OMGjonson123 hat geschrieben:Hochfügen Lawine - Bergbahnmitarbeiter tot
http://tirol.orf.at/news/stories/2688077/
Gruß![]()
joe
Das ist natürlich sehr tragisch.
RIP
OMGjonson123 hat geschrieben:Hochfügen Lawine - Bergbahnmitarbeiter tot
http://tirol.orf.at/news/stories/2688077/
Gruß![]()
joe
Zur falschen Zeit am falschen Ort ! Tragisch, glaube kaum das die da was für konnten!jonson123 hat geschrieben:Hochfügen Lawine - Bergbahnmitarbeiter tot
http://tirol.orf.at/news/stories/2688077/
Gruß![]()
joe
Das ist wirklich bitter, die wollten ein Schneeprofil erstellen um die Lawinengefahr zu ermitteln:christopher91 hat geschrieben:Zur falschen Zeit am falschen Ort ! Tragisch, glaube kaum das die da was für konnten!jonson123 hat geschrieben:Hochfügen Lawine - Bergbahnmitarbeiter tot
http://tirol.orf.at/news/stories/2688077/
Hast du vielleicht gesehen, ob die wirklich alle 6 gleichzeitig gefahren sind? Ich kann das nicht glauben, die sollten doch etwas Erfahrung haben bzw zumindest einen Funken Hausverstand?!s.oliver78 hat geschrieben:Ich war am 05.01 in Sölden und habe die Gruppe öfters gesehen.
Wir waren gerade im 6er Langegg und haben die Gruppe suchen sehen. Das muss nur ganz kurz nach der Auslösung gewesen sein. Als wir 45min später wieder im Lift waren, waren 8-9 Pistenraupen, ÖAMTC Heli Polizei Heli usw vor Ort. Wir konnten auch die Helfer beim suchen sehen. Was der Hammer war, dass ca. 20meter weiter links von der Unfallstelle welche im Gelände fuhren.
Ich habe selber einen ABS, Pieps usw dabei, aber wer bei dieser Schneelage ins Gelände fährt, dem ist nicht zu helfen. Wenn man sich alleine mal die Hänge überall ansieht, da geht an jedem Hang was ab. Der Wind war die ganze Zeit sehr stark und das es dann Verfrachtungen gibt sollte eigentlich auch jeden klar sein.
Die US Gruppe ist auch komplett ohne Lawinenausrüstung unterwegs gewesen. Ich kann es einfach nicht verstehen wie man dann da reinfährt.
Gestern war die 30 vom Rettenbachferner wieder offen und wir sind an der Lawine vorbeigekommen. Die war wirklich breit und hoch. Ich schätze mal von der Piste bis zum höchsten Punkt ca. 4-5 meter.
Von Einheimischen habe ich auch erfahren das in letzter Zeit es sehr viele Verschüttete gab. Am Sonntag sind 2 Einheimische verschüttet worden, zuvor waren 1 Tourengeher begraben usw.
Speziell beim Abgang habe ich die Gruppe nicht gesehen. Aber die Tage zuvor sind immer alle gleichzeitig gefahren.Werna76 hat geschrieben:Hast du vielleicht gesehen, ob die wirklich alle 6 gleichzeitig gefahren sind? Ich kann das nicht glauben, die sollten doch etwas Erfahrung haben bzw zumindest einen Funken Hausverstand?!s.oliver78 hat geschrieben:Ich war am 05.01 in Sölden und habe die Gruppe öfters gesehen.
Wir waren gerade im 6er Langegg und haben die Gruppe suchen sehen. Das muss nur ganz kurz nach der Auslösung gewesen sein. Als wir 45min später wieder im Lift waren, waren 8-9 Pistenraupen, ÖAMTC Heli Polizei Heli usw vor Ort. Wir konnten auch die Helfer beim suchen sehen. Was der Hammer war, dass ca. 20meter weiter links von der Unfallstelle welche im Gelände fuhren.
Ich habe selber einen ABS, Pieps usw dabei, aber wer bei dieser Schneelage ins Gelände fährt, dem ist nicht zu helfen. Wenn man sich alleine mal die Hänge überall ansieht, da geht an jedem Hang was ab. Der Wind war die ganze Zeit sehr stark und das es dann Verfrachtungen gibt sollte eigentlich auch jeden klar sein.
Die US Gruppe ist auch komplett ohne Lawinenausrüstung unterwegs gewesen. Ich kann es einfach nicht verstehen wie man dann da reinfährt.
Gestern war die 30 vom Rettenbachferner wieder offen und wir sind an der Lawine vorbeigekommen. Die war wirklich breit und hoch. Ich schätze mal von der Piste bis zum höchsten Punkt ca. 4-5 meter.
Von Einheimischen habe ich auch erfahren das in letzter Zeit es sehr viele Verschüttete gab. Am Sonntag sind 2 Einheimische verschüttet worden, zuvor waren 1 Tourengeher begraben usw.
Kann sein, macht die Sache aber auch nicht wirklich besser.Af hat geschrieben:Tja... Ist so... Natürliche Selektion... Der klügere Überlebt... Klingt hart, ist aber halt der Lauf der Natur...
