Datum
Diverse Daten zwischen 13-30.3.14
Anfahrt:
Mit dem Auto von Innsbruck in ca. 20min, mit dem Bus von Innsbruck in ca. 60min
Geschlossene Pisten:
Talabfahrt unterhalb Halsmarter
Meisten Gefahren mit:
Kombilift Glungezer Sektion 2
DSB Schartenkogellift
Wenigsten Gefahren mit:
Tulfeinalmlift
Wartezeiten:
nie vorhanden
Gefallen:
+ Naturschnee mit sehr guter Pistenpräperation
+ Pistentopographie mit Kuppen, Schanzen etc.
+ Hütten
+ Ruhe & Atmosphäre
+ Neuschnee
Nicht gefallen:
nüscht
Fazit:
Dieses Gebiet wird betrieben, damit eine überschaubare Zahl von Stammgästen einen Treffpunkt hat. So schien es mir manchmal und gefallen hat es mir sehr.
Für die Atmosphäre und die Ruhe gibt es die volle Punktzahl. Das Skigebiet ist familiär im besten Sinne. Es wird gegrüßt und geplaudert und ist Neuankömmlingen gegenüber recht aufgeschlossen. Die Atmosphäre auf den Hütten ähnelt einer Eckkneipe im alten Ruhrgebiet. An dieser Stelle ein Dank an Heidi für die freundliche Bewirtung, den guten Kuchen und den Schnaps.
Wer Kilometer "fressen" möchte, ist hier falsch. Das Skigebiet ist klein, die Lifte alt und gebrechlich. Stört mich überhaupt nicht, ich fahre hier zum Entspannen hin. Die vorhandenen Pisten gefallen mir sehr gut und machten auch bei der siebten Wiederholung des Tages noch Spaß. Die Schwierigkeit ist leicht bis moderat, es gibt einen kurzen Steilhang.
Nicht genutzt habe ich dieses Jahr die Möglichkeiten zum Tourenski. Das bereue ich etwas, hat es mich doch vom Glungezergipfel ausgeschlossen. Der Aufstieg und die Varianten dort hinab sehen sehr verlockend aus. Nächste Saison dann.
13.3.14: Im Inntal herrscht Frühling. Bei warmen 17° wollte ich noch den Glungezer kennen lernen bevor es gar keinen Schnee mehr hat. Der Blick über Tulfes und das Inntal ließ mich nicht auf guten Schnee hoffen.
13.3.14: Um 10:21 und nach fast 30min Liften (DSB & Schlepper) war ich an der Bergstation des Glungezer II Kombilifts angekommen. Der Naturschnee war erstaunlich gut.
13.3.14: Daher fuhr ich auch ein paar Abfahrten. Die Abfahrt ist eine schöne rote Autobahn durch den Wald mit herrlichem Blick in das Inntal. Ein paar Kuppen hat es und manchmal wird es etwas steiler. Viel los war ohnehin nicht, die wenigen Skifahrer steigen meist auch auf.
13.3.14: Nach 2 Wiederholungsfahrten am Schlepper zog es mich zum Sessellift. Hier der Ausstieg vom Schartenkogellift. Es wurde etwas voller.
13.3.14: Auch hier konnte ich über den Ausblick in das Inntal & Innsbruck nicht klagen und nutzte die Steine für eine kurze Rast.
Danach folgten an dem Tag noch ein paar Abfahrten, eine Pause auf der Tulfein Alm und zurück ging es nach Innsbruck. Das Gebiet gefiel mir sofort und in der KW 12 nutzte ich die Gelegenheit für 2 weitere Kurzbesuche. Fotos sind an den Tagen allerdings nicht entstanden.
Am 21.3. hatte ich den Glungezer bereits abgehakt für die Saison 13/14. Die Bedingungen waren mittlerweile nicht mehr sonderlich schön und aufgrund der Temperaturen war ich innerlich bereits auf dem Gletscher.
Aber weit gefehlt. Wir wir hier alle wissen hatte Frau Holle noch ein Einsehen und bescherte uns am Wochenende Schnee. Am Montag setzte ich mich ganz früh an den Computer und beobachtete das Wetter. Eigentlich hatte ich ja keine Zeit. Eigentlich. Glücklicherweise machte es dann auf. Da hatte ich dann doch Zeit. Also nichts wie los.
24.3.13: Tulfes präsentierte sich heute von seiner winterlichen Seite. Weiß kleidet ja auch sehr.
24.3. Auch den DSB Glungezer Sektion I erkannte ich nicht wieder. Das Liftpersonal sah auch zufrieden aus, dass es nicht mehr Schnee für ein Einstieg zusammen suchen musste.
24.3. Gemütlich gondelt die DSB über 10min durch den Wald. Die Inntalautobahn ist nicht zu hören und ich erfreue mich an dem Lichtwechsel des Wetterumschwungs. Unterhalb der Trasse fanden sich noch keine Skispuren. Das sollte sich im Laufe des Tages ändern.
24.3. An der Talstation des Kombilifts Glungezer II angekommen hatte sich die Sonne erstmal durchgesetzt. Es hatte 30-40cm Neuschnee gegeben. Das sollte reichen.
