
Traditionen müssen gepflegt werden... und so stand auch heuer wieder eine Ausgabe unseres Männerausfluges "Kerker-Tours" an, wie immer im Januar, wenn die Weihnachtssaison vorbei ist und Ruhe in den Skigebieten einkehrt. Im Vorfeld gestaltete sich der diesjährige Ausflug recht schwierig - das Ziel "Ötztal" war schnell gefunden, aber die Unterkunftssuche war dann doch langwierig... Im zunehmenden Alter möchte man doch etwas mehr Komfort, da darf es gerne ein schönes Hotel mit etwas Wellness sein - und bezahlbar soll es dazu auch noch bleiben. Nach einiger Suche bin ich dann ganz vorne im Ötztal fündig geworden, und zwar in Sautens im Hotel Gisela (gebucht über alltours). Kann ich wärmstens weiterempfehlen! Schönes, gemütliches, familiäres 4-Sterne-Hotel, Leitung und Personal super nett und auf Zack, hervorragende Küche mit riesigen Portionen, toller Wellnessbereich mit Hallenbad, Whirlpool, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum. Unterm Strich so ziemlich unser bestes Hotel in all den Jahren.
Wir hatten uns im Vorfeld einen groben Plan zurechtgelegt: Am ersten Tag sollte es nach Sölden gehen, die beiden folgenden nach Ober- bzw. Hochgurgl und den letzten Tag wollten wir wegen der anstehenden langen Heimreise in Hochötz verbringen. Vor Ort haben wir dann erfahren, dass der Hochötz-Skipass auch im Kühtai gilt - die Entscheidung, beide Gebiete mitzunehmen, war dann ganz schnell gefällt. Etwas unsicher waren wir im Vorfeld über die Schneeverhältnisse, aber die Höhenlage machte sich letztlich doch bezahlt. Für mich hieß diese Tour auch, weitere weiße Flecken auf meiner "Skigebiets-Liste" auszumerzen - außer zum Herbstskilauf auf den Söldener Gletschern war ich noch in keinem dieser Gebiete. Damit werden die für mich neuen größeren Skigebiete in AT immer weniger
Mehr Infos dann zu den einzelnen Tagen / Bildern, hier erstmal die technischen Daten:
Anfahrt:
09.01. Abfahrt Münchberg 03.00 Uhr - A 9 - Nürnberg - München Westumfahrung - A 92 - Garmisch - Mittenwald - Seefeld - Mösern - Telfs - A 12 - Sölden, Ankunft Gaislachkoglbahn 08.45 Uhr (mit Frühstückspause)
12.01. Rückfahrt auf gleicher Strecke, Abfahrt 15.30 Uhr, Ankunft 21.45 Uhr (mit Essenspause)
Tag 1: 09.01.2014 Sölden
Wetter & Temperaturen:
Morgens noch stärker, später meist leicht bewölkt, Temperaturen deutlich im Plusbereich (+5 Grad vormittags am Tiefenbachferner).
Schneehöhe & -zustand:
In Sölden eine dünne Schneedecke im Tal, auch in höheren Bereichen relativ geringe, verblasene Schneeauflage. Auf den Pisten dank Beschneiung ordentliche Schneelage, unbeschneite Pisten auch in höheren Lagen (Hochsölden) stellenweise etwas braun. Am Gletscher alles bestens. Pisten morgens hart und etwas glatt, auf dem Gletscher klasse Pulver. Im Tagesverlauf weicher werdende Pisten vor allem in tieferen Lagen. Teilweise kleine Steinchen auf den Pisten, am Gaislachkogl auch bis oben hin. Sehr gut war es nachmittags noch an der Heide-Bahn und auch die abendliche Talabfahrt von dort war noch erstaunlich gut.
Geöffnete Anlagen & Pisten:
alle, außer:
4 SB Rettenbachjoch
SL Karleskogl (nicht aufbebügelt)
SL Panorama
Gefahren mit:
8 EUB Gaislachkogl I
3 S Gaislachkogl II
6 KSB Langegg (2 x)
4 KSB Einzeiger
8 EUB Gletscher Express (beide Richtungen)
8 EUB Schwarze Schneid I und II (2 x)
8 EUB Tiefenbachbahn
6 KSB Seiterkar
4 KSB Schwarzkogl
4 SB Seekogl
2 SB Rotkogl
4 KSB Roßkirpl
4 KSB Hainbachkar
6 KSB Stäbele
3 SB Wasserkar
4 KSB Heidebahn
Lt. Skiline: 8.323 hm
Wartezeiten:
Keine nennenswerten.
Gefallen:
Neues Skigebiet kennen gelernt
Abwechslungsreiches Gebiet
Nicht viel los
Herrliches Panorama, gutes Wetter
Nicht gefallen:
Teilweise Steinchen
Geringe Naturschneeauflage
Mittagspause in der "Gampe Alm", Griff ins Klo...
Fazit:
Aufgrund der zahlreichen Berichte war ich doch etwas voreingenommen - und dann eher positiv überrascht! Das Söldener Wintergebiet gefällt mir, man legt auch einiges an Höhenunterschieden zurück, die Pisten sind abwechslungsreich, der Gletscher bietet Schneesicherheit... also mir hat's getaugt. Abstriche gibt es allerdings für den Rummel und die gesalzenen Preise - auf beides könnte ich verzichten.

