Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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Gletscherfirn
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Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Gletscherfirn »

Hallo zusammen,
ich möchte im Februar noch in die Alpen fahren. Da ich beruflich noch nicht genau abschätzen kann wann ich dann wirklich frei habe müssen wir dann sehr spontan buchen. Da wir beide noch nicht in den Alpen zum Skifahren waren sollte das Gebiet noch ein großes Angebot an blauen Pisten haben aber auch nicht zu klein sein. 6 Tage in einem Gebiet der Größe Winterberg fände ich hart. Das kannte ich nach 2 Tagen auswendig. Also Gebiet eher groß. Skikurs ist erstmal nicht angesagt. In welches Gebiet es dann im Endeffekt geht muss dann wohl das Angebot entscheiden. Am reizvollsten schienen mir da zunächst Zillertal, Sallbach-Hinterglemm oder Arlberg werde also versuchen da etwas zu bekommen. Ggf. etwas außerhalb. Den vollen Trubel wollen wir sowieso nicht. Wie gesagt bei 6 Tagen wollen wir schon ein wenig Abwechslung und auch längere Pisten haben. Um Zillertal und Sallbach-Hinterglemm mache ich mir keine Sorgen was das Gebiet angeht. Von St. Anton wird das Anfängergebiet deutlich abgeraten. Lech-Zürs und die anderen dort sollten aber brauchbar sein, oder?
Was mich dabei aber vorallem interssiert ist das Organisatorische bzw. das Ausweichen der eventuellen Menschenmassen. Ich kenne nun das Sauerland und weiss halbwegs wann man sich da irgendwo hinwagen kann und wann lieber nicht. Wer einmal zwischen Weihnachten und Silvester versucht hat den Parkplatz nach 15:00 zu verlassen weiss Bescheid.

1) Da wir wohl Samstags anreisen werden (wie wohl die meisten) wäre es interssant zu wissen was da Sonntags morgens bei den Verleihen und den Liftkassen los ist? Kann man da überhaupt ohne stundenlang warten zu müssen hingehen? Wenn wir Hotel + Skipass buchen (können) ist zumindest der Skipass schonmal abgehakt.

2) Sind die Skibusse i.d.R. benutzbar oder bekommt man dort sowieso keinen Platz und sollte lieber ohne die planen? Wir werden ja evtl. etwas außerhalb wohnen. Wie sieht es aus wenn man mit dem Auto zum Lift fahren möchte? Schon kurz vor Betriebsbeginn Verkehrschaos?

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Luisenhang
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Luisenhang »

Falls Südtirol für euch interessant ist, könnte ich den Kronplatz empfehlen mit sehr vielen blauen Pisten und auch einem guten Skibussystem, wenn man außerhalb wohnt. Falls das in Frage kommt, kann ich gerne noch etwas mehr schreiben.
Gletscherfirn
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Gletscherfirn »

Kronplatz ja interessant wäre das eigendlich schon. Kommt man von da eigendlich in die Sella Ronda rein (ob die was ist müsste man sowieso erstmal gucken). Kenne die Gegend da auch aus dem Sommer. Das Problem ist die Entfernung. Mit einem langsamen Auto wird das da runter doch schnell recht weit. Mehr als 120km/h laut Tacho also effektiv 110km/h ist kaum drin :) . Kleiner Stadtflitzer eben. Von daher wären mir die anderen Gebiete lieber.
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von j-d-s »

Sellaronda sollte man eher mit dem Auto machen. Es fährt zwar ein Bus, aber das kostet Zeit.

Und was für ein Auto soll das sein, das nur 110 fährt? Ich kenne kaum Autos, die nicht wenigstens 140 oder 150 fahren, wenn man durchdrückt. Wird sowas in Deutschland überhaupt verkauft?
Widdi
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Widdi »

