Mit etwas Verzögerung kommt hier der Bericht unseres einwöchigen Skiurlaubs im Val di Sole. Mit von der Partie waren br403, Jens und tmueller.
Wenn schon in den Nordalpen kein Schnee liegt und wenn, man dann nur auf Kunstschneeteppichen rumrutscht, selbst in den selbternannten Naturschneelöchern es mau aussieht, macht man alles richtig, wenn man nen Urlaub in den Südalpen gebucht hat. Gut, dass wussten wir natürlich bei der Buchung im Herbst noch nicht. Aber manchmal hat man Glück und nen Sechser in der Schnee-Wetter-Lotterie.
Zurückblickend muss ich sagen, dass es eine sehr schöne Woche war. Geprägt von sehr viel Schnee schon von Beginn an. Anfangs spielte auch das Wetter mit, war aber unter der Woche nie zu 100% sicher. GFS lässt rufen
Aber immer schön der Reihe nach
Anreise:
Ohne Probleme direkt nach der Arbeit (Jens wartete schon vor meiner Haustür) von Kempten via Fernpass, Innsbruck und Brenner nach Fai Della Paganella. Dort haben wir Quartier bezogen, haben nach Ankunft von br403 und tmueller in einem riesigen Weinfass lecker Pizza gegessen und am Samstag auf der Paganella unseren ersten Skitag verbracht.
Abreise:
Nachdem wir Donnerstag und Freitag 3x mein Auto freigeschaufelt haben, sind Jens und ich am Freitagmittag aufgebrochen. Im Skigebiet von Marilleva liefen nur 3 Lifte und die Pisten waren durch den Neuschnee sowie den Betrieb bäh. An Powdern war nicht zu denken, einfach zu viel Tiefschnee. Und das Wetter sollte nicht besser werden.
Die Fahrt aus dem Val die Sole raus erinnerte eher an eine Tour durchs tiefste Osteuropa. Nicht wegen der Unmengen an polnischen KFZ sondern eher wegen der nur spärlich geräumten und durch Eislöcher gesäumten Straße. Mit nem Geländewagen wäre man bedeutend besser dran gewesen. Aber wir haben es geschafft und erreichten bei Schneefall und -2°C den Brenner. Nur kurze Zeit später stiegen wir bei Sonnenschein und +10 °C in Völs bei McDonalds aus dem Auto. Da sieht man wieder: Was hat der Süden, was der Norden nicht hat? Den Südstau!!!
Samstag, 25.01.2014 – Paganella
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Die Wahl fiel auf die Paganella, weil sie auf dem Weg ins Val di Sole liegt und es vom Mezzana eine ewige Gurkerei zurück wäre für einen Tag. Ferner war an dem Tag herrlichstes Wetter, so wie es sich für dieses Panoramaskigebiet über dem Etschtal gehört, mit Blick bis zum Gardasee. Nach dem ersten wunderbaren Skitag ging es für uns weiter nach Mezzana, wo wir dann die ganze Woche heimisch waren. Unterwegs noch ein Zwischenstopp bei einem kleinen Supermarkt, wo man darauf bestand, dass wir den Kassenbon mitnehmen … wegen der Finanzpolizei. Nachdem wir dann das Apartment bezogen, uns eingerichtet und detaillierte Informationen vom Chef erhalten haben, ging es erstmal was essen.
Der erste Skitag in der „Skiarea Campiglio“ begann erst mit etwas Schneefall, endete dann aber so wie der vorherige auf der Paganella war … mit Sonne.
Sonntag, 26.01.2014 – Bis nach Pinzolo
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Am Montag spielte uns das Wetter am Vormittag in die Karten, es ging nach Pejo … Funifor fahren. Zum Mittag kehrten wir dann in unser Hausskigebiet zurück.
Montag, 27.01.2014 – Mit dem Funifor auf 3.000m
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Montag, 27.01.2014 – Zurück in der „Skiarea Campiglio“
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Am Dienstag war dann etwas Wetterlotterie angesagt. Passo Tonale oder nicht? Wir wagten das Unterfangen und hatten Glück. Nach anfänglich unbeständigen Wetter stellte sich dann Sonnenschein ein.
Dienstag, 28.01.2014 – Wetterlotterie mit gutem Ausgang
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Mittwoch war der Traumtag schlechthin, die Sonne verwöhnte uns den ganzen Tag und wir blieben daher in der Skiarea und nahmen keine Experimente vor, in andere Gebiete zu reisen.
Mittwoch, 29.01.2014 – Traumtag
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Der Mittwoch war dann der letzte Schönwettertag und der Südstau nahm über Nacht seinen Lauf. Pulverschnee über Pulverschnee, selbst die Pistenfahrer konnten wir uns Gelände locken … das hat was zu bedeuten. Alle waren sich am Ende einig, dass Tiefschnee nicht gewalzt sein muss
Donnerstag, 30.01.2014 – Tiefschnee muss nicht gewalzt sein
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Und nun war schon der letzte Skitag angebrochen, welcher aber kein so richtiger werden sollte. Durch die seit mehr als 24h andauernden Schneefälle, war an geordneten Skibetrieb nicht zu denken. Wir fuhren hoch, machten an 2,25 Liften 3 Abfahrten und haben es dann sein lassen.
Freitag, 31.01.2014 – Neuschnee legt Skibetrieb lahm
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GPS-Angaben aller Tage:
Höhenunterschied Pisten: 63.529 m
Höhenunterschied Lifte: 66.249 m
Höhenunterschied gesamt: 129.778 m
Entfernung Pisten: 339,397 km
Entfernung Lifte: 267,881 km
Entfernung gesamt: 607,278 km
GE-Track
Offen/Geschlossen als allgemeinen Überblick, eine Trennung pro Skitag ist ja eher schwer
Aufgrund der hervorragenden Schneelage waren in allen Gebieten alle Lifte und Pisten in Betrieb. Doch halt, die Schwarze auf dem Presenagletscher am Passo Tonale war geschlossen, dies aber eher wegen dem Gletscherrückgang. Am letzten Tag war dann so fut wie alles wegen Neuschneemengen geschlossen.
Gefahrene Lifte, sowie alle weiteren Details kommen dann in den Einzelberichten.
Unterm Strich kann ich sagen, dass es eine schneereiche Skiwoche war und wir mit dem Wetter doch noch gut bedient waren. Die Gebiete sind sehr nett und abwechslungsreich. Besonders sie Skiarea bietet eine Menge Abwechslung und ein tolles Panorama.
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