Andre_1982 hat geschrieben:Ein gutes Beispiel für Verrottung ist auch die ehemalige Schanze in Thunder Bay (Kanada). 1995 fand dort die WM statt, heute ist der Aufsprunghang zugewachsen, man hat ihn aufgeforstet.
Traurig, wie sinnlos Geld für Sportanlagen verschwendet wird..
Das ist eher ein schlechtes Beispiel.
Die Schanze wurde keineswegs für die WM 1995 gebaut, sondern stand schon lange vorher und es fanden in den 80er und Anfang der 90er Jahre regelmäßig Weltcup-Springen statt. Nachdem es in den 90er Jahren keine kanadischen Weltklassespringer mehr gab (im Gegensatz zu den 80ern) und der Weltcup inzwischen mehr Veranstaltungen in seinen Kernmärkten Deutschland, Österreich und Skandinavien ansetzt, wird Nordamerika beim Weltcup meistens außen vor gelassen.
Ich frag mich, ob in dem exklusiven Schiresort das die da bauen viel Bedarf für eine Anreise mit der Bahn besteht. Die Gästeschichten die die ansprechen wollen kommen doch alle mit dem Auto.
Anreise nach Sotschi per Flugzeug, dann weiter in die Berge per Bus, Bahn, Mietwagen. Verabschiedet Euch von der Vorstellung, Russland bestünde nur aus superreichen Gewinnern und armen Verlierern der Revolution, die Mittelschicht ist über die letzten Jahre beständig gewachsen und zu einigem Wohlstand gekommen. Da ist der Sommerurlaub am Mittelmeer längst nicht mehr ungewöhnlich, entsprechend wird sich's wohl auch beim Winterurlaub entwickeln.
Bezgl. internationaler Märkte: Seht Euch mal einen Globus an, für den Kaukasus dürften geographisch div. asiatische Märkte (z. B. Türkei, Israel) wesentlich interessanter sein als Mittelosteuropa.
Knapp 25.000 russische Urlauber verzeichnet das Zillertal im Winter. Damit nimmt Russland den 7. Platz in der Statistik der wichtigsten Herkunftsländer ein. Das ist für die Zillertal Tourismus GmbH (ZTG) der Grund, in enger Abstimmung mit der Tirol Werbung bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi
Das Skigebiet ist in drei Sektoren aufgeteilt. Zwei Gebiete sind stark lawinengefährdet. Die Lawinen können hauptsächlich die Abfahrts- und Super-G-Pisten an mehreren Orten verschütten.
Der russische Eisenbahnchef Jakunin wehrt sich gegen Korruptionsverdacht. Er hat dem Schweizer IOC-Mitglied und Präsidenten des Ski-Weltverbandes Gian-Franco Kasper Lügen vorgeworfen und gefordert, ihn vor Gericht zu zerren.
Herr Putin würde wohl das IOC-Mitglied am liebsten gar nicht einreisen lassen hat er sich doch er dreist Tatsachen beim Namen zu nennen. Die andren IOC-Mitglieder sagen wohl hinter vorgehaltener Hand was die Spatzen im Westen von den Dächern pfeifen. Jedenfalls müssen bei Gewissen Herren im Umfeld von Herr Putin das lachen vergangen sein sonst hätte es nicht so eine Reaktion gegeben auf einen Beitrag in der Sendung Rundschau vom Schweizer Fernsehen.
Jakunin ist einer der reichsten und einflussreichsten russischen Industriellen. Er gilt als enger Vertrauter des Präsidenten Wladimir Putin. In dessen St. Petersburger Vorleben besassen sowohl Putin als auch Jakunin Häuser in der Datschenkooperative «Osero». Alle ehemaligen Datschennachbarn Putins bekleiden heute hohe Staatsämter.
Lara Gut befasste sich in ihrer Matur-Arbeit mit Sotschi, verzichtete aber auf eine politisch-gesellschaftliche Analyse, um nicht mit negativen Gedanken zu den Spielen zu reisen. Jetzt holt der Terror auch sie ein.
Lara: «Man fragt sich schon, wieso man dorthin geht, wenn es sicherere Orte gibt.»