Selbst meiner kann immerhin bis auf 165km/h rauf und das ist ein Stadtflitzer, hab den aber effektiv, weil er ab 140 säuft wie sonst was nur selten schneller als 130km/H gefahren in den fast 6 Jahren, die ich die Karre hab. Aber Grödnertal wäre für euch was, wenn ihr da zum gegebenen Zeitpunkt was findet. Ab Wolkenstein ist man direkt auf der Sellaronda und auch aus St. Ulrich ist wenn man direkt einsteigen will nur eine 15-20-minütige Busfahrt nötig. Karte gibts seit neuestem bei der Unterkunft (Wochenkarte für den Bus) Das Auto kann da ruhig stehen bleiben, wenn man dort eine Woche verbringt. Hab die letzten Jahre maximal 2 Ausflüge in andere Dolomiti Superski-Gebiete gemacht, alles nicht allzu weit (max. 85km), aber die Fahrzeiten können durchaus lang werden, trotz der recht geringen Distanz. Und die Seiser Alm ist eigtl. komplett blau (Schwierigkeit), ebenso die Pralongia in Alta Badia drüben.

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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Carlos23 »

Saalbach dürfte für euch passen oder auch skiwelt wilder Kaiser. Arlberg rate ich ab.
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margau
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von margau »

SkiWelt, insbesondere Scheffau, ist nicht so weit (direkt hinter Kufstein), hat zumindest in Scheffau kostenlose Skibusse, und einen Kapazitätsmäßig starken Parkplatz. Wir kommen immer Sonntags, aber in der 2. Januarwoche hab ich so gut wie nie schlimme Wartezeiten erlebt, auch nicht am 6.1

Viele Grüße
margau
Gletscherfirn
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Gletscherfirn »

Okay werde mir die Gegend um den Wilden Kaiser etc. nochmal angucken. Was das Auto angeht lasst das doch mal meine Sorge sein. Es ist meine Entscheidung ob ich mit einem Auto fahren oder im Tiefflug über die Autobahn schießen möchte.

Was spricht komplett gegen Arlberg? Ist eben die Frage ob ich dann in Saalbach was bekomme. Wie sieht es in den anderen Gebieten bzgl. Skibus & Ticketskaufen (siehe Eingangspost).
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wellblech
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von wellblech »

Saalbach ist ideal. Samstags i.d.R. wenig los. An der Talstation bei der Schattbergbahn kannst Du Ski leihen. Ski Busse fahren relativ regelmäßig, außerhalb der Saison funktioniert es ganz gut. Wenn Du außerhalb wohnstbujd mit dem Auto reinkommst ist Parken kein Problem.

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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Rüganer »

Für des erste Mal in den Alpen empfehle ich auch lieber Österreich.

Sonst weiß man das geniale Angebot in den Dolomiten garnicht zu schätzen. :wink:

Neben Skiwelt und SBH vielleicht auch Nauders oder Kitzbühel.

Mal die Schneelage abwarten.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Sebald Breskac »

Die Liftkapazitäten in den "klassischen" Schigebieten in den Alpen sind eigentlich durchweg deutlich besser als im Sauerland. Stoßzeiten gibt es dort hauptsächlich nur in den Ferienzeiten. Außerhalb davon sind die Wartezeiten eigentlich immer im Rahmen und man muss natürlich berücksichtigen, selbst wenn man mal irgendwo fünf Minuten wartet, bekommt man dafür anschließend vielleicht so 3 bis 4 km Abfahrt am Stück. Insofern könnt ihr für den ersten Urlaub in den Alpen wirklich nicht so viel richtig falsch machen, ihr werdet auf alle Fälle beeindruckt sein!

Was die Ausdehnung des Gebiets betrifft, so müsst ihr für euch entscheiden, ob ihr Schifahren "ab Haustür" wollt (dürfte bei kurzfristiger Buchung aber in Österreich eh schwer werden noch was zu bekommen), oder ob ihr sowieso jeden Tag mit dem Auto fahrt. Dann könnt ihr ohne Weiteres auch in ein Gebiet mit mehreren Teilgebieten (Zillertal, Montafon etc.) und dort etwas außerhalb eine günstige Pension suchen. Und dann halt jeden Tag woanders hin fahren. Parkplätze gibt es eigentlich überall ausreichend, wie weit man dann zu Fuß noch zum Lift hat, hängt vor allem davon ab, wann man am Morgen eintrifft. Schibus find ich persönlich aber immer ätzend, weil der oft ja auch alle 50 m irgendwo hält und die Fahrt dann ewig dauert. Ich nutze das Auto auch gerne auch als "Basislager" um z.B. überflüssige Klamotten oder mein Pausenbrot zu deponieren und natürlich um je nach Schneesituation zwischen Board und Schi zu wechseln. Aber wenn ich selbst buche, dann nur noch was mit direktem Pistenanschluß vor der Haustür.

