
Den Hubertussee die Walstern und das Fadental im Mariazellerland wollte ich schon lange kennen lernen. Nun nahmen meine Frau und ich uns endlich Zeit für einen Besuch in dieser wunderschönen Landschaft.

Die Anreise erfolgte durch das Traisental auf das Gscheid und von dort nach Ulreichsberg und die weiße Walster entlang zum Hubertussee. Wir parkten am Nordufer bei der Bruder Klaus Kapelle.

Dort starteten wir zunächst eine Seeumrundung im Uhrzeigersinn. Vorbei ging es an der Hubertuskapelle…

…das Seeufer entlang. Im ruhigen Wasser spiegelte sich die Umgebung.

Auch die Hubertuskapelle spiegelte sich im Wasser. Dahinter ist der schneebedeckte Sulzberg zu sehen.

Danach spiegelte sich die Bruder Klaus Kapelle im Wasser.

Wunderschöne Landschaft.

Als wir dann die Staumauer erreichten, schlossen wir die Umrundung nicht ab. Wir wanderten entlang der schwarzen Walster auf einer Forststraße in Richtung Fadental. Im Winter werden hier zahlreiche Langlaufloipen gespurt.


Als wir das Fadental (zentraler Punkt des Loipennetzes) erreichten, trauten wir unseren Augen nicht. Zwar gibt es dort lt. Mariazellerland-Homepage für die Langlaufsportler noch die Möglichkeit zum Duschen und Umziehen, der Gasthof selbst und die Infrastruktur rundherum sind allerdings Geschichte. Die größte Faszination übte der ehemalige Minigolfplatz auf uns aus.



Wie man sieht holt sich die Natur alles zurück.


Über den Wanderweg 622, eine Forststraße die ebenfalls im Winter als Loipe genützt wird, wanderten wir zurück zur Bruder Klaus Kapelle am Hubertussee.

Danach fuhren wir mit dem Auto die Walster entlang durch den Rechengraben und weiter über den Kreuzberg und Mariazell nach Mitterbach zur dortigen Sesselbahn. Bei unserer Niederösterreichcard ist schließlich die einmalige Berg- und Talfahrt mit beiden Sesselbahn-Sektionen includiert. Und bei diesem herrlichen sonnigen Herbsttag musste man das Gipfelpanorama auskosten.
Am Gipfel angelangt fällt gleich neben der Bergstation das neue Terzerhaus auf.

Der Tiefblick zum Erlaufsee und nach Mariazell ist wunderschön.

Auf der anderen Seite ist der mächtige Ötscher zu sehen.

Wenn ich mich nicht völlig irre, habe ich hier die hohe Veitsch abgelichtet.

Abschließend noch in Blick auf das wunderschöne Nebelmeer. Nach einem Kaffee im Terzerhaus und der Talfahrt mit den Sesselbahnen, mussten wir wieder unsere Heimreise antreten.

Es war ein äußerst gelungener Ausflug:
Wir sind dem Nebelmeer zu Hause entflohen,
ich habe den Hubertussee und das Fadental kennengelernt.
Mit dem Ex-Minigolfplatz haben wir auch eine Zeitreise gemacht.
Fantastische Aussicht auf der Gemeindealpe genossen.