Morgendliche Auffahrt mit der Gaislachkogelbahn: Im Tal ist es weiß, aber die Schneedecke ist dünn...

Erste Abfahrt vom Gaislachkogel...

...über die 1 und die 5 zur Langegg-KSB. Schöne lange Abfahrt und gleich mal über 1000 hm.

Blick nach "drüben" zum Giggijoch - dort geht es später hin, erst mal gleich hoch zum Gletscher.

Sonnenaufgang über dem Gaislachkogl.

Dann der erste Blick zum Rettenbachferner. Hmmm... als ich das letzte Mal hier war, sah es irgendwie ganz anders aus...

Perfekte Pisten unter der Einzeiger-KSB, aber wir wollten erst mal ganz nach oben.

Angekommen auf 3.247 m genießen wir das herrliche Panorama - Blick zu den Dolomiten...

...und über das Rettenbachtal und den Hochsöldener Bereich hinweg Richtung Norden.

Tiefblick auf die Braunschweiger Hütte - schön war es dort letzten Sommer

Blick aus der Tiefenbachbahn auf die netten Carvinghänge.

Dank der frühen Uhrzeit war am Gletscher noch fast nichts los - die meisten kamen hoch, als wir schon wieder runter fuhren.

Die Wildspitze, höchster Berg Tirols, mit dem Mittelbergferner. Rechts das Pitztaler Gletscherskigebiet mit dem Hinteren Brunnenkogel.

Natürlich durfte die Begehung des "Panorama-Felssteges" nicht fehlen.

Kerker, Thomas vor der Wildspitze.

Auch ins Pitztal und auf den Kaunergrat bietet sich ein herrlicher Blick.

Bergstation Hinterer Brunnenkogel - spektakulär!

Die Carvingautobahn am Tiefenbachgletscher, im Hintergrund die Dolomiten.
Nach dem Gletscherausflug sollte es wieder in Richtung Hochsölden gehen. Die lange flache Abfahrt durch das Rettenbachtal haben wir uns gespart und stattdessen lieber noch den Schwarzkogl mitgenommen. Dann wurde es Zeit für die Mittagspause...

...die sich leider als ziemlicher "Griff ins Klo" entpuppte: SB auf der Gampe-Alm, ein winziges Schüsselchen Speckknödelsuppe für über 5 Euro, dazu ein *bäh* Paulaner Weizen getarnt in einem Schneider-Glas.

Nach der nicht sonderlich gelungenen Pause galt es noch den Bereich um das Giggijoch zu erkunden, hier war nun auch etwas mehr Betrieb. Leider hat es zwischenzeitlich wieder etwas zugezogen.

Hotelsiedlung Hochsölden. Gefällt mir überhaupt nicht, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich vortrefflich streiten...