Neben der Ausdehnung des Gebiets wär vielleicht auch die Landschaft ein Aspekt. Wenn man in die Alpen fährt, möchte man vielleicht gerne "richtige" Berglandschaft sehen, schroffe Felswände und baumlose Gipfel, die oben aus dem Wolkenmeer herausragen. Da war Südtirol (Alta Badia) letztes Jahr schon ungeheuer eindrucksvoll. Das Argument mit dem langsamen Auto kann da auch nicht gelten, weil man ja ab der Grenze sowieso nirgends mehr schneller fahren darf. Aber auch überall anderswo in Österreich, Schweiz, Italien oder Frankreich, wo ihr Blick auf Großglockner, Eiger-Mönch-Jungfrau oder den Mont Blanc habt. Auch hier kann man mit den Klassikern nicht wirklich viel falsch machen, ist aber letztendlich auch eine Frage des Geldbeutels.

Wenn ihr wirklich was mit richtig viel "Auslauf" sucht, würd ich eventuell auch nochmal den Vorschlag Porte du Soleil in den Ring werfen. Das ist auf der Grenze zwischen Schweiz und Frankreich, also auch nicht so weit bei der Anreise, vor allem, wenn ihr eher von der "Rheinlinie" kommt. Ist aber halt Schifahren "a la Francaise", also mit Schwerpunkt auf dem Schifahren (immer ab Haustür, lange Liftöffnungszeiten, geringe Gesamtkosten bei Selbstverpflegung), bedeutet aber eben üblicherweise auch kleine Appartments in Massen-Betonburgen und ohne dörfliche Idylle, Wellness und Aprez-Ski-Rambazamba. Beim ersten Mal sicher gewöhnungsbedürftig, insofern würd ich euch vielleicht doch raten, erst einmal noch auf klassische Weise Urlaub zu machen, um auch Steigerungspotential offen zu halten und dann eine Vergleichsbasis zu haben.
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cm
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von cm »

Zu den möglichen Skigebieten ist alles wesentliche gesagt. SBH, wilder Kaiser o. ä. sind für eine Truppe mit Anfängern sicherlich ideal. Arlberg bietet für Anfänger nicht so viel. Ich würde auch nicht so ein Mega-Skigebiet wie Portes du soleil würde ich nicht unbedingt machen. Das ist extrem weitläufig. Wenn man etwas davon sehen will, bedarf das einer sehr genauen Touren- und Zeitplanung. Sonst stehst Du irgendwann in der Pampa und kommst nicht mehr rechtzeitig vor Liftschluss zurück. Das dürfte insbesondere mit Anfängern, aber auch mit Leuten, die noch nicht so viel Erfahrung mit den Dimensionen in den Großskigebieten haben, schwierig werden.

Was Andrang und dergleichen betrifft gebe ich mal meine Erfahrung aus SBH an Fasching in den letzten Jahren wieder. Das gilt für andere Skigebiete aber ähnlich. Wie schon erwähnt sind Liftwartezeiten aufgrund der starken Kapazitäten meist sehr überschaubar. Ich habe in SBH noch selten länger als 5 Minuten, mehr als 10 Minuten auf keinem Fall, angestanden. Allerdings sollte man eines meiden: Die Lifte an den Skischulsammelplätzen zu den Kursbeginnzeiten. Da strömt dann wirklich mit einem Schlag alles los. Da ich außerhalb wohne, starte ich meist über die Schönleitenbahn vorne im Tal oder fahre auch mal ganz nach hinten. Das ist völlig problemlos. Problematischer ist - vor allem für Anfänger - der hohe Verkehr auf den Pisten. Insbesondere am Nachmittag wenn sich alles über völlig verbuckelte Talabfahrten nach unten quält, vorbei an unzähligen Gestürzten und solchen die mitten in der Piste stehen und sich nicht recht weiter trauen. Dazwischen heizen dann noch irgendwelche selbsternannten Vollprofis im Schuss durch. Das ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig und stellt insbesondere für Leute, die Mittelgebirge gewohnt sind, einen gewissen Kulturschock dar. Da ist die Abfahrt mit der Gondel meist nicht die allerschlechteste Wahl.