24.3. Die nächsten ca. 13min hieß es dann stehen bleiben und abschleppen lassen. In der Disko mag das ein Widerspruch sein aber hier klappte das sehr gut. Schöne Trasse durch den Wald.
24.3. Obgleich es leer war, fanden sich natürlich schon viele Spuren im unpräparierten Bereich. Früher konnte ich halt nicht weg. Einerlei. Die Pistenbullys hatten am morgen nicht mehr alles planieren können, Platz gab es reichlich und so fuhr ich einige Male mit dem Schlepper.
24.3. 70cm zeigte die Anzeige an der Bergstation des Glungezer II an. Das war vor dem Wochenende runter auf ca. 30cm gewesen.
24.3. Nun war ich neugierig wie es im Bereich der DSB Schartkogellift ausschaut. Gut schaute es da aus und obwohl ich keine Ausrüstung dabei hatte, gab es auch für mich Pistenskifahrer etwas frischen Tiefschnee. Der war etwas schwer später und einmal verlor ich erst den Ski und dann das Gleichgewicht. Einerlei, ein großer Spaß war es allemal. Nebenbei sorgte das Wetter für angemessene Dramatik.
24.3. Bei der Steinhütte unten links im Bild handelt es sich um den gängigen Einstieg der Tourengeher auf den Glungezer Gipfel und um einen beliebten Sozialraum (Liegestuhl, Stulle, Bier...) bei Sonne. Fotografiert von der Berstation des DSB Schartkogellift.
24.3. Weiter ging es mit dem DSB Schartkogel. Rechts verläuft der "Trainingshang" der roten Abfahrt. Dort hatte es nach der Präperation nochmals ca. 15-20cm drauf geschneit. Rechts verläuft die zweite rote Piste. Für 13:40 waren es wenig Spuren unterhalb der Lifttrasse.
24.3. Ein weiteres Bild des Trainingshang und des Variantengebiets vom Glungezer herab. Ein paar Spuren fanden sich dort bereits, im Lauf der Woche sollten es deutlich mehr werden.
24.3. Links verläuft der hier so beliebte SL Kalte Kuchl. Der wird in der Woche nicht in Betrieb genommen.
24.3. Zeit für eine kleine Pause auf der Tulfein Alm und einen Blick in das Inntal.
24.3 Blick von der Tulfein Alm über das Pistenareal des DSB Schartkogel. Im Hintergrund wieder die noch fast unberührte Spielwiese der Tourengeher. Bei dem Gebäude rechts handelt es sich um eine Kapelle.
24.3. Und nochmals von der Tulfein Alm fotografiert. Diesmal hangaufwärts. Der Pistenverlauf neben der DSB ist gut zu erkennen. Die hintere Piste ist besagter "Trainingshang" (ist auch oft abgesperrt von den Vereinen). Auf der Freerider-Spielwiese Glungezer erkennt man ein paar Zöpfe im Tiefschnee.
Zurück ging es nach Innsbruck aber am 25.3. musste ich natürlich nochmals vorbei.
25.3. Ich pausiere mal wieder und in der Hütte erfreuten mich historische Aufnahmen. Die Dame auf dem Foto heißt Anni und sie war Siegerin im Bezirks-Mähwettberwerb 1955. Die eindrucksvollen Oberarme haben ihren Grund.
25.3. Und wieder der Blick hinab von der Bergstation der DSB. Auch heute fand sich noch unberührter Schnee abseits der Pisten. Die Pisten waren aber auch perfekt. Und das Wetter.
25.3. Besagte Steinhütte aus der Nähe fotografiert. Einige Tage später sollte ich den Eigentümer/Pächter der privaten Grillstation zufällig bei einem Bier kennen lernen. Ziemlich netter Schrebergarten den er da hat.
25.3. Das sollte der Osthang vom Glungezer sein oder irre ich mich da!? Der ist teils etwas steiler und dort fanden sich die ersten Tage nach dem Schneefall keine Spuren. Rechts im Bild ein kleiner Abgang und ich vermute der Grund für die Vorsicht. Am Wochenende war dann dort alles verspurt.
25.3. Mal eine neue Aussicht: Blick von der Bergstation der DSB in die Tuxer Alpen.
25.3. Das sollte der Schartenkogel sein. Ist dem so? Ebenfalls vom Ausstieg der DSB fotografiert. Wer dort ein paar Meter aufsteigt, wird mit Geländefahrt zur Piste des Schleppers belohnt. Ich war faul, ohne Ausrüstung, solo und kenne das Gebiet nicht. Kurzum, ich war ein braver Junge und blieb auf der Piste.
30.3. Winterausklang auf der Tulfein Alm, im Blick nochmals die bereits gezeigte Kapelle im Tele.
Am Samstag hatte es ordentlich Wind gehabt am Glungezer und das sah man den Hängen auch an. Schön ist es immer noch.
Zum Ausklang gab es Hähnchen, Bier und Musik. Und Sonne.
Nächstes Jahr gerne wieder.