Unfassbare Vollidioten!!!!Stäntn hat geschrieben:Wir haben Montag noch ein Bild von 3 Vollidioten gemacht, die das hier vor unserer Nase versuchten:
Nicht nur dass der erste über die Wechte fährt was gefährlich genug ist, die oberen beiden sind direkt munter auch auf die Kante zugesteuert... damit auch ja der ganze Hang alle abräumt... mit viel lautem rufen haben wir die oberen ablenken können, passiert ist nichts... man sieht die professionelle Ausrüstung![]()
WARUM
- besuche ich eigentlich jährlich Lawinencamps
- investiere ich fast vierstellige Summen in Ausrüstung
- lese ich vor jeder Tour den Lawinenlagebericht
- spreche ich mit meinen Mitstreitern jedes Vorgehen ab
WENN DANN SOLCHE IDIOTEN VOR DER NASE AUFKREUZENdas ist sau gefährlich...
Wir sind dann auch in einer Rinne unter der 3S Bahn in Kitzbühel gefahren - extra allein, in gutem Abstand. Uns folgten 2 Snowboarder, die wir extra angesprochen haben doch bitte zu warten. Was passiert - sie fahren unmittelbar hinter mir in den Hang, ohne Abstand... sackgefährlich!!!!
Mich kotzt es richtig an, die bringen sich und andere in Gefahr... und sind gegenüber denjenigen im Gelände mit Vernunft und Erfahrung, die versuchen das Risiko mit viel Investition zu minimieren, mittlerweile in der Überzahl. Wer darf sie am Ende ausgraben? Ja, der auf dem Bild mit seiner ganzen Ausrüstung bestimmt nicht... geschätzte 80% haben nicht einmal einen Rucksack dabei, die Piepser Quote will ich gar nicht wissen...
Und das sind (fast) alles Erwachsene Leute. Von denen kann man erwarten dass sie von Freeride Trailern und Bildern irgendwelcher Homepages zur Realität differenzieren können. Ich versuch ja auch nicht einen Skispringer nachzuahmen, sieht ja einfach aus im Fernsehen...
Die Frage ist nur: Wie kann man den "Gelände-Touristen" wie am obigen Bild wieder dazu bringen sich entweder entsprechend auszurüsten und selbst zu schulen ODER diese Ausflüge zu unterlassen... das wird wohl oder übel eine politische Herausforderung, so kanns ja nicht weitergehen... die arme Bergrettung.
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach, in dem man genügend Sektoren, die von Liften erreichbar sind, als Skiroute aussteckt und nur freigibt, wenn die Lawinensituation passt. Sofern es genug gesicherte Spielwiesen gibt, gäbe es für die meisten ausrüstungsfreien Gelegenheitsoffpistefahrer (dazu zähle auch ich mich) keinen Grund, auf einen ungesicherten Hang zu gehen. Bei den harten, abgefahrenen, überfüllten, modellierten Pisten suchen sich einfach immer mehr interessantere Alternativen.Stäntn hat geschrieben:Die Frage ist nur: Wie kann man den "Gelände-Touristen" wie am obigen Bild wieder dazu bringen sich entweder entsprechend auszurüsten und selbst zu schulen ODER diese Ausflüge zu unterlassen..
Gibt auch Leute die trotz gehister Warnflagge im Meer schwimmen wollen, obwohl Badeverbot ist.freerider13 hat geschrieben: Der Haken ist halt, dass Schnee so friedlich wirkt. Kein einziger Tourist würde zB. so dämlich sein bei Seegang 7 "auf Malle" ins Wasser zu gehen. Bei ner 4er Lawinenstufe sieht das ganz anders aus. Und wo der Mensch keine Gefahr empfindet denkt er von sich aus auch nicht darüber nach. Liegt leider in seiner Natur.
Da war ich vor einer Woche noch. Meinst Du den Bereich westlich der Anlage am Trattenbach?freerider13 hat geschrieben:Ist leider keine echte Lösung. Problem ist, dass bei vielen Touristen das Gefühl, hier bestände überhaupt irgendeine Art von Gefahr völlig fehlt. Das ist alles "Disneywinterwonderland". Beispiel 2000er hinten am Pass Thurn: Unterm Lift wurde schon vor Jahren das Unterholz weggemacht um Platz fürs Freeriden zu schaffen. Gegenüber am Trattenbach wirds meist gefährlicher, je weiter man vom Lift weg in Richtung des Kessels vom 2000er kommt."
Italien macht´s vor, drastische Strafen wenn man einen dabei erwischt exponierte Hänge bei hoher Lawinenwarnstufe zu befahren oder wenn´s nach mir ginge einfach Schrotselbstschußanlagen - gibt halt ab und zu dann auch nen ungeplanten Tiefkühlhirsch - oder Gemsenbraten ab....Stäntn hat geschrieben:Die Frage ist nur: Wie kann man den "Gelände-Touristen" wie am obigen Bild wieder dazu bringen sich entweder entsprechend auszurüsten und selbst zu schulen