Lenggries hatte immer mehr Sommer- als Wintergäste. Es gibt zwei bayr. Alpengemeinden mit einem höheren Winter- als Sommerübernachtungsanteil: Reit im Winkl und Balderschwang.Lenggries hat inzwischen viel mehr Sommergäste als Wintergäste
Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
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Emilius3557
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: AW: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Ja,ich hab ja auch nicht bestritten das dies mal anders war.Aber das Verhältnis Winter/Sommer war früher deutlich ausgewogener.Inzwischen bleibt praktisch der Wintergästeteil aus,das kann der Sommer nur schwer wieder reinholen,zumal auch im Sommer hier viele Tagesgäste herkommen.
Vielleicht drücke ich es mit Winter/Sommer auch falsch aus,man könnte eher sagen das Verhältnis zwischen Gästen die zum Skifahren kommen und denen die aus anderen Urlaubsgründen kommen hat sich deutlich verändert.
Vielleicht drücke ich es mit Winter/Sommer auch falsch aus,man könnte eher sagen das Verhältnis zwischen Gästen die zum Skifahren kommen und denen die aus anderen Urlaubsgründen kommen hat sich deutlich verändert.
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5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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Emilius3557
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Das mag so sein, dazu kenne ich keine Zahlen und selbiges gilt für die Tagesgäste. Vielleicht kann ja der Ersatz des SL Milchhäusl da eine kleine Trendwende einleiten?man könnte eher sagen das Verhältnis zwischen Gästen die zum Skifahren kommen und denen die aus anderen Urlaubsgründen kommen hat sich deutlich verändert
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Re: AW: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Wie z.B. Aschau im Chiemgau, da ist ja im Winter gar nichts mehr losskier3000 hat geschrieben:Aber das Verhältnis Winter/Sommer war früher deutlich ausgewogener.
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Dieses Jahr sowieso nicht...
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Widdi
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Kein Wunder, bei dem Schneearmen Winter. Sonst fahr ich ja jeden Winter mal für einen Tag an die Kampenwand, weils eben nicht übermodernisiert ist, sondern noch wie früher, als man beim Schifahren noch keine 100km+x an Strecke am Tag gemacht hat. Allerdings war der heuer einfach extrem schlecht.
Hab da schon mal meine Geldbörse verloren (nach dem Einstieg in die DSB runtergefallen). Die fand ich gut behütet an der Talstation DSB wieder. War da auf der Einkehr such den Geldbeutel, aber Fehlanzeige: Habs der Wirtin gesagt, dass der mir irgendwo raus gefallen ist, so Richtung DSB.
Die Telefonierte dann runter zur DSB-Talstation, da lag der beim Liftler und ich hab mir das bereits getrunkene Bier anschreiben lassen: Keine Halbe Stunde später war ich wieder in der Steinlingalm und hab die Einkehr fortgesetzt. In so kleinen Gebieten vertraut man den Leuten wenigstens noch.
Seitdem bleiben bei mir die Taschen an der Schihose zu, falls ich nicht gerade beim Wirt sitze.
Leider war der Winter heuer für die Kampenwand (Die ist in normalen Wintern bei mir IMMER einmal eingeplant) und weitere Kleingebiete ein Desaster.
Da kann man nur hoffen, dass das heuer ein Warmer Bruder war und nächster Winter für die Alpennordseite besser wird.
Am Taubenstein habens eh über Fasching alles versucht den Schibetrieb aufrecht zu erhalten. Da war am Faschingssonntag alles ausser des Seillifts offen, sowohl Pisten als auch Lifte. Dabei hatten mehrere Abfahrten apere Stellen (Talabfahrt war bedingt befahrbar, ging aber bis auf eine Apere Stelle unten, die tw. mit Teppich ausgelegt war) gut zu Fahren. Man hat so gut wie keine Steine vorgefunden. Schon eine kleinere Beschneiungsanlage und eine Lösung für das Talabfahrtsproblem (Flachstück) würde reichen um das Gebiet halbwegs fit fürs 21. Jahrhundert zu machen, aber man richtet alles in den Stümpfling rein.
