Wolfenschiessen: Mit der Seilbahn talwärts zur Schule

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ATV
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Wolfenschiessen: Mit der Seilbahn talwärts zur Schule

Beitrag von ATV »

Die elfjährige Lea Schmitter fährt nicht wie viele ihrer Klassenkameraden mit dem Fahrrad zur Schule. Sie hat eine eigene Seilbahn, die von der Alp direkt zur Schule ins Tal fährt.
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/16423000

Hoffentlich schaut sich beim Konkordat keiner das Video so genau an. :lach:
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Wolfenschiessen: Mit der Seilbahn talwärts zur Schule

Beitrag von standseilbahnen.ch »

... oh, ich habe den Turnsack oben vergessen ... wo ist der Notknopf, ich fahr schnell nochmals hoch ("in der anderen Kabine hatte es 2 Leute drin")
oder das elegante Aussteigen, coooooooool, so eine eigene Seilbahn :lach:
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Kris
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Re: Wolfenschiessen: Mit der Seilbahn talwärts zur Schule

Beitrag von Kris »

Interessant ist für mich auch, dass diese offensichtliche "legere Art" in Bezug auf ein doch komplexes technisches Gebilde ausgerechnet in der Schweiz so stattfindet (Was ich nur gutheissen kann). Denn an und für sich sollte man Derartiges zB. eher vom südlichen Nachbarn erwarten. Der Italienier erstickt sich jedoch gerade selbst im Rennen nach den absurdesten Sicherheitsideen in allen möglichen Situationen. So weit, dass es viele technische Installationen, die für eine Gesamtheit sinnvolles leisten, garnicht mehr vorhanden sind weil abgebaut. Damit einher geht auch der Verlust an Fähigkeiten in besonderen Situationen "das Richtige zu tun". Siehe Strassenverkehr in Norditalien, der versteinert mehr und mehr. Von wegen Agilität und adaptives impulsives Handeln.

Wenn italienische Freunde in Facebook über eine alte Seibahn (oder jegliche andere Anlagenform von Aufzug bis Bahnübergang) bei sich lästern und das Neue nur so herbeiloben, so erwähne ich gerne ein paar Beispiele aus der Schweiz (ZB. YT-Videos) und frage dazu, wie es sein kann dass es genau im wohlhabendsten Land so läuft... Lange Gesichter ...
Aber nutzen tut es wohl eher nichts. Jene liebenswerte legere Italienische Art mit den Dingen des Täglichen umzugehen ist wohl aus der kulturellen Identität ziemlich gründlich wegradiert worden im Zuge der Kommerzialisierung der Sicherheit (Versicherungskonzerne, Anwälte, Zertifizierungsstellen, Produkthersteller...). Die Normalobürger erleben mehr und mehr Stress, Kontrolle und Verdummung durch Verlust von vielem was ehemals möglich war an "nicht-normativem" Handeln... :-/

Insofern sind Konkordats-bahnen oft auch wunderschöne authentische "Toskanizitäts"-Lehrstücke :-)
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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