Sonntags sind die Wartezeiten aus meiner Erfahrung an den Liftkassen am längsten, weil da eben alle Wochenbesucher starten. Besser holt man die Karten wirklich im Hotel (bietet aber nicht jedes Hotel an) oder wenn möglich schon am Samstag Nachmittag. Wenn ich es richtig weiß, kann man in SBH sogar schon ab 15 Uhr mit einer Karte fahren, die erst ab dem nächsten Tag gilt.

Skibusse sind eine Sache für sich. Ich persönlich kann sie nicht leiden, andere sehen das vielleicht anders. Meist bin ich wenn ich aussteige schon nassgeschwitzt. Vorausgesetzt ich bin überhaupt reingekommen. Zu den Stoßzeiten sind sie nämlich sehr voll und insbesondere je näher man der Talstation kommt, kann es passieren, dass die vollen Busse durchfahren und man halt auf den nächsten warten muss. Da ziehe ich das Auto vor. Aber probiert es doch einfach mal aus, dann werdet ihr merken, ob es Euch liegt.

Beim Skiverleih bin ich mir nicht so sicher, glaube aber, dass der stärkste Ansturm Samstag Nachmittag und Sonntag morgen ist. Grundsätzlich gilt aber je früher, desto besser die Auswahl. Habs im Zillertal schon Mal erlebt, dass am Sonntag Abend nichts Bruchbares mehr im Laden war.

Was ich gerne mache und womit ich dem Trubel meist aus dem Weg gehe, ist: Sehr frühe Anfahrt und skifahren schon am Samstag morgen. Da ist auf den Pisten und an den Kassen aufgrund des Bettenwechsels meist wenig los. Hängt aber natürlich davon ab wie weit Ihr zu fahren habt und ob ihr mit dem frühen aufstehen klarkommt. Um vor der Verkehrswelle zu schwimmen, sollte man z. B. München spätestens um 7 Uhr 30 passiert haben.
Smo
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Smo »

Ich werf mal noch die Damülser Gegend in den Topf. Wenn ihr euch im Tal (Mellau, Schoppernau...) einquartiert, dann habt ihr Mellau-Damüls und den Diedamskopf innerhalb von paar Minuten erreicht, nach Warth-Schröcken fährt man 20-30 Minuten. Dazu einen Mehrtages 3-Taeler Pass, dann habt ihr ausgesorgt. Die drei grossen Gebiete sollten Abwechslung genug bieten, wenn nicht, gibt’s dort noch viele kleinere Gebiete wie Sonntag, Alberschwende, Blödele. Auch alles nicht weit weg.

Viele Grüße
Steve
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von j-d-s »

Gletscherfirn hat geschrieben:Okay werde mir die Gegend um den Wilden Kaiser etc. nochmal angucken. Was das Auto angeht lasst das doch mal meine Sorge sein. Es ist meine Entscheidung ob ich mit einem Auto fahren oder im Tiefflug über die Autobahn schießen möchte.
Ja, mit einem Hubschrauber oder Flugzeug würde ich auch nicht die Autobahn verwenden. Autos können ja schließlich nur fahren und nicht fliegen.
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schmidti
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von schmidti »

Zillertal und Saalbach Hinterglemm kenn ich beides, viel falsch machen könnt ihr damit sicher nicht.

Gefühlt würde ich das Zillertal etwas voller einschätzen, was aber eher für die Pisten als für die Bahnen gilt, da manche Pisten etwas übererschlossen sind (besonders Hochzillertal).
In Saalbach Hinterglemm hingegen gibt es zumeist mindestens drei Pistenvarianten pro Anlage (bei genügend Schnee) und die Bahnen haben auch eine vergleichsweise niedrige Kapazität (8EUB's mit 2400p/h, 6KSB's mit 2400-2500p/h, etc.), die aber selbst in der Hauptsaison ausreicht, um keine übermäßigen Wartezeiten entstehen zu lassen.

Euren Skipass solltet ihr euch auf jeden Fall am Samstag schon kaufen, in Saalbach Hinterglemm gilt der dann auch in der Tat schon ab 15:00 Uhr des Vortages.

