Anreise:
Mit PKW 10min. von Neustift-Milders (der Skibus hatte uns die beiden Tage zuvor arg enttäuscht, da zu voll und völlig unregelmäßig (45min. Warten, bis mal einer kam!)). Sehr großer Parkplatz in Fulpmes mit stetigem, kurzen Pendelbusverkehr.
Wetter und geöffnete Lifte:
Es war starker Föhn, aber nur oben an den Bergstationen der beiden KSBs. Die neue KSB wurde auch mittags geschlossen, aber wir wollten kurz danach eh weiter über den Brenner.
Temperaturen und Schnee:
Blankes Eis an den verblasenen Stellen, sonst hart
immer mehr Frühjahrs-Matsch auf der Talabfahrt unterhalb der Mittelstation auf 1.360m.
Temperaturen im Tal 10 Grad
Wartezeiten:
Da Samstag, angekündigter Föhnsturm und in Innsbruck Skispringen hätte ich mit weniger Menschen im Skigebiet gerechnet.
Kreuzjochbahn - 0
4KSB Sennjochbahn - 5-10 Sessel
6KSB Zirmachbahn - 10-20 Sessel
Pistenplan:
http://www.schlick2000.at/sixcms/media. ... ternet.jpg
Mit der Kreuzjochbahn geht es von 1.000m rauf auf 2.136.

Blick über den Großteil des Skigebiets. Hinten rechts Bergstation der Kreuzjoch-EUB, vorne rechts die neue Zirmachbahn, links unten die Schlickeralm


Schlickeralm mit Talstation der Sennjoch-4KSB

Bergstation der Sennjochbahn. Der Föhnsturm war nur auf den ersten 10-20 Höhenmetern zu spüren.

Pisten an der Sennjochbahn

Weiter zur neuen 6KSB Zirmachbahn

Trasse der neuen Zirmachbahn, alle Pisten werden aber auch von der alten 4KSB bedient.

Blaue Bubbles, Komfort-Ledersitze und Sitzheizung. Keine halbe Stunde später war sie wegen Wind geschlossen.

Breite sehr flache Autobahn, um von der Schlickeralm zur Mittelstation Froneben zu kommen. Die anschließenede Talabfahrt nach Fulpmes war ein eher schmaler Fahrweg mit Schneematsch. Gegenüber die geöffnete Talabfahrt vom Skigebiet Serles nach Mieders.

Fazit:
Für einen Tag ganz nett, dann kennt man aber auch alle Pisten. Ganz oben Hochgebirgscharakter, größtenteils fährt man aber zwischen Bäumen. Panorama auf Dolomitgestein gefällt anfangs, ist aber bis auf die Talabfahrt immer gleich. Aufgrund der Nähe zum Inntal wohl oft eher voll. Infrastruktur für so ein kleines Gebiet überraschend modern.