Brauneck ist eh Kult und von mir das nächstgelegene größere Gebiet, (1:15h Anfahrt, und lediglich 108km/Richtung) Da wird auch der Milchhäusl-Ersatz nix daran ändern. Das fiel aber heuer bei mir wg. des schlechten Winters ebenfalls aus dem Programm raus (als die mal Schnee hatten, hatte ich keine Zeit, und als ich Zeit hatte keinen Schnee mehr)
Mal abgesehen, dass die Topographie der Bayrischen Voralpen einfach keine Großraumschigebiete hergibt. ist alles ziemlich Kleinteilig, mit Felsgipfeln und kleineren Almen. Dagegen hat man in den Kitzalps weiter südlich viele Almwiesen und dementsprechend auch das bessere Schigelände.
mFg Widdi
Hab da schon mal meine Geldbörse verloren (nach dem Einstieg in die DSB runtergefallen). Die fand ich gut behütet an der Talstation DSB wieder. War da auf der Einkehr such den Geldbeutel, aber Fehlanzeige: Habs der Wirtin gesagt, dass der mir irgendwo raus gefallen ist, so Richtung DSB.
Die Telefonierte dann runter zur DSB-Talstation, da lag der beim Liftler und ich hab mir das bereits getrunkene Bier anschreiben lassen: Keine Halbe Stunde später war ich wieder in der Steinlingalm und hab die Einkehr fortgesetzt. In so kleinen Gebieten vertraut man den Leuten wenigstens noch.
Seitdem bleiben bei mir die Taschen an der Schihose zu, falls ich nicht gerade beim Wirt sitze.
Leider war der Winter heuer für die Kampenwand (Die ist in normalen Wintern bei mir IMMER einmal eingeplant) und weitere Kleingebiete ein Desaster.
Da kann man nur hoffen, dass das heuer ein Warmer Bruder war und nächster Winter für die Alpennordseite besser wird.
Am Taubenstein habens eh über Fasching alles versucht den Schibetrieb aufrecht zu erhalten. Da war am Faschingssonntag alles ausser des Seillifts offen, sowohl Pisten als auch Lifte. Dabei hatten mehrere Abfahrten apere Stellen (Talabfahrt war bedingt befahrbar, ging aber bis auf eine Apere Stelle unten, die tw. mit Teppich ausgelegt war) gut zu Fahren. Man hat so gut wie keine Steine vorgefunden. Schon eine kleinere Beschneiungsanlage und eine Lösung für das Talabfahrtsproblem (Flachstück) würde reichen um das Gebiet halbwegs fit fürs 21. Jahrhundert zu machen, aber man richtet alles in den Stümpfling rein.
Brauneck ist eh Kult und von mir das nächstgelegene größere Gebiet, (1:15h Anfahrt, und lediglich 108km/Richtung) Da wird auch der Milchhäusl-Ersatz nix daran ändern. Das fiel aber heuer bei mir wg. des schlechten Winters ebenfalls aus dem Programm raus (als die mal Schnee hatten, hatte ich keine Zeit, und als ich Zeit hatte keinen Schnee mehr)
Mal abgesehen, dass die Topographie der Bayrischen Voralpen einfach keine Großraumschigebiete hergibt. ist alles ziemlich Kleinteilig, mit Felsgipfeln und kleineren Almen. Dagegen hat man in den Kitzalps weiter südlich viele Almwiesen und dementsprechend auch das bessere Schigelände.
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Zwei Großraumgebiete wären gegangen, wobei Sudelfeld-Wendelstein wegen der Südseitenverbindung eher fragwürdig wäre
Das zweite wäre Kampenwand über Sulten und Gedereralm zur HochplatteDas hätte ne komplette Nordausrichtung gegeben, hat sich dann aber spätestens 1990/91 mit der Schließung vom Hochplattenskigebiet erledigt, noch dazu, dass da eine Landkreisgrenze liegt (Was jetzt z.B. beim Wendelstein oder Sudelfeld auch nicht stört...
Sonst wären in Oberbayern aber doch keine richtigen Großraumgebiete mehr möglich...
Das zweite wäre Kampenwand über Sulten und Gedereralm zur HochplatteDas hätte ne komplette Nordausrichtung gegeben, hat sich dann aber spätestens 1990/91 mit der Schließung vom Hochplattenskigebiet erledigt, noch dazu, dass da eine Landkreisgrenze liegt (Was jetzt z.B. beim Wendelstein oder Sudelfeld auch nicht stört...