Mit dem Skibus habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst als die Verbindung Hinterglemm-Saalbach gesperrt war, habe ich noch einen Sitzplatz bekommen (in der Hauptsaison). Was etwas störend ist, ist, dass dort keine konkreten Zeiten für den Skibus genannnt werden, sondern nur, dass sie im 20-/30-Minuten-Takt fahren. Deshalb muss man dann immer grob abschätzen, wie lange der Bus von der ersten Station bis zu seiner Station braucht.
Saison 25/26: 2× Ischgl, 1× Bergeralm, Kappl, Stubai, Zillertal Arena
Saison 20/21: 3× Patscherkofel, 2× Skiwelt, Zillertal Arena, 1× Hochfügen-Hochzillertal, Hintertux, Kühtai, Mayrhofen, Pitztal, SFL, Sölden, Stubai
Saison 18/19: 2× Hochfügen-Hochzillertal / 1× Hintertux, Ischgl, Kappl, Nauders, Pitztal, SFL / 0,5× Bergeralm, Hochgurgl, Schlick, Sölden
Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
Saison 16/17: 5× Sölden / 3× Hintertux, Zillertal Arena / 2× Ischgl, Pitztal, Stubai / 1× Gurgl, Hochzeiger, Hochzillertal, Kaunertal, Mayrhofen, Nauders, Saalbach, SFL, Skijuwel, Skiwelt
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Widdi »

Die Schiwelt ist für den Ersten Schiurlaub, wenn man aus Norddeutschland anreist ganz gut geeignet. Aber bei milden Phasen wie dzt, merkt man sofort dass das Gebiet recht niedrig liegt.
An Dreikönig war bei mir alles noch recht gut verschneit (Abfahrten tw. Steinig, aber eher "Steine"=Erdklumpen) Heute nochmal runter (Ist ideal als Tagesausflugsziel aus dem Münchner Umland), kaum noch Schnee.- Hats alles entweder Samstags weggebraten oder als es abgekühlt hatte den wenigen Neuschnee verblasen. Aber auch kaum noch Steine, also wohl die Erde aufgetaut und jetzt als Dreck in so einigen Abfahrten.

Am besten gefällts mir aber ohnehin im Dolomiti Superski, hab aber mit "nur" 300km Anfahrt aus dem Münchner Umland leicht reden.
Da braucht man viele Schiurlaube um mal annähernd alles gefahren zu bekommen!

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Carlos23
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Carlos23 »

...vom arlberg habe ich abgeraten, da es aus meiner Sicht eines der anspruchsvolleren Gebiete in Österreich ist.

Da es auch noch eines der kostenintensiveren Gebiete ist, lohnt sich das für den ersten Urlaub nicht wirklich bzw. es gibt geeignetere Gebiete. Und die tollen Off-Pist Angebote vom Arlberg werdet ihr wohl kaum nutzen.

Mein Tipp: Holt doch ein paar Angebote o.g. destinationen ein und entscheidet euch für das Angebot mit der größten liftnähe - ihr werdet feststellen, dass bei einer Woche Skiurlaub ein (im IDEALFALL) kurzer Fusmarsch zum Lift und Abfahrt bis kurz vor das Haus unbezahlbar ist.

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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von A330 »

Gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Ich kann Wilder Kaiser (vor allem wenn es gut schneit) und Saalbach für Anfänger empfehlen. Zillertal 3000 zB (das Gebiet direkt vor Mayrhofen) finde ich persönlich nicht so gut und empfand ich als stark überlaufen und mangels Talabfahrten (bis auf diese eine Skiroute wenn ich mich recht erinnere) auch die Talfahrt mit der Gondel mega nervig, sicherlich Geschmacksache. Abraten würde ich selber auch von Portes du Soleil, Trois Vallees, Sölden etc. vorallem für Anfänger (geht allerdings auch, man kann die skigebiet nur nicht so nutzen). Meine 5 cent. Wir fahren seit 2 Jahren auch immer mit einer relativ neuen Snowboarderin nach Sölden, klappt auch.
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Re: Organisatorisches im ersten

Beitrag von mightyjust »

