
Nachdem ich am vergangenen Wochenende wegen des Sturms auf den Bergen auf das Schifahren verzichtet hatte, beschloss ich an diesem Wochenende sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Brettln anzuschnallen. Am Samstag wählte ich als Ziel die Tauplitz, da lt. Wetterbericht in dieser Region der angekündigte Niederschlag als Schnee fallen sollte.
Bei der ersten Bergfahrt am Morgen mit der 4KSB Tauplitz 1 betrachtete ich die Schneesituation im Tal.

Blick nach links zum Schlepplift Grafenwiese: Dick ist die Schneedecke hier nicht, doch als ich diese Piste am frühen Nachmittags testete, ging sie im weichen, fast frühlingshaften Schnee gut zu fahren.

Nach der Bergfahrt mit der zweiten Sektion landete ich im dichten Nebel und hatte Probleme, mich zu orientieren. Es war dies erst mein zweiter Besuch auf der Tauplitz und der Erste ist mittlerweile auch schon ca. 7 – 8 Jahre her. Es waren auch kaum andere Schifahrer unterwegs, an denen ich mich orientieren hätte können. Irgendwie habe ich zur 4SB Schneiderkogel gefunden.

Auch am Schartenlift sieht man kaum bis zum nächsten Gehänge.

Irgendwie habe ich es dann im Nebel geschafft, bis zur EUB Mitterstein zu kommen, die es bei meinem letzten Besuch noch nicht gab. Wie gering der Besucherandrang an diesem Tag war, kann man vielleicht auch daran erkennen, wie leer der Parkplatz bei der Gondel kurz vor 11:00 Uhr war.

Da an diesem Tag fast im gesamten Schigebiet die steileren Abschnitte sehr eisig wurden, habe ich die Mittersteinbahn sehr bald wieder verlassen. Ich stelle mir aber vor, dass die schwarze Piste zur Gondel in normalen schneereicheren Wintern sehr genial ist.
Die schönste Piste war für mich an diesem Tag jene, die rechts von den Großseeliften verläuft.

Dort war es den ganzen Tag bei ansprechendem Gefälle schön griffig.

Am Nachmittag wurde die Sicht etwas besser und ich konnte mehr vom Schigebiet erkennen. Gleichzeitig setzte auch Schneefall ein.
Bergfahrt mit dem Lärchkogellift.

Bergfahrt mit dem Tauplitzseelift.

Bei der Talstation des Schartenliftes.

Am Lawinenstein konnte ich sogar einmal benachbarte Berge hinter der 6KSB erkennen.

Selber Standort. Blick zum Mitterstein mit Lawinenstein-Seillift und Gipfellift.

Nochmals die 6KSB Lawinenstein.

Abschließend noch ein Bild von den Talstationen Lawinenstein, Schneiderkogel, Förderband, Schartenlift und Hollhauslift. Also ein zentraler Punkt des Schigebietes.

Fazit: Wenn steile Pisten eisig werden, dann sind die griffigen Pisten die auf der Tauplitz überbleiben, zu einem hohen Prozentsatz Ziehwege. Daher würde ich die Tauplitz derzeit nicht unbedingt weiter empfehlen, vor allem auch deshalb, weil ich am Tag darauf erlebt habe, wie genial Schipisten an einer anderen Ecke der Steiermark sein können. (Kreischbergbericht folgt)