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Die brauchts ja gar nicht unbedingt, es dürfte auch in Oberbayern mehr als genug Kundenpotenzial geben, das nicht 150km fahren möchte, dafür aber auf 100 Pistenkilometer verzichten kann. Bloß will man halt nicht mit einem Wehrmachtsschlepper gegen den Gipfel.
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Hab diese Diskussion erst heute entdeckt!
Hat sich schon mal jemand gefragt, wer diesen TV-Bericht initiiert hat?! Die Einseitigkeit kommt m.E. nicht von ungefähr - da wird Politik gemacht! Der Bericht zielt darauf ab, dass ungenügend Winterinvestitionen getätigt werden. Wer ist/sind in dieser Region der/die Blockierer?! Es scheint um Fördergelder für Tourismus und Skigebiete zu gehen...
Es geht um Berchtesgaden und Bay.Zell - RiW wird m.E. einfach als weiteres Ablenkungsalibi dazugepackt, denn in RiW werden nicht die Wintersportbedigungen kritisiert, sondern der tatsächlich gesunkene Status des Ortes.
Hat sich schon mal jemand gefragt, wer diesen TV-Bericht initiiert hat?! Die Einseitigkeit kommt m.E. nicht von ungefähr - da wird Politik gemacht! Der Bericht zielt darauf ab, dass ungenügend Winterinvestitionen getätigt werden. Wer ist/sind in dieser Region der/die Blockierer?! Es scheint um Fördergelder für Tourismus und Skigebiete zu gehen...
Es geht um Berchtesgaden und Bay.Zell - RiW wird m.E. einfach als weiteres Ablenkungsalibi dazugepackt, denn in RiW werden nicht die Wintersportbedigungen kritisiert, sondern der tatsächlich gesunkene Status des Ortes.
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Wombat
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Die Sendung hab ich als Wiederholung teilweise gesehen. Die ganze Situation in Bayern erinnert an gewisse Skigebiet in der Schweiz. Man hat Jahrelang die Infrastruktur bei den Hotels und den Liften vernachlässigt und nur die Hohlehand gemacht. An einigen Orten haben sie es inzwischen begriffen und Investieren. Andere jammern einfach nur herum und rufen nach dem Staat.Naturschneeliftler hat geschrieben:http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... n-100.html#
Interessanter Bericht im Bayerischen Fernsehen über den Skifahrerschwund in den oberbayerischen Skigebieten
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saas-zer
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Nichts gegen Snowboards, aber eine ganze Generation Kinder hat in den 90er Jahren statt Ski ausschließlich Snowboardfahren gelernt. Genau diese Generation sollte nun mit den eigenen Kindern wieder zum Snowboardfahren kommen - tut sie aber mit wenigen Ausnahmen nicht. Wahrscheinlich ist den meisten inzwischen ü 30 Jährigen das Gelaufe auf Ziehwegen und das häufigere Stürzen oder sich in den Schnee setzen im Vergleich zum Skifahren einfach zu unangenehm und sie machen nun woanders Urlaub ...
Auch dadurch ist der Markt aktiver Skifahrer immer kleiner geworden.
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- whiteout
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Re: AW: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Um mal nicht nur die Oberbayrischen Gebiete anzugreifen: Es gibt auch im Allgäu Skigebiete die den Anschluss verpasst haben.
Bestes Beispiel ist hier Oberjoch, was einst mal ein sehr beliebtes Ziel bei deutschen Skifahrern war ist jetzt weit hinten dran. Die Iselerbahn ist die einzige Sesselbahn, sonst nur Lange Schlepplifte-sowas will der Gast nichtmehr, und daher bleibt er auch weg. Schließlich kann man 10km weiter westlich in einem Top-Modernen Gebiet fahren.
Jetzt plant man schon seit Jahren den Ersatz der Wiedhaglifte und eines weiteren Lifts. Der Bau wurde bereits 2013 geplant, dann auf 2014 verschoben und die Werbetrommel bereits gerührt und jetzt stellte man fest: Finanzierung unklar, Bau nicht sicher.