Frage wo bleiben die kritische Athleten Stimme aus Deutschland und Österreicher haben die keinen Mut für Klartext zu sprechen oder haben sie ein Vertrag unterzeichnet der das Verbietet schliesslich gibt es in beiden Länder Athleten welche so gut wie dabei sind.
Chlosterdörfler hat geschrieben:
Frage wo bleiben die kritische Athleten Stimme aus Deutschland und Österreicher haben die keinen Mut für Klartext zu sprechen oder haben sie ein Vertrag unterzeichnet der das Verbietet schliesslich gibt es in beiden Länder Athleten welche so gut wie dabei sind.
Für Österreich hat ja der Herr Schröcksnadel schon einen äußerst "wertvollen" Kommentar abgegeben, nämlich hat er unmissverständlich durchblicken lassen, dass er von Homosexuellen nicht allzuviel hält und so gesehen findet er die russischen Gesetze anscheinend auch nicht sonderlich schlimm.
Er riet den Sportlern auch klar davon ab, sich zu äußern.
IOC Social Media, Blogging und Internet-Richtlinien für die Teilnehmer und andere akkreditierte Personen bei den Sochi 2014 Olympic Winter Games
Unter dem Punkt Haftung: Ist auch sehr Intressant zu lesen jeder kann dazu seine eigene Meinung bilden.
Diese Richtlinien gelten für Teilnehmer und andere akkreditierte Personen ab der Eröffnung der Olympischen Dörfer am 30. Januar 2014 bis zur Schließung der Olympischen Dörfer am 26. Februar 2014.
Der russische Präsident Wladimir Putin wehrt sich gegen die Korruptionsvorwürfe des Bündner IOK-Mitglieds Gian Franco Kasper.
Gegen diese Aussagen wehrt sich nun Russlands Präsident Wladimir Putin. In der britischen Tageszeitung «The Guardian» sagte er, Kaspers Worte seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Pution sieht laut dem Bericht keine ernsthafte Korruption. Er bittet aber Leute, die Beweise hätten, ihm diese vorzulegen. «Wir werden dankbar dafür sein.»
Etwas muss dran sein sonst hätte sich der Herr Wladimir Putin sich anderst zur Frage vom Reporter geäusert.
Chlosterdörfler hat geschrieben:Unter dem Punkt Haftung: Ist auch sehr Intressant zu lesen jeder kann dazu seine eigene Meinung bilden.
Ganz einfach, das: Da steht, was in einem Rechtstaat mit Meinungsfreiheit üblich ist.
Erstaunlich auch, dass man in den deutschen Medien anscheinend plötzlich erstaunt festgestellt hat, dass in Sotschi Palmen stehen. Dabei waren die Wege von Turin in die Skigebiete deutlich länger als jetzt. Und Salt Lake City liegt am Rand einer Wüste, das hat auch die Spiele nicht beeinträchtigt.
Die Pistenhelfer sind mit den Arbeitsbedingungen in Sotschi unzufrieden und wollen sich wehren.
In Krasnaya Polyana, wo die olympischen Skiwettbewerbe stattfinden, gab es in den vergangenen Tagen zwei Meter Neuschnee, gestern regnete es in Strömen – schwierige Bedingungen für die Pistenpräparation. Und genau jetzt drohen die Pistenarbeiter mit einem Streik.
Der Chef der Flotte der Pistenfahrzeuge ist Schladminger, er hat Hujara gestern telefonisch gesagt, dass für ihn und andere internationale Experten, die von der FIS nach Sotschi delegiert wurden, die Verhältnisse «akzeptabel» seien, wie Hujara sagte. Aber die Streikdrohung wurde vom Flottenchef bestätigt. Der Einfluss der FIS hält sich allerdings in Grenzen. «Das IOK vergibt die Spiele, und die Fachverbände müssen dann in sportlicher Hinsicht das Beste daraus machen», sagte Hujara. Dennoch werde er sich die Verhältnisse sehr genau ansehen, «und ich werde dann sicherlich nicht schweigen».