Nach dem gelungenen Tagesabschluss auf der Heidealm gibt es vor der finalen Talabfahrt noch ein schönes Abendpanorama.
Tag 2+3: 10./11.01.2014 Ober- & Hochgurgl
Wetter & Temperaturen:
Freitag fast durchgehend leichter Schneefall, Gebiet meist komplett in Wolken, nur ganz kurzzeitige Aufhellungen, zeitweise kaum Sicht. Temperaturen etwas unter dem Gefrierpunkt. Samstag fast Kaiserwetter, morgens und spät nachmittags etwas bewölkt, morgens kalt, später leichte Plusgrade dank Föhn.
Schneehöhe & -zustand:
Schneelage recht ordentlich, Pistenzustand unterschiedlich:
Am Freitag noch vereinzelt (Hochgurgl) bzw. öfters (Obergurgl) Gras und Steinchen, ganz vereinzelt auch größere Steine auf den Pisten. Pisten insgesamt ok, in Obergurgl bei mehr Betrieb schlechtere Verhältnisse mit weicheren und teils vereisten Pisten.
Ganz anders der Samstag: Obwohl nur ca. 5 bis max. 10 cm Neuschnee dazu gekommen sind, perfekte Bedingungen. Ganztags griffige Pisten, hervorragend präpariert, nur noch ganz vereinzelt Steinchen an verblasenen Stellen.
Geöffnete Anlagen & Pisten:
Alle, außer:
SL Vorderer Wurmkogel II (nicht aufgebügelt) und zugehörige Abfahrt
Gefahren mit:
8 EUB Hochgurglbahn I (5 x) und II (4 x)
4 KSB Top Wurmkoglbahn I (4 x)
4 KSB Top Wurmkoglbahn II (3 x)
8 EUB Topexpress Gurgl (2 x jede Richtung)
4 KSB Roßkarbahn (3 x)
8 EUB Hohe Mut Bahn I und II (2 x)
6 KSB Steinmannbahn (3 x)
4 KSB Plattachbahn (3 x)
8 EUB Top Schermer 3000 (4 x)
6 KSB Große Karbahn
2 SL Kirchenkarlift (3 x)
6 EUB Festkoglbahn (3 x)
Skiline: keine - ich *** habe vergessen, den Skipass zu fotografieren...
Wartezeiten:
Keine nennenswerten. Am Freitag geringfügig an der Steinmannbahn. Samstag dank Reisetag fast ein Privatskigebiet
Gefallen:
Neues, abwechslungsreiches, tolles Skigebiet kennen gelernt
Schöne, kupierte, nicht platt planierte Pisten
Nichts los
Herrliches Panorama
Nederhütte - klasse Essen
Tagesabschluss im Top Mountain Star
Nicht gefallen:
Wetter am Freitag
Pistenmarkierung - hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf! Bei schlechter / kaum vorhandener Sicht sind die Pisten bzw. -begrenzungen teilweise völlig unzureichend markiert. Vor allem auf Ziehwegen stehen häufig nur einzelne Pfähle, und zwar hangseitig! Talseitig ist keinerlei Sicherung vorhanden. Auch die Zahl der Pistenschilder (Nummern) ist noch deutlich ausbaufähig, ebenso wie die Zahl der Wegweiser an Pistenkreuzungen. Vermisst habe ich auch große Übersichtstafeln an den Stationen (oder zumindest an den wichtigsten Punkten).
Fazit:
Bilder gibt es wetterbedingt fast nur vom Samstag.

Hin und wieder hat es ganz kurz etwas aufgerissen, nur um gleich wieder in die Suppe einzutauchen... hier die Mittelstation der Hohe Mut-Bahn

Nachmittags war auch die Top Schermer-Bahn ganz kurz mal zu sehen.

Witterungsbedingt gab es nach einer etwas abgelegenen Schlepperfahrt einen weiteren Einkehrschwung - außer uns waren ca. 7 andere Gäste anwesend...

... und zwar auf der Kirchenkarhütte neben dem gleichnamigen Schlepper. Und es gab Unertl! Wie wir am nächsten Tag erfreut feststellen konnten, gibt es das auch an anderen Stellen im Skigebiet. Herausragend!
Hier allerdings auch wieder Kritik: Am Ausstieg des Schleppers steht keinerlei Beschilderung. Lediglich kurz vor dem Ausstieg steht an der Schleppspur ein kleines Hinweisschild /-pfeil "Skihütte". Wenn man nun mit dem Schlepper hochfährt, sich nicht auskennt und zurück ins restliche Skigebiet möchte, ist man ziemlich aufgeschmissen! Denn es gibt nichts, was einem den Weg dort hin weisen würde! Die Abfahrt führt einzig und allein wieder zur Talstation des Liftes - der Rückweg in den Rest des Gebietes führt ausschließlich über einen kleinen schmalen Ziehweg vorbei an besagter Skihütte. Und weder die Hütte noch der Rest des Skigebietes sind vom Lift aus zu sehen. Geschweige denn irgendein Hinweisschild, wo man hinfahren muss...

Nach dem recht frühzeitigen Ende des Skitages haben wir uns noch für eine Rodelpartie von Hochgurgl zur Talstation in Pill entschlossen - im Skipass enthalten und die Schlitten stehen einfach an der Talstation bereit. Super! Allerdings war die Bahn schon etwas in Mitleidenschaft gezogen und hatte tiefe Wellen - was den Spaßfaktor jedoch deutlich in die Höhe getrieben hat! Viel Gelächter war angesagt, und am nächsten Morgen noch viel mehr Muskelkater...