Sowas kann also auch im Allgäu passieren !
Ich hoffe jetzt mal das der Milchhäuslexpress das marode Brauneck malwieder etwas aufwertet und es in den nächsten Jahren noch mehr neue Lifte dort geben wird. Dann kann das Brauneck auch wieder mithalten.Das Potential hätten sie allemal.
Bestes Beispiel ist hier Oberjoch, was einst mal ein sehr beliebtes Ziel bei deutschen Skifahrern war ist jetzt weit hinten dran. Die Iselerbahn ist die einzige Sesselbahn, sonst nur Lange Schlepplifte-sowas will der Gast nichtmehr, und daher bleibt er auch weg. Schließlich kann man 10km weiter westlich in einem Top-Modernen Gebiet fahren.
Jetzt plant man schon seit Jahren den Ersatz der Wiedhaglifte und eines weiteren Lifts. Der Bau wurde bereits 2013 geplant, dann auf 2014 verschoben und die Werbetrommel bereits gerührt und jetzt stellte man fest: Finanzierung unklar, Bau nicht sicher.
Sowas kann also auch im Allgäu passieren !
Ich hoffe jetzt mal das der Milchhäuslexpress das marode Brauneck malwieder etwas aufwertet und es in den nächsten Jahren noch mehr neue Lifte dort geben wird. Dann kann das Brauneck auch wieder mithalten.Das Potential hätten sie allemal.
Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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Re: AW: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Ich freu mich auch schon auf Ahornjet, Finstermünzshuttle, Garlandflitzer und Idealhangexpress. Die langen Abfahrten und das weitläufige Gelände am Brauneck werden die Kapazitäten sicherlich super vertragen. Dann macht das Skifahren auch endlich wieder Spaß, wenn die vielen Schleppliftfahrten und das lange Anstehen wegfällt.skier3000 hat geschrieben:Ich hoffe jetzt mal das der Milchhäuslexpress das marode Brauneck malwieder etwas aufwertet und es in den nächsten Jahren noch mehr neue Lifte dort geben wird. Dann kann das Brauneck auch wieder mithalten.Das Potential hätten sie allemal.
Zuletzt geändert von münchner am 30.03.2014 - 19:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AW: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Wenn es "einst" ein beliebtes Skigebiet gewesen sei, dann müsste es dort heute ja gähnend leer sein, komischerweise trampeln sich die Skifahrer dort nach wie vor zu Tode, von dem her muss es ja noch einige Leute geben, die nach wie vor dorthin fahren. Aber fahr du doch lieber in dein Ofterschwang und steh 45 min. an und quäl dich die vollen Pisten runter, das ist ja so "super trendy"skier3000 hat geschrieben:Bestes Beispiel ist hier Oberjoch, was einst mal ein sehr beliebtes Ziel bei deutschen Skifahrern war ist jetzt weit hinten dran.
Zerknirschte Grüße,
Tobi
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 38) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 42): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 2*Hochhäderich, 4*Grasgehren, 2*Bödele, 2*Warth-Schröcken, 2*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 1*Fellhorn-Kanzelwand, 1*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 5*Neunerköpfle, 2*Füssener Jöchle, 1*Schattwald-Zöblen, 2*Thaler Höhe, 1*Buronlifte, 2*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 1*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen
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Wombat
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Das mit den Snowboardern ist so eine Sache. Es gibt einfach welche die lernen es nicht, weil sie das Gefühl haben es geht ja von alleine(es soll ja so leicht sein). Das sind die Pistenrutscher. Irgendwann geben die es dann auf. Andere finden es einfach toll die ganze Zeit über irgendwelche Rails zu schreddern und über Kicker zu springen. Wenn sie dann ein gewisses alter haben finden sie das nicht mehr cool und hören auf.saas-zer hat geschrieben:Nichts gegen Snowboards, aber eine ganze Generation Kinder hat in den 90er Jahren statt Ski ausschließlich Snowboardfahren gelernt. Genau diese Generation sollte nun mit den eigenen Kindern wieder zum Snowboardfahren kommen - tut sie aber mit wenigen Ausnahmen nicht. Wahrscheinlich ist den meisten inzwischen ü 30 Jährigen das Gelaufe auf Ziehwegen und das häufigere Stürzen oder sich in den Schnee setzen im Vergleich zum Skifahren einfach zu unangenehm und sie machen nun woanders Urlaub ...