A330 hat geschrieben: Zillertal 3000 zB (das Gebiet direkt vor Mayrhofen) finde ich persönlich nicht so gut und empfand ich als stark überlaufen und mangels Talabfahrten (bis auf diese eine Skiroute wenn ich mich recht erinnere) auch die Talfahrt mit der Gondel mega nervig, sicherlich Geschmacksache.
Am besten immer die Horbergbahn nehmen, dort gibt es selten Wartezeiten und die Unterkünfte sind in deren Umgebung auch billiger als in Mhf. Talabfahrt wird meiner Meinung nach sowieso überbewertet da 99% der Talabfahrten (in großen Gebieten) am Nachmittag sowieso in einem Zustand sind das die eigtl niemand richtig Spaß machen können.
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von A330 »

Die haben wir immer genommen. Mit Talabfahrten ist sicherlich geschmackssache. Ich habe lieber eine einigermaßen passable Talabfahrt als eine Gondelfahrt ins Tal und es gibt Skigebiete die das meiner Meinung nach relativ gut hinbekommen. Aber alles Geschmackssache.
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mightyjust
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von mightyjust »

Ja klar, kommt halt auf die Gegebenheiten an ob so eine Piste hält und halbwegs angenehm fahrbar bleibt.
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von skifuzziWi »

Wenn Zillertal, dann würde ich eher zur Arena raten.
Oben am Gerlos u. in Königsleiten gibt es schöne Anfängerlifte.
Für ski in/out muss man allerdings bißchen Geld in die Hand nehmen.

VG B.
Olli_1973
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Olli_1973 »

wellblech hat geschrieben:Saalbach ist ideal. Samstags i.d.R. wenig los. An der Talstation bei der Schattbergbahn kannst Du Ski leihen. Ski Busse fahren relativ regelmäßig, außerhalb der Saison funktioniert es ganz gut. Wenn Du außerhalb wohnstbujd mit dem Auto reinkommst ist Parken kein Problem.
SHL ist absolut zu empfehlen. Allerdings würde ich dir auf KEINEN Fall raten beim Schattberg zu parken, da di Ski leihen und rauf, da der Schattberg steile schwarze und ne recht steile rote hat. Ihr wolltet gerne blau fahren. Fahre lieber hinten zum Zwölferkogel, da findes man früh meistens einen Parkplatz, du hast die lange blaue Familienabfahrt am Zwölfer, nach links weg dann noch die Anfängerlifte und die U-Bahn.

Wenn du oben vom Zwölfer dann mit der Zwölfer Nordbahn wieder ins Tal fährst hast du zu deiner linken noch die Hochalmbahn, die ist auch sehr gut zum fahren und von da aus kannst dann quer rüber zum Reiterkogel, alles einfach und blau zum fahren und du hast eine tolle "Hinterglemmrunde gedreht.

Gruß

Olli

@wellblech: Treffen auf der Thuneralm war gut, selten so eine gemütliche Hütte kennengelert.
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simmonelli
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von simmonelli »

Ein Tipp noch. Versucht die Woche vom 14.2.-21.2. zu meiden. Dann ist ganz Bayern und Baden-Württemberg - inkl. uns - in Österreich unterwegs ... :lol: Geht halt leider nur in den Faschingsferien.

Viele Grüße,
Simmonelli
“Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer)

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Martin_D
Punta Indren (3250m)
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Re: Organisatorisches im ersten "großen" Skiurlaub

Beitrag von Martin_D »

Ist das wirklich so, dass in der Faschingswoche so viel mehr los ist als in anderen Wochen der Hochsaison ?


Im Gegensatz zu anderen Wochen der Hochsaison, in denen die Unterkünfte ebenso weitgehend ausgebucht sind wie an Fasching, ist an Fasching der Anteil der Familien unter den Urlaubsgästen größer. Familien fahren am Tag aber im Schnitt nicht so viel Ski und Lift wie andere Skifahrer. Also sollte doch zumindest an den Liften und teilweise auf den Pisten weniger los sein als in anderen Wochen der Hochsaison.
Die Überlegung gilt natürlich nicht in Gebieten, wo in den Faschingsferien noch viele Tagesgäste aus Bayern oder Baden-Württenberg dazukommen.
2024/2025
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