Stefan beim Zieleinlauf nach einer harten Rodelpartie

Samstag früh dann endlich Kaiserwetter und die erste Auffahrt mit der Hochgurglbahn.

Und gleich weiter bis ganz nach oben zum Top Mountain Star.

Die Abfahrt vom Wurmkogl im morgendlichen Schatten - griffig, bestens präpariert, einfach geil zum fahren.

Unter der Schermerbahn dann auch endlich die Gelegenheit für das Alpinforum-Standardfoto

Ein Blick nach Sölden, dort sollte es heute auch perfekt sein.

Eine der schönsten Abfahrten die mir bisher untergekommen ist - am Kirchenkarlift: Perfekt präpariert, perfekte Neigung, grandioses Gelände mit Kuppen, Übergängen, Schrägen, dazu noch fast völlig unbefahren und und und... so muss das sein! Und nicht nur auf Autobahn planiert.

Unterer Teil der Abfahrt. Klasse!

Im Lauf des Vormittags habe ich mich dann wieder mal mit Stäntn und seinen Kumpels getroffen, ein genüssliches Seidla getrunken und etwas gemeinsamen Skispaß genossen - bei der Gelegenheit auch endlich mal Zeit für das zweite Alpinforum-Standardmotiv!

Nach dem Frühschoppen ging es erstmal nach Obergurgl, wo ich mich dann wieder meiner Truppe angeschlossen habe - aber wir hatten ja für später noch was ausgemacht.

Abfahrt nach Obergurgl, schön flach und breit, ein perfektes Anfängergelände, aber heute am Reisetag so gut wie leer.

Nach der Mittagsrast auf der Nederhütte (die uns absolut überzeugt hat - guter Service, riesige Auswahl, qualitativ hochwertig und schmackhaft, sehr ordentliche Portionen und dafür angemessene Preise) ging es nochmal auf die Hohe Mut, von der man einen schönen Ausblick hat.

Vor der Rückfahrt nach Hochgurgl, oberhalb des Top Express - sagte ich schon, dass die Pisten völlig überfüllt waren?

Auch die vordere Abfahrt nach Obergurgl nahmen wir noch in Angriff, dann ging es zurück zum vereinbarten Treffpunkt.

Im Top Mountain Star dann das grandiose Panorama: Die Dolomiten.

Langkofel, dahinter die Marmolada.

Sella mit Piz Boe.

Monte Pelmo (hinten), links davor Cir-Spitzen (wie heißen die links daneben gleich wieder?)

Rosengarten

Latemar

Die Gams blickt hinunter ins Ötztal.

Top Mountain Star. Man kann sich fragen, ob so etwas in diese Landschaft passt. In diesem Fall meiner Meinung nach: Ja.

Blick zum Tiefenbachferner - der Tag ist schon vorbei...

Und auch am Gaislachkogl herrscht schon Ruhe.

Schade, die Sonne ist schon weg, trotzdem noch das "berühmte Motiv": Einmal mit Ötztal...