Auch dadurch ist der Markt aktiver Skifahrer immer kleiner geworden.
N.B.: Die wo die ganze Zeit am herum rutschen sind, können auch keine Skiwege fahren.
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freerider13
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Servus!
Und sind wir ehrlich:
Die hätten weder heute noch auf Skiern je das fahren gelernt. Wers lernen wollte hats gelernt und steht immer noch drauf - egal ob auf einem oder 2 Brettern - meist sogar auf beidem.
Das Problem sind aber eher die Gelegenheitsfahrer und "Mal Ausprobierer". Für die wird der Spaß schlicht und einfach insgesamt zu teuer.
Ganz ehrlich: Warst in den 80ern noch a Anfängerdepp hast immer wen gefunden der dir für 10 Mark für 2 Stunden a paar alte Ski gegeben hat und guat wars am Schlepplift mit der Punktekarte. Hin und Zurück im Sport Scheck Sonderzug.
Heute:
Anfahrt mit dem Auto: je nach Anfahrt. Medium- Carving Ski mit Einstellprotokoll für die Versicherung, Profischuhe dazu, Stöcke kosten auch noch einzeln genauso wie der Helm: Locker 70.-, Tageskarte - egal ob bloß für einen Lift -: ca. 45.- Berner Würstel mit Pommes, 1 Bier 1 Glühwein: Locker 25.-. Schlafen? Ach was. Bis jetzt sinds ja erst bald 200 für einen Tag...
Diese Klientel fehlt nun mal in den Gebieten. Ob die auf einem oder 2 Brettern stehen ist da völlig egal.
Schöne Grüße,
Jan
Und sind wir ehrlich:
Die hätten weder heute noch auf Skiern je das fahren gelernt. Wers lernen wollte hats gelernt und steht immer noch drauf - egal ob auf einem oder 2 Brettern - meist sogar auf beidem.
Das Problem sind aber eher die Gelegenheitsfahrer und "Mal Ausprobierer". Für die wird der Spaß schlicht und einfach insgesamt zu teuer.
Ganz ehrlich: Warst in den 80ern noch a Anfängerdepp hast immer wen gefunden der dir für 10 Mark für 2 Stunden a paar alte Ski gegeben hat und guat wars am Schlepplift mit der Punktekarte. Hin und Zurück im Sport Scheck Sonderzug.
Heute:
Anfahrt mit dem Auto: je nach Anfahrt. Medium- Carving Ski mit Einstellprotokoll für die Versicherung, Profischuhe dazu, Stöcke kosten auch noch einzeln genauso wie der Helm: Locker 70.-, Tageskarte - egal ob bloß für einen Lift -: ca. 45.- Berner Würstel mit Pommes, 1 Bier 1 Glühwein: Locker 25.-. Schlafen? Ach was. Bis jetzt sinds ja erst bald 200 für einen Tag...
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Wieso so kritisch? In Winterberg geht sowas doch auch.münchner hat geschrieben:Ich freu mich auch schon auf Ahornjet, Finstermünzshuttle, Garlandflitzer und Idealhangexpress. Die langen Abfahrten und das weitläufige Gelände am Brauneck werden die Kapazitäten sicherlich super vertragen. Dann macht das Skifahren auch endlich wieder Spaß, wenn die vielen Schleppliftfahrten und das lange Anstehen wegfällt.skier3000 hat geschrieben:Ich hoffe jetzt mal das der Milchhäuslexpress das marode Brauneck malwieder etwas aufwertet und es in den nächsten Jahren noch mehr neue Lifte dort geben wird. Dann kann das Brauneck auch wieder mithalten.Das Potential hätten sie allemal.
