ist, dass zumindest was die Liftpreise betrifft, das schon einigermaßen "marktwirtschaftlich" zu geht, sprich: Je teurer, desto mehr bekommt man auch an Gegenwert in Form von (planbarer) Schneesicherheit, Pistenangebot, Liftkapazität. Auch bei der Wahl der Unterkunft kann man je nach persönlichen Vorlieben noch ein paar Schwerpunkte setzen, ob man lieber im zünftigen Bergdorf wohnt oder mit einer Betonburg zufrieden ist, ob einem direkter Pistenanschluss wichtig ist oder man auch jeden Tag den Schibus nehmen würde, ob einfaches Appartement mit Selbstverpflegung, Luxushotel oder All-Inclusive-Cluburlaub, diese Faktoren haben aus meiner Sicht viel größeren Einfluss auf die Gesamtkosten eines Urlaubs als der jeweilige Preis für den Schipass.
Wir fahren z.B. seit Jahren regelmäßig immer wieder in die (im Artikel sooooo mangelhaft bewerteten) "teuren" Trois Vallees, und kommen dabei deutlich günstiger, als bei vergleichbaren Angeboten in Österreich. Eben weil wir uns bei den Kriterien auf Schneesicherheit, ordentlich Pistenkilometer und "Fahren bis an die Haustür" beschränken und uns alles andere egal ist. Da reicht dann halt ein kleines und einfach ausgestattetes "Hochhaus"-Appartement, und die Verpflegung wird komplett von zuhause mitgebracht. Für die eine Woche kommen wir schon mal mit "Studentenessen" a la Spaghetti durch, dafür haben wir aber ein nahezu grenzenloses Schigebiet mit (außerhalb der Schulferien) einigermaßen akzeptablen Wartezeiten und auch im Frühjahr noch erstklassigem Schnee oberhalb 2500m Höhe. Summa sumarum pro Nase 180 Euro fürs Appartement, 270 für den Schipass, zusammen 450 Euro die Woche, und dazu halt noch Benzin und Essen.
Zum Vergleich, im Januar machen wir nochmal eine Woche Schiurlaub "mit der Firma" in Großarl, da kostet der Schipass auch schon 220 Euro (und das Schigebiet direkt vor Ort ist keineswegs schlecht, aber mit den Trois Valles eben doch nicht wirklich vergleichbar, wenn man nicht morgens erst noch mit dem Auto herumfahren möchte). Als Unterkunft reicht uns auch dort wieder eine ziemlich einfach ausgestattete Pension (Übernachtung mit Frühstück, mehr als dort Duschen und Schlafen tun wir dann sowieso nicht...), aber natürlich wieder direkt am Lift, 25 Euro Pro Person und Nacht, da kann man sich sicher nicht beklagen. Trotzdem sind wir dann für die Woche mit Übernachtung und Schipass auch schon wieder bei knapp 400 Euro angelangt, und die meisten der Kollegen haben sich doch etwas "besser" für 40 Euro pro Nacht einquartiert, das dürfte wohl der ortsübliche Standard sein (macht also mit Schipass 500 Euro Gesamtkosten pro Woche). Wir "verzichten" da aber auf nichts und tun auch nicht knausern, nur geben wir halt nichts aus für Dinge, die uns nichts bedeuten. Aaaaber was dort halt wirklich reinzieht, ist dann natürlich täglich Abendessen im Restaurant und eben was man Abends nach Liftschluss so an Geld noch auf den Hütten läßt. Das sind mal locker 20 Euro Mehrkosten pro Tag gegenüber einem Frankreich-Urlaub mit mitgebrachter Verpflegung, und meistens dann doch am Ende noch um einiges mehr. Da sind die 50 Euro "Preisvorteil" dann aber ruck-zuck wech, so schnell kann man gar nicht schauen...
Ich will damit aber auf keinen Fall das eine gegen das andere mies machen, beides sind auf ihre Art schöne Urlaube und von ihrem Charakter her überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Eher "zünftig" und "gruppenorientiert" (aber trotzdem mit viel Spaß auf der Piste) in Großarl gegen kompromissloses "Schifahren/Snowboarden pur" in Frankreich. Und wir wissen ja genau, worauf wir uns da jeweils einlassen. Ich wollte nur damit aufzeigen, wie relativ wenig ausschlaggebend die Preisunterschiede für den Schipass auf die Gesamtkosten sein können. Schifahren ist eben immer teuer, aber der teuerste Schiurlaub ist immer der, wenn man nicht zufrieden ist oder man mangels Schnee gar nicht erst zum Fahren kommt. Deswegen vorher darauf achten, was einem wirklich wichtig ist und ggf. lieber dafür ein bißchen mehr ausgeben und dafür halt an anderer Stelle vielleicht ein paar Abstriche machen.