... und einmal mit den Dolomiten.
Tag 4: 12.01.2014 Hochötz & Kühtai
Wetter & Temperaturen:
Erneut Kaiserwetter, morgens recht frostig mit einigen Grad unter Null, im Tagesverlauf wärmer werdend bis zum leichten Plusbereich. In der Sonne richtig angenehm.
Schneehöhe & -zustand:
In Hochötz eher dürftige Schneelage, besonders im hinteren Bereich (Balbach, Wetterkreuz) zahlreiche Steine auf den Pisten, Abfahrten morgens prügelhart gefroren, nachmittags etwas aufgefirnt, aber teilweise eisig.
Im Kühtai dank Beschneiung meist sehr gute Pistenbedingungen, abseits sieht es allerdings mau aus, vor allem auf der Sonnenseite. Einige Steinchen im oberen Bereich der Abfahrten an der Dreiseenbahn. Pisten auf der Sonnenseite vor allem in den Rinnen im unteren Bereich extrem glatt - fast 100 % Kunstschnee und Sonneneinstrahlung machen sich hier doch bemerkbar.
Geöffnete Anlagen & Pisten:
Alle, außer:
Schwarze 12 an der Wetterkreuzbahn (Hochötz)
3, 7a, 9, 9b, 15 (Kühtai)
Gefahren mit:
Hochötz:
8 EUB Acherkogel (Berg+Tal)
4 EUB Ochsengarten (2 x)
1 SL Zirbenlift
2 SB Balbach
6 KSB Wetterkreuzbahn
2 SB Mohrenkopf
4 KSB Brunnenkopf
lt. Skiline: 2.200 hm
Kühtai:
8 EUB Kaiserbahn (3 x)
4 KSB Hochalterbahn (2 x)
2 SL Gaiskogellift
4 KSB Dreiseenbahn (2 x)
4 KSB Hohe Mut Bahn
lt. Skiline: 4.078 hm
Wartezeiten:
Vormittags an der Kaiserbahn 2-3 Minuten, Hochalterbahn 1 Minute, sonst keine nennenswerten. Trotz Kaiserwetter und Ausflugs-Sonntag ziemlich wenig los.
Gefallen:
Neue Skigebiete kennen gelernt
Schöne und abwechslungsreiche Abfahrten
Nichts los
Kaiserwetter
Panorama von der Bielefelder Hütte
Nicht gefallen:
Teilweise eisige Pisten im Kühtai
Wenig Schnee und Steine in Hochötz, Bereich Balbach/Wetterkreuz
Fazit:
Die beiden Gebiete haben mir recht gut gefallen. Sehr schön, dass der Skipass für beide gilt, und mit 34 Euro für einen Tag ist er dazu noch absolut preiswert! Beim Kühtai hatte ich vorab etwas Bedenken wegen der relativ geringen Höhenunterschiede, aber die 500-hm-Abfahrten sind völlig ausreichend. Sehr nette Abfahrten auf der Sonnenseite durch die Rinnen, und schön lang und abwechslungsreich von der Dreiseenbahn. In Hochötz fehlt es ebenfalls nicht an Abwechslung bei den Abfahrten, aber es fehlt (abgesehen von Ochsengarten) leider eine Talabfahrt, insgesamt wäre mir das Gebiet für einen Tag allein zu klein geworden.

Vor dem 10 Uhr-Skibus ging sich noch eine Wiederholungsfahrt an der Ochsengartenbahn aus. Schöne nostalgische alte Vierergondel!

Abfahrt an der 3 SB Kühtaile, morgens noch im Schatten und richtig hart gefroren.

Angekommen im Kühtai bei Kaiserwetter. Was wird wohl ein Zimmer in dem Hotel kosten? Naja, ich will es gar nicht wissen...

Erst einmal die Abfahrten an der Kaiserbahn mitnehmen. Im Hintergrund die Kalkkögel.

Piste 16 durch die erste der vier Rinnen. Ganz schön rutschig...

Abfahrt von der Hochalterbahn. Auch im Kühtai hat man ein wunderschönes Bergpanorama.

Seitenwechsel auf die "Schattenseite", die Abfahrt vom Gaiskogellift bekommt aber auch schon etwas Sonne ab.

Piste 6 von der Dreiseenbahn, für mich die schönste Abfahrt im Kühtai.

Blick von der Hohe Mut Bahn auf die Sonnenseite. Schön zu sehen die vier Rinnen, durch die die Abfahrten führen - und ebenfalls zu sehen die dürftige Schneelage.

Blick zur Kaiserbahn mit den zugehörigen Abfahrten.

Vor der Skibus-Rückfahrt ging es nochmals mit der Kaiserbahn hoch und dann die völlig überfüllte Piste 5 hinunter

Zurück in Hochötz an der Balbach-Bahn. Ganz schön schattig hier hinten, und dazu einige Steinchen auf den Pisten.

Panorama an der Wetterkreuzbahn. Links der Bildmitte die Zugspitze.

Zum Schluss ging es vor der Heimreise noch auf einen Kaffee auf die Sonnenterrasse der Bielefelder Hütte, die wundervoll liegt und einen herrlichen Panoramablick bietet.

Zoom ins Inntal, im Vordergrund Sautens im Ötztal.

Die sechs lustigen Gesellen: v.l. Andreas, Thomas, Fabi, Thomas, Kerker, Stefan.

Vor der Heimreise noch ein letzter Blick zur Zugspitze, dann ging es um kurz nach drei mit der Acherkogelbahn ins Tal.
Fazit:
Schee wor's wieder
Die Skigebiete haben mir durch die Bank gefallen, Sölden hat mich positiv überrascht, Ober-/Hochgurgl spielt definitiv in der Oberliga mit, Hochötz klein aber fein und Kühtai macht ebenfalls Laune!
Die Planungen für die Kerker-Tours 2015 sind natürlich auch schon angelaufen - Quartier werden wir wohl im Raum Mittersill beziehen und uns dann zwischen Hochkrimml, Kitzbühel und Gasteiner Tal bewegen.
Über Berichts-Feedback freue ich mich natürlich auch...