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
freerider13 bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt. Für den normalen Bürger ist Skifahren so wie wir es hier im Forum betreiben so gut wie unerschwinglich. Für Tagesfahrten werden mit 2h Anfahrt gleich mal bis zu 100€ pro Person gebraucht. Dann sind aber immer noch keine Ski und sonstige Ausrüstung dabei. Welcher Normalverdiener ist heute noch bereit so viel Geld an einem Tag auszugeben ohne Langfristig etwas davon zu haben? Da lässt man es gleich sein. Wenn dann die besuchten Skigebiete wie jetzt die genannten in Bayern nur die Preise erhöhen aber noch das selbe Angebot wie vor 20 Jahren haben dann überlegt man sich auch ob man sein Geld diesen Sparern gibt, denn man kann ja selber sein Geld sparen.
Aber die Gebiete mit veralteter Infrastruktur könnten ja in die Nische de Billig-Skilaufs gehen und das dann entsprechend bewerben.
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Ziemlich oberflächiges Filmchen. Ein paar Einstellungen im Regen, eine alte Pension und alte Anlagen gezeigt und fertig ist der "in ganz Bayern stirbt der Wintertourismus"-Bericht. Der Dönermann wurde auch noch befragt. Wirklich recherchiert wurde aber scheinbar nicht.
Ich kenne die Bayrischen Gebiete nicht aber ich habe diese Saison viele kleine Gebiete in Tirol besucht. In Tirol ist es doch abseits der großen Namen auch nicht besser. Aus der Schweiz hören wir doch ähnliches.
Die Zahl der Wintersportler ist massiv zurück gegangen und in ein paar Jahren, wenn die "starken" Jahrgänge mit dem Sport aufhören, wird es nochmals einen gewaltigen Rückgang geben. In den kleinen Gebieten des Freizeittickets ist ebenfalls sehr wenig los, die Anlagen sind teils ebenfalls veraltet und die meisten Touristen sind 55+. Dazu kommen noch ein paar junge Reisegruppen (Skifreizeit) und Einheimische/Tagesgäste.
Die kleinen und nicht so schneesicheren Gebiete kämpfen doch überall um das Überleben. Ausnahmen gibt es natürlich aber für alle reicht es halt nicht mehr. Die Ursache sind aber deutlich vielfältiger als nur "alte Liftanlagen".
- Demografie: Da kann man wohl nix machen
- Konkurrenz durch Alternativen: In den 80ern konnte ich im Winter nicht für weniger Geld eine Woche in den Süden fliegen. Heute geht das.
- Kosten: Skifahren war auch vor 30 Jahren ein vergleichsweise teurer Spaß aber der Mittelstand ist halt kleiner geworden und hat verstärkt andere Sorgen
- Image: Es gibt eine nicht gerade kleinen Kreis gut situierter Menschen für die ist Skifahren das Böse. Die könnten sich das leisten, wollen aber nicht. Die trennen den Müll, wohnen im Kollwitzkiez, fahren Rad & ÖPNV, kaufen morgens im Regen in Funktionskleidung die Schrippen beim Ökobäcker und sorgen sich um die Welt. Denen ist der moderner Skitourismus nicht zu vermitteln. Die fanden das vor 10-15 Jahren als Studenten schon böse und das hat sich auch nicht geändert. Die sind eventuell für Tourenski zu begeistern aber nicht für klass. Pistenski.
- Herkunft der Gäste: Die Zuwächse der letzten Jahre kamen nicht aus DE oder NL. Es sind die wachsenden Übernachtungen der Polen, Russen etc. die für Zuwächse sorgen. Deren Aufwand ist aber noch höher und diese Gäste und die dortigen Reiseveranstalter achten natürlich noch mehr auf Image, Schneesicherheit (=Beschneiung), Pistenkilometer, Nachtleben & Erreichbarkeit vom nächsten Flughafen.
Das ist ein Mix aus Ursachen und das wird zu einem "Sterben" von Wintersportgebieten führen. Sofern die öffentliche Hand nicht die privaten Investoren ersetzen soll, wüsste ich nicht, wie man das aufhalten könnte.
Ich kenne die Bayrischen Gebiete nicht aber ich habe diese Saison viele kleine Gebiete in Tirol besucht. In Tirol ist es doch abseits der großen Namen auch nicht besser. Aus der Schweiz hören wir doch ähnliches.