Im schlimmsten Fall würden dann eben keine Rennen durchgeführt, sagte Hujara. Das wäre imagemässig ein Desaster für die Organisatoren und den russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Raich ist als Fahnenträger von Österreich ausgewählt worden. Schade, dass es nicht Iraschko-Stolz wurde, dann hätte man ein richtiges Zeichen in puncto Homosexualität setzen können. Allerdings wollte sich das ÖOC (Österreichisches Olympisches Komitee) nicht instrumentalisieren lassen und blablabla...
Olympischer Rundumschlag Neureuther kritisiert Gauck und die Welt
Skirennfahrer Felix Neureuther hat kein Verständnis für die Entscheidung von Bundespräsident Joachim Gauck, nicht zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi zu fahren. „Das ist schade, dass er sein Fernbleiben nie erklärt hat. Wenn er gesagt hätte: ,Ne ich fahre da nicht hin, weil...’ Das hätte ich super gefunden!
Neureuther hatte schon zuvor deutliche Kritik am Austragungsort Sotschi geäußert. „Ich glaube, man muss umdenken, den Sport wieder in den Mittelpunkt stellen“, sagte er in einem dpa-Interview. „Wenn man Olympische Spiele an Orte gibt, und die Menschen den Eindruck haben, dass Olympische Spiele nur dort stattfinden, wo es sich aus kommerziellen Gründen lohnt oder aus welchen Gründen auch immer - dann werden einfach keine Emotionen geweckt.“
„Um wen geht es bei Olympia eigentlich?“
Neureuther, der auf den letzten Weltcup in St. Moritz zur Schonung seines lädierten Körpers verzichtet hatte, stößt sich auch an den Luxushotels, in denen die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees wohnen. Ihm sei es egal, dass er im olympischen Dorf auf 15 Quadratmetern wohne. „Aber warum sollen die Herren vom IOC nicht genauso wohnen wie wir Sportler? Um wen geht es bei Olympia eigentlich? Ist das der Geist von Olympia?“, fragte der Partenkirchener.
NIC hat geschrieben:Raich ist als Fahnenträger von Österreich ausgewählt worden. Schade, dass es nicht Iraschko-Stolz wurde, dann hätte man ein richtiges Zeichen in puncto Homosexualität setzen können. Allerdings wollte sich das ÖOC (Österreichisches Olympisches Komitee) nicht instrumentalisieren lassen und blablabla...
Benni Raich doch nicht Olympia-Fahnenträger
Die Raich- Absage überraschte auch das ÖOC. Wer jetzt statt ihm am Freitag die rot- weiß- rote Fahne ins Stadion tragen wird, ist deshalb im Moment noch offen.
Sotschi bleibt auch fünf Tage vor der Eröffnungsfeier eine große Baustelle: Nur sechs der neun Medienhotels in den Bergen sind bereits funktionsfähig, IOC-Präsident Thomas Bach bleibt aber noch gelassen.
Hotelsituation bis Mittwoch gelöst
Olympische Winterspiele 2014 Sotschi Nach der Aufregung um die Hotel-Baustellen und fehlenden Zimmer in der Olympia-Stadt Sotschi hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Entwarnung gegeben. Die Lage habe sich entspannt, von 24 000 vorgesehenen Zimmern in Sotschi und der Bergregion Krasnaja Poljana seien 97 Prozent bezugsfertig, sagte IOC-Präsident Bach. "Nur in drei Prozent der Zimmer muss noch etwas gemacht werden." Gilbert Felli, Direktor der Olympischen Spiele im IOC, versprach, bis Mittwoch sei das Problem gelöst. Mitglieder der olympischen Familie seien bisher nicht betroffen gewesen.
Die "Familie" wohnt wie bekannt ist in 5 Stern Hotels an der Küste die sind ja auch schon fertig gebaut. Jetzt ist schon klar das all die Hotels am Berg oben werden nie eine schwarze Zahl schreiben warum den fertig bauen.
Ich weis gar nicht was man immer die Länder ausserhalb Westeuropas wegen solcher Sachen kritisiert, da sind wir hier doch noch viel schlimmer.
In Brasilien fällt evt. ein Spielort aus weil es wirklich mal nicht reicht, ansonsten war bisher noch immer alles fertig.
Für die Euro 08 wollte man in Zürich ein neues Stadion, stehen tut 6 Jahre später immer noch nichts.