Die Zahl der Wintersportler ist massiv zurück gegangen und in ein paar Jahren, wenn die "starken" Jahrgänge mit dem Sport aufhören, wird es nochmals einen gewaltigen Rückgang geben. In den kleinen Gebieten des Freizeittickets ist ebenfalls sehr wenig los, die Anlagen sind teils ebenfalls veraltet und die meisten Touristen sind 55+. Dazu kommen noch ein paar junge Reisegruppen (Skifreizeit) und Einheimische/Tagesgäste.
Die kleinen und nicht so schneesicheren Gebiete kämpfen doch überall um das Überleben. Ausnahmen gibt es natürlich aber für alle reicht es halt nicht mehr. Die Ursache sind aber deutlich vielfältiger als nur "alte Liftanlagen".
- Demografie: Da kann man wohl nix machen
- Konkurrenz durch Alternativen: In den 80ern konnte ich im Winter nicht für weniger Geld eine Woche in den Süden fliegen. Heute geht das.
- Kosten: Skifahren war auch vor 30 Jahren ein vergleichsweise teurer Spaß aber der Mittelstand ist halt kleiner geworden und hat verstärkt andere Sorgen
- Image: Es gibt eine nicht gerade kleinen Kreis gut situierter Menschen für die ist Skifahren das Böse. Die könnten sich das leisten, wollen aber nicht. Die trennen den Müll, wohnen im Kollwitzkiez, fahren Rad & ÖPNV, kaufen morgens im Regen in Funktionskleidung die Schrippen beim Ökobäcker und sorgen sich um die Welt. Denen ist der moderner Skitourismus nicht zu vermitteln. Die fanden das vor 10-15 Jahren als Studenten schon böse und das hat sich auch nicht geändert. Die sind eventuell für Tourenski zu begeistern aber nicht für klass. Pistenski.
- Herkunft der Gäste: Die Zuwächse der letzten Jahre kamen nicht aus DE oder NL. Es sind die wachsenden Übernachtungen der Polen, Russen etc. die für Zuwächse sorgen. Deren Aufwand ist aber noch höher und diese Gäste und die dortigen Reiseveranstalter achten natürlich noch mehr auf Image, Schneesicherheit (=Beschneiung), Pistenkilometer, Nachtleben & Erreichbarkeit vom nächsten Flughafen.
Das ist ein Mix aus Ursachen und das wird zu einem "Sterben" von Wintersportgebieten führen. Sofern die öffentliche Hand nicht die privaten Investoren ersetzen soll, wüsste ich nicht, wie man das aufhalten könnte.
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taubenstein
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst? ??
Ja, das haben sie! Aber sie holen es gerade nach!!! Schöne grüße vom brauneck, sudelfeld und sogar vom blomberg.
Warum haben sie den Anschluss verpasst? -wegen der Ökolobby!!!
Ich finde den Film natürlich auch ein bisschen parteiisch aber trotzdem ist er nicht ganz falsch. Mir ist das schon oft so vorgekommen als hätte man in Bayern einfach kein Bock etwas zu machen. Manchmal fängt es schon an bei den Betriebszeiten: 9:00-16:00 an allen lLiften... kommt zwar auch in Österreich vor, dort aber nicht oft! Dann gehts fröhlich mit irgendeiner alten Klapperbahn auf den Berg rauf. Oben die nächste Enttäuschung: trotz modernster Pistengeräte und Beschneiung eine miserabel präparierte Piste. Sowas ist bei mir in der schneereichen Saison 12/13 im März am Brauneck z.B. finstermünz DSB vorgekommen. Stellt sich die Frage wie man eine furchendurchzogene Piste voller Eisbrocken nur hinbekommt als Pistenbullyfahrer? -ganz einfach: wir benützen die Hilfsmittel Schaufel, Fräse und Finisher nicht und lassen sie beim präparieren schön in der Luft baumeln. Auch das hats schon gegeben: man präpariert die vom Vortag extrem verbuckelte Piste erst gar nicht! In Österreich werden solche Pb-fahrer wahrscheinlich gleich gefeuert.... bleibt die Frage warum in Deutschland nicht? Und nochwas schönes gibt es in Bayern: entsteht am Lift eine Warteschlange von über5 Minuten dann lassen wir die Parallelanlage außer Betrieb (DSL Sudelfeldkopf). Teilweise gehts echt dämlich zu... aber das darf nicht direkt auf jedes Gebiet übertragen werden. ... es ist nur so ein Gefühl und Erfahrungen. ..
Außerdem glaube ich: je mehr man investiert desto eher ist ein Liftbetreiber daran interessiert, sich an österreichische Standards zu halten...
^^sry für den langen Beitrag, aber ich musste es schreiben. ..
Ja, das haben sie! Aber sie holen es gerade nach!!! Schöne grüße vom brauneck, sudelfeld und sogar vom blomberg.
Warum haben sie den Anschluss verpasst? -wegen der Ökolobby!!!
Ich finde den Film natürlich auch ein bisschen parteiisch aber trotzdem ist er nicht ganz falsch. Mir ist das schon oft so vorgekommen als hätte man in Bayern einfach kein Bock etwas zu machen. Manchmal fängt es schon an bei den Betriebszeiten: 9:00-16:00 an allen lLiften... kommt zwar auch in Österreich vor, dort aber nicht oft! Dann gehts fröhlich mit irgendeiner alten Klapperbahn auf den Berg rauf. Oben die nächste Enttäuschung: trotz modernster Pistengeräte und Beschneiung eine miserabel präparierte Piste. Sowas ist bei mir in der schneereichen Saison 12/13 im März am Brauneck z.B. finstermünz DSB vorgekommen. Stellt sich die Frage wie man eine furchendurchzogene Piste voller Eisbrocken nur hinbekommt als Pistenbullyfahrer? -ganz einfach: wir benützen die Hilfsmittel Schaufel, Fräse und Finisher nicht und lassen sie beim präparieren schön in der Luft baumeln. Auch das hats schon gegeben: man präpariert die vom Vortag extrem verbuckelte Piste erst gar nicht! In Österreich werden solche Pb-fahrer wahrscheinlich gleich gefeuert.... bleibt die Frage warum in Deutschland nicht? Und nochwas schönes gibt es in Bayern: entsteht am Lift eine Warteschlange von über5 Minuten dann lassen wir die Parallelanlage außer Betrieb (DSL Sudelfeldkopf). Teilweise gehts echt dämlich zu... aber das darf nicht direkt auf jedes Gebiet übertragen werden. ... es ist nur so ein Gefühl und Erfahrungen. ..
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^^sry für den langen Beitrag, aber ich musste es schreiben. ..
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Das Allgäu gehört auch zu Bayern und da sind auch die Ökos aber es wird trotzdem gebauttaubenstein hat geschrieben:Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst? ??
Warum haben sie den Anschluss verpasst? -wegen der Ökolobby!!!
Und nochwas schönes gibt es in Bayern: entsteht am Lift eine Warteschlange von über5 Minuten dann lassen wir die Parallelanlage außer Betrieb (DSL Sudelfeldkopf).
In Oberbayern schläft man halt länger als in anderen Teilen Bayerns
5 Minuten Wartezeit ist doch normal - es kann aber schon mal länger sein, in einem klein Skigebiet stehst manchmal 30 min an
Solange der Freistaat Bayern keine Skigebiete übernimmt wie z.B. in Österreich wo ohne Staatsgeld für viele Schluß wäre wird sich in Oberbayern
ausser die Aldi Stiftung kauft sich ein
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Na ja, wenn ich so nach Oberfranken schaue, dann frage ich mich auch wer da was verpasst hat ...
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
Danke! Hatte ich heute wenigstens einmal was zu lachen...markus hat geschrieben:Na ja, wenn ich so nach Oberfranken schaue, dann frage ich mich auch wer da was verpasst hat ...
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taubenstein
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Re: Bayerns Skigebiete haben den Anschluss verpasst?
^^ ehrliche Antwort: jaWombat hat geschrieben:5Min am Lift warten, ist für dich zuviel?
Die Warteschlange kam nämlich nicht plötzlich sondern hat sich über Stunden gehalten. Auch die anderen Lifte hatten Wartezeiten! Grundsätzlich ist 5min warten ok, auch 10min gehen finde ich... aber es ist echt assozial eine parallelanlage nicht laufen zu lassen, sofern sie vorhanden ist!!! Typisch bayerisch